CH456373A - Vollreifen aus synthetischen Elastomeren - Google Patents

Vollreifen aus synthetischen Elastomeren

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CH456373A
CH456373A CH1308266A CH1308266A CH456373A CH 456373 A CH456373 A CH 456373A CH 1308266 A CH1308266 A CH 1308266A CH 1308266 A CH1308266 A CH 1308266A CH 456373 A CH456373 A CH 456373A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
ring
tire
centering
reinforcement
solid tire
Prior art date
Application number
CH1308266A
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English (en)
Inventor
Franz Dipl Ing Friedl
Walter Dipl Ing Stuhlpfarrer
Original Assignee
Semperit Ag
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/22Non-inflatable or solid tyres having inlays other than for increasing resiliency, e.g. for armouring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description


  Vollreifen aus     synthetischen    Elastomeren    Die Erfindung betrifft einen Vollreifen aus syntheti  schen Elastomeren mit einer doppelkonischen Sitzfläche  und einer aus mindestens einem sich in Umfangsrich  tung des Reifens erstreckenden     ringförmigen    Band be  stehenden Fussverstärkung.  



  Es     sind    nun bereits solche Vollreifen bekanntge  worden, bei denen die Fussverstärkung mit ihren Rän  dern, zumindest jedoch mit Teilen ihrer Ränder in den  beiden konischen     Sitzflächen    liegt. Selbst wenn die Fuss  verstärkung, von der Radnabe gesehen, möglichst weit  nach aussen in die Ecken des Konus verlegt wird, be  steht aber bei dieser Ausführung der Nachteil, dass  das Einspannen des fertigen Reifens in die im allge  meinen zweigeteilte, konische Gegenfläche aufweisende  Radfelge durch die in der konischen Sitzfläche des  Reifens liegenden Ränder des Verstärkungsringes be  grenzt wird.

   Ein zur Erzielung eines guten     Presssitzes          erforderliches    Zusammendrücken des innerhalb des Ver  stärkungsringes liegenden Reifenmaterials wird damit  unterbunden.  



  Die im allgemeinen geteilte Felge wird von beiden  Seiten her auf den Vollreifen aufgesetzt. Der feste,  aber doch elastische Sitz soll durch das Zusammen  spannen der beiden     Felgenteile    erzielt werden.     Befindet     sich nun im Konus eine starre     Einlage,    dann wird  dieser elastische Sitz gestört, es handelt sich um einen  starren Sitz, der praktisch nur entlang zweier Kreise  aufliegt. Da die Felgen und der Reifenkonus meistens  nicht so genau gearbeitet sein können, kann es zu einem  teilweisen Freiliegen des Reifens in der Felge kommen.

    Die über die zusammengespannte zweiteilige Felge auf  die Verstärkungseinlage wirkenden Kräfte können sogar  zu einem Verbiegen der     Einlage,    oder zumindest zu  deren     ständiger        Walkarbeit        in    der Kautschukmasse unter  teilweiser Materialzerstörung oder     zumindestens    Erwär  mung führen.  



  Erfindungsgemäss wird daher ein solcher Vollreifen  vorgeschlagen, bei welchem das ringförmige Verstär  kungsband mit einem in der durch die Schnittlinie    der beiden     konischen    Flächen verlaufenden     Radialebene     liegenden und bis in den Schnittpunkt reichenden Zen  trierorgan versehen ist, wobei dieses eine solche Höhe  aufweist, dass die Ränder des Verstärkungsbandes  ausserhalb der konischen Flächen in den     Siirnflächen     des Reifens zu liegen kommen. Bei dieser Konstruktion  ist der doppelkonische Sitz frei von Belastungen und  die     Walkarbeit    des Reifenteiles, der ausserhalb der Ver  stärkungseinlage geschieht, spielt sich nicht mehr im  Konus ab.

   Dies ist von besonderer Bedeutung, wenn  die     Vollreifen    - wie dies insbesondere für grössere  Belastungen geschieht - nicht nur aus Natur- bzw.  Synthesekautschuk, sondern auch aus giessfähigen oder  spritzfähigen Werkstoffen, z. B. aus     Polyurethanen,    be  stehen.  



  Nach einer Ausführung der Erfindung ist das Zen  trierorgan ein     Zentrierring,    der am äusseren und inneren  Rand wenigstens je drei aus dem Ring gestanzte Zen  triernasen aufweist. Dieser     Zentrierring    wird im Ver  stärkungsband durch die äusseren     Zentriernasen    mittels       Presssitz    festgeklemmt, wobei die gegenseitige Lage der  beiden Ringe vorzugsweise durch     eine    im Verstärker  ring angebrachte Sicke festgelegt ist.

   Dabei liegt der       Zentrierring    in der Mitte des     Verstärkerringes,    so dass  die inneren     Zentriernasen    auf der Schnittlinie der beiden  konischen     Sitzhälften    des Reifens liegen.  



  Ganz besonders     vorteilhaft    ist wegen ihrer Einfach  heit die Massnahme, in das Verstärkungsband selbst  Lappen vorzugsweise wechselseitig auszustanzen und  diese in das Innere des Verstärkungsringes zu biegen.  Diese Lappen, die gleichfalls in der Ebene der Schnitt  linie der beiden konischen Sitzflächen liegen, sind so  dann als     Zentrierorgane    zu verwenden.  



  Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher  erläutert.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist jeweils     eine        beispielsweise          Ausführungsform    des erfindungsgemässen Vollreifens  dargestellt,           Fig.    3 zeigt eine     Form    zur     Herstellung    des Reifens.  In den     Fig.    1     und    2 sind die konischen Seiten  flächen des Reifens mit 1 und 2, die Seitenflächen  mit 4 und 5 und die Lauffläche mit 3 bezeichnet.  



  Im Fuss des Reifens befindet sich der Verstärkungs  ring 6 aus vorzugsweise perforiertem Blech mit der  Sicke 7. An dieser sitzt der gestanzte     Zentrierring    8  mit äusseren 9 und inneren 10     Zentriernasen.    Der       Zentrierring    8 liegt in der Ebene der     Verschneidungslinie     der beiden konischen Flächen 1 und 2. Der Verstär  kungsring 6 liegt mit seinen Rändern 6a ausserhalb  der beiden konischen Flächen 1, 2 in den beiden Seiten  flächen 4, 5 des Vollreifens.  



  Bei der in     Fig.    2 dargestellten     Ausführungsform     des     erfindungsgemässen    Vollreifens weist der     Verstär-          kungsring    6 mehrere durch     Einstanzen    erzeugte Lappen  11 auf, welche zu     Zentriernasen    nach innen umgebogen  wurden.  



  Zum Giessen     bzw.    Spritzen oder Pressen des     Voll-          reifens    oder der     Laufrolle    dient eine     an    sich bekannte  Form, die als Giessform in     Fig.    3 dargestellt ist. Auf  einer Grundplatte 12, welche die Fläche 5 abformt,  steckt mit einem     Dorn    ein Kernteil 13 und über einem  weiteren Dorn ein zweiter Kernteil 14. Von den beiden       Kernteilen    13 und 14 werden die konischen Sitzflächen  1 und 2 des Reifens abgeformt.

   Der äussere     Formring     15 ergibt die     Lauffläche    3 des     Reifens,    durch den  Ringdeckel 16 wird die Fläche abgeformt. Der Ver  stärkungsring 6, der nach dem Aufsetzen des Kern  teiles 13 in die Form     eingebracht        wird,    wird in der  Form durch den     Zentrierring    8 gemäss     Fig.    1 (linker  Teil des Schnittes) bzw. durch die zu     Zentriernasen     umgebogenen Lappen 11 gemäss     Fig.    2 (rechter Teil  des Schnittes) zentriert und in seiner Lage unverrückbar  festgehalten.

   Der im flüssigen Zustand eingebrachte         Werkstoff    des Reifenkörpers kann infolge der vorge  sehenen     Durchbrechungen    die Form zur Gänze aus  füllen, wobei die Luft aus der Form entweichen kann  und sich keine Lufteinschlüsse bilden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vollreifen aus synthetischen Elastomeren mit einer doppelkonischen Sitzfläche und einer aus mindestens einem sich in Umfangsrichtung des Reifens erstrecken den ringförmigen Band bestehenden Fussverstärkung, dadurch gekennzeichnet, dass das ringförmige Verstär kungsband (6) mit einem in der durch die Schnittlinie der beiden konischen Flächen (1, 2) verlaufenden Ra dialebene liegenden und bis in den Schnittpunkt reichen den Zentrierorgan (8 bzw.
    11) versehen ist, wobei dieses eine solche Höhe aufweist, dass die Ränder (6a) des Verstärkungsbandes (6) ausserhalb der konischen Flächen (1, 2) in den Stirnflächen (4, 5) des Reifens zu liegen kommen. UNTERANSPRÜCHE 1. Vollreifen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Zentrierorgan (8) aus einer im Ver- stärkungsring (6) mittels Presssitz festgeklemmten Ring scheibe mit mindestens je drei am äusseren und inneren Rand ausgestanzten Zentriernasen (9, 10) besteht,
    wo bei die gegenseitige Lage der beiden Teile eine am Verstärkungsring (6) vorgesehene Sicke (7) festlegt. 2. Vollreifen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass als Zentrierorgane (11) aus dem Ver stärkungsring (6), herausgebogene in das Ringinnere gerichtete Lappen (11) dienen. s. Vollreifen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Lappen wechselseitig eingestanzt sind.
CH1308266A 1965-09-10 1966-09-09 Vollreifen aus synthetischen Elastomeren CH456373A (de)

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AT828965A AT261426B (de) 1965-09-10 1965-09-10 Vollreifen aus synthetischen Elastomeren

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DE (1) DE1949083U (de)
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4535827A (en) * 1984-03-07 1985-08-20 Wil-Mat Corporation Molded shock-absorbing wheel assembly

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US4535827A (en) * 1984-03-07 1985-08-20 Wil-Mat Corporation Molded shock-absorbing wheel assembly

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SE306678B (de) 1968-12-02
AT261426B (de) 1968-04-25
DE1949083U (de) 1966-11-03

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