Modellautorennbahn Die Neuerung bezieht sich auf eine Modell-Auto- rennbahn mit einer Mehrzahl von eine zweispurige Rennpiste darstellenden und je in nebeneinanderliegen- der Anordnung zwei Fahrbahnen mit mittiger Füh rungsrille für die Führungsruder der Modell-Rennfahr- zeuge sowie beiderseits jeder Führungsrille Kontakt schienen für die Kontaktbürsten dieser Fahrzeuge auf weisenden plattenförmigen Bauelementen vorzugsweise aus Kunststoff,
die zwecks Hintereinanderreihung zur Bildung einer zweispurigen Rennpiste an ihren einan der zugekehrten Kupplungsenden Kupplungs-Steckmit- tel zur gegenseitigen Kupplung besitzen.
Die Pisten-Bauelemente einer Modell-Autorenn- bahn der eben beschriebenen Gattung bilden also eine nur zweispurig zu befahrende Piste. Es besteht jedoch in der Praxis der dringende Wunsch, solche zweispurig ausgelegte Standard-Rennbahnen mit einfachen und wohlfeilen Mitteln als Rennbahnen mit mehr als zwei Fahrbahnen auszubilden.
Neuerungsgemäss wird dieses Ziel durch Zusatzpi- sten-Bauelemente mit wenigstens einer eigenen Fahr bahn und wenigstens einer Führungsrille einerseits sowie Kontaktschienen andererseits erreicht, wobei zur Verbindung dieser Bauelemente mit denen der obge- nannten zweispurigen Hauptpiste sowohl die Zusatz-Pi- sten-Bauelemente als auch die Haupt-Pisten-Bauele- mente an wenigstens einer,
bevorzugt jedoch an ihren beiden Längsseitenkanten mit Kupplungs-Steck- und/ oder Rastelementen zur gegenseitigen Halterung ver sehen sind..
Mit der praktischen Verwirklichung der Neuerung ist es somit erstmalig gelungen, mit baulich und kon struktiv einfachen. sowie handelsmässig wohlfeilen. Zu satz-Bauelementen unter einfacher Handhabung und durch leichte Zusatzmontage eine übliche doppelspuri- ge Standard-Rennbahn in eine jetzt mehr als zwei Fahrspuren aufweisende, z. B. als vierspurige Auto rennbahn auszubilden.
Die Neuerung kann nun in der Praxis so verwirk licht werden, dass man die Vermehrfachung der Fahr- spuren - Verbreiterung der Haupt-Rennpiste - so vor nehmen kann, dass. man die Zusatz-Pisten-Bauelemente je nach Wunsch und Platzverhältnisse an der einen oder andern der beiden Längsseitenkanten der Haupt- Pisten,Bauelemente anbringen kann.
Bei einer kreisför mig oder ähnlich ausgelegten Rennbahn könnten somit diese Zusatz-Pisten-Bauelemente sowohl innen als auch aussen an der Haupt-Piste angebracht werden.
Ein weiterer Vorteil des Neuerungsgegenstandes besteht darin, dass durch die Verwendung von Kupp lungsgliedern zur gegenseitigen Kupplung der Haupt- Pisten-Bauelemente mit den Zusatz-Pisten-Elementen eine kompakte Baueinheit der Haupt- und der Zusatz piste erreicht wird. Die Bauelemente werden zweck- mässig so zueinander angeordnet, dass die Fahrbahnen sowohl der Haupt- als auch der Zusatz-Piste alle auf gleicher Höhe liegen und eine unverrückbare Einheit darstellen, die nur durch Demontage der Zusatz-Pisten- Bauelemente von der Hauptpiste wieder aufgelöst wer den kann.
