CH453407A - Einrichtung zur Montage von Gleisjochen - Google Patents

Einrichtung zur Montage von Gleisjochen

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CH453407A
CH453407A CH1538866A CH1538866A CH453407A CH 453407 A CH453407 A CH 453407A CH 1538866 A CH1538866 A CH 1538866A CH 1538866 A CH1538866 A CH 1538866A CH 453407 A CH453407 A CH 453407A
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CH
Switzerland
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track
assembly
pressure medium
threshold
vehicle frame
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Application number
CH1538866A
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English (en)
Inventor
Voigt Paul
Sturm Walter
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Mini Verkehrswesen
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B29/00Laying, rebuilding, or taking-up tracks; Tools or machines therefor
    • E01B29/02Transporting, laying, removing, or renewing lengths of assembled track, assembled switches, or assembled crossings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description


  Einrichtung zur Montage von Gleisjochen    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Monta  ge von Gleisjochen, insbesondere auf zentralen     Gleisjoch-          montageplätzen.     



  Die Montage von Gleisjochen wird in wirtschaftlicher  Weise in immer grösserem Masse auf zentralen Monta  geplätzen durchgeführt, von denen aus die kompletten  Gleisjoche auf Regelfahrzeugen gestapelt zu den Gleis  baustellen transportiert werden. Die Montage auf dem  zentralen Montageplatz erfolgt meist auf einem Grund  gleis, das auf einem Betonstreifen fest verlegt ist und  neben dem weitere Schienen eines breitspurigen Gleises  angeordnet sind, worauf Portalkrane zum Transport der  schweren Gleisteile     verfahrbar    sind. Die Montage eines  Gleisjoches besteht im wesentlichen aus dem Verteilen  und Ausrichten der Schwellen, dem Verteilen und     Vor-          momtieren    der Kleineisenteile und dem Auflegen und  Befestigen der Schienen.  



  Zum Auslegen der Schwellen sind bereits Einrichtun  gen bekannt, die die schwere Arbeit insbesondere bei  Betonschwellen erleichtern. Beispielsweise ist ein Gerät  bekannt, das aus einem auf Lehrschienen     verfahrbaren     Portal besteht, an dem Seilrollen hängende Greifer  gemeinsam eine ganze Lage Schwellen gleichzeitig erfas  sen und einem Zubringerwagen übergeben, welcher die  Lage Schwellen an die     Absetzstelle    einem zweiten Portal  überbringt, von dem jeweils eine Schwelle mittels eines  handbetätigten Seilzuges in dem erforderlichen Schwel  lenabstand abgelegt wird.

   Diese     bekannte    Einrichtung hat  den Nachteil, dass die Schwellen mehrmals von einem  Teilgerät auf das andere umgesetzt werden müssen, dass  das Aufnehmen und Absetzen mittels Handwinden ge  schieht und dass durch eine Mehrzahl von Teilgeräten  und deren Leer- bzw. Rückfahrten das Montagegleis  zeitweise gesperrt und damit andere zur Montage eben  falls erforderliche Arbeitsgänge behindert werden. Ein  weiterer Mangel ergibt sich daraus, dass durch das  Auslegen der einzelnen Schwellen mit einem handbetätig  ten Seilzug und das Ausrichten einer Schwelle nach dem    einzuhaltenden Abstand und das seitliche Ausrichten nur  manuell erfolgt und deshalb sehr zeitaufwendig ist.  



  Bekannt ist weiterhin, das Ablegen mehrerer Schwel  len in der Weise durchzuführen, dass sie in hängendem  Zustand in die erforderlichen Abstände gebracht werden  und dann zusammen abgesetzt werden. Dies hat aber den  Nachteil, dass während der Absatzbewegung die Schwel  len ins Schwingen geraten und somit Abstandsdifferenzen  entstehen, die nach dem Absetzen manuell ausgeglichen  werden müssen.  



