CH453823A - Einstückiger, geschlitzter Kolbenring - Google Patents

Einstückiger, geschlitzter Kolbenring

Info

Publication number
CH453823A
CH453823A CH901865A CH901865A CH453823A CH 453823 A CH453823 A CH 453823A CH 901865 A CH901865 A CH 901865A CH 901865 A CH901865 A CH 901865A CH 453823 A CH453823 A CH 453823A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ring
blank
piston ring
segments
piece
Prior art date
Application number
CH901865A
Other languages
English (en)
Inventor
William Hamm Douglas
John Nisper Kenneth
Original Assignee
Muskegon Piston Ring Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Muskegon Piston Ring Co Inc filed Critical Muskegon Piston Ring Co Inc
Priority to CH901865A priority Critical patent/CH453823A/de
Publication of CH453823A publication Critical patent/CH453823A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/12Details
    • F16J9/20Rings with special cross-section; Oil-scraping rings
    • F16J9/203Oil-scraping rings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/12Details
    • F16J9/20Rings with special cross-section; Oil-scraping rings
    • F16J9/206One-piece oil-scraping rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description


      Einstückiger,        geschlitzter    Kolbenring    Die Erfindung betrifft einen     einstückigen,    geschlitz  ten Kolbenring, bestehend aus einem mehrfach in     ra-          dialer        Ri'ch'tung        hin.-        und.        rückgefalteten        Metallblech-          ring    mit einer oberen und einer unteren     Ringrillenkon-          taktfläche,    die durch Stege miteinander verbunden sind,

    welche einen zu den Kontaktflächen     senkrechtstehenden     Mittelteil aufweisen und durch querverlaufende Verbin  dungselemente miteinander verbunden sind.  



  Ein Kolbenring dieser Art ist in der amerikanischen  Patentschrift 2 591 190 gezeigt und beschrieben.  



  Der     erfindungsgemässe    Kolbenring ist gegenüber  diesem bekannten Stande der Technik dadurch ge  kennzeichnet, dass die Verbindungselemente im Be  reich zwischen dem     Stegmittelteil    und der Biegung zur  Kontaktfläche liegen.  



  Die Zeichnungen stellen Ausführungsbeispiele der  Erfindung dar. Es zeigen:       Fig.    1 eine Teilansicht eines Rohlings zur Herstel  lung eines erfindungsgemässen Kolbenringes;       Fig.    2 eine Teildraufsicht auf den fertigen Ring;       Fig.3    einen Schnitt durch den Ring im wesentli  chen längs der Ebene     111-III    der     Fig.    2;       Fig.4    eine schematische Draufsicht auf einen     er-          findungsgemässen    Ring;

         Fig.    5     ,eine        schematische        Draufsicht    auf einen     Roh-          ling    zur     Herstellung        einer        abgeänderten    Ausführungs  form     eines        erfiüd'ungsgemäs5,en        Ringes;          Fig.6    eine der     Fig.3    ähnliche Schnittdarstellung  zur Wiedergabe eines erfindungsgemässen Ringes, der  eine Seitenabdichtung liefert;

         Fig.    7 eine Teilvorderansicht des aus dem Rohling  nach     Fig.    1 hergestellten Ringes und       Fig.    8 eine Teilvorderansicht eines aus dem Rohling  nach     Fig.    5 hergestellten Ringes.    In     Fig.    1 bezeichnet das Bezugszeichen 10 einen  Rohling mit einem Paar kontinuierlicher Seitenstreifen  11, welche in gleichen Abständen durch Bänder 12  verbunden sind. Die Bänder 12 sind paarweise zu jeweils  einem Steg 13 zusammengestellt. Die Bänder 12 jedes  Steges 13 konvergieren zur Mitte des Rohlings hin und  sind auf jeder Seite der     Rohlingsmittellinie    durch ein  Paar von in seitlichem Abstand angeordneten über  brückungselementen 14 verbunden.

   Dies gibt den Ste  gen eine Gestalt, die annähernd derjenigen einer Sand  uhr entspricht. Die Bänder 12 jedes Steges 13 sind in  der Mitte durch eine Öffnung 15 und an jeder Seite der       überbrückungselemente    14 durch allgemein keilförmige  Öffnungen 16 getrennt.  



