CH453100A - Kipper - Google Patents

Kipper

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CH453100A
CH453100A CH965766A CH965766A CH453100A CH 453100 A CH453100 A CH 453100A CH 965766 A CH965766 A CH 965766A CH 965766 A CH965766 A CH 965766A CH 453100 A CH453100 A CH 453100A
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CH
Switzerland
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pressure plate
ram
tilting
ball
axis
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Application number
CH965766A
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English (en)
Inventor
Kaessbohrer Karl
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Kaessbohrer Fahrzeug Karl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/02Tipping wagons characterised by operating means for tipping
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B2200/00General construction of tables or desks
    • A47B2200/0035Tables or desks with features relating to adjustability or folding
    • A47B2200/004Top adjustment
    • A47B2200/0041Height adjustable table top with parallel link arms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description


      Kipper       Die Erfindung bezieht sich auf einen Kipper, mit  einer auf     einem        Fahrgestell    um     mindestens    eine     Kipp-          achse        schwenkbar        gelagerten    Ladebrücke und minde  stens einer am     Fahrgestell    um eine zur Kippachse par  allele Achse schwenkbar gelagerten hydraulischen oder  pneumatischen Zylinder-Kolben-Einheit, welche einen  mit dem Kolben verbundenen Kippstempel aufweist,  der an seinem oberen Ende mittels eines Gelenkkopfes  an der Unterseite der Ladebrücke angelenkt ist.  



  Es sind Zwei-Seiten-Kipper mit einer     druckluft-be-          triebenen    Zylinder-Kolben-Einheit der eingangs erläu  terten     Art    bekannt, bei denen das obere Ende des       Kippstempels    an einem Gelenk an der Unterseite der  Ladebrücke angebracht ist, welches Gelenk als  Schwenkachse einen parallel zur     Kippachse    verlaufen  den Bolzen     aufweist.    Das obere Ende des     Kippstem-          pels    ist mittels     einer    Lasche oder einer Laschengabel,  durch deren Bohrung der Gelenkbolzen hindurchge  steckt ist, an der Ladebrücke angelenkt.

   Eine derartige  Anlenkung des Kippstempels an der Ladebrücke ist  zwar     konstruktiv    einfach, hat jedoch eine Reihe  wesentlicher Nachteile. Wenn die zu kippende Lade  brücke     nämlich        nicht        mit    einer vollständig gleichmässig       verteilten    Last     beladen    ist, verwindet sich die Lade  brücke beim Hochfahren des Kippstempels, sobald die  Ladebrücke     nurmehr    auf der Kippachse und auf dem  oberen Ende des Kippstempels     aufliegt.    Durch diese  Verwindung der Ladebrücke besteht dauernd die Ge  fahr,

   dass der Gelenkbolzen in den Bohrungen der  Gelenklaschen am oberen Ende des Kippstempels ver  klemmt     wird,    und dadurch beim Ausfahren des     Kipp-          stempels    Störungen eintreten, und unter     Umständen     ein Kippen der Ladebrücke unmöglich wird. Bei dem  bekannten     Kipper    ist daher die     Gelenkverbindung    zwi  schen dem     Kippstempel    und der Ladebrücke mecha  nisch sehr hoch     beansprucht    und einem grossen Ver  schleiss     unterworfen.    Aus den vorstehenden Gründen       kommt    es oft zu Betriebsstörungen.

   Dadurch entstehen  hohe Kosten für Reparatur und Nutzungsausfall. Die  Gelenkverbindung bei dem bekannten Kipper bean-    sprucht ausserdem wegen der aus Festigkeitsgründen  erforderlichen Mindestabmessungen für Bolzen und  Laschen in Höhenrichtung gesehen relativ viel     Platz,     so dass die Bauhöhe des gesamten Kippers relativ       gross        wird.     



