CH454553A - Selbstdichtende Rohrkupplung - Google Patents

Selbstdichtende Rohrkupplung

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CH454553A
CH454553A CH1213265A CH1213265A CH454553A CH 454553 A CH454553 A CH 454553A CH 1213265 A CH1213265 A CH 1213265A CH 1213265 A CH1213265 A CH 1213265A CH 454553 A CH454553 A CH 454553A
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CH
Switzerland
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sealing ring
pipe
socket
shoulder
pipe coupling
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Application number
CH1213265A
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English (en)
Inventor
Steinbacher Klaus
Original Assignee
Eternit Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L17/00Joints with packing adapted to sealing by fluid pressure
    • F16L17/02Joints with packing adapted to sealing by fluid pressure with sealing rings arranged between outer surface of pipe and inner surface of sleeve or socket
    • F16L17/025Joints with packing adapted to sealing by fluid pressure with sealing rings arranged between outer surface of pipe and inner surface of sleeve or socket the sealing rings having radially directed ribs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Joints With Sleeves (AREA)

Description


      Selbstdichtende    Rohrkupplung    Die Erfindung betrifft eine selbstdichtende Rohr  kupplung mit einer Muffe und mindestens einem elasti  schen Dichtungsring, der in einer Aussparung in der  Muffe angeordnet und am Innenumfang mit im Um  fangssinn verlaufenden Rippen von zahnförmigem Quer  schnitt versehen ist, wobei der     Durchmesser    des     Grundes     der     zahnförmigen    Rippen grösser und der lichte Durch  messer der zahnförmigen Rippen kleiner ist als der  Aussendurchmesser des zugehörigen Rohrendes, wenn  der Dichtungsring bei nicht in die Muffe eingeführtem  Rohrende in die Aussparung in der Muffe eingelegt ist.  



  Die bekannten Rohrkupplungen dieser Art, bei denen  die Dichtungsringe also am Innenumfang mit ringsum  verlaufenden Rippen von zahnförmigem Querschnitt ver  sehen sind, weisen den Vorteil auf dass sie auch bei sehr  hohen Drücken eine ausgezeichnete Dichtwirkung haben  und dass die Rohre in einfacher Weise ohne Hilfswerk  zeuge in die Kupplung eingeführt werden können.  



  Es handelt sich dabei um Kupplungen, bei denen, wie  das ja allgemein üblich ist, der Dichtungsring zunächst in  die für ihn vorgesehene     Aussparung    in der Muffe  eingelegt und sodann die Muffe über das Rohrende  geschoben bzw. das Rohrende in die     Muffe    eingeschoben  wird.  



  Die erforderliche Relativbewegung zwischen Rohren  de und Muffe nach Einbringen des Dichtungsringes in  die Muffe kann, insbesondere bei Verbinden zweier  Rohrenden durch eine Muffe mit zwei Dichtungsringen,  schwierig bzw. unerwünscht sein. Nach dem     überschie-          ben    der Muffe über das eine Rohrende müssen nämlich  beide Rohrenden gegeneinander bewegt werden, was in  manchen Fällen,     z.B.    durch gewisse     Verlegebedingungen,     undurchführbar ist.  



  Bei Verwendung dieser Kupplungen ist also die  Bewegung der Rohre erforderlich, was bei vielen Gele  genheiten unerwünscht sein kann und einen gewissen  zusätzlichen Arbeitsaufwand verursacht.  



  Es besteht daher ein Bedürfnis, Kupplungen zu  schaffen, bei denen die Muffe zunächst ohne Dichtungs  ring auf einem Rohrende aufgebracht ist, so dass dann  das entsprechende Ende des nächsten Rohres gleich in  einem Arbeitsgang in die richtige     Lage    in bezug auf das    anzuschliessende Rohrende gebracht werden kann, wor  aufhin dann die Muffe über die beiden Rohrenden  geschoben wird und schliesslich die vorher auf die Rohre  aufgebrachten Dichtungsringe eingeschoben werden.

