CH455581A - Akustische Gleich- und Wechselstromsignalisierungseinrichtung - Google Patents

Akustische Gleich- und Wechselstromsignalisierungseinrichtung

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CH455581A
CH455581A CH742367A CH742367A CH455581A CH 455581 A CH455581 A CH 455581A CH 742367 A CH742367 A CH 742367A CH 742367 A CH742367 A CH 742367A CH 455581 A CH455581 A CH 455581A
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CH
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alternating current
coil
alarm clock
signaling device
winding
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Application number
CH742367A
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Inventor
Linggi Walter
Weidmann Robert
Original Assignee
Zellweger Uster Ag
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B3/00Audible signalling systems, e.g. audible personal calling systems
    • G08B3/10Audible signalling systems, e.g. audible personal calling systems using electric transmission; using electromagnetic transmission

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
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  • Magnetic Treatment Devices (AREA)

Description


      Akustische    Gleich- und     Wechselstrornsignalisierungseinrichtung       Es sind verschiedene     Arten    von elektrisch betriebe  nen akustischen Glocken, Wecker,     Summer    usw. be  kannt, welche mit Gleichstrom oder Wechselstrom be  trieben werden können.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  akustische     Signalisierungseinrichtung,    welche kontaktfrei  mit Gleich- und Wechselstrom betrieben werden kann  und sich vorzugsweise für extreme     klimatische    Betriebs  bedingungen oder für den Betrieb in explosionsgefährde  ten Räumen eignet.  



  Der     älteste    bekannte Antrieb für Klingelschaltungen  und Hupen für Gleich- und Wechselstrom stellt der       Selbstunterbrecher    dar. Der bewegliche Anker, welcher  gleichzeitig als Klöppel oder Membrane und     Unterbre-          cherkontakt    dient, schlägt im Betrieb entweder an eine  Glockenschale an, oder die starke Vibration wird mit  einem Schalltrichter verstärkt. Das Funktionsprinzip  kann wie folgt     erklärt    werden: Ein Elektromagnet wird  von Strom durchflossen, sobald Spannung an die     An-          schlussklemmen    gelegt wird.

   Durch den     Stromdurchfluss     durch die Wicklung wird der     Weicheisenkern    magneti  siert und zieht das     Weicheisenstück    oder die Membrane,  den Anker, welcher bei     Klingeln    gleichzeitig als mecha  nische Schwing-Masse dient, an. In dem Augenblick, in  welchem der Anker zum     Eisenkern    des Elektromagneten       hinüberpendelt,    löst sich die Kontaktfeder von der  Kontaktschraube, womit der Stromkreis unterbrochen  und der magnetisch geschlossene Kreis wieder aufgeho  ben wird.

   Durch die entsprechende Wahl der Eisen- oder       Membran-Anker-Abmasse    oder bei Klingeln durch eine  mittels Blattfeder gelagerte Ankerklöppel, durch die       Federhärte,    durch die     Klöppellänge,    sowie durch die  Einstellung der Kontaktschraube (Kontaktdruck) kann  die Pendelfrequenz passend     einjustiert    werden.

   Obwohl  diese Art     Selbstunterbrecherschaltung,    welche für Wech  sel- und Gleichstrombetrieb geeignet ist, sich in der    Praxis für     Sonnerieanlagen    bewährt hat, haftet ihr der  Nachteil von     Funkenstörungen,        Abnützung,        Verstau-          bung    oder Oxydation der Kontakte und der Nichtver  wendbarkeit in     explosionsgefährdeten    Räumen an.  



  Aus bekannten, oben erwähnten Gründen wurde  insbesondere für den     Telefoniebetrieb    eine Wechsel  stromklingel     (Telefonie-Wecker)    entwickelt, welche ohne       Unterbrecherkontakte    arbeitet. Vor den Polschuhen  eines U-förmigen Elektromagneten befindet sich ein in  seiner Mitte drehbar gelagerter Anker, an dem eine       Klöppelstange    befestigt ist, welche im allgemeinen im  Betrieb zwei Glockenschalen anschlagen kann.     Ferner    ist  ein Dauermagnet symmetrisch so zwischen den Polschu  hen der Elektromagnete oder des Elektromagneten ange  ordnet, dass sich sein magnetischer Kreis über den  Anker und die beiden Polschuhe schliessen kann.

   Der  Dauermagnet, sowie die Elektromagnete sind so bemes  sen, dass ein     Wechselstromfluss    den Magnetfluss in  einem Polschuh stark reduziert und auf der anderen  Seite entsprechend verstärkt, entsprechend der jeweiligen  Stromrichtung des Wechselstromes. Die     Bendelfrequenz     wird damit durch die Frequenz des     Speise-Wechselstro-          mes    bestimmt und der Klöppel schlägt abwechselnd auf  die eine oder andere Glockenschale; damit ergeben sich  pro Rufperiode zwei Anschläge. Der Nachteil dieser  bekannten kontaktfreien Schaltung liegt darin, dass ein  Betrieb mit Gleichstrom unmöglich ist.  



  Die     erfindungsgemässe    Schaltungsanordnung für  eine akustische Gleich- und     Wechselstromsignalisie-          rungseinrichtung    ist nun dadurch gekennzeichnet, dass  jede von zwei getrennten Wicklungen des Weckers als       Kollektorwiderstand    eines der beiden Transistoren eines       astabilen        Multivibrators    geschaltet ist.  



