CH456353A - Selbstansaugende Kreiselpumpe - Google Patents

Selbstansaugende Kreiselpumpe

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Publication number
CH456353A
CH456353A CH228066A CH228066A CH456353A CH 456353 A CH456353 A CH 456353A CH 228066 A CH228066 A CH 228066A CH 228066 A CH228066 A CH 228066A CH 456353 A CH456353 A CH 456353A
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CH
Switzerland
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channel part
channel
self
priming centrifugal
centrifugal pump
Prior art date
Application number
CH228066A
Other languages
English (en)
Inventor
Erler Hartmut
Original Assignee
Apollowerk Goessnitz Veb
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Filing date
Publication date
Application filed by Apollowerk Goessnitz Veb filed Critical Apollowerk Goessnitz Veb
Publication of CH456353A publication Critical patent/CH456353A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D5/00Pumps with circumferential or transverse flow

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Selbstansaugende Kreiselpumpe    Die     Erfindung    betrifft eine selbstansaugende Kreisel  pumpe mit     sternförmigem    Laufrad,     ringförmigem    Saug  raum und einseitigem     Förderkanal,    der annähernd       tangential    in den Saugschlitz und in den Druckraum  mündet.  



  Es ist bekannt, bei     selbstansaugenden    Pumpen mit       einseitigem    Förderkanal zur     Vermeidung    von     Verwir-          belungen    des einströmenden     Medlums    im Saugstutzen       einen        konzentrisch    zur Welle liegenden Ringkanal anzu  ordnen und diesen mit einer     Leitrippe    zu versehen, um       dem    Medium eine bestimmte Umlaufrichtung aufzu  zwingen.

   Das Einströmen des Mediums vom Ringkanal  in den     Saugschlitz    der ersten Stufe ist durch die plötz  liche     Umlenkung    des Mediums in     axialer    Richtung und  die schlagartige     Querschnittsverengung    mit dementspre  chenden Strömungsverlusten     verbunden.     



       Liese        Gestaltung    des Saugstutzens ist nicht mehr ein  fach und, daher     giesstechnisch        nachteilig.     



  Nach einer     weiteren    bekannten Ausführung wird das       einströmende        Medium    vom     Saugstutzen.    über einen  festen     Kanal    zum Saugschlitz geleitet, woraus sich der       Nachteil    ergibt, dass damit die Lage des Saugschlitzes  der ersten Stufe festliegt und die Anpassung an die  günstigste Lage des     Saugschlitzes    bei variabler Anzahl  der     Stufen    schlecht möglich ist.  



       Weiterhin    ist bekannt, die zwischen den Stufen lie  genden     Zwischenräume,    in     denen    das Medium zum       Saugschlitz    der nachfolgenden Stufe geleitet wird, als  zur Welle konzentrischen     Ringkanal    auszubilden und  in diesem noch     Leiteinrichtungen        anzuoirdnen.     



  Der     relativ        lange    und     strömungstechnisch    ungünstige  Weg, den das     Medium    in den Zwischenräumen durch  läuft,     beeinträchtigt    den Wirkungsgrad der Pumpe und  erfordert     einen    erheblichen Aufwand an Material     und     eine relativ grosse Baulänge.  



       Bekannt    ist auch, dass zum     Zwecke        des        Momenten-          ausgleichs    Stufenpaare     gegeneinander,    um     180o    verdreht,    angeordnet werden, so     dass    der Weg zwischen der  Druckseite der zweiten Stufe des ersten Stufenpaares  und der Saugseite der ersten Stufe des zweiten Stufen  paares durch das unmittelbare Gegenüberliegen der  Druckseite zur Saugseite und der dadurch direkten  Überströmung relativ kurz gehalten werden kann.  



  Es entstehen aber auch hier durch     plötzliche    Quer  schnittsänderungen noch Verluste und bei dieser Aus  führung sind die     Zwischenräume    mit langen überström  wegen zwischen den Stufen des einzelnen Stufenpaares       ein        weiterer    Nachteil.  



  Es ist ferner     bekannt,    bei Pumpen mit zweiseitigem       Förderkanal    die Drucköffnung mit der     Saugöffnung    der       nachfolgenden        Stufe        kanalartig    zu verbinden.

   Da bei       dieser        Ausführung    das     Medlu.m        jedoch    vom Förder  kanal durch das Schaufelrad zum     Druckschlitz    geleitet  wird,     sind:        die    Strömungsverluste erheblich und das di  rekte     Einströmen    des Mediums vom     Förderkanal    in den  Druckraum kann hier nicht     angewendet    werden.  