Es wird mit diesen zusätzlichen Bauelementen mit einfachen Mitteln eine Verbreiterung der Haupt-Renn- piste erreicht, wobei es leicht möglich ist, eine ganz normale doppelspurige Standard-Autorennbahn in eine drei-, vier- oder gar noch mehrspurige Rennpiste um zuwandeln. Die Neuerung könnte dabei sogar soweit gehen, dass man nicht nur an einer Seite der Hauptpi ste Zusatz-Bauelemente ansetzt, sondern dass man die Verbreiterung unter Umständen auch beidseitig der Haupt-Piste vornehmen kann.
In der Praxis kann nun eine besonders vorteilhafte Lösung der Neuerung ihren Niederschlag darin finden, dass die Kupplungs- Steck- und/oder -Rastelemente sowohl an den Haupt-Pisten-Bauelementen als auch an den Zusatz-Pisten-Bauelementen entlang deren Längs- seitenkanten in gleichen Abständen hintereinander an geordnet sind, wobei die Kupplungs- Steck- und/oder -Rastelemente durch Kuppelvorsprünge an einem der beiden miteinander zu verbindenden Bauelemente, z.
B. an dem Haupt-Pisten-Bauelement, einerseits und durch Kupplungsaussparungen am Gegen-Bauelement, nämlich am Zusatz-Pisten-Bauelement, anderseits ge bildet sind.
Rein baulich ist eine konstruktive L ösung beson ders vorteilhaft und zweckmässig, wenn die Kupp lungsvorsprünge an den Haupt-Pisten-Bauelementen angebracht und jeweils auf der Innenseite deren Seiten randstege als in Längsrichtung der Bauelemente ober halb einer Randaussparung verlaufende Kupplungslei sten ausgebildet sind, während die Gegenkupplungs- glieder an den Längsseitenkanten der Zusatz-Pisten- Bauelemente als gegenüber diesen Seitenkanten vorste hende etwa U- oder C-förmig gestaltete,
eigenfedernde Kupplungs-Klemmbügel ausgebildet sind, im Kupp lungszustand den Seitenrandsteg des betreffenden Haupt-Pisten-Bauelementes im Bereiche seiner Ausspa rungen umgreifen und innen am Seitenrandsteg anlie gen sowie hier mit den Kupplungsleisten unter Bildung einer lösbaren Rast- oder Schnapp-Kupplung verra- stend zusammenwirken.
Diese für die praktische Ver wirklichung der Neuerung vorgeschlagenen Kupplungs mittel haben einerseits den Vorteil, dass sie hinsichtlich ihrer Montage als auch in bezug auf ihre Demontage leicht zu handhaben sind, während sie auf der andern Seite im gekuppelten Zustand eine zuverlässige und allen Anforderungen gerechtwerdende Verbindung zwi schen den Haupt-Pisten-Bauelementen und den Zusatz- Pisten-Bauelementen darstellen. Schliesslich kann durch die Zusatz-Bauelemente je nach Wunsch und Wahl eine separate, z.
B. mehr als zwei Fahrspuren aufweisende Rennbahn selbst gebildet werden, wo durch der Gebrauchswert solcher Auto-Rennbahnen wesentlich gesteigert wird.
Im übrigen wird die Neuerung am besten anhand der nachfolgenden Beschreibung des auf den Zeichnun gen wiedergegebenen Ausführungsbeispieles verstan den; dabei zeigen: Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung eines Haupt pistenbauelementes einer Modell-Autorennbahn mit daneben im ungekuppelten Zustand gezeichnetem Zu satz-Pistenelement.
Fig.2 einen Längsschnitt mit Sicht auf den Kupp lungsbereich zwischen Haupt- und Zusatzpistenelement im ungekuppelten Zustand, Fig. 3 die gleiche Darstellung im gekuppelten Zu stand, Fig. 4 einen Querschnitt lediglich durch eine Kupp- lunasstelle beider Bauelemente im ungekuppelten Zu stand, und Fig. 5 die gleiche Darstellung im gekuppelten Zu stand, beide Fig. im vergrösserten Massstabe wiederge geben.
