CH452245A - Integrierkreis mit einem Gleichstromverstärker und einem zwischen Eingang und Ausgang des Verstärkers angeschlossenen Kondensator - Google Patents

Integrierkreis mit einem Gleichstromverstärker und einem zwischen Eingang und Ausgang des Verstärkers angeschlossenen Kondensator

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Publication number
CH452245A
CH452245A CH590463A CH590463A CH452245A CH 452245 A CH452245 A CH 452245A CH 590463 A CH590463 A CH 590463A CH 590463 A CH590463 A CH 590463A CH 452245 A CH452245 A CH 452245A
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CH
Switzerland
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amplifier
output
input
capacitor
integrating circuit
Prior art date
Application number
CH590463A
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English (en)
Inventor
Soe Hojbjerg Kristian
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Atomenergikommissionen
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G7/00Devices in which the computing operation is performed by varying electric or magnetic quantities
    • G06G7/12Arrangements for performing computing operations, e.g. operational amplifiers specially adapted therefor
    • G06G7/18Arrangements for performing computing operations, e.g. operational amplifiers specially adapted therefor for integration or differentiation; for forming integrals
    • G06G7/184Arrangements for performing computing operations, e.g. operational amplifiers specially adapted therefor for integration or differentiation; for forming integrals using capacitive elements
    • G06G7/186Arrangements for performing computing operations, e.g. operational amplifiers specially adapted therefor for integration or differentiation; for forming integrals using capacitive elements using an operational amplifier comprising a capacitor or a resistor in the feedback loop

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Integrierkreis   mit    einem      Gleichstromverstärker   und    einem   zwischen    Eingang   und Ausgang des    Verstärkers   angeschlossenen Kondensator    Das   Hauptpatent    beschreibt   einen    Integrierkreis   mit einem Gleichstromverstärker, einem zwischen Eingang und Ausgang des Verstärkers angeschlossenen Kondensator und, wenn nötig, einem Schalter im Eingangsanschluss.

   Der    Integrierkreis   nach dem Hauptpatent ist dadurch gekennzeichnet, dass ein    Hilfskondensator   vorhanden ist, welcher so angeordnet ist, dass er abwechselnd zwischen den    Eingang   und Ausgang des Verstärkers und als ein Glied eines Kreises    anschliessbar   ist, der    dazu      bestimmt   ist, die Ladung des    Hilfskondensators   zu ändern. 



     Mittels   des    Integrierkreises   gemäss dem erwähnten Hauptpatent ist es leicht, eine Veränderung des    Mess-      bereiches   um einen gewissen Faktor grösser oder kleiner als 1 zu erhalten. Wenn es    erwünscht   ist, dass der    Mess-      bereichsänderungsfaktor   die Werte 10 oder 0,1 haben soll, welche    für   praktische Zwecke geeignet sind, ist es jedoch notwendig, einen verhältnismässig grossen Unterschied    zwischen   der Kapazität des Hauptkondensators und derjenigen des    Hilfskondensators   zu benützen, z.

   B. 1:99.    In      diesem   Fall muss der Hauptkondensator eine    verhältnismässig   kleine Kapazität haben, welche eine verhältnismässig grosse Abweichung des Verstärkers bewirkt. Alternativ kann dem    Hilfskondensator   eine    ver-      hältnismässig   grosse Kapazität gegeben werden. Dies bewirkt jedoch, dass die    Messbereicherweiterungszeit   verlängert wird. 



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Ausführung des im Hauptpatent beschriebenen    Integrierkreises,   welche es    ermöglicht,   das Verhältnis zwischen der Kapazität des Hauptkondensators und der Kapazität des    Hilfs-      kondensators   verhältnismässig klein zu machen, z. B. 1:9, bei einer    Messbereichänderung   mit einem    Faktor   von 10 oder 0,1. 



