CH455215A - Fertigwandelement aus Stahlbetonaussenplatte, Stahlbetoninnenplatte und Isolationszwischenschicht - Google Patents

Fertigwandelement aus Stahlbetonaussenplatte, Stahlbetoninnenplatte und Isolationszwischenschicht

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CH455215A
CH455215A CH87767A CH87767A CH455215A CH 455215 A CH455215 A CH 455215A CH 87767 A CH87767 A CH 87767A CH 87767 A CH87767 A CH 87767A CH 455215 A CH455215 A CH 455215A
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Haeussler Ernst Ing Dr
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Haeussler Ernst
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Description


      Fertigwandelement    aus     Stahlbetonaussenplatte,        Stahlbetoninnenplatte    und     Isolationszwischenschicht            Fertigwandelemente        sind    in verschiedenen Ausfüh  rungsformen bekannt.

       Insbes.        sind    solche bekannt aus       Stahlbetonaussenplatte,        Stahlbetoninnenplatte    und     Iso-          lationszwischenschicht,

      wobei die     Stahlbetonaussen-          platte    und die     Stahlbetoninnenplatte    eine     Baustahlmat-          tenarmierung    aufweisen und die     Baustahlmattenarmie-          rungen    von     Stahlbetonaussenplatte    und     Stahlbetonin-          nenplatte    mit     Hilfe    von durch die     Isolationszwischen-          schicht        hindurchfassenden    Verbundankern in Verbund  gebracht sind.

   Bei den bekannten     Fertigwandelementen     ist in der Regel die     Stahlbetoninnenplatte    als tragendes  Element vorgesehen und daher stärker als die     Stahlb -          tonaussenplatte    ausgeführt.

   Im wesentlichen sind der  artig aufgebaute und eingesetzte     Fertigwandelemente     vertikalen Beanspruchungen ausgesetzt, so dass die an  die     Stahlbetonaussenplatte    sowie     Stahlbetoninnenplatte     in unterschiedlicher Grösse angreifenden Kräfte be  strebt sind,     in    vertikaler     Richtung    die     Stahlbetonaus-          senplatte    gegenüber der     Stahlbetoninnenplatte    bzw. der       Isolationszwischenschicht    zu verschieben.

   Derartigen  Schubbeanspruchungen widersetzen sich die einerseits  an die     Baustahlmattenarmierung    der     Stahlbetonaussen-          platte,    andererseits an die Baustahlarmierung der       Stahlbetoninnenplatte    befestigten Verbundanker bei  den bekannten     Fertigwandelementen    kaum.

   Bei den  bekannten Ausführungsformen bestehen die Verbund  anker häufig lediglich aus Stäben, die mittels Drähte  oder     dergl.    an die     Bewehrungseisen    der     Baustahlmat-          tenarmierungen    angeschlossen sind.     Infolge    dieser  mehr oder weniger losen Verbindung sind die bekann  ten Verbundanker kaum in der Lage, die vertikalen  Beanspruchungen, die an das     Fertigwandelement    an  greifen, aufzunehmen, so dass eine gegenseitige Ver  schiebung von     Stahlbetonaussenplatte    zur Stahlbeton  innenplatte bzw.

       Isolationszwischenschicht    bei ent  sprechender Beanspruchung des eingebauten Fertig  wandelementes jederzeit auftreten kann, was im Ergeb  nis zu     Rissbildungen        in    den Wänden führt, deren unan  genehme Folgen hinlänglich bekannt sind.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fer-         tigwandelement    zu schaffen, bei dem infolge besonde  rer Ausbildung des Verbundankers ein Verschieben  von     Stahlbetonaussenplatte    gegenüber     Stahlbetonin-          nenplatte    bzw.     Isolationszwischenschicht    infolge der  auf das     Fertigwandelement    angreifenden Schubkräfte  mit Sicherheit vermieden wird. Von besonderem Vor  teil ist, dass der beschriebene Anker im Zuge der Mon  tage ohne weiteres an der Bewehrung festgelegt werden  kann. Besondere     Verrödelung    ist nicht erforderlich.  



