CH455178A - Kleinkaffeemühle - Google Patents

Kleinkaffeemühle

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CH455178A
CH455178A CH952767A CH952767A CH455178A CH 455178 A CH455178 A CH 455178A CH 952767 A CH952767 A CH 952767A CH 952767 A CH952767 A CH 952767A CH 455178 A CH455178 A CH 455178A
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CH
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small
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Streicher Werner
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Streicher Werner
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Description


      Kleinkaffeemühle       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Kleinkaffeemühle     mit einem von der Maschine trennbaren Behälter zur  Aufnahme des     Kaffeemehles.     



  Wenn die Kleinkaffeemühle ein Mahlwerk aufweist,  so befindet sich der abnehmbare Behälter für das gemah  lene Gut meist entweder zentral oder schräg unterhalb  des Mahlwerks. Bei Kleinkaffeemühlen mit einem  Schlagwerk bildet in der Regel der Raum zur Aufnahme  der Kaffeebohnen zugleich auch den Raum zur Aufnah  me des     gemahlenen    Gutes; die Kaffeebohnen werden in  dem die Schlagmesser umgebenden Mahlgehäuse zerklei  nert. Dieses Mahlgehäuse weist in der Regel einen  abnehmbaren, verhältnismässig tiefen Deckel auf. Nach  dem Mahlen wird die     Kleinkaffeemühle    auf den Kopf       gestellt,    so dass das Kaffeemehl in den den Mahlraum  abschliessenden     Deckel    fällt.

   Dann wird die Kaffeemühle  von diesem Deckel abgenommen und das im Deckel  befindliche Kaffeemehl seiner weiteren Verwendung zu  geführt. Beispielsweise wird dieses Kaffeemehl dann in  ein Filtergefäss eingeschüttet, dessen Boden entweder mit  einer Papierscheibe aus Filterpapier bedeckt ist oder aber  das teilweise oder in voller Höhe mit einer Filtertüte  ausgekleidet ist. Derartige Filtergefässe weisen an ihrer  Innenfläche Längsrippen auf, haben im Boden Löcher,  durch die das Kaffeegetränk in die Kaffeekanne fliesst  und weisen an ihrer Aussenseite oft, jedoch nicht immer,  einen radial abstehenden Flansch und/oder einen zylin  drischen, sich nach unten erstreckenden Rand auf.  



  Bei Verwendung verschiedener Kaffeemaschinen wird  das     Kaffeemehl    aus dem Behälter in eine Filtertüte  eingeschüttet, die dann in die Maschine eingesetzt wird.  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Zuberei  tung eines Kaffeegetränkes zu vereinfachen.  



  Bei einer derartigen Kleinkaffeemühle mit einem von  der Maschine trennbaren Behälter zur Aufnahme des  Kaffeemehles besteht die Erfindung darin, dass in diesem  Behälter ein zur Zubereitung des Filterkaffees erforderli  ches Filterpapier auswechselbar eingesetzt ist.    Der Vorteil der Erfindung liegt darin, dass das  Kaffeemehl nach dem Mahlen sich bereits auf dem  Filterpapier befindet, es muss daher nicht mehr in eine  Filtertüte eingeschüttet werden, die dann beispielsweise  in eine     Kaffeemaschine    eingesetzt wird.  



  Die     Zeichnung    veranschaulicht ein Ausführungsbei  spiel der     Kleinkaffeemühle    nach der     Erfindung    und Teile  des     Ausführungsbeispiels.    Sie zeigt ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung teilweise im Schnitt.  



  Bei der in der     Zeichnung    dargestellten Ausführungs  form der Erfindung weist die     Schlagwerkmühle    einen  Fussteil 1 mit einer Bodenplatte 2 auf, in dem ein  Antriebsmotor 3 für ein Schlagmesser 4 und eine Schalt  uhr 5 angeordnet sind. Das Unterteil erstreckt sich von  der Bodenplatte 2 aus kegelförmig sich erweiternd nach  oben und geht dann in einen kurzen     Abschnitt    6 über,  der einen grösseren Kegelwinkel aufweist. Ein Betäti  gungsglied 7 der Schaltuhr 5 ist an einer senkrechten  Leiste 8 befestigt, die aussen an dem Unterteil 1 zwischen  dem Abschnitt 6 und der Bodenplatte 2 angeordnet ist.  Die an sich bekannte Schaltuhr 5 schaltet den Strom für  den Antriebsmotor 3 ein, wenn das Betätigungsglied aus  seiner Ruhelage heraus bewegt wird.

