CH455412A - Elektromagnetische Reibungskupplung bzw. -bremse - Google Patents

Elektromagnetische Reibungskupplung bzw. -bremse

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CH455412A
CH455412A CH577566A CH577566A CH455412A CH 455412 A CH455412 A CH 455412A CH 577566 A CH577566 A CH 577566A CH 577566 A CH577566 A CH 577566A CH 455412 A CH455412 A CH 455412A
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friction
pole
friction clutch
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friction lining
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CH577566A
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Reichwein Bernhard
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Ortlinghaus Werke Gmbh
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    • F16D27/112Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with an electromagnet not rotating with a clutching member, i.e. without collecting rings with axially movable clutching members with flat friction surfaces, e.g. discs
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


      Elektromagnetische        Reibungskupplung    bzw. -bremse    Die Erfindung bezieht sich auf eine elektromagne  tische Reibungskupplung bzw. -bremse mit einem     ma-          gnetisierbaren    Ringkörper, dessen dem den magneti  schen Kreis schliessenden Anker zugewandter Teil mit  seiner äusseren Durchmesserzone und seiner inneren  Durchmesserzone zwei Magnetpole bildet und einen  zwischen diese     eingelagerten,    sich bis zur Stirnfläche  erstreckenden Reibbelag trägt.  



  Bei elektromagnetischen Kupplungen bzw. Bremsen  wird der die Wicklung enthaltende Magnetkörper ent  weder selbst mit der mit dem Anker zusammenwirken  den Reibfläche ausgerüstet oder dem Magnetkörper ist  eine sog. Stützscheibe unter     Belassung    enger     Luftspalte     vorgelagert, deren mit dem Anker zusammenwirkende  Reibfläche die beiden entgegengesetzten Magnetpole bil  det. Die beiden Pole des von dem Magnetkörper oder  der Stützscheibe gebildeten Ringkörpers sind magne  tisch durch etwa nierenförmige, nur schmale Verbin  dungsstege belassende Aussparungen getrennt bzw. über  eingefügte Stege bzw.     nichtmagnetisierbare    Einlagen  mechanisch verbunden.

   Bei den     bekannten    Ausführun  gen laufen die an dem     Ringkörper        gebildeten    beiden  Polflächen ringförmig geschlossen durch. Für eine ord  nungsgemässe Arbeitsweise von Reibungskupplungen  bzw. -bremsen der eingangs umschriebenen Art ist es  notwendig, die beim bestimmungsgemässen Gebrauch  anfallende Wärme     einwandfrei    abzuführen. Ferner soll  die mit dem Anker reibend zusammenwirkende, von  verschiedenen Werkstoffen, d. h. dem Metall der Ma  gnetpole     einerseits    und dem Reibbelag anderseits ge  bildete Fläche auch nach längerem Gebrauch den vor  gegebenen Verlauf beibehalten, d. h. in der Regel eben  bleiben.

   Beiden Forderungen genügen die     bekannten          Ausführungen    mit     ringförmig    durchlaufenden Magnet  polflächen nicht zufriedenstellend.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine  elektromagnetische Reibungskupplung bzw. -bremse der  eingangs umschriebenen Art zu schaffen, die in bezug  auf die Belastbarkeit und die Beanspruchungen des    Reibbelages auch     ungewöhnlich    hohen Anforderungen  genügt.  



  Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass  ein Magnetpol des Ringkörpers in in der     Umfangsfläche     freie Abstände aufweisende Polflächen aufgegliedert ist,  zwischen denen sich der Reibbelag erstreckt.  



  Vorzugsweise bringt die Aufgliederung des dem An  ker     zugewandten    Teiles des Ringkörpers am Anker auf  einanderfolgend metallische     Polflächen    und Reibbelag  flächen zur Anlage. Damit ergeben sich in bezug auf die  Wärmeableitung bzw.     -verteilung    und den Verschleiss  gegenüber den     vorbekannten    Ausführungen beachtlich       günstigere    Verhältnisse. Überdies werden auch die Be  anspruchungen des Reibbelages verringert, so dass des  sen Werkstoffauswahl freizügiger als bei den     vorbe-          kannten    Ausführungen erfolgen kann.