  Zwischen jedem Steg 13 und dem benachbarten  Steg 13 entsteht ein länglicher Querschlitz 17, der auf  jeder Seite der     Rohlingsmittellinie    konvergiert. Der ge  samte Rohling ist zu seiner Mittellinie symmetrisch.  



  In der Mitte jedes Endes der keilförmigen Öffnungen  16 erstreckt sich eine flache     Anreisslinie    18 über jeden  Seitenstreifen 11 vom Ende der keilförmigen Öffnung  bis oder wenigstens annähernd bis zur Endkante des  Rohlings 10. Diese     Anreisslinien    können auf einer oder  auf beiden Flächen des Rohlings 10 vorgesehen sein.  



  Zur Herstellung eines Ringes aus dem in     Fig.    1  wiedergegebenen Rohling 10 kann man die verschie  densten Verfahren anwenden. Ein Beispiel für ein ge  eignetes Verfahren ist in der     US-Patentschrift    2 668 131  beschrieben. Nach dieser Patentschrift wird der in     Fig.     1 wiedergegebene Rohling in die gewünschte Quer  schnittgestalt verformt, gerollt und dann in der Wärme  behandelt und abgeschreckt, um ihn spröde zu halten.  Anschliessend wird er an den     Anreisslinien    an den En  den der keilförmigen Öffnungen 16 aufgerissen oder  gebrochen, um die Unterteilungen 19 herzustellen (vgl.

         Fig.2).    Der aufgebrochene Ring wird dann gestreckt  und auf die gewünschte     Härte    in der Wärme behandelt  sowie schliesslich auf Länge geschnitten. Dieses Verfah  ren stellt zwar einen     wünschenwerten    Weg zur Herstel-      Jung des Ringes dar, jedoch kann man die Untertei  lungen statt durch Aufbrechen der     Anreisslinien    an den  Enden der keilförmigen Öffnungen 16 auch durch Ein  schneiden oder Abscheren herstellen. Der fertige Ring  20 weist dann, wie man aus     Fig.    4 erkennt, einen Spalt  bei 21 auf. Der Ring wird in einen Zylinder eingebaut,  wobei sich der Spalt 21. schliesst. In diesem Zustand  bildet der Ring einen echten Kreis.  



  Der aus diesem Rohling hergestellte Ring ist in den       Fig.2    und 7 wiedergegeben. Bei der Herstellung des  Ringes werden die Seitenstreifen 11 des Rohlings 10  zu den Seiten des Ringes, wobei die Randkanten des  Rohlings zu den äusseren Randteilen des Ringes werden.  Die Seitenstreifen 11 werden wegen des Bruches an den       Anreisslinien    18 an den Enden der keilförmigen Öff  nungen 16 in eine Vielzahl bogenförmiger     Segmente    22  unterteilt, wie es in     Fig.    2 angedeutet ist.

   Da die     An-          reisslinien    an den entgegengesetzten Enden jeder keil  förmigen Öffnung 16 aufgebrochen sind, liegen die Seg  mente 22 auf einer Seite des Ringes in Flucht mit den  Segmenten 22a auf der anderen Ringseite. Die Seg  mente 22 auf der einen Ringseite sind mit den entspre  chenden Segmenten 22a auf der anderen Ringseite durch  die Stege 13 verbunden. Somit bildet ein Segment 22  auf der einen Ringseite zusammen mit dem axial ent  sprechenden Segment 22a auf der anderen Ringseite  eine     Segmenteinheit.     



  Bei der Verformung des Rohlings zu der endgülti  gen     Querschnittsform    des Ringes 29     (Fig.    2 und 3) wer  den die Stege zuerst so gebogen, dass sie sich nach unten  über einen Teil der inneren Bogenhöhe erstrecken, wor  auf man sie umgekehrt so biegt, dass sie radial nach  aussen zur Bildung eines vergrösserten     Schlaufenteiles     23 verlaufen, der sich durch die radial innenliegende  Fläche des Ringes öffnet.  