   Von der Lage, in  die das Betätigungsglied gedreht wird, kehrt es mit dem  Ablauf eines Hemmwerkes wieder in seine Ausgangslage  zurück und schaltet in der Ausgangslage die Stromzufuhr  zu dem Antriebsmotor 3 ab. Die Zeit, innerhalb der der  Motor 3 arbeitet, ist also mit Hilfe der Schaltuhr 5  einstellbar.  



  Auf den     kegelig    verlaufenden Abschnitt 6 des Unter  teiles folgt eine kurze zylindrische Schulter 9 und eine  weitere Schulter 10, deren Durchmesser etwas geringer ist  als der Durchmesser der Schulter 9. Hieran schliesst sich  ein Gehäuseoberteil 11 an, der sich     kegelig    nach oben  verjüngt und der eine     zentrische    zylindrische Aussparung  12 aufweist, die den Mahlraum bildet. Der untere Teil  des     Mahlraumes    im Bereich des Messers 4 ist mit einer  Metallschale 13 ausgekleidet, die zugleich den Boden des      Mahlraumes 12 bildet. Der Gehäuseteil 11 besteht aus  einem Kunststoff.

   Am oberen Rand 14 des Gehäuseteils  11 befindet sich eine parallel zur Symmetrieachse verlau  fende, in der oberen Stirnfläche     ausgesparte    Ringnut 15,  in die eine Lippendichtung 16 aus elastischem Werkstoff  eingesetzt ist.  



  Der Mahlraum ist nach oben durch einen Deckel 17  abgeschlossen, der nach Art eines Filtergefässes ausgebil  det ist. Dieser Deckel 17 weist nahe seines Bodens einen  zylindrischen Abschnitt 18 auf, von dessen Aussenfläche  ein radial abstehender Flansch 19 absteht, der zum  Aufsetzen des als Filtergefäss dienenden Deckels 17 auf  eine Kaffeekanne, Tasse oder dgl. dient. Der Boden 20  des Deckels weist     zwei    zylindrische Abstufungen 21 und  22 auf, die ebenfalls zur Halterung des Gefässes 17 auf  einer Kaffeetasse, Kaffeekanne oder dgl. dienen. Der  zentrale Bereich des Bodens 20 ist als Siebboden ausge  bildet; er weist Löcher 23 auf.  



  An den zylindrischen     Abschnitt    18 des Deckels  schliesst sich eine über den oberen Rand 14 des Gehäuse  teiles 11 nach unten sich erstreckende Verlängerung 24  der     Deckelseitenwand    an, die sich konisch erweitert.  Hierdurch ergeben sich recht günstige und ansprechende  Abmessungen der Kaffeemühle. Ausserdem wird der  Vorteil erreicht, dass der Rauminhalt des Deckels 17  wesentlich grösser als der Mahlraum 12 gehalten werden  kann, ohne dass die Kaffeemühle besonders hoch wird  und dadurch an Standfestigkeit und an gutem Aussehen  verliert. Der Kegelwinkel dieses Abschnittes der Seiten  wand des Deckels ist der gleiche wie der Kegelwinkel des  Gehäuseteils 11.

   Der Rand 25 des     becherförmigen    Teiles  des Deckels 17 verläuft wiederum zylindrisch, seine  Stirnfläche stützt sich bei aufgesetztem Deckel 17 auf der  Oberseite der Schulter 9 ab und die     Innenfläche    des       zylindrischen    Abschnittes 25 liegt mit leichtem Druck an  der Aussenfläche der Schulter 10 an, so dass der Deckel  17 einen hinreichenden Halt auf dem Gerätegehäuse  11 findet. Der Deckel 17 erhält eine zusätzliche Fixie  rung, wenn er so ausgebildet ist, dass zwischen der  Lippendichtung 16 und der Schulter 10 ein Zwischen  raum     zur    Aufnahme des entsprechenden Abschnittes  einer Filtertüte vorgesehen ist. Der Deckel 17 weist an  seiner Innenseite längs verlaufende Rippen 26 auf, die bei  Filtergefässen dieser Art üblich sind.

