CH453798A - Auspuffanlage für Verbrennungsmaschinen - Google Patents
Auspuffanlage für VerbrennungsmaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N3/00—Exhaust or silencing apparatus having means for purifying, rendering innocuous, or otherwise treating exhaust
- F01N3/02—Exhaust or silencing apparatus having means for purifying, rendering innocuous, or otherwise treating exhaust for cooling, or for removing solid constituents of, exhaust
- F01N3/04—Exhaust or silencing apparatus having means for purifying, rendering innocuous, or otherwise treating exhaust for cooling, or for removing solid constituents of, exhaust using liquids
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Description
Auspuffanlage für Verbrennungsmaschinen Die Erfindung betrifft eine Auspuffanlage für Ver- brennungskraftmaschinen.
Es ist bekannt, dass die in den Abgasen aus Ver- brennun;gskraftmasdhnnenenthaltenen Bestandteile, wie z. B. Kohlenmonoxyd, für Menschen und: Tiere .ausser- ordentlich schäd4.ich sind.
Ziel der Erfihdüng ist -daher, eine Anlage zu schaf fen, die vor allem eine entsprechende Reinigung der Ab gase aufs Verbrennungs,kraltm@aschinenermöglicht. Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass zur Reinigung der Abgase die Auspuffleitung in einem Topf endigt, der mit Öffnungen versehen ist und inner halb eines zumindest teilweise mit Wasser gefüllten Ge häuses angeordnet ist, das oberhalb des Wasserspiegels eine ins Freie führende Verbindung aufweist.
Durch diese Anlage wird eine derart gute Reinigung der Mo torabgase erzielt, dass Menschen und Tiere in geschlos senen Räumen oder Grubenbauten von Bergwerken keinen Schaden erleiden können, d. h. die den Abgasen anhaftenden schädlichen Bestandteile können bis auf ein dem menschhühen Organismus zuträgliches Mass von maximal 0,05 Vol.-% ausgeschieden werden Ferner wird jede Rauchentwicklung,,insbesondere bei Dieselmotoren,
durch den Erfindungsgegenstand vermieden.
Zweckmässigerweise können innerhalb der Verbin dung in Abstand voneinander angeordnete Querwände angeordnet sein, die mit Löchern zum Durchgang der Abgase versehen sind.
Durch eine derartige Ausbildung der Auspuffanlage wird auch die Lärmentwicklung um etwa die Hälfte herabgesetzt, so dass die bisher notwendigen Auspuff topfanlagen wegfallen.
Die erfindungsgemässe Anlage ist sowohl an statio nären Motoren als auch an Fahrzeugmotoren anwend bar.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, wobei die Figur einen Vertikalschnitt durch die Reinigungsanlage zeigt.
Die Auspuffleitung 1 endet in einem Topf 2, der an seinem untersten Mantelteil und an seiner Bodenfläche mit Bohrungen 3 versehen ist. Zur Halterung des Top fes 2 in einem Gehäuse 4 ist eine Stütze 5 vorgesehen. Das Gehäuse 4 besteht vorzugsweise aus Stahlblech und ist bis zu 3/.4 mit reinem Wasser gefüllt, wobei die Boh rungen 3 des Topfes 2 unterhalb des Wasserspiegels liegen. Die Wasserfüllung soll nach höchstens acht Be triebsstunden erneuert werden, und zu diesem Zweck ist am Gehäuse 4 in Bodennähe eine Ablassöffnung 6 vor gesehen. Nachdem das Gehäuse 4 durchspült ist, wird durch eine Einlassöffnung 7 frisches Wasser zugeführt.
Es ist natürlich möglich, das Gehäuse 4 an eine Fliess- wassarquelle anzuschliessen, so dass das Wasser fort laufend von selbst erneuert wird. Das Gehäuse 4 weist an seiner Oberseite einen kleinen Oberteil auf, der über -eine Rohleitung 9 ins Freie führt. In diesem Oberteil 8 sind mehrere im Abstand befindliche Querwände 10 angeordnet, die mit Löcher 11 versehen und vorzugs weise auswechselbar sind.
