CH452250A - Elektronisch gesteuerter Warenautomat - Google Patents

Elektronisch gesteuerter Warenautomat

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CH452250A
CH452250A CH21466A CH21466A CH452250A CH 452250 A CH452250 A CH 452250A CH 21466 A CH21466 A CH 21466A CH 21466 A CH21466 A CH 21466A CH 452250 A CH452250 A CH 452250A
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CH
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container
machine according
thyristor
dependent
goods
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CH21466A
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English (en)
Inventor
Kueckens Alexander
Original Assignee
Dagma Gmbh & Co
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
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    • A47J31/40Beverage-making apparatus with dispensing means for adding a measured quantity of ingredients, e.g. coffee, water, sugar, cocoa, milk, tea
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Description


  Elektronisch gesteuerter Warenautomat    Die auf dem Markt befindlichen Warenautomaten  werden im allgemeinen, soweit elektrische Funktionen       erforderlich    sind,     über        Mikroschalter    und     Relais    betätigt.       Diese        Kontaktmittel        .sind    mehr oder weniger an  fällig durch Erschütterungen, Verschmutzungen, Oxy  dation und mechanische Beschädigungen. Sie haben da  her eine begrenzte     Alterungsbeständigkeit.     



  Es sind auch Warenautomaten bekannt, die teilweise  elektronische Steuerungsmittel verwenden. Aber auch in  diesem Fall erfolgt die Kontaktgabe für die einzelnen  Vorgänge über Mikroschalter oder Relais.  



  Man kann nach dem heutigen Stand der Technik  ohne weiteres auch Schalttransistoren verwenden, mit  denen man die Relais und Mikroschalter ersetzen kann.  Benutzt man solche Schaltglieder, so ist praktisch für  jedes Relais oder für jeden Mikroschalter ein besonde  rer zusätzlicher elektronischer Aufwand zum Schalt  transistor notwendig, so dass auch nach dem heutigen  Stand der Technik die Wirtschaftlichkeit aus Preisgrün  den gegenüber konventionellen Kontaktgebern in Frage  gestellt bleibt.  



  Zweck der Erfindung ist es, einen Warenautomaten       möglbhst        vollständig    mit elektronischen     Hilfsmitteln     schalt- und steuerbar zu machen, wodurch einerseits eine       grössere        Unempfindlichkeit        gegenüber        Störungen    erzielt  wird, die anderseits mit einer höheren     Alterungsbestän-          d'igkeit    der     Schaltmittel    verbunden ist.

       DieserZweck    wird       erfindungsgemäss    dadurch     erreicht,    dass die der     Münz-          kontrolle    und der     Warenfreigabe    oder Warenausgabe  sowie der Leermeldung dienenden     elektrischen        Schalt-          elemente    im     Niederspannungsbereich    arbeitende     Thyristo-          renenthalten.    Eine     Einsparung        dies        .elektronischen    Auf  wandes lässt sich dadurch erreichen, dass ;

  die     Thyristoren     so     geschaltet    werden,     dass        isie    im     Halbwellenibetrieb    ar  beiten, wodurch     els    möglich wird, mit     einem        Thyristor     gleichzeitig verschiedene Funktionen zu steuern, wie  beispielsweise ein Mischungsverhältnis bei der Ausgabe  einer Flüssigkeit, wobei verschiedene Ventile zu ver  schieden langen Zeiten geöffnet und geschlossen werden,    indem der     Thyristor    durch die erste Halbwelle und  durch die zweite Halbwelle je ein Ventil unabhängig  voneinander betätigen kann, ohne Rücksicht darauf,  dass sich hierbei verschiedene Öffnungszeiten ergeben.  



  Durch einen derartigen Einsatz von     Thyristoren    ist  es aber nicht nur möglich, die Vorteile der Elektronik  wirtschaftlich einzusetzen, sondern darüber hinaus lässt  sich die gesamte automatische Anlage im gefahrlosen  Niederspannungsbereich betätigen, wodurch weiterhin  Sicherheit und Zuverlässigkeit des Betriebes heraufge  setzt werden.  



