CH456217A - Klemmschnalle für Riemen, insbesondere von Skibindungen - Google Patents
Klemmschnalle für Riemen, insbesondere von SkibindungenInfo
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- A44B11/00—Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts
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- A44B11/06—Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts frictionally engaging surface of straps with clamping devices
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Description
Klemmschnalle für Riemen, insbesondere von Skibindungen Die Erfindung betrifft eine Klemmschnalle für Rie men, insbesondere von Skibindungen, bestehend aus zwei mittels eines Quergelenkes miteinander verbundenen, als zweiarmige Hebel ausgebildeten Schnallenteilen, von de nen das eine ein z.B. querangeordnetes Klemmglied, vorzugsweise in Form einer Rolle, und das andere einen mit dem Klemmglied unter Federwirkung zum Einklem men des Riemens zusammwirkenden Dorn aufweist.
Bisherige Klemmschnallen dieser Art waren verhält- nismässig umständlich zu öffnen. Das mit dem Klemm glied versehene Schnallenteil musste zum Öffnen an dem dem Klemmglied gegenüberliegenden Hebelarm mittels eines Griffansatzes angehoben werden, damit der Eingriff von Dorn und Klemmglied aufgehoben und der Riemen nach unten herausgezogen werden konnte. Dieses Anhe ben war jedoch mühsam, da das Klemmglied gegen den Schuh gedrückt und dadurch der Riemen festgehalten wurde. Auch das Einbringen des Riemens machte unter Umständen Schwierigkeiten.
Bei anderen bekannten Klemmschnallen war zum öffnen der Schnalle das den Dorn tragende Schnallenteil mittels eines vor dem Klemmglied angeordneten Grifftei les anzuheben, was jedoch ebenfalls Schwierigkeiten bereiten konnte, wenn das anzuhebende Schnallenteil kein festes Widerlager am Schuh fand. Andererseits neigte eine solche Klemmschnalle bei zu starken Krüm mungen des Riemens zu unerwünschtem selbsttätigem Öffnen.
Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber eine Klemmschnalle, die bei sicherer und zuverlässiger Wir kungsweise sich gleichzeitig bequem öffnen lässt. Die Erfindung besteht darin, dass die dem Klemmglied bzw. dem Dorn entgegengesetzten Hebelarme der Schnallentei le derart überkreuz mit den das Klemmglied bzw. den Dorn tragenden Hebelarmen angeordnet sind, dass durch Gegeneinanderdrücken der genannten entgegengesetzten, zur Handbetätigung vorgesehenen Hebelarme entgegen der Federwirkung Klemmglied und Dorn sich voneinan der entfernen.
Eine solche Betätigung der Klemmschnalle ist einfach und zuverlässig und unabhängig von einem ein notwendi ges Widerlager bietenden Schuh oder sonstigen Teil, indem die beiden Schnallenteile ohne ein solches Wider lager mit zwei Fingern einer Hand scherenartig gespreizt werden können. Auch ist es nicht notwendig, zum Öffnen der Schnalle etwa den Riemen an anderer Stelle zu lockern oder die andere Hand zu Hilfe zu nehmen. Die Schnalle lässt sich ferner ohne weiteres so ausführen, dass sie sicher am Schuh anliegt, selbst wenn der Riemen mit kleinem Radius um den Schuh herumgeführt ist.
Vorzugsweise sind die dem Klemmglied bzw. dem Dorn entgegengesetzten, zur Betätigung der Klemm schnalle dienenden Hebelarme je mit einem, z.B. in Form eines plattenartigen Quersteges für die Finger einer Hand versehen, um das Bedienen der Klemmschnalle weiter zu erleichtern.
