CH453993A - Satz von Bauelementen für Spiel- und Bastelzwecke - Google Patents

Satz von Bauelementen für Spiel- und Bastelzwecke

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Publication number
CH453993A
CH453993A CH1742265A CH1742265A CH453993A CH 453993 A CH453993 A CH 453993A CH 1742265 A CH1742265 A CH 1742265A CH 1742265 A CH1742265 A CH 1742265A CH 453993 A CH453993 A CH 453993A
Authority
CH
Switzerland
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axes
components according
angle profiles
angle
diameter
Prior art date
Application number
CH1742265A
Other languages
English (en)
Inventor
Budmiger Hermann
Original Assignee
Stebler Saner Ag
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/04Building blocks, strips, or similar building parts
    • A63H33/10Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled by means of additional non-adhesive elements
    • A63H33/12Perforated strips or the like assembled by rods, bolts, or the like

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description


      Satz    von Bauelementen Spiel- und     Bastelzwecke       Die vorliegende Erfindung betrifft einen Satz von  Bauelementen, welcher sowohl als     Spielzeug    als auch  für     Bastelzwecke    verwendbar ist und mindestens eine  Anzahl durch Verbindungsschrauben     verbindbare    Win  kelprofile und an diesen     Winkelprofilen    frei drehbare  und     einsteckbare    Achsen umfasst.  



  Es gibt Spielbaukästen, bei welchen die Winkel  profile kreisrunde Bohrungen zum Einführen der Ver  bindungsschrauben aufweisen. Werden nun diese Win  kelprofile alle gleich ausgeführt, so dass deren Bohrun  gen im gleichen     Abstand    von den Profilkanten zu liegen  kommen, so ergeben sich beim Zusammenbau Schwie  rigkeiten. An den Stossstellen zweier oder mehrerer  Winkelprofile kommen die entsprechenden Bohrungen  der miteinander zu verbindenden Profile nicht mehr  genau aufeinander zu liegen, sondern werden auf Grund  der durch die Materialstärke bedingten Verschiebung  etwas gegeneinander versetzt, was das Einführen der  Schrauben oftmals erschwert oder gar unmöglich macht.

    Werden die Bohrungen dagegen oval ausgeführt, so  kann dadurch wohl eine gewisse gegenseitige Verschie  bung der Bohrungen ausgeglichen werden; die Bohrun  gen sind in diesem Falle aber nicht mehr zur Lagerung  von Achsen geeignet.  



  Dieser Nachteil wird durch die vorliegende Erfin  dung behoben. Der erfindungsgemässe Satz von Bau  elementen     ist    demgemäss dadurch     gekennzeichnet,        dass     die Winkelprofile auf beiden     Winkelschenkeln        eine    An  zahl von Langlöchern aufweisen, welche an ihren beiden  Schmalseiten durch je einen, dem Durchmesser der  Verbindungsschrauben entsprechende Halbkreisbogen  begrenzt sind und sich etwa in ihrer Mitte zu einem  Vollkreis erweitern, dessen Durchmesser um ein ge  ringes Spiel grösser ist als der Durchmesser der er  wähnten Achsen, derart, dass die Verbindungsschrauben  auf der ganzen Länge der Langlöcher, die Achsen aber  nur an dem erwähnten Vollkreis Durchgang finden.  



  Diese Konstruktion gestattet auf diese Weise einen  Zusammenbau     beliebig    vieler Profile in beliebiger gegen-         seitiger    Lage und gewährleisten dennoch eine gute,  rüttelfreie Lagerung der Achsen.  



  Die Winkelprofile werden     zweckmässigerweise    in  Längen zwischen 25 cm und 1 m ausgeführt und können  somit einerseits, im Gegensatz zu den     bisher    bekannten  Baukästen, auch zur     Erstellung    von Wagen,     Schaukeln     und anderen Vorrichtungen dienen, auf welchen die  Kinder selbst Platz finden; anderseits wird dadurch  eine Verwendung der Bauelemente für den schnellen  Zusammenbau kleiner, im Haushalt verwendbarer Ein  richtungen, wie Teewagen, Werktische usw., ermöglicht.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.       Fig.    1 zeigt ein Winkelprofil.  



