CH454704A - Montagevorrichtung für Skibindungen - Google Patents

Montagevorrichtung für Skibindungen

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CH454704A
CH454704A CH1344266A CH1344266A CH454704A CH 454704 A CH454704 A CH 454704A CH 1344266 A CH1344266 A CH 1344266A CH 1344266 A CH1344266 A CH 1344266A CH 454704 A CH454704 A CH 454704A
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CH
Switzerland
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ski
base plate
marking
screw holes
heel
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Application number
CH1344266A
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Inventor
Scheib Hermann
Adam Guenter
Original Assignee
Marker Hannes
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C11/00Accessories for skiing or snowboarding
    • A63C11/26Devices for use in mounting ski-bindings to skis, e.g. jigs; Testing or measuring devices specially adapted therefor

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Montagevorrichtung für Skibindungen    Um die Schraubenlöcher für die Montage für Skibin  dungen, insbesondere Sicherheitsbindungen, auf dem Ski  in der richtigen Lage festlegen und markieren zu  können, sind bereits zahlreiche     Montagehilfsmittel    be  kannt geworden, darunter auch je eine Montagevorrich  tung des     Anmelders    für das Markieren der Schraubenlö  cher für den Vorderbacken und der Schraubenlöcher für  den Drehteller einer     Sicherheits-Skibindung.    Auch für  das Markieren der Schraubenlöcher für     Tiefzughaken,     Vorderstrammer und dergleichen sind bereits Montage  hilfsmittel entwickelt worden.

   Diese einfachen Montage  hilfsmittel haben zwar den grossen Vorteil, dass bei der  Montage der Skibindung, die heute meist von ungelern  ten Kräften in den Sportgeschäften vorgenommen wird,  der richtige Abstand der einzelnen Schraubenlöcher  jedes     Skibindungsteiles    und ihre Zuordnung zueinander  nicht mehr mühsam abgemessen und auf der Skioberflä  che angezeichnet werden müssen, sondern nach dem       Auflegen    des betreffenden Montagehilfsmittels durch  Hammerschläge auf Schlagbolzen, mit Körnerspitzen  versehene Schlagplatten oder in     ähnlicher    Weise mar  kiert werden können.  



  Ein erheblicher Nachteil der gebräuchlichen Monta  gehilfsmittel bestand noch darin, dass für die     einzelnen     Teile einer     Sicherheits-Skibindung    verschiedene     Mon-          tagsgehilfsmittel    benötigt wurden und dass deshalb der  Abstand, in dem eines dieser Montagehilfsmittel von den  mittels eines anderen     Hilfsmittels    markierten Schrauben  löchern auf dem Ski anzuordnen ist, noch mühsam  ausgemessen werden musste.

   Der Gedanke, die verschie  denen     Markiereinrichtungen    auf einer gemeinsamen  Grundlage miteinander zu vereinigen, wurde deshalb für  undurchführbar gehalten, weil der Abstand der einzelnen       Skibindungsteile    zum Halten der Fusspitze einerseits  und des Absatzes andererseits je nach der Schuhgrösse  des Benutzers unterschiedlich sein muss.

      Es ist deshalb bereits eine Montageeinrichtung be  kannt geworden, die aus zwei     aufeinanderliegenden,     miteinander verbundenen, aber gegeneinander in Längs  richtung verschiebbaren Platten besteht, von welchen die  obere Markierungsmittel für die     Vorderbacken-Grund-          platte    und gegebenenfalls andere durch die Schuhsohlen  vorderkante in ihrer Lage zum Ski bestimmte Bindungs  teile und die zur Auflage auf der Skioberfläche bestimm  te Grundplatte     Markiereinrichtungen    für durch das  Absatzende in     hrer    Lage bestimmte Bindungsteile, insbe  sondere also einen Drehteller oder eine sogenannte       Fersenautomatik,    aufweist.

