CH453230A - Verschleisschutzauflage, insbesondere für Arbeitsmaschinen und Arbeitsgeräte - Google Patents
Verschleisschutzauflage, insbesondere für Arbeitsmaschinen und ArbeitsgeräteInfo
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Description
Verschleisschutaauflage, insbesondere für Arbeitsmaschinen und Arbeitsgeräte Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschleiss- schutzauflage, insbesondere für Arbeitsmaschinen und Arbeitsgeräte, die auf die dem Verschleiss unterworfe nen Oberflächenteile aufschweissbar ist.
Bisher hat man solche stark beanspruchten Gegen stände, wie z. B. Baggerkübel, Schleppschaufeln und dergleichen in der Weise vor Verschleiss geschützt, dass der fertig zusammengebaute Gegenstand mittels Hartauftragselektroden durch stellenweises Aufbringen von verschleissfestem Material aufgepanzert wurde. Es werden hierbei meistens Gittermuster, Kreuzmuster oder Streifen aus Hartstahl auf die zu schützenden Stellen aufgeschweisst.
Das Verfahren ist teuer und zeitraubend, da einmal teure Hartauftragselektroden nötig sind und da sich die Schweissung infolge der un- regelmässigen und von Fall zu Fall wechselnden Form der zu schützenden Teile nur von Hand mit der Elek trode durchführen lässt. Es handelt sich praktisch stets um Einzelherrichtung, bei der die Gegenstände zum Schweissen jeweils gedreht werden müssen, damit eine günstige Schweissposition; erreicht wird. Durch die Schwäissung entstehen auch in den Gerätkörpern häu fig Spannungen, die im Gebrauch leicht zu Rissbildung führen.
Bei einem anderen gebräuchlichen Verfahren ver wendet man als Verschleisschutz Auflageplatten aus legierten Stählen, die eine Festigkeit bis zu etwa 80 kg/mm2 aufweisen. Diese Stähle können wohl zum Anpassen warm verformt werden, müssen aber mit teuren austenitischen Elektroden angeschweisst wer den. Will man höherwertige Materialqualitäten verwen den, so müssen diese im allgemeinen gehärtet sein. Sol che Teile können dann wiederum nicht mehr warm verformt werden, weil sie dann wieder ihre Härte ver lieren würden.
Die Erfindung bezweckt, diesen Mängeln abzuhel fen. Sie ist gekennzeichnet durch einen Streifen aus gut schweissbarem, warm verformbarem Stahl als Grund lage, in deren Oberläche in regelmässigen Abständen durch Auftragsschweissung buckelförmige Hartkörper aus hochverschleissfestem Schweissgut eingelagert sind.
Einige Ausführungsbeispiele von Verschleisschutz- auflagen nach der Erfindung sind auf der Zeichnung schaubildlich dargestellt. Es zeigen: Fig.1 zwei verschiedene Formate flacher Ver- schleisschutzauflagen; Fig.2 eine zum Kantenschutz bestimmte Auflage, die aus zwei Flachstreifen zusammengeschweisst ist;
Fig.3 drei nebeneinander angebrachte gebogene Verschleisschutzauflagen, die auf einen Baggerkübel aufgeschweisst sind; und Fig. 4 eine aus zwei Winkel-Schutzstreifen, drei fla chen Schutzstreifen und einigen gebogenen Schutzstrei fen bestehende Gruppe von Verschleisschutzauflagen, aufgeschweisst auf einen verschleissgefährdeten länge ren Kübel.
In allen Fällen bestehen die Schutzstreifen aus dem gut schweissbaren und verformbaren Grundmaterial eines Baustahls, in welches in der geschilderten Weise die Kuppen des Hartmaterials durch Auftragsschweis- sung eingelagert sind.
Als, Grundmaterial dient z. B. unlegierter Stahl St. 52 einer Festigkeit von etwa 60 kg/mm2, also ein gut schweissbarer normaler Baustahl. Für die balligen knopfartigen Einlagerungen dient z. B. naturhartes Schweissgut, bei welchem Härten für die Auftrags- schweissung bis zu 500 Brinellhärte und mehr verwen det werden können. Als Beispiel für ein hierfür geeig netes verschleissfestes Auftragsgut diene die auf dem Markt erhältliche Stahlsorte Böhler EMA 60.
Ein grosser Vorteil der neuen Verschleisschutzauf- lagen, die in verschiedensten Abmessungen und For men hergestellt werden können, liegt in der bequemen Möglichkeit der Vorfertigung von Streifen und Bahnen in laufendem Arbeitsgang, bei dem das Streifengrund material ständig an den Elektroden vorbeiläuft. Der z.
B. 3 bis 5 mm starke Schweissdraht aus dem hoch- verschleissfesten Werkstoff läuft ständig dem Lichtbo- gen zu, und das hochwertige Schweissgut verschmilzt dabei mit dem Grundmaterial unter Bildung der aus der Grundfläche herausragenden knopf- oder kuppel- förmigen Buckel.
