CH453302A - Verstellbare Flüssigkeitszufuhr- und -ableitungsvorrichtung für Misch- und Trennzentrifugen - Google Patents

Verstellbare Flüssigkeitszufuhr- und -ableitungsvorrichtung für Misch- und Trennzentrifugen

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CH453302A
CH453302A CH472666A CH472666A CH453302A CH 453302 A CH453302 A CH 453302A CH 472666 A CH472666 A CH 472666A CH 472666 A CH472666 A CH 472666A CH 453302 A CH453302 A CH 453302A
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liquid
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CH472666A
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Morley Doyle Collin
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Morley Doyle Collin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B5/00Other centrifuges
    • B04B5/06Centrifugal counter-current apparatus

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  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


      Verstellbare        Flüssigkeitszufuhr-    und     -ableitungsvorrichtung    für Misch- und     Trennzentrifugen       Das Hauptpatent betrifft eine verstellbare Flüssig  keitszufuhr- und     -ableitungsvorrichtung    für Misch- und  Trennzentrifugen für verhältnismässig schwierig zu ver  mischende Flüssigkeiten verschiedener Dichte im Gegen  strom,

   mit einer um eine horizontale Achse umlaufenden       Vollmantel-Schleudertrommel    und in dieser durch im  radialen Abstand voneinander angeordnete und mit       Durchtrittsöffnungen    versehene Trennwände gebildeten  Ringkammern sowie durch Aussparungen der Trenn  wände hindurchgeführten radialen Zu- und Ableitungs  einrichtungen für die schwerere und leichtere Flüssig  keit, die sich zwischen der Drehachse und dem Aussen  mantel der Schleudertrommel erstrecken.

   Die Zu- und  Ableitungseinrichtungen sind an die zugehörigen Durch  trittskanäle der Welle der Schleudertrommel angeschlos  sen und sind über ihre Länge und ihren Umfang verteilt  mit     Durchtrittsöffnungen    für die Flüssigkeiten nach den  Ringkammern versehen, die wahlweise verschliessbar  und für eine der Ringkammern     offenhaltbar    eingerichtet  sind.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine weitere  Ausbildung der     Vorrichtung    des Hauptpatentes und ist  dadurch gekennzeichnet, dass die Zu- und Ableitungs  einrichtung mit mindestens einem die Öffnungen aufwei  senden Verteilerrohr für die Flüssigkeit versehen ist,  dass eine Mehrzahl von Hülsen hintereinander in dem  Rohr angeordnet sind, wobei eine Hülse an einem Ende  geschlossen ist und mindestens eine Wähleröffnung auf  weist, und dass diese Hülse derart angeordnet werden  kann, dass sich diese Wähleröffnung wahlweise auf eine  der     Einlassöffnungen        einstellen    lässt.  



  Sie erfüllt somit den Zweck, Mittel zur genauen  Steuerung des Ein- und Austrittes der     Flüssigkeit    in den  und aus dem Rotor, also einen Bestandteil eines Flüssig  keitszu- und     -ableitungselementes    zu schaffen, der sich  leicht in einem Verteilerrohr für die Flüssigkeit verstel  len lässt, um den Einlasspunkt für die Flüssigkeit in den  Rotor zu     verändern,    und der die Flüssigkeit daran hin  dert, über den genannten Einlasspunkt hinaus in das  Rohr zu strömen.

      Die Zufuhr- und Ableitungsvorrichtung kann dazu  verwendet werden, die     Abscheider    oder     Austauscher    für  Flüssigkeiten in     Phasenabscheider    für eine einzige Flüs  sigkeit zu verwandeln, da sich die Mittel in einem Ver  teilerrohr     für    die Flüssigkeit leicht so einstellen lassen,  dass der Zufluss der Flüssigkeit zum Rotor unterbrochen  wird, wodurch der     Gegenstromaustauscher    zu einem  Gerät mit Doppeleinlass verwandelt wird.  



