CH455177A - Gerät zum Trennen bzw. Zerkleinern tiefgekühlter Kost, insbesondere tiefgefrorenem Gemüse, Fleischwaren und dgl. - Google Patents

Gerät zum Trennen bzw. Zerkleinern tiefgekühlter Kost, insbesondere tiefgefrorenem Gemüse, Fleischwaren und dgl.

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CH455177A
CH455177A CH842967A CH842967A CH455177A CH 455177 A CH455177 A CH 455177A CH 842967 A CH842967 A CH 842967A CH 842967 A CH842967 A CH 842967A CH 455177 A CH455177 A CH 455177A
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CH
Switzerland
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clamping
handle
dependent
clamping device
separating
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Application number
CH842967A
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Wessel Hans
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Wessel Hans
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description


  Gerät zum Trennen bzw.     Zerkleinern        tiefgekühlter    Kost,       insbesondere    tiefgefrorenem Gemüse,     Fleischwaren    und dgl.    Es ist bekannt geworden, Messer zu beheizen, die  vorzugsweise von Zahnärzten zum Schneiden und For  men von Wachs verwendet werden. Die     Beheizung    die  ser Messer erfolgt in der Weise, dass der Schaft bzw.  der Griff des Messers mit einer Heizquelle umgeben ist,  durch die der Schaft bzw. der Griff erhitzt wird, so dass  durch Wärmeleitung auch die Klinge selbst auf eine  höhere Temperatur gebracht wird.

   Diese Heizmöglich  keit ist jedoch begrenzt, da mit zunehmender Klingen  länge durch Abkühlung die Temperatur über die     Länge     der Klinge abnimmt, so dass die Erwärmung an den ein  zelnen Stellen der Klinge in nachteiliger Weise     ungleich-          mässig    ist.

   Eine andere der bekannten     Beheizungsmög-          lichkeiten    eines Messers besteht darin, dass man die  Klinge der Länge nach     zinkenartig    schlitzt und nach  dem Prinzip der     Joule'schen    Wärme den elektrischen  Strom der einen     Zinke-zuführt    und ihn über die andere  Zinke ableitet, wobei die Klinge selbst den elektrischen  Widerstand darstellt und sich demgemäss erwärmt. Diese  Methode wird in erster Linie bei     Lötkolben    angewendet.  



  Die nach dem Prinzip der geschlitzten Klinge auf  gebauten beheizten Messer sind jedoch, sofern sie insbe  sondere zum Trennen und     Zerkleinern    von tiefgekühlter  Kost verwendet werden sollen,     u.a.    deshalb von Nach  teil, weil sich beim Trennen und Zerkleinern Reste der  Kost in dem Schlitz ansammeln und ein Reinigen des  Messers nach Gebrauch erschwert. Darüber hinaus liegt  ein weiterer Nachteil darin, dass die Festigkeit des Mes  sers durch das Aufschlitzen beachtlich herabgesetzt ist,  was bei Anwendung für tiefgekühlte hartgefrorene Kost  leicht zu Brücken führen kann.  



  Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch  vermieden, dass das Gerät ein ungeteiltes Trennelement  aufweist, das zwischen den Schenkeln eines Halte- und  Spannbügels an beiden Enden eingespannt ist und dass  an dem einen Schenkel ein Handgriff mit elektrischem  Zuführungskabel befestigt ist, dessen eine Ader an das  an dem einen Schenkel vorgesehene     Spannelement    elek  trisch leitend angeschlossen ist, während die andere Ader  isoliert an das eine Ende des Trennelementes ange  schlossen ist.    Die Erfindung hat den Vorteil, dass das gesamte  Trennelement,     z.B.    die Messerklinge, das Sägeblatt     od.    dgl.  für das     Hindurchleiten    des Stromes in einer einzigen  Richtung benutzt wird.

   Dadurch wird nicht nur eine  über die ganze Länge gleichmässige Erwärmung, son  dern ausserdem kann auch noch eine glatte Form des  Trennelementes erreicht werden, die ein leichtes und  einwandfreies Trennen     bzw.        Zerkleinern    tiefgekühlter  Kost, wie tiefgefrorener Wurst- oder Fleischwaren er  möglicht, ohne dass der sonst zu beobachtende nachtei  lige erhebliche Widerstand gegen das Trennen oder Zer  kleinern auftritt, der     u.a.    auf das Anfrieren der Schneid  werkzeuge an der Kost zurückzuführen war.  