In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist das den Dorn tragende Schnallenteil über das in eine öffnung dieses Schnallenteiles hineinragende Klemmglied hinaus verlängert, wobei die Verlängerung als Griffstück zum Abheben des Dornes vom Klemmglied ausgebildet ist. Es besteht hierdurch die zusätzliche Möglichkeit, durch Anheben des Griffstückes bei gleichzeitigem Zie hen des Riemens diesen aus der Schnalle zu entfernen, was unter Umständen erwünscht sein kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Hierin zeigen: Fig. 1 die Seitenansicht einer Klemmschnalle, und zwar im Schnitt nach Linie 1-1 der Fig. 2, Fig. 2 eine Draufsicht auf Fig. 1, wobei Fig. 1 und 2 die Klemmschnalle im geschlossenen Klemmzustand zei gen, Fig. 3 das das Klemmglied tragende Schnallenteil der Klemmschnalle und Fig. 4 die Seitenansicht der Klemmschnalle, jedoch in geöffnetem Zustand derselben.
Die Klemmschnalle besteht im wesentlichen aus den beiden als zweiarmige Hebel ausgebildeten Schnallentei len 10 und 11, welche durch einen Quergelenkzapfen 12 miteinander verbunden sind. Das Schnallenteil 10 weist zwei Seitenwangen 13 auf, die durch drei Stege 14, 15 und 16 miteinander verbunden sind. Der Mittelsteg 15 trägt den Dorn 17, der an seinem vorderen Ende eine Verzahnung 18 aufweist. Der Dorn 17 ist gegenüber dem übrigen Schnallenteil auf geringere Breite abgesetzt, wobei die Absätze 19 als Anschläge für das andere Schnallenteil 11 dienen, wie noch nachfolgend beschrie ben wird. .
Das andere Schnallenteil 11 weist ebenfalls zwei Seitenwangen 20 auf, die jedoch einen etwas geringeren Abstand als die Seitenwangen 13 des Schnallenteiles 10 haben, so dass sich, wie insbesondere aus Fig. 2 hervor geht das Schnallenteil 11 zwischen den Seitenwangen 13 des Schnallenteiles 10 einfügen lässt. Die Seitenwangen 20 des Schnallenteiles 11 sind ebenfalls durch drei Querstege 21, 22 und 23 miteinander verbunden. Hierbei dient der Quersteg 21 zum Anschluss des zu einer Schlaufe 24 geschlossenen Endes des Riemens 25, wäh rend der Quersteg 23 das als Rolle ausgebildete Klemm glied 26 trägt. Die Rolle kann z.B. aus einem Blech nachträglich über den Steg 23 gerollt sein.
Auf dem die beiden Schnallenteile 10 und 11 verbin denden Quergelenkzapfen 12 ist eine Schraubenfeder 27 aufgeschoben, deren eines Ende 28 am Quersteg 15 des Schnallenteiles 10 und deren anderes Ende 29 am Quersteg 22 des Schnallenteiles 11 abgestützt ist.
In Fig. 1 und 2 ist die Klemmschnalle im geschlosse nen Zustand gezeigt. Die Feder 27 drückt die beiden Schnallenteile 10 und 11 an ihren (in der Zeichnung linken) Hebelarmen mit den als Griffstücke dienenden Querstegen 14 und 21 auseinander, während die gegen überliegenden Hebelarme mit dem Klemmglied 26 und dem Dorn 17 gegeneinander gedrückt werden, wobei sie das freie Ende 30 des Riemens 25 zwischen sich einklem men.
Ist kein Riemen eingezogen, können sich die Ober kanten der Seitenwangen 20 des Schnallenteiles 11 unter der Wirkung der Feder 27 gegen die Absätze 19 beider seits des Dornes 17 am Schnallenteil 10 legen und dadurch den Hub der beiden Schnallenteile gegeneinan der begrenzen.
Soll der Riemen 25 gelöst, die Schnalle also geöffnet werden, kann dieses dadurch geschehen, dass mit zwei Fingern einer Hand die beiden Stege 14 und 21 der beiden Schnallenteile gegeneinandergedrückt werden, wie dieses in Fig. 4 dargestellt ist. Der Dorn 17 entfernt sich dadurch von dem Klemmglied 26, so dass der Riemen freigegeben wird und dadurch aus der Schnalle herausge zogen werden kann.
