CH456277A - Absperrorgan, insbesondere für Flüssigkeitsleitungen - Google Patents

Absperrorgan, insbesondere für Flüssigkeitsleitungen

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CH456277A
CH456277A CH1568467A CH1568467A CH456277A CH 456277 A CH456277 A CH 456277A CH 1568467 A CH1568467 A CH 1568467A CH 1568467 A CH1568467 A CH 1568467A CH 456277 A CH456277 A CH 456277A
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CH
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valve
shut
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CH1568467A
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Jecklin Rudolf
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Jecklin Rudolf
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/52Mechanical actuating means with crank, eccentric, or cam
    • F16K31/524Mechanical actuating means with crank, eccentric, or cam with a cam
    • F16K31/52408Mechanical actuating means with crank, eccentric, or cam with a cam comprising a lift valve
    • F16K31/52433Mechanical actuating means with crank, eccentric, or cam with a cam comprising a lift valve with a streamlined or helically shaped valve member, e.g. for reducing flow losses or guiding the fluid flow

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Description


  Absperrorgan, insbesondere für Flüssigkeitsleitungen    Die Erfindung betrifft ein Absperrorgan für unter  Druck stehende Flüssigkeitsleitungen und weist den Vor  teil auf, dass das Absperren des Flüssigkeitsstromes  durch den     Leitunsgdruck    erfolgt, ohne dass dabei schäd  liche Druckstösse entstehen.  



  Die gebräuchlichen Auslass- und     Durchlassventile     werden durch eine Spindel betätigt, wobei der     Anpress-          druck    von Hand aus erfolgt und deshalb ungleichmässig  ist, so dass besonders die Abdichtung und die Spindel  überbeansprucht wird. Die Spindel muss in einem Winkel  zur Leitung angebracht sein, was Raum beansprucht. Die  Stopfbüchse der Spindel umschliesst eine radial und axial  bewegliche Achse, wodurch die dauernde Abdichtung  erschwert ist. Bekannte Konstruktionen ohne Spindel  sind teilweise unzuverlässig; andere sind, infolge mögli  cher Druckstösse bei schnellem Schliessen, von den  technischen Behörden nicht für alle Zwecke zugelas  sen.  



  Durch die vorliegende Erfindung werden die erwähn  ten Nachteile mindestens teilweise beseitigt sowie Verein  fachungen in der Konstruktion und Form und Erleichte  rungen und Verbesserungen in der Bedienung erzielt.  Dieses wird dadurch erreicht, dass beim Schliessen des  Ventils durch den Flüssigkeitsdruck eine in Abhängigkeit  vom axialen Weg des Ventilkörpers abnehmende Flüssig  keitsmenge durchfliesst.  



  Als Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung je  ein Auslassventil und ein     Durchlassventil    schematisch  und teilweise im Schnitt gezeichnet. Es zeigen:       Fig.    1 ein Auslassventil in geschlossenem Zustand,       Fig.    2 einen     Schnit        0-Q    zu     Fig.    1,       Fig.    3 ein     Durchlassventil    in teilweise geöffneter La  ge.  



  Im Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    1 bezeichnet D  die Druckseite und A die Auslaufseite der Leitung. K ist  der Ventilkopf welcher mit dem Abdichtungsring R und  dem Ventilsitz S die Abdichtung bewirkt. Der demontier  bare Anschlag T begrenzt den Hub des Ventils. Durch  den Nocken N wird der Ventilkörper V beim öffnen in  der zylindrischen Führung F im     Durchlassgehäuse    G  gegen die Druckseite hin bewegt, wodurch das Abheben  des Ventils von seinem Sitz erfolgt.

   Im kolbenförmigen    Ventilkörper V sind zwischen den     Führungsschienen    E  Aussparungen L eingearbeitet, welche sich gegen den  Ventilkopf K hin derart verkleinern, dass der oberste Teil  des Ventilkörpers V in seinem ganzen Umfang an die  zylindrische     Ventilkörperführung    F grenzt und damit nur  soviel Zwischenraum frei lässt als die     Verschiebbarkeit     des Ventilkörpers im     Durchlasszylinder    erfordert. Auf  der Druckseite ist die     rohrförmige    Innenwand W des       Durchlassgehäuses    G gegen den Ventilsitz S hin trichter  förmig verengt. Der Betätigungshebel H ist über die  Achse X mit dem Nocken N fest verbunden und  zwischen den Anschlägen M1 und M2 beweglich.

   Die  Achse X wird durch eine, nicht gezeichnete, abdichtende  und bewegungshemmende Stopfbüchse, nach aussen ge  führt.  



  Die Wirkungsweise beim öffnen des Durchlasses ist  folgende: Durch Verschieben des Betätigungshebels H in  der Richtung des Pfeiles wird der Ventilkörper V durch  den Nocken N gegen die     Druckseite    hin verschoben,  wodurch die Abdichtung R vom Ventilsitz S abgehoben  wird und ein Teil der Flüssigkeit von der     Druckseite    her  zwischen dem Ventilkopf K und dem Durchlass- und  Führungszylinder F nach der     Auslasseite        fliessen    kann.  Bei weiterer Bewegung des Hebels wird die     Durchfluss-          menge    der Flüssigkeit entsprechend der sich am Ventil  sitz S vergrössernden     Querschnittsfläche    der Aussparun  gen gesteigert.