  Die Vorrichtung ermöglicht es, die Funktionen des  Einlasses für die leichte Flüssigkeit und desjenigen für  die schwere Flüssigkeit auf einfache Weise zu vertau  schen, wodurch die Notwendigkeit komplizierter Lei  tungen oder Wechseln der Flüssigkeitsquelle ausgeschal  tet wird. Das Auswechseln der Einlässe für die leichte  bzw. schwere Flüssigkeit ist manchmal erforderlich,  wenn ein Verfahren, in dem das Lösungsmittel die leich  tere Flüssigkeit ist, durch ein anderes     Verfahren    ersetzt  wird, in dem das Lösungsmittel die schwerere Flüssig  keit ist. Solche Umstellungen sind in Verfahren für die  Produktion von Antibiotika nicht ungewöhnlich.  



  Ein weiterer Zweck der Erfindung ist es, ein regu  lierbares Element zu schaffen, mit dem Änderungen im  Flüssigkeitsdurchsatz rasch und genau ausgeglichen wer  den können. Wo der Durchsatz beispielsweise von  2260     1/Min.    auf 454     1/Min.    verändert wird, erfolgt eine  entsprechende Herabsetzung der Bewegungsgrösse oder  Mischkraft der Flüssigkeit. Zur Kompensation dieser  Wirkung ermöglicht das regulierbare Zu- und Ablei  tungselement die Einlasspunkte der Flüssigkeiten stärker  voneinander zu entfernen, so dass den durch     Zentrifu-          galwirkung    und Flüssigkeitsdruck zu verarbeitenden  Flüssigkeiten ein grösserer Arbeitsraum gelassen wird.  



  Der Erfindungsgegenstand soll nun im Zusammen  hang mit den beiliegenden Zeichnungen beispielsweise  näher erläutert werden. Es zeigen:       Fig.    1 einen Teilschnitt durch einen     Zentrifugal-Ge-          genstromaustauscher    mit einer Kombination von     Pha-          senabscheider-Umwandler    und regelbaren Zu- und Ab  leitungselementen für die Flüssigkeiten, und zeigt diesen  ohne eingesetzte Hülsenelemente im Verteilerrohr;           Fig.    2 eine Draufsicht des Säulenverschlusses;       Fig.    3 einen Aufriss des Säulenverschlusses;

         Fig.4    einen Schnitt nach der Linie     4-1.    in     Fig.3     in der angedeuteten Blickrichtung;       Fig.    5 einen Schnitt der zusammengebauten Kom  bination mit den Rohrhülsen und dem Säulenverschluss  in Arbeitsstellung im Verteilerrohr mit Teilen der Welle  und der Aussenwandungen des Rotors;       Fig.    6 eine perspektivische Ansicht des Verteiler  rohres für die Flüssigkeit;       Fig.    7 eine Darstellung in     auseinandergezogener    An  ordnung aller Teile der Kombination, wobei jedoch nur  Teile des Rohres gezeigt sind;       Fig.    8 einen Aufriss, teilweise im Schnitt, einer der  einsetzbaren Hülsen;

         Fig.    9 einen Teilschnitt durch eine der Dichtungen;       Fig.    10 einen Teilschnitt durch zwei benachbarte  einsetzbare Hülsen und der     dazwischenbefindlichen     Dichtung;       Fig.    11 einen Schnitt nach Linie 11-11 in     Fig.5     in der angedeuteten Blickrichtung, und       Fig.    12 einen Aufriss der zusammengebauten Kom  bination mit einer schematischen Darstellung aller     Ein-          und        Auslassstellungen    für die Flüssigkeit, die sich durch  die verschiedenen Anordnungen der Hülsen und des  Säulenverschlusses im Rohr ergeben.  



  In den Zeichnungen, insbesondere in     Fig.    1, ist mit  14 allgemein ein Teil eines     Zentrifugalaustauschers    be  zeichnet, in dem der kombinierte     Phasenabscheider-          Umwandler    und die Zu- und Ableitungselemente für die  Flüssigkeiten eingebaut sind. Da dieses Grundgerät 14  im wesentlichen in der im Hauptpatent beschriebenen  Weise ausgebildet ist, wird hier im einzelnen nur soviel  beschrieben, als für das Verständnis der Erfindung er  forderlich ist. So umfasst das Gerät 14 eine Welle 16,  die in einer geeigneten Trägeranordnung drehbar ge  lagert ist. Auf der Welle 16 sitzt lösbar ein Rotor 18, der  sich mit ihr dreht.