  Falls es sich um einen Automaten zur Ausgabe von       Flüssigkeiten,    wie     zum    Beispiel'     Getränken,    handelt, so  kann gegenüber den bekannten Automaten dadurch eine  wesentliche Verbesserung erzielt werden, dass man eine       ,elektronische        Leerkontrolle    verwendet, die     :auch    dann       einwandfrei    funktioniert, wenn mit ihr Medien ge  messen werden sollen, deren     Lichtdurchlässigkeit    gegen  über Luft etwa oder völlig gleich ist, was dann der Fall  ist, wenn man nicht den Absorptionskoeffizienten, son  dern den Brechungsindex zur Steuerung verwendet.  



  Soweit in Waren- oder Getränkeautomaten Vor  gänge gesteuert werden müssen, die sich nach der Zeit  abwickeln, so ist es bekannt, elektronische Zeitwerke zu  verwenden, die mit     RC-Kombinationen    arbeiten, wobei  die Auf-,     Ent-    oder Umladungskurve eines     Kondensa-          tors    zur Zeitbestimmung herangezogen wird.

   Für den  Fall, dass zum Beispiel ein Getränk aus 4 verschiedenen  flüssigen Medien besteht, zum Beispiel Wasser, Zucker,  Kaffeekonzentrat und Milch oder Sahne, so müsste nach  dem jetzigen Stand der Automatentechnik jedes einzelne  Medium durch eine     RC-Kombination    gesteuert werden,  wenn sich durch das gewünschte Mischungsverhältnis  eine unterschiedliche Mengenaufteilung mit 4 verschie  denen Zeiten ergibt.

   Ergibt sich aus diesen 4 verschie  denen, vorstehend angeführten Medien ein Gesamtvo  lumen von beispielsweise 120 ccm und soll ein solches  Gesamtvolumen erhöht werden auf beispielsweise  150 ccm, so müssten nach dem jetzigen Stand der Tech  nik alle Medien entsprechend einzeln neu einreguliert           werden.        Nach    der     Erfindung    ist es     nun    möglich,     dass    mit  einer einzigen     RC-Kombination    beliebig viele verschie  dene Zeitabläufe nebeneinander aus einer einzigen Um  ladungskurve eines Kondensators gesteuert werden kön  nen, wobei es     möglich    ist,

   bei Veränderung .des ge  wünschten Volumens mit     einem        Handgriff,    beziehungs  weise Vorgang die     RC-Kombination    :so zu verändern,  dass in diesem Fall proportional alle     verschieden    einge  stellten Medien sich auch bei Volumenänderung so ein  stellen, dass das ursprünglich gewünschte Mischungs  verhältnis erhalten bleibt.  



  Ferner lässt sich die Speicherung und Erfassung der       Münzwerte    nicht wie konventionell üblich mit elektro  mechanisch arbeitenden Einrichtungen, wie Schrittzähl  werken oder sogenannten Steppern, durchführen, son  dern ebenfalls mit elektronischen Bauteilen, wobei     aus-          ser    einem räumlich geringeren Aufwand und einer höhe  ren Verschleissfestigkeit auch noch eine Kostenersparnis  erzielt wird, indem auch für die Speicherung     Thyristoren     verwandt werden.  



  Im Zusammenhang mit dem elektronischen Spei  cherwerk kann auch eine elektronische Münzkontrolle  vorgesehen werden, wobei die Münzen durch einen  Schacht geleitet werden. An diesem Schacht befindet  sich eine elektronische     Abtastvorrichtung,    die induktiv,       kapazitiv    oder durch eine Kombination aus beiden eine  Veränderung des Messfeldes bedingt. Die Art und  Stärke der Feldveränderung wird durch die Masse in  Kombination mit dem Material zur     Definierung    der her  abgefallenen Münzen herangezogen und löst beim Er  kennen der jeweils richtigen Münze einen Impuls aus.  



  Weiterhin soll, soweit Wasserkessel im Automaten  erforderlich werden, um beispielsweise Heissgetränke  auszugeben, auch der Füll- und Temperaturzustand  elektronisch kontrolliert und gesteuert werden, und zwar  in der Weise, dass auch mit diesem Vorgang gegenüber  den konventionell angewandten Hilfsmitteln, wie Ver  wendung eines Thermostaten, eines Schwimmers und der  damit verbundenen Störanfälligkeit beispielsweise am  Schwimmer oder am Thermostaten, Fehlerquellen in  einem solchen Heisswasserkessel durch die Verwendung  temperaturabhängiger     NTC-    oder     PTC-Widerstände     herabgesetzt werden.

