CH455185A - Sitzmöbel - Google Patents
SitzmöbelInfo
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- CH455185A CH455185A CH1373167A CH1373167A CH455185A CH 455185 A CH455185 A CH 455185A CH 1373167 A CH1373167 A CH 1373167A CH 1373167 A CH1373167 A CH 1373167A CH 455185 A CH455185 A CH 455185A
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B83/00—Combinations comprising two or more pieces of furniture of different kinds
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C7/00—Parts, details, or accessories of chairs or stools
- A47C7/62—Accessories for chairs
- A47C7/622—Receptacles, e.g. cup holders, storage containers
- A47C7/626—Receptacles, e.g. cup holders, storage containers directly under the seat
- A47C7/628—Receptacles, e.g. cup holders, storage containers directly under the seat accessible by displacement of seat
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/32—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
- E06B3/34—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement
- E06B3/38—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement with a horizontal axis of rotation at the top or bottom of the opening
- E06B3/385—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement with a horizontal axis of rotation at the top or bottom of the opening specially adapted for furniture
Landscapes
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Description
Sitzmöbel Die Erfindung richtet sich auf ein Sitzmöbel mit einer Truhe unter der hochklappbaren Sitzfläche, deren ange- lenktes hinteres Ende die Lehne untergreift. Bei den bekannten derartigen Sitzmöbeln ist die Sitzfläche mittels eines Klavierband-Scharniers befestigt und kann nur dann bis in eine senkrechte Stellung oder sogar etwas darüber hinaus hochgeklappt werden, wenn das Scharnier in Abstand von der Rücklehne angebracht ist. Auf diese Weise wird die Sitzfläche durch das Scharnier unterbrochen und die Anbringung einer durch gehenden Polsterung der Sitzfläche von der Vorderkante bis über das Scharnier hinaus fertigungstechnisch er schwert. Daher bleibt bei den meisten Ausführungsfor men der hinter dem Scharnier gelegene Teil der Sitzflä che ungepolstert. Es ist insbesondere ein Ziel der Erfindung, ein Sitzmöbel zu schaffen, bei welchem die Sitzfläche einstük- kig ausgeführt ist und dennoch über die senkrechte Stellung hinweg gegen die Lehne geklappt werden kann. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch die Anordnung eines Scharniers gelöst, welches an jeder Seite der Sitzfläche zwei an dieser und an der Seitenwan ge der Truhe in einer vertikalen Ebene schwenkbar angelenkte Hebel aufweist, deren Anlenkpunkte in Ab stand voneinander liegen und deren hinterer Hebel kürzer ist als der vordere Hebel. Das Scharnier kann so ausgebildet sein, dass beim Hochklappen der Sitzfläche deren hintere Kante gleichzeitig nach vorn verschoben wird, so dass die Sitzfläche bei ihrer Schwenkbewegung nicht durch die Lehne behindert werden kann. Ausser- dem ist ein derartiges Scharnier besonders einfach in der Montage und unempfindlicher als ein Klavierband- Scharnier. Die Drehpunkte der Hebel an den Wangen sind vorteilhaft etwa in einer horizontalen Ebene angeordnet, so dass die Justierung der Hebel des Scharniers beim Einbau erleichtert wird. Weiterhin ist zweckmässig der vordere Hebel länger als der Abstand der Anlenkpunkte an der Wange, der hintere Hebel jedoch kürzer als dieser Abstand ist. Durch diese Ausbildung ist gewährleistet, dass sich der hintere Rand der Sitzfläche beim