   In der Welle 16 sind geeignete     Flüs-          sigkeitsdurchlässe,    beispielsweise Durchlass 20 vorgese  hen, durch welchen die schwerere Flüssigkeit an den der  Welle benachbarten     Rotorteile        geführt    wird, ferner  Durchlass 22, der die leichtere Flüssigkeit davon ableitet.  Entsprechend     führt    der Durchlass 24 die leichte Flüssig  keit unter Druck in die Gegend der Peripherie des Ro  tors 18 und die schwerere     Flüssigkeit    wird durch den  Durchlass 28 von der Gegend des     Rotorumfanges    abge  leitet.  



  Der Rotor 18 besteht aus einer äusseren Aussen  wand 30 und Seitenwänden 32. Zwischen den Seiten  wänden 32 ist eine Mehrzahl von distanzierten Bändern  34 angeordnet, die zwischen sich die Zwischenräume 36  bilden. Die Bänder 34 können mit Perforationen oder  mit radial gerichteten Öffnungen mit durchlochten  Scheiben ausgerüstet sein. Die Perforationen der Bänder  oder der Scheiben lassen die Flüssigkeiten in entgegen  gesetzter Richtung durchtreten, wenn sie den Rotor  durchlaufen.  



       Die    Trennbänder 34 sind ferner durch radial     ge-          fluchtete    grosse Öffnungen 38 durchsetzt, in welche die  verstellbaren Zu- und     Ableitungs-    sowie     Phasenum-          wandlungs-Elemente    lösbar eingesetzt sind, die allge  mein mit 40 bezeichnet sind.  



  Wie aus     Fig.    5 und 6 ersichtlich, umfassen die Ele  mente 40 ein Verteilerrohr 42 für die Flüssigkeit, das  beidseits offen ist und eine zentrale Bohrung 44 (vgl.       Fig.    12) aufweist, die bei 46 im unteren Teil vereinigt ist,  so dass eine Innenschulter 48 gebildet wird. Die Aussen-    wand am unteren Ende des Rohres 42 weist einen Teil  50 mit kleinerem Durchmesser auf, der ein Aussenge  winde trägt, das mit einem Loch 52 mit Innengewinde  in der     Rotorwelle    16     zusammenwirkt    und mit einem der  Flüssigkeitsdurchlässe, beispielsweise 20, in Verbindung  steht.

   Das Rohr 42 weist eine Mehrzahl von Gruppen       distanzierter    Ein- oder     Auslassöffnungen    54 für die       Flüssigkeit    auf, wobei jede Gruppe in Längsreihen an  geordnet ist, die sich radial über die ganze Rohrlänge  erstrecken und lediglich durch Stege wie 56 getrennt  sind. Jede Reihe von Öffnungen 54 umfasst mehrere  solcher     Öffnungen,    die in der Umfangsrichtung um das  Rohr distanziert angeordnet und durch Längsstege 58  getrennt sind.  



  Eine Mehrzahl von     ungelochten    Hülsen 60, 62, 64,  66 und 68 verschiedener Länge, die jeweils ein Mehr  faches anderer ist, sind lösbar im Rohr 42 angeordnet.  Die Hülsen weisen einen gegenüber der Bohrung 44  nur etwas geringeren Aussendurchmesser auf, so dass sie  in der Bohrung gleitbar sind.  



  Neben den genannten Hülsen ist ein neuartiger Wäh  ler oder Säulenverschluss 70 angeordnet. Dieser     Ver-          schluss    umfasst den Wähler, mittels welchem der     Ein-          oder        Auslasspunkt    für die Flüssigkeit gewählt oder be  stimmt wird. Der Wähler oder Säulenverschluss 70  weist eine kurze Hülse auf, deren Dimension so bemes  sen ist, dass sie nur etwas länger als der Durchmesser  einer der     Rohreinlassöffnungen    54 ist. Der     Säulenver-          schluss    70 ist an einem Ende offen und am anderen  durch den Deckel 72 geschlossen und weist auf seinem  Umfang vier Wählöffnungen 74 auf.