   In diesem Falle  können die Rippen 26 im Bereich der Lippendichtung 16  fehlen, so dass also in diesem Bereich die Innenfläche der       Deckelseitenwand    glatt ist. Die Länge des Deckelab  schnittes 25 ist entweder so gewählt, dass die Rippen 26  bei aufgesetztem Deckel an der Aussenfläche des Gehäu  seteils 11 anliegen oder aber dass ein kleiner Zwischen  raum zwischen ihnen und dieser Aussenfläche besteht.  Zwischen dem Deckel 17 und der Aussenfläche des  Gehäuseteils 11 ist eine     Filterpapiertüte    27 eingelegt, an  der die Lippendichtung 16 anliegt.

   Die Lippendichtung  16 hält eine eingelegte Filtertüte 27 gespreizt und an die       Deckelinnenfläche    gedrückt und sie verhindert ein Her  ausfallen des Kaffeemehles, wenn aus irgendeinem Grun  de nach dem Umstülpen der Kaffeemühle diese nicht  angenommen wird,     sondern    wieder auf ihre Bodenfläche  aufgestellt wird, beispielsweise um das     Zerkleinern    der  Kaffeebohnen fortzusetzen. Diese Dichtung 16 kann auf  die verschiedenste Art und Weise ausgebildet sein. Bei  spielsweise kann der obere Rand des Mahlraumes 12  durch eine hochstehende, sich an die Innenfläche der  Deckelwand anschmiegende     Dichtlippe    gebildet sein.

    Diese Dichtlippe kann bei geeignetem Werkstoff aus dem  Werkstoff des Mahlgehäuses bestehen und eine entspre-         chend        geringere    Wandstärke als das Mahlgehäuse auf  weisen.     Schliesslich    kann die Dichtung 16 auch     in    eine  Nut der Aussenfläche des Mahlgehäuses nach Art eines  O-Ringes eingesetzt sein.  



  Die vorerwähnte Verlängerung 24 des Deckelrandes  nach unten kann, um den Rauminhalt des Filtergefässes  zu     vergrössern,    sich über den Boden des Mahlraumes  hinaus nach unten erstrecken, sie kann so gross sein,     dass     sie     etwa    zwei     Drittel    der Höhe des durch den Deckel 17  gebildeten Filtergefässes beträgt, so dass also nur ein  Drittel der Höhe des Filtergefässes     oberhalb    des oberen       Randes    des den Mahlraum umgebenden Mahlgehäuses  sich befindet.

   Die     Verlängerung    24 kann sich bis in die  Nähe der Standfläche des Gerätes fortsetzen, so dass     dei     Deckel 17     praktisch    das ganze     Kaffeemühlengehäuse     übergreift. Man kann die Verlängerung 24 so wählen,  dass eine nach dieser Ausführungsform gebaute Schlag  werkmühle nicht höher wird als eine bekannte Schlag  werkmühle.  



  Der Deckel 17 kann aber auch die Form des Mantels  eines Kegelstumpfes aufweisen, wogegen das übrige     Kaf-          feemühlengehäuse        zylindrisch    ausgebildet ist. Bei ande  ren Ausführungsformen verläuft die Aussenfläche des       Kaffeemühlengehäuses    zumindest in dem Bereich, in dem  die     Deckelseitenwand    das     Mühlengehäuse    übergreift,  parallel zu der Deckelwand.

   Diese Ausführungsform hat  den Vorteil, dass bei     Verwendung    einer Filtertüte diese  auf ihrer ganzen Länge zwischen der     Deckelseitenwand     und dem     Mühlengehäuse    eingeklemmt werden kann oder  aber, wie schon erwähnt, in     einem    Zwischenraum zwi  schen diesen beiden Teilen angeordnet ist. Die Erfindung  ist aber nicht auf     kegelige        Formen    des das Filtergefäss  bildenden Deckels 17     beschränkt.    Es können auch andere       Deckelformen    gewählt werden, beispielsweise auch zylin  drische oder dgl.  