       Dies     kann bei der Rohrkupplung nach der Erfindung in  einfacher Weise dadurch geschehen, dass der Dichtungs  ring der Rohrkupplung mit seiner äusseren Stirnfläche  gegen eine Schulter in der Muffe anliegt und der radiale  Abstand zwischen dem Innendurchmesser der Schulter  und dem Aussendurchmesser des eingeführten Rohren  des so gross ist, dass der elastische Dichtungsring zwi  schen Schulter und eingeführtem Rohr von aussen her       einführbar    ist.  



  Eine derartige Anordnung ermöglicht es auch, nach  dem Aufschieben eines Dichtungsringes auf das     muffen-          lose    Rohrende, zunächst dieses Rohrende in die Muffe  einzuführen und den Dichtungsring dann nachträglich  durch axiales Einschieben zwischen     Rohraussenmantel     und     Schulterinnenfläche    der Muffe einzuschieben.  



  Mit der Rohrkupplung nach der Erfindung ist also  eine Rohrverbindung in sehr einfacher und Arbeit sparen  der Weise hergestellt. Dabei ist es überraschend, dass die  Rohrverbindung auch gegen hohen Innendruck des Roh  res dicht ist, obgleich der Dichtungsring in Richtung des  Innendruckes nur gegen eine Schulter anliegt und ob  gleich die Zähne wegen des     Einschiebvorganges    des  Ringes ebenfalls in Richtung des Innendruckes abgebo  gen sind.  



  Es muss auch als überraschend angesehen werden,  dass die Dichtungsringe der hier in Frage kommenden  Art sich überhaupt in einfacher Weise auf dem Rohrende  verschieben lassen, obgleich ja bekannt ist, dass diese  Dichtungsringe fest an dem Rohrende anliegen müssen,  damit eine ausgezeichnete Dichtwirkung erreicht wird.  



  Der Dichtungsring kann an sich einen beliebigen  Querschnitt haben. Entsprechendes gilt von der Ausspa  rung in der Muffe, in die der Dichtungsring eingeführt  wird. Vorteilhaft ist es, die Aussenfläche des Dichtungs  ringes und die     Innenumfangsfläche    der Aussparung in  der Muffe konisch auszubilden Dabei kann der Dich  tungsring in eingebrachtem Zustand vorzugsweise mit  seiner grösseren Stirnfläche gegen die Schulter der Muffe      anliegen. Dies ist natürlich auch bei anderer als koni  scher Ausbildung des Dichtringes vorteilhaft, weil dadurch  gewährleistet ist, dass der Ring bei Innendruck fest  gegen die Schulter eingedrückt wird, andererseits aber  aus der Aussparung in der Muffe nicht hinausgedrückt  werden kann.  



  Vorzugsweise kann der Dichtungsring am Aussenum  fang ebenfalls     zahnförmige    Rippen aufweisen. Der Rohr  aussenmantel und bzw. oder die     Innenumfangsfläche    der       Aussparung    in der Muffe können     vorteilhafterweise    mit  im Umfangssinn verlaufenden Aussparungen, wie     z.B.     zahnförmigen Rillen oder Rippen, versehen sein, die  etwa denen am Innen- bzw. Aussenumfang des Dich  tungsringes entsprechend ausgebildet sind. Durch diese  Aussparungen werden weitere Anlageflächen für den  Dichtungsring gebildet, durch die gegebenenfalls die  Dichtwirkung gegenüber hohen Drücken erhöht werden  kann.

   Es ist zu berücksichtigen, dass im Falle von  Aussparungen im Rohrende die Abmessungen der Zähne  am Innenumfang des Dichtungsringes entsprechend dem       Rohr-Aussendurchmesser    gewählt werden müssen, um  ein Verschieben des Dichtungsringes auf dem Rohr zu  ermöglichen.  



  Vorzugsweise kann der Dichtungsring im nicht einge  führten Zustand einen grösseren äusseren Durchmesser  haben als im eingeführten Zustand, wodurch bewirkt  wird, dass der Dichtungsring ohne grossen Widerstand  auf das Rohrende aufgeschoben werden kann. Damit  wird der Ring beim Einführen in die Aussparung der  Muffe erheblich zusammengedrückt und liegt dann mit       Vorspannung    gegen die     Innenumfangsfläche    der Ausspa  rung und gegen die Schulter an.  



