CH452824A - Polster, insbesondere Matratze - Google Patents

Polster, insbesondere Matratze

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CH452824A
CH452824A CH973467A CH973467A CH452824A CH 452824 A CH452824 A CH 452824A CH 973467 A CH973467 A CH 973467A CH 973467 A CH973467 A CH 973467A CH 452824 A CH452824 A CH 452824A
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CH
Switzerland
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needled
foam
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Application number
CH973467A
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English (en)
Inventor
Koenig Walter Ing Dr
Original Assignee
Rudolph Koepp & Co Chem Fab Ag
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C27/00Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
    • A47C27/22Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with both fibrous and foamed material inlays

Landscapes

  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description


      Polster,        insbesondere    Matratze    Die Erfindung bezieht sich auf ein Polster, insbe  sondere eine Matratze, mit einem Kern aus Schaum  stoff oder einem Federkern und mit einer     dieses    bzw.  diese umgebenden Hülle.  



  Es     ist    bekannt,     Polster,    z. B. Sessel, Liegen oder  Matratzen, so auszubilden, dass sich über dem Polster  kern eine Auflage aus weichem und dämpfendem  Material befindet und     dass    Kern und Auflage von  einer Hülle umgeben sind. Derartige Auflagen bestehen  z.     B.    aus Watte, Wolle, Baumwolle oder anderen       Naturfasern,    wie veredelten     Kokosfasern    oder Kunstfa  sern. Der Nachteil. bekannter zwischen Polsterkern und  Hülle angeordneter Auflagen liegt im wesentlichen  darin, dass die Auflage sich bei.

   Benutzung mit der Zeit  verschiebt, und     dass    das     Auflagenmaterial    bei Einwir  kung von Feuchtigkeit zusammenklumpt. Ein weiterer  Mangel bekannter     Matratzen        .ist        .darin    zu sehen,     dass    die  Auflagen die elastischen     Eigenschaften    des Polster  kerns zu sehr dämpfen, so dass sich für einen Benutzer  der Matratze das Gefühl ergibt, auf einem verhältnis  mässig unelastischen Polster zu liegen. Ausserdem  kann der Feuchtigkeitsaustausch zwischen Polsterkern  und Auflage bzw. Hülle nur langsam vor sich gehen,  da die Auflage     lediglich    in oberflächlichem Kontakt  mit dem Polsterkern steht.

   Hieraus ergibt sich für den  Benutzer eine Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten,  Nierenschäden u. dgl.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein       Schaumstoffpolster    bzw.     eine    Matratze zu schaffen, bei  der Auflage und Polsterkern in so engem Kontakt ste  hen,     dass    Luft- und     Feuchtigkeitsaustausch    und die  Elastizität der Matratze verbessert werden.  



  Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch ge  löst, dass die der Hülle zugekehrte Lage eine mittels  Fasern bzw. eines Faservlieses     benadelte    Schaumstoff  schicht ist. Für das Fasermaterial werden vorzugsweise       hydrophile    Fasern; z. B. aus Wolle oder Baumwolle,    synthetische Fasern bzw. Fasergemische verwendet.  Das Fasermaterial wird mit Hilfe einer Nadelmaschine  in den Schaumstoff der Matratze eingelagert, so     dass     es teilweise in den     Schaumstoffkörper    eindringt und  eine innige Verbindung zwischen Faservlies und       Schaumstoffkörper    eintritt.

   Der Vorteil liegt hierbei  darin,     dass        gewissermassen        Dochte    entstehen., die  Feuchtigkeit vom Matratzeninneren nach aussen trans  portieren, so     dass    die Atmungsfähigkeit der gesamten  Matratze erhöht wird.     Aussierdem    werden durch die  Einstiche der Nadeln in die     Schaumstoffoberfläche    in  dieser kleine Kanäle gebildet, die den Luft- und  Gastransport aus der Matratze und, in die Matratze  begünstigen. Die     Benadelung    mit Fasern bzw. einem  Faservlies hat also zur Folge, dass die im wesentlichen  Luft- und feuchtigkeitsundurchlässige Oberfläche des  Schaumstoffes aufgeschlossen und atmungsaktiv ge  macht wird.

   Ferner     wird    die elastische Wirkung des  Schaumstoffes durch die     Benadelung    nicht zu stark  gedämpft. Als weitere Folge der     Benadelung    ist es  möglich, Polster mit exakteren Abmessungen und Be  grenzungslinien herzustellen als bisher, weil sich das  zwischen Hülle und     Schaumstoffkörper    befindliche  Faservlies aufgrund seiner Verankerung im Schaum:  Stoff nicht verschiebt. Dies, trägt einmal zur wesentli  chen Erleichterung der Verarbeitung und zum     anderen     zur Verbesserung des Aussehens sowie zur dauerhaften  Formbeständigkeit des Polsters bei.