  Der Deckel 17 kann aus     Metall,    einem keramischen  Werkstoff oder einem geeigneten     Kunststoff    bestehen;  sein Boden 20 kann auch aus einem durchsichtigen  Werkstoff hergestellt sein. Der     Rauminhalt    des Deckels  17 ist mindestens viermal so gross wie der Rauminhalt  des Mahlraumes 12. Der über den oberen     Rand    14 des  Gehäuseteils 11 nach oben hinausragende Bodenteil des  Bechers 17 ist etwa halb so gross wie der sich von dem  oberen Rand 14 nach unten erstreckende Teil des  Deckels 17.  



  Zur Zubereitung eines Kaffeegetränkes wird zunächst  die erforderliche Menge Kaffeebohnen in den     Mahlraum     12 eingefüllt. Dann wird in den Deckel 17 die Filtertüte  27 eingesetzt und der Deckel 17 mit der Filtertüte 27  über den oberen Rand des Gehäuseteils 11 gestülpt. Die  Dichtungslippe 16 legt sich an die Filtertüte 27 an und  drückt diese     an    die Längsrippen 26 an und dadurch wird  der Innenraum des Deckels 17 und damit auch der  Mahlraum 12 nach aussen abgedichtet.

   Dann wird mit  dem     Einstell-    und Betätigungsglied 7 die Schaltuhr auf  eine bestimmte Mahldauer eingestellt, nach deren Ablauf  der Motor 3 zum     Stillstand        kommt.        Hierauf    wird die  ganze Kaffeemühle auf den Kopf gestellt, so dass also der  Boden 20 des Deckels 17 auf der Unterlage steht. Dabei  fällt das in dem Mahlraum 12     zerkleinerte    Kaffeemehl in  die Filtertüte 27 ein. Die Mühle wird dann nach oben aus  dem Deckel 17 herausgenommen, der Deckel 17, der       zugleich    als Filtergefäss dient, auf eine Kaffeekanne oder  eine Kaffeetasse aufgesetzt und die erforderliche Menge  heisses Wasser in die Filtertüte 27 im Deckel 17 eingegos  sen.

   Das Kaffeemehl muss nun nicht mehr von einem      Behälter der Kaffeemühle in ein besonderes, mit Filterpa  pier ausgelegtes Filtergefäss umgefüllt werden.  



  Die Erfindung wird, wie bereits erwähnt, vorzugswei  se in Verbindung mit solchen     Schlagwerkmühlen    ver  wirklicht, die einen Zeitschalter aufweisen, der vorzugs  weise einstellbar ist und nach Ablauf einer bestimmten  Zeit das Schlagwerk abschaltet, so dass es nicht erforder  lich ist, das Zerkleinern der Kaffeebohnen zu kontrollie  ren. Dies ist nicht ohne weiteres möglich, wenn in den  Deckel derartiger     Kaffeemühlen        mit    Schlagwerk Filtertü  ten eingesetzt werden. Wenn dagegen der Deckel als ein  Filtergefäss ausgebildet ist, bei dem nur ein Filterblatt  eingelegt wird, so kann bei einer Ausführungsform im  Bereich der seitlichen Wand des Deckels noch ein  Fenster vorgesehen sein, durch das hindurch der Mahl  raum beobachtet werden kann.

   Derartige Filtergefässe  können beispielsweise in der Nähe ihres Bodens nach  innen ragende Vorsprünge aufweisen, die verhindern,  dass ein auf den durchlöcherten     Boden    des Deckels  eingelegtes     Filterblatt    während des Mahlvorganges sich  von dem Deckelboden löst und nach unten fällt.  



  Bei anderen Ausführungsformen besteht der Boden  des Deckels einer derartigen     Schlagwerkmühle    minde  stens teilweise aus einem durchsichtigen Werkstoff. Man  kann dann, wenn immer gleich grosse Portionen Bohnen  gemahlen werden, beim Mahlen der ersten Portion  zunächst einmal das Filterpapier nicht vor dem Mahlen  in den Deckel einlegen, sondern durch das Fenster in den  Deckelboden den Mahlraum beobachten und dabei den  Zeitschalter auf den     Wert    einstellen, der erforderlich ist.  um diese Portion Bohnen zu zerkleinern. Wird der  Mahlvorgang über eine an sich bekannte,     aufziehbare     Schaltuhr aus- und eingeschaltet, so merkt man sich die  Stellung des Einschaltknopfes, bis zu der man die  Schaltuhr aufgezogen hat.

