CH452296A - Elastischer Dichtungsring für Muffenrohrverbindungen - Google Patents

Elastischer Dichtungsring für Muffenrohrverbindungen

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CH452296A
CH452296A CH248467A CH248467A CH452296A CH 452296 A CH452296 A CH 452296A CH 248467 A CH248467 A CH 248467A CH 248467 A CH248467 A CH 248467A CH 452296 A CH452296 A CH 452296A
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CH
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sealing lip
pipe
ring flange
neck part
ring
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Application number
CH248467A
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Muecher Hermann
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Muecher Hermann
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L13/00Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
    • F16L13/10Adhesive or cemented joints
    • F16L13/11Adhesive or cemented joints using materials which fill the space between parts of a joint before hardening
    • F16L13/116Adhesive or cemented joints using materials which fill the space between parts of a joint before hardening for socket pipes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints With Sleeves (AREA)

Description


      Elastischer    Dichtungsring für     Muffenrohrverbindungen       Die Erfindung bezieht sich auf einen zum Abdichten  der Rohrverbindungsstellen von     Muffenrohrverbindun-          gen    bestimmten elastischen Dichtungsring mit     T-förmi-          gem    Querschnitt, der mit einem axialen Halsteil auf dem  Umfang des Rohrschwanzendes anliegt, mit einem radial  einwärts gerichteten Ringsteg zwischen die Ringstirn  fläche des Rohrschwanzendes und den Grund der Muffe  des Gegenrohres eingreift und mit einem radial auswärts  weisenden     dichtlippenartigen    Ringflansch sich dichtend  an die     Innenmantelfläche    der Muffe anlegt,

   wobei der       Dichtlippen-Ringflansch    auf seiner dem     Axialhalsteil    zu  gekehrten Seite     Stütznockenvorsprünge    aufweist.  



  Bei bekannten Dichtungsringen der eingangs beschrie  benen Gattung sind auf der dem     Axialhalsteil    des Ringes  zugewandten Seite des     Dichtlippen-Ringflansches    Stütz  nockenvorsprünge in Gestalt von in Umfangsrichtung  verlaufenden     Ringsegmentstegen    vorgesehen, und zwar  vornehmlich nur an einer Stelle. Dieser Ringsegment  steg hat dabei die Aufgabe, das Rohrschwanzende in der  Muffe abzustützen und zu zentrieren.

   Bei der Hand  habung solcher Ringe ist es demzufolge eine unabding  bare Voraussetzung, dass dieser     Ringsegmentsteg    jeweils  auf der Unterseite des Rohrschwanzendes zu liegen  kommt, um die Gewähr dafür zu haben, dass das Rohr,  welches durch sein Eigengewicht sich über diesen Ring  steg abstützen soll, auch sicher unterstützt und damit  zentriert wird.  



  Es ist aber verständlich, dass bei- der an sich bekannt  rauhen und bisweilen fahrlässigen Handhabung solcher  Ringe auf der Baustelle das ordnungsgemässe Aufsetzen  der Ringe in Frage gestellt ist, so dass es in der Praxis  vorkommen kann, dass der     Ringsegmentsteg    nicht an der  für ihn bestimmten Unterseite des Rohres zu liegen  kommt, sondern seitlich daneben, mit der Folge, dass  das Rohrschwanzende ungenügend unterstützt und     un-          zentriert,    also exzentrisch in der     Muffe    liegt, was uner  wünscht ist.  



  In Erkenntnis dieser Schwierigkeiten hat sich nun die    vorliegende Erfindung die Aufgabe gestellt, bei dem  neuen Dichtungsring diese Mängel auszuschalten.  



  Das Ziel der Erfindung wird nun dadurch erreicht,  dass die     Stütznockenvorsprünge    als in oder annähernd  in     Radialrichtung    verlaufende und in Achsrichtung ge  genüber dem     Dichtlippen-Ringflansch    vorstehende rip  penartige Stützstege ausgebildet und in einer Mehrzahl  in gleichmässiger Verteilung in Umfangsrichtung vorge  sehen sind.  



  Durch die praktische Verwirklichung der Erfindung  wird hier erstmalig ein elastischer Dichtungsring geschaf  fen, der in jeder beliebigen Umfangslage auf das Rohr  schwanzende eines     Muffenrohres    aufgesteckt werden  kann. Man braucht hier nicht auf eine bestimmte Auf  stecklage zu achten, weil sich die erfindungsgemäss vor  geschlagenen     Radialstützstege    auf dem gesamten Umfang  des     Dichtlippen-Ringflansches    gleichmässig verteilen. Wie  auch immer der neue Dichtungsring aufgesetzt wird,  eine sichere und zuverlässige Abstützung und Zentrie  rung des Rohrschwanzendes in der Muffe wird immer  erreicht.  