  Zur Erleichterung des     Einführens    des Dichtungsrin  ges in die Aussparung der Muffe, wobei also der  Dichtungsring zusammengedrückt wird, kann die Flan  kenfläche der Schulter konisch ausgebildet sein. Auf  diese Weise wird eine allmählich fortschreitende     Zusam-          mendrückung    des Dichtungsringes beim Einführen des  selben in die Aussparung erreicht.  



  Auf den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen  der Rohrkupplung nach der Erfindung beispielsweise  dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein Schnitt durch eine erste Ausführungs  form der Rohrkupplung nach der Erfindung mit einer  zwei Rohrenden verbindenden Muffe, wobei auf der  rechten Seite der Zeichnung der Dichtungsring im nicht  eingeführten Zustand und auf der linken Zeichnung der  Dichtungsring im eingeführten Zustand bei nicht einge  führtem Rohrende dargestellt ist.  



       Fig.    2 ist ein Schnitt durch eine zweite Ausführungs  form der Rohrkupplung nach der     Erfindung,    wobei der  Dichtungsring auf der linken     Hälfte    der Zeichnung im  nicht eingeführten und auf der rechten Hälfte der  Zeichnung im eingeführten Zustand dargestellt ist.  



  Die Rohkupplung besteht aus einer Muffe 1 und zwei  elastischen Einrichtungsringen 2,     z.B.    aus Gummi oder  dgl. Zur Aufnahme der Dichtungsringe sind     in    der Muffe  zwei, den Aussenflächen der Dichtungsringe im wesentli  chen entsprechend ausgebildete Aussparungen 3 vorgese  hen. Die Muffe 1 verbindet zwei Rohrenden B. Die  Rohrenden sind in der Zeichnung gestrichelt dargestellt,  um die Verhältnisse bei nicht eingeführten Rohrenden zu  zeigen.  



  Die Dichtungsringe sind an ihrer Innenseite mit  umlaufenden Rippen 4 von zahnförmigem Querschnitt  versehen, die bei der vorliegenden Ausführungsform  gegen die     Muffenenden    hin geneigt sind. Wie bereits    erwähnt, werden die Durchmesser des Grundes der  zahnförmigen Rippen grösser und der lichte Durchmes  ser der zahnförmigen Rippen kleiner als der Aussen  durchmesser des zugehörigen Rohrendes sein. Dies gilt für  den in     Fig.    1 auf der linken Seite dargestellten Zustand  des Dichtungsringes, bei dem also dieser Ring bei nicht  eingeführtem Rohrende in der Muffe liegt.

   Obgleich  dieser Zustand bei der selbstdichtenden Rohrkupplung  praktisch nicht erreicht wird, weil der Dichtungsring  normalerweise erst eingeschoben wird, wenn das Rohren  de bereits in die Muffe eingeführt ist, müssen die  Abmessungen des Ringes auf diesen Zustand abgestimmt  sein. Es ist selbstverständlich, dass bei eingeführtem  Rohrende der lichte Durchmesser der zahnförmigen  Rippen nicht mehr kleiner ist als der Aussendurchmesser  des zugehörigen Rohres, weil die Rippen dann umgelegt  sind und der lichte Durchmesser dem Aussendurchmes  ser der Rohrenden entspricht.  



  Wie aus dem auf der rechten Seite der Zeichnung  dargestellten Dichtungsring ersichtlich, kann der lichte  Durchmesser der zahnförmigen Rippen beim noch nicht  in die Muffe eingeführten Dichtungsring im übrigen auch  dem Aussendurchmesser des Rohrendes gleich oder  sogar grösser sein, wobei man aber im allgemeinen auch  hier den lichten Durchmesser gleich dem Aussendurch  messer des Rohres wählen wird, weil anderen Falles der  auf das Rohr aufgeschobene Dichtungsring frei beweg=       lich    wäre, was natürlich nachteilig wäre.