  Es, sind ausserdem Kipper der eingangs     erläuterten     Art mit einer ölhydraulischen Zylinder-Kolben-Einhelt  bekannt, bei denen der Kippstempel an seinem oberen  Ende einen Kugelkopf aufweist, welcher in einer  Kugelpfanne an der Unterseite der Ladebrücke gehal  tert ist. Der Zylinder ist an seinem unteren Ende     eben-          falls    mit einem Kugelkopf versehen, welcher in einer  Kugelpfanne am Fahrgestell gelagert ist. Eine derartige  Anlenkung des Kippstempels und des Zylinders mittels  in Kugelpfannen     gelagerten    kugeligen Köpfen gewähr  leistet zwar eine allseitige Schwenkbarkeit, ist jedoch in  Herstellung und Montage sehr kostspielig und daher  unwirtschaftlich.

   Die Kugelköpfe und Kugelpfannen  müssen mit grosser Präzision gefertigt werden und sind  daher sehr teuer. Die Anlenkung mittels Kugelköpfen:  ist nur wirksam, wenn sowohl der Zylinder als auch  der Kippstempel mittels eines Kugelkopfes gelagert     ist.     Die Verwendung nur eines Kugelkopfes am oberen  Ende des Kippstempels zusammen mit einer einfachen  Schwenklagerung des Zylinders ist für den Ausgleich  von Verwindungen der Ladebrücke beim Kippen nur  dann wirksam, wenn alle Bauteile äusserst präzise zu  einander ausgerichtet sind. In jedem anderen Falle er  gibt sich bei Verwendung nur eines Kugelkopfes beim  Verwinden der Ladebrücke oft ein Klemmen des     Kipp-          stempels    in seiner Führung im Zylinder und damit un  ter Umständen ein Klemmen des Kolbens im Zylinder.

    Durch die Notwendigkeit eines Kugelkopfs am oberen  Ende des Kippstempels und eines weiteren Kugelkop  fes am unteren Ende des Zylinders ergibt sich eine  grosse Bauhöhe für die Kugelkopflagerung. Daher ist  die Kugelkopflagerung nur bei ölhydraulisch betriebe  nen     Zylinder-Kolben-Einheiten    verwendet worden, weil  dort die Möglichkeit besteht, den     Kippstempel        teleskop-          artig    zusammenschiebbar     auszubilden.    Nur so     wird         eine erträgliche Bauhöhe erreicht. Hierzu ist aber ein  erheblicher konstruktiver Aufwand erforderlich, wel  cher sehr unwirtschaftlich ist.  



  Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,  einen Kipper der eingangs erläuterten Art zu     schaffen,     welcher einfach, robust und wirtschaftlich aufgebaut  ist, im Betrieb zuverlässig und störungsfrei arbeitet und  eine geringe Bauhöhe aufweist.  



  Diese Aufgabe wird     erfindungsgemäss    dadurch ge  löst, dass der     Gelenkkopf    eine obere Druckplatte, wel  che an der Ladebrücke befestigt ist, und eine untere  Druckplatte, welche am oberen Ende des Kippstempels  befestigt ist, aufweist, wobei die Druckplatten im Ab  stand voneinander verlaufen und an ihren einander  zugewandten Seiten je eine parallel zur Kippachse ver  laufende, trogförmige Rille aufweisen, welche Rillen  einander zugewandt sind und in welchen Rillen eine  die Druckplatten im Abstand voneinander haltende  Kugel frei     gelagert    ist, dass der Gelenkkopf weiter eine  Halte- und Führvorrichtung für das obere Ende des       Kippstempels    aufweist,

   in der das obere Ende des       Kippstempels    so     gehaltert    und geführt ist, dass die un  tere Druckplatte stets gegen die Kugel und damit die  Kugel gegen die obere Druckplatte gedrückt ist, und  die obere Druckplatte relativ zur unteren Druckplatte  um die Kugel um eine parallel zur Kippachse und  durch den     Kugelmittelpunkt    verlaufende ideelle Achse  frei kippbar ist, jedoch um eine quer zur Längsachse  der Rillen verlaufende ideelle Achse nur um kleine  Beträge gegen die Wirkung von elastischen Stützele  menten kippbar ist, und dass in dem Gelenkkopf im  Bereich der Enden der Rillen der Druckplatten An  schläge vorgesehen sind, welche ein Herauslaufen der  Kugel an den Rillenenden verhindern.  



