CH456373A - Vollreifen aus synthetischen Elastomeren - Google Patents
Vollreifen aus synthetischen ElastomerenInfo
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Description
Vollreifen aus synthetischen Elastomeren Die Erfindung betrifft einen Vollreifen aus syntheti schen Elastomeren mit einer doppelkonischen Sitzfläche und einer aus mindestens einem sich in Umfangsrich tung des Reifens erstreckenden ringförmigen Band be stehenden Fussverstärkung.
Es sind nun bereits solche Vollreifen bekanntge worden, bei denen die Fussverstärkung mit ihren Rän dern, zumindest jedoch mit Teilen ihrer Ränder in den beiden konischen Sitzflächen liegt. Selbst wenn die Fuss verstärkung, von der Radnabe gesehen, möglichst weit nach aussen in die Ecken des Konus verlegt wird, be steht aber bei dieser Ausführung der Nachteil, dass das Einspannen des fertigen Reifens in die im allge meinen zweigeteilte, konische Gegenfläche aufweisende Radfelge durch die in der konischen Sitzfläche des Reifens liegenden Ränder des Verstärkungsringes be grenzt wird.
Ein zur Erzielung eines guten Presssitzes erforderliches Zusammendrücken des innerhalb des Ver stärkungsringes liegenden Reifenmaterials wird damit unterbunden.
Die im allgemeinen geteilte Felge wird von beiden Seiten her auf den Vollreifen aufgesetzt. Der feste, aber doch elastische Sitz soll durch das Zusammen spannen der beiden Felgenteile erzielt werden. Befindet sich nun im Konus eine starre Einlage, dann wird dieser elastische Sitz gestört, es handelt sich um einen starren Sitz, der praktisch nur entlang zweier Kreise aufliegt. Da die Felgen und der Reifenkonus meistens nicht so genau gearbeitet sein können, kann es zu einem teilweisen Freiliegen des Reifens in der Felge kommen.
Die über die zusammengespannte zweiteilige Felge auf die Verstärkungseinlage wirkenden Kräfte können sogar zu einem Verbiegen der Einlage, oder zumindest zu deren ständiger Walkarbeit in der Kautschukmasse unter teilweiser Materialzerstörung oder zumindestens Erwär mung führen.
Erfindungsgemäss wird daher ein solcher Vollreifen vorgeschlagen, bei welchem das ringförmige Verstär kungsband mit einem in der durch die Schnittlinie der beiden konischen Flächen verlaufenden Radialebene liegenden und bis in den Schnittpunkt reichenden Zen trierorgan versehen ist, wobei dieses eine solche Höhe aufweist, dass die Ränder des Verstärkungsbandes ausserhalb der konischen Flächen in den Siirnflächen des Reifens zu liegen kommen. Bei dieser Konstruktion ist der doppelkonische Sitz frei von Belastungen und die Walkarbeit des Reifenteiles, der ausserhalb der Ver stärkungseinlage geschieht, spielt sich nicht mehr im Konus ab.
Dies ist von besonderer Bedeutung, wenn die Vollreifen - wie dies insbesondere für grössere Belastungen geschieht - nicht nur aus Natur- bzw. Synthesekautschuk, sondern auch aus giessfähigen oder spritzfähigen Werkstoffen, z. B. aus Polyurethanen, be stehen.
Nach einer Ausführung der Erfindung ist das Zen trierorgan ein Zentrierring, der am äusseren und inneren Rand wenigstens je drei aus dem Ring gestanzte Zen triernasen aufweist. Dieser Zentrierring wird im Ver stärkungsband durch die äusseren Zentriernasen mittels Presssitz festgeklemmt, wobei die gegenseitige Lage der beiden Ringe vorzugsweise durch eine im Verstärker ring angebrachte Sicke festgelegt ist.
Dabei liegt der Zentrierring in der Mitte des Verstärkerringes, so dass die inneren Zentriernasen auf der Schnittlinie der beiden konischen Sitzhälften des Reifens liegen.
Ganz besonders vorteilhaft ist wegen ihrer Einfach heit die Massnahme, in das Verstärkungsband selbst Lappen vorzugsweise wechselseitig auszustanzen und diese in das Innere des Verstärkungsringes zu biegen. Diese Lappen, die gleichfalls in der Ebene der Schnitt linie der beiden konischen Sitzflächen liegen, sind so dann als Zentrierorgane zu verwenden.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert.
