CH455239A - Verlorene Betonschalung - Google Patents

Verlorene Betonschalung

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CH455239A
CH455239A CH1338267A CH1338267A CH455239A CH 455239 A CH455239 A CH 455239A CH 1338267 A CH1338267 A CH 1338267A CH 1338267 A CH1338267 A CH 1338267A CH 455239 A CH455239 A CH 455239A
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CH1338267A
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Oberleitner Josef
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Oberleitner Josef
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G17/00Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
    • E04G17/06Tying means; Spacers ; Devices for extracting or inserting wall ties
    • E04G17/075Tying means, the tensional elements of which are fastened or tensioned by other means
    • E04G17/0751One-piece elements
    • E04G17/0754One-piece elements remaining completely or partially embedded in the cast material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
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Description


      Verlorene    Betonschalung    Die Erfindung bezieht sich auf eine verlorene Beton  schalung, deren     Schalungswände    durch diese durch  setzende     Distanzierstäbe        miteinander    verbunden sind.  



  Um die     Schalungswände    auf den     Distanzierstäben     festzuhalten,     ist    man bisher in der Regel so vorgegan  gen, dass man die über die     Schal'ungswände    nach aussen       vorragenden    Enden der     Distanzierstäbe    an die Aussen  fläche der     Schalungswände        anbog,

      und zwar gewöhnlich  unter Zwischenlage     einer    auf die     Distanzierstäbe    aufge  schobenen     Beilagscheibe.    Eine solche Art der Sicherung  einander gegenüberliegender     Schalungswände    gegen Ver  grösserung ihres gegenseitigen Abstandes hakt sich vor  allem deshalb als     nachteilig    erwiesen,     weil    das     Anbiegen     der     Stabenden    an die     Schalungswände    ohne Verbiegung  oder     sonstige    Verformung der anderen     Stabteile    kaum  durchführbar     ,isst,

      zumal die Stäbe in der Regel aus Stahl       gefertigt    sind, so dass erhebliche     Biegungsmomente    aus  geübt werden müssen, die man keineswegs nur auf die  gewünschte     Abbiegstelle    einwirken     fassen    kann.

   Durch  das     Anbi.egen    der     Stabenden    können die     Schalungs-          wände    aus ihrer vorgeschriebenen Stellung gebracht  oder beschädigt worden, was     insbesondere    dann vor  kommen kann, wenn die     Schalungswände    durch Holz  wolleleichtbauplatten     gebildet    sind, die zur Wärme  isolierung und     Verputzanbringung    bestimmt sind.  



  Die besagten Nachteile werden     erfindungsgemäss    da  durch vermieden,     dass    die     Distanzierstäbe    im Bereich  ihrer Verbindung     mit    den     Schalungswänden    über ihren  kreisförmigen Querschnitt vorragende,     schraubenlinig     verlaufende Wülste nach Art der     Torstähle    aufweisen  oder überhaupt durch Torstähle gebildet sind, wobei  die     Schalungswänd'e    an den     Distanzierstäben    durch aus  weicherem Material als die     Distanzierstäbe    gefertigte  Haltescheiben festgelegt sind,

   welche Bohrungen mit  einem dem Durchmesser des kreisförmigen Querschnitts  der     Distanzäerstäbe    entsprechenden Durchmesser besit-         zen    und auf die     Distanzierstäbe    in Achsrichtung der  selben aufgeschlagen sind.

   Eine solche Ausbildung ge  währleistet eine überaus feste Verbindung der Halte  scheiben mit den     Distanzierstäben    und damit auch eine  unnachgiebige Halterung der     Schalungswände,    wobei  eine Verbiegung der     Distanzierstäbe    und ein dadurch  verursachtes Abweichen der     Schalungswänd;e    von ihrer  vorgeschriebenen Stellung     vermieden    wird, da beim Her  stellen der Schalung auf die     Distanzierstäbe    keinerlei       Biegungsmomente    ausgeübt werden, sondern nur in       Achsrichtung    der Stäbe     erfolgende    Schläge.

   Durch diese  Schläge werden die Haltescheiben über die     in    diesen  vorgesehenen Bohrungen auf die Enden der Distanzier  stäbe so aufgetrieben, dass sich hieben in die Bohrungs  wand die Wülste des aus härterem Material hergestell  ten     Distanzierstabes    einpressen, um unter entsprechen  der Deformation des     Haltescheibenmaterials    gleichsam  ein den     schraubenlinig    verlaufenden Wülsten entspre  chendes Muttergewinde zu formen.