  Die Zeichnung stellt die Erfindung in einem Aus  führungsbeispiel dar. Es zeigt:       Fig.    1 einen teilweisen Längsschnitt und teilweisen  Grundriss auf ein     Schneidgerät;          Fig.    2 einen teilweisen Querschnitt durch die griff  nahe     Einspannstelle    der Messerklinge in vergrössertem  Massstab und im Schnitt nach der Linie     II-II    der     Fig.    1;  und       Fig.3    einen Querschnitt durch die andere Spann  backe in vergrössertem Massstab und im Schnitt nach  der Linie     111-III    der     Fig.    1.  



  Das     Schneidgerät    besteht aus einem U-förmigen Bü  gel 1 aus elektrisch leitfähigem Material, insbesondere  Stahl. An den Enden der beiden     U-Schenkel    2 und 3  sind     Einspanneinrichtungen    4 und 5 vorgesehen, die für  das Einspannen eines ungeteilten Trennelementes wie       z.B.    der Messerklinge 6 dienen.  



  An der einen     Einspannvorrichtung    4 ist ein Hand  griff 7 mittels eines     Griffschaftes    8 befestigt; die dem  Griff 7 zugeordnete     Einspannvorrichtung    4 weist im  Innern eine aus elektrisch isolierendem Material beste  hende Spannhülse 9 auf, in die das eine Ende der Mes  serklinge 6 mit ihrem verjüngten einen Ende 10 von der  inneren Stirnseite der     Einspannvorrichtung    4 eingescho  ben wird.

   Die     Einspannvorrichtung    4 ist mit einem nach  unten zu offenen Schlitz 11 versehen, wodurch die Ein  spannvorrichtung in zwei Spannbecken 12, 13 unterteilt  ist, die durch eine Flügelschraube 14 Federn zusammen-      gepresst werden können, um so die Spannhülse 9 und  damit auch das Ende 10 der Klinge 6 fest einzuspan  nen.  



  Das andere Ende 15 der     Messerklinge    6 wird in eine  der     Einspannvorrichtung    4 ähnliche     Einspannvorrichtung     5 mittels einer weiteren Flügelschraube 16 eingespannt,  wobei jedoch in dieser     Einspannvorrichtung    keine aus  Isoliermaterial bestehende Spannhülse vorgesehen ist,  vielmehr umgreifen die Spannbacken 17, 18 das Ende  15 der Messerklinge 6 unmittelbar.  



  Im     Griff    7 ist ein elektrischer Transformator bzw. ein  elektrischer Widerstand 19 bekannter Bauart eingebaut.  Der elektrische Strom wird vom üblichen Lichtnetz über  einen Stecker (der in der Zeichnung nicht dargestellt  ist) über ein Kabel 20 dem Transformator 19 zugeführt,  von wo aus über die Zuführungsleitung 21 und ein Kon  taktplättchen 22 der Strom dem einen Ende 10 der Mes  serklinge 6 zugeführt wird,

   um durch diese Messer  klinge 6 in Richtung des Pfeiles 23 bis zur anderen Ein  spannvorrichtung 5 zu strömen und hier über die bei  den Backen 17 und 18 in den einen Schenkel 3 des Bü  gels 1 zu     fliessen.    Von hier aus     fliesst    der elektrische  Strom durch den Bügel 1 hindurch und gelangt     schliess-          lich    über den anderen Bügelschenkel 2 in die Spann  backen 12, 13 der anderen     Einspannvorrichtung    4. Über  die an diese     Einspannvorrichtung    angeschlossene elek  trische Leitung 24 findet der Strom über den Transfor  mator 19 und über das Kabel 20 seinen Rückweg zum  Netz.

   Die Querschnitte im Bereich der     Einspannvor-          richtung    4, 5 und des Bügels 1 sowie seiner Schenkel  2, 3 sind gegenüber dem Querschnitt des     Schneidelemen-          tes    6 so gewählt, dass sich das     Schneidelement    nach  einer vorbestimmten     Anheizzeit    ausreichend erwärmt  hat, während die     Einspannvorrichtungen    und der Bü  gel keine bzw. eine nur ganz geringfügige Erwärmung  zeigen. Hierbei ist noch berücksichtigt worden, dass die  Klinge während des Schneid- und     Trennvorganges    eine  Abkühlung erfährt.