  Der Gelenkkopf des erfindungsgemässen Kippers  kann infolge seiner Ausbildung als sich entsprechend  seiner Beanspruchung selbsttätig einstellendes Gelenk  wirken, welches nicht nur um     :eine        parallel    zur     Kipp-          achse    verlaufende Hauptachse, sondern infolge der  Verwendung einer Kugel auch in allen anderen Rich  tungen des Raumes um einen geringen Betrag  schwenkbar ist. Beim Hochfahren des     Kippstempels     wird die Ladebrücke und damit die obere Druckplatte  relativ zur unteren Druckplatte um die parallel zur  Kippachse und durch den Kugelmittelpunkt verlau  fende Achse gekippt.

   Falls beim Hochheben der Lade  brücke eine Verwindung derselben infolge     ungleich-          mässiger    Verteilung der Ladung auf der Ladefläche  eintritt, nimmt der Gelenkkopf des erfindungsgemässen  Kippers diese Verwindung ohne Verklemmung auf, da  die Halte- und Führvorrichtung in dem Gelenkkopf  Kippbewegungen der Ladebrücke und damit der  oberen Druckplatte relativ zur unteren Druckplatte um  eine quer zur     Kippachse    verlaufende ideelle Achse  ermöglicht. Dabei können die elastischen Stützelemente  in dem Gelenkkopf elastisch deformiert werden, so  dass die obere Druckplatte mit der unteren Druckplatte  in einer quer zur Kippachse verlaufenden Blickrichtung  gesehen einen spitzen Winkel bildet.

   Die in den Rillen  der Druckplatten gelagerte Kugel lässt diese Relativbe  wegung der Druckplatten ohne weiteres zu. Sie kann  sich bei dem Gelenkkopf des     erfindungsgemässen    Kip  pers zwischen den Druckplatten längs der Rillen selbst  tätig so einstellen, dass eine Übertragung der     Kräfte     vom Kippstempel auf die Ladebrücke ohne Klemmung  des Kippstempels in seiner Führung im Zylinder erfol  gen kann. Die elastischen Stützelemente können so    ausgebildet sein,     dass    sie nur sehr     geringe    Bewegungen  der Ladebrücke um eine quer zur Kippachse verlau  fende Achse zulassen.  



  Beispielsweise können die Stützelemente als Hart  gummielemente mit sehr geringem Federweg oder als  sehr kräftige Tellerfederpakete ausgebildet sein. Die  Stützelemente können an der Halte- und Führvorrich  tung und damit mittelbar an der Ladebrücke befestigt  sein und können andererseits in der Weise an dem  oberen Ende des Kippstempels angreifend .angeordnet  sein, dass sie einer     Kippbewegung    der Ladebrücke um  eine quer zur     Kippachse    verlaufende ideelle Achse ent  gegenwirken. Der Gelenkkopf des erfindungsgemässen  Kippers ist im Betrieb äusserst robust und zuverlässig.

    Bei seiner Herstellung muss nicht mit höchster Präzi  sion gearbeitet werden.     Geringfügige        Fertigungsungenau-          igkeiten        beeinträchtigen    die Wirkungsweise nicht. Der  Gelenkkopf ist deshalb besonders zur Anlenkung von  Kippstempeln von druckluftbetriebenen Zylinder-Kol  ben-Einheiten an eine Ladebrücke geeignet, bei wel  cher der     Zylinder    um eine parallel zur Kippachse ver  laufenden Achse schwenkbar im Fahrgestell     gelagert     ist.

   Die Anbringung des Gelenkkopfs und die Ausrich  tung gegenüber der Lagerung des Zylinders muss nicht  mit höchster Präzision erfolgen, weil der Gelenkkopf  durch seine Konstruktion kleine Ungenauigkeiten in  der Ausrichtung ohne weiteres ausgleichen kann. Der  Gelenkkopf nimmt sehr wenig Platz in Anspruch, so  dass sich bei dem     erfindungsgemässen    Kipper eine sehr  geringe Bauhöhe erzielen lässt.  



