CH455664A - Schussfadenüberwachungsvorrichtung für Webmaschinen - Google Patents

Schussfadenüberwachungsvorrichtung für Webmaschinen

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CH455664A
CH455664A CH511867A CH511867A CH455664A CH 455664 A CH455664 A CH 455664A CH 511867 A CH511867 A CH 511867A CH 511867 A CH511867 A CH 511867A CH 455664 A CH455664 A CH 455664A
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CH
Switzerland
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weft thread
gripper
weft
monitoring device
thread
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Application number
CH511867A
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English (en)
Inventor
Bernath Oskar
Original Assignee
Fischer Ag Brugg Georg
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J2700/00Auxiliary apparatus associated with looms; Weavening combined with other operations; Shuttles
    • D03J2700/10Shuttles
    • D03J2700/14Gripper shuttles
    • D03J2700/16Gripper shuttles with warp or weft stop motion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Schussfadenüberwachungsvorrichtung    für Webmaschinen    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Schussfaden-          überwachungsvorrichtung    für Webmaschinen mit wäh  rend des     Schusseintrages    ausserhalb des Webfaches ver  bleibender     Schussfadenvorratsspule.    Speziell bezieht sich  die Erfindung auf     eine    elektrische     Schussfadenüberwa-          chung.     



  Bei Geweben, bei welchen aufgrund des     Schussein-          tragsystems    an der Gewebekante die     Schussfaden    als  Enden auslaufen, besteht die Schwierigkeit, infolge Man  gel einer genügenden Haftung des     Schussfadens        zwischen          Kettfaden,    die Anwesenheit eines     Schussfadens    durch  Abtasten des letzteren mit einer bekannten, gesteuerten       Schusswächternadel    festzustellen, weil jede     Belastung    des       Schussfadens    zu einer     Auslenkung    bzw. Schlinge führt.  



  Werden ausserhalb der Gewebekante verlängerte       Schussfäden    verwendet, die in einer sogenannten fal  schen Kante fest eingebunden werden, so dass ein grö  sserer Widerstand gegen das Verschieben des     Schuss-          fadens    in     Fadenlaufrichtung    erreicht und der Einsatz  einer     Tastnadel    ermöglicht wird, ist der Aufwand an  Garnmaterial für andere Zwecke als die Gewebeher  stellung gross und deshalb nicht     wirtschaftlich.     



  Werden die Fadenenden anstelle einer falschen  Kante mit mechanischen Mitteln gefangen und bis zum       Webblattanschlag    gehalten, so werden die vorwiegend  bei modernen,     raschlaufenden    Maschinen erheblich  schnell bewegten Elemente verschleissempfindlich und  aufwendig.  



  Die Erfindung bezweckt, die Anwesenheit auch we  nig über die Gewebekante hinausragender     Schussfaden     festzustellen, ohne letztere in nachteiliger Weise zu be  lasten bzw. das Fehlen von Faden zu registrieren und  das     Stillsetzen    der Webmaschine zu steuern.  



  Die     Schussfadenüberwachungsvorrichtung    für     Web-          maschinen    mit während des     Schusseintrages    ausserhalb  des Gewebefaches verbleibender     Schussfaden-Vorrats-          spule    gemäss der     Erfindung    ist dadurch gekennzeichnet,  dass das     Schusseintragsorgan    als elektrischer Schalter  ausgebildet ist,

   wobei der Greifer den einen Kontakt  und ein den     Schussfaden    führendes isoliertes Bremsplätt-         chen    den andern Kontakt bildet und der jeweils nor  mal vorliegende     Schussfaden    trennendes Element zwi  schen den     beiden    Kontakten bildet.  



  Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeich  nungen beispielsweise erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 einen Grundriss eines     Fadeneintragsorgans     mit den Einzelteilen eines ersten     Ausführungsbeispieles,          Fig.    2 eine Seitenansicht des in     Fig.    1 gezeigten       Fadeneintragsorgans,          Fig.    3 eine der     Fig.    1 ähnliche Darstellung des  Grundrisses mit einer zum Teil schematischen Darstel  lung der     erweiteren    Funktionsprinzipien der erfindungs  gemässen Ausführung,

         Fig.    4 eine der     Fig.    1 ähnliche Abbildung einer  zweiten Ausführungsform,       Fig.    5 einen Grundriss eines     Fadeneintragorgans     mit einer zum Teil schematischen Darstellung einer  dritten Ausführungsform mit Stromspeicherung für die       Inbetriebhaltung    der elektrischen Steuerung.  