  Das radial     aussenliegende    Ende des     Schlaufenteils    23  bildet einen geraden Pfeiler 24 (Mittelteil), welcher sich  zwischen den Segmenten 22 und 22a in der Nähe der  radial     aussenliegenden    Kante dieser Segmente erstreckt.  Der Pfeiler bildet als solcher eine starre Überbrückung  zwischen den Segmenten und unterstützt diese zwangs  läufig gegen axiale     Zusammendrückung    infolge der ver  schiedenen auf den Ring wirkenden Kräfte.

   Diese Kräfte  ergeben sich aus dem Zuge infolge der Reibung des  Ringes bei seiner Hin- und     Herbewegung    längs der Zy  linderwandung, aus den Druckkräften der Gase, welche  nach unten zwischen der     Zylinderwandung    und dem  Kolben zu strömen versuchen, den Vakuumzuständen  unter bestimmten Betriebsbedingungen und aus den       Kräften    infolge Moment und     Trägheit    an jedem Ende je  des Kolbenhubes. Der Pfeiler verhindert ferner, dass der  Ring dauernd durch die beim Einbau des Ringes auf  zubringenden Kräfte verbogen oder     verworfen    wird. Ein  auf diese Weise hergestellter Ring ist derart stark ver  steift, dass die seitliche Abdichtung des Ringes zwangs  läufig gewährleistet ist.  



  Bei der Verformung des Ringes in seine Quer  schnittsform kommt die Mittelöffnung 15 des Rohlings  10 in den radial aussenliegenden Teil der Stege zu lie  gen und versieht die Aussenfläche des Ringes mit grosser  Öffnungsfreiheit, wie man aus den     Fig.    3 und 7 erkennt.  Praktisch erstreckt sich die Öffnung über die gesamte  Höhe der Pfeiler 24. Die Überbrückungselemente 14  befinden sich in denjenigen Teilen der Stege, die sich  radial erstrecken, und liegen vorzugsweise in enger  Nachbarschaft der Radien am Ober- und Unterteil der    Pfeiler 24. Somit befinden sie sich in der radial aussen  liegenden Ringfläche und liegen mit ihrer Grössen- oder       Breitenabmessung    im wesentlichen parallel zum Radius  des Ringes statt parallel zur Ringachse.  



  Jedes Segment 22 und 22a ist     einstückig    mit einem  Streifen jedes Steges. Somit ist jedes Segment     einstückig     mit zwei benachbarten Stegen, und die     Überbrückungs-          elemente    14 bilden die einzige Verbindung benachbar  ter Segmente. Die Breite- der Überbrückungselemente     be-          einflusst    wesentlich das Ausmass der erzeugten radialen  Zugspannung. Der Abstand zwischen den Segmenten  und den Überbrückungselementen 14 ist ein zweiter  bedeutender Faktor, da er die tatsächliche Länge der  durch die Form des Ringes entstehenden Feder be  stimmt.

   Dies ist von besonderer Bedeutung, weil das  Ausmass der entwickelten radialen Zugspannung we  sentlich den Nutzeffekt des Ringes beeinflusst.  



  Bei Ringkonstruktionen, bei denen die     Breitenab-          messungen    der Überbrückungsstege im wesentlichen  parallel zur Ringachse verlaufen, schwankt die radiale  Spannung des Ringes mit dem Quadrat der Breite des  Streifens und der dritten Potenz der Materialstärke. Um  somit irgendeinen tatsächlichen wirksamen Einfluss auf       den    radialen Spannungswert des Ringes zu haben,     isst     es notwendig,     die    Materialstärke zu ändern.

   Da bei mo  dernen Maschinenkonstruktionen die Breite der Ring  nut reduziert ist und das     Masse/Gewicht-Verhältnis     einen kritischen Faktor darstellt, ist die Änderung der       Radialspannung    durch Änderung der Materialstärke  ohne Verringerung der Notwendigkeit für entsprechend  grosse offene Bereiche in der Ringkonstruktion unprak  tisch.  



  Die Erfindung erlaubt durch Orientierung der     Über-          brückungsstege    in Ebenen im wesentlichen parallel zu  den Seiten der Ringnut die Änderung der Ringspannung  in der ersten     Potenz    der Materialstärke und der dritten  Potenz der Breite der Überbrückungsstege. Somit kann  man mit geringfügiger Vergrösserung der Elementbreite  wirksam die     Radialspannungscharakteristiken    des Rin  ges ändern.

