CH452736A - Schweissmaschine mit einer oder mehreren bewegten Elektroden - Google Patents

Schweissmaschine mit einer oder mehreren bewegten Elektroden

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CH452736A
CH452736A CH1768865A CH1768865A CH452736A CH 452736 A CH452736 A CH 452736A CH 1768865 A CH1768865 A CH 1768865A CH 1768865 A CH1768865 A CH 1768865A CH 452736 A CH452736 A CH 452736A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description


  Schweissmaschine mit einer oder mehreren bewegten Elektroden    Die vorliegende Erfindung betrifft eine     Schweissma-          schine    mit einer oder mehreren bewegten Elektroden.  



  Es sind Schweissmaschinen, insbesondere auch solche  mit drahtförmigen Elektroden, beispielsweise aus der  schweizerischen Patentschrift Nr.370175 bekannt. Bei  Schweissmaschinen zum Erstellen von Schweissnähten ist  es nachteilig, dass der Schweissbeginn einen nicht statio  nären Anfahrzustand darstellt, währenddem der  Schweissdruck auf das zu schweissende Gut, die Vor  schubgeschwindigkeit des Schweissgutes und die  Schweissstromstärke keine konstanten Werte aufwei  sen.  



  Diese Grössen sind daher aufeinander derart abzu  stimmen, dass nicht der Anfang der Schweissnaht entwe  der zu wenig geschweisst wird oder verbrennt und  festigkeits- oder abdichtungsmässig nicht genügt. Es  wurde schon mit     komplizierten    Steuerungen versucht,  diese drei voneinander abhängigen Grössen im Anfahrzu  stand aufeinander abzustimmen. Die dafür aufgewende  ten Mittel sind jedoch sehr gross und derartige Steuerun  gen störanfällig.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung  einer einfachen und sicheren Lösung. In diesem Sinne  kennzeichnet sich die     erfindungsgemässe        Schweissma-          schine    durch eine Starthilfe-Vorrichtung zum Beschleuni  gen des Schweissgutes, welche Vorrichtung diesem  Schweissgut eine der Geschwindigkeit der bewegten Elek  trode oder Elektroden nach Betrag und Richtung ent  sprechende gleiche Geschwindigkeit vor dem Einlauf des  Schweissgutes in die Schweissstelle     vermittelt.     



  Ein Ausführungsbeispiel des.     Erfindungsgegenstandes     wird anschliessend anhand von Figuren erläutert. Es  zeigt:  Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Aus  schnittes einer Schweissmaschine mit drahtförmigen  Elektroden, welche zwei Schweisselektrodenträgerrollen  teilweise     umschlingen,     Fig. 2 eine Ansicht einer Starthilfevorrichtung, in  Pfeilrichtung gemäss Fig. 1 betrachtet.  



  In Fig. 1 ist ein Ausschnitt aus einer automatischen  Schweissmaschine dargestellt, deren Funktionsweise in  der schweizerischen Patentschrift Nr. 370 175 eingehend    beschrieben ist. Diese Schweissmaschine 1 ist     mit    einem  unteren festen Arm 3 und einem oberen schwenkbaren  Arm 5 ausgerüstet. Der obere Arm 5 trägt eine obere  Elektrodenträgerrolle 7, der untere feste Arm 3 eine  untere Elektrodenträgerrolle 9. Längs dem unteren Arm  3 angebrachte Schienen 13 dienen der Aufnahme eines  auf diesen Schienen 13 verschiebbaren Wagens 11, wel  cher mit einem Blechhalter 15, z.B. in Form einer     S-          Schiene,    versehen ist.

   Ein am Maschinengestell und am  Wagen 11 befestigtes Rückzugband 17 dient dazu, den  ausgefahrenen Wagen 11 in seine Ausgangslage zurück  zuziehen     (Fig.    1). Dieses Band 17     setzt    der Bewegung des  Wagens 11 in Richtung gegen die Rollen 7 und 9 zu  einen gewissen Widerstand entgegen. Am Wagen 11 ist  ferner eine Anschlagschiene 19 befestigt, welche in der  Ausgangslage des Wagens 11 an einem Puffer 21 anliegt.  Dieser Puffer 21 sitzt auf einer Stange 23, die in einem  Rohr 25 mittels einer Schraube 27 festgeklemmt ist.