  Anhand der Figuren wird ein Ausführungsbeispiel  der Erfindung erläutert. Dabei zeigt       Fig.    1 eine     Multivibratorschaltung,              Fig.    2 die Aufteilung der zwei Wicklungen bei einem       herkömmlichen        Zweispulenwecker,          Fig.    3 die Aufteilung in zwei Wicklungen bei einem       Einspulenwecker,    welche in ihrer mechanischen Konzep  tion als bekannt vorausgesetzt werden können.  



  In der Schaltungsanordnung gemäss     Fig.    1 besitzt  der     astabile        Multivibrator        die    Transistoren 9, 10, die  Widerstände 11, 12, 15, 16, die Kondensatoren 13, 14,  17, 18, 19, die Arbeitswiderstände, die beiden voneinan  der getrennten Wicklungen 21, 22 der Elektromagnete 5,  und 6 eines Weckers,     sowie    die Dioden 7 und B.

   Die  Frequenz, mit der die Magnetspulen     abwechselnd    ma  gnetisiert werden und     damit    beispielsweise einen     Klöppel     zwischen den Glockenschalen oder eine Membrane in  einer     Lauthörkapsel    oder Hupe in Bewegung setzen, ist  einerseits durch die     Widerstände    11, 16, den     übergangs-          widerstand        Kollektor-Emitter    des Transistors 10 und  Kondensator 13, anderseits durch die Widerstände 12,  15, dem     Kollektor-Emitterwiderstand    des Transistors 9,  sowie den Kondensator 14 gegeben.

   In     Reihe    zu den       Induktivitäten    5, 6 sind die Dioden 7, 8 geschaltet,  welche insbesondere bei     Wechselstrombetrieb    ein besse  res Schaltverhalten ergeben, indem ein Stromrückfluss  über die Transistoren verhindert wird und daraus ein  geringerer     Wechselstrombedarf    resultiert. Bei Gleich  strombetrieb erfolgt die Stromzuführung über die An  schlussklemmen 1, 2     und    bei     Wechselstrombetrieb    über  die     Anschlussklemmen    3, 4.

   Mit den Kondensatoren 17  und 18, welche je einer     Spulenwicklung    parallel liegen,  ergibt sich kombiniert einerseits mit den gegebenen       Spuleninduktivitäten    eine     Parallelresonanz,    anderseits  ergibt sich     mit    dem Kondensator 19 eine     Serie-Reso-          nanz,    womit ein optimaler Wirkungsgrad insbesondere  bei     Wechselstrombetrieb    erreicht wird.

   Bei Wechsel  strombetrieb arbeitet die     Signalisiereinrichtung,    abgese  hen vom speziellen Resonanzbetrieb gleich wie ein  normaler     Wechselstromwecker.    Bei Gleichstrombetrieb  setzt der gesamte     Multivibrator    direkt die zugeführte  Gleichstromenergie in Wechselenergie zu, mit welcher  die Elektromagnete gesteuert werden.  



  Es ist somit wesentlich, dass jedem der zwei Transi  storen eine eigene Wicklung der Ein- oder Zweispulen  signalisierung     mit    in Serie geschalteten Dioden zugeord  net ist, womit die Schaltung kontaktfrei für Gleich- und  Wechselstrom funktionieren kann. Mit dieser Eigen  schaft lassen sich noch weitere Vorteile erzielen:  - längere Lebensdauer, kein     Kontaktabbrand;     - keine Korrosion der Kontakte und damit bei         längerem    Nichtgebrauch kein     Stromunterbruch    mög  lich;  - keine     Funkenstörungen;     -     Verwendungsmöglichkeit    in explosionsgefährde  ten Räumen;

    -     minimalster    Stromverbrauch bei     Wechselstrombe-          trieb.     



  Die Figuren 2 und 3 zeigen die Anordnung der  Wicklungen 5, 6 auf den     Eisenkernen    der Spulen.  Gemäss     Fig.    2 ist je eine der Spulen 5, 6 auf je einem  Schenkel des Elektromagneten vorgesehen, wobei a die  Wicklungsanfänge und e die Wicklungsenden bedeuten.  Bei     Einspulenweckern    sind die Wicklungen 5, 6 neben  einander auf dem     Eisenkern    untergebracht, wie in     Fig.    3  gezeigt ist. Sie können auf einem gemeinsamen Spulen  körper gewickelt sein, was ihre Herstellung     wesentlich     vereinfacht, indem beide     Wicklungsteile    im gleichen  Arbeitsgang angebracht werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Akustische Gleich- und Wechselstromsignalisie- rungseinrichtung mit einem elektrischen Wecker, der mindestens eine Erregerspule besitzt, dadurch gekenn zeichnet, dass jede von zwei getrennten Wicklungen (5, 6) des Weckers als Kollektorwiderstand eines der beiden Transistoren (9, 10) eines astabilen Multivibrators ge schaltet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zwei getrennten Wicklungen gleichzeitig die Erregerspulen eines Zweispulenweckers sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zwei getrennten Wicklungen auf der einzigen Spule eines Einspulenweckers angeordnet sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Serie mit jeder Wicklung eine Diode (7, 8) in Durchlassrichtung, zwischen Wicklung und Transistor- Kollektor geschaltet ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu jeder Wicklung ein Kondensator (17, 18) geschaltet ist.
CH742367A 1967-05-24 1967-05-24 Akustische Gleich- und Wechselstromsignalisierungseinrichtung CH455581A (de)

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