CH455239A - Verlorene Betonschalung - Google Patents
Verlorene BetonschalungInfo
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Description
Verlorene Betonschalung Die Erfindung bezieht sich auf eine verlorene Beton schalung, deren Schalungswände durch diese durch setzende Distanzierstäbe miteinander verbunden sind.
Um die Schalungswände auf den Distanzierstäben festzuhalten, ist man bisher in der Regel so vorgegan gen, dass man die über die Schal'ungswände nach aussen vorragenden Enden der Distanzierstäbe an die Aussen fläche der Schalungswände anbog,
und zwar gewöhnlich unter Zwischenlage einer auf die Distanzierstäbe aufge schobenen Beilagscheibe. Eine solche Art der Sicherung einander gegenüberliegender Schalungswände gegen Ver grösserung ihres gegenseitigen Abstandes hakt sich vor allem deshalb als nachteilig erwiesen, weil das Anbiegen der Stabenden an die Schalungswände ohne Verbiegung oder sonstige Verformung der anderen Stabteile kaum durchführbar ,isst,
zumal die Stäbe in der Regel aus Stahl gefertigt sind, so dass erhebliche Biegungsmomente aus geübt werden müssen, die man keineswegs nur auf die gewünschte Abbiegstelle einwirken fassen kann.
Durch das Anbi.egen der Stabenden können die Schalungs- wände aus ihrer vorgeschriebenen Stellung gebracht oder beschädigt worden, was insbesondere dann vor kommen kann, wenn die Schalungswände durch Holz wolleleichtbauplatten gebildet sind, die zur Wärme isolierung und Verputzanbringung bestimmt sind.
Die besagten Nachteile werden erfindungsgemäss da durch vermieden, dass die Distanzierstäbe im Bereich ihrer Verbindung mit den Schalungswänden über ihren kreisförmigen Querschnitt vorragende, schraubenlinig verlaufende Wülste nach Art der Torstähle aufweisen oder überhaupt durch Torstähle gebildet sind, wobei die Schalungswänd'e an den Distanzierstäben durch aus weicherem Material als die Distanzierstäbe gefertigte Haltescheiben festgelegt sind,
welche Bohrungen mit einem dem Durchmesser des kreisförmigen Querschnitts der Distanzäerstäbe entsprechenden Durchmesser besit- zen und auf die Distanzierstäbe in Achsrichtung der selben aufgeschlagen sind.
Eine solche Ausbildung ge währleistet eine überaus feste Verbindung der Halte scheiben mit den Distanzierstäben und damit auch eine unnachgiebige Halterung der Schalungswände, wobei eine Verbiegung der Distanzierstäbe und ein dadurch verursachtes Abweichen der Schalungswänd;e von ihrer vorgeschriebenen Stellung vermieden wird, da beim Her stellen der Schalung auf die Distanzierstäbe keinerlei Biegungsmomente ausgeübt werden, sondern nur in Achsrichtung der Stäbe erfolgende Schläge.
Durch diese Schläge werden die Haltescheiben über die in diesen vorgesehenen Bohrungen auf die Enden der Distanzier stäbe so aufgetrieben, dass sich hieben in die Bohrungs wand die Wülste des aus härterem Material hergestell ten Distanzierstabes einpressen, um unter entsprechen der Deformation des Haltescheibenmaterials gleichsam ein den schraubenlinig verlaufenden Wülsten entspre chendes Muttergewinde zu formen.
Dadurch wird eine überaus wirksame gegenseitige Verpressung der Distan- zierstäbe und der Haltescheiben erzielt, die umso un nachgiebiger ist, als für ein Lösen des Zusammen schlusses die Haltescheiben auch eine gewisse, dem Drall der Wülste der Distanzierstäbe entsprechende Dre hung vollführen müssten. Wie Versuche ergeben haben, ist die Verbindung auch dann überaus fest und stabil, wenn Haltescheiben aus besonders weichen Metallen, wie Zink, Kupfer oder Blei, verwendet werden.
In der Regel wird man aus Aluminium hergestellte Halte scheiben verwenden, doch haben sich auch aus Kunst stoff hergestellte vollkommen bewährt.
Sollen aus irgendwelchen Gründen auch die Halte scheiben aus verhältnismässig hartem Material bestehen, das dabei aber immer noch weicher und daher nach giebiger ist als das Distanzierstabmaterial sein muss, dann können die Bohrungen der Haltescheiben den Wülsten der Distanzierstäbe zugeordnete lokale Erwei terungen aufweisen, die vor dem Aufschlagen der Haltescheiben auf die Distanzierstäbe einen Querschnitt aufweisen, der kleiner als jener der Wülste ist.
Auch dann ist nach erfolgtem Aufschlagen der Haltescheiben auf die Distanzierstäbe eine sehr haftfeste Verbindung gegeben, mag die gegenseitige Verpressung der beiden Teile auch durch eine geringere Verformung der Halte scheiben zustande kommen, als bei. Verwendung von Haltescheiben, deren Bohrung keine lokalen Erweiterun gen aufweist.
Um den Bereich der gegenseitigen Ver haftung der Haltescheiben und der Distanzierstäbe zu verlängern, können die Haltescheiben einen in die Schalungswände einpressbaren Ansatz aufweisen, der ebenfalls von der Bohrung durchsetzt ist. Durch eine solche Ausbildung werden auch die Haltescheiben mit den Schalungswänden gut verhaftet.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. I gibt ein Ausführungsbeispiel der erfindungs- gemässen Betonschalung im Aufreisschnitt wieder.