   Dadurch wird eine  überaus wirksame gegenseitige     Verpressung    der     Distan-          zierstäbe    und     der    Haltescheiben erzielt,     die    umso un  nachgiebiger ist, als für ein Lösen des Zusammen  schlusses die Haltescheiben auch eine gewisse, dem  Drall der Wülste der     Distanzierstäbe    entsprechende Dre  hung vollführen müssten. Wie Versuche ergeben haben,  ist die     Verbindung    auch dann überaus fest und stabil,  wenn Haltescheiben aus besonders weichen Metallen,  wie Zink, Kupfer oder Blei, verwendet werden.

   In der  Regel wird man aus Aluminium     hergestellte    Halte  scheiben verwenden, doch haben sich auch aus Kunst  stoff     hergestellte        vollkommen    bewährt.  



  Sollen aus irgendwelchen Gründen auch die Halte  scheiben aus verhältnismässig hartem Material bestehen,  das dabei aber immer noch weicher und daher nach  giebiger ist als das     Distanzierstabmaterial    sein muss,  dann können die Bohrungen der Haltescheiben den      Wülsten der     Distanzierstäbe        zugeordnete    lokale Erwei  terungen aufweisen, die vor dem Aufschlagen der  Haltescheiben auf die     Distanzierstäbe    einen Querschnitt  aufweisen, der kleiner als jener der Wülste ist.

   Auch  dann ist nach     erfolgtem    Aufschlagen der Haltescheiben  auf die     Distanzierstäbe    eine sehr haftfeste     Verbindung     gegeben, mag die     gegenseitige        Verpressung    der     beiden     Teile auch durch eine geringere Verformung der Halte  scheiben zustande kommen, als bei. Verwendung von  Haltescheiben, deren Bohrung keine     lokalen    Erweiterun  gen aufweist.

   Um den Bereich der gegenseitigen Ver  haftung der Haltescheiben und der     Distanzierstäbe    zu  verlängern, können die Haltescheiben einen in die       Schalungswände        einpressbaren    Ansatz     aufweisen,    der  ebenfalls von der Bohrung     durchsetzt    ist. Durch eine  solche Ausbildung werden auch die Haltescheiben mit  den     Schalungswänden    gut verhaftet.  



  Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher  erläutert.  



       Fig.    I gibt ein Ausführungsbeispiel     der        erfindungs-          gemässen    Betonschalung im     Aufreisschnitt        wieder.     



       Fig.    2 zeigt die in     Fig.    1 wiedergegebene Halte  scheibe im Seitenriss.  



       Fig.    3 ist ein Querschnitt durch den     Distanzierstab.          Fig.    4 veranschaulicht eine andere Ausbildung der  Haltescheibe in einer der     Fig.    2 analogen Darstellung.  



  Mit 1 ist ein     Distanzierstab    bezeichnet,     der    über sei  nen kreisförmigen Querschnitt vorragende, schrauben  linig verlaufende Wülste 2, 3     aufweist,    also ein     soge-          nannter    Torstahl ist. Die Ganghöhe der     Schraubung    der       Wülste    2, 3 beträgt     etwa.    20 cm. Mit dem Distanzier  stab 1 sind Stäbe 4, 5 verbunden, an welche die     Scha-          lungswände    6, 7 von aussen her anliegen.

   Zum Fest  legen der sich solcherart nach innen hin gegen die Stäbe  4, 5 abstützenden     Schalungswänd'e    6, 7 am Distanzier  stab 1 sind Haltescheiben 8, 9 vorgesehen, die aus wei  cherem Material als der     Distanzierstab        gefertigt    sind.  Besteht der     Distanzierstab    aus Stahl, dann wird man  beispielsweise aus Aluminium hergestellte Haltescheiben  verwenden. Die     Haltescheiben    8, 9 weisen Bohrungen 10  auf, deren Durchmesser d     gleich    ist dem Durchmesser  des kreisförmigen Grundquerschnittes der Distanzier  stäbe.

