CH456396A - Schnallenverschluss für Schuhe, insbesondere Ski- und Bergschuhe - Google Patents

Schnallenverschluss für Schuhe, insbesondere Ski- und Bergschuhe

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Publication number
CH456396A
CH456396A CH82167A CH82167A CH456396A CH 456396 A CH456396 A CH 456396A CH 82167 A CH82167 A CH 82167A CH 82167 A CH82167 A CH 82167A CH 456396 A CH456396 A CH 456396A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bracket
holding plate
axis
buckle fastener
fastener according
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Application number
CH82167A
Other languages
English (en)
Inventor
Baso Loris
Original Assignee
Baso Loris
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Publication date
Application filed by Baso Loris filed Critical Baso Loris
Publication of CH456396A publication Critical patent/CH456396A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C11/00Other fastenings specially adapted for shoes
    • A43C11/14Clamp fastenings, e.g. strap fastenings; Clamp-buckle fastenings; Fastenings with toggle levers

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Schnallenverschluss        für    Schuhe,     insbesondere        Ski-    und Bergschuhe    Die Erfindung betrifft einen Schnallenverschluss  für Schuhe, insbesondere Ski- und Bergschuhe, beste  hend aus einer Halteplatte mit einem an ihr gelagerten,  um eine in seiner Ebene angeordnete erste Achse     ver-          schwenkbaren    Bügel, welcher in Einschnitte eines  Spannhebels     einhängbar    ist. Der Spannhebel ist dabei  ebenfalls     schwenkbar    an einem Lagerbock gelagert.  Ein derartiger Schnallenverschluss ist z.

   B. zur Anord  nung am Rist eines Ski- oder Bergschuhes vorgesehen,  wobei die Halteplatte an dem einen, und der Lager  bock an dem anderen Schaftteil mit Nieten o. dgl. be  festigt ist.  



  Die Befestigung soll dabei so vorgenommen wer  den, dass die Halteplatte mit dem Bügel einerseits und  der Lagerbock mit dem Spannhebel andererseits einan  der genau gegenüberliegend angeordnet sind, so dass  der Bügel und der Spannhebel beim     Einhängevorgang     in der gleichen Ebene     verschwenkt    werden. In der Pra  xis ist es jedoch nicht möglich, die Befestigung bzw.  das Annieten der Halteplatte an dem einen und des  Lagerbocks an dem anderen Schaftteil mit einer derart  genauen Ausrichtung zueinander vorzunehmen, dass  die obengenannte Bedingung immer erfüllt ist. Viel  mehr wird die Schwenkebene des Bügels im allgemei  nen in einem geringen Abstand von der Schwenkebene  des Spannhebels zu dieser parallel verlaufen oder ge  genüber der Schwenkebene des Spannhebels einen ge  ringen Winkel aufweisen.

   Dies führt beim Spannen des  Schnallenverschlusses zu einer aussermittigen Bean  spruchung des Bügels. Sie beeinträchtigt die Funktion  desselben und vermindert seine Lebensdauer, da er  dabei nicht nur auf Zug beansprucht wird,     sondern     auch ein Biegemoment aufzunehmen hat.     über    seine       Anlenkachse    überträgt der Bügel dieses Moment auf  die Halteplatte und damit auf den Schaftteil. Das       Ledei    des Schaftteils unterliegt dabei einseitig beson  ders starkem Zug, was zu starker Streckung und vor  zeitiger Alterung des Leders an dieser Stelle führt.  Ausserdem wird das Einhängen des Bügels in den    Spannhebel, sowie auch das Aushängen des Bügels er  schwert.  



  Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen  Schnallenverschluss der eingangs erwähnten Bauart zu  schaffen, welcher unter Vermeidung der     genannten     Nachteile eine ausschliessliche Zugbeanspruchung des  Bügels gewährleistet, und zwar auch dann, wenn nach  der Befestigung des Schnallenverschlusses     am        Rist     eines Schuhs sich die Halteplatte des Bügels und der  Lagerbock des Spannhebels nicht derart einander ge  genüber befinden, dass die Längsachse der Halteplatte  und die Längsachse des Lagerbocks nebst Spannhebels  gemeinsam in einer zur Halteplatte bzw. zum Lager  bock senkrechten Ebene liegen.

   Diese Aufgabe wird  nach der     Erfindung    dadurch gelöst, dass der Bügel zu  sätzlich um jeweils einen begrenzten Winkelbetrag ge  genüber der Längsachse der Halteplatte um eine zu der  ersten Achse senkrechte zweite Achse nach beiden Sei  ten     verschwenkbar    ist.  