   Die  Auszugslänge der Stange 23 und damit die Lage des  Puffers 21 können eingestellt werden, so dass entspre  chend dem Schweissgut auch die Endlage des Wagens 11  bezüglich der die     Elektrodenträgerrollen    7 und 8 um  schlingenden, drahtförmigen Elektroden einstellbar ist.  



  Am Rohr 25 ist ein Träger mit     einem    Steuernocken  29 befestigt, welcher in seiner Ausgangslage einen     End-          schalter    31 betätigt, der die     ganze    Schweissanlage schal  tungsmässig in einer zum Schweissen bereiten Lage hält.  Die vordere Führung des Rohres 25 erfolgt über einen  Halter 26, an welchem ein Federblatt 28 befestigt ist, das  seinerseits über einen Halter 30 mit dem Maschinenge  stell 2 verbunden ist. Diese vordere Führung des Rohres  25 kann natürlich auch über Rollen erfolgen, was  indessen eine aufwendigere Lösung darstellt.  



  Am Maschinengestell 2 sitzt ferner ein vorderer und  ein hinterer Anschlag 33 bzw. 36, welchem eine An  schlagplatte 35 einer Steuerstange 37, die über diese  Platte 35 mit dem Rohr 25 verbunden ist, gegenüber  liegt.  



  Das Ende 39 der Steuerstange 37 ist abgesetzt und im  Querschnitt ungefähr     dreieckförmig,    wie dies aus     Fig.    2  hervorgeht.      Die Schweissmaschine ist mit einer unteren Drahtan  triebswalze 41 versehen, deren axiale Breite so gross ist,  dass sie einerseits in einer entsprechenden Nut 42 einen  untern Elektrodendraht 53 aufnehmen kann und anderer  seits daneben eine     Fläche    aufweist, auf welcher die obere  Fläche der Steuerstange 37 zum Anliegen gebracht  werden kann. Unter der Steuerstange 37 befindet sich  eine Anhebewalze 43, welche in einer Gabel 45 sitzt, die  über eine Stange mit einem Steuerkolben 47 in einem  hydraulischen Zylinder 49 verschiebbar gelagert wird.

    Der Zylinder 49 ist z.B. an eine pneumatische Versorger  leitung 51 angeschlossen, wobei dieses pneumatische  System und damit die Bewegung des Kolbens 47 mit der  Bewegung der Schweissrollen 7 und 9 in     anschliessend          erläuterter    Weise synchronisiert ist.  



  Eine obere Drahtantriebswalze 57 bewegt einen obe  ren Schweisselektrodendraht 55, wie dies ausführlich in  der genannten schweizerischen Patentschrift dargelegt  wird.  



  Soll mit der Schweissmaschine ein oberes Blech 59  und ein unteres Blech 61 miteinander verschweisst wer  den, so geschieht dies wie folgt:  Die     Schweissmaschine    sei in ihrer Ausgangslage  (Fig. 1). In dieser Lage befinden sich die den Berührungs  punkt der um die Elektrodenträgerrollen 7 und 9 ge  schlungenen, drahtförmigen Elektroden nächstliegenden  Teile der Bleche 59 und 61 in vorbestimmtem Abstand D  von den Rollen. Der Wagen 11 liegt mit seiner Anschlag  schiene 19 am Puffer 21 auf, welcher seinerseits     über    das  Rohr 25 und die Anschlagplatte 35 am     Puffer    36  anliegt.  



  In dieser     Ausgangslage    berührt die Steuerstange 37  die Drahtantriebswalze 41 nicht, sondern liegt nur auf der  Steuerwalze 43 auf (Fig. 2). Durch Betätigung des Kom  mandoschalters wird der obere. schwenkbare Arm 5       derart    abgesenkt, dass sich die beiden Rollen 7 und 9  berühren.  