Fig. 2 zeigt die in Fig. 1 wiedergegebene Halte scheibe im Seitenriss.
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch den Distanzierstab. Fig. 4 veranschaulicht eine andere Ausbildung der Haltescheibe in einer der Fig. 2 analogen Darstellung.
Mit 1 ist ein Distanzierstab bezeichnet, der über sei nen kreisförmigen Querschnitt vorragende, schrauben linig verlaufende Wülste 2, 3 aufweist, also ein soge- nannter Torstahl ist. Die Ganghöhe der Schraubung der Wülste 2, 3 beträgt etwa. 20 cm. Mit dem Distanzier stab 1 sind Stäbe 4, 5 verbunden, an welche die Scha- lungswände 6, 7 von aussen her anliegen.
Zum Fest legen der sich solcherart nach innen hin gegen die Stäbe 4, 5 abstützenden Schalungswänd'e 6, 7 am Distanzier stab 1 sind Haltescheiben 8, 9 vorgesehen, die aus wei cherem Material als der Distanzierstab gefertigt sind. Besteht der Distanzierstab aus Stahl, dann wird man beispielsweise aus Aluminium hergestellte Haltescheiben verwenden. Die Haltescheiben 8, 9 weisen Bohrungen 10 auf, deren Durchmesser d gleich ist dem Durchmesser des kreisförmigen Grundquerschnittes der Distanzier stäbe.
Die Haltescheiben 8, 9 sind über ihre Bohrung 10 auf die beiden Enden des Distanzierstabes 1 aufge schlagen, dessen Wülste 2, 3 somit in die Haltescheiben unter Verformung der Bohrungen 10 und des an diese anschliessenden Bereiches eingepresst sind-. Beim Ruf hämmern haben sich die Haltescheiben, dem Dirall der Wülste 2, 3 folgend, etwas gedreht.
Sie sind auf den Distanzierstab 1 so weit aufgeschlagen, dass an ihnen vorgesehene Ansätze 11 in das Schalungswandmaterial eingreifen, wobei die inneren Scheibenflächen 12 an. die Aussenflächen 13 der Schalungswände 6, 7 angepresst sind. Die Schalungswände sind dadurch zwischen den Haltescheiben und den mit dem Distanzierstab verbun denen Stäben 4, 5 eingespannt und damit an den Distan- zierstabenden im gewünschten gegenseitigen Abstand festgelegt.
Der Raum zwischen den beispielsweise durch Holzwolleleichtbauplatten gebildeten Schalungswänden kann dann mit Beton ausgegossen werden. Sollen Haltescheiben verwendet werden, deren Ma terial dem Eindringen der Wülste des Distanzierstabes grösseren Widerstand entgegensetzt, dann versieht man gemäss Fig. 4 die Bohrungen 10 der Haltescheiben mit den Wülsten des Distanzierstabes zugeordneten lokalen Erweiterungen 14,
die vor dem Aufschlagen der Halte scheiben auf den Distanzierstab einen Querschnitt auf weisen, der kleiner als jener der Wülste ist. Auch .in die sem Falle findet beim Aufschlagen eine überaus kraft schlüssige gegenseitige Verpressung der Haltescheiben und der Distanzierstäbe statt, da die geringere Ver formung der Haltescheiben durch die grössere Härte des Haltescheibenmaterials ausgeglichen wird, wobei diese Härte selbstverständlich auch in vorliegendem Fall ge ringer als jene des Distanzierstabes sein muss.
Anstelle der am Distanzierstab 1 befestigtem Stäbe 4, 5 können ebenfalls Haltescheiben vorgesehen sein, die auf den Distanzierstab vor Hindurchführung desselben durch die Schalungswand in der beschriebenen Weise aufgeschlagen sind, in welchem Falle dann jede Scha- lungswand zwischen zwei. Haltescheiben eingespannt ist. Das Material der die Stäbe 4, 5 ersetzenden Halte scheiben kann verhältnismässig weich sein, da die be treffenden Haltescheiben nicht den Druck der einzu füllenden Betonmasse aufzunehmen haben,
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verlorene Betonschalung, deren Schalungswände durch diese durchsetzende Distanzierstäbe miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzierstäbe (1) im Bereich ihrer Verbindung mit den Schalungswänden (6, 7) über ihren kreisförmigen Querschnitt vorragende, schraubenlinig verlaufende Wülste (2, 3) nach Art der Torstähle aufweisen oder überhaupt durch Torstähle gebildet sind, wobei die Schalungswände <B>(6,7)</B> an den Distanzierstäben (1)durch aus weicherem Material als die Distanzierscheibe gefer tigte Haltescheiben (8, 9) festgelegt sind., welche Boh rungen (10) mit einem dem Durchmesser des kreisför migen Querschnitts der Distanzierstäbe 1 entsprechen den Durchmesser (d) besitzen und auf die Distanzier- stäbe in Achsrichtung derselben aufgeschlagen sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Betonschalung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Bohrungen (10) der Haltescheiben (8, 9) den Wülsten (2, 3) der Distanzierstäbe (1) zuge ordnete Erweiterungen (14) aufweisen, die vor dem Auf schlagen der Haltescheiben (8, 9) auf die Distanzier stäbe (1) einen Querschnitt aufweisen, der kleiner als jener der Wülste (2, 3) ist.z. Betonschalung nach Patentanspruch oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halte scheiben (8, 9) einen in die Schalungswand (6) einpress- baren Ansatz (11) aufweisen, der ebenfalls von der Boh rung (10) durchsetzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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1967
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE1981999U (de) | 1968-03-28 |
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