  Diese Aufgabe löst die     Erfindung    bei einem Fertig  wandelement der eingangs beschriebenen Art dadurch,  dass die Verbundanker aus zu     einer        Aufweitung    aus  einandergespreizten Verbindungsschenkeln mit sich  daran anschliessenden     Klemmschenkeln    bestehen.

    Diese Massnahme der Erfindung hat zur Folge, dass  die im Abstand der     Aufweitung    verlaufenden Klemm  schenkel rutschfest in die zugeordnete     Baustahlmatten-          armierung    eingeklemmt bzw. daran verspannt werden  können, während die Verbindungsschenkel, die durch  die     Isolationszwischenschicht    hindurchgeführt     sind,     einwandfrei an der anderen     Baustahlmattenarmierung     befestigt werden können.

   Auf diese Weise werden die       Baustahlmattenarmierungen    von der     Stahlbetonaussen-          platte    und die     Baustahlmattenarmierung    von der Stahl  betoninnenplatte mittels der Verbundanker in starren  Verbund gebracht, so dass bei vertikaler Beanspru  chung des     Fertigwandelementes    die auftretenden Kräfte  von den     Verbundankern    aufgefangen werden.

   - Zu  sätzlich können auch noch andere Verbundanker ein  gesetzt werden,     insbes.    auch solche, die aus im wesent  lichen U-förmig gebogenem Draht bestehen, wobei der       U-Steg    so geformt ist, dass er Kreuzungsstellen von       Bewehrungsstäben    in     Baustahlmatten        überfassen    kann,  während die     U-Schenkel        Wellungen    oder     dergl.    aufwei  sen können.  



  Nach bevorzugter Ausführungsform kann die Aus  bildung so erfolgen, dass die Verbindungsschenkel zu       einem        Verankerungsauge    zusammenlaufen, so dass  bereits bei Herstellung des     Fertigwandelementes    durch  dieses     Verankerungsauge    ein     Bewehrungseisen    der zu-      geordneten     Baustahlmattenarmierung        geführt    werden       kann    und dadurch eine unlösbare     Befestigung    verwirk  licht wird.

   Nach einem weiteren Vorschlag, dem selb  ständige Bedeutung zukommt, ist vorgesehen, dass die       Klemmschenkel    im     Winkel    an die Verbindungsschen  kel angeschlossen sind     und    im Abstand der     Aufweitung     mit unterschiedlichem Winkel zu der     Aufweitungsebene     verlaufen sowie     länger    als die Maschenweite der zuge  ordneten     Baustahlmattenarmierung    ausgeführt sind.  Das hat zur Folge, dass die     Klemmschenkel    im Ab  stand voneinander mit jeweils zwei benachbarten, z. B.

    rechtwinklig zu den     Klemmschenkeln    verlaufenden       Bewehrungseisen    verspannt werden können, indem die  Klemmschenkel     abwechselnd    über und     unter    den     Be-          wehrungseisen    verlegt werden.

   Besonders rutschfest  lassen sich die Verbundanker     dann    an die     Baustahl-          mattenarmierung    anschliessen, wenn die Klemmschen  kel in einem der Maschenweite der     Baustahhnattenar-          mierung    entsprechenden Abstand an die Verbindungs  schenkel anschliessen und mindestens ein     Klemm-          schenkel    im     übergangsbereich    zum zugeordneten Ver  bindungsschenkel eine     Ausbiegung    aufweist.  



  In diesem     Falle        liegen    die     Klemmschenkel,    die  über und unter jeweils benachbarten     vertikal    verlau  fenden     Bewehrungseisen    der     Baustahlmattenarmierung     verlegt sind auf den jeweils benachbarten horizontal  verlaufenden, die vertikal verlaufenden     Bewehrungs-          eisen    kreuzenden Bewegungseisen an. Besonders vor  teilhaft lässt sich der     erfindungsgemässe        Verbundanker     aus einem     hartelastischen    Draht     einstückig    herstellen.  



  Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind  im wesentlichen darin zu sehen, dass das     erfindungsge-          mässe        Fertigwandelement    mit Verbundanker ausgerü  stet werden kann, welche in der Lage sind, die bei ver  tikaler     Beanspruchung    des     Fertigwandelementes        auftre-          tenden        Kräfte,    die bestrebt sind, die     Stahlbetonaussen-          platte    gegenüber der     Stahlbetoninnenplatte    bzw.