   Man kann dünnes Ausgangsmaterial     gleich-          mässiger    Breite zur Herstellung eines Ringes mit gerin  gem     Masse/Gewicht-Verhältnis    für eine grosse Viel  zahl von     Ringen        verwenden.        Darüber        hinaus        beeinflus-          sen,    da die     Überbrückungselemente    im     allgemeinen        par-          allel    zu den Seitendes Ringes liegen, die Elementbrei  ten nicht wesentlich die offenen Bereiche des Ringes.

    Die sich radial von vorn nach rückwärts erstreckenden  Öffnungen verbleiben praktisch von der gleichen Grösse.  Man scann auch die     Radialspannung    ändern, ohne die  radiale Tiefe des Ringes ändern zu müssen. Dies ist von  Bedeutung, wenn das Gewicht des Ringes auf einem  Minimum gehalten werden muss.  



  Die Orientierung der Überbrückungselemente trägt  wesentlich zur Lebensdauer des Ringes bei. Die auf die  Überbrückungselemente übertragenen Kräfte werden für  eine gegebene Ringspannung     reduziert.    Dies führt zu  einer grösseren     Ermüdungslebensdauer.        Darüber        hinaus     liefert die Verwendung eines Paares von Überbrückungs  elementen einen weiteren Sicherheitsfaktor. Sollte ein  Element ausfallen, dann hält das andere den Ring für  eine ausreichende Zeitdauer, um die Lebens- und Ar  beitsdauer des Ringes wesentlich zu strecken, obwohl  der Nutzeffekt des Ringes möglicherweise geringfügig  beeinträchtigt wird.  



  Die äusseren radialen Enden der Segmente 22 und  22a werden unter einem kleinen Winkel     (Fig.    3 und 8)           aufeinander    zu     gebogen.    Dadurch entsteht     ein    Flansch  35,     welcher    die Segmente gegen eine     Durchbiegun:g     wesentlich versteift und verstärkt. Diese     Durchbiegung     ergibt sich aus der     Zusammendrückung    beim Schliessen  des Ringes zur Erzeugung der     Radialspannung    und aus  dem Zug infolge des Ringeingriffes mit den Zylinder  wandungen.

   Der Flansch widersteht sowohl einer axia  len     Durchbiegung    infolge des Eingriffes des Ringes mit  der Zylinderwandung als auch einer     Verwerfung    oder  Ausbeulung infolge einer über den Umfang wirkenden       Zusammendrückung.    Dies ist von besonderer Wichtig  keit, weil die Erfindung die Verwendung bedeutend  dünneren Ausgangsmaterials ermöglicht, das eine gerin  gere Widerstandsfähigkeit gegen Biegung und     Auslen-          kung    aufweist.  



  Man erkennt, dass die Streifen 12 bei ihrer Annähe  rung an ihre Verbindungsstelle konvergieren. Die Strei  fen sind     einstückig    mit den Segmenten unmittelbar in  der Nähe der Mittelpunkte der Segmente. Dies ist von  besonderer Bedeutung bei der Verringerung des     Ver-          beulens    der Segmente. Versuche haben gezeigt, dass die  auf die Segmente durch die Streifen beim Schliessen des  Ringes aufgebrachten     Umfangsdruckkräfte    bedeutende       Ausbeulungskräfte    erzeugen.

   Die Neigung zum Ausbeu  len wächst rasch, wenn der Abstand zwischen den Strei  fen     zunimmt.    Durch     Verringerung    dieses Abstandes auf  ein Minimum lässt sich diese Wirkung beträchtlich her  absetzen. Diese Verringerung des Abstandes und die  Flansche 35     liefern        eine    wirksame     Kontrolle    über die       Durchbiegung    und     Verbeulung,    die bisher Ringe aus       dünnem        Ausgangsmaterial    als unbrauchbar erscheinen  liessen.

   Gleichzeitig bleibt durch Verformung der Strei  fen einer einzelnen Strebe zur Konvergenz in Richtung  der Mitte des Rohlings die Öffnung der Fläche des  Ringes erhalten.  