   Ein solches Verfahren besteht  darin, dass der     NTC-    oder     PTC-Widerstand    ständig in  Luft oder anderen Gasen aufgeheizt ist, und zwar auf  eine Temperatur, die sich je nach der Empfindlichkeit  des Widerstandes von der Temperatur des zu messenden  Mediums unterscheidet und der temperaturabhängige  Widerstand beim Berühren mit dem zu messenden Me  dium durch dessen bessere Wärmeleitfähigkeit so abge  kühlt wird, dass durch Veränderung der     Widerstands-          grösse    ein Schalteffekt möglich ist. Hierbei ist die Lei  stung für die     Aufheizung    des temperaturabhängigen  Widerstandes so gering, dass eine praktische Wärmebe  einflussung des zu messenden Mediums nicht erfolgt.

    Sobald das Medium beispielsweise durch Abbau des  Flüssigkeitsspiegels nicht mehr mit dem temperaturab  hängigen Widerstand in direktem Kontakt steht, nimmt  die Temperatur am     NTC-    oder     PTC-Widerstand'    zu, so  dass erneut eine messbare Änderung am Innenwider  stand erfolgt, wodurch mit bekannten Mitteln ein Schalt  kommando durchgeführt werden kann;     beispielsweise     können     Zuflussorgane    geschaltet werden, Warnsignale  ausgelöst werden usw.

   Sobald beispielsweise durch     öff-          nung    des     Zuflussorgans    der gewünschte Niveaustand im  Behälter eintritt, kühlt der temperaturabhängige Wider  stand wieder ab, und somit würde     erneut    ein Schalteffekt    eintreten, der ein elektrisches     Zuflussventil    wieder       schliessen.kann.     



  Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Er  findung beschrieben.  



       Fig.    1 zeigt das Schaltbild einer mit     Thyristoren    auf  gebauten Anordnung.  



  In der     Fig.    1 ist mit 1 ein Eingangstransformator be  zeichnet, 2 und 3 sind     Gleichrichterdioden,    die zur Ver  meidung von Rückkoppelungen erforderlich sind, 4 und  5 sind Betätigungstaster, 6, 7 und 8 Schutzwiderstände,  9 und 10 zwei Elektroventile und 11 der     Leistungsthy-          ristor.     



  Wird am     Eingangstransformator    1     Netzspannung     angelegt, so ergibt sich am     Thyristor    der     Spannungab-          lauf    nach der     Fig.    la. Der     Thyristor    bleibt     gesperrt,    da  die eventuell im     Thyristor    vorhandenen Ladungsträger  über den Widerstand 8 abfliessen können und im     Thy-          ristor    kein Steuerstrom zur Verfügung gestellt wird.

    Wird die Taste 4 betätigt, so fliesst in dem Augenblick  Steuerstrom, wo die Leistungsdiode 2 durchlässig wird,  das heisst, der Transformator 1 am unteren Ende posi  tive Spannungen liefert. Dieser Steuerstrom fliesst nun  mehr auf die Steuerelektrode des     Thyristors    11. Beim  Erreichen des für den     Thyristor    typischen Schaltwertes       schaltet        der        Thyristor    ein, das     heisst,    er geht vom Sperr  zustand direkt in den leitenden Zustand über, und das  Elektroventil 9 wird vom Strom durchflossen, so dass  sein Magnetanker anzieht. In der nächsten Halbwelle  wird zwar die Diode 3 leitend, die Diode 2 jedoch ge  sperrt.

   Dadurch erhält der     Thyristor        in    dieser Halbwelle  keinen Steuerstrom. Der     Thyristor    11, der während des  Nulldurchganges des Stromes sperrte, bleibt gesperrt.  Die Spannung am     Thyristor    hat also den Ablauf, wie es  in     Fig.        lb    dargestellt ist. Durch die mechanische Träg  heit des magnetischen Stössels des Elektroventils 9 bleibt  dieser auch während der Sperrphase des     Thyristors    11  gezogen.