  In der nachfolgenden Beschreibung ist ein     Ausfüh-          rungsbeispiel    der Erfindung in Verbindung mit der  Zeichnung dargestellt. Es zeigen  Fig. 1 einen Querschnitt durch eine druckluftbetrie  bene Zylinder-Kolben-Einheit einschliesslich Gelenk  kopf eines     erfindungsgemässen    Kippers,  Fig.2 eine Seitenansicht des Gelenkkopfs nach  Fig. 1 in einer zur Schnittebene von Fig. 1 senkrechten  Richtung,  Fig.3 und Fig.4 schematische Darstellungen des  Gelenkkopfs und seiner Ausgleichsbewegung bei einer  Verwindung der Ladebrücke um     eine    quer zur     Kipp-          achse    verlaufende Achse.  



  In Fig. 1 ist der Gelenkkopf eines     erfindungsge-          mässen    Kippers zusammen mit einer druckluftbetriebe  nen Zylinder-Kolben-Einheit dargestellt. Die     Zylinder-          Kolben-Einheit    besteht aus einem Zylinder 1, in wel  chem ein Kolben 2 längsverschieblich geführt ist. An  dem Kolb--n 2 ist ein Kippstempel 3 befestigt, welcher  als Hohlsäule ausgebildet ist und welcher in einer  Gleitbüchse 4 im Deckel 5 des Zylinders 1     längsver-          schieblich    geführt ist. Im Kolben 2 ist ein überström  ventil 24 eingebaut, welches an dem Deckel 5 an  schlägt und sich öffnet,     bevcr    der Kippstempel 3 zu  weit nach oben ausgefahren wird.

   Ausserdem ist im  Deckel 5 ein     überdruck-Sicherheitsventil    25 angeord  net. Der Zylinder 1 ist in einem Haltering 6 befestigt,  welcher seinerseits zwei diametral gegenüberliegende  Lageraugen 7 aufweist, mittels derer die gesamte       Zylinder-Kolben-Einheit    um eine zur Kippachse paral  lele Achse schwenkbar in einem nicht dargestellten  Fahrgestell des Kippers gelagert ist.  



  Das obere Ende 3' des Kippstempels 3 ist mittels  eines allgemein mit 8 bezeichneten,     erfindungsgemäs-          sen    Gelenkkopfs an der Unterseite einer Ladebrücke 9       angelenkt.    Die Ladebrücke 9 ist auf dem Fahrgestell  gelagert und wahlweise um eine von zwei parallel zu-      einander längs der beiden Längsränder des Fahrgestells  verlaufenden Kippachse kippbar. Der in dem Beispiel  erläuterte Kipper ist also als Zwei-Seiten-Kipper ausge  bildet.  



  Der     erfindungsgemässe    Gelenkkopf 8 weist     eine     obere Druckplatte 10 auf, welche unter Zwischenschal  tung eines Profils 11 mit hutförmigem Querschnitt an  der Unterseite der Ladebrücke 9 befestigt ist. Weiter  hin weist der Gelenkkopf eine untere Druckplatte 12  auf, an deren Unterseite ein Schraubring 13 ange  schweisst ist, und welche auf das obere Ende 3' des  Kippstempels 3 luftdicht aufgeschraubt ist. Die Druck  platten 10 und 12 verlaufen im Abstand voneinander  und weisen an ihren einander zugewandten Seiten je  eine parallel zur Kippachse verlaufende, trogförmige  Rille 14 bzw. 15 auf. Die Rillen 14 und 15 sind, einan  der zugewandt.