  Somit besitzt der neue Ring zwei wesentliche Vor  teile dahingehend, dass einerseits seine Handhabung beim  Aufsetzen vereinfacht wird, und dass er andererseits der  rauhen und zuweilen     unsachgemässen    Behandlung auf  der Baustelle gerecht wird, und zudem in jedem Falle  eine sichere Abstützung und Zentrierung des Rohr  schwanzendes gewährleistet, was bei     vorbekannten    Rin  gen gemäss dem Gattungsbegriff nicht oder nur unter       Schwierigkeiten    der Fall ist.  



  Aber nicht nur die einfache, völlig narrensichere  Handhabung und die zuverlässige Zentrierung sind be  sondere Vorteile, sondern darüber hinaus zeichnet sich  der neue Ring auch noch dadurch aus, dass der Dicht  lippen-Ringflansch durch die in     Radialrichtung    verlau  fenden und in einer Ringsherum-Anordnung vorgesehe  nen Stützstege eine hervorragende Versteifung erfährt,  so dass - betrachtet auf die gleichmässige Verteilung  in Umfangsrichtung dieser Stege - die durch das Eigen-           gewicht    des Schwanzendes auftretenden Druckkräfte in  jedem Falle sicher aufgenommen werden können, ohne  dass die Gefahr besteht, dass das Rohr exzentrisch in  der Muffe zu liegen kommt.

   Der     Dichtlippen-Ringflansch     wird also ringsherum gleichmässig versteift, ohne jedoch  seine Funktion der lippenartigen Abdichtung an seinem  freien Ende zu beeinträchtigen; vielmehr unterstützen  diese     Radialringstege    die Lippen noch dahingehend, dass  ein ungewolltes Wegklappen bei der Verlegung der Rohre  vermieden wird. Der     Dichtlippen-Ringflansch    ist trotz  der Versteifung durch die     Radialstützstege    noch genü  gend elastisch     ausgebidet.     



  Bei einer praktischen Verwirklichung eines solchen  Ringes kann es zweckmässig sein, wenn die     Radialstütz-          stege    sich etwa von der     Verbindungsscheitelzone    zwi  schen dem     Axialhalsteil    und dem     Dichtlippen-Ringflansch     bis an oder annähernd zu dessen freiem Endteil hin  erstrecken.  



  Abgesehen hiervon kann eine weitere Ausführung in  der Praxis ihre Verwirklichung auch darin finden, dass  die     Radialstützstege    sich vom Umfang des     Axialhalstei-          les    bis zum oder annähernd zum freien Endteil des       Dichtlippen-Ringflansches    erstrecken, wobei sich die       axialhalsseitigen    Ansatzteile der     Radialstützstege    über  eine axiale Teillänge des     Axialhalsteiles        hinwegerstrek-          ken    können und mit diesem in werkstofflicher Einheit  stehen.  



  Durch diese     Massnahme    werden besonders stabile,  jedoch in sich genügend elastische     Radialstützstege    ge  schaffen, die entsprechend ihrer Ausbildung und ihrer  inneren Steifheit an den entsprechenden Ringgrössen  Verwendung finden sollen, wobei es zweckmässig ist, die  Ausführung, bei welcher sich der     axialhalsseitige    Ansatz  teil der Stege noch über     Axialteillängen    dieses Halsteiles       hinwegerstreckt,    bei Ringen grossen Durchmessers für  Rohre mit hohem Eigengewicht zu verwenden, während  eine Ausführung,

   bei welcher die     Radialstützstege        aus-          schliesslich    auf dem     Dichtlippen-Ringflansch    vorgesehen  sind, für Ringe kleineren Durchmessers bei Verwendung  an Rohren geringerem Eigengewicht zweckmässig Ver  wendung finden sollen.  



  Auf den beiliegenden Zeichnungen sind Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben;  dabei zeigen:       Fig.    1 eine     Muffenrohrverbindung    mit dem neuen  Dichtungsring halb in Ansicht und halb im Schnitt ge  zeichnet,       Fig.2    eine Draufsicht auf einen elastischen Dich  tungsring gemäss der Erfindung in einer verkleinerten  Wiedergabe, und       Fig.    3 bis 5 Ausführungsbeispiele der konstruktiven  Gestaltung der     Radialstützstege    bei einem solchen Ring,  wobei diese Figur gegenüber der     Fig.    2 vergrössert darge  stellt sind.  