Zweckmässig wird die Anordnung so getroffen, dass diese Buckel aus Hartmaterial derart in Reihen in das Streifenmaterial eingelagert werden, dass sie in der jeweiligen Verschleissrichtung auf Luke stehen. Bei entsprechender Grösse der kuppelförmigen Buckel wird bei der späteren Verwendung auf den zu schüt zenden Flächen das Grundmaterial der Streifen wirk sam vor der Abrasion geschützt. Die abrasiven Teile an der von dem Gerät zu bearbeitenden Stelle, wie Steine, Erde, Schlacken und sonstige Massen, werden von einer harten Kuppe zur andern abgeleitet.
Die Verschleissfestigkeit ergibt sich also nicht nur aus der Härte des Auftragsgutes, sondern aus der abweisenden Form der sphärischen Kalotten und aus deren systema tischer Anordnung.
Die vorgefertigten plattenförmigen Streifen mit den in sie eingelagerten Hartmaterialbuckeln werden dann in Anpassung an den jeweiligen Verwendungszweck und -ort in der gewünschten Abmessung abgelängt, zurechtgeschnitten, gegebenenfalls zu Winkelstreifen zusammengesetzt und in die gewünschte Form gebo gen. Die Warmverformung zur Anpassung an die An bringungsstelle beeinträchtigt nicht die Verschleissfestig- keit der Streifen, da die naturharten Buckel nach dem Erkalten wieder ihre ursprüngliche Härte annehmen.
Auch ergibt sich durch die punktartige Auftrags- schweissung nur ein geringer Verzug des Materials beim Schweissen.
Die Herstellung der Verschleisschutzauflagen wird dadurch besonders wirtschaftlich, dass als Streifen grundmaterial unlegierter Stahl verwendet werden kann, der in allen üblichen. Abmessungen ab Lager lie ferbar und preiswert ist, und dass das Material mit preiswerten kalkbasischen Elektroden geschweisst wer den kann. Die maschinelle punktförmige Auftrags- schweissung ist den oben beschriebenen früheren Ver fahren zum Schutz verschleissgefährdeter Maschinen teile kosten- und arbeitszeitmässig weit überlegen.
Die Anbringung der maschinell vorgefertigten Verschleisschutzauflagen in Form von Streifen. und Winkeln erfolgt z. B. durch einfaches Anschweissen der vorbereiteten Formstücke in rotwarmem Zustand, wobei der Anbau so schnell und einfach erfolgt, dass nicht mehr wie früher eine längere Stillegung der An lage erforderlich ist. Die Streifen werden dem zu schüt zenden Gegenstand vor dem Anschweissen warm und verzugsfrei angepasst. Auch breite Streifen lassen sich einwandfrei rollen und auf Biegemaschinen rundwalzen und zum Aufpanzern biegen. Die Verschleisschutzauf- lagen eignen sich z.
B. für den Verschleisschutz von Grabkübeln, Schleppschaufeln, Rutschen, Förderwa- gen, Mühlen, kurz aller dauernd beanspruchten Anla gen. Sie eignen sich gleicherweise für den Innen- und Aussenschutz z. B. von Rohren, für Geräte in Kieswer ken und für die Auskleidung von Betonmischern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verschleisschutzauflage, insbesondere für Arbeits maschinen und Arbeitsgeräte, die auf die dem Ver- schleiss unterworfenen Oberflächenteile aufschweissbar ist, gekennzeichnet durch einen Streifen aus gut schweissbarem, warm verformtem Stahl als Grundlage, in deren Oberfläche in regelmässigen Abständen durch Auftragsschweissung buckelförmige Hartkörper aus hochverschleissfestem Schweissgut eingelagert sind.UNTERANSPRUCH Verschleisschutzauflage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in Reihen stehenden Hartkörperbuckel so angebracht sind, dass sie in der jeweiligen Verschleissrichtung auf Luke stehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL0042886 | 1966-09-02 |
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|---|---|
| CH453230A true CH453230A (de) | 1968-06-14 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1084367A CH453230A (de) | 1966-09-02 | 1967-08-01 | Verschleisschutzauflage, insbesondere für Arbeitsmaschinen und Arbeitsgeräte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH453230A (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2177103A1 (de) * | 1972-03-23 | 1973-11-02 | Wahl Verschleiss Tech | |
| US4315375A (en) * | 1979-06-25 | 1982-02-16 | Shinn Raymond R | Earth moving bucket |
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| WO2009051635A1 (en) * | 2007-10-18 | 2009-04-23 | Caterpillar Inc. | Soil transport surface with anti-adhesion biomimetic features and machine using same |
| DE102018130178A1 (de) | 2018-11-28 | 2020-05-28 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Verfahren zur Herstellung eines Bauteilverbunds und Kraftfahrzeug |
-
1967
- 1967-08-01 CH CH1084367A patent/CH453230A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2177103A1 (de) * | 1972-03-23 | 1973-11-02 | Wahl Verschleiss Tech | |
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| DE102018130178A1 (de) | 2018-11-28 | 2020-05-28 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Verfahren zur Herstellung eines Bauteilverbunds und Kraftfahrzeug |
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