CH453798A - Auspuffanlage für Verbrennungsmaschinen - Google Patents

Auspuffanlage für Verbrennungsmaschinen

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CH453798A
CH453798A CH1464764A CH1464764A CH453798A CH 453798 A CH453798 A CH 453798A CH 1464764 A CH1464764 A CH 1464764A CH 1464764 A CH1464764 A CH 1464764A CH 453798 A CH453798 A CH 453798A
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CH
Switzerland
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exhaust
exhaust system
exhaust gases
internal combustion
combustion engines
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Application number
CH1464764A
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Inventor
Gruber Maximilian
Original Assignee
Gruber Maximilian
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01NGAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01N3/00Exhaust or silencing apparatus having means for purifying, rendering innocuous, or otherwise treating exhaust
    • F01N3/02Exhaust or silencing apparatus having means for purifying, rendering innocuous, or otherwise treating exhaust for cooling, or for removing solid constituents of, exhaust
    • F01N3/04Exhaust or silencing apparatus having means for purifying, rendering innocuous, or otherwise treating exhaust for cooling, or for removing solid constituents of, exhaust using liquids
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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Description


  Auspuffanlage für Verbrennungsmaschinen    Die Erfindung betrifft eine Auspuffanlage für     Ver-          brennungskraftmaschinen.     



  Es ist bekannt, dass die in den Abgasen aus     Ver-          brennun;gskraftmasdhnnenenthaltenen        Bestandteile,        wie     z. B.     Kohlenmonoxyd,    für     Menschen        und:    Tiere     .ausser-          ordentlich        schäd4.ich        sind.     



       Ziel    der     Erfihdüng    ist     -daher,        eine        Anlage    zu schaf  fen, die vor allem eine entsprechende Reinigung der Ab  gase aufs     Verbrennungs,kraltm@aschinenermöglicht.        Dies     wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass zur  Reinigung der Abgase die Auspuffleitung in einem  Topf endigt, der mit Öffnungen versehen ist und inner  halb eines zumindest teilweise mit Wasser gefüllten Ge  häuses angeordnet ist, das oberhalb des Wasserspiegels  eine ins Freie führende Verbindung aufweist.

   Durch  diese Anlage wird eine derart gute Reinigung der Mo  torabgase erzielt, dass Menschen und Tiere in geschlos  senen Räumen oder Grubenbauten von Bergwerken  keinen Schaden erleiden können, d. h. die den Abgasen  anhaftenden schädlichen Bestandteile können bis auf ein  dem     menschhühen        Organismus        zuträgliches    Mass von       maximal        0,05        Vol.-%        ausgeschieden        werden        Ferner        wird     jede     Rauchentwicklung,,insbesondere    bei     Dieselmotoren,

       durch den Erfindungsgegenstand vermieden.  



       Zweckmässigerweise    können innerhalb der Verbin  dung in Abstand voneinander angeordnete Querwände  angeordnet sein, die mit Löchern zum Durchgang der  Abgase versehen sind.  



  Durch eine derartige Ausbildung der Auspuffanlage  wird auch die Lärmentwicklung um etwa die Hälfte  herabgesetzt, so dass die bisher notwendigen Auspuff  topfanlagen wegfallen.  



  Die erfindungsgemässe Anlage ist sowohl an statio  nären Motoren als auch an Fahrzeugmotoren anwend  bar.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt, wobei die Figur  einen Vertikalschnitt durch die Reinigungsanlage zeigt.  



  Die Auspuffleitung 1 endet in einem Topf 2, der     an     seinem untersten Mantelteil und an seiner Bodenfläche    mit Bohrungen 3 versehen ist. Zur Halterung des Top  fes 2 in einem Gehäuse 4 ist eine Stütze 5 vorgesehen.  Das Gehäuse 4 besteht vorzugsweise aus Stahlblech und  ist bis zu     3/.4    mit reinem Wasser gefüllt, wobei die Boh  rungen 3 des Topfes 2 unterhalb des Wasserspiegels  liegen. Die Wasserfüllung soll nach höchstens acht Be  triebsstunden erneuert werden, und zu diesem Zweck ist  am Gehäuse 4 in Bodennähe eine Ablassöffnung 6 vor  gesehen. Nachdem das Gehäuse 4 durchspült ist, wird  durch eine Einlassöffnung 7 frisches Wasser zugeführt.

