CH452398A - Druckluftwaffe - Google Patents

Druckluftwaffe

Info

Publication number
CH452398A
CH452398A CH571867A CH571867A CH452398A CH 452398 A CH452398 A CH 452398A CH 571867 A CH571867 A CH 571867A CH 571867 A CH571867 A CH 571867A CH 452398 A CH452398 A CH 452398A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cylinder
trigger
compressed air
rear end
weapon
Prior art date
Application number
CH571867A
Other languages
English (en)
Inventor
Woehrstein Edwin
Original Assignee
Westinger & Altenburger
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westinger & Altenburger filed Critical Westinger & Altenburger
Publication of CH452398A publication Critical patent/CH452398A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B11/00Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns
    • F41B11/60Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas
    • F41B11/68Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas the gas being pre-compressed before firing
    • F41B11/681Pumping or compressor arrangements therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Druckluftwaffe   Die Erfindung betrifft eine Druckluftwaffe mit einer sich an das hintere Laufende anschliessenden Luftkammer, von der ein Kanal    zum   hinteren Laufende führt, in welchem Kanal ein mit    Hilfe   des Abzuges zu öffnendes Absperrventil angeordnet ist, und mit einer Vorrichtung zum    Komprimieren   von Luft in dieser    Kammer.   



  Derartige mit    Vorkompression   arbeitende Druckluftwaffen haben den Vorteil, dass sie ein praktisch erschütterungsfreies Schiessen    ermöglichen,   weil diese Waffen keinen Kolben aufweisen, der unter der Kraft einer starken Feder beim Abziehen der Waffe eine Bewegung ausführt, um die zum Schiessen benötigte Druckluft zu erzeugen. Es ist vielmehr lediglich ein kleines Ventil zu betätigen, das die Luftkammer, in der sich die beim Spannen der Waffe komprimierte Luft befindet, öffnet. Die hierbei durch Massenverlagerung entstehenden Kräfte sind ebenso    vernachlässigbar   klein wie der durch das Austreiben des Geschosses entstehende Rückstoss. 



  Bei den bekannten Druckluftwaffen mit    Vorkom-      pression   bereitet es jedoch gewisse Schwierigkeiten, das hintere Laufende zu    mEinNhren   des Geschosses freizulegen. Die bisher bekannten Waffen weisen entweder einen Kipplauf oder sogenannte Ladescheiben auf. Die Nachteile eines    Kipplaufes,   die sowohl in der Unterbrechung der    Visierlinie   als auch in der Schwierigkeit einer guten Abdichtung des hinteren Laufendes liegen, sind allgemein bekannt und brauchen hier deshalb nicht weiter behandelt zu werden. 



  Die bekannten Ladescheiben, die aus dem Waffengehäuse    herausbewegbar   sind und Öffnungen aufweisen, in die das Geschoss    einführbar   ist, das dann mit Hilfe der Ladescheibe vor das hintere Laufende gebracht werden kann, erfordern nicht nur einen erheblichen konstruktiven Aufwand,    sondern   haben auch den weiteren Nachteil, dass . sie nur schlecht    abdichtbar   sind und den Abstand zwischen der Luftkammer und dem hinteren Laufende vergrössern, so dass die komprimierte Luft sich bereits in erheblichem Masse ausgedehnt und daher an Druck verloren hat, ehe sie das Geschoss erreicht und das Geschoss anzutreiben vermag.

   Zusammen mit den    Druckverlusten,   die durch eine mangelhafte Abdichtung der Ladescheibe entstehen können, führt dies zu einer beträchtlichen    Verminderung   der Schussleistungen. 



  Der Erfindung liegt die Aufgabe    zugrunde,   die Nachteile dieser bekannten Konstruktionen zu vermeiden und eine Druckluftwaffe mit    Vorkompression   zu schaffen, die ein gutes Freilegen des hinteren Laufendes zum Einführen des Geschosses ermöglicht, ohne dass die Schlussleistungen der Waffe beeinträchtigt werden.    Aus-      serdem   soll sich die Waffe auch durch einen sehr einfachen und betriebssicheren Aufbau auszeichnen. 



  Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass die Luftkammer in einem im Waffengehäuse längsverschiebbaren Teil angeordnet ist und dieses Teil mit einer Vorrichtung in Wirkverbindung steht,    mit   der die Mündung des    Luftkanales   vom hinteren Laufende    abhebbar   und wieder an das Laufende    anpressbar   ist. 



  Wenn die zur Aufnahme der    vorkomprimierten   Luft    bestimmte   Kammer ein in sich abgeschlossenes Gebilde darstellt, kann sie im Waffengehäuse leicht verschiebbar angeordnet werden, ohne dass damit Luftverluste verbunden sind. Es ist daher möglich, ein    Starrlaufgewehr   zu schaffen, bei dem das hintere Ende des Laufes zum Einführen des Geschosses durch einfaches Abheben des die Luftkammer enthaltenden Teiles freigelegt werden kann. Da dieses Teil zweckmässig gleichachsig zum Lauf verschiebbar ist, lässt es sich nach dem Laden dicht an das hintere Laufende anpressen, so dass Luftverluste durch Einschalten geeigneter Dichtungen mit Sicherheit vermieden werden können. Ausserdem kann der Luftkanal zwischen dem hinteren Laufende und der Luftkammer so kurz gehalten werden, wie es das notwendige Ventil nur zulässt.

   Endlich kann die Vorrichtung zum 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Verschieben der Luftkammer auch ausserordentlich einfach gehalten werden, so dass die    konstruktiven   Schwierigkeiten. die etwa mit der    Anbringung   von Ladescheiben verbunden sind, durch die Erfindung ebenfalls vermieden werden. 



  Die    Zeichnung   veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel eines    Luftdruckgewehres   nach der    Erfindung   und Teile des    Ausführungsbeispieles.   Es zeigen:    Fig.   1 einen Längsschnitt durch die für die Erfindung wesentlichen Teile eines    Luftdruckgewehres   in schussbereitem Zustand,    Fig.   2 einen Längsschnitt ähnlich    Fig.   1, jedoch mit zurückgezogenen Teilen und    Fig.   3 den in    Fig.   1 dargestellten Abschnitt der Waffe teilweise in Draufsicht und teilweise im Schnitt.

   Das in der Zeichnung dargestellte    Luftdruckgewehr   weist als Waffengehäuse ein hinten geschlossenes, zylindrisches Mantelrohr 1 auf, in dessen vorderes Ende mit Hilfe eines Zwischenstückes 2 der Lauf 3 starr eingesetzt ist. Die aus Mantelrohr 1, Zwischenstück 2 und Lauf 3 bestehende Einheit ist mit Schrauben 4 und 5 an dem Schaft 6 der Waffe befestigt. 



     In   dem sich an das Zwischenstück 2 und den Lauf 3 nach hinten anschliessenden Teil des Mantelrohres 1 ist ein Luftzylinder 7 in Längsrichtung des Mantelrohres verschiebbar angeordnet, der in seinem vorderen Abschnitt eine Luftkammer 8 aufweist, die von einem federbelasteten Ventil 9 verschlossen ist. Dieses Ventil ist in einem Kanal 10 angeordnet, der von der Luftkammer 8 zu einer Stelle an der    Stirnfläche   11 des Luftzylinders 7 führt, die dem hinteren Laufende 12 axial gegenübersteht. as hintere Laufende bildet einen kegelförmigen Ansatz, der genau in eine kegelförmige Dichtung 13 am vorderen Ende des Luftzylinders 7 hineinpasst, so dass bei geschlossener Waffe eine absolut luftdichte Verbindung zwischen dem Kanal 10 und der Bohrung 14 des Laufes 3 hergestellt ist, wie es    Fig.   1 zeigt.