  Dieser Zweck wird erreicht, wenn ein    Integrierkreis   der    beschriebenen   Art benutzt wird, bei welchem    erfin-      dungsgemäss   der genannte Kreis dazu dient, die    eine   Seite des    Hilfskondensators   entweder mit dem Eingang des Verstärkers oder mit Erde und die andere Seite des    Hilfskondensators   entweder mit dem Ausgang des Verstärkers oder mit Erde zu verbinden. 



  Gemäss einer passenden    Ausführungsform   der Erfindung    kann   der    Hilfskondensatorkreis   einen oder mehrere Widerstände aufweisen. Diese Widerstände vermindern den Strom im    Hilfskreis,   so dass eine Überlastung des Verstärkers vermieden ist und es auch vermieden ist, dass der Verstärker infolge einer zu grossen    kapazitiven      Aufladung   unstabil wird. 



  Nachfolgend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung beispielsweise    beschrieben.   Die    Fig.      1-4   zeigen den    Integrierkreis   mit der Anschlussvorrichtung in    vier   verschiedenen Positionen. 



  Auf der Zeichnung ist    Cl   ein Hauptkondensator, welcher in einen Verstärker 1 eingebaut ist, der einen Eingang 2 und Ausgang 3 hat.    C2   ist ein Hilfskondensator in einem    Hilfskreis,   welcher mittels der Anschlussvorrichtungen 4 und 5 in vier verschiedene Positionen geschaltet werden kann, das heisst a) zwischen den Eingang 2 und den Ausgang 3 des Verstärkers 1    (Fig.   1), b) zwischen den Eingang 2 des Verstärkers 1 und Erde    (Fig.   2), c) zwischen Erde und Erde    (Fig.   3), d) zwischen Erde und den Ausgang des Verstärkers    (Fig.   4). 



  Die in    Fig.   1 gezeigte    Position   ist die, in welcher der    Integrierkreis   normal arbeitet, wobei die Ladung auf die zwei Kondensatoren verteilt wird. 



  Bei einer    Messbereicherhöhung   treten die folgenden Vorgänge auf: 1. Primär wird der Anschluss 5 von der in    Fig.   1 gezeigten Position in die in    Fig.   2 gezeigte Position geändert. Da die Spannung    am   Eingang des Verstärkers 1 dank der sehr grossen Verstärkung des Verstärkers in bezug auf die Ausgangsspannung U des Verstärkers sehr nahe Null ist, wird der Kondensator    C2   bei der in    Fig.   1 gezeigten    Position   die Ladung    Q2   =    UCZ   und der Kondensator    Cl   die Ladung    Q1   =    UCi   haben.

   Beim Wechsel 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 in die in    Fig.   2 gezeigte Position wird die    Messbereich-      erweiterung   erhalten, da der Kondensator C2 entladen wird, so dass der Kondensator    C1   die ganze Ladung aufnimmt, welche    Q3   =    Q1      +   Q2 sein    wird.   Der Verstärker wird folglich Strom entziehen und die Ausgangsspannung U wird um einen Faktor a in    aU   erhöht.

   Der Faktor a kann durch die Gleichung für die Ladung des    Kon-      densators      C1   in der in    Fig.   2 gezeigten Position bestimmt werden: Q3    Q1      +   Q2    aUCi   =    Ui   +    UC2   
 EMI2.19 
 Bei einem Verhältnis    C2:C1   = 9+1 wird die Erhöhung der Ausgangsspannung a = 10. 



  2. Dann wird der Anschluss 4 aus der in    Fig.   2 gezeigten Position in die in    Fig.   3 gezeigte Position gewechselt. Hierbei wird    C.;   vom Eingang 2 abgetrennt und an Erde angeschlossen. 



  3. Der Anschluss 5 wird aus der in    Fig.   3 gezeigten Position in die in    Fig.4   gezeigte Position gewechselt. Hierbei wird der Kondensator nach der neuen Ausgangsspannung aufgeladen. Wenn a = 10 ist, wird die Ladung    l0:UC2   sein. 