   Das Elektroventil 10 bleibt jedoch in Ruhestel  lung, da über sein     Solenoid    kein Strom     fliesst.    Wird nun  mehr die Taste 5 ebenfalls gedrückt, so wird auch in der  zweiten Halbwelle der     Thyristor,    diesmal über die Taste  5 und den Widerstand 7, gezündet und das Elektroventil  10 öffnet ebenfalls. Die Spannung am     Thyristor    hat nun  mehr den Verlauf, wie er in der     Fig.        1c    dargestellt ist.  



  Es ist auch ohne weiteres möglich, nur die Taste 5  zu drücken und das Ventil 10 unabhängig vom Ventil 9  zu betätigen oder aber auch nur eine gedrückte Taste  nach der Betätigungszeit sofort wieder loszulassen, ohne  das andere Ventil zu betätigen.  



  Hieraus ist     ersichtlich,    dass ein     Thyristor    praktisch  zwei voneinander unabhängig arbeitende Relais oder  Mikroschalter ersetzt.  



       Fig.    2 stellt eine     Dosiervorrichtung    dar für die Aus  gabe von flüssigen Medien, beispielsweise Rahm, Milch,       Fruchtsaft,    Tee- oder     Kaffeekonzentrat.    Bei derartigen  Konzentraten, die zumeist über einen hohen Anteil an  Trockensubstanz verfügen, der sehr oft Kohlehydrate,  Eiweissprodukte und ätherische Öle enthält, besteht im  hohen Masse die Gefahr der chemischen und bakterio  logischen Zersetzung, insbesondere auch hinsichtlich der  Frage der Oxydation.

   Sehr oft werden insbesondere     bak-          teriologische    Unzulänglichkeiten hervorgerufen durch  hygienische Unzulänglichkeiten, und zwar dadurch, dass  Behälter mit Zu- und Ablaufleitungen versehen werden,  die eine Reinigung erschweren oder gar unmöglich ma  chen. Im Falle von Volumenmessungen und Ventilein  satz gibt es besondere Messkammern oder Gefässe, die  schon durch ihre Formgebung dazu neigen, in Ecken      und Profilen zu verschmutzen. Der Behälter 12 besitzt  an     seinem    Boden 12a     eine        rohrförmige        Verlängerung    13.

    Diese     rohrförmige    Verlängerung hat eine konische Aus  trittsöffnung 14 und dient zur Aufnahme eines magne  tischen, beispielsweise aus nicht rostendem Material her  gestellten Stössels 15. Aussen am Rohr 13 befindet sich  eine Magnetspule 16. Wenn die Magnetspule 16 für eine  einstellbare Zeit erregt wird, zieht sie den Stössel 15  hoch und gibt damit den Auslauf aus dem Behälter 12  über die konische Austrittsöffnung 14 frei.

   Dadurch,  dass dieser Behälter am Boden oder in der Nähe des       rohrförmig        angeordneten        Auslaufs    13 über     ein        Rohr    17  belüftet wird, gibt er unabhängig von seinem Füllzustand       während        :gleithen        Zeiten        immer        gleiche    Flüssigkeitsmen  gen ab. Der Raum über     dem        Flüssigkeitsspiegel    ist luft  dicht abgeschlossen.

   Es erfolgt nur eine     Zudosierung     derjenigen Luftmenge, die während der Öffnungszeit für  den     volumetrischen        Ausfluss    notwendig wird. Im Nicht  betriebszustand bleibt also die grosse Oberfläche des       Flüssiüeitsspiegels    vor dem Zustrom     neuen    Sauerstoffs  geschützt.

   Ferner ist ersichtlich, dass durch die Tatsache,  dass der Stössel 15 nicht in einem Ventilgehäuse, son  dern in einem offen mit dem Behälter verbundenen Rohr  freischwebend angeordnet ist, eine Reinigung mit weni  gen Handgriffen, und zwar eine Reinigung des gesamten  Dosierungssystems einschliesslich des Aufbewahrungs  behälters dann möglich ist, wenn der rohrförmige Aus  lauf 13 des Behälters 12 an diesem auf- und     abschraub-          bar    angeordnet ist. In der     Zeichnung    ist das     Belüftungs-          rohr    17 im Deckel 12b des Behälters 12 befestigt.