   Bei diesem ersten Mahlvor  gang wird dann nach dem Mahlen und Abschalten des  Schlagwerkes der Deckel nochmals abgenommen und, je  nach der speziellen Ausbildung des Filtergefässes, ein  Filterpapier in Form eines runden Blattes oder einer  Filtertüte eingelegt und dann wird die Kaffeemühle auf  den Kopf gestellt, so dass das Kaffeemehl in den Deckel  fällt.  



  Bei den Ausführungsformen, bei denen der Deckel als  Filtergefäss ausgebildet ist, kann, wie schon erwähnt, der  Rauminhalt des abgenommenen Deckels grösser als das  Volumen des Mahlraumes sein. Je grösser dieser Deckel  ist, desto mehr nähert man sich dem Idealfalle, in dem  das     Filtergefäss    so viel heisses Wasser aufnimmt, als     zum     Auslaugen des in dem Filtergefäss befindlichen Kaffee  mehles erforderlich ist. Die Menge des Kaffeemehles, die  bei einem     Malflgang    maximal hergestellt werden kann,  hängt bei diesen     Schlagwerkmühlen    von der Grösse des  Mahlraumes ab, so dass die Menge, die ein derartiges  Filtergefäss maximal aufnehmen muss, ebenfalls von der  Grösse des Mahlraumes abhängt.

   Unter Berücksichtigung  der Tatsache, dass beim Eingiessen des heissen Wassers  in das das Kaffeemehl und das Filterpapier enthaltende  Filtergefäss sofort ein Teil des Wassers durch das  Filterpapier hindurch und durch die Löcher des     Filterge-          fässes    ausläuft, und unter Berücksichtigung der Tatsache,  dass der Mahlraum ja nie bis zu seinem oberen Rand mit  Bohnen angefüllt wird, da die Bohnen bei der Bewegung  des     Schlagwerkmessers    sich bewegen, wird deshalb, wie  bereits erwähnt, bei Ausführungsformen das Volumen  des von dem Deckel umschlossenen Raumes, also der  Rauminhalt des abgenommenen Deckels etwa viermal so  gross gewählt wie das Volumen des Mahlraumes.

      Bei einer Ausführungsform weist die     Schlagwerkmüh-          le    zwei Deckel auf, die wahlweise verwendet werden  können, nämlich einen     erfindungsgemäss    als Filtergefäss  ausgebildeten Deckel und einen normalen, bekannten  Deckel, der vorzugsweise an seinem Boden aus durch  sichtigem Werkstoff hergestellt ist.  



  Die Erfindung kann auch in Verbindung     mit    Kaffee  mühlen verwendet werden, bei denen die     Kaffeemühle     nicht zum Einschütten des Kaffeemehles in das     Filterge-          fäss    gestürzt wird, sondern bei denen das Kaffeemehl  während des     Mahlens    in einen in die Kaffeemühle  eingesetzten Behälter eingebracht wird. In diesem Fall ist  dieser Behälter als Filtergefäss ausgebildet und das  Filterpapier wird vor Beginn des Mahlvorganges in den  Behälter eingesetzt. Auch bei dieser Ausführungsform  muss das Kaffeemehl dann nicht mehr von einem  Behälter in ein besonderes, mit Filterpapier ausgelegtes  Filtergefäss umgefüllt werden.