   Das Ventil ist von oben in eine mehrfach gestufte, einen    kegeligen   Ventilsitz enthaltende diametrale Bohrung 15 im Luftzylinder 7 eingesetzt, die an einer Seite von einer Schraubkappe 16 verschlossen ist, die auch eine das Ventil 9 belastende    Schraubendruckfeder   17 aufnimmt. An der Ausgangsseite weist das Ventil 9 einen Schaft 18 auf, der in eine schlitzförmige    Ausneh-      mung   19 des Zylinders 7 hineinragt, die der Schraubkappe 16 diametral gegenüberliegend angeordnet ist. 



  In dem    Zvlinder   7 ist ein Kolben 21 geführt, der an seinem vorderen Ende mittels einer Dichtung 22 gegen- über der Zylinderwandung abgedichtet ist und in eine Kolbenstange 23 übergeht, die aus dem hinteren Ende des Zylinders 7 herausragt. Die Kolbenstange 23 trägt auch an ihrem hinteren Ende einen Kolben 24, der mittels einer Ringdichtung 25 in dem Mantelrohr 1 dicht geführt ist. Hierdurch kann die gesamte Kolbenbewegung zum Komprimieren von Luft ausgenützt werden. An den Kolben 24 schliesst sich eine den Zylinder 7 koaxial umgebende Hülse 26 an, deren Ende 27 bei geschlossener Waffe an einer äusseren Schulter 28 anliegt, die der Zylinder 7 nahe seinem vorderen Ende aufweist.

   Die Kolbenstange 23 ist in ihrer Längsrichtung    durchbohrt   und weist nahe dem vorderen Ende der Bohrung 29 ein von einer gefederten Kugel 31 gebildetes    Rückschlaaventil   auf, das ein Einströmen von Luft aus dem vom Kolben    24@   abgesperrten Raum 30 im Inneren des Mantelrohres in den Zylinder 7 und die Luftkammer 8 zulässt, aber ein Ausströmen komprimierter Luft aus der Kammer 8 verhindert. Der Hub des Kolbens ist im Waffengehäuse grösser als im Zylinder und es ist dafür Sorge getragen, dass der Zylinder dem Kolben auf dem hinteren Abschnitt seines Weges folgt. Auf diese Weise wird    beim   Zurückziehen des zur Verdichtung der Luft dienenden Kolbens der die Luftkammer enthaltende Zylinder mitgenommen    und   dadurch von dem hinteren Laufende abgehoben.

   Es ist    ersichtlich,   dass durch diese Massnahme eine übliche    Spannvorrichtung   zum Bewegen des Kolbens Verwendung finden kann, ohne dass zur Bewegung des die Luftkammer enthaltenden Teiles besondere Glieder erforderlich sind. Hierdurch wird die erfindungsgemässe Waffe besonders einfach. 



  Wie aus    Fig.   3 ersichtlich, weist der Kolben 7 an einer Seite in seiner Wandung einen Längsschlitz 35 auf, der sich über einen wesentlichen Teil der Länge des Kolbens 7 erstreckt und dem eine    Ausnehmung   36 gegenübersteht, die in der Hülse 26 nahe ihrem vorderen Ende angebracht ist. 



  Die Länge des Längsschlitzes 35 bestimmt den Hub des Kolbens gegenüber dem Zylinder, der kleiner ist als der Hub des Kolbens im Waffengehäuse, so dass der Kolben im Waffengehäuse noch weiterbewegt werden kann, nachdem das an der Hülse angebrachte Glied das Ende des Längsschlitzes im    Zylinder   erreicht hat und dann diesen Zylinder mitnimmt. Auf besonders einfache Weise kann der    Mitnehmer   von einem Glied der Spannvorrichtung gebildet werden, das in die in der Hülse angebrachte    Ausnehmung   36 eingreift und zugleich als    Mitnehmer   in den Längsschlitz 35 des Zylinders hineinragt. In diesem Ausschnitt 36 und zugleich in den Längsschlitz 35 greift ein hakenförmiger Ansatz 37 einer Spannstange 38 ein, deren hinteres Ende an einem Spannhebel 39    angelenkt   ist.