   Die beiden Platten können  dann so gegeneinander verschoben werden, dass mit  einem Handgriff die richtige Zuordnung der einzelnen       Markiereinrichtungen    für jede gegebene Schuhgrösse  eingestellt werden kann, wobei die eine Platte mit einer  auf Schuhgrössen geeichten Skala und die andere mit  geeigneten     Indexmitteln    versehen ist. Diese bekannte  Montageeinrichtung löst zwar die gestellte Aufgabe in  technisch hervorragender Weise, ist aber in der Herstel  lung verhältnismässig aufwendig und ausserdem emp  findlich, weil jede Verschmutzung oder Korrosion der  Platten oder auch die     Verbiegung    einer der Platten die       Verschiebbarkeit    beeinträchtigen oder ganz     aufheben     kann.

   Der vorliegenden Erfindung     liegt    deshalb die  Aufgabenstellung zu Grunde, unter     überwindung    der  bisher bestehenden Auffassung, man könne Montage  hilfsmittel, von der soeben erörterten Montageeinrich  tung abgesehen, stets nur entweder für den     Vorderbak-          ken    und die in ihrer Lage auf dem Ski von diesem  abhängigen Teile oder aber für eine     Absatzbefestigungs-          einrichtung    verwenden, eine einfache und universell  verwendbare Montageeinrichtung zu vermitteln, bei der  zum Markieren der Schraubenlöcher für sämtliche Teile  einer Sicherheitsbindung nicht mehr Handgriffe notwen  dig sind,

   als bei der soeben beschriebenen bekannten      Montageeinrichtung und bei der ebenfalls ein Abmessen  von     Abständen        zwischen    den     einzelnen        Schraubenlö-          chermarkierungen    auf dem Ski selbst nicht erforderlich  ist.  



  Diese Aufgabe     wird    erfindungsgemäss bei einer       Montagevorrichtung    für Skibindungen mit Einrichtungen  zum Markieren der Schraubenlöcher für verschiedene  Bindungsteile, deren Lage auf dem Ski teilweise durch  die     Schuhsohlenvorderkante    und teilweise durch den  Absatz bestimmt wird, dadurch gelöst, dass alle Markie  rungseinrichtungen an einer an sich     bekannten,    auf die  Skioberfläche     auflegbaren        Grundplatte    fest oder lösbar,  aber in Längsrichtung     unverschiebbar    angebracht sind,

    und dass die     Grundplatte    ein Sichtloch zur Einstellung  auf eine auf der     Skioberfläche    angerissene Bezugslinie  für die     Sohlenvorderkante    und an einem Rand eine nach  Schuhgrössen eingeteilte Skala     aufweist.    Durch diese  Ausgestaltung wird es ermöglicht, dass bei der Bindungs  montage nur.

   die     Bezugslinie        für    die     Schuhsohlenvorder-          kante    (halbe Skilänge minus 1 cm) angerissen werden  muss, worauf die Montageeinrichtung so aufgelegt wird,  dass die Bezugslinie im Sichtloch erscheint, worauf     in     dieser Stellung der Montagelehre alle Schraubenlöcher  für solche     Bindungsteile    markiert werden können, die in  ihrer Lage auf den Ski von der Stellung der Schuhsohlen  vorderkante     abhängig    sind.

   Sodann kann die Montageleh  re entsprechend der Schuhgrösse des     Bindungskäufers     soweit verschoben werden, bis der Skalenstrich für die  betreffende Schuhgrösse mit der angerissenen Bezugsli  nie zur Deckung gebracht ist. Nun können die Schrau  benlöcher für alle von der Stellung des Absatzes abhän  gige     Bindungsteile    markiert werden. Eine unrichtige  Montage infolge von Messfehlern oder dergleichen ist  dabei ausgeschlossen.

   Zweckmässig ist es, wenn die       Grundplatte    eine etwas geringere Breite aufweist als der  Ski, da sonst die     Bezugslinie    auch an einer der Skiseiten  flächen angerissen werden müsste,     damit    die Randskala  der     Grundplatte    auf die Bezugslinie eingestellt werden  kann.  



  In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können  die     Markierungseinrichtungen    für die durch die Stellung  des Absatzes in ihrer Lage zum Ski bestimmten Bin  dungsteile an lösbar an der     Grundplatte    zu befestigenden  Aufsteckplatten angeordnet     sein.    Dies hat den Zweck,  die     Montageeinrichtung    für verschiedene     Absatzbefesti-          gungseinrichtungen        anwendbar    zu machen, die eine  unterschiedliche Anordnung der Schraubenlöcher auf  dem Ski bedingen.

