CH453478A - Einpoliger Leitungsschutzschalter mit elektromagnetischer und thermischer Auslösung - Google Patents
Einpoliger Leitungsschutzschalter mit elektromagnetischer und thermischer AuslösungInfo
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Description
Einpoliger Leitungsschutzschalter mit elektromagnetischer und thermischer Auslösung Die vorliegende Erfindung betrifft einen einpoligen Leitungsschutzschalter, der seinem Verwendungszweck entsprechend die von ihm überwachte Verbraucheranla ge bei Kurzschlüssen unverzüglich abschalten sowie das Leitungsnetz und die angeschlossenen Geräte gegen Überlastungen absichern soll.
Dieser Funktion genügt ein solcher Selbstschalter üblicherweise durch das Zu sammenwirken eines elektromagnetischen und eines thermischen Auslöseorgans, die unabhängig voneinander auf ein gemeinsames Schaltwerk einwirken, das aufgrund seiner mechanischen Ausführung und einer leistungsfähi gen Kontaktanordnung ein sicheres Abschalten gewähr leistet. Während dazu das elektromagnetische Auslöseor- gan den Selbstschalter bei Kurzschluss und Überströmen uunverzögert ansprechen lässt, gelangt das thermische Auslöscorgan bei Überlastung von Leitungen und Gerä ten dagegen erst mit einer gewissen Zeitverzögerung zur Wirkung.
Diese beiden Organe entriegeln als solche jeweils gesondert über eine Verklinkung das mechani sche Schaltwerk und leiten damit den eigentlichen Abschaltvorgang ein. Im Zuge dessen benutzt man die Blaswirkung des magnetischen Auslöseorgans gleichlau fend zur Löschung des Lichtbogens und stimmt des weiteren die thermische und die magnetische Auslösung derart aufeinander ab, dass sich beide Auslöseungsarten gegenseitig schützen.
Aufgrund der durch die fortschreitende Elektrifizie rung von Haushalt und Gewerbe bedingten Zunahme von Installationen mit besonders niedriger Kurzschluss- impedanz muss in ansteigendem Masse damit gerechnet werden, dass die hinter den Stromkreissicherungen der Verbraucher auftretenden Kurzschlusströme das Schalt vermögen der bisher üblichen Leitungsschutzschalter- Ausführungen beträchtlich überschreiten, so dass die Abschaltung von der gemeinsamen Vorsicherung über nommen werden muss und sich demzufolge unerwünsch- termassen stets auch auf eine Reihe nicht von der Störung betroffener Stromkreise auswirkt.
In Anbetracht dessen sollten die für diesen Anwen dungsbereich vorgesehenen Selbstschalter zur Wahrung ständiger Betriebsbereitschaft und eines zuverlässigen Leitungsschutzes ein entsprechend hohes Abschaltver- mögen aufweisen und in der Lage sein, die auftretenden Kurschlusströme stark zu begrenzen, um die Selektivität gegenüber Vorsicherungen sowie den Schutz des ihrer Nennstromstärke zugeordneten kleinsten Leitungsquer schnitts sicherzustellen.
In unmittelbarem Zusammen hang mit diesem Erfordernis, die Schaltleistung solcher Geräte zu erhöhen, steht ausserdem noch das Bestreben, im Zuge dessen nicht nur die bisher geläufigen Schalter abmessungen beizubehalten, sondern diese nach Mög lichkeit noch zu verringern, um zu einer selektiveren Überwachung der jeweils vorhandenen Stromkreise nach Möglichkeit auf gleichem Raum mehrere Selbstschalter unterbringen zu können. Insofern würde naheliegender- massen eine Halbierung der 35 mm breiten Standardty pen auf eine Schmalbaubreite von 17,5 mm ermöglichen, die herkömmlichen Verteilungstafeln ohne wesentliche Anordnungen übernehmen und zugleich mit der doppel ten Anzahl von Selbstschaltern bestücken zu können.
Derartigen Bedürfnissen und Bestrebungen kommen bezüglich der einzelnen Beanspruchungsfaktoren und deren Einflüssen die theoretischen Erkenntnisse zustat ten, dass die Schaltbeanspruchungen eines Niederspan nungs-Leistungsschalters klein werden, wenn man eines teils den sogenannten Auschaltverzug, d. h. die Zeit vom Beginn des Kurzschlusses bis zur Öffnung der Kontakt strecke möglichst klein - und auf der anderen Seite die an der geöffneten Kontaktstrecke selbst während des Kurzschlusses auftretende Lichtbogenspannung mög lichst hoch wählt.