Dabei ist zunächst mit A das Haupt- und mit B das Zusatz-Pistenelement bezeichnet. Haupt- und Zusatz element A und B besitzen an ihren Kupplungsenden, nämlich ihren gegenüberliegenden Schmalseiten Steck kupplungsglieder 10, 11, die dazu dienen, alle Pisten teile A bzw. B in Längsrichtung untereinander zu ver binden. Sowohl auf dem Haupt- als auch auf dem Zu satzelement A und B befinden sich beim vorliegenden Ausführungsbeispiel je zwei Fahrbahnen 12, 13, 14 und 15. Mittig in jeder Fahrbahn ist je eine Führungs rille 16 zur Aufnahme eines nicht dargestellten Füh rungsruders der Modell-Fahrzeuge angeordnet. Seitlich neben jeder Führungsrille ist je eine Kontaktschiene 17 zur Kontaktübertragung vorgesehen.
Damit Haupt- und Zusatzelemente A und B als unverrückbare Einheit miteinander verbunden werden können, sind an den Längsseitenkanten 18 des Haupt elementes A mit Abstand voneinander Randaussparun gen 19 vorgesehen. Irn Bereiche dieser Aussparung 19 sind auf der Innenseite der Randstege 18 vorstehend Kupplungsleisten 20 angeordnet.
An den Längs:seiten- rändern 21 der Zusatzelemente B hingegen befinden sich gegenüber diesen vorstehend etwa U-förmig ge staltete Klemmbügel 22, die im gekuppelten Zustand - Fig. 3 und 5 - den Randsteg 18 des Hauptelementes A von aussen nach innen umgreifen, wobei die Kupp lungsleisten 20 mit den Bügeln 22 verrastend zusam menwirken.
Der Zusammenbau von Haupt- und Zusatzbauele menten A und B kann so durchgeführt werden, dass man beide Pisten-Bauelemente so in eine Vormonta- gestellung bringt, dass der Aussparungen 19 aufweisen de Seitenrandsteg 18 des Hauptelementes A über den Bereich zwischen Klemmbügel 22 und aufweisenden Seitenrand 21 des Zusatzelementes B zu stehen kommt.
(Fig. 4) Nunmehr können die beiden Elemente durch gegenseitiges Zusammenschieben in Höhenrich tung und leichten Druck miteinander gekuppelt wer den, wobei - wie Fig. 3 und 5 zeigen - die Kupplungs leisten 20 mit den Klemmbügeln 22 verrasten, so dass in dieser Endmontagestellung eine unverrückbare Bau einheit in Gestalt einer mehr als zwei Fahrbahnen auf weisenden Auto-Rennbahn gebildet wird. Durch eben so leichtes Auseinanderziehen der gekuppelten Bauele mente kann man die Bahn wieder demontieren.
Die Klemmbügel 22 selbst sind eigenfedernd ausge bildet, so dass eine leichte und mühelose Handhabung sowohl zur Erreichung des Montagezustandes beim Einrasten als auch beim Ausklinken zur Wiederausein- andernahme der Bauteile erreicht wird.
Es versteht sich von selbst, dass die dargestellte und beschriebene Ausführungsform nur als Beispiel zur Verwirklichung der Neuerung angesehen werden soll. Man könnte vielmehr die eine gegenseitige Kupplung bewirkenden Kupplungsglieder 20, 22 auch in einer von der Darstellung abweichenden Weise gestalten, wie man auch die Kupplungsleisten oder Stege 20 gegebe nenfalls an dem Zusatzelement B und die hiermit zu sammenwirkenden Klemmbügel 22 an dem Plauptele- ment A vorsehen könnte.
Wie auch immer diese Kupplungsglieder ausgebil det und wo sie sich auch immer befinden, wichtig und entscheidend hierbei ist, dass eine sichere Verbindung bei leichter Montage ebenso erfolgen kann, wie auch die Verbindung in der Lage sein muss, den Anforde rungen gerecht zu werden.