   Der Spannhebel selbst ist am hinteren Ende des Mantelrohres 1 schwenkbar gelagert und erstreckt sich in seiner Ruhestellung bis zu dem aus dem Mantelrohr 1 herausragenden Teil des Zwischenstückes 2, an dem er mittels einer an seinem vorderen Ende angebrachten    gefederten   Klinke 40 in seiner Ruhestellung gehalten ist. Der Spannhebel 39 liegt in dieser Ruhestellung dicht an der Seitenfläche des Mantelrohres 1 an und nimmt die Spannstange 38 in einen dem Mantelrohr zugewandten Längsschlitz 41 auf. Die Klinke 40    hintergreift   in der Ruhestellung des Spannhebels 39 einen an dem Zwischenstück 2 angebrachten Haken 42. 



  Die Abzugsvorrichtung des dargestellten Luftdruckgewehres ist an der Unterseite der aus Mantelrohr, Zwischenstück und Lauf bestehenden Einheit angebracht. Diese Abzugseinrichtung besteht aus dem Abzug 45, der nahe dem hinteren Ende des Mantelrohres 1 in einem Kasten 46 um einen Bolzen 47 schwenkbar gelagert ist und eine    Ausnehmung   48 im Schaft 6 durchdringt.

   Der Abzug 45 ist von einer sich an der Unterseite des Mantelrohres 1 abstützenden Schraubenfeder 49 belastet, die bestrebt ist, den Abzug in    Fig.   1 im    Uhrzeigersinne   zu    verschwenken.   Der Abzug weist eine Nase 50 auf, die das hintere Ende einer unterhalb des Mantelrohres 1    längsverschieblich   angeordneten Abzugsstange 51    hinterstellt.   Das vordere Ende dieser Abzugsstange weist eine    Abschrägung   52 auf, die bei gespannter Waffe eine entsprechende    Abschrägung   53 am freien Ende eines Hammers 54 unterstellt, der in einer    Ausneh-      mung   55 des Zwischenstückes 2 schwenkbar gelagert ist und von einer    Schraubendruckfeder   56 belastet wird,

   die sich einerseits an dem Zwischenstück 2 und andererseits an einem von der Stange 51 abgewandten Arm 57 des 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Hammers 54 abstützt. Der Hammer 54 steht der    Ausnehmung   19 an der Unterseite des Zylinders 7 und dem in dieser    Ausnehmung   endenden Schaft 18 des    Ventiles   9 mit geringem Abstand gegenüber. Die Feder 56 ist bestrebt, den Hammer 54 auf das Ende des Schaftes 18 aufzuschlagen, wird jedoch daran von der Abzugsstange 51 gehindert, solange das rückwärtige Ende dieser Stange von dem Ansatz 50 am Abzug 45    hinterstellt   ist. Auf diese Weise werden zusätzliche Glieder vermieden, die sonst dazu benötigt werden, um die Abzugsvorrichtung wieder in den Zustand zu versetzen, der das Auslösen eines Schusses ermöglicht. 



  Zur    Erläuterung   der Funktionsweise der    erfindungs-      gemässen   Waffe sei angenommen, dass sich die Waffe in dem in    Fig.   1 dargestellten Zusand der    Schussbereit-      schaft   befindet. In der Kammer 8 zwischen dem Kolben 21 und dem Ventil 9 befindet sich    hochkomprimierte   Luft. Wird nun der Abzug 45 betätigt, so wird die Hinterstellung der Abzugsstange 51 durch den Ansatz 50 am Abzug aufgehoben. Die Schrägflächen 52 an der Abzugsstange und 53 am Hammer sind so gewählt, dass die Feder 56 die Stange 51 gegen die Kraft der an der Stange 51 angreifenden    Schraubenzugfeder   58 zurückzuschieben vermag und der Hammer 54 auf das Ende des Schaftes 18 aufschlägt und dadurch das Ventil 9 öffnet.