  Auf diese Weise wird erreicht, dass sich der Bügel  auch bei nicht völlig einwandfreier Ausrichtung und  Befestigung der Halteplatte am Schaftteil stets in die  Zugrichtung des     Spannhebels        verschwenken    kann. Der  Bügel wird demnach stets nur auf Zug beansprucht,  was eine einwandfreie und reibungsarme Funktion des  selben beim     Verschwenken    um seine in seiner Ebene  angeordnete Achse, sowie eine lange Lebensdauer ge  währleistet.  



  Die Erfindung ist im folgenden anhand eines in der  Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher  erläutert.  



  Es zeigt:       Fig.    1 eine Ausführungsform des Bügels nebst Hal  teplatte eines erfindungsgemässen Schnallenverschlus  ses;       Fig.    2 die Untersicht des in     Fig.    1 gezeigten Bügels  nebst Halteplatte;       Fig.3    einen Schnitt längs der Linie     III-III    in  2.

        Der     dargestellte        Schnallenverschluss    besteht aus  einer Halteplatte 1 mit einem an ihr gelagerten, um  eine in seiner Ebene angeordnete erste Achse 2     ver-          schwenkbaren    Bügel 3 und aus einem an einem nicht  gezeigten Lagerbock um eine Achse 4 schwenkbaren  Spannhebel 5, welcher in     Fig.    1 strichpunktiert ange  deutet ist. Der     Spannhebel    weist in bekannter Weise  mehrere Einschnitte auf, in die das freie Ende 3a des  Bügels     einhängbar    ist.

   Dieser     Schnallenverschluss    ist  zur Anordnung am     Rist    eines Ski- oder Bergschuhes  vorgesehen, wobei die Halteplatte 1 an dem einen und  der nicht gezeigte Lagerbock an dem anderen Schaft  teil befestigt ist.  



  Der Bügel 3 ist zusätzlich um jeweils einen be  grenzten geringen Winkelbetrag a     (Fig.1)    gegenüber  der Längsachse 6 der Halteplatte 1 um eine zu der er  sten Achse 2 senkrechte zweit Achse nach beiden Sei  ten     verschwenkbar.     



  Bei dem gezeigten, bevorzugten Ausführungsbei  spiel ist der Bügel 3 mittels eines Zwischengliedes 8 an  der Halteplatte 1     gelagert.    Dabei ist der Bügel 3 senk  recht zu seiner Ebene gegenüber dem Zwischenglied 8  um die erste Achse 2 schwenkbar, während das Zwi  schenglied 8 mit dem an     ihm        angelenkten    Bügel 3 um  eine an der Halteplatte 1 senkrecht zu derselben ange  ordnete Lagerachse 7     verschwenkbar    ist.

   Wie insbeson  dere aus     Fig.1    ersichtlich,     wird    durch     diese    erfin  dungsgemässe Ausbildung des Schnallenverschlusses  erreicht, dass der Bügel 3 in     seiner    Ebene so     ver-          schwenken    kann, dass seine Längsachse 6a     beim     Spannvorgang des Schnallenverschlusses, sowie in ge  spannter Stellung desselben, stets in Zugrichtung des  Bügels 3 verläuft. Auf diese Weise kann kein Biegemo  ment auf den Bügel 3 ausgeübt werden, so dass dieser  sich stets leicht und reibungsarm um seine erste Achse  2     verschwenken    lässt und eine grosse Lebensdauer auf  weist.

   Die gleichen     Vorteile    ergeben sich für den  Spannhebel 5, der durch die in     Fig.    1 beispielsweise  gezeigte, gegenüber seiner Längsachse um den Winkel  a verschobene     Anbringung    der Halteplatte 1 am  Schaftleder bei Verwendung der bisher üblichen     Bügel-          Halteplattenanordnung    ebenfalls     aussermittig    bean  sprucht würde, also     ein    Biegemoment aufnehmen  müsste.  



  Der Schwenkbereich des Bügels 3 ist     in        Fig.1     durch gestrichelte Einzeichnung seiner zweiten Extrem  lage angedeutet.  



       Vorteilhafterweise    weist das Zwischenglied 8       T-Form    auf, wobei der Quersteg 9 in seiner Längsrich  tung eine erste     Durchbrechung    10 zur gelenkigen Lage  rung des Bügels 3 und der Längssteg 11, der insbeson  dere aus den     Fig.2    und 3 ersichtlich ist, an seinem  freien Ende eine zweite, zu seiner Ebene senkrechte       Durchbrechung    12 zur Aufnahme der an der Halte  platte 1 angeordneten Lagerachse 7 aufweist.

   Bei dem  gezeigten, bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht das  Zwischenglied 8 aus     einem        flügelartige    Ansätze 13       (Fig.3)        aufweisenden,    gestanzten Blechstück, wobei  diese Ansätze nach dem Umbiegen den Längssteg 11  bilden. Diese Ausbildung des Zwischengliedes 8 ge  währleistet eine einfache Herstellung desselben. Die  Lagerachse 7     wind        zweckmässigerweise    von einem Niet  14 gebildet.