   Bei ganz geöffnetem Ventil fliesst die  Flüssigkeit ohne wesentliche Richtungsänderung von der  Druckseite her durch den     Durchlasszylinder    zur     Auslass-          seite.    Das Schliessen des Ventils erfolgt durch Zurückstel  len des Hebels H bis zum Anschlag M1. Da keine  Verbindung des Nockens N mit dem Ventil V besteht,  wird das Ventil durch den Flüssigkeitsdruck in die  Schliessstellung befördert. Die progressive Verminderung  der Flüssigkeitsmenge durch die zunehmende Verengung  des     Durchflussraumes    bewirkt eine, gegen die     Schliess-          stellung    hin zunehmende Verlangsamung des selbsttäti  gen Schliessvorganges.  



  Diese Verlangsamung wird auf der Druckseite noch  verstärkt durch die trichterförmige Verengung des       Durchlassgehäuses    G gegen die Kante des Ventilkopfes  K. Eine weitere zusätzliche Dämpfung entsteht auf der      Druckseite kurz vor dem Ende des Schliessvorganges  durch Wirbelbildung in der, von Ventilsitz,     Durchlassge-          häuse    und Ventilkopf gebildeten, ringförmigen Mulde.       Durch    diese Vorgänge werden plötzliche Druckstösse auf  die Leitung auch dann vermieden, wenn der Hebel H so  rasch von Hand zurückgestellt wird, dass die Drehung  des Nockens N dem Schliessen des Ventils voreilt.  



       Fig.3    zeigt ein     Durchlaufventil.    Der kegelförmige  Ventilkörper ist mit der Achse P im Gleitlager U 1 und  im demontierbaren Gleitlager U2 verschiebbar gelagert.  Die Betätigung erfolgt mittelst des Hebels H über die  Gelenke     J1    und J2. Durch das Gewicht des Hebels H  wird das Ventil in der Schliessstellung zusätzlich zum  Leitungsdruck auf seinen Sitz gepresst, so dass der  Durchlass auch dann geschlossen bleibt wenn der Lei  tungsdruck aufgehoben ist. Eine solche zusätzliche Wir  kung könnte natürlich auch durch andere Mittel,     z.B.     durch Federkraft erfolgen.  



  Der Betätigungshebel könnte bei den Ausführungs  beispielen auch mittelst einer     Arretiervorrichtung,    in  bestimmten Stellungen feststellbar, ausgebildet sein. Der  Antrieb der Achse zur Bewegung des Ventilkörpers  könnte auch indirekt, beispielsweise über einen     Schnek-          kentrieb,    erfolgen. Beim Auslaufventil könnte die Bewe  gung des Ventilkörpers auch durch eine, über dem  Auslaufrohr durch Drehung verschiebbare Hülse welche  im Auslaufrohr auf den Ventilkörper drückt, erfolgen.  Besonders bei nicht senkrecht verlaufenden Leitungen  wird das spezifische Gewicht des Ventilkörpers vorteil  haft dem Wert 1 angenähert um eine ausgeglichene  Führung zu erhalten. Dies kann durch geeignetes Mate  rial oder durch Hohlräume im Innern des Ventilkörpers  erreicht werden.

    



  Die wichtigsten Vorteile der beschriebenen Absperr  organe sind das automatisch verlangsamte Schliessen des    Ventils, das Wegfallen des     Spindeltriebes    sowie die  einfachere und schnellere Bedienung durch einen Hebel.  Die ungefähre     Durchflussmenge    der     Flüssigkeit    ist an der  Stellung des Bedienungshebels ersichtlich, was besonders  bei Mischbatterien die Regulierung     erleichtert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Absperrorgan für unter Druck stehende Flüssigkeits leitungen, dadurch gekennzeichnet, dass in einer zylindri schen Durchlassöffnung ein Ventilkörper axial beweglich eingesetzt ist und dass sich die Querschnittsfläche dieses Ventilkörpers gegen den Ventilsitz hin derart vergrössert, dass beim Schliessen des Ventils durch den Flüssigkeits druck eine Abhängigkeit vom axialen Weg des Ventilkör pers abnehmende Flüssigkeitsmenge durchfliessen kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Absperrorgan nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass durch eine Verengung des Durchlass querschnittes auf der Druckseite die Durchflussmenge der Flüssigkeit um den Ventilkopf gegen den Schliess- punkt hin zusätzlich vermindert wird. 2. Absperrorgan nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Bedienungshebel mit einer Brems vorrichtung verbunden ist, welche seine Bewegung in bestimmten Lagen anhalten kann. 3. Absperrorgan nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das spezifische Gewicht des Ventil körpers dem Wert 1 angenähert ist.
CH1568467A 1967-11-09 1967-11-09 Absperrorgan, insbesondere für Flüssigkeitsleitungen CH456277A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3143059A1 (de) * 1981-10-30 1983-05-19 Arthur Pfeiffer Vakuumtechnik Wetzlar Gmbh, 6334 Asslar Vakuumventil
EP0584968A1 (de) * 1992-07-30 1994-03-02 Erie Manufacturing Company Steuerventil

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3143059A1 (de) * 1981-10-30 1983-05-19 Arthur Pfeiffer Vakuumtechnik Wetzlar Gmbh, 6334 Asslar Vakuumventil
EP0584968A1 (de) * 1992-07-30 1994-03-02 Erie Manufacturing Company Steuerventil
US5397098A (en) * 1992-07-30 1995-03-14 Erie Manufacturing Company Modulating valve

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