Die Löcher 11 werden von der untersten Querwand 10 bis zur obersten immer kleiner, wobei sich der Durchmesser nach der Grösse und Stärke des Motors richtet. Zwischen den Quer wänden sind gegebenenfalls Drahtballen, Drahtgeflecht rollen oder auch Drehspäne eingelegt, die eine gute Ge räuschdämpfung bewirken.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Abgasreini- gungsanlage ist folgende: Die durch die Auspuffleitung 1 einströmenden Ab gase treffen in Topf 2 auf das Wasser. In dem kleinen Raum des Topfes, der mit Bohrungen 3 versehen ist, wird das Wasser sodann aufgewirbelt und teilweise zer stäubt. Durch die Bohrungen 3 strömen die gereinigten Abgase in den Behälter 4, wo allmählich die Durchwir- belung nachlässt. Die Abgase gelangen durch die einzige Austrittsmöglichkeit, die Löcher 11 in den Querwänden 10, in den Oberteil 8, sowie durch die einzelnen Lagen von Drehspänen oder Drahtgeflechtrollen zum Ausgang in der rechten Seite des Gehäuses 4.
Bei diesem Vorgang werden die vom Motor abge henden Kohlenmonoxyde, nitrose Gase, Kohlenwasser stoffe, sowie der Russ zum Teil den Abgasen entzogen. Die Schwefeloxyde werden zu schwefeliger Säure, eben falls zum Teil im Wasser festgehalten. Auch wird der Motorlärm bzw. Auspufflärm Mark gedämpft.
In den Dieselmotorabgasen, besonders im Russ, hat das Österreichische Krebsforschungsinstitut, die Herren Prof. Seelich und Denk, in den petrolätherlöslichen or ganischen Substanzen, krebserregende wie krebsför dernde Substanzen, finden und im Tierversuch experi mentell nachweisen können.
Jedenfalls enthalten die Dieselmotorenabgase, auch bei neuen Motoren, Phenole, die toxisch wirken.
Dieser Russ mit dem angezogenen Inhalt wird jedenfalls und allermindestens zu 50 % in der Anlage gebunden. Der restliche Teil, mit dem Bosch Rauchgas tester fast unmessbar, entweicht mit den feuchten Heiss- gasen und schlägt sich nach Verlassen der Anlage zu Boden, so dass er nicht mehr in unsere Atemhöhe kommt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Auspuffanlage für Verbrennungskraftmaschinen, da durch gekennzeichnet, dass zur Reinigung der Abgase die Auspuffleitung (1) in einem Topf (2) endet, der mit Öffnungen (3) versehen ist und innerhalb eines zumin dest teilweise mit Wasser gefüllten Gehäuses (4) ange ordnet ist, das oberhalb des Wasserspiegels eine ins Freie führende Verbindung (8) hat. UNTERANSPRÜCHE 1. Auspuffanlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass innerhalb der Verbindung (8) im Ab stand voneinander angeordnete Querwände (10) an geordnet sind, die mit Löchern (11) zum Durchgang der Abgase versehen sind. 2.Auspuffanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Strömungsrichtung der Abgase aufeinanderfolgende Querwände (10) abnehmenden Durchmesser der Löcher (11) aufweisen. 3. Auspuffanlage nach Unteranspruch 1 oder 2, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens zwischen den in Strömungsrichtung letzten Querwänden (10) Drahtge- flechtrollen oder Drehspäne (12) oder dgl. angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT410064A AT249449B (de) | 1964-05-11 | 1964-05-11 | Auspuffanlage für Verbrennungskraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH453798A true CH453798A (de) | 1968-03-31 |
Family
ID=3559652
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1464764A CH453798A (de) | 1964-05-11 | 1964-11-13 | Auspuffanlage für Verbrennungsmaschinen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT249449B (de) |
| CH (1) | CH453798A (de) |
| DE (1) | DE1900421U (de) |
-
1964
- 1964-05-11 AT AT410064A patent/AT249449B/de active
- 1964-06-12 DE DEG30260U patent/DE1900421U/de not_active Expired
- 1964-11-13 CH CH1464764A patent/CH453798A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT249449B (de) | 1966-09-26 |
| DE1900421U (de) | 1964-09-10 |
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