   Isola  tionszwischenschicht zu verschieben, aufzufangen, so  dass das     erfindungsgemässe        Fertigwandelement    bevor  zugt auch in solchen Gegenden eingesetzt werden       kann,    wo     verhältnismässig    starke Erdbewegungen, z. B.  infolge     Untertageabbaues,    auftreten, ohne dass     Rissbil-          dungen    zu befürchten sind.

   Tatsächlich     kann    der     erfin-          dungsgemässe    Verbundanker mit seinen     Klemmschen-          keln.        rutschfest    an die eine     Baustahlmattenarmierung     sowie mit     seinen        Verbindungsschenkeln        einwandfrei     gesichert an der anderen     Baustahlmattenarmierung    be  festigt werden,

   so dass bei Verwendung der üblichen       Anzahl    von Verbundankern für ein     Fertigwandelement     gegenseitige Verschiebungen der Stahlbetonplatten  auch bei auftretenden höheren vertikalen Beanspru  chungen nicht zu befürchten sind.  



       Im    folgenden wird die     Erfindung    anhand einer  lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeich  nung näher     erläutert;    es zeigen:       Fig.1    ein     erfindungsgemässes        Fertigwandelement          teilweise    im Schnitt,       Fig.2        einen        erfindungsgemässen    Verbundanker in  perspektivischer Darstellung,       Fig.    3 eine Draufsicht auf einen an eine     Baustahl-          mattenarmierung    befestigten Verbundanker nach der  Erfindung.  



  Das in den Figuren dargestellte     Fertigwandelement     1 besteht in seinem grundsätzlichen Aufbau aus einer       Stahlbetonaussenplatte    2, einer     Stahlbetoninnenplatte    3  sowie einer     Isolationszwischenschicht    4. Die Stahlbeton  aussenplatte 2 und die     Stahlbetoninnenplatte    3 weisen    eine     Baustahlmattenarmierung    5 auf.

   Die     Baustahlmat-          tenarmierungen    5 von     Stahlbetonaussenplatte    2 und       Stahlbetoninnenplatte    3 sind mit     Hilfe    von durch die       Isolationszwischenschicht    4     hindurchfassenden    Ver  bundankern 6 in Verbund gebracht.     Erfindungsgemäss     bestehen die     Verbundanker    6 aus zu einer Ausweitung  7     auseinandergespreizten        Verbindungsschenkeln    8 mit  sich     daran        anschlisssenden        Klemmschenkeln    9.

   Die  Verbindungsschenkel 8 laufen zu einem     Verankerungs-          auge    10 zusammen, wie das     Fig.    2 deutlich zeigt. Wäh  rend die     Klemmschenkel    9 dazu dienen, mit     Beweh-          rungseisen    11 der zugeordneten     Baustahlmattenarmie-          rung    5 in der in     Fig.    3 dargestellten Weise verspannt  zu werden,

   wird durch das     Verankerungsauge    10 ein       Bewehrungseisen    der     andern        Baustahlmattenarmie-          rung    schon bei Herstellung des     Fertigwandelementes    1       hindurchgeführt.    Die     Klemmschenkel    9 sind, um     ein-          wandfreie        Befestigung    der Verbundanker 6     an    den       Baustahlmattenarmierungen    5 zu erreichen,

   im Winkel  an die Verbindungsschenkel 8 angeschlossen und     im     Abstand der     Aufweitung    7 mit     unterscheidlichem    Win  kel zu der     Aufweitungsebene        abwechselnd    über und  unter den jeweils benachbarten     Bewehrungseisen    11  der zugeordneten     Baustahlmattenarmierung    5 verlegt  sowie dazu länger     als    die Maschenweite der     Baustahl-          mattenarmierung        ausgeführt.    Diese Art, die Verbund  anker 6 mit der     Baustahlmattenarmierung    5 zu ver  spannen,

   ist in     Fig.    3 gestrichelt dargestellt. Vorzugs  weise     schliessen    die     Klemmschenkel    9 in einem der  Maschenweite der     Baustahlmattenarmierung    5 entspre  chenden Abstand an die Verbindungsschenkel 8 an,  d. h. die     Verbindungsschenkel    8 sind auf eine     Aufwei-          tung    7     aufgespreizt,    deren Mass der Maschenweite der       Baustahlmattenarmierung    5 entspricht.