In den Fig. 1 und 2 ist jeweils eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemässen Vollreifens dargestellt, Fig. 3 zeigt eine Form zur Herstellung des Reifens. In den Fig. 1 und 2 sind die konischen Seiten flächen des Reifens mit 1 und 2, die Seitenflächen mit 4 und 5 und die Lauffläche mit 3 bezeichnet.
Im Fuss des Reifens befindet sich der Verstärkungs ring 6 aus vorzugsweise perforiertem Blech mit der Sicke 7. An dieser sitzt der gestanzte Zentrierring 8 mit äusseren 9 und inneren 10 Zentriernasen. Der Zentrierring 8 liegt in der Ebene der Verschneidungslinie der beiden konischen Flächen 1 und 2. Der Verstär kungsring 6 liegt mit seinen Rändern 6a ausserhalb der beiden konischen Flächen 1, 2 in den beiden Seiten flächen 4, 5 des Vollreifens.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform des erfindungsgemässen Vollreifens weist der Verstär- kungsring 6 mehrere durch Einstanzen erzeugte Lappen 11 auf, welche zu Zentriernasen nach innen umgebogen wurden.
Zum Giessen bzw. Spritzen oder Pressen des Voll- reifens oder der Laufrolle dient eine an sich bekannte Form, die als Giessform in Fig. 3 dargestellt ist. Auf einer Grundplatte 12, welche die Fläche 5 abformt, steckt mit einem Dorn ein Kernteil 13 und über einem weiteren Dorn ein zweiter Kernteil 14. Von den beiden Kernteilen 13 und 14 werden die konischen Sitzflächen 1 und 2 des Reifens abgeformt.
Der äussere Formring 15 ergibt die Lauffläche 3 des Reifens, durch den Ringdeckel 16 wird die Fläche abgeformt. Der Ver stärkungsring 6, der nach dem Aufsetzen des Kern teiles 13 in die Form eingebracht wird, wird in der Form durch den Zentrierring 8 gemäss Fig. 1 (linker Teil des Schnittes) bzw. durch die zu Zentriernasen umgebogenen Lappen 11 gemäss Fig. 2 (rechter Teil des Schnittes) zentriert und in seiner Lage unverrückbar festgehalten.
Der im flüssigen Zustand eingebrachte Werkstoff des Reifenkörpers kann infolge der vorge sehenen Durchbrechungen die Form zur Gänze aus füllen, wobei die Luft aus der Form entweichen kann und sich keine Lufteinschlüsse bilden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vollreifen aus synthetischen Elastomeren mit einer doppelkonischen Sitzfläche und einer aus mindestens einem sich in Umfangsrichtung des Reifens erstrecken den ringförmigen Band bestehenden Fussverstärkung, dadurch gekennzeichnet, dass das ringförmige Verstär kungsband (6) mit einem in der durch die Schnittlinie der beiden konischen Flächen (1, 2) verlaufenden Ra dialebene liegenden und bis in den Schnittpunkt reichen den Zentrierorgan (8 bzw.11) versehen ist, wobei dieses eine solche Höhe aufweist, dass die Ränder (6a) des Verstärkungsbandes (6) ausserhalb der konischen Flächen (1, 2) in den Stirnflächen (4, 5) des Reifens zu liegen kommen. UNTERANSPRÜCHE 1. Vollreifen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Zentrierorgan (8) aus einer im Ver- stärkungsring (6) mittels Presssitz festgeklemmten Ring scheibe mit mindestens je drei am äusseren und inneren Rand ausgestanzten Zentriernasen (9, 10) besteht,wo bei die gegenseitige Lage der beiden Teile eine am Verstärkungsring (6) vorgesehene Sicke (7) festlegt. 2. Vollreifen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass als Zentrierorgane (11) aus dem Ver stärkungsring (6), herausgebogene in das Ringinnere gerichtete Lappen (11) dienen. s. Vollreifen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Lappen wechselseitig eingestanzt sind.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT828965A AT261426B (de) | 1965-09-10 | 1965-09-10 | Vollreifen aus synthetischen Elastomeren |
Publications (1)
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| CH456373A true CH456373A (de) | 1968-07-15 |
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Family Applications (1)
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| CH1308266A CH456373A (de) | 1965-09-10 | 1966-09-09 | Vollreifen aus synthetischen Elastomeren |
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Families Citing this family (1)
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Also Published As
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