       Im    übrigen  hängen die Masse des nicht eingeführten Dichtungsringes  ausschliesslich davon ab, welche     Vorspannung    beim  eingeführten Dichtungsring erreicht werden sollen, wobei  zu berücksichtigen ist, dass eine     Vorspannung    in zweier  lei Richtungen erreicht werden kann. Der Dichtungsring  kann in seiner endgültigen Stellung einmal in Richtung  auf das Rohrende, und zum anderen in bezug auf den  Querschnitt bzw. in Richtung der Innenfläche der Muffe  verformt sein, wobei in diesem Falle auch die auftreten  den Spannungen beim Umlegen der Zähne zu berück  sichtigen wären.

   Beide Verformungen treten vorüberge  hend, bis zu einem stärkeren Masse kontinuierlich anstei  gend, beim     Hindurchführen    eines Lichtungsringes zwi  schen dem     Rohraussenmantel    und der     Muffenschulter     auf.  



  Die Aussenfläche des Dichtungsringes kann, dem       Verwendungszweck    und den gestellten Anforderungen  entsprechend, zylindrisch, konisch oder stufenweise abge  setzt, und glatt ausgebildet oder, wie beim dargestellten  Ausführungsbeispiel, mit umlaufenden Aussparungen 5  von     zahnförmiger,        welliger    oder beliebiger anderer     Quer-          schnittsform    ausgestattet sein, wobei jedoch ein Teil 6  der Aussenfläche des Dichtungsringes anschliessend an  die der Rohrmitte zugewendeten Stirnfläche desselben  von solchen Aussparungen     freibleiben    sollte,

       umandiesem     äusseren Teil ein Anliegen an der     Muffeninnenwand    zu  gewährleisten und den Querschnitt nicht zu schwächen.  



  Im eingebauten Zustand des Dichtungsringes liegt  dieser mit der einen Stirnfläche, bei konischer oder  abgestufter Ausbildung der     Dichtungsringaussenfläche          vorzugweise,    wie auf der Zeichnung dargestellt, mit der  grösseren Stirnfläche, an einer Schulter 7 an. Der radiale  Abstand zwischen der     Schulterinnenfläche    und dem  Aussenmantel des eingeführten Rohres 8 ist so gross,  dass der elastische Dichtungsring zwischen Schulterfläche  und eingeführtem Rohr leicht eingeführt werden kann.  



  Die     Schulterinnenfläche    ist im allgemeinen konisch  ausgebildet, um ein gleichmässiges Zusammendrücken  des     Dichtunsringes    zu gewährleisten. Der radiale Ab-      stand zwischen     Schulterinnenfläche    und Aussenmantel  des Rohres sowie auch die Neigung der     Schulterinnenflä-          che    hängen natürlich davon ab, welche     Vorspannung     gewählt wird und wie die     Elastizitätseigenschaften    des  Materials des Dichtungsringes sind.  



  Der Zusammenbau kann in folgender Weise erfolgen:  Zunächst werden ein Dichtungsring auf das eine Rohren  de und nacheinander der andere Dichtungsring und die  Muffe auf das andere Rohrende aufgeschoben. Sodann  werden die beiden Rohrenden in die endgültige, gegen  seitige Lage gebracht, die Muffe über den Rohrstoss  geschoben und die Dichtungsringe durch eine Verschie  bung in axialer Richtung entlang der Rohre in die  Aussparungen 3 der Muffe 2 eingebracht, wobei eine  Anwendung von Hilfswerkzeugen nicht erforderlich  ist.  



  Beim Einbringen der Dichtungsringe 2 in die Muffe 1  werden die Rippen 4 von der     Muffenmitte    fort umgebo  gen und kommen dabei zur dichtenden Anlage am       Rohraussenmantel,    wobei die Aussenflächen der Dich  tungsringe gegen die Innenflächen der Aussparungen 3  drücken. Gleichzeitig liegt das Ende 6 der Dichtungsringe  2 an der Schulter 7 an.  