   Dabei weist  mindestens ein Klemmschenkel 9 im Übergangsbereich  zum zugeordneten     Verbindungsschenkel    8 eine     Ausbie-          gung    12 auf, in der bei befestigtem     Verbundanker    6  das zugehörige     Bewehrungseisen    4 der     Baustahlmatten-          armierung    5 liegt.

   Verlaufen die     Klemmschenkel    9     in     einem     Abstand    zueinander, der dem der Maschenweite  der Baustahlarmierung 5 entspricht, so     liegen    die       Klemmschenkel    9 zusätzlich auf jeweils zu den vertikal  verlaufenden     Bewehrungseisen    11 horizontal verlaufen  den     benachbarten        Bewehrungseisen    11 auf, wie das in       Fig.    3 gezeigt wird.

   Hierdurch wird auch bei höchsten       Beanpruchungen    ein Verrutschen der Verbundanker 6  vermieden.     Im    übrigen ist der     Verbundanker    6, wie  den Figuren unschwer zu entnehmen ist, aus einem  hartelastischen Draht     einstückig    ausgeführt und ent  sprechend gebogen.  



  Zusätzlich können, wie in     Fig.    1 angedeutet, Ver  bundanker 13 aus     U-förmig    gebogenem Draht vorgese  hen sein. Der     U-Steg    14 ist so breit, dass er auch       Kreuzungsstellen    von     Bewehrungseisen    11     überfasst      und     ggf.    zusätzlich auch noch     Klemmschenkel    9. Die       U-Schenkel    15 besitzen die     Verankerung    im Beton er  höhende     Wellungen    16 oder dgl. Ausformungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fertigwandelement aus Stahlbetonaussenplatte, Stahlbetoninnenplatte und Isolationszwischenschicht, wobei die Stahlbetonaussenplatte und die Stahlbetonin- nenplatte eine Baustahlmattenarmierung aufweisen und die Baustahlmattenarmierungen von Stahlbetonaussen- platte und Stahlbetoninnenplatte mit Hilfe von
    durch die Isolationszwischenschicht hindurchfassenden Ver- RTI ID="0002.0197" WI="18" HE="4" LX="1148" LY="2686"> bundankern in Verbund gebracht sind, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Verbundanker (6) aus zu einer Aufweitung (7) auseinandergespreizten Verbindungs schenkeln (8) mit sich daran anschliessenden Klemm- schenkeln (9) bestehen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Fertigwandelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsschenkel (8) zu einem Verankerungsauge (10) zusammenlaufen.
    2. Fertigwandelement nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Kombination dazu die Klemmschenkel (9) im Winkel an die Verbindungsschenkel (8) angeschlossen sind und im Abstand der Aufweitung (7) mit unterschiedlichem Winkel zu der Aufweitungsebene verlaufen sowie län- ger als die Maschenweite der zugeordneten Baustahl- mattenarmierung (5) ausg--führt sind.
    3. Fertigwandelement nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschenkel (9) in einem der Maschenweite der Baustahlmattenarmierung (5) entsprechenden Abstand an die Verbindungsschenkel (8) anschliessen und minde stens ein Klemmschenkel (9) im übergangsbereich zum zugeordneten Verbindungsschenkel (8) eine Ausbie- gung (12) aufweist. 4.
    Fertigwandelement nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich U-förmige Verbundanker (13) angeord net sind, deren U-Steg (14) auch die Kreuzungsstellen von Bewehrungseisen (11) übvrfasst und deren U-Schenkel (15) Wellungen (16) aufweisen.
CH87767A 1966-01-25 1967-01-20 Fertigwandelement aus Stahlbetonaussenplatte, Stahlbetoninnenplatte und Isolationszwischenschicht CH455215A (de)

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