   Die  Belüftung kann aber auch in gleicher Weise durch ein in  der Nähe des     rohrförmigen    Austritts mündendes Be  lüftungsrohr erfolgen, wenn dieses Rohr beispielsweise  durch U-förmige Abknickung wiederum nach unten ge  führt und in einer entsprechenden Öffnung des Bodens  12a eingesetzt ist.  



  Es ist also ersichtlich, dass, gleich welche Flüssigkeit       sich        in,    :dem     Behälter    12 befindet, die     hygienischen    Pro  bleme praktisch     entfallen,    da Behälter und Ventil     durch     ein paar     Schraubgriffe    in alle Bestandteile zerlegbar  sind, so dass auch ungeübte Fachkräfte die Reinigung  durchführen können.  



  Besteht ausserdem das Material aus transparenten  Stoffen, wie beispielsweise Glas oder Plexiglas, so kann  eine fotoelektrische Flankierung um den rohrförmigen  Auslauf 13 angeordnet werden, und zwar etwa in glei  cher Weise wie die Magnetspule 16, so dass der Füllzu  stand mit Sicherheit kontrolliert werden kann. Handelt  es sich bei dem aufbewahrten Gut um transparente Me  dien, wie beispielsweise     Flüssigzucker,    so zeigen     die        Fig.     3,     Fig.    4,     Fig.    5 und     Fig.    6, wie ohne aufwendige Verän  derung die Leerkontrolle an dem rohrförmigen Auslauf  13 durchgeführt wird.  



       Fig.    3 zeigt einen Schnitt durch das Rohr 13 mit  zentrisch gegenüberliegend angeordneter Lichtquelle 61  und Fotozelle 62.  



       Fig.    4 zeigt eine gleiche Anordnung mit exzentrisch  versetztem Lichtweg 63. Durch die Rohrwandung ist be  reits eine     Ablenkung    des     Lichtstrahls    so     erfolgt,        dass     der Lichtempfänger     getroffen    wird.  



  In     Fig.3    trifft der Lichtstrahl senkrecht auf das  Rohr 13.  



  In     Fig.    4 ist durch die exzentrische Anordnung eine  Ablenkung des Lichtstrahls erfolgt.  



       Fig.5    zeigt den gleichen Effekt wie     Fig.3,    auch  wenn das Rohr 13 mit einer transparenten Flüssigkeit,  beispielsweise Wasser, gefüllt ist.         Fig.    6 zeigt den Effekt, der eintritt bei der Anord  nung der     Fig.    4, wenn das Rohr mit einer transparenten  Flüssigkeit 65 gefüllt wird und diese den Stand der foto  elektrischen Anordnung erreicht hat. Dadurch, dass der  Lichtstrahl nunmehr die Flüssigkeitssäule 65 zusätzlich  durchdringen muss, erfolgt eine Ablenkung des Licht  strahls 63 dergestalt, dass der Empfänger 62 nicht mehr  von ihm getroffen wird, wodurch eine fotoelektrische       Steuerung    ausgelöst werden kann.  



  Aus Vorstehendem ergibt sich, dass eine fotoelek  trische Steuerung in völliger Unabhängigkeit von der  Lichtdurchlässigkeit eines Mediums ausgelöst werden  kann. Es ist ebenfalls eine umgekehrte Durchführung  des Beispiels möglich, indem die Anordnung so gewählt  wird, dass     statt    des Empfängers 62     ein    Empfänger 64  verwendet wird, der dann vom Lichtstrahl 63 getroffen  wird, wenn das Rohr 13 mit Flüssigkeit 65 gefüllt ist.  



       Fig.    7 stellt ein Schema dar für die Steuerung     be-          klebg        vieler    (in     diesem    Fall 4)     Vorgänge,    soweit diese ab  hängig werden von verschiedenen Zeitabläufen.  