Diese beiden Beanspruchungen stellen somit gewissermassen die charakteristischen Grössen für die Auslegung kleiner Installationsselbstschalter dar und bieten zufolge konstruktionsmässiger Beeinflussbarkeit die Möglichkeit, den erforderlichen Gesamtaufwand herabzusetzen.
Während der vorgenannte Ausschaltver zug demgemäss im wesentlichen eine Funktion der mechanischen Ausführung des Schaltwerks ist, richtet sich die Höhe der Lichtbogenspannung dagegen haupt sächlich nach der konstruktiven Ausbildung der Schalt kammer und dem Ablauf des Schaltvorganges, wobei es sich bereits als schwierig erweist, Werte in Höhe der Netzspannungsamplitude zu erreichen, solange diese Lichtbogenkammern in einem vernünftigen Verhältnis zu den übrigen Schalterabmessungen stehen.
Angesichts dessen geht die Erfindung in dem .Bestre ben einer Vergrösserung der Schaltleistung zunächst einmal von der Überlegung aus, dass als massgebender Faktor für den Ausschaltverzug derartiger Installations- selbstschalter mit elektromagnetischer und thermischer Auslösung die Eigenzeit des Schaltwerks zu betrachten ist.
Der erfindungsgemässe einpolige Leitungsschutz schalter ist dadurch gekennzeichnet, dass zu einer Verringerung der äusseren Abmessungen und/oder zu einer Vergrösserung der Schaltleistung der Kontaktdruck für die bewegliche Kontaktbrücke oberhalb des Verklin- kungspunktes (10) des Schaltmechanismus, dessen be wegliche Elemente in einer Ebene angeordnet sind, in der sie sich bewegen, erzeugt wird und dass die zwischen den zentral im Unterteil des Gehäuses angeordneten Auslöseorganen und dem Schaltwerk angeordnete Schaltkammer labyrinthartig aufgeteilt ist.
Nachfolgend werden anhand der Zeichnung zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes be schrieben.
Die Fig. 1 bis 6 zeigen das erste Ausführungsbeispiel schmaler Bauausführung, Die Fig. 7 bis 10 zeigen das zweite Ausführungsbei spiel.
Die Fig. 11 bis 13 zeigen schliesslich noch die besondere Ausbildung bedarfsweise nach aussen hin verbreiterter Gehäuseschalen für einen längsgeteilten Leitungsschutzschalter vorbeschriebener Innenausstat tung, sowie eine aus dieser Massnahme abgeleitete Halterung und Zusammenstellung von Nulleiter- oder Halterungsvorkehrungen.
Beim ersten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 bis 6 handelt es sich um einen Leitungsschutzschalter in Schmalbauweise, bei dem das elektromagnetische Auslö- seorgan in Form einer Magnetspule 1 sowie das thermi sche Auslöseorgan in Form eines Bimetallstreifens 2 an zentraler Stelle unterhalb der Schaltkammer 16 im Sockelteil 24 des Selbstschalters angeordnet und nach aussen hin durch eine Bodenkappe 27 abgedeckt sind.
Diese beiden Auslöseorgane 1 und 2 wirken jeweils gesondert von sich aus auf das im Oberteil des Selbst schalters über der Schaltkammer 16 angeordnete und auf d--ren Deckplatte 25 montierte Schaltwerk 4 ein, dessen manuelles Betätigungsorgan in Form eines Schalthebels 3 die äussere Abdeckkappe 26 durchdringt. Dieses Schaltwerk 4 greift auf einer Breitseite mit einem Kontaktschieber 13 in die Schaltkammer 16 ein und vermag die dort seitlich und im Blasfeld der Magnetspule 1 angeordneten Festkontakte 15 der Kontaktstrecke vermittels einer am beweglichen Schieber 13 befestigten Kontaktbrücke 14 elektrisch zu überbrücken und zu trennen.
