CH455840A - Verfahren und Einrichtung zur Kühlung des überhitzten Heizdampfes von Wärmeaustauschern - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Kühlung des überhitzten Heizdampfes von Wärmeaustauschern

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CH455840A
CH455840A CH1132867A CH1132867A CH455840A CH 455840 A CH455840 A CH 455840A CH 1132867 A CH1132867 A CH 1132867A CH 1132867 A CH1132867 A CH 1132867A CH 455840 A CH455840 A CH 455840A
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CH
Switzerland
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steam
heat exchanger
cooler
condensate
superheated
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Application number
CH1132867A
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English (en)
Inventor
Papousek Dalibor
Original Assignee
Prvni Brnenska Strojirna Zd Y
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/32Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters arranged to be heated by steam, e.g. bled from turbines
    • F22D1/325Schematic arrangements or control devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zur Kühlung des überhitzten Heizdampfes von     Wärmeaustauschern       Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und  eine Einrichtung zur Kühlung des überhitzten     Heiz-          dampfes    von     Wärmeaustauschern    zum Vorwärmen eines  Mediums. Der Heizdampf wird von verschiedenen Quel  len aus zugeführt, wie     z.B.    von der     Anzapfung    der  Dampfturbine, von den Reduktionsstellen der Dampf  verteiler und     dergl.    und weist eine beträchtlich hohe  Temperatur auf.

   So ist     z.B.    für die     Hochdruck-Speise-          wasservorwärmer    (125 Atü, 250  C) im     Regenerativteil     der Dampfturbine Dampf von bis 50 Atü und 475  C  zur Verfügung. In solchen Fällen muss der     Vorwärmer-          dampfraum    aus teuren legierten Rohstoffen konstruiert  und hergestellt werden, oder es muss irgendeine Ein  richtung zur Kühlung des Heizdampfes ausgeführt wer  den.  



  Am gebräuchlichsten ist die Einrichtung zur Aus  nutzung des überhitzten Dampfes. Bei der     Vorwärmung     wird das     Hochdruck-Speisewasser,    welches zuvor im  eigenen     Vorwärmer    durch den kondensierenden Dampf  erwärmt wurde, dem besonderen selbständigen     Rohr-          wärmeaustauscher    oder dem im eigentlichen     Vorwärmer     eingebauten     Austauscher    zugeführt, in dem es noch  durch die vom überhitzten und um die Rohre strömen  den Dampf abgenommene     Wärme    erwärmt wird.

   Durch  die Wärmeabnahme wird die Wärme des überhitzten  Dampfes auf den geforderten Wert herabgesetzt und der  Dampf strömt weiter durch die Rohrleitung - falls der  installier ist wird in diesem Fall das Gewicht und dem  entsprechend auch der Preis höher.  



  Diese Einrichtung weist aber mehrere Nachteile auf.  Falls sie als selbständiger     Austauscher    ausgeführt ist,  muss der Gerätemantel ganz legiert sein und das Rohr  system wird durch den Speisewasserdruck beansprucht.  Bei der Beschädigung von solchen     Wärmeaustauschern     würde das     Hochdruck-Speisewasser    in den hoch überhitz  ten Dampf strömen. Wenn aber dieser     Wärmeaustau-          scher    in dem Dampfraum des     Hochdruckvorwärmers     zum Zwecke der     Heizdampftemperatur-Verminderung     installiert ist wird in diesem Fall das Gewicht und dem  entsprechend auch der Preis höher.  



  Bei einer analogen Einrichtung wird die Tempera  tur des überhitzten Dampfes durch das Kondensat von    diesem Dampf (statt des Speisewassers) herabgesetzt,  welches Kondensat bei hohem Druck mit Hilfe der  Speisepumpen über den Kühler in die Speiserohrleitung  transportiert wird. Auch diese Einrichtung weist diesel  ben Nachteile auf.  