   In diesem Sinne  wirkt sich auch günstig aus, wenn der Reibbelag auf  grund der Aufgliederung der Magnetpole mit dem Ring  körper verklammert wird, da er sich in der Belastungs  richtung an den quer zu dieser verlaufenden Randteilen  der die Polflächen bildenden Teile in der Reibungs  ebene abstützen     kann.     



  Die Erfindung lässt sich in mannigfaltigen Arten ver  wirklichen. Dabei ist es fallweise empfehlenswert, den  in Umfangsrichtung aufgegliederten Magnetpol zusätz  lich in freie     Radialabstände    aufweisende Zonen zu glie  dern, zwischen die sich der Reibbelag erstreckt. Damit  lässt sich eine besonders wirkungsvolle mechanische Ab  stützung des Reibbelages erzielen. Ausserdem ergeben  sich in bezug auf die Grösse des übertragbaren Dreh  momentes günstige Verhältnisse.  



  In der Regel wird es zweckmässig sein, die Pol  flächen des Ringkörpers in Umfangsrichtung gegen  einander versetzt anzuordnen, wobei die Versetzung  sowohl in bezug auf die den ungleichnamigen Polaritä  ten     zugeordneten    Polflächen als auch bei einer radialen  Aufgliederung in Hinblick auf die gleichnamigen Pol  flächen vorgesehen werden kann.  



  Ferner können die Polflächen zur Umfangsrichtung  des Ringkörpers geneigt verlaufen. Sie können dabei    
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     laufen. Solche Ausführungen empfehlen sich insbeson  dere dann, wenn alle Durchmesserbereiche des Ankers  sowohl mit metallischen als auch mit zumindest im  wesentlichen     nichtmetallischen,    d. h. vom Reibbelag ge  bildeten Flächenteilen des Ringkörpers zusammenwirken  sollen.  



  Ferner sind vorzugsweise     Polflächen        bildende    Teile  im Bereich ihrer Enden zur Bildung von insbesondere  einen etwa entstehenden Reibgrat aufnehmenden Kam  mern gegenüber dem Belag zurückgesetzt. Die Tiefe  und vorzugsweise auch die sich in Umfangsrichtung er  streckende Breite solcher     Kammern    wird dabei zweck  mässig entsprechend einem Teilbetrag der Höhe der die  Polflächen bildenden Teile gewählt. Die Tiefe entspricht  zweckmässig etwa der zulässigen Verschleisshöhe.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in  Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 als Teillängsschnitt eine     schleifringlose    elek  tromagnetische Kupplung,       Fig.    2 einen Schnitt     II-II    nach     Fig.    1,       Fig.    3 einen Teilschnitt     III-III    nach     Fig.    2,       Fig.    4-6 als Teilansichten     Aufgliederungsmöglich-          keiten    der     Polflächen    eines Magnetkörpers,

         Fig.    7 als Teillängsschnitt eine mit Schleifringen  ausgerüstete     elektromagnetische    Kupplung,       Fig.    8 als     Teillängsschnitt    eine elektromagnetische  Reibungsbremse.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte Kupplung ist dazu be  stimmt, eine Welle 10 bedarfsweise mit einem Zahn  rad 11 zu kuppeln. Auf     einem    Ansatz 12 der Welle 10  ist durch zwei     Wälzlager    13 ein Ringkörper 14 drehbar  gelagert, dem fest ein aus     magnetisierbarem    Werkstoff  bestehender Magnetkörper 15 angefügt ist, der einen  U-förmigen Querschnitt hat und in seinem Ringraum  eine     Spulenwicklung    16 aufnimmt.

   Auf einem weiteren  Ansatz 17 der Welle 10 ist unter     Vermittlung    einer       Passfeder    18 ein Ringkörper 19 drehfest gehalten, die  mit einer von einer Stirnseite ausgehenden Ringnut 20  den Magnetkörper 15 mit geringem     Radialspiel    über  greift. Die in der     Fig.    1 linksseitige Stirnfläche des Ring  körpers 19 ist in zwei Magnetpole gegliedert und trägt  einen Reibbelag 21. Die Magnetpole 22 und 23 des  Ringkörpers 19 sind bei der dargestellten     Ausführung     durch nierenförmige Aussparungen 24 im Grund der  Ringnut 20 voneinander magnetisch getrennt, die zwi  schen sich lediglich schmale Verbindungsstege 25 be  lassen.