  Aufgabe der     Erfindung    ist es, die Strömungsverhält  nisse     saugseitig    und im     frbergang        zwischen    den Stufen  sowie auch     druckseitig    zu     verbessern,    den Aufwand an       Material    zu vermindern und     eine    rationelle Bauweise  durch Verringerung der     Anzahl    der     Gehäuseteild    zu. er  reichen     sowie    die Baulänge der     Pumpe        klein.    zu halten.  



       Erfindungsgemäss    wird das dadurch erreicht, dass in  den vor und nach der     Stufe    angeordneten Gehäuseteilen  der     Förderkanal    aus     einem    Kanalteil halbkreisförmigen       Querschnitts    mit zugehöriger Austrittsöffnung und von  einem     unmittelbar        anschliessenden        diffusorähnlichen          Kanalteil        gebildet    ist.  



  Eine vorteilhafte Ausbildung besteht darin, dass der       Förderkanal    annähernd im Bereich     seiner    Austrittsöff  nung zur Laufradnabe hin verläuft und der     diffusorähn-          liche        Kanalteil    in Umlaufrichtung vor oder am Ende der  Austrittsöffnung des     Förderkanales        beginnt.         Zur Verringerung der     Radlialkräfte    wird     zweckmäs-          sig    der Versatz zwischen     den    Stufen     zueinander    in Um  laufrichtung durch die Länge des     diffuso:

  rähnlichen     Kanalteiles bestimmt,     wobei    der Stufenversatz minde  stens 900 beträgt. .  



  Zur     Gewährleistung    kürzester     Ansaugzeiten    werden       vorteilhaft    im und teilweise auch ausserhalb des Be  reiches des     diffusorähnlichen        Kanalteiles    und der Aus  trittsöffnung des     Förderkanales        ein    Beruhigungssektor,  ein     Ffilfsseitenkanal        mit        Entlüftungsbohrung    und ein       Nachverdränger    angeordnet.  



  In     vorteilhafter    Weise verläuft der     diffuso:rähnliche          Kanalteil        in        halbaxialer        Richtung        und        kurz    vor     seinem     Austritt, der mit der     Grösse    des Saugschlitzes überein  stimmt,     weist    der     Kanalteil    eine     in.        Umlaufrichtung,          bogenförmig        verlaufende,    in     axialer    Richtung umlen  kende Kontur auf,

   um dein Medium die     günstigste        Ein-          strömrichtung    in das Laufrad zu     erteilen.     



  Die Vorteile der     Erfindung    ergeben sich bei mehr  stufigen     Pumpen    aus der     Anordnung        der    einheitlich  gestalteten     Gehäuseteile    gegenüber     der        Vielzahl        unter-          schiedlicher    Bauteile der     bekannten        Ausführungen    und  durch die verlustarme     Ein        trömung    vom Saugraum in  den     Saugschlitz    der ersten Stufe sowie aus dem verlust  losen     Strömungsverlauf    des Überganges des 

  Mediums  von     einer    Stufe zur anderen, wobei durch     den        ddffusor-          ähnlichen        ausgebildeten        Kanaltei't    zusätzlich eine Druck  steigerung erreicht wird. Durch den     halbaxialen        Verlauf     und den     diffusorähnlichen    ausgebildeten Kanalteil, er  geben     sich    auch     im:    Druckraum     günstige,        drucksteigernde     Strömungen.  



  In den Zeichnungen     sind        Ausführungsbeispiele    einer       selbstansaugenden    Pumpe nach der     Erfindung    darge  stellt. Es     zeigen          Fig.    1     eine        erfindungsgemässe    Pumpe     zweistufiger     Bauart im Schnitt     A-A    der     Fig.    2,

         Fig.    2-4 einige     Anordnungen    und     Gestaltungen        eines          Förderkanales    im     Schnitt        B-B    der     Fiig.1.        Fig.    5     einen        diffusarähnlichen    Kanalteil im Schnitt       C-C    der     Eig.    2,       Fig.    6 einen     diffusarähnlichen        Kanalteil    im Schnitt       D-D    der     Fig.    2,

         Fig.    7     einen        diffusarähnlichen        Kanalteil        im    Schnitt       E-E    der     Fig.    3.  



  Vom     Saugstutzen    1 tritt das Medium     in        den    Ge  häuseteil 12a .in     einen    zum Saugschlitz 5     führenden        För-          derkanal:

      F     ein,    dessen     T & Iabschnitte    aus     einem        Kanal-          teil    2     halbkreisförmigen    Querschnittes mit seiner Aus  trittsöffnung 3 und     einem        anschliessendien        diffusorähn-          lichen        Kanalteil    4 bestehen.  



  Vom     Saugschlitz    5 wird das Medium durch das Lauf  rad 6 der ersten Stufe in     den        Förderkanal    F des     Ge-          häuseteiles    12     und        über    das Laufrad der zweiten Stufe  in den     Förderkanal    F des     Gehäuseteiles    13 zum Druck  raum 7 gefördert.  