   Zwischen den Druckplatten 10     und    12  ist in den     Rillen    14 und 15 eine Kugel 16 frei gelagert,  welche die     Druckplatten    10 und 12 im Abstand von  einander hält. Die Rillen 14 und 15 haben je einen       Kreissegment    Querschnitt, wobei der Radius der Kreis  segmente dem Radius der Kugel 16 entspricht. Auf  diese     Weise        liegt    die Kugel 1-6 auf relativ grossen Be  rührungszonen an der unteren Druckplatte 12 und an  der oberen Druckplatte 10 an.

   Dadurch wird eine  gleichmässige     Überleitung    der vom     Kippstempel    3  kommenden Kräfte von der unteren Druckplatte 12 in  die Kugel 16 und von der Kugel in die obere Druck  platte 10 erreicht. Die mechanische Beanspruchung der       einzelnen    Teile des Gelenkkopfs ist dadurch besonders  günstig, und es ergibt sich eine hohe Lebensdauer.  



  Der Gelenkkopf weist weiter eine     Halte-    und     Führ-          vorrichtung    für das obere Ende 3' des Kippstempels 3  auf. In dieser Halte- und Führvorrichtung ist eine  Platte 17 mit einer zentralen Ausnehmung 18 vorgese  hen, durch welche das obere Ende 3' des     Kippstempels     3 mit einem ein Schwenken des Kippstempels zulassen  den Spiel hindurchnagt. Die Platte 17 ist     zusammen     mit den seitlich nach aussen gebogenen Randflanschen  11" des hutförmigen Profils 11 an zwei Trägern 19  angeschraubt, welche zu beiden Seiten des oberen  Endes des Kippstempels angeordnet und an der Unter  seite der Ladebrücke 9 befestigt sind.

   Die Platte 17  trägt zu beiden Seiten des Kippstempels auf ihrer Un  terseite der unteren     Druckplatte    12 zugewandten Seite  als Halteteil je einen Führungsklotz 20. Die Führungs  klötze 20     sind    auf die Platte 17 beispielsweise aufge  schraubt oder aufgeschweisst. Auf jeden     Führungsklotz     20 ist ein elastisches Stützelement 21 aufgeschoben,  welches als     Klotz    aus Hartgummi ausgebildet ist. Die  Ausbildung der Führungsklötze 20 und der elastischen  Stützelemente 21 geht aus Fig.2 klar hervor.

   Jedes  Stützelement 21 weist auf seiner der unteren Druck  platte 12 zugewandten Seite eine gewölbte Auflageflä  che 21' in Form eines Kreiszylindermantelstücks auf,  wobei die     Mantellinien    der     Auflagefläche    21' parallel  zur Kippachse verlaufen. Die beiden     Druckplatten    10  und 12 sind in Längsrichtung ihrer     Rillen    14 und 15  gemessen länger als der Durchmesser des Kippstempels  3, so dass die untere, am oberen Ende des Kippstem  pels 3 befestigte Druckplatte 12 an zwei Seiten des       Kippstempels    übersteht.

   Die Halteteile 20 der     Halte-          und    Führvorrichtung sind auf der Platte 17 auf denje  nigen beiden Seiten des Kippstempels 3 angeordnet, an       denen    die Enden der     unteren    Druckplatte 12 seitlich  über den     Kippstempel    überstehen. Die auf den Halte  teilen 20 angebrachten elastischen Stützelemente 21    liegen an den Unterseiten der vorragenden Enden der  unteren Druckplatte an und drücken die untere Druck  platte 12 stets gegen die Kugel 16 und damit die Kugel  16 gegen die obere Druckplatte 10.  



  Die Schenkel 11' des hutförmigen Profils 11 ver  laufen im Abstand neben den Enden der Rillen 14 und  15 der Druckplatten 10 und 12. Die Schenkel 11' bil  den Anschläge für die Kugel 16 und verhindern ein  Herauslaufen der Kugel an den Rillenenden.  