  Diese Abszisse gibt die Zeit an und die     Ordinale    die  jeweilige Spannung. Von den unendlich vielen möglichen  Zeitkurven sind zwei dargestellt, und zwar die Kurve 30  und 31. Der Gesamtzeitablauf wird im Nulldurchgang a  und damit praktisch am Ende des linearen Teils der       Umladekurve    beendet. Für die Kurve 30 ist dieser Punkt  der Schnittpunkt der Linie b mit der Kurve 30 und für  die Kurve 31 der Schnittpunkt der Linie c mit der  Kurve 31.  



  Eine     Teilzeit    wird dadurch abgegriffen, dass ein       Schmitt-Trigger    oder eine ähnliche Schaltung den Span  nungsdurchgang der jeweiligen Zeitkurve durch die vor  eingestellte Spannung abgreift. So ergibt sich z. B. eine       Teilzeit,    dargestellt durch die Strecke 18 bis 19 durch  den Durchgang der Kurve 30 durch diesen Spannungs  bereich. Beim Nulldurchgang wird automatisch die ge  samte Schaltung auf Null gestellt. Wird die Zeit verlän  gert, siehe Kurve 31, so verlängert sich automatisch der  Zeitablauf vom Durchgang durch die genannte Span  nungslinie bis zum Nulldurchgang, siehe Strecke 20 bis  21. Das gleiche gilt für die Zeitstrecke 22/23 bzw. 24/25  und 26/27 bzw. 28/29.  



  Wie aus dem     Spannungszeit-Diagramm    dieser     Fig.    7  hervorgeht, verändert sich also mit der Steilheit des  Spannungsanstieges die Zeitkonstante auf der Abszisse,  proportional dazu verhalten sich auch die Teilzeiten. Da  die     Teilzeiten    gleichen Ursprungs sind, können sie ohne  weiteres durch einfache     Potentiometer    verändert wer  den. Das gleiche gilt für die Steilheit der     Zeitfunktions-          kurve.     



  Durch diese Kombination ist es möglich, auf ein  fache Art und Weise zeitabhängige Funktionen indivi  duell einzustellen. Gleichzeitig können im Rahmen einer  Hauptfunktion beispielsweise die längste Zeit alle übri  gen beliebig vielen Zeitfunktionen proportional zur  Hauptfunktion verändert werden, soweit man die längste  Zeit als Hauptfunktion bezeichnet.

   In der Praxis heisst  das, dass aus der Umladungskurve eines     RC-Gliedes    be  liebig viele Ventile gesteuert werden können, dass jedes  Ventil unabhängig von der Laufzeit des anderen Ventils       ;gesteuert        werden    kann     und        dass        gleichzeitigeine    propor  tionale Volumenänderung möglich ist, indem das Ventil  mit längster Laufzeit in seiner gesteuerten Öffnungszeit  verändert wird.  



       Fig.8    stellt den elektronischen Schaltaufbau eines  mit     Thyristoren    bestückten Münzzählers und     -speichers     dar.      Als Beispiel ist ein 3 Münzwerte umfassendes Schalt  bild dargestellt, welches nach dem gleichen Prinzip für  beliebig viele weitere Münzwerte erweitert werden kann.  



  In der     Fig.    8 sind die     Speisespannungszuführungen     mit 32 und 33 bezeichnet. Der Taster 35 ist ein Lösch  taster, der die Rückstellung des Speichers auf Null be  wirkt. Dieser wird in der Maschine durch die Ausgabe  einer gewählten Ware automatisch bewirkt.  



  Die Lampen 36, 37 und 38 sind Anzeigelampen und  zeigen den eingeworfenen Münzwert an; sie könnten  auch durch Widerstände ersetzt werden. Parallel zu den  Lampen können die     Auslösetaster    angeschlossen wer  den. Die     Thyristoren    39, 40 und 41 sind die eigentlichen  Schaltglieder, die durch ihre besondere Charakteristik,  d. h., wenn sie einmal gezündet wurden, eingeschaltet  bleiben, solange die Spannung anliegt, auch die Speiche  rung des Münzwertes übernehmen.  