Das diesen Vorgang steuernde Schaltwerk 4 baut sich aus zwei mit Abwinkelungen, Lagerbohrungen, Führungssicken 9 und Durchbrüchen versehenen Seiten teilen 5 auf, zwischen denen die ausnahmslos flach ausgeführten Funktionselemente 6 der Schaltmechanik innerhalb einer einzigen Ebene auf Achsen 7 sowie die Seitenteile 5 miteinander verbindende Bolzen 8 beweg lich gelagert und durch die Seitenteile 5 selbst sowie besonders Sicken 9 derselben geführt sind.
Um dabei den Kontaktdruck für die bewegliche Kontaktbrücke 14 oberhalb des Verklinkungspunktes 10 zu erzeugen und auf dem Wege über die Funktionsglieder 6 unmittelbar, d. h. ohne Zwischenschaltung eines elastischen Elemen tes zur Erzeugung eines Überhubes, auf die Kontakt strecke wirken zu lassen, ist das den Kontaktdruck bewirkende Element als eine vom manuellen Betäti gungsorgan 3 beinhaltete Schraubendruckfeder 11 aus gebildet, die mit dem Schaltwerkmechanismus 6 über eine Langloch-Kupplungsvorkehrung 12 oder aber wie nicht besonders ausgeführt - über eine äquivalente Druckstiftauflagerung in Verbindung steht.
Aufgrund dessen gelangen nunmehr die am Kontaktschieber 13 angreifenden Spannfedern 34 zufolge der Freigabe desselben durch Entklinkung der Funktionselemente 6 direkt zur Wirkung und vermögen die Kontaktstrecke ohne jegliche Verzögerung fast augenblicklich nach Auslösung zu trennen, während die Rückführung des Schalthebels 3 in die Ruhestellung davon unabhängig einer besonderen Rückholfeder obliegt.
Die der Kontaktstrecke zugeordnete Schalt- oder Lichtbogenkammer 16 erstreckt sich nahezu über den gesamten Innenquerschnitt des unteren Sockelteils 24 und ist durch zwei in Längsrichtung parallel zu der einseitig vorgesehenen Festkontaktstrecke zwischen die inneren Befestigungspfosten und eine von der gegenüber gelegenen Seitenwandung ausgehende Mittelstrecke ein gesetzte Wandungsschieber 18 in zwei den unmittelbaren Kontaktbereich nach beiden Richtungen U-förmig erwei ternde Ausdehnungskanäle 17 aufgeteilt.
Nach oben zum Schaltwerkraum hin ist diese Schaltkammer 16 an jeder Ecke mit einer sich düsenartig verjüngenden und seitlich des Schaltwerks 4 einmündenden Expansionsöff nung 19 versehen, die als Abzugsweg für die entstehen den Gase und zu gleicher Zeit als Flammenschutz wirken.
In bezug auf die eigentliche Kontaktstrecke wird die unterhalb des Schaltkammerbodens gelegene und zu einem Teil von diesem umkapselte Auslösespule 1 mitsamt ihres Kraftlinienbügels auf Seiten der Schalt kammer 16 im Bereich der betreffenden Längsseite weitgehend von den beiden im Bodenbereich gehalterten sowie oberhalb der Auslösespule 1 die eigentliche Kon taktstrecke bildenden Festkontakten 15 übergriffen, so dass diese leicht exzentrisch in das elektromagnetische Blasfeld der Auslösespule 1 gelangt.
Dazu ist der die über die Auslösespule 1 hochgezogene Festkontaktstrek- ke im normalen Betriebszustand leitend überbrückende Schaltkontaktteil 14 als solcher zu einer gerichtlichen Auslenkung des Öffnungslichtbogens an seinen beiden Enden mit hörnerförmigen Ansätzen versehen.
Aufgrund einer derartigen Ausbildung wirkt sich auf den bei Abschaltung oder Auslösung nach erfolgter Kontaktöffnung im Bereich der unmittelbaren Trenn strecke, d. h. zwischen den beiden Festkontakten 15 und der Kontaktbrücke 14, ausbildenden Unterbre chungslichtbogen anfänglich noch das durch die elektro magnetische Auslösespule 1 hervorgerufene magnetische Blasfeld aus.