   Die     Haltescheiben    8, 9 sind über ihre Bohrung 10  auf die beiden Enden des     Distanzierstabes    1 aufge  schlagen, dessen Wülste 2, 3 somit in die     Haltescheiben     unter     Verformung    der Bohrungen 10 und des an diese  anschliessenden Bereiches     eingepresst    sind-. Beim Ruf  hämmern haben sich die Haltescheiben,     dem        Dirall    der  Wülste 2, 3 folgend, etwas gedreht.

   Sie sind auf den       Distanzierstab    1 so weit aufgeschlagen, dass an ihnen  vorgesehene Ansätze 11 in das     Schalungswandmaterial     eingreifen, wobei die inneren     Scheibenflächen    12 an. die  Aussenflächen 13 der     Schalungswände    6, 7 angepresst  sind. Die     Schalungswände    sind dadurch zwischen den  Haltescheiben und den mit dem     Distanzierstab    verbun  denen     Stäben    4, 5 eingespannt und damit an den     Distan-          zierstabenden    im gewünschten     gegenseitigen    Abstand  festgelegt.

   Der Raum     zwischen    den beispielsweise durch       Holzwolleleichtbauplatten    gebildeten     Schalungswänden     kann dann mit Beton ausgegossen     werden.       Sollen Haltescheiben     verwendet    werden, deren Ma  terial dem Eindringen der Wülste des     Distanzierstabes          grösseren    Widerstand entgegensetzt, dann versieht man  gemäss     Fig.    4 die Bohrungen 10 der Haltescheiben mit  den Wülsten des     Distanzierstabes    zugeordneten lokalen       Erweiterungen    14,

   die vor dem Aufschlagen der Halte  scheiben auf den     Distanzierstab    einen     Querschnitt    auf  weisen, der kleiner als jener der Wülste ist. Auch     .in    die  sem     Falle    findet beim Aufschlagen eine überaus kraft  schlüssige     gegenseitige        Verpressung    der Haltescheiben  und der     Distanzierstäbe    statt, da die geringere Ver  formung der     Haltescheiben    durch die grössere Härte des       Haltescheibenmaterials    ausgeglichen wird, wobei diese  Härte selbstverständlich auch in vorliegendem Fall ge  ringer als jene des     Distanzierstabes    sein muss.  



  Anstelle der am     Distanzierstab    1     befestigtem    Stäbe 4,  5 können     ebenfalls    Haltescheiben vorgesehen sein, die  auf den     Distanzierstab    vor Hindurchführung desselben  durch die     Schalungswand    in der beschriebenen Weise       aufgeschlagen    sind, in welchem Falle     dann    jede     Scha-          lungswand    zwischen zwei. Haltescheiben eingespannt ist.  Das Material der die Stäbe 4, 5 ersetzenden Halte  scheiben kann     verhältnismässig    weich sein, da die be  treffenden Haltescheiben nicht den Druck der einzu  füllenden Betonmasse aufzunehmen haben,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verlorene Betonschalung, deren Schalungswände durch diese durchsetzende Distanzierstäbe miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzierstäbe (1) im Bereich ihrer Verbindung mit den Schalungswänden (6, 7) über ihren kreisförmigen Querschnitt vorragende, schraubenlinig verlaufende Wülste (2, 3) nach Art der Torstähle aufweisen oder überhaupt durch Torstähle gebildet sind, wobei die Schalungswände <B>(6,7)</B> an den Distanzierstäben (1)
    durch aus weicherem Material als die Distanzierscheibe gefer tigte Haltescheiben (8, 9) festgelegt sind., welche Boh rungen (10) mit einem dem Durchmesser des kreisför migen Querschnitts der Distanzierstäbe 1 entsprechen den Durchmesser (d) besitzen und auf die Distanzier- stäbe in Achsrichtung derselben aufgeschlagen sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Betonschalung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Bohrungen (10) der Haltescheiben (8, 9) den Wülsten (2, 3) der Distanzierstäbe (1) zuge ordnete Erweiterungen (14) aufweisen, die vor dem Auf schlagen der Haltescheiben (8, 9) auf die Distanzier stäbe (1) einen Querschnitt aufweisen, der kleiner als jener der Wülste (2, 3) ist.
    z. Betonschalung nach Patentanspruch oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halte scheiben (8, 9) einen in die Schalungswand (6) einpress- baren Ansatz (11) aufweisen, der ebenfalls von der Boh rung (10) durchsetzt ist.
CH1338267A 1966-10-14 1967-09-22 Verlorene Betonschalung CH455239A (de)

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