   Diese Öffnungen  74 sind mit Vorteil elliptisch und weisen einen etwas  grösseren Durchmesser auf als die Rohröffnungen 54.  Jede Wählöffnung 74 ist durch einen Längssteg 76 von  minimaler Dimension von der anderen getrennt, so dass  dieser nur eine geringste Fläche der Rohröffnung 54  schliesst. So ist es unnötig, den Säulenverschluss 70 ge  nau einzustellen oder zu drehen, damit er auf dem Um  fang genau mit den Wähleröffnungen 74 auf die Öff  nungen 54 des Rohres ausgerichtet ist.  



  Der Deckel 72 trägt einen stehenden Vorsprung 78  mit einer zentralen Öffnung 80. Dieser Vorsprung 78  ermöglicht es, den Säulenverschluss 74 mittels einem  geeigneten Werkzeug zu fassen, wie dies im Laufe der  Beschreibung noch zu     erläutern    sein wird.  



  Jede Hülse 60, 62, 64, 66 und 68 wie auch der Wäh  ler oder Säulenverschluss 70 weisen, wie aus     Fig.    8 und  9 ersichtlich, obere und untere Endteile 82     mit    gerin  gerem Durchmesser auf, die mit der Aussenwand der  Hülse durch     Schrägflächen    wie 84 verbunden sind. Wer  den deshalb zwei benachbarte Hülsen, wie 66 und 68,       aneinandergeschoben    (vgl.     Fig.    10), wirken die Schräg  flächen 84 und die Teile mit geringerem Durchmesser  82 in der Weise     zusammen,    dass sie eine Nut     mit    schrä  gen Wandungen bilden.

   Diese Nut ist so dimensioniert,  dass sie eine Dichtung 86 von entsprechender Form auf  nimmt, die ihrerseits einen dichten Sitz gewährleistet.  



  Zu diesem Ein-, Zu- und     Ableitungs-Element    40     für     die Flüssigkeit     gehört    ferner, um es in richtiger Lage zu  halten, ein Verschlussstopfen 88. Dieser Stopfen 88 weist  einen verbreiterten Kopfteil 90 auf, der ein Aussenge  winde trägt und mit einem Schlitz oder einer     Ausneh-          mung    92 für die Aufnahme des Werkzeuges versehen  ist. Anschliessend an dem Kopf 90 und damit aus einem  Stück bestehend findet sich ein erster Teil 94 mit ge  ringerem Durchmesser, der zwischen den beiden Teilen  eine ringförmige Schulter 96 bildet. Damit der Stopfen      88 in Betriebsstellung gebracht werden kann, ist die Aus  senwand 30 des Rotors 18 mit einer geeigneten, mit In  nengewinde versehenen Öffnung 98 versehen.

    



  Ein weiterer Teil mit geringerem Durchmesser 100  befindet sich am unteren Teil des ersten Teils 94 mit ge  ringerem Durchmesser und sein freies Ende berührt das  Ende mit geringerem Durchmesser der äussersten Hülse,  wenn der Stopfen 88 in der Öffnung 98 des Rotors ein  gesetzt ist, und bildet damit eine ähnliche Nut wie die  eine Dichtung aufnehmenden Nut zwischen den Hülsen.  Zum gleichen Zweck wird hier eine geeignete Dichtung  86 eingesetzt. Der Stopfen 88 ist mit einer Bohrung 108  zur Aufnahme des mit einer Öffnung versehenen Vor  sprungs 78 ausgerüstet, wenn der Säulenverschluss sich  in der äussersten Stellung des Verteilerrohres 42 befin  det.

   So wird der ganze Bauteil des Elementes 40 flüssig  keitsdicht zusammengehalten, wobei die jeweils auf die  Rohröffnung 54 gerichtete Wähleröffnung 74 ausgenom  men wird, welche die Ein- oder     Auslassöffnungen    des  Rohres bilden. Der vom Stopfen 88 gegen die Aussen  kante der äussersten Hülse ausgeübte Druck gewährlei  stet im Verein mit den Dichtungen 86 eine einwandfreie  
EMI0003.0002     
         blektrodeckschicht,    von Platin oder     Rhodium    erhält.