   Mit der den Reibbelag 21 tragenden Stirnfläche  der     Stützscherbe    19 wirkt ein Anker 26 zusammen,  dessen Nabe 27 drehfest und axial verschiebbar auf  einen Träger 28 gehaltert ist, der drehfest das schon  erwähnte Zahnrad 11 haltert und unter Vermittlung  von     Wälzlagern    29 auf der Welle 10 drehbar ist. Das  Zahnrad 11 wird mit der Welle 10     drehfest    gekuppelt,  wenn der Anker 26 reibungsschlüssig gegen die den  Reibbelag 21 tragende Fläche der Stützscheibe 19 an  liegt.

   Die reibungsschlüssige Anlage wird herbeigeführt,  indem der Magnetkörper 15 und über die Luftspalte  30 und 31 die Stützscheibe 19 magnetisiert wird, wobei  der     magnetische    Kreis durch den Anker 26 geschlossen  wird, der sich dabei gegen die Stützscheibe mit Druck  anlegt. Der Verlauf des im     Einschaltzustand    der Kupp  lung gegebenen     magnetischen    Flusses ist     in    der Zeich  nung angedeutet.  



  Wie schon erwähnt worden ist, sind im Reibflächen  bereich der Stützscheibe 19 die beiden Polzonen durch  die nierenförmigen Aussparungen 24 magnetisch von-  
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     ringförmig geschlossen durch, sondern sind in der Um  fangsrichtung und gegebenenfalls zusätzlich radial auf  gegliedert, wobei sich zwischen ihnen Teile des Reibbe  lages 21 erstrecken. Gemäss     Fig.    2 ist     d. r    im äusseren  Umfangsbereich liegende Pol der Stützscheibe in Be  reiche 32 und 33     aufgegliedert,    die in radial versetzten  Durchmesserzonen angeordnet sind, wobei überdies zwi  schen in der Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden Pol  bereichen jeder Durchmesserzone freie Abstände vor  handen     sind,    in die sich der Reibbelag 21 erstreckt.

    Der im inneren Bereich der Stützscheibe gebildete Pol  ist     sinngemäss    in Polbereiche 34 und 35 gegliedert. Zur  Aufnahme eines beim bestimmungsgemässen Gebrauch  an den Polbereichen etwa entstehenden     Reibgrates    sind,  wie insbesondere     Fig.    3 zeigt, die quer zur Umfangs  richtung liegenden Konturen der Polbereiche 32-35  zur Bildung von Kammern 36 zurückgesetzt.  



  Die     Fig.    4 zeigt eine Ansicht des Ringkörpers 19  vor dem Einfügen des Reibbelages. Die Polbereiche  sind daher     wie    beim Ausführungsbeispiel nach den       Fig.    1     und    2 mit 32-35 bezeichnet.  



       Fig.    5 zeigt in der     Fig.    4     gleichender    Darstellung  eine abweichende Ausbildung. Hier ist auf eine radiale  Aufgliederung der Polbereiche     verzichtet,    so dass die  sich in der Umfangsrichtung mit freien     Abständen    er  streckenden Polbereiche 37 und 38 je die gesamten  mit dem Anker 26 zusammenwirkende Polbreiten er  fassen. Nach     Fig.    6 erstrecken sich schliesslich die Pol  bereiche 39, 40 je zur Umfangsrichtung geneigt, wobei  sie mit ihren     Längen    je die gesamte Breite der Pol  flächen erfassen.  



  Bei der in     Fig.    7 dargestellten Reibungskupplung  sitzt auf der Welle 10 wie beim Ausführungsbeispiel  nach     Fig.    1 unter     Vermittlung    von Wälzlagern 29     ein     Träger 28 mit einem Zahnrad 11, der den Anker 26  axial verschiebbar und     urdrehbar    führt. Auf einem  Teil 17 der Welle ist unter Vermittlung eines     Ringes     41, der die     Schleifringe    42 haltert, der Magnetkörper  15 mit der     Wicklung    16 drehfest aufgenommen, wobei  zwischen dem Ring 41 und dem Magnetkörper 15 ein       Tragring    43 geschaltet ist.