   Weiterhin ist die Halteplatte 1 im Bereich  der Lagerachse 7 derart nach oben gekröpft, wie bei  15 gezeigt, dass der Längssteg 11 des Zwischengliedes  8 unter dem     abgekröpften    Teil 16 im wesentlichen     in     der Ebene der übrigen Halteplatte 1 angeordnet ist.    Auf diese Weise ist der Längssteg 11 des Zwischenglie  des 8 gegen Schmutz und sonstige Einwirkungen von  aussen abgedeckt. Zudem erhält die Halteplatte nebst  Bügel dadurch     ein    glatteres und gefälligeres Aussehen,  wozu auch die Tatsache beiträgt, dass die     Kröpfung    15       kreisbogenförmig    begrenzt ist.

   Weiterhin ist der dem  Quersteg 9 des     Zwischengliedes    8 gegenüberliegende  Rand 17 des     abgekröpften    Teils 16 der Halteplatte 1  leicht abgerundet, um einen ausreichenden Winkelbe  reich 2 a genügend gross zu gestalten, ohne den Längs  steg 11 des Zwischengliedes 8 verhältnismässig lang  ausbilden zu müssen.  



  Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist der  Schwenkbereich 2 a des Bügels 3 begrenzt, und zwar  dadurch, dass der Quersteg 9 an dem Rand 17 der  nach oben gekröpften Halteplatte 1 anschlägt. Diese  Beschränkung des Bügelschwenkbereiches hat den  Vorteil, dass die Bügel 3 sämtlicher an einem Skischuh  angebrachten Schnallenverschlüsse annähernd in der  Gebrauchsstellung gehalten werden.  



  Die Erfindung ist nicht auf das gezeigte Ausfüh  rungsbeispiel beschränkt. Die zusätzliche     Verschwenk-          barkeit    des Bügels 3 um eine zu seiner ersten Achse 2  senkrechte Achse 7 kann auch auf andere Weise erzielt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schnallenverschluss für Schuhe, insbesondere Ski- und Bergschuhe, bestehend aus einer Halteplatte mit einem an ihr gelagerten, um eine in seiner Ebene ange ordnete erste Achse verschwenkbaren Bügel, welcher in Einschnitte eines Spannhebels einhängbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (3) zusätzlich um einen begrenzten Winkelbetrag (a) gegenüber der Längsachse (6) der Halteplatte um eine zu der ersten Achse (2) senkrechte zweite Achse nach beiden Seiten verschwenkbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schnallenverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (3) mittels eines Zwischengliedes (8) an der Halteplatte (1) gela gert ist, und das Zwischenglied mit dem an ihm ange- lenkten Bügel um eine an der Halteplatte senkrecht zu derselben angeordnete Lagerachse (7) verschwenkbar ist. 2.
    Schnallenverschluss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied (8) T-Form aufweist, wobei der Quersteg (9) in seiner Längsrichtung eine erste Durchbrechung (10) zur ge- lenlügen Lagerung des Bügels (3) und der Längssteg (11) an seinem freien Ende eine zweite, zu seiner Ebene senkrechte Durchbrechung (12) zur Aufnahme der an der Halteplatte (1) angeordneten Lagerachse (7) aufweist.
    3. Schnallenverschluss nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied (8) aus einem flügelartige Ansätze (13) aufweisenden, ge stanzten Blechstück besteht, wobei diese Ansätze nach dem Umbiegen den Längssteg (11) bilden. 4. Schnallenverschluss nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerachse von einem Niet (14) gebildet ist.
    5. Schnallenverschluss nach Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (1) im Bereich der Lagerachse (7) derart nach oben gekröpft ist, dass der Längssteg (11) des Zwischengliedes (8) unter dem abgekröpften Teil (16) im wesentlichen in der Ebene der übrigen Halteplatte (1) angeordnet ist. 6. Schnallenverschluss nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kröpfung (15) kreis bogenförmig begrenzt ist. 7.
    Schnallenverschluss nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Quersteg (9) des Zwischengliedes (8) gegenüberliegende Rand (17) der Halteplatte (1) leicht abgerundet ist.
CH82167A 1966-01-20 1967-01-17 Schnallenverschluss für Schuhe, insbesondere Ski- und Bergschuhe CH456396A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3678539A (en) * 1969-10-03 1972-07-25 Josef Graup Fastener particularly for ski or mountaineering boots

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3678539A (en) * 1969-10-03 1972-07-25 Josef Graup Fastener particularly for ski or mountaineering boots

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Publication number Publication date
AT285378B (de) 1970-10-27
DE1956861U (de) 1967-03-09

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