    Es ist natürlich möglich, das Gehäuse 4 an eine     Fliess-          wassarquelle        anzuschliessen,    so dass das Wasser fort  laufend von selbst erneuert     wird.    Das Gehäuse 4 weist  an     seiner    Oberseite einen     kleinen    Oberteil auf, der über       -eine        Rohleitung    9 ins Freie     führt.        In    diesem Oberteil  8 sind mehrere im Abstand befindliche Querwände 10  angeordnet, die mit Löcher 11 versehen und vorzugs  weise auswechselbar sind.

   Die Löcher 11 werden von  der untersten Querwand 10 bis zur obersten immer  kleiner, wobei sich der Durchmesser nach der Grösse  und Stärke des Motors richtet. Zwischen den Quer  wänden sind gegebenenfalls Drahtballen, Drahtgeflecht  rollen oder auch Drehspäne eingelegt, die eine gute Ge  räuschdämpfung bewirken.  



  Die Arbeitsweise der beschriebenen     Abgasreini-          gungsanlage    ist folgende:  Die durch die Auspuffleitung 1 einströmenden Ab  gase treffen in Topf 2 auf das Wasser. In dem kleinen  Raum des Topfes, der mit Bohrungen 3 versehen ist,  wird das Wasser sodann aufgewirbelt und teilweise zer  stäubt. Durch die Bohrungen 3 strömen die gereinigten  Abgase in den Behälter 4, wo allmählich die     Durchwir-          belung    nachlässt. Die Abgase gelangen durch die einzige  Austrittsmöglichkeit, die Löcher 11 in den Querwänden  10, in den Oberteil 8, sowie durch die einzelnen Lagen  von Drehspänen oder     Drahtgeflechtrollen    zum Ausgang  in der rechten Seite des Gehäuses 4.  



  Bei diesem Vorgang werden die vom Motor abge  henden Kohlenmonoxyde,     nitrose    Gase, Kohlenwasser  stoffe, sowie der Russ zum Teil den Abgasen entzogen.           Die        Schwefeloxyde        werden    zu     schwefeliger        Säure,    eben  falls zum Teil im Wasser festgehalten. Auch wird der       Motorlärm        bzw.        Auspufflärm    Mark     gedämpft.     



  In den     Dieselmotorabgasen,    besonders im Russ, hat  das Österreichische Krebsforschungsinstitut, die Herren  Prof.     Seelich    und Denk, in den     petrolätherlöslichen    or  ganischen Substanzen, krebserregende wie krebsför  dernde Substanzen, finden und im Tierversuch experi  mentell nachweisen können.  



  Jedenfalls enthalten die     Dieselmotorenabgase,    auch  bei neuen Motoren,     Phenole,    die toxisch wirken.  



       Dieser    Russ mit     dem        angezogenen        Inhalt    wird       jedenfalls    und     allermindestens    zu 50 % in     der    Anlage  gebunden. Der restliche Teil, mit dem Bosch Rauchgas  tester fast     unmessbar,    entweicht mit den feuchten     Heiss-          gasen    und schlägt sich nach Verlassen der Anlage zu  Boden, so dass er nicht mehr in unsere Atemhöhe  kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Auspuffanlage für Verbrennungskraftmaschinen, da durch gekennzeichnet, dass zur Reinigung der Abgase die Auspuffleitung (1) in einem Topf (2) endet, der mit Öffnungen (3) versehen ist und innerhalb eines zumin dest teilweise mit Wasser gefüllten Gehäuses (4) ange ordnet ist, das oberhalb des Wasserspiegels eine ins Freie führende Verbindung (8) hat. UNTERANSPRÜCHE 1. Auspuffanlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass innerhalb der Verbindung (8) im Ab stand voneinander angeordnete Querwände (10) an geordnet sind, die mit Löchern (11) zum Durchgang der Abgase versehen sind. 2.
    Auspuffanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Strömungsrichtung der Abgase aufeinanderfolgende Querwände (10) abnehmenden Durchmesser der Löcher (11) aufweisen. 3. Auspuffanlage nach Unteranspruch 1 oder 2, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens zwischen den in Strömungsrichtung letzten Querwänden (10) Drahtge- flechtrollen oder Drehspäne (12) oder dgl. angeordnet sind.
CH1464764A 1964-05-11 1964-11-13 Auspuffanlage für Verbrennungsmaschinen CH453798A (de)

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