  Die auf den Zeichnungen dargestellten Dichtungs  ringe aus elastischem Werkstoff besitzen einen     T-förmi-          gen    Querschnitt, wobei sie mit einem axialen Halsteil 10  aussen auf dem Umfang     lla    eines Rohrschwanzendes 11  aufliegen. Ein vom     Axialhalsteil    10 ausgehender, radial  einwärts gerichteter Ringsteg 10a greift in den Bereich  zwischen die freie     Endstirnfläche    l     1b    des Rohrschwanz  endes 11 einerseits und den Grund 12b einer Muffe 12  eines Gegenrohres anderseits ein, während ein radial  auswärts gerichteter, sich zum Ende hin verjüngender    lippenartiger Ringflansch 10b sich an der Innenmantel  fläche 12a der Muffe 12 dichtend abstützt.  



  Eine Rohrverbindung gemäss     Fig.    1 wird zunächst  durch Aufsetzen eines solchen Dichtungsringes auf das  Schwanzende 11 eines Rohres und durch axiales Ein  schieben dieses Rohrendes in die Muffe 12 hergestellt.  Der freibleibende Ringspalt zwischen dem Ring und dem       Muffenmund    wird mit     Vergussmasse    13 ausgefüllt.  



  Zur Abstützung und Zentrierung des Rohrschwanz  endes 11 in der Muffe 12 bedient man sich am Ring  selbst vorgesehener Stützstege, die als auf dem Dicht  lippen-Ringflansch 10b vorgesehene und in, oder an  nähernd in     Radialrichtung    verlaufende Stützstege 10c  ausgebildet sind und mit dem     Dichtlippen-Ringflansch     eine werkstoffliche Einheit bilden. Diese     Radialstützstege     10c sind in einer gleichmässigen Verteilung in Umfangs  richtung auf dem     Dichtlippen-Ringflansch    auf der dem       Axialhalsteil    10 zugekehrten Seite vorgesehen.  



  Diese     Radialstützstege    10c können - wie     Fig.    3  zeigt - ausschliesslich auf dem     Dichtlippen-Ringflansch     10b vorgesehen sein, sie können aber auch nach     Fig.    4  mit ihrem     axialhalseitigen    Ansatzteil 10d unmittelbar von  diesem ausgehen, und schliesslich kann dieser     axialhals-          seitige    Ansatzteil 10d sich auch noch über Teile der       Axiallänge    des Halsteiles     hinwegerstrecken    und somit  einen keilförmigen Übergang 10e zwischen     Axialhalsteil     10 und     Radialstützsteg    10c bilden,

   wodurch zusätzliche  Versteifungen erzielt werden.  



  Es versteht sich nicht zuletzt von selbst, das die dar  gestellten und beschriebenen Ausführungen nur Beispiele  für die Verwirklichung der Erfindung sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zum Abdichten der Rohrverbindungsstellen von Muf- fenrohrverbindungen bestimmter elastischer Dichtungs ring mit T-förmigem Querschnitt, der mit einem axialen Halsteil auf dem Umfang des Rohrschwanzendes anliegt, mit einem radial einwärts gerichteten Ringsteg zwischen die Ringstirnfläche des Rohrschwanzendes und dem Grund der Muffe des Gegenrohres eingreift und mit einem radial auswärts weisenden dichtlippenartigen Ring flansch sich dichtend an die Innenmantelfläche der Muffe anlegt,
    wobei der Dichtlippen-Ringflansch auf seiner dem Axialhalsteil zugekehrten Seite Stütznockenvor- sprünge aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütz nockenvorsprünge als in oder annähernd in Radialrich- tung verlaufende und in Achsrichtung gegenüber dem Dichtlippen-Ringflansch (10b) vorstehende rippenartige Stützstege (10c) ausgebildet und in einer Mehrzahl in gleichmässiger Verteilung in Umfangsrichtung vorgese hen sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Dichtungsring nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Radialstützstege (10c) sich etwa von der Verbindungsscheitelzone zwischen dem Axial halsteil (10) und dem Dichtlippen-Ringflansch (10b) bis an oder annähernd zu dessen freiem Endteil hin er strecken. 2. Dichtungsring nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Radialstützstege (10c) sich vom Umfang des Axialhalsteiles (10) aus bis zum oder an- nähernd zum freien Endteil des Dichtlippen-Ringflan- sches (10b) erstrecken. 3.
    Dichtungsring nach dem Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die axialhalsseitigen Ansatzteile (10d) der Radialstützstege (10e) über eine axiale Teillänge des Axialhalsteiles (10) hinwegerstrecken und mit diesem in werkstofflicher Ein heit stehen.
CH248467A 1966-03-24 1967-02-16 Elastischer Dichtungsring für Muffenrohrverbindungen CH452296A (de)

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