Hochklap pen etwa in der Ebene des oberen Randes der Truhe bewegt. Um ein einwandfreies Anliegen der Sitzfläche auf der Truhe zu gewährleisten, ist der Abstand der Anlenk- punkte der Hebel an der Sitzfläche vorzugsweise kleiner als die Länge des kürzeren Hebels. Sind die Hebel innerhalb der Truhe angeordnet, so wird der optische Eindruck des Sitzmöbels nicht durch die Metallteile des Scharniers gestört. Dies ist insbeson dere bei Sitzmöbeln mit einer kleinen Truhe von Bedeu tung, da in diesem Fall die Truhe möglichst unauffällig gestaltet werden soll. Schliesslich hat es sich als vorteilhaft erwiesen, dass in der Endstellung der hochgeklappten Sitzfläche der An ienkpunkt des vorderen Hebels an der Sitzfläche hinter einer vertikalen Ebene durch den Anlenkpunkt des hinteren Hebels an der Sitzfläche liegt. Dadurch lässt sich die Sitzfläche bis über den Totpunkt ihrer Schwenkbewe gung hochklappen, und die hochgeklappte Sitzfläche verbleibt in der Endstellung. Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeipiels so wie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen: Fig. 1 perspektivisch die Ansicht eines Teils einer Sitzbank und Fig.2 teilweise einen vertikalen Schnitt durch die Sitzbank. Bei der dargestellten Sitzbank ruht die Truhe 1 auf vier Beinen 2, 3. Die vorderen Beine 2 schliessen dabei mit dem oberen Rand der Truhe 1 ab, während die hinteren Beine 3 unter Verlängerung nach oben leicht nach hinten abgebogen sind und die Lehne 4 tragen. Die Sitzfläche 5 ist mittels der insgesamt mit 6 bezeichneten beiden Scharniere an den Seitenwangen 7 der Truhe 1 befestigt. In Fig. 1 ist eine Mittelstellung beim Hochklap pen der Sitzfläche 5 von der Truhe 1 gegen die Lehne 4 dargestellt. Es ist dabei deutlich zu erkennen, dass bereits in dieser Stellung das hintere Ende 8 der Sitzfläche 5 die überstehende Lehne 4 nicht mehr untergreift. Das Scharnier 6 besteht aus zwei verschieden langen Hebeln 9 und 10, deren längerer Hebel 9 vorn angeordnet ist, während sich der kürzere Hebel 10 näher bei der Lehne 4 der Sitzbank befindet. Die beiden Hebel 9, 10 sind einerseits bei 11 und 12 an der Seitenwange 7 der Truhe 1 angelenkt, andererseits sind sie drehbar bei 13 und 14 an einem Winkelstück 15 befestigt, welches mit Hilfe der Schrauben 16 an der Unterseite der Sitzfläche 5 angebracht ist. Die Anlenkpunkte 11 und 12 liegen zusammen mit den entsprechenden Anlenkpunkten 11', 12' an der gegenüberliegenden Wange 7' etwa in einer horizontalen Ebene. Der Anlenkpunkt 14 des kürzeren Hebels 10 am Winkelstück 15 ist in Abstand von der hinteren Kante 8 der Sitzfläche 5 angeordnet. Die Kante 17 des Winkelstücks 15 liegt im geschlossenen Zustand etwa an der Rückwand 18 der Truhe 1 an. Der vordere Hebel 9 ist länger als der Abstand der Anlenkpunkte 11, 12 der beiden Hebel 9, 10 an der Wange 7 der Truhe 1, während der hintere Hebel 10 kürzer ist als dieser Abstand. Der Abstand der Anlenk- punkte 13, 14 der Hebel 9, 10 an dem Winkelstück 15 ist wesentlich kleiner als die Länge des Hebels 10. Die Anlenkpunkte 13, 14 sind so weit von der Unterseite der Sitzfläche 5 entfernt, dass eine Bewegung der Sitzfläche 5 über die senkrechte Totpunkt-Stellung hinaus möglich ist, bevor der Hebel 10 am hinteren Ende 8 der Sitzfläche 5 anschlägt. In der Schliessstellung untergreift das hintere Ende 8 der Sitzfläche 5 die Lehne 4. Die beiden Hebel 9, 10 verlaufen in diesem Fall schräg nach hinten oben. Wird die Sitzfläche 5 hochgeklappt, d.h. die Truhe 1 geöffnet (strichpunktiert in Fig. 2), so bewegen sich die