<Desc/Clms Page number 1>
Wasserzerstäuber Das Hauptpatent betrifft einen Wasserzerstäuber zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit in Wohn- und Büroräumen mit einem Wasserbehälter und einem durch einen oberhalb des Wasserbehälters angeordneten Elektromotor angetriebenen Schleuderrad, um das zu zerstäubende Wasser aus dem Behälter anzuheben und gegen ein Zerstäubergitter zu schleudern, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Motor mit einem der Motorkühlung dienenden, Luft von oben nach unten über den Motor fördernden Flügelrad verbunden ist und in einem Gehäuse mit einfachem, in der Mitte mit einer Öffnung versehenem Boden, aber doppelter Wandung sitzt,
wobei der durch die doppelte Wandung gebildete Hohlraum oberhalb des Zerstäubergitters angeordnet, oben nach innen zum Motor hin geöffnet und an seiner Unterseite mit einzelnen Luftansaugöff- nungen versehen ist, an welche den Wasserbehälter durchdringende Luftrohre angeschlossen sind, so dass das Flügelrad nur unbefeuchtete Zimmerluft zur Motorkühlung ansaugen kann und diese Luft das Motorgehäuse zum Schleuderrad hin verlässt, so dass vom Schleuderrad her kein Wasser in das Motorgehäuse eindringen kann.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine weitere Ausgestaltung dieser Erfindung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Gehäuse teilweise von einem zweiten Gehäuse umgeben ist, welches einerseits durch den Wasserbehälter und andererseits durch eine auf ihm aufliegende Kuppel mit zentraler Öffnung gebildet wird und Öffnungen für den Lufteintritt in den Wasserbehälter sowie eine oberhalb dieser Lufteintrittsöff- nungen angeordnete, sich unterhalb des Zerstäubungs- gitters erstreckende Trennwand mit zentraler Öffnung aufweist, die den einerseits durch das Motorgehäuse und andererseits durch das zweite Gehäuse gebildeten Raum derart unterteilt,
dass die Zimmerluft durch diese Öffnungen einströmen, durch die zentrale öff- nung der Trennwand zum Zerstäubergitter gelangen und von dort mit dem zerstäubten Wasser durch die zentrale Öffnung der Kuppel wieder ins Zimmer gelan- gen kann.
Weil ja Wasserzerstäuber üblicherweise nicht in der Mitte eines Zimmers, sondern am Rand, also in Wandnähe, aufgestellt werden, kann mit dem verbesserten Zerstäuber die Luft eines Zimmers gleichmässi- ger befeuchtet werden als mit einem Zerstäuber, der die wassergesättigte Luft nur nach oben in Form einer Säule ausbläst.
Nachstehend wird anhand der beiliegenden Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. In der Zeichnung zeigt die einzige Figur einen Vertikalschnitt durch einen erfingungsgemässen Zerstäuber.
Der als Ganzes mit 1 bezeichnete Wasserbehälter besitzt an seiner Unterseite drei Füsse 2, von denen in der Zeichnung nur zwei sichtbar sind, damit die Luft auch zu den unteren Mündungen 3a von drei Luftan- saugrohren 3 gelangen kann, von denen in der Zeichnung nur eines sichtbar ist, welches im Unterschied zu den beiden andern nur im obersten Abschnitt einen runden, unten jedoch einen ovalen Querschnitt aufweist, während die beiden andern Rohre einen durchgehend runden Querschnitt aufweisen, der etwa dem Querschnitt im oberen Teil des in der Zeichnung sichtbaren Luftansaugrohres entspricht.
Der Wasserbehälter 1 weist einen horizontalen, mit Löchern 4 versehenen Rand 5 auf, an den sich ein ungefähr zylindrischer oder kegeliger Reifen 6 anschliesst, dessen unterer Teil zusammen mit der an den Boden 7 angrenzenden vertikalen Wand 8 einen ringförmigen Luftansaugstutzen 9 bildet.
Auf dem Wasserbehälter 1 sitzt eine Kuppel 10 mit einer zentralen Öffnung 10a. In dieser zentralen öff- nung ist ein in ihr frei drehbarer, kegelstumpfförmiger Mantel 11 eingesetzt, der so ausgebildet ist, dass die in der Zeichnung mit 11a bezeichnete Mantellinie etwa senkrecht verläuft und die Öffnung 11b zirka 25 zur Horizontale geneigt ist.
Die Höhe des Wasserstandes im Behälter 1 lässt sich von aussen aus der Stellung des ü < einer in der Kuppel 10 angeordneten Führung 16 gleitend gehalte-
<Desc/Clms Page number 2>
nen Schwimmerstabes 14, an dessen unterem Ende ein Schwimmer 15 befestigt ist.
Auf dem Wasserbehälter 1 sitzt das den Motor 17 umgebende, als Ganzes mit 18 bezeichnete Gehäuse, das durch einen einfachen Boden 19 und eine doppelte Wandung 20/21 gebildet wird. Die Wandung 10 weist an ihrem unteren Ende auf der Innenseite verdickte Stellen oder Wülste 20b auf, die in einer entsprechenden Nut 19d der Rippe 19c einrasten. Im Unterschied dazu besitzt die Wandung 21 einige Säulen 31, die am Boden 19, angeschraubt sind.