  Ein weiteres benütztes Kühlverfahren des überhitzten  Dampfes beruht darin, dass das Kühlwasser in den  Dampf eingespritzt wird. Die Nachteile dieser Einrich  tung bestehen darin, dass eine Einrichtung zum Was  sereinspritzen, Dampfkühler, ein Steuerorgan zum Re  gulieren der Menge des einzuspritzenden Wassers und  dgl. zu     installieren    sind.  



  Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die an  geführten Nachteile zu beseitigen und das     erfindungs-          gemässe    Verfahren kennzeichnet sich dadurch, dass der  zugeführte überhitzte Dampf in einem Oberflächenküh  ler mittels des eigenen Kondensats von höchstens glei  chem Druck wie derjenige des überhitzten Dampfes ge  kühlt wird. Die Einrichtung zur Durchführung des Ver  fahrens kennzeichnet sich dadurch, dass der Innenraum  des     Hauptwärmeaustauschers    durch eine Rohrleitung an  den Oberflächenkühler angeschlossen ist.  



  Die Anwendung der Erfindung eignet sich für die  jenigen Fälle, bei denen der     Vorwärmer    zum Vorwär  men eines bestimmten Mediums durch den überhitzten  Dampf ausgelegt ist und wo ein ausreichender Unter  schied - das sogenannte Temperaturgefälle - zwischen  der Sättigungstemperatur des überhitzten Dampfes und  der geforderten Temperatur des erwärmten Mediums  vorhanden ist.  



  Die Erfindung ist in den Figuren beispielsweise dar  gestellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen Schaltplan der Erfindung,       Fig.    2 einen Schaltplan der Erfindung mit einstufiger       Vorwärmung,          Fig.    3 einen Schaltplan der Erfindung mit zweistufi  ger     Vorwärmung    und       Fig.4    einen zweiten Schaltplan der Erfindung mit  zweistufiger     Vorwärmung.     



  In     Fig.    1 tritt der überhitzte Dampf durch die Rohr  leitung 4 in den Kühler 1 ein, wo die     überhitzungstem-          peratur    auf die geforderte Temperatur herabgesetzt wird,      und gelangt durch die Rohrleitung 5 in den     Haupt-          wärmeaustauscher    2.     Im        Hauptwärmeaustauscher    2 kon  densiert der Dampf und wird in den Kühler 1 durch die  Rohrleitung 6 geführt. Von dem Kühler 1 wird er durch  die Rohrleitung 8 abgeleitet, in der das Steuerorgan 7  angeordnet ist, welches das     Kondensatniveau    im     Haupt-          wärmeaustauscher    2 regelt.

   Durch die Wärme des über  hitzten Dampfes wird ein bestimmter Teil des Konden  sats im Kühler 1 verdampft und als     Sattdampf    mittels  der Rohrleitung 9 zum     Hauptwärmeaustauscher    2 zu  rückgeführt.  



  In     Fig.    2 ist der Schaltplan der einstufigen     Vor-          wärmung    eines bestimmten Mediums durch den über  hitzten Dampf dargestellt, welcher zunächst in dem     im          Hauptwärmeaustauscher    2 eingebauten Kühler 1 ge  kühlt wird. Der überhitzte Dampf tritt durch die Rohr  leitung 4 in den Kühler 1 ein, wo er auf die geforderte  Temperatur durch das eigene Kondensat gekühlt wird,  und strömt anschliessend durch die Rohrleitung 5     in    den  Kondensationsteil des     Hauptwärmeaustauschers    2 hin  ein.

   Das Kondensat wird durch die Rohrleitung 6 abge  leitet, in der das das     Kondensatniveau    des     Hauptwärme-          austauschers    2 regulierende Steuerorgan 7 eingebaut ist.  