  Es ist- weiter eine Einrichtung zum Verteilen von  Schwellen bekannt, die aus einer rollenden     Mitnehmer-          vorrichtung    mit einseitig schwenkbaren     Mitnehmern    so  wie U-förmigen, auf Lehrschienen     verfahrbaren    Trägern  besteht, an denen seitlich mittels     Exzenterhebel    schwenk  bare Längstraversen angeordnet sind. Ausserdem sind an  den     Mitnehmervorrichtungen    Anschläge angebracht, die  bei der Berührung einer bereits auf der Montagestelle  verlegten Schwelle die Verteilung der anderen Schwellen  unterbricht.

   Diese     an    sich befriedigende Lösung der  Schwellenauslegung hat jedoch den Nachteil, dass jeweils  eine Lehrfahrt des Verteilerwagens erfolgen muss, die die  anderen zur Montage erforderlichen Arbeitsgänge verzö  gert. Weiterhin ist es notwendig, bei einem anderen  geforderten Schwellenabstand eine umständliche Neuein  stellung der die Abstände bestimmenden Elemente vor  zunehmen und ausserdem ist es schwierig, das seitliche  Richten der Schwellen durchzuführen, so dass sich       Nachrichterarbeiten    erforderlich machen.  



  Weiterhin ist zum Verlegen von Kleineisenteilen  bereits ein Fahrzeug bekannt, das ebenfalls auf     Lehr-          schienen        verfahrbar    ist und das an den seitlichen Längs  trägern in bestimmten Abständen verstrebte Plattformen  mit seitlichen Begrenzungen, Führungsleisten, Schiebetü  ren, Kontaktschaltern und in Führungsschienen geführte  Rollsitze sowie Aufhängevorrichtungen aufweist, an de  nen an Tragbalken Rollen mit     Schraubeneindrehmaschi-          nen    über eine vertikalelastische Vorrichtung angeordnet  sind.

   Die in der Mitte des Fahrzeuges befindlichen      Längsträger weisen Plattformen auf, auf denen der  Auffangbehälter mit Absperrhähnen und warmhaltenden  Behältern für die Aufnahme einer zum Teeren der  Schrauben und Muttern dienenden Teerflüssigkeit tragen.  Weiterhin sind auswechselbare Behälter zur Aufnahme  der Kleineisenteile vorhanden. Der Nachteil dieses be  kannten Fahrzeuges zum Verteilen von Kleineisenteilen  ist zweifellos der, dass die Arbeitskräfte in sitzender  Haltung arbeiten müssen und dementsprechend leicht  ermüden und dass vor allem die Kleineisenteile fast  ausnahmslos zweimal aufgenommen werden müssen.  



       Die    Montagetechnologie ergibt mit dem letztgenann  ten Fahrzeug zum Verteilen von Kleineisen und den  genannten Einrichtungen zum Verteilen von Schwellen  weiterhin den Nachteil, dass zuerst die Einrichtung zum  Verteilen von Schwellen die Schwellen auslegt, danach  die Schwellenlage manuell korrigiert wird, die Kleineisen  teile mit dem genannten Fahrzeug verteilt bzw. vormon  tiert werden und nach einem Zeitraum, in dem beide  Fahrzeuge bzw. Einrichtungen die Montagestelle verlas  sen haben, die Schienen aufgelegt werden. Es ergeben  sich also vor der Endmontage bzw. dem Befestigen der  Schienen auf den Schwellen Leerfahrten, die die nachfol  genden Arbeitsgänge zeitlich behindern.

   Ein weiterer  Nachteil ist darin zu sehen, dass nach der fertigen  Montage eines Gleisjoches, gleichgültig welcher Länge  und welcher Anzahl von Gleisjochen hintereinander  montiert werden, jeweils ein Verladevorgang zum Wie  derfreimachen des Grundgleises erfolgen muss.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine  Einrichtung zur Montage von     Gleisjochen,    insbesondere  auf zentralen     Gleisjochmontageplätzen,    zu schaffen, die  die aufgezeigten Mängel der bekannten Teileinrichtungen  ausschliesst. die vorzugsweise Einrichtungen zum Vertei  len und Ausrichten von Schwellen und Behälter zum  Verteilen von Kleineisenteilen sowie     Schraubmaschinen     in einer Einrichtung vereinigt und so ausgebildet sein  kann, dass mehrere Gleisjoche, gleichgültig welcher Län  ge übereinander montiert werden können.  