  4. Der Anschluss 4 wird wieder in die in    Fig.   1 gezeigte Ruheposition gewechselt. Hierbei bleibt die Ausgangsspannung    unverändert,   da die Ladung    Q,   nun nur zwischen den zwei Kondensatoren    C1   und C2    verteilt   wird. Der    Integrierkreis   ist nun für einen neuen    Mess-      bereicherweiterungsvorgang   bereit, durch den die neu erhaltene Ausgangsspannung wieder um den Faktor a erhöht werden kann. 



  Bei einer    Messbereicherniedrigung   treten die folgenden Vorgänge auf: 1. Primär wird der Anschluss 4 aus der in    Fig.   1 gezeigten Position in die in    Fig.   4 gezeigte Position gewechselt. Der Kondensator C2 hält während dieses Vorganges seine Ladung aufrecht. 



  2. Der Anschluss 5 wird dann aus der in    Fig.   4 gezeigten Position in die in    Fig.   3 gezeigte Position gewechselt. Hierbei wird der Kondensator C., entladen. 



  3. Die Anschlüsse 4 und 5 werden aus der in    Fig.   3 gezeigten Position über die in    Fig.   2 gezeigte Position in die in    Fig.   1 gezeigte Position gewechselt. Hierbei wird die Ladung von    C1,   welche    Q1   =    UCi   ist, zwischen die Kondensatoren    C1   und    C2   verteilt, wodurch die ursprüngliche Ausgangsspannung in    aU   geändert wird.

   Die folgende Gleichung    gilt:      aU      (C1   + C2) =    UCi   
 EMI2.53 
 Ein Verhältnis    C2:C1   = 9:1 ergibt a = 0,1, was heisst, dass die Ausgangsspannung auf ein Zehntel    ihres   ursprünglichen    Wertes   vermindert ist. 



  Die    Messbereicherweiterung   kann auf Wunsch wiederholt werden, wobei die Ausgangsspannung jedes Mal auf ein Zehntel des Wertes vor dem    Messbereicherwei-      terungsvorgang   herabgesetzt wird. 



  Um zu gewährleisten, dass kein Strom vom äusseren Kreis zum Eingang 2 fliesst und die Ladungsbedingungen der Kondensatoren während der Messbereicherwei-    terung   beeinflusst, kann ein auf der Zeichnung nicht gezeigter Schalter benutzt werden, um den Eingang vom äusseren Kreis abzutrennen. 



  Der in    Fig.      1-4   gezeigte Kreis weist Widerstände von passenden Abmessungen auf, welche so angeordnet werden können, wie es auf der Zeichnung gezeigt ist, oder an irgendeiner anderen Stelle im    Hilfskreis   oder zwischen dem    Hilfskondensator   und Erde. In dem dargestellten Fall dient R2 zur Begrenzung des Ausgangsstroms während    Messbereicherhöhung   und    R1   dient als Zusatz zu R2, um den Verstärker unter    kapazitiver   Belastung stabil zu machen und zu vermeiden, dass der Verstärker überlastet wird. 



  Bei einer    Messbereicherniedrigung   dient R2 zur Verzögerung des    Erniedrigungsvorganges,   so dass der Verstärker dem Vorgang leichter folgen kann, und ein    Spannungsimpuls   am Ausgang des Verstärkers und irgendeine Überlastung vermieden ist. 



  Als praktische Werte für die gezeigten Kondensatoren und Widerstände können z. B.    R1   = 0,1    Megohm,   R2 = 1 Kiloohm,    C1   = 0,1 Mikrofarad und C2 = 0,9 Mikrofarad erwähnt werden. 



  Bei einer    Messbereicherniedrigung   ist es auch möglich, die Anschlüsse 4 und 5 zu benutzen, die so miteinander gekuppelt werden, dass sie mittels einer gemeinsamen Betätigungsvorrichtung zwischen der    in      Fig.   1 gezeigten Position und der in    Fig.   3 gezeigten Position gewechselt werden können. In diesem    Fall   ist es    möglich,   den in den Figuren gezeigten Widerstand    R1   wegzulassen und eine sehr schnelle    Messbereicherniedrigung   zu er. halten. 