  An der Schweissmaschine bewegt sich vorläufig  nichts. Nach Erreichen des Schweissdruckes wird der  Drahtvorschub und der Strom eingeschaltet. Die Draht  antriebswalzen 41 und 57 und mit ihnen die     Schweiss-          elektrodendrähte    53 und 55, welche die beiden     Schweiss-          elektrodenträgerrollen    7 und 9 teilweise     umschlingen    und  diese antreiben können, setzen sich in Bewegung.  



  Wenn das pneumatische System die beiden Rollen 7  und 9 in ihre Schweisslage bringt, wird auch Druckluft  durch die Versorgerleitung 51 in den Zylinder 49 gepresst  und drückt den Steuerkolben 47 mit der Gabel 45 und  der Steuerwalze 43 sowie der daraufliegenden Steuerstan  ge 37 nach oben gegen die Peripherie der Drahtantriebs  walze 41. Unter der Wirkung der drehenden Walze 41  wird daher die auch auf der Steuerwalze 43 aufliegende  Steuerstange 37 in Richtung auf die     Schweisselektroden-          trägerrollen    7 und 9 hin beschleunigt. Der Puffer 21  stösst dazu über die Anschlagschiene 19 den Wagen 11  mit den beiden zu verschweissenden Blechen 59 und 61  vor sich.

   Sobald das Rohr 25 am Puffer 33 anstösst,  trennt sich der Wagen 11 infolge seiner Bewegungsener  gie vom Puffer 31 und läuft antriebslos gegen die  Elektrodenträgerrollen 7 und 9. Hierauf gelangen die  Bleche 59 und 61 zwischen die Drähte 53 und 55 auf den  Rollen 7 und 9, welche die Bleche mitsamt dem sie  tragenden Wagen 11 weiterbewegen, Dabei sind die       Distanzen        derart    gewählt, dass der Wagen 11 mit den  beiden     Blechen    59 und 61 auf die     gleiche    Geschwindig  keit gebracht wird wie die beiden Elektrodendrähte 53  und 55, so dass beim Einlaufen der Bleche 59 und 61    zwischen die beiden Drähte 53 und 55 auf den Rollen 7  und 9 zwischen den Blechen 59 und 61 und den Drähten  53 und 55 keine Relativgeschwindigkeit herrscht,

   und  daher von Anfang an die Schweissung mit fliegendem  Start, d.h. mit konstanter Geschwindigkeit durchgeführt  werden kann. Auf diese Weise wird somit gleich von  Schweissbeginn an eine stationäre Durchlaufgeschwindig  keit erreicht, so dass auch der Schweissstrom und der  Schweissdruck vom Anfang bis zum Ende auf praktisch  gleichem Wert gehalten werden können. Dadurch ent  steht eine völlig gleichmässige, von vorne bis hinten  gleich gute Schweissnaht.  



  Wenn bei dieser Vorwärtsbewegung die Anschlag  platte 35 auf den vordern Anschlag 33 aufläuft, so  bewegt sich der Wagen i l mit seiner Anschlagschiene 19  vom Puffer 21 weg, während das ganze Steuersystem mit  der Steuerstange 37 und dem abgesetzten Ende 39 in der  vordern Endlage verbleibt. Sobald das abgesetzte Ende  39 der Steuerstange 37 unter die Drahtantriebswalze 41  kommt, hört der Antrieb der Steuerstange durch die       Antriebswalze    41 auf, da die Steuerwalze 43 sich nicht  über ihre obere Endlage hinausverschiebt.

   Daher stellt  sich zwischen dem abgesetzten Ende 39 und der     Fläche     der Antriebswalze 41 ein Spalt ein, welcher verhütet, dass  die Steuerstange 37 mit ihrer Anschlagplatte 35 dauernd  gegen den     vordern    Anschlag 33 gepresst wird und die  Steuerstange sowie die Antriebsfläche der Walze 41 sich  umsonst abnützen.  