  Wird die Spannung eingeschaltet, so lädt der Wider  stand 43 den Kondensator 49 auf, ohne dass ein so gros  ser Strom zustande kommt, dass der     Thyristor    40 gezün  det wird. Der Widerstand 52 leitet die     Aufladespannung     ab. Das gleiche gilt für den Kondensator 50, der über  den Widerstand 44 aufgeladen wird. Nicht aufgeladen  ist lediglich ein Kondensator, nämlich der Kondensator  48. Erfolgt jetzt ein Münzeinwurf, so passiert diese  Münze den Münzprüfer und löst damit einen Impuls auf  die Leitung 34 aus. Dieser Impuls geht jetzt über den  Kondensator 48 direkt auf die Zündelektrode des     Thy-          ristors    39. Der     Thyristor    39 zündet und die Lampe 36  leuchtet auf.

   Gleichzeitig erfolgt damit eine Spannungs  absenkung am     Thyristor    39 bis auf die Brennspannung  des oben erwähnten     Thyristors.    Dadurch wird der Kon  densator 49 über den Widerstand 43 entladen. Kommt  ein nächster Münzimpuls, so ist nunmehr der Kondensa  tor 49 entladen, und dieser Impuls kann über die Diode  46 direkt auf das Steuergitter des     Thyristors    40 gelan  gen. Der     Thyristor    40 zündet ebenfalls. Dadurch leuch  tet nunmehr auch die Lampe 37 auf. Über den Wider  stand 44 wird der Kondensator 50 nunmehr wie     vorbe-          schrieben    entladen.  



  Ein nächster Impuls vom Münzprüfer würde über  die Diode 47 den     Thrystor    41 zünden. Wird nunmehr  aber eine Ware gewählt, die dem Münzbetrag von zwei  eingeworfenen Münzen entspricht, so kann der hier  nicht näher gezeigte Taster die Spannung von der Lampe  37 abnehmen und die Ausgabe innerhalb der Maschine  bewirken. Gleichzeitig wird mit erfolgender Ausgabe die  Taste 35 betätigt. Die     Thyristoren    39 und 40 erlöschen  und bleiben in dem gesperrten Zustand auch beim Wie  dereinschalten durch die Taste 35. Dadurch werden die  Wahltasten für die Warenausgabe wieder spannungslos.  Erst ein erneuter Münzeinwurf bewirkt am Zähler wie  der die gleichen Vorgänge wie oben beschrieben.  



  Dieses System kann nun beliebig weit ausgedehnt  werden. Ein jeweils gezündeter     Thyristor    bewirkt die  Entladung des Koppelkondensators in der Zündleitung  des nächsten     Thyristors.    Somit zündet pro Impuls je  weils ein weiterer     Thyristor.     



  Diese Form des elektronischen Speichers mit     Thy-          ristoren    stellt die einfachste Art der Zählung dar. Selbst  verständlich kann man den     Thyristorzähler    auch mit  einer     Codierung    versehen, d. h., ein zündender     Thyristor     kann einen oder mehrere andere durch seine Zündung  löschen. Dadurch ist es möglich, einen Binärcode für die  Zählung zu verwenden und damit ein Zählwerk mit 3       Thyristoren    in die Lage zu versetzen z. B. 7 Münzwerte  zu zählen und zu speichern.