  Wie aus Fig.2 ersichtlich ist, ist in die untere  Druckplatte 12 ein Zuführkanal 22 für Druckluft ein  gearbeitet, welcher einerseits an einem Rand 12' der  unteren Druckplatte 12 in einen Anschlussstutzen 23  für eine Druckluft-Zuführleitung mündet und anderer  seits an der dem Inneren des als Hohlsäule ausgebilde  ten Kippstempels 3 zugewandten Fläche der Druck  platte mündet. Durch diese Ausbildung wird eine     äus-          serst    platzsparende Ausbildung der gesamten     Zylinder-          Kolben-Einheit    einschliesslich des Gelenkkopfes er  reicht.

   Die     Druckluftzuführung    beansprucht hinsicht  lich der Bauhöhe keinen zusätzlichen Platz, sondern ist  im Gelenkkopf untergebracht.     Damit    ergibt sich eine  sehr günstige niedrige Bauhöhe eines erfindungsgemäs  sen Kippers mit einer     Druckluft-Zylinder-Kolbenein-          heit.     



  Im folgenden wird die Arbeitsweise des     erfindungs-          gemässen    Kippers beschrieben:  Vor dem Kippen der beladenen Ladebrücke 9 wer  den alle Verbindungen der Ladebrücke mit dem Fahr  gestell gelöst ausser den Gelenken der Ladebrücke an  der Kippachse, um die die Ladebrücke gekippt werden       soll.    Die Ladebrücke 9 ist dann nur noch an der     Kipp-          achse        angelenkt    und durch den Gelenkkopf 8 mit  dem Fahrgestell gekoppelt.

   Anschliessend wird Druck  luft durch den!     Zuführkanal    22 in der unteren Druck  platte 12 ins Innere des als Hohlsäule ausgebildeten       Kippstempels    3 eingepumpt und strömt am unteren  Ende 3" des Kippstempels 3 unter den Kolben 2 und  drückt diesen Kolben 2 im Zylinder 1 nach oben. Die  Druckkräfte der Druckluft werden vom Kolben 2 auf  den Kippstempel 3 und von dort auf die untere Druck  platte 12 übertragen. Die untere Druckplatte 12 drückt  auf die Kugel 16 und     mittels    der Kugel 16 auf die  obere Druckplatte 10 und damit auf die Ladebrücke 9.  Die Ladebrücke 9 wird dadurch angehoben und um  die     Kippachse    gekippt.

   Dabei wird die obere Druck  platte 10 relativ zur unteren Druckplatte 12 um ein  parallel zur Kippachse und durch den Mittelpunkt der  Kugel 16 verlaufende Achse gekippt. Gleichzeitig rol  len die gewölbten Auflageflächen 21' der elastischen  Stützelemente 21 an der Unterseite der unteren Druck  platte 12 ab. Die Kippbewegung der Ladebrücke 9 um  die Kippachse wird also durch die Stützelemente 21  nicht     gehindert.    Die Stützelemente 21 sind dabei unbe  lastet.  



  Falls die Last auf der zu kippenden Ladebrücke 9  nicht     gleichmässig    verteilt ist, kann es vorkommen,  dass sich die Ladebrücke beim Hochheben von schwe  ren Lasten     verwindet.    Die Ladebrücke 9 hat dabei die       Tendenz,    sich um eine quer zur Kippachse verlaufende  Achse zu verbiegen. Die Ladebrücke 9 kann beispiels  weise auf ihrer in     Fig.    1 rechts     liegenden    Seite schwe  rer sein als auf ihrer in     Fig.    1 links liegenden Seite.  Die Ladebrücke hat dabei die Tendenz, die obere  Druckplatte 10 nach rechts gegen die untere Druck  platte 12 zu neigen.

   Dabei wird das linke Stützelement  21 durch den linken Träger 19 und die Platte.<B>17</B> nach      oben gezogen und an die Unterseite der unteren  Druckplatten 12 angepresst. Entsprechend der elasti  schen Eigenschaft des elastischen Stützelements 21  verformt sich dieses mehr oder weniger stark und er  möglicht dadurch eine geringfügige Schrägstellung der  Druckplatten 10 und 12 relativ zueinander. Die elasti  schen Stützelemente, welche im vorliegenden Beispiel  aus Hartgummi hergestellt sind, sind so ausgebildet,  dass auch bei hohen Kräften nur relativ geringe elasti  sche Verformungen eintreten.