   Die dem Anker 26 zuge  kehrte Stirnfläche des Magnetkörpers 15 ist mit vor  ragenden     Magnetpolbereichen    und einem zwischen diese  eingelagerten Reibbelag 21 ausgerüstet. Der Magnet  körper trägt bei dieser Ausführung unmittelbar die nie  renförmigen Aussparungen 24, die die Trennung der  Magnetpole bewirken. Die Gliederung der mit dem An  ker 26 zusammenwirkenden     Stirnfläche    des Magnet  körpers 15 entspricht einer der Aufteilungen, die für  den Ringkörper 19 nach den     Fig.    1 bis 6 erörtert ist.  



  Bei der in     Fig.    8 dargestellten Bremse ist die Welle  10 über ein     Wälzlager    44 in einem feststehenden Teil  45 wie einer     Gestellwand    der Maschine drehbar ge  führt und weist einen drehfest gehaltenen Träger 28  mit einem axial verschiebbaren Anker 26 auf. An der       Gestellwand    45 ist durch Schrauben 46 eine Tragplatte  47 gehaltert, mit der durch Schrauben 48 der Magnet  körper 15 verbunden ist. Die dem Anker 26 zugekehrte       Stirnfläche    des Magnetkörpers 15 ist in der     Ausbildung     nach     Fig.    7 entsprechender Art gegliedert.

   Sie weist  also zur     Reibfläche    vorragende Polbereiche auf, die in  der     Umfangsrichtung        freie    Abstände haben und zwi  schen die sich der Reibbelag 21 erstreckt.  



  Der Reibbelag lässt sich verschiedenartig herstellen  und anordnen. Er     könnte    unmittelbar auf der zum Zu  sammenwirken mit dem Anker bestimmten Stirnfläche      des Ringkörpers um die als Rippen vorragenden     Teile     der Magnetpole geformt werden. Es ist jedoch auch       möglich        und        in    der Regel zweckmässiger, ihn selbstän  dig mit gemäss den Polflächen gestalteten Aussparun  gen fertigzustellen und anschliessend dem Ringkörper  anzufügen.  



  Die dargestellten Ausführungen sind, wie schon er  wähnt wurde, nur beispielsweise Verwirklichungen der  Erfindung. Diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind       vielmehr    noch mancherlei andere     Ausführungen        und     Anwendungen möglich. Die     Polflächenaufgliederung     lässt sich den     jeweiligen    Anforderungen     anpassen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektromagnetische Reibungskupplung bzw. -bremse mit einem magnetisierbaren Ringkörper, dessen dem den magnetischen Kreis schliessenden Anker zugewand ter Teil mit seiner äusseren Durchmesserzone und seiner inneren Durchmesserzone zwei Magnetpole bildet und einen zwischen diese eingelagerten, sich bis zu seiner Stirnfläche erstreckenden Reibbelag trägt, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Magnetpol (22, 23) des Ring körpers (15, 19) in in der Umfangsrichtung freie Ab stände aufweisende Polflächen (32-35; 37, 38, 39, 40) aufgegliedert ist, zwischen die sich der Reibbelag (21) erstreckt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Reibungskupplung bzw. -bremse nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein in Umfangsrichtung aufgegliederter Magnetpol (22 bzw. 23) zusätzlich in freie Radialabstände aufweisende Zo nen (32-35) gegliedert ist, zwischen die sich der Reib belag (21) erstreckt. 2. Reibungskupplung bzw. -bremse nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Polflächen (32-35; 37, 38, 39, 40) des Ring körpers (15, 19) in Umfangsrichtung gegeneinander ver setzt angeordnet sind. 3. Reibungskupplung bzw. -bremse nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Polflächen (39, 40) zur Umfangsrichtung des Ringkörpers geneigt ver laufen. 4.
    Reibungskupplung bzw. -bremse nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Polflächen (39, 40) bildende Teile im Bereich ihrer Enden zur Bildung von einen entstehenden Reibgrat aufnehmenden Kam mern (36) gegenüber dem Belag zurückgesetzt sind.
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