       Fig.    6     illustriert,    dass der Ring 30     mit    nach aussen  radial divergierenden Seiten 31 hergestellt werden kann,  so dass der Ring ein gewisses Ausmass an Keilwirkung  aufweist, wenn er in die Ringnut 32 eingesetzt wird.       Diese        Keilwirkung        ,sichert    eine noch     zwangsläufigere     Seitenabdichtung für den     Ring    nach dem Einsetzen in  die Ringnut ohne wesentliche Beeinträchtigung der Fä  higkeit des Ringes, sich radial zu verbiegen und sich da  mit der Kontur der Ringwandung anzupassen. Ausser  der leichten Divergenz der Seiten bleibt die Ringkon  struktion identisch mit derjenigen des Ringes 29.  



       Fig.    5 zeigt eine Abänderung des     erfindungsgemäs-          sen    Kolbenrings. Der Rohling 40 ist grundsätzlich ähn  lich dem Rohling 10 nach     Fig.    1, jedoch sind die Bänder  12a gerade und die mit einem einzelnen Segment     ein-          stückigen        Bänderpaare    durch einen engen Längsschlitz  41 getrennt. Die Öffnungen 15a und 16a in jedem Steg  sind rechteckig. Die Bänder 12a jedes Steges sind durch  Überbrückungselemente 14a ähnlich den     überbrük-          kungselementen    14 verbunden, die jedoch hier etwas  länger sind.  



  Wird der Rohling 40 gefaltet, dann ist der sich er  gebende Ring 42 ähnlich dem Ring 29 mit einem Mit  telschlaufenteil und einer offenen Vorderfläche     (Fig.    8).  Die     Oberbrückungselemente-    14a nehmen die gleiche  Stellung wie die Überbrückungselemente 14 in     Fig.3          ;,in.    Es     finden    die gleichen Flansche 35     Verwendung.     



  Die beschriebenen Beispiele erlauben, in einfacher  Weise eine Änderung der Flexibilität und der radialen  Spannfähigkeit des Ringes zu erzielen. Der Bereich,  über den sich diese Eigenschaften ändern lassen, ist  recht     erheblich.    Darüber hinaus kann das Ausmass der    Biegsamkeit genau eingestellt werden. Dies erfolgt ohne  Änderung der Breite oder Stärke des Ausgangsmaterials.  



  In einer gegebenen Ringkonstruktion mit gegebener       Querschnittsgestalt    lässt sich Ausgangsmaterial einer  einzigen Breite und Stärke zur Herstellung einer Viel  zahl von Ringen verwenden. Dies ist in wirtschaftlicher  Hinsicht von grosser Bedeutung. Auch kann man das       gleiche        Giund'gesenk    für jeden .solchen Ring     verwen-          den.    Zur Herstellung eines Ringes aus einer Vielzahl  möglicher Variationen ist es lediglich erforderlich, be  stimmte Segmente des     Gesenkes    zu entfernen oder hin  zuzufügen.

   Durch den     einfachem        Behelf    der Auswechs  lung des die Überbrückungselemente 14 oder 14a bil  denden Stempels des     Gesenkes    lässt sich die     Radial-          spannung    des fertigen Ringes in weitem Umfang ändern.  Es handelt sich hier um einen einfachen Austausch, der  leicht und rasch vorgenommen werden kann. Die Ko  sten für die Einzelstempel sind vergleichsweise gering.  Sie selbst sind vergleichsweise einfach. Ihre Kosten sind  geringfügig im Vergleich mit denjenigen einer gesamten       Gesenkanordnung.     



  Die Erfindung beseitigt den Zwang zur Vorrats  haltung einer Vielzahl von     Gesenkanordnungen,    die je  weils nur für einen besonderen Ring brauchbar sind.  Damit werden nicht nur die Beschaffungskosten wesent  lich verkürzt, sondern es wird auch das Problem der  Vorratshaltung in geradezu idealer Weise gelöst. In eini  gen Fällen kann die     Gesenkvorratshaltung    ein sehr ern  stes und kostspieliges Problem werden. Durch Aus  wechslung allein des Stempels und des     Ge.senkes,     welche die Öffnung 16 herstellen, lässt sich bereits die  Breite der Überbrückungselemente 14 ändern. Selbst  geringfügige Änderungen dieses     Gesenkes    können be  reits die Federungseigenschaften des Ringes wesentlich  umgestalten.