Diese Blasung greift dabei am Kontaktsatz direkt in den Fusspunkten der Lichtbogensäule an und drängt sie im Zusammenwirken mit dem durch schleifen- artige Stromzuführung zu den Festkontakten 15 entste henden Eigenfeld an beiden Seiten nach oben weg über die hörnerartigen Fortsätze der beweglichen Schaltbrük- ke 14 gezielt in Richtung der beidseitig eingelassenen Wandungsschieber in Form von Fiberstegen 18, was unter anderem zu einer wesentlichen Herabsetzung der mechanischen Beanspruchung der Gehäusewandungen beiträgt.
Sofern der solchermassen in zwei Teillichtbögen zerlegte Lichtbogen trotz Kühlung und Gasaustritt an diesen Fiberstegen 18 nur teilweise gelöscht werden sollte, vermag er sich alsdann im Zuge des seitlichen Ausweichens nach beiden Richtungen unter Umlenkung um 180 in die dafür vorgesehenen schlitzartigen Aus dehnungskanäle 17 fortzusetzen, wobei ihm über diese Auslaufverlängerung hinaus von beiden Seiten her ein, immer noch im unmittelbaren Wirkfeld der magneti schen Blasspule gelegener Rückstaueffekt zuteil wird, der zu seiner restlosen Löschung beiträgt.
Aufgrund der bezeichneten Trennwandungen 18 vollzieht demnach jeder der zwischen den Kontakten gezogene und mittels magnetischer Blasung in Richtung der Ausdehnungskanäle 17 getriebenen Teillichtbögen eine Umlaufbewegung um das magnetische Blasmittel herum.
Dies führt dazu, dass der an der geöffneten Kontaktstrecke während eines Kurzschlusses auftreten den Lichtbogenspannung eine wesentliche Erhöhung zuteil wird, die ihre Ursache in den zusätzlichen Katho den- und Anodenspannungsabfällen bei jedem der Teil lichtbögen und dem Wärmeentzug durch die Kammer wandungen findet.
Im Verlauf dessen vermag des weite ren das der Lichtbogenausbildung zufolge zustandege- kommene Gasvolumen durch die an den vier Ecken der Schaltkammer 16 als Entlüfungsmassnahme für die heissen Lichtbogengase vorgesehenen Expansionsdurch- brechungen 19 nach oben hin in den umkapselten Schaltwerksraum auszuweichen.
Auf diesem vorge schriebenen Abzugsweg aus der Schaltkammer 16 wird zudem durch eine düsenartige Ausbildung der Durchbre- chungen 19 ein die Schaltwerksteile schädigender Flam- mendurchtritt verhindert.
Das zweite Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 7 bis 10 unterscheidet sich in konstruktiver Hinsicht vom ersten Ausführungsbeispiel durch eine längsgeteilte Gehäusezu sammensetzung und die eine solche veranlassenden bzw. aus einer solchen resultierenden Massnahmen zur Ver- grösserung der Schaltleistung eines in seinen äusseren Abmessungen klein gehaltenen Gerätes.
Bei dieser Ausführung wirken die wiederum an zentraler Stelle im Unterteil des Gehäuses untergebrach ten und im Zuge der Montage in eine der Gehäusehälf ten 28 einzulegenden Auslöseorgane in Form der elek tromagnetischen Auslösespule 1 und des Bimetallstrei- fens 2 in diesem Fall gemeinsam über das gleiche Verbindungsglied auf die Entklinkungsmechanik des im Oberteil der betreffenden Gehäusehälfte 28 als vormon tierte und funktionsfähige Einheit in ein besonderes Rahmenteil 30 einzulegenden Schaltwerks 4 ein, das mit seinem Schalthebel 3 beide Gehäusehälften durchdringt.
Durch das Rahmenteil 30 werden darüberhinaus jeweils seitlich des Schaltwerkraums und längs der Gehäusekon tur verlaufende Druckausgleichkanäle 23 gebildet, wel che von der Schaltkammer 16 her über gehäusehälftig gegeneinander versetzte Umlenkrippen von oben in den umrahmten Schaltwerkraum einmünden. Dabei stellt sich diesem Ausführungsbeispiel gemäss das gewählte Schaltwerk 4 als eine vorerst nur in ihrer Baubreite reduzierte Ausführung dar und ist somit in gewisser Beziehung lediglich als Teillösung oder Verläufertype des im ersten Ausführungsbeispiel vorgestellten Schalt werks zu betrachten.