Anlenkpunkte 13, 14 der Hebel 9, 10 auf den mit 19, 20 bezeichneten Kreisbogen. Der Hebel 9 ermöglicht dabei das Hochklappen der Sitzfläche 5, während der Hebel 10 das hintere Ende 8 der Sitzfläche 5 im Bereich des oberen Randes der Truhe 1 hält. Auf diese Weise wird die Sitzfläche 5 beim Hochklappen gleichzeitig in Richtung des Pfeiles 21 nach vorn verschoben. In der Endstellung bei hochgeklappter Sitzfläche 5 liegt dabei der Anlenk- punkt 13 des vorderen Hebels 9 an dem Winkelstück 15 hinter einer durch die gestrichelte Linie 22 angedeuteten vertikalen Ebene durch den Anlenkpunkt 14 des hinteren Hebels 10. In diesem Fall kann die Sitzfläche 5 nicht von selbst in ihre Schliessstellung zurückkehren.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Sitzmöbel mit einer Truhe unter der hochklappbaren Sitzfläche, deren angelenktes hinteres Ende die Lehne untergreift, dadurch gekennzeichnet, dass das Scharnier (6) an jeder Seite der Sitzfläche (5) zwei an dieser und an der Seitenwange (7) der Truhe (1) in einer vertikalen Ebene schwenkbar angelenkte Hebel (9, 10) aufweist, deren Anlenkpunkte (11, 12; 13, 14) in Abstand vonein ander liegen und deren hinterer Hebel (10) kürzer ist als der vordere Hebel (11). UNTERANSPRÜCHE 1.Sitzmöbel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Drehpunkte (11, 12) der Hebel (9, 10) an den Wangen (7) etwa in einer horizontalen Ebene angeordnet sind. 2. Sitzmöbel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der vordere Hebel (9) länger ist als der Abstand der Anlenkpunkte (11, 12) an der Wange (7), der hintere Hebel (10) jedoch kürzer ist als dieser Ab stand. 3. Sitzmöbel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Abstand der Anlenkpunkte (13, 14) der Hebel (9, 10) an der Sitzfläche (5) kleiner ist als die Länge des kürzeren Hebels (10). 4. Sitzmöbel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hebel (9, 10) innerhalb der Truhe (1) angeordnet sind. 5.Sitzmöbel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass in - der Endstellung der hochgeklappten Sitzfläche (5) der Anlenkpunkt (13) des vorderen Hebels (9) an der Sitzfläche hinter einer vertikalen Ebene (22) durch den Anlenkpunkt (14) des hinteren Hebels (10) an der Sitzfläche liegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM56733U DE1959244U (de) | 1966-10-27 | 1966-10-27 | Sitzmoebel. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH455185A true CH455185A (de) | 1968-04-30 |
Family
ID=7308703
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1373167A CH455185A (de) | 1966-10-27 | 1967-10-02 | Sitzmöbel |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT269414B (de) |
| BE (1) | BE705329A (de) |
| CH (1) | CH455185A (de) |
| DE (1) | DE1959244U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3327981A1 (de) * | 1983-08-03 | 1985-02-21 | E. Kaufmann KG Möbelwerke GmbH & Co, 8530 Neustadt | Scherenbeschlag fuer eine sitzbank |
-
1966
- 1966-10-27 DE DEM56733U patent/DE1959244U/de not_active Expired
-
1967
- 1967-05-10 AT AT437067A patent/AT269414B/de active
- 1967-10-02 CH CH1373167A patent/CH455185A/de unknown
- 1967-10-18 BE BE705329D patent/BE705329A/fr unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3327981A1 (de) * | 1983-08-03 | 1985-02-21 | E. Kaufmann KG Möbelwerke GmbH & Co, 8530 Neustadt | Scherenbeschlag fuer eine sitzbank |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1959244U (de) | 1967-04-27 |
| BE705329A (de) | 1968-03-01 |
| AT269414B (de) | 1969-03-25 |
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