       Fig.    1 zeigt einen Grundriss eines     Fadeneintragor-          gans    mit den Einzelteilen eines ersten Ausführungs  beispiels. Man     erkennt    einen Greifer 1, welcher bei  spielsweise mit einem Band 2 verbunden ist, eine Platte  3, die mit Schrauben 4 ein Bremsplättchen 5 am Grei  fer 1 festhält. Das Bremsplättchen 5 ist an seiner hin  teren Hälfte mit einem aufgespritzten isolierenden Be  lag 6 überzogen, welcher an der Stelle 7 unterbrochen  ist. Ein im Greifer 1 durch eine Isolation distanzier  ter Stift 9 steht in leitender Verbindung mit der Stelle 7.

    Die Spitze 10 des Greifers 1 ist in an und für sich  bekannter Weise ausgebildet und gestattet die Führung  des     Schussfadens    11 zwischen Greifer 1 und Brems  plättchen 5. Durch das Fehlen eines     Schussfadens    11  gelangt das Bremsplättchen 5 in leitenden Kontakt mit  dem Greifer 1, so dass sich in diesem Falle eine elek  trische Verbindung ausbildet, die vom Greifer 1 über  das Bremsplättchen 5 zum Stift 9 führt. Bei Anwesen  heit eines     Schussfadens    11 ist diese Stromlinie unter  brochen, der     Schussfaden    11 bildet im normalen Be  trieb der Webmaschine trennendes Element zwischen      den beiden Kontakten.

   Daraus     resultiert    die Funktion       eines        elektrischen    Schalters.  



       Fig.    2 stellt eine Seitenansicht des in     Fig.    1 gezeig  ten     Fadeneintragsorgans    dar. Zur besseren Darstellung  der Spitze 10 des Greifers 1 ist das Bremsplättchen 5  abgebrochen gezeichnet. Vor der Spitze 10 befindet  sich der     Schussfaden    11, welcher das unter Feder  spannung gehaltene     Bremsplättchen    5 vom Greifer 1  distanziert.  



       Fig.    3 ist eine der     Fig.    1     ähnliche        Darstellung    des  Grundrisses mit     einer    zum Teil schematischen Darstel  lung der elektrischen     Steuerung    des ersten     Ausführungs-          beispiels.    Man erkennt den Greifer 1 auf dem Band 2  mit den weiteren Merkmalen gemäss     Fig.    1 sowie eine  ausserhalb der Gewebekante 12 verschiebbar ange  brachte und     elektrischleitende        Abtastvorrichtung    13,

    welche unter     Zwischenschaltung    einer Isolationsplatte  14 mit     einem    nicht näher dargestellten     Webmaschinen-          support    15 verbunden     ist.    Von der     Abtastvorrichtung     13 führt eine     elektrischleitende    Verbindung 16 zu     einem     an sich bekannten     elektrischen        Impulsumformer    17.  Eine am Minuspol mit dem Band 2 und am Pluspol  mit dem Impulsumformer 17 verbundene Stromquelle  18 stellt den Eingangskreis 19 dar.

   Bei der     Eingabe     eines kurzen Stromimpulses 20 von     beispielsweise    1 sec,       welcherdurch    den an der     Abtastvorrichtung    13 in       Richtung    von der Gewebekante 12 weg     entlanggleiten-          den    Stift 9 beim Fehlen eines     Schussfadens    11     im     Greifer 1     zustandekommt,    erscheint am Ausgang 21  des Impulsumformers 17 ein     Stromimpuls    22 von     bei-          spielsweise    20 sec.

   Dieser     Stromimpuls    22     ist    nun im  stande, eine an sich bekannte     elektrische    Steuerung an  der Webmaschine zum Ansprechen zu bringen, welche  die     Webmaschine        stillsetzt.     



       Fig.    4 zeigt     eine    der     Fig.    1     ähnliche        Abbildung     einer zweiten     Ausführungsform    mit zum Teil schema  tischer Darstellung     einer    Funktionsvariante. Der Grei  fer 1     befindet    sich     unmittelbar        an    der     Gewebekante     12. Das Bremsplättchen 5 ist, wie in     Fig.    1 beschrieben,  am Greifer 1 befestigt.

   Im Greifer selbst ist     eine     Mikrobatterie 23 und     ein        Oszillator    24 eingebaut. Die  Batterie 23 liegt einerseits an der     Greifermasse    25  und     ist    anderseits mit dem     Oszillator    24 verbunden.  Vom     Oszillator    führt     eine    weitere Verbindung 26 zu       einem    vom Greifer 1 durch eine Isolation 27 getrenn  ten Stift 28, welcher in leitender     Verbindung    mit dem       Bremsplättchen    5 steht.