Die eigentliche Schaltkammer 16 erstreckt sich wie derum nahezu über den gesamten Innenquerschnitt des Unterteils und ist in Relation zu der einseitig im Blasfeld des elektromagnetischen Auslöseorgans 1 angeordneten sowie vom Schaltwerk 4 her über die vom Kontaktschie ber 13 getragene Kontaktbrücke 14 überbrückbaren Festkontaktanordnung 15 vermittels randungsseitiger Staurippen 20 sowie diese teilweise übergreifender,
zu beiden Seiten der Kontaktstrecke mittig eingesetzter Wandungseinlagen 22 zwecks Lichtbogenlöschung laby- rinthartig unterteilt und aufgegliedert.
Auf diese Weise kommt in noch ausgeprägterem Masse der in bezug auf das erste Ausführungsbeispiel bereits erörterte Effekt zustande, dass der bei Übergang aus dem normalen Betriebszustand in den stationären Kurzschlusszustand im Öffnungsmoment an der Kontaktstrecke auftretende Hochstrombogen über eine Beeinflussung durch die beschriebene Verkürzung des Ablaufs der Schaltvorgän ge hinaus ausserdem noch eine sich auf seine Verlustlei stung vorteilhaft auswirkende Erhöhung der Lichtbogen spannung erfährt.
Dies wird durch eine sinnvolle Auf gliederung und Unterteilung einer in ihrer Baubreite bewusst schmal gehaltenen Schaltkammer 16 erreicht, wobei diese Konstruktionsvorkehrungen im Hinblick auf eine Unterteilung, Streckung und Rückstauung im Wirk feld der elektromagnetischen Blasspule 1 zu einer über aus schnellen urd intensiven Lichtbogenlöschung beitra gen.
Insgesamt gesehen bestehen demnach die Vorzüge einer derartigen Ausführung über die bereits beschriebe nen Vorteile hinaus neben einer noch günstigeren Aus bildung der Schaltkammer 16 und einer trotz Einbezie hung in den Druckausgleich geschützteren Schaltwerk anordnung 4 in einer wesentlichen Verringerung der zum Aufbau erforderlichen Einzelteile, unter anderem zufolge der Kopplung beider Auslösungsmittel 1 und 2, sowie in bezug auf die Handhabung beim Zusammenbau in der wesentlichen Vereinfachung blossen Einlegens vormontierter Untergruppen ohne weitere Befestigungs- massnahmen in eine der längsgeteilten Gehäusehälften 28 bzw 29.
Einer Darstellung in den Fig. 11 bis 13 gemäss können schliesslich die beiden Gehäusehälften 28 und 29 einer längsgeteilten S lbstschalterausführung stirnseitig im Bereich ihrer Aussenkontur mit einer Segauflage 31 versehen sein, um auf diese Weise im Bedarfsfall ohne irgendeine Abänderung des inneren Schalteraufbaus bezüglich der Breitenabmessungen von der Schmalbau form (17,5 mm) zu den bisher üblichen Dimensionen (26,5 mm) zu gelangen, falls solches bei Ersatzzwecken mit Rücksicht auf bereits vorhandene Einbauabmessun gen sich als zweckmässig erweist.
Eine derartige Hilfs inassnahme ermöglicht zudem über eine einfache Ein kerbung 32 im unteren Bereich eines solchen Verbreite rungssteges 31, zwei benachbarte Selbstschalter vermit tels einer in diese Einkerbungen eingelegten durchgehen den Nulleiter- oder Befestigungsklemme 33 zu beiden Schmalseiten an dafür vorgesehenen Sammelschienen zu befestigen oder zu haltern.
Als Ergebnis dieser beschriebenen Massnahmen stellt sich eine durchaus vorteilhafte Erhöhung der Kurzschlussleistung eines solchen Installationsselbst schalters ein, die in bezug auf die Ausführung solcher Geräte entweder unter Beibehaltung der bisherigen Bauabmessungen zu einer erheblichen Steigerung der Schaltleistung oder bei gleichbleibender Schaltleistung zu einer wesentlichen Verkleinerung der Bauabmessungen, beziehungsweise zu einer geeigneten Kompromisslösung zwischen diesen beiden Möglichkeiten führt. Darüber hinaus eröffnen sich einem solchermassen erhöhtem Schaltvermögen eines Selbstschalters naturgemäss erwei terte Anwendungsmöglichkeiten auch auf andere Funk- tionsprinzipe, wie z.