  In     Fig.3    ist der Schaltplan der zweistufigen     Vor-          wärmung    eines bestimmten Mediums durch den über  hitzten Dampf in der     1I.    Stufe veranschaulicht. Der  überhitzte Dampf tritt durch die Rohrleitung 4 in "den  Kühler 1 ein, wo die Überhitzung auf die geforderte  Temperatur herabgesetzt wird und strömt anschliessend  durch die Rohrleitung 5 in den     Wärmeaustauscher    2 der       II.    Stufe hinein,

   wo er kondensiert und das Kondensat  durch die Rohrleitung 6 über das das     Kondensatniveau     des     Hauptwärmeaustauschers    2 der     II.    Stufe registrie  rende Steuerorgan 7 in den Kühler 1 übergeleitet wird.  Hinter dem Steuerorgan 7 wird der     Kondensatdruck    auf  den des Heizdampfes im     Wärmeaustauscher    3 der I.  Stufe allmählich herabgesetzt. Der aus dem Kondensat  entstehende Dampf im Kühler 1 strömt durch die Rohr  leitung 10 in den     Wärmeaustauscher    3 der I. Stufe hin  ein.  



  Das von dem Kühler 1 herkommende Kondensat  wird durch die Rohrleitung 8 in die     Kondensatrohrlei-          tung    11 aus dem     Wärmeaustauscher    3 der I. Stufe abge  leitet. Durch die Wärme des überhitzten Dampfes wird  ein bestimmter Teil des Kondensats im Kühler 1 ver  dampft und gemeinsam mit dem Dampf aus einer  Dampfentnahme durch die Rohrleitung 10 in den       Wärmeaustauscher    der I. Stufe eingeführt.  



  In der     Fig.    4 ist ein weiterer Schaltplan der zwei  stufigen Erwärmung eines bestimmten Mediums wie in       Fig.    3 veranschaulicht, jedoch mit dem Unterschied,  dass bei der Einführung in den     Wärmeaustauscher    der    überhitzte Dampf sowohl der IL Stufe als auch der  I. Stufe gekühlt wird. Das verdampfte Kondensat wird  in den     Austauscher    3 der I. Stufe oder in den     Wärme-          austauscher    2 der     1I.    Stufe eingeführt, wie dies ge  strichelt und mit eingeklammerten Ziffern dargestellt ist.  



  Durch die Wahl der Geschwindigkeit des überhitz  ten Dampfes     im    Kühler 1 mit Rücksicht auf den zweck  dienlichsten Koeffizienten des Wärmeüberganges      k     ist  eine kleine     Wärmeaustauschfläche    des Kühlers zu erzie  len, welche Fläche einen Bruchteil der des     Haupt-          wärmeaustauschers    bildet und auch die kleinsten hydrau  lischen Verluste aufweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Kühlung des überhitzten Heizdamp fes von Wärmeaustauschern zum Vorwärmen eines Me diums, dadurch gekennzeichnet, dass der zugeführte überhitzte Dampf in einem Oberflächenkühler (1) mit tels des eigenen Kondensats von höchstens gleichem Druck wie derjenige des überhitzten Dampfes gekühlt wird. 1I. Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum des Hauptwärmeaustauschers (2) durch eine Rohrleitung (5) an den Oberflächenkühler (1) ange schlossen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass der Oberflächenkühler (1) als selb ständiger Kühler ausgebildet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Oberflächenkühler (1) in den Innenraum des Hauptwärmeaustauschers (2) eingebaut ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch II oder einem der vorhergehenden Unteransprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass in den selbständigen Oberflächenkühler (1) Dampfrohrleitungen von unterschiedlichem Druck münden. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch II oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrlei tung (10) zur Ableitung des im Oberflächenkühler (1) verdampften Kondensats in den Innenraum eines nach geschalteten Wärmeaustauschers (2, 3) eingeführt wird.
CH1132867A 1967-08-11 1967-08-11 Verfahren und Einrichtung zur Kühlung des überhitzten Heizdampfes von Wärmeaustauschern CH455840A (de)

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