       Fig.    2 bis 5 veranschaulicht die im Winkelprofil  nach     Fig.    1 angebrachten Langlöcher bzw. deren Wir  kungsweise beim Zusammenbau.  



       Fig.    6 zeigt eine auf eine Achse aufgeschobene  Rolle und die Vorrichtung zu deren Befestigung.  



       Fig.    7 zeigt den Zusammenbau zweier Winkelpro  file mit einem Hilfswinkel, und       Fig.    8 und 9 stellen zwei mit den Bauelementen  hergestellte Vorrichtungen dar.  



  Das in     Fig.    1 dargestellte, in seiner Gesamtheit  mit 1 bezeichnete Winkelprofil weist einen Grund  körper mit     L-förmigem    Querschnitt auf, in dessen bei  den     Schenkeln        eine    Anzahl von Langlöchern 2 ange  bracht     sind.    Diese Langlöcher werden an ihren beiden  Schmalseiten von Halbkreisbögen begrenzt, deren  Durchmesser a     (Fig.    2) dem Durchmesser der ver  wendeten Verbindungsschrauben entspricht, so dass  diese Schrauben ohne weiteres auf der ganzen Länge  des Langloches durch dasselbe hindurch gesteckt werden  können.

   Etwa in der Mitte des Langloches erweitert  sich dasselbe zu einem Vollkreis, dessen Durchmesser b  um ein geringes Spiel grösser ist als der Durchmesser  von Achsen 3     (Fig.    8), welche somit durch diesen       Vollkreis    hindurchgesteckt werden können und     in    die  sem geführt werden. Die Köpfe der nicht dargestellten  Verbindungsschrauben sind so gross gewählt, dass sie      nicht durch den mittleren Teil der Langlöcher 2 hin  durchfallen können, sondern auf der den Vollkreis um  gebenden Randpartie aufliegen.

   Dank der beschriebe  nen Form der Langlöcher können nun zwei oder meh  rere Winkelprofile miteinander verschraubt werden,  ohne dass sich die durch die Wandstärke der Profile  bedingte gegenseitige Verschiebung nachteilig auswirken  könnte     (Fig.    3 und 4). Dabei gewährleisten die Bohrun  gen 2 trotzdem eine einwandfreie Führung der Ach  sen 3     (Fig.    5), welche nicht in die seitlichen Partien  kleineren Durchmessers der Langlöcher 2 ausweichen  können.  



       Fig.    6 zeigt eine Achse 3 mit einer auf dieselbe  aufgeschobenen Rolle 4. Auf der Achse 3 befindet sich  eine mit einer Klemmschraube 5 versehene Hülse 6,  welche an ihrer einen Stirnseite zwei     Mitnehmerklauen    7  aufweist. Die Klauen 7 sind so ausgeführt, dass sie in  zwei in der Nabe der Rolle 4 vorgesehene Schlitze 8  passen.

   Bringt man nun an der einen, in     Fig.    6 nicht  sichtbaren Seite der Rolle 4 eine Klemmhülse ohne       Mitnehmerklauen    an und schiebt die gezeigte Klemm  hülse 6 gegen die Nabe der Rolle, bis die     Mitnehmer-          klauen    7 in den Schlitz 8 der Nabe eingreifen, so erhält  man nach dem Anziehen der Schraube 5 eine Mit  nehmerverbindung zwischen der Achse 3 und der  Rolle 4.  



  Will man beispielsweise eine Seiltrommel herstellen,  so verwendet man anstelle der Klemmhülse 6 einen  Holzzylinder, welcher z. B. mit dem halben Rollen  durchmesser ausgeführt sein kann und an beiden Stirn  seiten von einer Rolle 4 begrenzt wird. Der     Holzzylinder     kann wiederum den Schlitzen der Rollennabe entspre  chende     Mitnehmerklauen    aufweisen, während eine der  Rollen einerseits in die     Mitnehmerklauen    des Holz  zylinders eingreift, anderseits durch eine Klemmhülse 6  mit der Welle gekuppelt ist. Wird dabei als Achse  eine Kurbel 9     (Fig.    8) verwendet, so entsteht eine  Wickeltrommel, auf welcher beispielsweise ein Kran  seil aufgewickelt werden kann.  