   Dabei ist es besonders zweckmässig,  wenn an der     Grundplatte        Aufsteckbolzen        mit    an     ihnen     gleitend geführten federbelasteten, unten     konusförmigen     Rastkörpern und an den Aufsteckplatten entsprechend  angeordnete Aufsteckschlitze mit konischen Randvertie  fungen vorgesehen sind, damit die Rastkörper beim Auf  stecken der Aufsteckplatten in deren Randvertiefungen  einrasten und kein     umständliches    Befestigen, beispiels  weise durch Drehen einer Schraube oder dergleichen, er  forderlich ist.  



  Die Aufsteckschlitze können an     ihren    inneren Enden  abgewinkelt sein und quer zur     Platten-Längsrichtung     verlaufen, wobei nebeneinander an dem     abgewinkelten     Teil zwei konische Randvertiefungen vorgesehen sind,  deren gedachte Kegelspitzen     in    einem Abstand vonein  ander liegen, der den doppelten Betrag der Querverset  zung der     Absatzbefestigungsteile    zur     Skilängsmittellinie     entspricht.

   Durch diese Gestaltung wird es in besonders  einfacher Weise     ermöglicht,    bei der Montage der Tatsa  che Rechnung zu tragen, dass die Schraubenlochanord-         nungen    für die     Absatzbefestigungseinrichtungen    gegen  über der     Skilängsmittellinie        beim    rechten Ski etwas nach  rechts und beim     linken    Ski etwas nach links versetzt  werden müssen.

       Während    bei den bisherigen Montage  einrichtungen zu diesem Zweck ein Verschieben nach  dem Augenmass erforderlich war oder eine     verhältnis-          mässig    komplizierte     Lagerung    einer mit Körnerspitzen  versehenen Schlagplatte in der Weise erfolgt, dass diese,       mit    einer Verzahnung an der Lagerplatte im Eingriff,  begrenzt nach rechts oder links verschoben werden  konnte, erlaubt es die vorgeschlagene Gestaltung, ein  fach die Aufsteckplatte bei nach wie vor ohne Lageände  rung auf dem Ski     aufliegender        Grundplatte    nur soweit  quer zu verschieben,

   bis die Rastkörper     in    die     jeweils     benachbarte Randvertiefung einrasten.  



       In    weiterer Ausgestaltung der beschriebenen Erfin  dung,     kann    eine weitere Vereinfachung dadurch erzielt  werden, dass Körnerspitzen aufweisende Schlagplatten  zum Markieren. der     Seitenhaken-Schraubenlöcher    mit  Grundplatte durch     flexible        Verbindungsteile,    vorzugs  weise Federbleche, verbunden sind.

   Bisher waren die       Markierungseinrichtungen    für die     Seitenhaken-Schrau-          benlöcher    entweder selbständige Einzelteile, die zusätzli  che     Handgriffe    erforderten und auch, vor allem wegen       ihrer    Kleinheit, leicht verloren gehen konnten, oder an  der Grundplatte in einer besonderen     Gleitführung    quer  verschiebbare     Winkeleisen,    deren Lagerung wiederum  aufwendig und auch nicht ganz unempfindlich war.

    Durch diese     Massnahme    werden die Schlagplatten un  verlierbar mit der     Grundplatte    verbunden, ohne dass ein  besonderer zusätzlicher Aufwand     erforderlich    wäre und  ohne dass die Benutzbarkeit der     Seitenhaken-SchlagpIat-          ten    durch Schmutz, Korrosion oder Verbiegung beein  trächtigt werden kann.  



  Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschrei  bung     anhand    der     Zeichnung    näher erläutert, in der ein       Ausführungsbeispiel    gezeigt ist. In der Zeichnung zei  gen:       Figur    1 eine Draufsicht auf die     Grundplatte    der  neuartigen     Montageeinrichtung,     Figur 2 einen Schnitt entlang der Linie     II-II    der  Figur 1,  Figur 3 einen Teilschnitt entlang der Linie     IH-HI     der Figur 1,  Figur 4 einen     Teilschnitt    entlang der Linie IV IV  der Figur 1,

    Figur 5 eine mit der     Grundplatte    gemäss Figur 1 zu       verbindene    Aufsteckplatte,  Figur 6 ein anderes     Ausführungsbeispiel    einer Auf  steckplatte,  Figur 7 eine     erfindungsgemässe    Einrichtung zum  Ankörnen der Schraubenlöcher für die Kabelhaken an  den     Ski-Seitenflächen    und  Figur 8 die Draufsicht auf die Einrichtung nach  Figur 7.  