  Bei     mehrstufiger    Anordnung ist die entsprechende       Anzahl        Gehäuseteile    12     zwischen:        den    Stufen vorgese  hen. Bei einstufigen Pumpen     entfällt    das     Gehäuseteil    12.  



  Nach     Fig.    2     beginnt        der        diffusorähnliche        Kanalteil    4  vor dem Ende der     Austrittsöffnung    3, wogegen     bei    den       Ausführungen    nach     Fig.    3 und 4 der     Kanalteil    4 un  mittelbar an der     Austrittsöffnung    3 anfängt.

           Entsprechend    der Länge und der Anordnung des       Kanalteiles    4 ergeben sich     Überdeckungen    der Austritts  öffnung 3 mit     dem        Saugschlitz    5 in     axialer        Richtung,          wobei    der     Stufenversatz    in     Umlaufrichtung    zwischen  den     einzelnen    Stufen     mindestens        90o    betragen     soll.     



  Für     den        Entlüftungsvorgang    ist nach     Eig.    2 im und  teilweise auch ausserhalb dies Bereiches der     Austritts-          öffnung    und des     Kanalteiles    4     ein:

          keilförmiger        Beruhi-          gungssektor        angeordnet,    und nach     Fig.    3 und 4 ist in  diesem     Bereich        ein        Hilfskanal    8 und eine     Entlüftungs-          bohrung    9 vorhanden.

   Die     Entlüftungsbohrung    9' kann,  wie aus     Fig.    7 hervorgeht, auch in Umlaufrichtung nach  dem     Kanalteil    4 angebracht     sehn.    Der     Kanalteil    4 zeigt  nach     Fig.    5     einen        halbaxialen    Verlauf und hat, wie aus       Fig.    6     und    7 zu ersehen, eine     diffusorähnliche    Form mit  einem     bogenförmigen,    in     axialer        Richtung    ablenkenden  Verlauf zum     Saugschlitz    5 bzw. zum Druckraum 7 hin.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbstansaugende Kreiselpumpen mit sternförmigem Laufrad, ringförmigem Saugraum und einseitigem För- derkanal, der annähernd tangential in den Saugschlitz und in den Druckraum mündet, dadurch gekennzeüch- net, dass in den vor und nach der Stufe angeordneten Gehäuseteilen (12a, 13)
    der Förderkanal (F) aus einem Kanalteil (2) halbkreisförmigen Querschnitts mit zu@ge- höriger Austrittsöffnung (3) und von einem unmittelbar anschliessenden diffusorähnl'ichen Kanalte1l (4) gebildet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. -Selbstansaugende Kreiselpumpe nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanalteil (2) in Nähe seiner Austrittsöffnung (3) zur Laufradnabe hin verläuft und der d@iffusorähnliche Kanalteil: (4) in Um laufrichtung vor oder am Ende der Austrittsöffnung (3) beginnt.
    2. Selbstansaugende Kreiselpumpe nach Patentan spruch, mit mehreren Stufen, dadurch gekennzeichnet, dass der dnffusorähnliche Kanalteil (4) in Umlaufrich tung in seiner Länge so, ausgeführt ist, dass dadurch die Stufen in Umlaufrichtung zueinander um mindestens 900 versetzt angeordnet sind.
    3. Selbstansaugende Kreiselpumpe nach Patentan spruch, dadurch: gekennzeichnet, dass im und teilweise auch ausserhalb des Bereiches des Kanalteiles (4) und der Austrittsöffnung (3) des Kanalteiles (2) ein. Be ruhigungssektor (10), ein Hilfskanal (8) mit einer Ent- lüftungsbohrung (9, 9')
    und ein Nachverdränger (11) angeordnet sind. 4. Selbstansaugende Kreiselpumpe nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der diffusorähn- liiche Kanalteil (4) in, halbaxialer Richtung verläuft und vor seinem mit denn: Saugschlitz übereinstimmenden Aus tritt :
    eine bogenförmige, in axialer Richtung umhenkende 'Kontur aufweist, um dem Medium die günstigste Ein. strömrichtung zum Laufrad hin -aufzuzwingen.
CH228066A 1965-07-07 1966-02-17 Selbstansaugende Kreiselpumpe CH456353A (de)

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DD11186365 1965-07-07

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2602499A1 (de) * 1975-07-24 1977-02-10 Roth Co Roy E Mehrstufige pumpe
DE3743700A1 (de) * 1986-12-20 1988-07-07 Aisan Ind Zweistufenpumpe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2602499A1 (de) * 1975-07-24 1977-02-10 Roth Co Roy E Mehrstufige pumpe
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