    Gemäss der vorliegenden Erfindung ist das Verfah-  
EMI0003.0005     
    Als Beispiel würde in einem Flüssigkeitssystem, in  dem mit Penicillin fermentierte Flüssigkeit mit     Amylace-          tat    behandelt wird, die     Penicillinflüssigkeit    durch einen  Durchlass 20 eingeführt und die Einlassöffnung des  Rohres 42, die damit in Verbindung steht, liesse  sich in die richtige Stellung, beispielsweise Stellung 5 in       Fig.    12 bringen.

   Die leichtere Flüssigkeit, d. h. das     Amy-          lacetat,    würde durch den Durchlass 24 für die leichte  Flüssigkeit eingeführt und die Einlassöffnung des Roh  res 42, die damit in Verbindung steht, liesse sich in die  entsprechende Stellung, beispielsweise 13, bringen. Es ist  ohne weiteres verständlich, dass die Stellungen der  Flüssigkeitseinlässe sich leicht durch blosses Einstellen  des Säulenverschlusses oder Einlasswählers 70 und  durch Anordnung der anderen Hülsen im Rohr für die  gewählte Stellung erreichen lassen.  



  Soll das Verfahren durch Verwendung eines     selek-          tiveren    Lösungsmittels, beispielsweise Chloroform statt  des     Amylacetats,    abgeändert werden, erfolgt die Einstel  lung einfach durch Änderung des Einlasses für die     Peni-          cillinflüssigkeit    auf eine geeignete Stelle, beispielsweise  Nr. 10.

   Das Chloroform kann weiter durch den glei-    Diese Werte zeigen die     auffällige        trberlegenheit    des  mit elektrolytisch niedergeschlagenem Platin bedeckten  
EMI0003.0019     
      Flüssigkeit die Wähleröffnung 74 erreicht, was wieder  um verhindert, dass sie durch eine der Rohrein- oder       auslassöffnungen    54     ausfliesst.    So kann einer der  Durchlässe 20 oder 24 für die Flüssigkeit auf die ge  nannte Weise geschlossen werden, so dass dem Gerät  nur eine Flüssigkeit zugeführt wird.

   Die Zentrifugal  wirkung der Anordnung trennt natürlich die eine Flüs  sigkeit in zwei oder mehr Phasen, wobei die leichte  Phase durch den     Durchlass    22 für die leichte Flüssigkeit  und die schwere Phase durch den Durchlass 26 für die  schwere Flüssigkeit abgeleitet wird. Wiederum lassen  sich die Ein- und     Auslasspunkte    für die leichte und die  schwere Phase auf gleiche Weise einstellen, wie dies be  reits beschrieben worden ist, und zwar einfach durch  richtige Einstellung des Säulenverschlusses oder     Einlass-          wählers    70 im entsprechenden Verteilerrohr 16 für die  Flüssigkeit.

   Wenn so der Säulenverschluss 70 in eines  der Ableitungsrohre 42 für die Flüssigkeit in die Nähe  der     Rotorperipherie    gelegt wird, beispielsweise in eine  der Stellungen 13, 14 oder 15 (wobei sich der Verschluss  besser in seiner normalen stehenden Stellung als umge  kehrt befindet), fliesst die schwere Phase durch die ge  wählten peripheren Auslässe, die das Rohr in der Nähe  der Peripherie durchsetzen und wird dann durch das  Element 40 an den Durchlass 26 für die schwere Flüs  sigkeit geleitet.  



  Aus der vorstehenden Beschreibung und den Zeich  nungen dürfte     ersichtlich    sein, dass eine     neuartige     Kombination von     Phasenabscheider-Umwandler    und  Zu- und Ableitungselement für Flüssigkeiten für     Zentri-          fugal-Gegenstromaustauscher    geschaffen     wurde,    der  letztere vielseitiger verwendbar für alle     Flüssigkeitsex-          traktions-    und     Phasenabscheideverfahren    macht, als es  bisher möglich war.