Eine andere Möglichkeit, die Schnalle zu öffnen, besteht darin, dass der ebenfalls als Griffstück ausgebil dete Quersteg 16 am Schnallenteil 10 und damit zugleich der Dorn 17 von dem Klemmglied 26 abgehoben wird. Dies ist jedoch im wesentlichen nur dann möglich, wenn der Schnallenteil 11, etwa durch den entsprechend geleg ten Riemen, am Schuh gleichzeitig festgehalten wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Klemmschnalle für Riemen, insbesondere von Skibin dungen, bestehend aus zwei mittels eines Quergelenkes miteinander verbundenen, als zweiarmige Hebel ausgebil deten Schnallenteilen, von denen das eine ein Klemm glied und das andere einen mit dem Klemmglied unter Federwirkung zum Einklemmen des Riemens zusammen wirkenden Dorn aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Klemmglied (26) bzw. dem Dorn (17) entgegen gesetzten Hebelarme der beiden Schnallenteile (10, 11) derart überkreuz mit den das Klemmglied bzw. den Dorn tragenden Hebelarmen angeordnet sind, dass durch Ge- geneinanderdrücken der genannten entgegengesetzten Hebelarme entgegen der Federwirkung (27) Klemmglied (26) und Dorn (17) sich voneinander entfernen. UNTERANSPRÜCHE 1.Klemmschnalle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die dem Klemmglied (26) bzw. dem Dorn (17) entgegengesetzten Hebelarme je mit einem Griffansatz (21, 14) für die Finger einer Hand versehen sind. 2. Klemmschnalle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Klemmglied (26) als Rolle ausge bildet ist. 3. Klemmschnalle nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Schnal lenteile (10, 11) bildenden Hebel je zwei Seitenwangen (13, 20) aufweisen und die Griffansätze (14, 21) als die Seitenwangen verbindende plattenartige Querstege ausge bildet sind. 4.Klemmschnalle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das den Dorn (17) tragende Schnallen teil (10) über das in eine öffnung dieses Schnallenteiles hineinragende Klemmglied (26) hinaus verlängert und die Verlängerung als Griffstück (16) zum Abheben des Dornes (17) vom Klemmglied (26) ausgebildet ist. 5. Klemmschnalle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein den Dorn (17) bildender plattenar tiger Steg (15) des einen Schnallenteiles (10) zur Bildung des Dornes seitlich auf geringere Breite abgesetzt ist und die Absätze (19) als Anschläge für das das Klemmglied (26) tragende Schnallenteil (11) vorgesehen sind, gegen die sich dieses (11) unter der Federwirkung (27) mittels seiner Seitenwangen (20) legt. 6.Klemmschnalle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Erzeugung der Federwirkung eine Schraubenfeder (27) vorgesehen ist, die auf dem die beiden Schnallenteile (10, 11) verbindenden Gelenkzap fen (12) angeordnet ist und deren Enden (28, 29) an je einem Quersteg (15, 22) der beiden Schnallenteile abge stützt sind. 7. Klemmschnalle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die je zwei Seitenwangen (13, 20) aufweisenden und durch Querstege (14, 15, 16; 21, 22, 23) U-förmig versteiften Schnallenteile (10, 11) aus je einem zusammenhängenden Blechstück geformt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV0019266 | 1966-08-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH456217A true CH456217A (de) | 1968-05-15 |
Family
ID=7577718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH917567A CH456217A (de) | 1966-08-02 | 1967-06-28 | Klemmschnalle für Riemen, insbesondere von Skibindungen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT277023B (de) |
| CH (1) | CH456217A (de) |
-
1967
- 1967-06-27 AT AT596867A patent/AT277023B/de not_active IP Right Cessation
- 1967-06-28 CH CH917567A patent/CH456217A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT277023B (de) | 1969-12-10 |
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