CH455709A - Mit Böden versehene Rektifizierkolonne - Google Patents
Mit Böden versehene RektifizierkolonneInfo
- Publication number
- CH455709A CH455709A CH1060964A CH1060964A CH455709A CH 455709 A CH455709 A CH 455709A CH 1060964 A CH1060964 A CH 1060964A CH 1060964 A CH1060964 A CH 1060964A CH 455709 A CH455709 A CH 455709A
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- rectifying column
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- liquid
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D3/00—Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
- B01D3/14—Fractional distillation or use of a fractionation or rectification column
- B01D3/16—Fractionating columns in which vapour bubbles through liquid
- B01D3/22—Fractionating columns in which vapour bubbles through liquid with horizontal sieve plates or grids; Construction of sieve plates or grids
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
Description
Mit Böden versehene Rektifizierkolonne Für die Wirkung und Belastbarkeit von Stoffaustauschböden ist die Verteilung und nach erfolgtem Austausch die Trennung von Dampf und Flüssigkeit massgeblich. Mangelhafte Verteilung und Trennung setzen den Austauschgrad und die höchstzulässige Dampfgeschwindigkeit herab. Bei den üblichen Stoffaustauschkolonnen (Glocken-, Sie und Ventiltellerbodenkolonnen) ist die Verteilung von Dampf und Flüssigkeit durch die Anzahl und Grösse der Einzelquerschnitte für den Dampfdurchtritt im flüssigkeitsbedeckten Bodenteil bestimmt. Sie wird z.B. beim Siebboden um so schlechter, je weniger Öffnungen er bei sonst gleichbleibenden Abmessungen hat und je grösser dieselben sind. Zur Trennung von Dampf und Flüssigkeit nach erfolgtem Stoffaustausch wird normalerweise der Bodenabstand so gross gewählt, dass ein freier Raum entsteht, um die besonders hoch spritzenden Flüssigkeitsteilchen aufzunehmen und ihren Übertritt in den nächsten Boden zu verhindern. Auch ist bereits versucht worden, die Dampf-Flüssigkeitstrennung dadurch zu verbessern, dass oberhalb des Bodens Prallbleche angebracht werden, die die emporgeschleuderten Flüssigkeitsteile zurückhalten. Diese Massnahme hat jedoch den Nachteil, einen erheblichen Teil des Dampfströmungsquerschnittes zu versperren. Somit muss eine Mindesthöhe der Böden eingehalten werden, wenn eine Verbesserung der Trennung erreicht werden soll. Eine über dem Boden liegende Füllkörperschicht wirkt ebenfalls trennend. Nachteilig ist jedoch ihr Raumbedarf. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Wirkung der bekannten Kolonnenböden unter Herabsetzung der Bodenabstände zu erhöhen. Sie löst diese Aufgabe durch Bereitstellung einer mit Böden versehenen Rektifizierkolonne, die einen geringen Bodenabstand und zwischen den Böden wenig oberhalb des Überlaufes für die Flüssigkeit ein Drahtgitter aufweist. Die Rektifizierkolonne kann zwischen den Böden mehrere, in geringem Abstand übereinander gelegene Drahtgitter aufweisen. Die Maschenanordnung der Drahtgitter kann fluchtend oder versetzt sein. Die Drahtgitter üben einen günstigen Einfluss auf die Verteilung des Dampfes in der Flüssigkeit aus, gleichzeitig aber werden hochgeschleuderte Flüssigkeitsteile von ihren Maschen zurückgehalten. Da der Strömungsquerschnitt für den Dampf gleichmässig über dem gesamten Boden und insgesamt nur geringfügig versperrt wird, treten auch bei Anbringung des Drahtgitters bzw. der Drahtgitter dicht oberhalb der Flüssigkeitsoberfläche keine Zwängungen des Dampf stromes auf. Auch ist die Bauhöhe eines einzelnen bzw. einiger Drahtgitter übereinander gering. Damit ist eine echte Verringerung der Kolonnenbauhöhe bei guter Austauschwirkung gegeben. Die senkrechten Gitterabstände und die Maschenweite der Drahtgitter werden vorteilhaft so gewählt, dass eine Verstopfung infolge Verschmutzung unter normal üblichen Bedingungen ausgeschlossen ist. Die Drahtgitter können in der Höhe verstellbar sein. Bei mehreren Drahtgittern kann das unterste Drahtgitter auch gering unterhalb der Flüssigkeitsoberfläche angebracht sein. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Rektifizierkolonne nach der Erfindung in einem senkrechten Schnitt durch zwei übereinanderliegende Böden der Kolonne dargestellt. Die Drahtgitter sind im Ausführungsbeispiel bei einer Siebbodenkolonne angewendet. Sie können aber auch bei Glockenböden oder Ventiltellerböden vorgesehen sein. Die beiden benachbarten Siebböden sind mit 1 und 2 bezeichnet. Über dem Boden 1 und über dessen Flüssigkeitsschicht 3 sind drei Drahtgitter 4 in der Höhe einstellbar angebracht. Die Dampfphase strömt durch den Boden 1 nach oben durch die Drahtgitter 4 in den Boden 2. Die durch den Dampfstrom mitgerissenen Flüssigkeitsteilchen werden an dem Drahtgitter 4 abgebremst oder ganz zurückgehalten. Die abgebremsten Flüssigkeitsteilchen verlieren in den Drahtgittern den grössten Teil ihrer kinetischen Energie und haben da durch nur noch eine sehr kleine Steighöhe. Zwischen Boden 1 und den Drahtgittern 4, insbesondere dem unteren Drahtgitter, wird eine sehr intensive Wirbelschicht ausgebildet, die das Verstärkungsverhältnis eines solchen Bodens erhöht. Durch Einbau der Drahtgitter 4 kann also gleichzeitig der Belastungsbereich vergrössert und die Bauhöhe des Kolonnenbodens verkleinert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Mit Böden versehene Rektifizierkolonne, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen geringen Bodenabstand und zwischen den Böden (1, 2) wenig oberhalb des Überlaufes für die Flüssigkeit ein Drahtgitter (4) aufweist.UNTERANSPRÜCHE 1. Rektifizierkolonne nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwischen den Böden (1, 2) mehrere, in geringerem Abstand übereinander gelegene Drahtgitter (4) aufweist.2. Rektifizierkolonne nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtgitter (4) auswechselbar sind und in verschiedenen Abständen voneinander einsetzbar sind, wodurch die Maschenweite der Gitter und der senkrechte Abstand zwischen den Gittern den Betriebsbedingungen angepasst werden können.3. Rektifizierkolonne nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtgitter (4) in ihrer Höhe verstellbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM0057929 | 1963-08-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH455709A true CH455709A (de) | 1968-05-15 |
Family
ID=7309055
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1060964A CH455709A (de) | 1963-08-23 | 1964-08-13 | Mit Böden versehene Rektifizierkolonne |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT246705B (de) |
| CH (1) | CH455709A (de) |
| GB (1) | GB1080483A (de) |
-
1964
- 1964-08-06 GB GB3198564A patent/GB1080483A/en not_active Expired
- 1964-08-12 AT AT693764A patent/AT246705B/de active
- 1964-08-13 CH CH1060964A patent/CH455709A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT246705B (de) | 1966-05-10 |
| GB1080483A (en) | 1967-08-23 |
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