   Durch diese Nachgiebig  keit des Gelenkkopfs bei Verwindung der Ladebrücke  um eine quer zur Kippachse verlaufende Achse wird  erreicht, dass bei Verwinden der Ladebrücke kein  Klemmen der gesamten     Kippeinrichtung,    insbesondere  kein Klemmen des Kippstempels 3 in seiner Führung  im Zylinder auftreten kann. Gleichzeitig mit dem  Schrägstellen der Druckplatten 10 und 12 relativ zu  einander stellt sich die Kugel 16 in den     Rillen    14 und  15 selbsttätig so ein, dass die Kräfte vom Kippstempel  3 auf die Ladebrücke 9 ohne die Gefahr eines     Klem-          mens    einzelner Teile übertragen werden.

   In Fig.3 ist  eine schematische Darstellung des Gelenkkopfs in      un-          verwundenem     Zustand dargestellt. In Fig.4 ist eine  schematische Darstellung des Gelenkkopfs in einer  Stellung gezeigt, in die er sich einstellt, wenn die Lade  brücke beim Kippen ungleichmässig belastet ist und  sich verwindet.  



  Die Erfindung ist nicht auf das     ausgeführte    Beispiel  beschränkt. Beispielsweise müssen die     Stützelemente          nicht    unbedingt aus Hartgummi hergestellt sein, son  dern es können als Stützelemente z. B. auch Tellerfe  derpakete verwendet werden, welche auf der Platte 17  angebracht sind und an ihren der unteren Druckplatte  12 zugewandten Enden ballig geformte Auflageflächen  aus Metall tragen.