  Durch die enge Anlage der Aussenflächen der Dich  tungsringe an den Innenflächen der Aussparungen 3 wird  eine verlässliche Dichtung gegen Aussendruck erreicht,  während die Abdichtung gegen Innendruck durch die  Anlage der dem     Muffenende    zugewendeten Stirnfläche  des Dichtungsringes an der Schulter 7 gewährleistet ist.  Durch die elastische Ausbildung der Dichtungsringe und  insbesondere durch die Nachgiebigkeit der elastischen  Rippen 4 wird die Dichtungsfähigkeit der Kupplung auch  nicht durch gelegentliche Abweichungen einer Leitungs  achse von der Geraden beeinträchtigt, da die Muffen  derartige Abweichungen aufzunehmen vermögen.  



  Die in     Fig.    2 dargestellte Ausführungsform der Rohr  kupplung nach der Erfindung ist ebenfalls zum Verbin  den zweier     muffenloser    Rohrenden bestimmt. Von der  vorher beschriebenen Ausführungsform unterscheidet sie  sich dadurch, dass sowohl in der Innenfläche der Ausspa  rung 9 der Muffe 10 zahnförmige Rillen 11 als auch in  der Aussenfläche der Rohrenden 12 zahnförmige Rippen  13 vorgesehen sind, denen gleichartige Rippen oder  Konturen 14 an der Aussenfläche bzw. 15 an der  Innenfläche jedes Dichtungsringes 16 entsprechen.

   Vor  zugsweise ist die Stirnfläche 17 durch eine V-förmig oder  ähnlich ausgebildete, umlaufende Rille 18 in zwei Lap  pen geteilt, wobei der äussere Lappen 21 zum Einrasten  in eine dem     Muffenende    zunächst gelegene, grössere  Zahnlücke 19 und zur Anlage an der diese Lücke gegen  das     Muffenende    hin begrenzenden Schulter 20 bestimmt  ist. Dieser Lappen 21 ist im Vergleich zu den zahnförmi  gen Rippen 14 kräftiger ausgebildet und an seiner  Stirnseite 22 in solcher     \Weise    abgeschrägt, dass diese  infolge Verformung des Lappens 21 im eingeführten  Zustand des Dichtungsringes 16 eine der Schulter 20  entsprechende Stellung einnimmt.  



  Auch bei dieser Ausführungsform kann der Zusam  menbau der Rohrkupplung     vorteilhafterweise    dadurch  erfolgen, dass zunächst auf jedes der zu verbindenden  Rohrenden 12 ein Dichtungsring 16 und     anschliessend     auf das eine Rohrende 12 die Muffe 10 aufgeschoben  wird. Die Rohre werden dann so gelegt, dass ihre Enden  12 einander gegenüberstehen; die Muffe 10 wird über die  Verbindungsstelle der Rohrenden 12 verschoben, und die       Dichtungsringe    16 werden nachträglich durch axiales  Verschieben derselben von aussen zwischen dem Rohr-         aussenmantel    und der Schulter 20 in die Aussparung 9  der Muffe 12 eingebracht.  



  Der in     Fig.2    links dargestellte Dichtungsring 16  befindet sich im entspannten Zustand. Die Durchmesser  des Grundes der Spitzen der zahnförmigen Rippen 15  können im Verhältnis zum Aussendurchmesser der Rohr  enden 12 so gewählt werden, wie dies aus der Darstel  lung ersichtlich ist, jedoch wird die Wahl der Beziehun  gen zwischen diesen Durchmessern in erster Linie von  den elastischen Eigenschaften des Materials der Dich  tungsringe 16, vom Verwendungszweck und     z.B.    auch  vom Nenndurchmesser der zu verbindenden Rohre ab  hängen.

   Wesentlich ist jedoch, wie bereits in Zusammen  hang mit     Fig.    1 erwähnt, die Forderung, dass im einge  brachten Zustand des Dichtungsringes 16 in die Ausspa  rung 9 bei nicht eingeführtem Rohrende 12 der Durch  messer des Grundes der zahnförmigen Rippen 15 grösser  und der lichte Durchmesser dieser Rippen kleiner ist als  der Aussendurchmesser der zu verbindenden Rohren  den.  



