CH456414A - Verfahren zum Auflösen eines einer Offenend-Spinnvorrichtung vorgelegten Stapelfaserverbandes - Google Patents

Verfahren zum Auflösen eines einer Offenend-Spinnvorrichtung vorgelegten Stapelfaserverbandes

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CH456414A
CH456414A CH1180567A CH1180567A CH456414A CH 456414 A CH456414 A CH 456414A CH 1180567 A CH1180567 A CH 1180567A CH 1180567 A CH1180567 A CH 1180567A CH 456414 A CH456414 A CH 456414A
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CH
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dissolving
tex
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fiber
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CH1180567A
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Inventor
Schiltknecht Adolf
Graf Max
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Rieter Ag Maschf
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/30Arrangements for separating slivers into fibres; Orienting or straightening fibres, e.g. using guide-rolls
    • D01H4/32Arrangements for separating slivers into fibres; Orienting or straightening fibres, e.g. using guide-rolls using opening rollers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C7/00Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00
    • C21C7/0025Adding carbon material

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Description


      Verfahren        zum        Auflösen    eines     einer        Offenend-Spinnvorrichtung    vorgelegten     Stapelfaserverbandes       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren zur Auflösung eines     Stapelfaserverbandes    in  einer     Offenend-Spinnvorrichtung.     



  Bei     Offenend-Spinnvorrichtungen    muss die einzu  speisende Vorlage in     Form    eines     Stapelfaserverbandes,     z. B. eine Watte, ein     Karden-    oder ein Streckenband  oder ein     geflyertes        Vorgarn,    möglichst zuverlässig und  gut aufgelöst werden, um an der Fasersammelstelle der  Spinnvorrichtung einen möglichst gleichmässig aufge  bauten Faserbart zu erhalten, der für ein gleichmässi  Qes Garn mit guter Reissfestigkeit von entscheidender  Bedeutung ist.  



  Diese Voraussetzungen werden erfüllt, wenn nach  folgendem erfindungsgemässen Verfahren zum Auflö  sen eines einer     Offenend-Spinnvorrichtung    vorgelegten       Stapelfaserverbandes    gearbeitet wird, wobei die zur  Auflösung dienende Walze am äusseren Umfang mit  Nadeln oder     Kardengarnitur    versehen ist und die Vor  lage von 2-20 k     Tex    zur     Erspinnung    eines Garnes der  Faserverband auf einer     Auflösewalze    in einer Breite  von 1,2-24 mm pro k     Tex    gleichmässig verteilt wird,  bei einem Durchmesser der letzteren zwischen       0,8-3-fachem    Maximalstapel des Fasermaterials.  



  Dabei kann für schwere glatte Faserarten mit  1,2-12 mm Breite pro k     Tex    gearbeitet werden, wäh  rend für leichte stark gekräuselte Faserarten 8-24 mm  pro k     Tex    Breite in Frage kommt.  



  Die Erfindung sei nachstehend anhand eines illu  strierten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es  zeigt:       Fig.1    eine     Offenend-Spinnvorrichtung    der     Flui-          dum-Type    samt Einspeise- und     Auflösevorrichtung,          Fig.2    eine     Auflösewalze    im Schnitt entlang Linie       II-11    von     Fig.    1,       Fig.3    eine andere     Auflösewalzen-Kombination    an  einer     Offenend-Spinneinheit.     



  Die     Offenend-Spinnvorrichtung,    mit der das Ver  fahren realisiert wird, besteht aus einem eine Vorlage 1  an eine Speisewalze 2 leitenden Muldenstück 3, das  durch einen     Vorlage-Einführungskanal    4 durchbrochen    ist. Die Speisewalze 2 befördert nun die als kompakten       Stapelfaserverband    gelieferte Vorlage 1 an eine nadel  besteckte     Auflösewalze    5.

   die die Fasern aus dem Ver  band herauslöst und in einer bestimmten, von der Ein  speisebreite B' des Kanals 4 direkt     beeinflussten    Auf  lösebreite B zum     Transportkanal    6 und dann zur     Luft-          spinnkammer    7     führt,    wobei letztere eine     Fasersam-          melzone    8 enthält, an welcher der Faseransatz 9 gebil  det wird. Das fertige, gedrehte Garn 10 wird dann aus  der Spinnkammer 7 abgezogen und auf eine Spule 11  aufgewickelt.