  Am Ende der Schweissung der beiden Bleche 59 und  61 wird der Blechhalter 15 geöffnet, so dass der Wagen  11 frei wird und unter dem Zug des Rückzugbandes 17  wieder in seine Ausgangsstellung zurückfährt, bis die  Anschlagschiene 19 am Puffer 21 anliegt. Dann wird die  Stange 25 wieder in die Ausgangslage zurückgestossen,  da sich ja auch die Rolle 43 am Ende der Schweissung  abgesenkt hat.  



  Um entsprechend der Länge der Bleche 59 und 61  den Abstand D von dem Berührungspunkt der beiden  drahtförmigen Elektroden zwischen den Rollen 7 und 9  einstellen zu können,     kann    der Puffer 21 durch Auszie  hen der Stange 23 aus dem Rohr<B>25</B> verstellt werden.  



  Durch Verwendung einer derartigen     Starthilfe    ist es  möglich, insbesondere auch am     Schweissbeginn    erstklas  sige Schweissnähte zu erhalten, welche über die ganze  Länge homogen sind und keine spezielle Steuerung für  den Anfahrstrom sowie die Anfahrdruckverhältnisse be  nötigen. Die beschriebene     Starthilfe-Vorrichtung    ist im  Aufbau und in der Herstellung äusserst einfach, synchro  nisiert sich automatisch und ist nicht störanfällig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schweissmaschine mit einer oder mehreren bewegten Elektroden, gekennzeichnet durch eine Starthilfe-Vor- richtung zum Beschleunigen des Schweissgutes (59, 61), welche Vorrichtung diesem Schweissgut eine der Ge schwindigkeit der bewegten Elektrode oder Elektroden nach Betrag und Richtung entsprechende gleiche Ge schwindigkeit vor dem Einlauf des Schweissgutes in die Schweissstelle vermittelt. UNTERANSPRÜCHE 1. Schweissmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Starthilfe-Vorrichtung mit dem Antrieb der Elektrode bzw. der Elektroden synchroni siert ist. 2.
    Schweissmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Starthilfe-Vorrichtung mecha nisch, z.B. durch den als Elektrode ausgebildeten Draht oder einen Rollenantrieb, angetrieben wird. 3. Schweissmaschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Starthil fe-Vorrichtung einen Stössel (21) umfasst, welcher, z.B. über einen Wagen (11) mit Halterung (15) für das Schweissgut (59, 61), das Schweissgut (59, 61) gegen die Schweissstelle hin beschleunigt. 4. Schweissmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Starthilfe-Vorrichtung von einer Rolle, z.B. einer Elektrodendrahtzugrolle (41), beschleu nigt wird. 5. Schweissmaschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein, z.B.
    pneumatisch gesteuertes ,mit dem Schweisselektrodenan- trieb synchronisiertes Element (43) vorgesehen ist, wel ches die Starthilfe-Vorrichtung in Wirkverbindung mit einer Rolle (41) bringt, um jene zu beschleunigen. 6. Schweissmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Starthilfe-Vorrichtung eine, im Querschnitt z.B. drei- eckförmige Stange (37) aufweist, von welcher zwei Seiten auf dem, z.B. als Rolle (43) ausgebildeten Element, aufliegen und die dritte der Rollenmantelfläche (41) gegenüberliegt. 7.
    Schweissmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (37) ein abgesetztes Ende (39) aufweist, um die Antriebsverbindung der Starthilfe-Vorrichtung von der Antriebsrolle (41) zu lösen. B. Schweissmaschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, mit drahtförmigen Elektroden, dadurch gekennzeichnet, dass das Antreiben der Drahtelektrode (53) und der Starthilfe-Vorrichtung durch die gleiche Rollenoberfläche (41) erfolgt. 9.
    Schweissmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Rückholmittel (17) für die Starthil- fevorrichtung vorgesehen sind, welche beim Zuführen eines Wagens in seine Ausgangslage auch die Starthilfe vorrichtung (25) in ihre Ausgangslage zurückbringen.
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