  Die aus Figur 1     ersichtliche        Grundplatte    1 trägt in  bekannter Weise Zentnerhebel 2 mit nach unten ragen  den und sich     beim    Gebrauch an die     Skiseitenflanken     anlegenden Bolzen 3; die zweckmässig in ebenfalls  bekannter Weise unter der Wirkung eines entsprechend  vorgespannten gebogenen Federdrahtes 4 stehen, der in  geeigneter Weise auf der     Grundplatte    1 festgelegt ist und  mit seinen freien Enden in entsprechende     Ausnehmun-          gen    5 an der Seite der     Zentrierhebel    2 eingreift.

   Dadurch  werden die     Bolzen    3 an die     Skiseitenflanken    eingedrückt      und die Montagevorrichtung zentriert. Zum Halten des  Federdrahtes 4 können beispielsweise Nieten 6 in der  Grundplatte 1 vorgesehen sein.  



  Die Grundplatte 1 weist in ihrem mittleren Bereich  ein Sichtloch 7 auf, an dessen quer zur     Längsrichtung     der Grundplatte 1 verlaufenden Durchmesser sich einge  kerbte kurze Striche 8 anschliessen können. An beiden  Rändern der Grundplatte 1, gegebenenfalls aber auch  nur an einem Rand, ist eine Skala 9 vorhanden, die auf  Schuhgrössen geeicht ist und deren einzelne Teilstriche  sich jeweils im Abstand einer Schuhgrösse voneinander  befinden.  



  Im mittleren Bereich der Grundplatte 1 befinden  sich ferner die Schlagbolzen 10 zum Markieren der  Schraubenlöcher für die Befestigung des     Skibindungs-          Vorderbacken.    Nahe dem einen Ende ist in der Längs  mittellinie der Grundplatte 1 der Schlagbolzen 11 zum  Markieren des Schraubenloches für die     Anbringung     einer sogenannten Spielplatte angeordnet. Diese Spiel  platte hat stets, unabhängig von der Schuhgrösse des  Benutzers, den gleichen Abstand vom Vorderbacken und  dient dazu die Reibung zwischen     Schuhsohle    und  Skioberfläche zu verringern.  



  Nahe dem in der Zeichnung oberen Ende der  Grundplatte 1 sind weitere     Schlagbolzen    12 angeordnet,  die zum Markieren der Schraubenlöcher zum Befestigen  eines üblichen     Vorderstrammers    geeignet sind.  



  An dem in der Zeichnung unteren Ende der Grund  platte 1 sind zwei Aufsteckbolzen 13 vorhanden, an  denen gleitend geführte federbelastete Rastkörper vor  handen sind, um die in den Figuren 5 und 6 dargestellten  Aufsteckplatten aufstecken und     verrasten    zu können.  



  Die Figur 2 zeigt einen der     ferderbelasteten    Zentrier  hebel 2 mit seinem nach unten ragenden und sich beim  Gebrauch an die     Skiseitenflanken    anlegenden Bolzen 3.  In der Figur 3 ist einer der Schlagbolzen dargestellt, der  in bekannter Weise aus einem eigentlichen     Bolzenteil    14  mit Kopf 15, einer     Führungshülse    16, einer sich einer  seits gegen den Kopf 15 und andererseits gegen einen  Bund der Führungshülse 16 anlegenden Schraubenfeder  17 und einer in eine Bohrung der Führungshülse 16  eingeschraubten Schraube 18 besteht, deren inneres  Ende in eine axiale Nut 19 des     Bolzenteils    14 eingreift.

    Bei einem Schlag auf den Kopf 15 dringt die Körnerspit  ze 20 des Schlagbolzens in die     Skioberfläche    ein,  wodurch das Schraubenloch markiert ist.  