  Zwar eignet sich diese Ausführungsform der Rohr  kupplung nach der Erfindung durch die besondere  Ausführung des Lappens 21 sowie insbesondere auch  durch das Vorhandensein mehrerer radialer Anlageflä  chen innerhalb der Aussparung 9 in der Muffe 10 als  auch an den Rippen 13 an der Aussenfläche des  Rohrendes 12 für entsprechende Flächen des Dichtungs  ringes in besonderem Mass zum Abdichten gegen Innen  druck, jedoch besteht im Vergleich zu bekannten Aus  führungen von Rohrkupplungen auch eine verlässliche  Dichtungswirkung gegen Aussendruck, da durch die  Anordnung der einander zugeordneten schrägen Flächen  der Rippen 11 und 14 bzw. 13 und 15 eine Keilwirkung  erzielt wird, durch die bei Auftreten eines Aussendruckes  eine weitere     Zusammendrückung    und Verformung des  Dichtungsringes und der Rippe erfolgt.  



  Auch bei dieser Ausführungsform kann vorteilhafter  weise die Innenfläche der Schulter 20 an der Muffe nach  innen zu verjüngt ausgebildet sein, so dass die     Zusam-          mendrückung    des Dichtungsringes beim Einbringen des  selben in die Aussparung 9 der Muffe 10 allmählich  gesteigert wird. Die Rohrkupplung nach der Erfindung  ist in gleicher Weise geeignet zum Verbinden eines mit  einem     Muffenende    versehenen Rohres mit einem     muffen-          losen    Rohrende. Die Kupplung kann an sich aus beliebi  gem Material bestehen und auch für Rohre aus beliebi  gem Material verwendet werden.

   Besondere Vorteile  ergeben sich jedoch, wenn Muffe und Rohre aus nicht  metallischen Werkstoffen, wie     z.B.    Faserzement und  insbesondere Asbestzement, bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbstdichtende Rohrkupplung mit einer Muffe und mindestens einem elastischen Dichtungsring, der in einer Aussparung in der Muffe angeordnet und am Innenum fang im Umfangssinn verlaufenden Rippen von zahnför- migem Querschnitt versehen ist, wobei der Durchmesser des Grundes der zahnförmigen Rippen grösser und der lichte Durchmesser der Rippen kleiner ist als der Aus sendurchmesser des zugehörigen Rohrendes, wenn der Dichtungsring bei nicht in die Muffe eingeführtem Rohr ende in die Aussparung in der Muffe eingelegt ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Dichtungsring mit seiner äusseren Stirnfläche gegen eine Schulter in der Muffe anliegt und der radiale Abstand zwischen dem Innendurchmesser der Schulter und dem Aussendurch- messer des eingeführten Rohrendes so gross ist, dass der elastische Dichtungsring zwischen Schulter und einge führtem Rohr von aussen einführbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Rohrkupplung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aussenumfangsfläche des Dich tungsringes und die Innenumfangsfläche der Aussparung in der Muffe konisch ausgebildet sind. 2. Rohrkupplung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring sich in eingebau tem Zustand mit seiner grösseren Stirnfläche gegen die Schulter der Muffe legt.
    3. Rohrkupplung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring am Aussenum fang ebenfalls zahnförmige Rippen oder Rillen auf weist. 4. Rohrkupplung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohraussenmantel und bzw. oder die Innenumfangsfläche der Aussparung in der Muffe mit im Umfangssinn verlaufenden Aussparungen wie z.B. zahnförmigen Rillen versehen sind, die etwa denen am Innen- bzw. Aussenumfang des Dichtungsrin ges entsprechend ausgebildet sind. 5.
    Rohrkupplung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring im nicht einge führten Zustand einen grösseren äusseren Durchmesser hat als in eingeführtem Zustand. 6. Rohrkupplung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Flankenfläche der Schulter konisch ausgebildet ist.
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