   Durch das Fehlen eines     Schuss-          fadens    11 im Greifer 1 wird der     Stromkreis        geschlossen     und der     Oszillator    eingeschaltet, worauf sich ein elek  trisches Feld 29 von beispielsweise 10     kHz        ausbildet,     welches einen     in    unmittelbarer Nähe montierten und       an    sich bekannten Empfänger 30 zum Ansprechen  bringen kann.

   Es kommt     ein        Steuerimpuls        zustande,     welcher über einen     Selektor    31 einem an sich bekann  ten Verstärker mit Impulsumformer 32 zugeleitet wird  und am Ausgang 33 einen     Stromimpuls    34 von bei-         spielsweise    20 sec ergibt. Der     Selektor    31 bezweckt,  den Einfluss des     elektrischen    Feldes 29 auf die Zeit  dauer zu beschränken,     während    welcher der Greifer  1 um den Betrag 35 verschoben wird.

   Der     Stromimpuls     34 wird, wie bei     Fig.    3 beschrieben, zur     Stillsetzung    der       Webmaschine    verwendet.  



  Es     ist    denkbar, anstelle eines elektrischen Feldes  ein     magnetisches    Feld zu verwenden und als Empfänger  einen     Hallgenerator    einzusetzen.  



       Fig.    5 zeigt einen     Grundriss        eines        Fadeneintragor-          gans    mit     einer    zum Teil     schematischen    Darstellung  einer dritten     Ausführungsform    mit Stromspeicherung  für die     Inbetriebhaltung    der elektrischen Steuerung. Man  erkennt einen Greifer 1 auf einem Band 2 mit Brems  plättchen 5, Isolation 27, Stift 28 und     Oszillator    24  gemäss der Beschreibung zu     Fig.    4.

   Anstelle einer  Mikrobatterie 23 ist ein Kondensator 36 eingebaut,  welcher mit durch die Isolation 37 vom Greifer 1 ge  trenntem Stift 38 verbunden ist.  



  In der einen Lage des Greifers 1, bei welcher sich  die Spitze 10 ausserhalb der     Webkante    12 befindet,       wird    über einen Schleifkontakt 39 der Pluspol einer  Batterie 40 mit dem Kondensator 36 in Verbindung  gebracht und aufgeladen.

   Der Minuspol der Batterie  40 ist über das Band mit der Masse des Greifers 1  und     damit    auch mit dem anderen Pol des Kondensa  tors 36     verbunden.    Die bei der kurzen     Berührungszeit     des Stiftes 38 mit dem     Schleifkontakt    39 gespeicherte       Elektrizitätsmenge    genügt, um zeitlich eine ausreichend  lange     Betriebsdauer    des     Oszillators    24 während eines  Bewegungszyklus des Greifers 1 zu gewährleisten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schussfaden-Überwachungsvorrichtung für Webma- schinen mit während des Schusseintrages ausserhalb des Webfaches verbleibender Schussfaden-Vorratsspule, da durch gekennzeichnet, dass das Schusseintragsorgan als elektrischer Schalter ausgebildet ist, wobei der Greifer (1) den einen Kontakt und ein den Schussfaden (11) führendes isoliertes Bremsplättchen (5) den andern Kon takt bildet und der jeweils normal vorliegende Schuss faden (11)
    trennendes Element zwischen den beiden Kontakten bildet. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schalter über einen Stift (9) mit einer Abtastvorrichtung (13) elektrisch verbunden wer den kann und ein Impulsumformer (17) vorgesehen ist, welcher einen zeitlich kurzen Stromimpuls (20) in einen langen Stromimpuls (22) umwandelt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schalter mit einem Oszillator (24) verbunden ist. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass als elektrischer Energiespeicher ein Kondensator (36) im Greifer (1) vorgesehen ist.
CH511867A 1967-04-11 1967-04-11 Schussfadenüberwachungsvorrichtung für Webmaschinen CH455664A (de)

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CH511867A CH455664A (de) 1967-04-11 1967-04-11 Schussfadenüberwachungsvorrichtung für Webmaschinen
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010142446A1 (en) 2009-06-10 2010-12-16 Picanol N.V. Gripper unit, control system for a gripper unit and weaving machine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010142446A1 (en) 2009-06-10 2010-12-16 Picanol N.V. Gripper unit, control system for a gripper unit and weaving machine

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DE6607934U (de) 1971-05-19

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