   Die aus der Kammer 8 entweichende Luft gelangt über den Kanal 10 nun in die Bohrung 14 des Laufes 3 und treibt das darin enthaltene Geschoss aus dem Lauf heraus. 



  Zum Spannen der Waffe wird dann der Spannhebel 39 nach Lösen der Klinke 40 nach hinten    verschwenkt,   wodurch die Spannstange 38 nach hinten gezogen wird. Die Spannstange, die mit ihrem Haken 37 in die    Ausnehmung   36 eingreift, nimmt die Hülse 26    mit,   so dass der Kolben 24 nach hinten bewegt wird und die in dem Raum 30 enthaltende Luft komprimiert, die durch die Bohrung 29 in der Kolbenstange 23 an dem    Rückschlagventil   31 vorbei in das    Innere   des Zylinders 7 einströmt. Der Zylinder 7 bleibt in seiner vorderen Stellung, bis der Haken 37 an der Spannstange 38 das hintere Ende des Schlitzes 35 erreicht. Dann wird auch der Zylinder 7 nach hinten bewegt und sein vorderes Ende von dem rückwärtigen Ende des Laufes 3 abgehoben.

   Bei dieser Bewegung des Zylinders 7 gleitet der schräge Abschnitt 59 der im Zylinder vorgesehenen    Ausnehmung   19 an der in diese    Ausnehmung   eingreifenden Nase 60 des Hammers 54 vorbei und drückt diesen Hammer aus der    Ausnehmung   19 wieder hinaus. Dadurch wird die Abzugsstange 51, die nach dem Auslösen der Waffe mit ihrer Stirnfläche der Stirnfläche des eingefallenen Hammers gegenüberstand, wieder    fregege-      ben,   so dass sie von der Feder 58 nach vorn bewegt werden kann und dann wieder mit ihrer Schrägfläche 52 die Schrägfläche 53 am Hammer 54 unterstellt.

   Zugleich kehrt auch der Abzug 45 unter der Kraft der Feder 49 in seine Ausgangsstellung zurück und    hinterstellt   mit seinem Ansatz 50 das hintere Ende der Stange 51, so dass auch der Abzug wieder in Schussbereitschaft gebracht worden ist. 



     Fig.   2 zeigt den Zylinder 7 und die Kolben 21 und 24 in ihren hinteren Stellungen. Wie ersichtlich, wurde auf dem letzten Weg der Kolben 21 und 24 bis zum hinteren Ende des Mantelrohres 1, der Zylinder 7 ein erhebliches Stück mitgenommen, so dass nun zwischen dem hinteren Ende 12 des Laufes 3 und der Stirnfläche 11 des Zylinders 7 genügend Raum ist, um eine Kugel in das hintere Laufende einzuführen. Im Bereich dieses Raumes 61 weist das Mantelrohr 1 an seiner Oberseite einen Ausschnitt 62 auf, der das Einführen der Kugel gestattet. Nach dem Einführen der Kugel wird dann der Spannhebel 39 wieder nach vorn geklappt, wodurch die Spannstange 38 und die Hülse 26 mit den Kolben 24 und 21 nach vorn geschoben wird.

   Dabei wird zunächst der Zylinder 7 unter dem Einfluss der eingepressten Luft mit nach vorn bewegt, bis die Dichtung 13 am vorderen Ende des Zylinders den Konus 12 am hinteren Laufende umschliesst. Dann wird beim weiteren Vorschieben der Hülse 26 mit den Kolben die Luft innerhalb des Zylinders 7 durch den Kolben 21 weiter komprimiert, bis sich die gesamte Luft im wesentlichen innerhalb der    Kammer   8 befindet. Kurz bevor die Hülse 26 ihre vorderste Stellung einnimmt, kommt sie mit ihrem Ende 27 an der Schulter 28 des Zylinders 7 zum Anliegen und presst dadurch die Dichtung 13 besonders fest an den Konus 12 des hinteren Laufendes an. Die Waffe befindet sich nun wieder in Schussbereitschaft. 



  Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern es sind viele Abweichungen davon möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Druckluftwaffe mit einer sich an das hintere Laufende anschliessenden Luftkammer, von der ein Kanal zum hinteren Laufende führt, in welchem Kanal ein mit Hilfe des Abzuges zu öffnendes Absperrventil angeordnet ist, und mit einer Vorrichtung zum Komprimieren von Luft in dieser Kammer, dadurch gekennzeichnet dass die Luftkammer (8) in einem im Waffengehäuse' (1) längsverschiebbaren Teil (7) angeordnet ist und dieses Teil (7) mit einer Vorrichtung in Wirkverbindung steht, mit der die Mündung des Luftkanales (10) vom hinteren Laufende (12) abhebbar und wieder an das Laufende anpress- bar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Druckluftwaffe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Verschieben des die Luftkammer (8) enthaltenden Teiles (7) ein Teil der Kompressionsvorrichtung bildet. 2. Druckluftwaffe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftkammer (8) am vorderen Ende eines Zylinders (7) angeordnet und in dem Zylinder (7) ein mittels der Kompressionsvorrichtung verschiebbarer Kolben (21) vorhanden ist, dass der Hub des Kolbens (21) im Waffengehäuse (1) grösser ist als im Zylinder (7) und der Zylinder (7) dem Kolben (21) auf dem hinteren Abschnitt seines Weges folgt. 3.
    Druckluftwaffe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (21) eine aus dem hinteren Ende des Zylinders (7) herausragende Kolbenstange (23) aufweist und am Ende der Kolbenstange (23) eine den Zylinder (7) umgebende Hülse (26) befestigt ist, dass an dieser Hülse (26) die Spannvorrichtung (38) der Waffe angreift und ein an der Innenseite der Hülse (26) vorgesehenes Glied (37) als Mitnehmer in einen an der Aussenseite des Zylinders (7) angebrachten Längsschlitz (35) eingreift. 4. Druckluftwaffe nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (26) einen Ausschnitt (36) aufweist, in den das Glied (37) der <Desc/Clms Page number 4> Spannvorrichtung (38) eingreift das zugleich als Mitneh- mer in den Längsschlitz (35) des Zylinders (7) hineinragt. 5.
    Druckluftwaffe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das hintere Ende der Kolbenstange (23) ebenfalls einen Kolben (24) bildet, der in einem zylindrischen Teil des Waffengehäuses (1) dicht geführt ist, dass die Kolbenstange (23) durchbohrt und in dieser Bohrung (29) ein Rückschlagventil (31) angeordnet ist. 6. Druckluftwaffe nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Ende der Hülse (26) an einer Schulter (28) des Zylinders (7) anliegt und den Zylinder (7) mit der Mündung des Luftkanales (10) fest an das hintere Laufende (12) anpresst, wenn sich die Hülse (26) in ihrer vorderen Stellung befindet. 7.
    Druckluftwaffe nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung (38) von einem Hebelgetriebe gebildet wird, das einen nahe dem hinteren Waffenende angelenkten Spannhebel (39) und eine den Spannhebel (39) mit der Hülse (26) verbindende Spannstange (38) umfasst, deren vorderes Ende (37) mit der Hülse (26) und deren hinteres Ende mit dem Spannhebel (39) nahe dessen Anlenkpunkt gelenkig verbunden ist. B.
    Druckluftwaffe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrventil (9) einen radial aus dem längsverschiebbaren Zylinder (7) herausragen- den Schaft (18) aufweist und dem Ende dieses Schaftes (18) in der vorderen Stellung des Zylinders (7) das Ende eines federbelasteten Hammers (54) gegenübersteht, der von einem Glied (51) der Abzugsvorrichtung gefangen und durch Betätigen des Abzuges (45) freigebbar ist. 9.
    Druckluftwaffe nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Ende des Schaftes (18) in einer Ausnehmung (19) des verschiebbaren Zylinders (7) befindet und diese Ausneh- mung (19) einen als Steuerkurve dienenden Abschnitt (59) aufweist, der beim Abbeben des Zylinders (7) vom hinteren Laufende (12) mit dem nach Betätigen des Abzuges (45) in die Ausnehmung (19) eingefallenen Hammer (54) in Eingriff kommt und den Hammer (54) in seine Ausgangsstellung zurückbringt, in der er von der Abzugsvorrichtung (51) gefangen wird. 10.
    Druckluftwaffe nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Abzug (45) und Hammer (54) eine Abzugsstange (51) eingeschaltet ist, die mittels einer Feder (58) in Richtung auf den Hammer (54) gezogen wird und mit einer Schrägfläche (52) eine entsprechende Schrägfläche (53) am Hammer (54) unterstellt und zum Auslösen des Hammers (54) mit Hilfe des Abzuges (45) zurückziehbar bzw. freigebbar ist und dann mit ihrer Stirnfläche an der Stirnfläche des Hammers (54) zur Anlage kommt.
CH571867A 1966-05-03 1967-04-21 Druckluftwaffe CH452398A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF0049098 1966-05-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH452398A true CH452398A (de) 1968-05-31