Der Boden 19 weist drei Rohrstutzen 22 auf, von denen in der Figur nur einer sichtbar ist und die je auf einem der drei Rohre 3 aufgesetzt sind. An der Unterseite des Bodens 19 ist ein Kranz von Stäben oder Zapfen angeordnet, der ein Zerstäubergitter 23 bildet, gegen welches das Schleuderrad 24 im Betrieb das Wasser schleudert. Dieses Schleuderrad sitz am unteren Ende einer Motorwelle 25, welche durch eine zentrale Öffnung 19a des Bodens 19 hindurchreicht. Der Motor 17 selber ist auf einem Zwischenboden 26 befestigt, der seinerseits über vibrationsdämpfende Mittel 27 auf dem Boden 19 befestigt ist.
Die Welle 25 ist durch den Motor 17 hindurchgeführt und trägt auf ihrem zweiten freien Ende ein Flügelrad 28, welches aus dem Hohlraum 29 zwischen den beiden Wandun- gen 20 und 21 Luft durch die Öffnung 20a ansaugt und diese von oben nach unten über den Motor 17 und von dort durch die zentrale Öffnung 19a unter den Gehäuseboden 19 bläst. Von aussen gelangt neue Luft durch die Rohre 3, die darauf sitzenden Stutzen 22 und die an den Stutzen anschliessenden Luftansaugöff- nungen 19b in den Hohlraum 29.
Das Schleuderrad 24 weist, wie das an sich bekannt ist, einen Schleuderteller 24a auf, der hier oben und unten mit Flügeln 24b, beziehungsweise 24c versehen ist und an den sich unten ein ins Wasser 30 tauchendes Saugrohr 24d anschliesst.
Eine Trennwand 32 mit zentraler Öffnung 32a ist unterhalb des Schleudertellers 24a, aber über der obersten Wasserstandsgrenze, also in der Höhe des Randes 5 angeordnet. Sie weist an ihrem Rand drei kreisförmige Einschnitte auf, mit denen sie die Ansaugrohre 3 zu etwa drei Vierteln umgreift, wobei sie an jedem dieser Rohre auf einer Schulter aufliegt. Auf jedem dieser drei Ränder sitzt je ein Stutzen 22 des Bodens 19 auf.
Am Rand der sozusagen horizontalen Trennwand 32 steht der innere und untere Rand der konischen Abschlusswandung 33 auf, deren äusserer und oberer Rand an der Kuppel 10 ansteht. Die Abschlusswan- dung 33 ist mit dem Boden 19 durch mehrere Stege 34 starr verbunden.
Die Funktionsweise des Wasserzerstäubers ergibt sich ohne weiteres aus der vorstehenden Beschreibung: Durch das sich drehende Schleuderrad 24 wird Wasser aus dem Behälter 1. angesogen und auf dem Schleuderteller 24a gegen das Zerstäubergitter 23 geschleudert, wo es zerstäubt wird.
Gleichzeitig wird durch das Flü- gelrad 28 Frischluft angesogen, die durch die Ansaugrohre 3, die Luftsaugöffnungen 19b, den Hohl- oder Zwischenraum 29 und die Öffnung 20a zum Flügelrad 28 und von dort über den Motor 17 strömt, diesen kühlt, sich dabei erwärmt und durch die Öffnung 19a das den Motor 17 umschliessende Gehäuse verlässt und in den Saugbereich des Schleiderrades 24 gerät, wo sie mit dem von unten ansteigenden Wasser nach aussen,
gegen das Zerstäubergitter 23 gefördert und dort mit dem zerstäubten Wasser gemischt wird. Das Schleuderrad 24 fördert wegen der an seiner Unterseite angebrachten Flügel 24c aber auch Luft aus dem Wasserbehälter 1, die durch den ringförmigen Stutzen 9 und die Öffnungen 4 in diesen eintreten kann.
Die geförderte, mit dem zerstäubten Wasser vermischte Luft wird an der konischen Abschlusswandung 33 nach oben umgelenkt und gelangt aus der ringförmigen Öffnung 10a in den trichterförmigen Kegelstumpfmantel 11, den sie durch die Öffnung 11b verlässt, die sich so einstellen lässt, dass die Luft gegen die Mitte des Raumes geblasen wird, dessen Luft zu befeuchten ist. Versuche haben gezeigt, dass sich in der das Gerät verlassenden Luft trotz der grossen Leistung sozusagen keine sichtbaren Wassertropfen sondern nur ein Wassernebel feststellen lässt.
Das hat seinen Grund offenbar darin, dass Wassertropfen, die weder an der Wand 33 noch an der Kuppel 10 anstossen, sondern mit dem Luftstrahl aus der ringförmigen Öffnung 10a austreten, gegen die Wandung des- Trichters 11 geblasen und dann dort bis zur Öffnung llb vorgeschoben werden, von dort jedoch nicht ins Zimmer gelangen, sondern der Kante entlang bis zu deren. tiefstem Punkt gelangen und dort abfallen und so in den Wasserbehälter 1 zurückgelangen.