B. auf Fehlerschutzschalter und dergleichen mehr.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einpoliger Leitungsschutzschalter mit elektromagne tischer und thermischer sowie manueller Auslösung, dadurch gekennzeichnet, dass zu einer Verringerung der äussseren Abmessungen und/oder zu einer Vergrösse- rung der Schaltleistung der Kontaktdruck für die beweg liche Kontaktbrücke (14) oberhalb des Verklinkungs- punktes (10) des Schaltmechanismus, dessen bewegliche Elemente in einer Ebene angeordnet sind, in der sie sich bewegen, erzeugt wird und dass die zwischen den zentral im Unterteil des Gehäuses angeordneten Auslöseorganen (1, 2) und dem Schaltwerk (4)angeordnete Schaltkam mer (16) labyrinthartig aufgeteilt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Leitungsschutzschalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich das Schaltwerk (4) auf zwei mit Abwinkelungen, Durchbrüchen und Bohrungen versehenen Seitenteilen (5) aufbaut, zwischen denen die ausnahmslos flach ausgeführten beweglichen Elemente (6) der Schaltmechanik auf Achsen (7) sowie die Seitenteile miteinander verbindenden Bolzen (8) beweg lich gelagert und durch die Seitenteile selbst sowie besondere Sicken (9) derselben geführt sind.2. Leitungsschutzschalter nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das in Schmalbauweise ausgeführte und mitten über der Schaltkammer (16) angeordnete Schaltwerk (4) zur Betätigung der beweglichen Kontaktbrücke (14) einseitig mit einem Kontaktschieber (13) in die Schaltkammer (16) eingreift.3. Leitungsschutzschalter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das den Kontaktdruck innerhalb der Schaltmecha nik bewirkende Element als eine vom manuellen Betäti- (lungsorgan (3) beinhaltete Schraubendruckfeder (11) ausgebildet ist, die mit dem Schaltwerkmechanismus über eine Langlochkupplung (12) oder eine Druckstift auflage in Verbindung steht.4. Leitungsschutzschalter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der einseitig mit den Festkontakten (15) ausge statteten Schaltkammer (16) durch mittig eingesetzte Wandungsschieber (18) zwei U-förmig verlaufende Aus dehnungskanäle (17) gebildet sind. 5. Leitungsschutzschalter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeich net, dass der aus Schaltkammer (16) und Ausdehnungs kanälen (17) gebildete Raum an seinen Ecken nach oben hin mit seitlich des Schaltwerks (4) auslaufenden Expan sionsöffnungen (19) versehen ist.6. Leitungsschutzschalter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einseitig mit den Festkontakten (15) ausgestatte te Schaltkammer (16) zu beiden Seiten der Kontaktstrek- ke durch hälftenweise gegeneinander versetzte Stau- (20) sowie Umlenkrippen (21) aufgegliedert und auf beiden Seiten vermittels die Staurippen (20) teilweise übergrei fender Wandungseinlagen (22) in ihrer Mitte unterteilt ist.7. Leitungsschutzschalter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 6, dadurch gekennzeich net, dass einer der Gehäusehälften (28) zur Bildung seitlicher Druckausgleichskanäle (23) ein Rahmenteil (30) angeformt ist, in den gleichlaufend das vollständige Schaltwerk (4) als vormontierte Baueinheit lose eingelegt ist.B. Leitungsschutzschalter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zentral im Unterteil des Gehäuses angeordneten Auslöseorgane (1, 2) gesondert (Fig. 1 bis 6) oder gemeinschaftlich (Fig. 7 bis 10) mit der Entklinkungsme- chanik (10) des über der Schaltkammer (16) gelegenen Schaltwerks (4) gekoppelt sind.9. Leitungsschutzschalter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder beide Gehäusehälften im Bereich der Aussenkontur ihrer Stirnfläche mit einem umlaufenden Steg (31) versehen ist, der zur Einlage einer Nulleiter klemme (33) oder einer Halterungsschiene am Unterteil des Gehäuses über eine Einkerbung (32) verfügt.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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Families Citing this family (1)
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1966
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1968
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