Family

ID=7102729

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH571867A CH452398A (de) 1966-05-03 1967-04-21 Druckluftwaffe

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH452398A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4282852A (en) * 1979-06-13 1981-08-11 Omana Julio A Air rifle with piston impelled by compressed gas
WO2011128240A1 (en) * 2010-04-12 2011-10-20 Tomo Avbar Compressor for air guns

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4282852A (en) * 1979-06-13 1981-08-11 Omana Julio A Air rifle with piston impelled by compressed gas
WO2011128240A1 (en) * 2010-04-12 2011-10-20 Tomo Avbar Compressor for air guns

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3505443C2 (de)
DE10127379A1 (de) Feuereinrichtung für Gasdruckpistole
DE2730125A1 (de) Gasdruckwaffe, insbesondere gasdruckgewehr
CH452398A (de) Druckluftwaffe
DE1094631B (de) Mit Druckgas betriebene Schiessvorrichtung
DE1553929C3 (de) Druckluftschusswaffe mit starrem Lauf
DE3700398A1 (de) Luftdruckwaffe
DE3543114C2 (de)
DE3211535C2 (de) Luftgewehr
DE19839986B4 (de) Druckgaswaffe mit Rückstoßausgleich
DE2053098C3 (de) Hydropneumatischer Rohrvorholer für Geschütze
EP0081097A2 (de) Gasdruck-Schusswaffe mit CO2-Patrone
DE2105223A1 (de) Rakete mit einem Raketenmotor und einem Geschoßkopf und mit einer Vorrichtung zum Verbinden des Raketenmotors mit dem Geschoß kopf
DE428126C (de) Gasdrucklader mit Gasfanghuelse
DE1966147A1 (de) Starrlauf-Federdruckluftgewehr
DE3301542C2 (de)
CH341408A (de) Mit Druckgas betriebene automatische Schiessvorrichtung
DE2024751A1 (en) Beating up weft picks
DE307633C (de)
AT49307B (de) Anhaltevorrichtung für Rohrvorlaufgeschütze.
CH378727A (de) Luftgewehr
DE2731853A1 (de) Luftdruckschusswaffe
DE2313631A1 (de) Verdichtungsmechanismus fuer druckluftwaffen
DE3713968A1 (de) Druckgasbetaetigte schusswaffe
DE20214533U1 (de) Gasdruckwaffe