       Erfindungsgemäss    wird dies dadurch erreicht, dass  das Fahrzeuggerüst gegenüber seinen mit an den     Lehr-          schienen    angreifenden Schienenzangen versehenen Fahr  werken mittels     Druckmittelzylinder    in der Höhe verstell  bar und mit einem in Arbeitsrichtung vorauslaufenden,       ebenfalls    mit an den Lehrschienen angreifenden Schie  nenzangen versehenen Vorwagen über zwei längenverän  derbare     Druckmittelzylinder    mit entsprechend den vor  kommenden Schwellenabständen einstellbaren     Hubbe-          grenzungslehren    verbunden ist.  



  Zum besseren Verständnis soll die Erfindung anhand  eines     Ausführungsbeispieles    näher erläutert werden. Da  zu zeigen       Fig.    1 eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Ein  richtung       Fig.    2 eine Teilansicht in Richtung  A        Fig.3    einen Schnitt durch den Vorwagen in der  Ebene     B-B    mit Ansicht auf die auf- und     abbeweglichen     Anschläge       Fig.    4 eine Stirnansicht in der Richtung  B        Fig.    5 einen Teilschnitt in der Ebene     D-D    und       Fig.    6 einen Teilschnitt in der Ebene     E-E.     



  Ein Fahrzeuggerüst 1, das die zur Montage von  Gleisjochen erforderlichen Einzelvorrichtungen, wie Vor  richtung zum Eindrücken und Eindrehen der Schwellen  schrauben sowie zum Aufdrehen von Muttern, verschie  dene auswechselbare Magazine zur Bevorratung und  Aufnahme von Kleineisenteilen sowie Teerwärme- und    Entnahmebehälter zum Teeren der Schwellen- und Ha  kenschrauben, trägt, ist mit vorderen Fahrwerken 2 und  hinteren Fahrwerken 3 versehen, die gegenüber dem  Fahrzeuggerüst 1 über     Geradführungen    4 mit Druck  mittelzylindern 5 verbunden sind.

   Die Fahrwerke 2, 3  sind mit um die Schienenköpfe schliessbaren Schienen  zangen 6 sowie auf den Figuren nicht dargestellten  Führungsrollen mit senkrechten Drehachsen versehen,  von denen die an der     Schienenkopfinnenseite    anliegende  Rolle fest am Fahrwerk angeordnet ist, während die an  der äusseren     Schienenkopfseite    anliegende Rolle mit  Federkraft oder einem     Druckmittelzylinder        anpressbar     ist. Die hinteren Fahrwerke 3 besitzen einen     Schnellfahr-          antrieb,    der wahlweise ein- und ausschaltbar ist.

   Die       Druckmittelzylinder    5 weisen bei     Beaufschlagung    einen  solchen Hub auf, dass sie das Fahrzeuggerüst 1 gegen  über den Fahrwerken 2 und 3 um mindestens eine       Gleisjochhöhe    anheben. An der vorderen Stirnseite des  Fahrzeuggerüstes 1 sind Traversen 8 angeordnet, die eine  quer zur Gleisachse     bewegliche    und mit einem Druck  mittelzylinder 9 betriebene     Mitnehmertraverse    10 sowie       absenkbare    Dorne 11 tragen.

   Die     Mitnehmertraverse    10  hat eine solche Stellung, dass sie die einseitig etwas aus  der Sollage auf dem Montagegleis bereits auf Abstand  abgelegten Schwellen jeweils einzeln an ihrer Stirnseite  erfasst, soweit zur Mitte zuschiebt, bis die     absenkbaren     Dorne 11 in die     Dübellöcher    der Schwellen einfallen und  von diesen weiter bis zu ihrer Sollage geschoben werden.  An jedem vorderen Fahrwerk 2 ist ein     Druckmittelzylin-          der    12 mit waagerechter Achse angeordnet, der an  seinem anderen Ende mit dem Fahrgestell 13 eines       Vorwagens    14 fest verbunden ist.

   Die     Druckmittelzylin-          der    2 besitzen einstellbare     Hubbegrenzungslehren,    die  entsprechend der jeweils erforderlichen Schwellenabstän  de einstellbar sind. Das Fahrgestell 13 weist ebenfalls  auf jeder Seite um die Schienenköpfe schliessbare Schie  nenzangen 15 auf.