   Es ist daher     zweckmässig,    ähnlich  wie bei Bügeleisen einen automatisch wirkenden über  stromschalter im Handgriff des Gerätes dem Umspan  ner zuzuordnen. Dies ist deshalb     zweckmässig,    weil in  den Pausen zwischen den     Schneidvorgängen    die stark  kühlende Einwirkung der tiefgekühlten Kost auf das  Messer fortfällt, so dass dann leicht eine Überhitzung  des Messers eintreten könnte. Statt des     Schneidmessers     kann ein Sägeblatt in die     Einspannvorrichtungen    einge  baut werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gerät zum Trennen bzw. Zerkleinern tiefgekühlter Kost, insbesondere tiefgefrorenem Gemüse, Fleischwa ren und dgl., unter Verwendung eines elektrisch geheizten Trennelementes, dadurch gekennzeichnet, dass das Ge rät ein ungeteiltes Trennelement aufweist, das zwischen den Schenkeln eines Halte- und Spannbügels (1) an bei den Enden eingespannt ist und dass an dem einen Schenkel (2) ein Handgriff (7) mit elektrischem Zufüh rungskabel (20) befestigt ist, dessen eine Ader (24) an das an dem einen Schenkel (2) vorgesehene Spannele ment (4) elektrisch leitend angeschlossen ist, während die andere Ader (21) isoliert an das eine Ende des Trenn elementes (6) angeschlossen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass es einen U-förmigen Bügel (1) aus elektrisch leitfähigem Material aufweist, wobei an den Enden der beiden U-Schenkel (2, 3) Einspannvorrichtungen (4, 5) vorgesehen sind, die für das Einspannen einer Messer klinge (6) dienen. 2.
    Gerät nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der einen Einspann vorrichtung (4) ein Handgriff (7) mittels eines Griff schaftes (8) befestigt ist, wobei die dem Griff (7) zuge ordnete Einspannvorrichtung (4) im Innern eine aus elektrisch isolierendem Material bestehende Spannhülse (9) aufweist, in die das eine Ende der Messerklinge (6) mit ihrem verjüngten einen Ende (10) von der inneren Stirnseite der Einspannvorrichtung (4) eingeschoben wird. 3.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspann vorrichtung (4) mit einem nach unten zu offenen Schlitz (11) versehen ist, wodurch die Einspannvorrichtung in zwei Spannbacken (12, 13) unterteilt ist, die durch eine Flügelschraube (14) federnd zusammengepresst werden, um so die Spannhülse (9) und damit auch das Ende (10) der Klinge (6) fest einzuspannen. 4.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Ende der Messerklinge (6) in eine der Einspannvorrichtung (4) ähnliche Einspannvorrichtung (5) mittels einer weite ren Flügelschraube (16) eingespannt ist, wobei jedoch in dieser Einspannvorrichtung keine aus Isoliermaterial bestehende Spannhülse vorgesehen ist, viehmehr um greifen die Spannbacken (17, 18) das Ende (15) der Messerklinge (6) unmittelbar. 5.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Griff (7) ein elektrischer Transformator bzw. ein elektrischer Wider stand (18) bekannter Bauart eingebaut ist. 6. Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass im Innern der Spannhülse (9) ein Kon taktplättchen (22) vorgesehen ist, an die die Zuführungs leitung (21) des Kabels (20) angeschlossen ist, wobei das Kontaktplättchen (22) so am Grunde des Einspann schlitzes liegt, dass es in metallischer Berührung mit der einen Schmalkante des Trennelementes (6) in einge spanntem Zustand zu liegen kommt. 7.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein automatisch wirkender Überstromschalter im Handgriff des Gerätes dem Transformator zugeordnet ist.
CH842967A 1967-06-14 1967-06-14 Gerät zum Trennen bzw. Zerkleinern tiefgekühlter Kost, insbesondere tiefgefrorenem Gemüse, Fleischwaren und dgl. CH455177A (de)

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