   Anstelle der an sich bekannten Luft  spinnkammer kann auch eine bekannte     Rotorfasersam-          melfläche    12     (Fig.    3) treten.  



  Untersuchungen     haben    nun gezeigt,     dass    nur mit  ganz bestimmten Vorlagegewichten,     Einspeisebreiten     und Durchmessern der     Auflösewalze        optimale    Garnre  sultate erzielt werden können, und zwar dann, wenn  dafür gesorgt wird, dass bei Vorlagegewichten von  2-20 k     Tex    die     Auflösebreite    B für die     Erspinnung     eines Garnes etwa 1,2-24 mm pro k     Tex    (d. h. pro       Gramm/m)    Vorlagegewicht beträgt, bei einem Auflöse  walzendurchmesser C von     0,8-3-fachem    Maximalsta  pel des zu verarbeitenden Materials.  



  Hierbei gelten die unteren Werte 1,2-12     mm/k        Tex     der     Auflösebreite    B für spezifisch schwere, glatte  Fasern, während stark gekräuselte, leichte Fasern sich  im oberen Bereich von B = 8-24     mm./k        Tex    bewegen.  Die günstigsten Werte aus durchgeführten Versuchen  mit Baumwolle sind in folgender Tabelle zusammenge  stellt:  
EMI0001.0067     
      Das Vorlagegewicht selbst ist durch die herzustel  lenden Garne,     die    Faserfeinheit und den Bandzusam  menhalt gegeben.

   Der     Durchmesser    C der     Auflö-          sewalze    5 wird vor allem durch das Einsetzen der     Wik-          kelgefahr    begrenzt. Stark gekräuselte Fasern neigen zu  einer höheren Wickeltendenz und verlangen grössere  Durchmesser. Der Prozentsatz an langen Fasern, d. h.  die     Völligkeit    des     Stapeldiagrammes    bestimmen den       kleinstzulässigen    Durchmesser der     Auflösewalze.     



  Es ist vorteilhaft, die Arbeitsbreite A der Auflöse  walze, d. h. die     Besteckung    oder Garnitur 2-12 mm  breiter als die     Auflösebreite    B vorzusehen, damit die  am Rande liegenden Fasern nicht verdichtet werden  oder seitlich entweichen, was, zu die     Garngleichmässig-          keit    beeinträchtigenden Faserkonzentrationen führen  könnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Auflösen eines einer Offenend- Spinnvorrichtung vorgelegten Stapelfaserverbandes, die zur Auflösung am äusseren Umfang eine mit Nadeln oder Kardengarnitur versehene Walze aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Vorlage von 2-20 k Tex zur Erspinnung eines Garnes der Faserver band auf einer Auflösewalze in einer Breite von 1.,2-24 mm pro k Tex gleichmässig verteilt wird, wobei der Durchmesser der Auflösewalze zwischen 0,
    8-3- fachem Maximalstapel des Fasermaterials liegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für schwere glatte Faserarten 1,2-12 mm Breite pro k Tex gewählt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für leichte, stark gekräuselte Faser arten 8-24 mm Breite pro k Tex gewählt wird.
CH1180567A 1967-08-21 1967-08-21 Verfahren zum Auflösen eines einer Offenend-Spinnvorrichtung vorgelegten Stapelfaserverbandes CH456414A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2328611A1 (de) * 1972-06-08 1974-01-10 Vyzk Ustav Bavlnarsky Verfahren zum abstreichen von fasern vom belag der auskaemmrolle und deren foerderung durch den zufuehrungskanal zum drallorgan einer spindellosen spinneinheit und einrichtung zur durchfuehrung desselben

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2328611A1 (de) * 1972-06-08 1974-01-10 Vyzk Ustav Bavlnarsky Verfahren zum abstreichen von fasern vom belag der auskaemmrolle und deren foerderung durch den zufuehrungskanal zum drallorgan einer spindellosen spinneinheit und einrichtung zur durchfuehrung desselben
DE2328611C2 (de) * 1972-06-08 1985-12-05 Výzkumný ústav bavlnářský, Ustí nad Orlicí Faseraufl¦sevorrichtung für eine OE-Rotorspinneinheit
DE2328611C3 (de) * 1972-06-08 1989-11-23 Vyzk Ustav Bavlnarsky Faseraufl¦sevorrichtung für eine OE-Rotorspinneinheit

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