      Aus den vorstehenden Beschreibungen zu     Fig.    1 bis  8 geht hervor, dass und auf welche Weise ein automati  sches Verkaufsgerät völlig elektronisch und dadurch       kontaktlos    geschaltet werden kann, und zwar vom Be  ginn des Münzeinwurfes bis zur Warenausgabe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektronisch gesteuerter Warenausgabeapparat, da durch gekennzeichnet, dass die der Münzkontrolle und der Warenfreigabe oder Warenausgabe sowie der Leer meldung dienenden elektrischen Schaltelemente im Nie derspannungsbereich arbeitende Thyristoren enthalten.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Warenausgabeautomat nach Patentanspruch mit mindestens einem Behälter zur Aufnahme von dosiert abzugebenden Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Behälter mit seinem Verschlussorgan als ge schlossene Einheit ausgebildet ist, an seinem Boden einen rohrförmigen, vertikalen Auslaufstutzen, in wel chem sich ein freischwebender, von aussen magnetisch betätigbarer Ventilstössel befindet, aufweist und mit einem Belüftungsrohr versehen ist, dessen innere Mün dung sich in Bodennähe befindet. 2. Automat nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Auslaufstutzen leicht demontierbar befestigt ist.
    3. Warenausgabeautomat nach Patentanspruch mit mindestens einem Behälter zur Aufnahme von dosiert abzugebenden Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Behälter an seinem Boden einen rohrförmi- gen, vertikalen Auslaufstutzen aufweist, der aus transpa rentem Material besteht und mit einer fotoelektrischen Leeranzeigeeinrichtung versehen ist. 4.
    Automat nach Unteranspruch 3, bei welchem der Behälter zur Aufnahme einer durchsichtigen oder trans parenten Flüssigkeit dient, und die Leeranzeigeeinrich- tung eine Lichtquelle und ein lichtempfindliches Organ aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass diese beiden so angeordnet sind, dass der Lichtweg von der Quelle zum Organ den Auslaufstutzen aussermittig durchschneidet, so dass die Grösse des Winkels, um den der Lichtstrahl durch diesen Stutzen gebrochen wird, davon abhängt, ob der Stutzen gefüllt oder leer ist. 5.
    Automat nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Dosiervorrichtungen durch elektroni sche Zeitgeräte mit RC-Kombinationen gesteuert wer den, wobei dadurch eine Veränderung der jeweilen ge wünschten Mischungsverhältnisse und des Gesamtvolu mens eintritt, dass eine einzige RC-Kombination verwen det und der Funktionsablauf durch den geradlinigen Teil einer Umladungskurve des Kondensators der RC- Kombination bestimmt wird, und dass zwei oder mehr Steuerungen dadurch möglich werden,
    dass über Schmitt-Trigger oder ähnlich wirkende Schaltmittel ein regulierbare Abgriffe aus der Umladungskurve vorhan den und dass die einzelnen Zeitfunktionen dadurch zu einander proportional sind, dass die Steilheit der Um ladungskurve über einen zeitbestimmenden Widerstand einstellbar ist, wodurch Mischungsverhältnis und Ge samtvolumen aus einer einzigen RC-Kombination ein stellbar werden. 6.
    Automat nach Patentanspruch mit zwischen der Münzeinwurföffnung und einem Sammelbehälter ange ordneten Kontrolleinrichtungen für die einzuwerfenden Münzen, dadurch gekennzeichnet, dass diese Kontroll- einrichtungen für induktive und/oder kapazitive Messun- gen ausgelegt und über elektronische Verstärker mit einem Speicherwerk verbunden sind, das seinerseits durch Thyristoren betrieben wird. 7.
    Automat nach Patentanspruch zur Ausgabe von heissen Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dass im Behälter für die heisse Flüssigkeit ein einziger tempera turabhängiger Widerstand so angeordnet ist, dass er gleichzeitig den Füllzustand wie auch den Temperatur zustand des Behälters kontrolliert, und zwar.so,
    dass die mit der Kontrolle verbundenen Vorgänge verschiedene Temperaturstufen am Widerstand hervorrufen und die dadurch eintretenden Widerstandsveränderungen über Schaltorgane den Flüssigkeitszufluss sowie das Ein- und Ausschalten von Heizelementen steuern. B.
    Automat nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass das Ein- und Ausschalten der Heizele- mente und die Steuerung der Zuflussorgane durch einen einzigen Thyristor im ersten und zweiten Halbwellenbe- trieb erfolgt.
CH21466A 1965-01-15 1966-01-07 Elektronisch gesteuerter Warenautomat CH452250A (de)

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ID=7049599

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CH21466A CH452250A (de) 1965-01-15 1966-01-07 Elektronisch gesteuerter Warenautomat

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NL (1) NL6508042A (de)
SE (1) SE300527B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0010448A3 (de) * 1978-10-25 1980-05-14 Vgl Industries Limited Verbesserungen an Verkaufsautomaten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0010448A3 (de) * 1978-10-25 1980-05-14 Vgl Industries Limited Verbesserungen an Verkaufsautomaten

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SE300527B (de) 1968-04-29
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