   Vielmehr dient der zur  Aufnahme des Kaffeemehls dienende Kaffeebehälter un  mittelbar als Filtergefäss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kleinkaffeemühle mit einem von der Maschine trenn baren Behälter zur Aufnahme des Kaffeemehles, dadurch gekennzeichnet, dass in diesem Behälter (17) ein zur Zubereitung des Filterkaffees erforderliches Filterpapier (27) auswechselbar eingesetzt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kleinkaffeemühle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (17) als Filtergefäss zur Herstellung eines Filterkaffees mit Löchern (23) im Boden (20) und gegebenenfalls Längsrippen (26) an der Innenfläche des Behälters ausgebildet ist. 2.
    Kleinkaffeemühle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Schlagwerk aufweist und einen den Mahlraum (12) nach oben abschliessenden, ihn aussen übergreifenden Deckel (17), in den nach beende tem Mahlvorgang das Kaffeemehl durch Stürzen der Kaffeemühle eingebracht wird, wobei das Filterpapier (27) in den Deckel (17) eingesetzt ist. 3. Kleinkaffeemühle nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (17) als Filtergefäss ausgebildet ist. 4. Kleinkaffeemühle nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Raumin halt des abgenommenen Deckels (17) grösser als der Mahlraum (12) ist. 5.
    Kleinkaffeemühle nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rauminhalt des abgenommenen Deckels (17) mindestens viermal so gross wie das Volumen des Mahlraumes (12) ist. 6. Kleinkaffeemühle nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (24) des Deckels (17) über den oberen Rand (14) der Wand des Mahlraumes (12) hinaus nach unten verlängert ist. 7. Kleinkaffeemühle nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Wand (11) des Mahlraumes (12) und der Innenfläche der Seitenwand (24) des Deckels (17) eine am Filterpapier (27) anliegende Dichtung (16) aus elastischem Werkstoff angeordnet ist. B.
    Kleinkaffeemühle nach Patentanspruch und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand (14) des Mahlraumes (12) durch eine hochstehen de, sich an der Innenfläche der Deckelwand (24) an schmiegende Dichtlippe (16) gebildet ist. 9. Kleinkaffeemühle nach Patentanspruch und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenflä che der Seitenwand (24) des Deckels (17) im Bereich der Dichtung (16) glatt ist. 10. Kleinkaffeemühle nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten wand (24) des Deckels (17) über den Boden des Mahlrau mes (12) hinaus nach unten verlängert ist.
    11. Kleinkaffeemühle nach Patentanspruch und Un teranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlän gerung der Seitenwand (24) des Deckels (17) etwa zwei Drittel der Höhe des Deckels beträgt. 12. Kleinkaffeemühle nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (17) eine sich nach seinem Boden (20) zu verjüngende Form aufweist.
    13. Kleinkaffeemühle nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Bereich, in dem die Seitenwand (24) des Deckels (17) das Mühlengehäuse (11) übergreift, die Aussenfläche des Mühlengehäuses (11) parallel zu der Seitenwand (24) verläuft. 14. Kleinkaffeemühle nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6, 10 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Mühlengehäuse (11) an seiner Aussenfläche eine Schulter (9, 10) aufweist, an der ein Rand (25) der Deckelseitenwand (24) anliegt. 15.
    Kleinkaffeemühle nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 7 bis 9, 13 und 14, dadurch gekenn zeichnet, dass unterhalb der Dichtung (16) zwischen der Seitenwand (24) des Deckels (17) und der Mühlengehäu- seaussenfläche ein Zwischenraum zur Aufnahme der Filtertüte (27) vorgesehen ist. 16. Kleinkaffeemühle nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mühle ein Deckel ohne Ausflusslöcher zugeordnet ist, der wahlweise statt des als Filtergefäss ausgebildeten Deckels (17) auf das Mühlengehäuse aufsetzbar ist. 17.
    Kleinkaffeemühle nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel boden (20) mindestens teilweise aus einem durchsichtigen Werkstoff besteht. 18. Kleinkaffeemühle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Mahlwerk über ein Zeitschalt- werk (5) einschaltbar ist. 19. Kleinkaffeemühle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Mahlwerk über ein Zeitschalt- werk ein- und ausschaltbar ist. 20. Kleinkaffeemühle nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (17) ein seitliches Fenster aus durchsichtigem Werkstoff aufweist.
CH952767A 1966-07-12 1967-07-04 Kleinkaffeemühle CH455178A (de)

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DEST26385A DE1286266B (de) 1967-01-19 1967-01-19 Haushaltskaffeemuehle

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NL6709620A (de) 1968-01-15

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