   An den hinteren vertikalen Holmen  des     Vorwagens    14 ist ein nach innen, auf die Vorwagen  mitte gerichtetes     Traversenpaar    16 in einer vertikalen       Geradführung    17 gelagert angeordnet, das insgesamt von  einem     Druckmittelzylinder    18 um mindestens eine     Gleis-          jochhöhe    auf- und     absenkbar    ist.

   Das     Traversenpaar    16  ist weiterhin mit einem Querbalken 19 verbunden, an  dem sich mit einem weiteren     Druckmittelzylinder    20     auf-          und        absenkbare        Mitnehmer    21 befinden, die einen Ab  stand voneinander haben, der etwa dem Schienenabstand  eines Gleises entspricht. An der hinteren Stirnseite des  Fahrzeuges 1 ist als Sicherung ein     Auflaufendschalter    22  angeordnet.

   Weiterhin trägt das Fahrzeug 1 an     sic-'i     bekannte elektrische und hydraulische Steuereinrichtun  gen zur Steuerung des     Schnellfahrantriebes    mit den  hinteren Fahrwerken 3 sowie zur Steuerung der vorhan  denen     Druckmittelzylinder    gemäss eines zweckmässigen       Arbeitstaktablaufes.    Die gesamte Einrichtung steht mit  ihren Fahrwerken 2, 3 und dem Fahrgestell 13 auf einem  gegenüber einem normalen Gleis verbreiterten     Lehrschie-          nengleis,    zwischen dessen Schienen auf einem Betonstrei  fen die Schienen eines Montagegleises befestigt sind.

    Beiderseits des Fahrzeuggerüstes 1 sind Arbeitsstege 23  mit bis über die     Schwellenoberkante    des zu montierenden  Gleises reichenden Schutzabdeckungen 24 befestigt, so  dass ein bequemes Arbeiten der Bediener in stehender  Normalhaltung möglich ist.  



  Der Arbeitseinsatz der     erfindungsgemässen    Einrich  tung     erfolgt    zweckmässig in der Weise, dass die ganze  Einrichtung an das hintere Ende eines Montagegleises  abgestellt ist und vor ihr mit anderen Hebezeugen,      beispielsweise Portalkranen, welche wiederum auf einem  erweiterten Gleis     verfahrbar    sind, in entsprechenden  Abständen jeweils 10 Betonschwellen abgelegt wurden.  Zur Arbeitsfahrt wird bei ausgeschaltetem     Schnellfahran-          trieb    der hinteren Fahrwerke 3 ein     Taktfahrantrieb     eingeschaltet, indem die Schienenzangen 6 fest geschlos  sen werden, die     Druckmittelzylinder    12 ausgefahren und  damit der Vorwagen 14 vorgeschoben wird.

   Sodann  werden die Schienenzangen 15 geschlossen, die Schienen  zangen 6 geöffnet und durch     Gegenbeaufschlagung    des       Druckmittelzylinders    12 das Fahrzeuggerüst 1 nachgezo  gen, wobei jeweils der Hub der     Druckmittelzylinder    12  einen Schwellenabstand ausmacht. Bei Erreichen der  ersten Schwelle wird auf diese Weise das ganze Schwel  lenpaket mit     zweckmässig    zehn Schwellen angehoben  und in eine     Anfangslage    gebracht.

   Beim weiteren     vorbe-          schriebenen    Taktverfahren mit den     Druckmittelzylindern     12 wird vor deren     Beaufschlagung    der     Druckmittelzylin-          der    20     beaufschlagt,    so dass die     Mitnehmer    21 nach oben  gezogen und während des Vorschubes vor der     näc?rstlie-          genden    Schwelle abgesenkt werden. Damit wird die erste  Schwelle des Paketes     liegengelassen    und nur die übrigen  neun Schwellen weitergeschoben.