  In    übereinstimmung   damit ist es    möglich,   bei der    Messbereicherhöhung   die Anschlüsse 4 und 5    zu   betätigen, die so miteinander gekuppelt sind, dass sie mittels einer    einzelnen   gemeinsamen Betätigungsvorrichtung zwischen der in    Fig.4   gezeigten Position und der    in      Fig.   2 gezeigten Position gewechselt werden können, in welcher die    Messbereicherhöhung      stattfindet.   



  Es sei bemerkt, dass das, was bei der Erreichung eines bestimmten    Messbereicherweiterungsfaktors   wesentlich ist, nicht die Kapazitäten der Kondensatoren, sondern deren Ladungen sind. Es ist daher    möglich,   z. B. wenn ein    Messbereicherweiterungsfaktor   von 10 oder 0,1 gewünscht wird, einen Hilfskondensator C2 einer anderen Grösse als die zu benutzen, welche    C2:C1   = 9:1 entspricht. In diesem Fall wird es jedoch notwendig, zwischen dem Ausgang 3 und dem Hilfskondensator    C.   eine    Spannungsherabsetzungs-   oder    Spannungserhö-      hungsvorrichtung   anzuschliessen, z. B. einen    Spannungs-      teiler   bzw. einen Verstärker.

   Es sei angenommen, dass    C2:C1   = 10:1. In diesem Fall ist C2 an einer Stelle, die eine Spannung von 0,9 mal der Ausgangsspannung hat, an einen Spannungsteiler angeschlossen, der nach dem Ausgang 3 in dem Hilfskreis angeordnet ist. Hierbei wird    ein      Messbereicherweiterungsfaktor   von 10 oder 0,1 erhalten und es wird gleichzeitig erreicht, dass gebräuchlicher benutzte Normalkondensatoren, wie z. B. C1=0.1 Mikrofarad und C2 = 1 Mikrofarad, benutzt werden können. 



  Die in dem Stromkreis benutzten Anschlüsse können handbetätigte Relais oder Relais sein, die in an sich bekannter Weise selbsttätig arbeiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Integrierkreis mit einem Gleichstromverstärker, einem zwischen Eingang und Ausgang des Verstärkers <Desc/Clms Page number 3> angeschlossenen Kondensator und mit einem Hilfskon- densator, welcher so angeordnet ist, dass er abwechselnd zwischen den Eingang und Ausgang des Verstärkers und als ein Glied eines Kreises anschliessbar ist, der dazu bestimmt ist, die Ladung des Hilfskondensators zu ändern, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Kreis dazu dient,
    die eine Seite des Hilfskondensators entweder mit dem Eingang des Verstärkers oder mit Erde und die andere Seite des Hilfskondensators entweder mit dem Ausgang des Verstärkers oder mit Erde zu verbinden. UNTERANSPRÜCHE 1. Integrierkreis nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Hilfskondensatorkreis einen oder mehrere Widerstände aufweist. 2.
    Integrierkreis nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spannungsherabsetzungs- oder Spannungserhöhungsvorrichtung zwischen dem Ausgang des Verstärkers und dem Hilfskondensator angeschlossen ist.
CH590463A 1961-05-05 1963-05-10 Integrierkreis mit einem Gleichstromverstärker und einem zwischen Eingang und Ausgang des Verstärkers angeschlossenen Kondensator CH452245A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH531361A CH398101A (de) 1960-05-05 1961-05-05 Integrierkreis mit einem Gleichstromverstärker und einem zwischen Eingang und Ausgang des Verstärkers angeschlossenen Kondensator
DK213062A DK97916C (da) 1962-05-11 1962-05-11 Integrationskredsløb af den art, der indeholder en jævnstrømsforstærker, en kondensator koblet mellem forstærkerens indgang og udgang og eventuelt en afbryder for indgangsforbindelsen.

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CH452245A true CH452245A (de) 1968-05-31

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