   Die     erfindungage-          mäss:e    Matratze ist insbesondere für     bandscheiben:ge-          schädigte    Menschen vorteilhaft, weil der     benadelte    Pol  sterkörper beim     Beliegen    zwar     elastisich,    jedoch nicht       übermässig    nachgiebig ist.  



  Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung  kann der     Schaumstoffkern    direkt     benadelt    sein. Es  kann jedoch auch die     benadelte        Schaumstoffschich:t     eine zu dem     Schaumstoffkern    selbständige Zwischen  lage darstellen. Beide Möglichkeiten sind gleichermas-      sen wirkungsvoll. Ihre Anwendung hängt lediglich von  den Gegebenheiten ab.  



  Je nach der Verwendung von Fasern mit bestimm  ten Eigenschaften lassen sich verschiedene Wirkungen  in bezug auf physiologische Eigenschaften der Matratze  erzielen. Beispielsweise ist es zweckmässig, für die  Herstellung einer     Antirheumamatratze    den Schaum  stoffkern bzw. die Zwischenlage zwischen Hülle und  Kern mit Wolle zu     benadeln.     



  Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung wer  den anhand der Zeichnung näher erläutert.  



       Fig.l    bis 4 zeigen mehrere Ausführungsbeispiele  des     erfindungsgemässen    Polsters bzw. der Matratze mit  selbständiger     benadelter    Zwischenschicht zwischen       Schaumstoffkern    und Hülle im Querschnitt.  



       Fig.5    und 6 stellen     Querschnitte    durch eine  Matratze dar, deren     Schaumstoffkern    auf einer bzw.  auf beiden Seiten direkt     benadelt    ist.  



       Fig.7    und 8 sind Querschnitte durch Polster bzw.  Matratzen, in deren Kern Stahlfedern eingelagert sind  und die     Stahlfederenden    sich an     benadelten    bzw.     nicht          benadelten    Zwischenlagen abstützen.  



  Auf einen     Schaumstoffkern    1 ist eine zu dem       Schaumstoffkern    selbständige Zwischenlage 2 aufgelegt  oder aufgeklebt     (Fig.l),    deren einer Hülle 3 zuge  kehrte Seite mittels eines weichen,     veloursartigen     Faservlieses 4     benadelt    ist. Die mit üblichen     Benade-          lungsmaschinen    vorgenommene     Benadelung    kann ein  seitig oder zweiseitig erfolgen. Die Nadelstiche     könnten     so tief geführt werden, dass die in die Zwischenlage 2  eingelagerten Fasern bis an den     Schaumstoffkern    1  heranreichen.

   Zur Verwendung des Polsters als Liege  kann dieses mit einem Möbelbezugstoff überzogen wer  den, wobei weitgehend exakte Begrenzungslinien gege  ben sind.  



  In dem Beispiel der     Fig.    2 ist der     Schaumstoffkern     1 auf der Ober- und Unterseite mit je einer     benadelten     Zwischenlage 2 bedeckt, wobei die Lagen Luft- und  feuchtigkeitsdurchlässig verklebt sein     können.    Man  kann die Klebstellen z. B. punktförmig anbringen.. Die       Benadelungsschicht    kann     eine    geringere Tiefe aufwei  sen als die Dicke der Zwischenlage.  



  Der     Schaumstoffkern    1 des Polsters bzw. der  Matratze     gemäss        Fig.    3 ist vollständig von der     benadel-          ten    Zwischenlage 2 umgeben. Zur Erleichterung des       Aufbringens    der Lage auf den Kern ist es zweckmässig,  die     benadelte    Zwischenlage 2 an der Innenseite der  Hülle 3 kaschiert anzuordnen.  



       Fig.    4 zeigt ein Polster bzw. eine Matratze, bei der  sowohl der     Schaumstoffkern    1 eine     benadelte    Lage 4a  aufweist als auch zwischen dieser und der Hülle 3 eine  mit einem weiteren     Faservlies    4     benadelte    Zwischen  lage 2 angeordnet ist. Hierdurch wird eine sehr gute  Wärmeisolation bei gleichzeitiger ausreichend     erAtmungs-          aktivität    des     Schaumstoffes    erzielt.  



  Bei dem Polster bzw. der Matratze nach     Fig.    5 ist  keine selbständige Zwischenlage vorhanden. Der       Schaumstoffkern    1 wird mittels des Faservlieses direkt       benadelt    und sodann mit der Hülle 3, z. B.     Matratzen-          drell    oder Gewirke, überzogen. Die Einseitigkeit der       Benadelung    des     Schaumstoffkerns    1 macht es möglich,  die Matratze je nach Anforderung des Härtegrades von  der     benadelten    oder     unbenadelten    Seite zu benutzen.  