  Zur     Anbringung    eines Winkelprofils auf der Aussen  fläche eines zweiten Winkelprofils dienen Hilfswinkel  10, deren Verwendung aus     Fig.    7 hervorgeht.  



  Zwei Anwendungsbeispiele der beschriebenen Bau  elemente sind in den     Fig.    8 und 9 veranschaulicht.       Fig.    8 zeigt ein Getriebe, das aus vier Rollen 4 und  einem Gummiseil 11 besteht.     Fig.    9 zeigt einen Tee  wagen. Die Räder 4 können an ihrem Umfang Rillen  aufweisen, in welche     Vollgummiringe    eingespannt wer  den können.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform bestehen  die Winkelprofile und Achsen sowie die Hilfswinkel  aus Stahl und die Rollen aus Holz. Es wäre aber ohne  weiteres möglich, die Profile und Achsen aus Alumi  nium und die Rollen aus Kunststoff herzustellen, oder  nach Belieben noch andere Werkstoffe zu wählen.    Die Symmetrieachse der Langlöcher bildet mit der  Längsachse der Winkelprofile bei einem bevorzugten  Ausführungsbeispiel einen Winkel von annähernd 45        (Fig.    1). Dieser Winkel kann aber nach Belieben vari  iert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Satz von Bauelementen für Spiel- und Bastelzwecke mit mindestens einer Anzahl von durch Verbindungs schrauben verbindbaren Winkelprofilen und mit an die sen Winkelprofilen frei drehbaren und einsteckbaren Achsen, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelpro file auf beiden Winkelschenkeln eine Anzahl von Lang löchern aufweisen, welche an ihren beiden Schmalseiten durch je einen, dem Durchmesser der Verbindungs schrauben entsprechenden Halbkreisbogen begrenzt sind und sich etwa in ihrer Mitte zu einem Vollkreis erwei tern, dessen Durchmesser um ein geringes Spiel grösser ist als der Durchmesser der erwähnten Achsen, derart, dass die Verbindungsschrauben auf der ganzen Länge der Langlöcher,
    die Achsen aber nur an dem erwähnten Vollkreis Durchgang finden. UNTERANSPRÜCHE 1. Satz von Bauelementen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Symmetrieachsen der Langlöcher mit der Längsachse der Winkelprofile einen Winkel von annähernd 45 einschliessen. 2. Satz von Bauelementen nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch minde stens zwei, zwecks Aufnahme je eines elastischen Ringes mit einer Umfangsrille versehene Holzräder, welche durch eine Mitnehmervorrichtung auf den Achsen be festigt werden können. 3.
    Satz von Bauelementen nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmervorrichtung eine auf die Achse aufschiebbare und auf derselben festschraubbare Hülse aufweist, an deren einer Stirn seite Mitnehmerklauen angebracht sind, welche mit in der Nabe des entsprechenden Rades angeordneten Schlitzen zusammenwirken und das Rad bei Drehung der Achse mitdrehen. 4.
    Satz von Bauelementen nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch mindestens einen, auf eine der Ach sen aufschiebbaren Holzzylinder, welcher an mindestens einer Stirnseite Mitnehmerklauen aufweist, derart, dass dieser Holzzylinder mit einer als Kurbel ausgebildeten Achse und zwei Rädern zu einer Seiltrommel zusammen baubar ist. 5. Satz von Bauelementen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelprofile aus Stahlblech bestehen.
CH1742265A 1965-12-17 1965-12-17 Satz von Bauelementen für Spiel- und Bastelzwecke CH453993A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3215386A1 (de) * 1982-04-24 1983-10-27 Artur Dr.H.C. 7244 Waldachtal Fischer Spielbaukasten bestehend aus baustaeben, bauteilen und dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3215386A1 (de) * 1982-04-24 1983-10-27 Artur Dr.H.C. 7244 Waldachtal Fischer Spielbaukasten bestehend aus baustaeben, bauteilen und dgl.

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