   So kann man bedeutende Änderungen in  den Ringcharakteristiken mit verhältnismässig geringen  Kosten erzielen.  



  Durch     Ausfluchten    der Segmente auf jeder Seite des  Ringes erfolgt die Kontraktion des Ringes, sobald er  unter Umfangsdruck gesetzt wird, gleichmässig über den  gesamten Ring. Dadurch wird die Wölbungsfreiheit des  Ringes wesentlich verbessert, weil die Kontraktion an  den Trennstellen gleichmässig auf beiden Seiten des Rin  ges auftritt und damit gleichmässig wird. Der wesent  liche Abstand der Überbrückungselemente 14 bzw. 14a  von den Segmenten längs der Streifen ermöglicht dies,  ohne die Federwirkung des Ringes zu stören. Die Kon  struktion liefert ferner einen Ring, der wesentliche grosse  offene Bereiche und eine tiefe Federwirkung aufweist,  ohne dass es einer Zunahme in der radialen Tiefe des  Ringes bedarf.

   Wegen seiner     Querschnittsgestalt    kann  der Ring aus dünnen Ausgangsmaterialien hergestellt  werden, ohne dass die Festigkeit der Segmente nachteilig  beeinflusst wird. Auch dadurch werden Kosten und Ge  wicht des Ringes herabgesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einstückiger, geschlitzter Kolbenring, bestehend aus einem mehrfach in radialer Richtung hin- und rückge falteten Metallblechring mit einer oberen und einer un teren Ringrillenkontaktfläche, die durch Stege mitein ander verbunden sind, welche einen zu den Kontakt flächen senkrechtstehenden Mittelteil aufweisen und durch querverlaufende Verbindungselemente miteinan der verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente im Bereich zwischen dem Stegmit- telteil und der Biegung zur Kontaktfläche liegen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kolbenring nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Breite der Verbindungselemente grösser als die Metallstärke ist. 2. Kolbenring nach Patentanspruch oder Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenkan ten der Kontaktflächen aufeinander zu gebogen sind.
CH901865A 1965-06-28 1965-06-28 Einstückiger, geschlitzter Kolbenring CH453823A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH901865A CH453823A (de) 1965-06-28 1965-06-28 Einstückiger, geschlitzter Kolbenring

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH901865A CH453823A (de) 1965-06-28 1965-06-28 Einstückiger, geschlitzter Kolbenring

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH453823A true CH453823A (de) 1968-03-31

Family

ID=4347423

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH901865A CH453823A (de) 1965-06-28 1965-06-28 Einstückiger, geschlitzter Kolbenring

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH453823A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2342422A1 (de) Gitterkonstruktion mit gewellten streifen
DE3019026C2 (de)
DE2601405A1 (de) Verbindungsstueck
DE1903891C3 (de) Federplatte für Mehrringventile
EP1747809A1 (de) Bodenventil für eine Bodenkolonne
DE19739196C2 (de) Träger einer Flachdichtung
DE2757892B2 (de) Federmembrane
DD149390A5 (de) Siebtrommel und verfahren zu deren herstellung
DE1297423B (de) Abstands- und Spreizfeder fuer eine Kolbenringanordnung
DE69314459T2 (de) Füllkörper
DE2357899A1 (de) Lamellenventil, insbesondere fuer verdichter
DE19912419B4 (de) Weblitze mit im Bereich der Endösen verbreiterter Bandbreite sowie Verfahren zur Herstellung einer Weblitze
DE2735861C2 (de)
EP0619447A1 (de) Metallische Flachdichtung
CH453823A (de) Einstückiger, geschlitzter Kolbenring
EP0531879B1 (de) Sägebandring und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1208559B (de) Federpaket, bestehend aus durch Abstandshalter getrennten Federblaettern
DE1104269B (de) Tellerfeder
DE2066024B1 (de) Biegewerkzeug zum Herstellen von Plattengliedern für Plattenbandförderer
DE1475757A1 (de) OElring
DE1475758C (de) Kolbenring
DE4324055A1 (de) Federband
CH433863A (de) Kolbenring
EP0337066B1 (de) Zuglasche
EP2177807A2 (de) Bandschelle