  Die Figur 4 zeigt einen der Aufsteckbolzen 13, der  an seiner unteren Seite in die     Grundplatte    1 eingenietet  ist und an seiner anderen Seite einen Kopf 21 aufweist.  Ein an seiner unteren Seite konischer Rastkörper 22 ist  an dem Aufsteckbolzen 13 gegen die Wirkung der Feder  23 gleitbar gelagert.  



  Auf die Aufsteckbolzen 13 können die aus Figur 5  und 6 ersichtlichen Aufsteckplatten 24 und 25 aufge  steckt werden. Die Aufsteckplatte 24 gemäss Figur 5 ist  mit Schlagbolzen 26 zum Ankörnen der Schraubenlöcher  für einen     Sicherheits-Drehteller    versehen, während die  Aufsteckplatte 25 gemäss Figur 6 die Schlagbolzen 27  zum Anklammern der Schraubenlöcher für eine Fersen  automatik zur Freigabe des Fusses bei Frontalstürzen  aufweist. In beiden Aufsteckplatten sind Aufsteckschlit  ze 28 vorgesehen, mittels welcher die bei 29 gekröpften  Aufsteckplatten auf die Aufsteckbolzen 13 aufgesteckt  werden können.

   Die Aufsteckschlitze 28 sind an ihren  inneren Enden rechtwinkelig abgebogen, um ohne Ver  änderung der Lage der     Grundplatte    1 auf dem Ski       einmal    die Schraubenlöcher für einen rechten Ski und    andererseits die Schraubenlöcher für einen linken Ski  ankörnen zu können, da der Schwerpunkt der     Schrau-          benlochanordnung    bei     Absatzbefestigungseinrichtungen     stets etwas aussermittig anzuordnen ist.

   Im Bereich des  abgewinkelten Endes weisen die Aufsteckschlitze 28  konische Randvertiefungen 30a und 30b auf, die sich  teilweise schneiden und deren gedachte Kegelspitzen im  doppelten Abstand der Versetzung des Schwerpunktes  der     Schraubenlochanordnung    zur     Skilängsmittellinie    an  geordnet sind. Diese     Randausnehmungen    30a und 30b  sind zum Zusammenwirken mit den unten konischen  Rastkörpern 22 an den     Aufsteckbolzen    13 bestimmt, die  beim Aufstecken unter der Wirkung der Federn 23  jeweils in die gewünschte     Randausnehmung    30a oder  30b einrasten.  



  Beim Gebrauch wird die Grundplatte 1 entweder in  der aus Figur 1 ersichtlichen Form verwendet, wenn eine  Skibindung mit Vorderbacken, Vorderstrammer und  gegebenenfalls Spielplatte montiert werden soll, während  eine der Aufsteckplatten nach Figur 5 und 6 aufgesteckt  wird, wenn eine Skibindung mit Vorderbacken und  Drehteller oder     Fersenautomatik    auf dem Ski angebracht  werden soll. Vor dem Auflegen der     erfindungsgemässen     Montageeinrichtung wird eine Bezugslinie für die Schuh  sohlenvorderkante auf dem Ski angerissen, die nach  einer vom     Anmelder    entwickelten Formel um eine halbe  Skilänge minus 1 cm vom Skiende entfernt sein soll.

   Die  Montageeinrichtung wird so aufgelegt, dass die angeris  sene Linie in der Mitte des Sichtloches 7 erscheint und  sich     mit    den kurzen Strichen 8 am Rand des Sichtloches  deckt. Hierauf werden die Schraubenlöcher für die von  der Lage der     Schuhsohlenvorderkante    abhängigen Bin  dungsteile angekörnt, also die Schraubenlöcher für den  Vorderbacken mittels der     Schlagbolzen    10 und für die  Spielplatte mittels des Schlagbolzens 11. Sodann ist die  Montageeinrichtung so weit auf dem Ski zu verschieben,  bis sich die angerissene Linie mit der Randmarkierung  für die gewünschte     Schuhgrösse    deckt.