   Die geometrische Beziehung einer  minimalen Anzahl von     ungelochten    Hülsen zusammen  mit einem     neuartigen    Säulenverschluss oder     Einlasswäh-          ler    mit geschlossenem Oberteil sowie einem gelochten  Verteilerrohr ermöglicht die Stellung von     Flüssigkeits-          einlass    und/oder     -auslass    rasch nach Notwendigkeit über  den ganzen Radius der     Rotorbänder    zu regulieren.

       Aus-          serdem    schafft sie die Möglichkeit der schnellen Umstel  lung von     Zentrifugal-Gegenstromaustauschern        fürFlüssig-          keitsextraktion    zu     Zentrifugal-Phasenabscheidern,    so dass  ein einziges Gerät je nach Bedarf für beide Operationen  verwendet werden kann. Überdies kann die Erfindung  auch dazu verwendet werden, eine dritte Flüssigkeit an  jedem gewünschten Punkt zwischen der schweren und  der leichten Flüssigkeit einzuführen, wenn dies im Ver  lauf eines besonderen Verfahrens     erforderlich    sein sollte.  Dazu lassen sich die Bestandteile des Gerätes im wesent  lichen flüssigkeitsdicht zusammenbauen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verstellbare Flüssigkeitszufuhr- und -ableitungsvor- richtung für Misch- und Trennzentrifugen nach Patent anspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Zu- und Ableitungseinrichtung (40) mit min destens einem die Öffnungen (54) aufweisenden Ver- teilerrohr (42) für die Flüssigkeit versehen ist, dass eine Mehrzahl von Hülsen (60, 62, 64, 66, 68) hintereinan der in dem Rohr angeordnet sind, wobei eine Hülse (70) an einem Ende geschlossen ist und mindestens eine Wähleröffnung (74) aufweist, und dass diese Hülse (70) derart angeordnet werden kann, dass sich diese Wäh leröffnung (74) wahlweise auf eine der Einlassöffnun- gen (54) einstellen lässt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hülse mit dem geschlossenen Ende eine Mehrzahl von über dem Umfang distanzier ten Wähleröffnungen aufweist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse mit dem geschlossenen Ende durch einen Deckel geschlos sen ist und dass davon ein gelochter Vorsprung aufwärts ragt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass alle Wähleröffnungen elliptische Form aufweisen und etwas grösser als die Einlassöff- nung der Zuleitung für die Flüssigkeit sind. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wähleröffnungen durch einen Steg getrennt werden, der so schmal ist, dass er kein wesentliches Hindernis bildet, wenn er auf die Einlass- öffnungen eingestellt wird. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass alle Hülsen mit Ausnahme der ge schlossenen ungelocht sind und dass mehrere Hülsen ein Mehrfaches der Länge anderer aufweisen. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die geschlossene Hülse für die Flüs sigkeit umgekehrt im Verteilerrohr eingesetzt ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die geschlossene Hülse für die Flüs sigkeit stehend im Verteilerrohr eingesetzt ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen je zwei Hülsen und an den Aussenkanten der beiden äussersten Hülsen je eine Dichtung eingesetzt ist, damit sämtliche Hülsen mit dem Rohr flüssigkeitsdicht schliessen. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede Hülse am oberen und unteren Ende einen geringeren Durchmes ser aufweist, wobei die Dichtung in der durch den Stoss zwischen den beiden Enden mit geringerem Durchmes ser benachbarter Hülsen, wenn diese aneinanderstossen, gebildeten Nut eingesetzt ist. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen und unteren Hülsenenden mit geringerem Durchmesser abgeschrägt sind, wobei sich der kleinste Durchmesser dieser Enden an den äussersten Kanten befindet.
CH472666A 1964-07-02 1966-03-26 Verstellbare Flüssigkeitszufuhr- und -ableitungsvorrichtung für Misch- und Trennzentrifugen CH453302A (de)

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US47393065A 1965-07-22 1965-07-22

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