   Ist eine solche Anzahl  von Schwellen in dieser Weise auf Abstand gebracht,  dass die erste Schwelle in Höhe der     Mitnehmertraverse     zu liegen kommt, so erfolgt während des nächsten  Vorschubes des     Vorwagens    14 das seitliche Richten mit  der     Mitnehmertraverse    10 durch ein anfängliches An  schieben, bis die Dorne 11 in die     Dübellöcher    einfallen  und die Schwelle endgültig in ihre Sollage durch     Beauf-          schlagung    des     Druckmittelzylinders    12 schieben.

   Bei  fortschreitender Taktfahrt beginnt dann das Auslegen des  Kleineisens, das Andrücken und Einschrauben der  Schwellenschrauben bzw. der Montage der     Rillenplatten.     Hinter der Maschine werden bei entsprechend fortge  schrittener Arbeit auf den montierten     Rillenplatten    die  Schienen aufgelegt.

   Hat die Einrichtung die     Gesamtstrek-          ke    des Montagegleises auf diese Art zurückgelegt, so  erfolgt mittels umgekehrter Taktfahrt mit den Schienen  zangen 6, 15 und dem     Druckmittelzylinder    12 die  Rückfahrt ohne die Tätigkeit der     Mitnehmer    21, der       Mitnehmertraverse    10 und der Dorne 11, wobei die  Befestigung der Schienen mittels Hakenschrauben und  Muttern erfolgt. Nach Erreichen der Ausgangsstellung  erfolgt die Montage einer weiteren     Gleisjochlage,    auf der  bereits gefertigten in der Weise, dass das Fahrzeuggerüst  1 sowie das     Traversenpaar    16 durch     Beaufschlagung    bzw.

    Ausfahren der     Druckmittelzylinder    5; 18 um eine     Gleis-          jochhöhe    angehoben wird. In dieser Stellung erfolgt, wie  vor beschrieben, das Ausrichten der Schwellen und die  gesamte Montage des Gleises in einer zweiten Lage,  wobei die zuerst montierten Gleisjoche als Montage  grundlage benutzt werden.    Die Stillstandszeit der erfindungsgemässen Einrich  tung während eines Montageaktes ist zweckmässig durch  die Anordnung von an sich bekannten Zeitrelais, die auf  die Steuereinrichtungen der     Druckmittelzylinder    einwir  ken, zu begrenzen. Damit ist eine wirtschaftliche indu  strielle Montage von Gleisjochen gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Montage von Gleisjochen, insbeson dere auf zentralen Gleisjochmontageplätzen, die auf einem verbreiterten Lehrschienengleis verfahrbar ist und die zur Montage von Gleisjochen erforderlichen Einzel vorrichtungen in einem Fahrzeuggerüst trägt, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeuggerüst (1) gegenüber seinen mit an den Lehrschienen angreifenden Schienen zangen (6) versehenen Fahrwerken (2;
    3) mittels Druck mittelzylinder (5) in der Höhe verstellbar und mit einem in Arbeitsrichtung vorauslaufenden, ebenfalls mit an den Lehrschienen angreifenden Schienenzangen (15) versehe- nen Vorwagen (14) über zwei längenveränderbare Druckmittelzylinder (12) mit entsprechend den vorkom menden Schwellenabständen einstellbaren Hubbegren- zungslehren verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Zwecke des seitlichen Ausrich- tens der Schwellen an der dem Vorwagen (14) zugewand ten Stirnseite des Fahrzeuggerüstes (1) eine mit einem Druckmittelzylinder (9) quer zur Gleisrichtung bewegli che Mitnehmertraverse (10) angeordnet ist, welche mit einem die seitlichen Stirnflächen der auszurichtenden Schwelle erfassenden Anschlag und konischen, in die Dübellöcher der Schwellen eingreifenden Dornen verse hen ist. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Vorwagen (14) zwei durch Druck mittelzylinder (20) auf- und abbewegliche und in abge senkter Stellung die in Arbeitsrichtung hintere Längsseite der Schwelle erfassende Mitnehmer (21) aufweist und die Mitnehmer (21) gemeinsam mit ihren Druckmittelzylin- dern (20) über eine vertikale Geradführung (17) von einem weiteren Druckmittelzylinder (18) mindestens um die Höhe eines Gleisjoches nach oben verstellbar sind.
CH1538866A 1965-11-05 1966-10-24 Einrichtung zur Montage von Gleisjochen CH453407A (de)

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