   Bei dem gezeigten  Ausführungsbeispiel ist eine Verschiebung nicht erfor  derlich, wenn der Benutzer die Schuhgrösse 8 hat, weil  sich die Markierung für diese Schuhgrösse mit der Mitte  des Sichtloches 7 deckt. Wenn die Verschiebung und da  mit die Einstellung auf die richtige Schuhgrösse vorge  nommen ist, sind die Schraubenlöcher für die von der  Lage des Absatzes auf dem Ski abhängigen     Skibindungs-          teile    anzukörnen, und zwar entweder mittels der Schlag  bolzen 12 für den Vorderstrammer oder mittels der  Schlagbolzen 27 oder 28 für einen Drehteller oder eine       Fersenautomatik.    Ein Abmessen von Entfernungen auf  dem Ski selbst ist also nicht erforderlich und es ist auch  nicht notwendig, bei der Montage den Skistiefel des  Benutzers zur Hand zu haben.  



  Bei der in Figur 7 und 8 gezeigten Vorrichtung zum  besonders einfachen Ankörnen der Schraubenlöcher für  die seitlichen     Kabelführungshaken    ist an der Grundplatte  1 ein Federblech 31 befestigt, das nach unten abgewin  kelt ist und eine Schlagplatte 32 trägt, die an ihrer  Innenseite Körnerspitzen 33 in dem gewünschten Ab  stand voneinander aufweist. Seitlich kann sich die  Schlagplatte mittels weiterer Federbleche 34 gegen die  Skiseitenfläche abstützen, so dass sie vor dem     Ankörnen     in einem geeigneten Abstand von den     Skiseitenflächen     gehalten wird.

   Diese Art der Anordnung der Schlagplat  ten an der Grundplatte dient der Aufgabe der Vereinfa  chung der Montageeinrichtung, die auch den anderen     er-          findungsgemässen    Vorschlägen zu Grunde liegt. Sie kann  aber selbstverständlich auch bei anderen Montageein-           iichtungen    verwirklicht werden die die vorstehend erör  terten erfindungsgemässen Merkmale nicht aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Montagevorrichtung für Skibindungen mit Einrich tungen zum Markieren der Schraubenlöcher für ver schiedene Bindungsteile, deren Lage auf dem Ski teilwei se durch die Schuhsohlenvorderkante und teilweise durch den Absatz bestimmt wird, dadurch gekennzeich net, dass alle Markierungseinrichtungen an einer auf die Skioberfläche auflegbaren Grundplatte fest oder lösbar, aber in Längsrichtung unverschiebbar angebracht sind,
    und dass die Grundplatte ein Sichtloch zur Einstellung auf eine auf der Skioberfläche angerissene Bezugslinie für die Sohlenvorderkante und an einem Rand eine nach Schuhgrössen eingeteilte Skala aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Montagevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Markierungseinrichtungen für durch die Stellung des Absatzes in ihrer Lage zum Ski bestimmte Bindungsteile an lösbar an der Grundplat te zu befestigenden Aufsteckplatten angeordnet sind.
    2. Montagevorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass an der Grundplatte Auf steckbolzen mit an ihnen gleitend geführten federbelaste ten, unter konusförmigen Rastkörpern und an den Aufsteckplatten entsprechend angeordnete Aufsteck schlitze mit konischen Randvertiefungen vorgesehen sind. 3.
    Montagevorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Aufsteckschlitze an ihren inneren Enden abgewinkelt sind und quer zur Platten- Längsrichtung verlaufen, wobei nebeneinander an dem abgewinkelten Teil zwei konische Randvertiefungen vor gesehen sind, deren gedachte Kegelspitzen in einem Abstand voneinander liegen, der dem doppelten Betrag der Querversetzung der Absatzbefestigungsteile zur Ski- längsmittellinie entspricht.
    4. Montagevorrichtung nach Patentanspruch, für Skibindungen mit einer Grundplatte, dadurch gekenn zeichnet, dass Körnerspitzen aufweisende Schlagplatten zum Markieren der Seitenhaken-Schraubenlöcher mit der Grundplatte durch flexible Verbindungsteile, vor zugsweise Federbleche, verbunden sind.
CH1344266A 1965-11-26 1966-09-19 Montagevorrichtung für Skibindungen CH454704A (de)

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