   Die Rillen 14 und 15 der Druck  stücke 10 und 12 können anstelle     kreissegmentförmi-          ger    Querschnitte auch beispielsweise V-förmige Quer  schnitte aufweisen, doch sind dann die     Anlageverhält-          nisse    zwischen Kugel 16 und Druckplatten nicht so  günstig wie bei dem ausgeführten Beispiel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kipper, mit einer auf einem Fahrgestell um minde stens eine Kippachse schwenkbar gelagerten Lade brücke und mindestens einer am Fahrgestell um eine zur Kippachse parallele Achse schwenkbar gelagerten hydraulischen oder pneumatischen Zylinder-Kolben- Einheit, welche einen mit dem Kolben verbundenen Kippstempel aufweist, der an seinem oberen Ende mit tels eines Gelenkkopfes an der Unterseite der Lade brücke angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Gelenkkopf (8) eine obere Druckplatte (10), welche an der Ladebrücke (9) befestigt ist, und eine untere Druckplatte (12), welche am oberen Ende (3') des Kippstempels (3) befestigt ist, aufweist, wobei die Druckplatten (10, 12)
    im Abstand voneinander verlau fen und an ihren einander zugewandten Seiten je eine parallel zur Kippachse verlaufende, trogförmige Rille (14 bzw. 15) aufweisen, welche Rillen einander zuge wandt sind und in welchen Rillen eine die Druckplat ten im Abstand voneinander haltende Kugel (16) frei gelagert ist, dass der Gelenkkopf (8) weiter eine Halte- und Führvorrichtung für das obere Ende des Kipp- stempels (3) aufweist, in der das obere Ende des Kipp- stempels so gehaltert und geführt ist, dass die untere Druckplatte (12) stets gegen die Kugel (16) und damit die Kugel (16) gegen die obere Druckplatte (10)
    ge- drückt ist und die obere Druckplatte relativ zur unte ren Druckplatte um die Kugel um eine parallel zur Kippachse und durch den Kugelmittelpunkt verlau fende ideelle Achse (26) frei kippbar ist, jedoch um eine quer zur Längsachse der Rillen verlaufende ideelle Achse (27) nur um kleine Beträge gegen die Wirkung von elastischen Stützelementen kippbar ist, und dass in dem Gelenkkopf im Bereich der Enden der Rillen der Druckplatten Anschläge vorgesehen sind, welche ein Herauslaufen der Kugel an den Rillenenden verhin dern. UNTERANSPRÜCHE 1. Kipper nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Rillen (14 bzw. 15) der oberen (10) und der unteren (12) Druckplatte je einen Kreisseg- ment-Querschnitt haben, wobei der Radius der Kreis segmente dem Radius der Kugel (16) entspricht.
    2. Kipper nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Druckplatten (10, 12) in Längsrichtung ihrer Rillen (14, 15) gemes sen länger sind als der Durchmesser des Kippstempels (3), so dass die untere, am oberen Ende des Kippstem pels befestigte Druckplatte (12) an zwei Seiten des Kippstempels übersteht, und dass die Halte- und Führ vorrichtung zwei Halteteile (20) aufweist, die zu diesen beiden Seiten des Kippstempels angeordnet und an der Unterseite der Ladebrücke (9) befestigt sind und die unter die vorragenden Enden der unteren Druckplatte (12) an deren von der Ladebrücke abgewandten Seite greifen und die elastischen Stützelemente (21) tragen,
    auf denen die Enden der unteren Druckplatte auflie gen. 3. Kipper nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die elastischen Stützelemente (21) als Klötze aus Hartgummi oder elastischem Kunststoff ausgebildet sind, welche auf ihrer der unteren Druck platte (12) zugewandten Seite eine gewölbte Auflage- fläche (21') in Form eines Kreiszylindermantelstücks aufweisen, wobei die Mantellinien der Auflagefläche parallel zur Kippachse verlaufen. 4.
    Kipper nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Halte- und Führvorrichtung eine Platte (17) mit einer zentralen Ausnehmung (18) auf weist, durch welche das obere Ende (3') des Kippstem- pels mit einem ein Schwenken des Kippstempels zulas senden Spiel hindurchnagt und welche zu beiden Seiten des Kippstempels auf ihrer der Unterseite der unteren Platte (12) zugewandten Seite als Halteteil je einen Führungsklotz trägt, auf welchen je ein Klotz aus Hart- gummi oder Kunststoff aufgeschoben ist, und:
    dass die Platte mittels zwei zu beiden Seiten des oberen Endes des Kippstempels angeordneten Trägern (19) an der Unterseite der Ladebrücke (9) befestigt, beispielsweise angeschraubt, ist. 5. Kipper nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Gelenkkopf (8) ein Profil (11) mit hutförmigem Querschnitt aufweist, dessen Basis zwi schen der oberen Druckplatte (10) und der Unterseite der Ladebrücke (9) befestigt ist, dessen Schenkel (l1') im geringen Abstand neben den Enden der Rillen (14, 15) der Druckplatten (10, 12) verlaufen und die An schläge für die Kugel (16) bilden, und dessen seitlich nach aussen gebogene Randflansche (11") zwischen der Platte (17) und den Trägern (19) befestigt sind. 6.
    Kipper nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die untere Druckplatte (12) als Schraub- kappe ausgebildet ist, welche auf das obere Ende (3') des Kippstempels. (3) aufgeschraubt ist. 7. Kipper nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kipper mit einer mit Druckluft be triebenen Zylinder-Kolben-Einheit versehen ist und dass der Kippstempel (3) als Hohlsäule ausgebildet und die untere Druckplatte (12) als Deckel luftdicht auf dem oberen Ende (3') des Kippstempels angebracht ist, und dass in die untere Druckplatte ein Zuführkanal (22) für Druckluft eingearbeitet ist, welcher einerseits an einem Rand (12') der unteren Druckplatte (12)
    in einen Anschlussstutzen (23) für eine Druckluftzuführ- leitung mündet und andererseits an der dem Inneren der Hohlsäule zugewandten Fläche der Druckplatte mündet.
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DE102008037092B4 (de) * 2008-08-08 2021-03-04 Franz Xaver Meiller Fahrzeug- Und Maschinenfabrik - Gmbh & Co Kg Kippbrücke für ein Kipperfahrzeug

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