  Das in     Fig.6    wiedergegebene Polster bzw. die  Matratze entspricht im wesentlichen dem- bzw. derjeni  gen gemäss     Fig.5.    Der     Schaumstoffkem    1 ist hier auf  der Ober- und Unterseite mit je einem Faservlies 4a         benadelt,    so dass die Matratze bei     gleichartigem    Faser  material auf beiden Seiten den gleichen Härtegrad auf  weist.  



  In den     Schaumstoffkern    1 der in     Fig.    7 und 8     dar-          gesteRten    Matratzen sind     Stahlfedern    5     eingelassen,     deren Enden sich gegen Zwischenlagen 7 abstützen,  wobei im Falle der     Fig.    7 nur die obere Zwischensage  7 mit einem Faservlies 4     benadelt    ist, während im  Falle der     Fig.    8 sowohl die obere als auch die untere  Zwischenlage mit dem Faservlies 4     benadelt    sind.  



  Eine weitere Variation     lässt    sich bei der Herstel  lung der erfindungsgemässen Matratze dadurch errei  chen, dass auf der Ober- und Unterseite des Schaum  stoffkerns andersartige Fasermaterialien verwendet  werden, dass unterschiedliche Mengen des gleichen  oder andersartigen Fasermaterials benutzt werden und  dass     bei    Belegung des     Schaumstoffkerns    mit     benadel-          ten    Zwischenlagen die Dicke der Zwischenlagen, auf  der Ober- und Unterseite des     Schaumstoffkerns    unter  schiedlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Polster, insbesondere Matratzen; mit einem Kern aus Schaumstoff oder einem Federkern und einer die ses bzw. diese umgebenden Hülle, dadurch gekenn zeichnet, dass die der Hülle (3) zugekehrte Lage eine mittels Fasern bzw. eines Faservlieses (4, 4a) benadelte Schaumstoffschicht ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Polster nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schaumstoffkern (1) direkt benadelt ist. 2.
    Polster nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die benadelte Schaumstoffschicht eine zu dem Schaumstoffkern (1.) selbständige Zwischenlage (2) darstellt, wobei die Benadelungsschicht geringer als die Dicke der Zwischenlage sein kann. 3. Polster nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass sowohl der Schaumstoffkern (1) eine benadelte Lage (4a) aufweist als auch zwischen dieser und der Hülle (3) eine benadelte Zwischenlage (2) an geordnet ist. 4.
    Polster nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass Schaumstoffkern (1) und/oder Zwischen lage (2) ein- oder zweiseitig benadelt sind. 5. Polster nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schicht bzw. Lage (2) auf jeder Seite mit dem gleichen Fasermaterial. benadelt ist. 6. Polster nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass Ober- und Unterseite der Schicht bzw. Lage mit verschiedenartigem Fasermaterial benadelt sind. 7. Polster nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die benadelte Zwischenlage (2) auf den Schaumstoffkern (1) aufgelegt oder aufgeklebt ist. B.
    Polster nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die benadelte Zwischenlage (2) den Schaumstoffkern (1) auf der Ober- und/oder auf der Unterseite bedeckt. 9. Polster nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die benadelte Zwischenlage (2) den Schaurnstoffkern (1) mit oder ohne Benadelung ringsum bedeckt. 10. Polster nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die benadelte Zwischenlage (2) an der Innenseite der Hülle (3) kaschiert angeordnet ist.
    11. Polster nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass für das Fasenniaterial hydrophile Fasern, z. B. aus Wolle oder Baumwolle, synthetische Fasern bzw. Fasergemische vorgesehen sind. 12.
    Polster nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass in den Schaumstoffkern (1) Stahlfedern (5) eingelassen und diese auf einer oder beiden Seiten mit einer benadelten Zwischenlage (7), z. B. durch Verkleben, abgedeckt sind, wobei die benadelte Zwi schenlage (7) in Höhe der Federenden auf dem Schaumstoffkern (1) angeordnet sein kann. 13.
    Polster nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet,dass der Kern (1) des Polsters aus P'olyurethan- schaumstoff besteht. 14. Polster nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kern (1) des Polsters aus Latex- schaum besteht. 15. Polster nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kern (1) des Polsters aus PVC-Schaum besteht.
CH973467A 1966-07-20 1967-07-07 Polster, insbesondere Matratze CH452824A (de)

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DEK55068U DE1951624U (de) 1966-07-20 1966-07-20 Matratze aus schaumstoff.
DEK0062427 1967-05-31

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CH452824A true CH452824A (de) 1968-03-15

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