CH456414A - Verfahren zum Auflösen eines einer Offenend-Spinnvorrichtung vorgelegten Stapelfaserverbandes - Google Patents
Verfahren zum Auflösen eines einer Offenend-Spinnvorrichtung vorgelegten StapelfaserverbandesInfo
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Description
Verfahren zum Auflösen eines einer Offenend-Spinnvorrichtung vorgelegten Stapelfaserverbandes Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Auflösung eines Stapelfaserverbandes in einer Offenend-Spinnvorrichtung.
Bei Offenend-Spinnvorrichtungen muss die einzu speisende Vorlage in Form eines Stapelfaserverbandes, z. B. eine Watte, ein Karden- oder ein Streckenband oder ein geflyertes Vorgarn, möglichst zuverlässig und gut aufgelöst werden, um an der Fasersammelstelle der Spinnvorrichtung einen möglichst gleichmässig aufge bauten Faserbart zu erhalten, der für ein gleichmässi Qes Garn mit guter Reissfestigkeit von entscheidender Bedeutung ist.
Diese Voraussetzungen werden erfüllt, wenn nach folgendem erfindungsgemässen Verfahren zum Auflö sen eines einer Offenend-Spinnvorrichtung vorgelegten Stapelfaserverbandes gearbeitet wird, wobei die zur Auflösung dienende Walze am äusseren Umfang mit Nadeln oder Kardengarnitur versehen ist und die Vor lage von 2-20 k Tex zur Erspinnung eines Garnes der Faserverband auf einer Auflösewalze in einer Breite von 1,2-24 mm pro k Tex gleichmässig verteilt wird, bei einem Durchmesser der letzteren zwischen 0,8-3-fachem Maximalstapel des Fasermaterials.
Dabei kann für schwere glatte Faserarten mit 1,2-12 mm Breite pro k Tex gearbeitet werden, wäh rend für leichte stark gekräuselte Faserarten 8-24 mm pro k Tex Breite in Frage kommt.
Die Erfindung sei nachstehend anhand eines illu strierten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigt: Fig.1 eine Offenend-Spinnvorrichtung der Flui- dum-Type samt Einspeise- und Auflösevorrichtung, Fig.2 eine Auflösewalze im Schnitt entlang Linie II-11 von Fig. 1, Fig.3 eine andere Auflösewalzen-Kombination an einer Offenend-Spinneinheit.
Die Offenend-Spinnvorrichtung, mit der das Ver fahren realisiert wird, besteht aus einem eine Vorlage 1 an eine Speisewalze 2 leitenden Muldenstück 3, das durch einen Vorlage-Einführungskanal 4 durchbrochen ist. Die Speisewalze 2 befördert nun die als kompakten Stapelfaserverband gelieferte Vorlage 1 an eine nadel besteckte Auflösewalze 5.
die die Fasern aus dem Ver band herauslöst und in einer bestimmten, von der Ein speisebreite B' des Kanals 4 direkt beeinflussten Auf lösebreite B zum Transportkanal 6 und dann zur Luft- spinnkammer 7 führt, wobei letztere eine Fasersam- melzone 8 enthält, an welcher der Faseransatz 9 gebil det wird. Das fertige, gedrehte Garn 10 wird dann aus der Spinnkammer 7 abgezogen und auf eine Spule 11 aufgewickelt.
Anstelle der an sich bekannten Luft spinnkammer kann auch eine bekannte Rotorfasersam- melfläche 12 (Fig. 3) treten.
Untersuchungen haben nun gezeigt, dass nur mit ganz bestimmten Vorlagegewichten, Einspeisebreiten und Durchmessern der Auflösewalze optimale Garnre sultate erzielt werden können, und zwar dann, wenn dafür gesorgt wird, dass bei Vorlagegewichten von 2-20 k Tex die Auflösebreite B für die Erspinnung eines Garnes etwa 1,2-24 mm pro k Tex (d. h. pro Gramm/m) Vorlagegewicht beträgt, bei einem Auflöse walzendurchmesser C von 0,8-3-fachem Maximalsta pel des zu verarbeitenden Materials.
Hierbei gelten die unteren Werte 1,2-12 mm/k Tex der Auflösebreite B für spezifisch schwere, glatte Fasern, während stark gekräuselte, leichte Fasern sich im oberen Bereich von B = 8-24 mm./k Tex bewegen. Die günstigsten Werte aus durchgeführten Versuchen mit Baumwolle sind in folgender Tabelle zusammenge stellt:
EMI0001.0067
Das Vorlagegewicht selbst ist durch die herzustel lenden Garne, die Faserfeinheit und den Bandzusam menhalt gegeben.
Der Durchmesser C der Auflö- sewalze 5 wird vor allem durch das Einsetzen der Wik- kelgefahr begrenzt. Stark gekräuselte Fasern neigen zu einer höheren Wickeltendenz und verlangen grössere Durchmesser. Der Prozentsatz an langen Fasern, d. h. die Völligkeit des Stapeldiagrammes bestimmen den kleinstzulässigen Durchmesser der Auflösewalze.
Es ist vorteilhaft, die Arbeitsbreite A der Auflöse walze, d. h. die Besteckung oder Garnitur 2-12 mm breiter als die Auflösebreite B vorzusehen, damit die am Rande liegenden Fasern nicht verdichtet werden oder seitlich entweichen, was, zu die Garngleichmässig- keit beeinträchtigenden Faserkonzentrationen führen könnte.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zum Auflösen eines einer Offenend- Spinnvorrichtung vorgelegten Stapelfaserverbandes, die zur Auflösung am äusseren Umfang eine mit Nadeln oder Kardengarnitur versehene Walze aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Vorlage von 2-20 k Tex zur Erspinnung eines Garnes der Faserver band auf einer Auflösewalze in einer Breite von 1.,2-24 mm pro k Tex gleichmässig verteilt wird, wobei der Durchmesser der Auflösewalze zwischen 0,8-3- fachem Maximalstapel des Fasermaterials liegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für schwere glatte Faserarten 1,2-12 mm Breite pro k Tex gewählt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für leichte, stark gekräuselte Faser arten 8-24 mm Breite pro k Tex gewählt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1180567A CH456414A (de) | 1967-08-21 | 1967-08-21 | Verfahren zum Auflösen eines einer Offenend-Spinnvorrichtung vorgelegten Stapelfaserverbandes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH1180567A CH456414A (de) | 1967-08-21 | 1967-08-21 | Verfahren zum Auflösen eines einer Offenend-Spinnvorrichtung vorgelegten Stapelfaserverbandes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH456414A true CH456414A (de) | 1968-07-31 |
Family
ID=4377035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1180567A CH456414A (de) | 1967-08-21 | 1967-08-21 | Verfahren zum Auflösen eines einer Offenend-Spinnvorrichtung vorgelegten Stapelfaserverbandes |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH456414A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2328611A1 (de) * | 1972-06-08 | 1974-01-10 | Vyzk Ustav Bavlnarsky | Verfahren zum abstreichen von fasern vom belag der auskaemmrolle und deren foerderung durch den zufuehrungskanal zum drallorgan einer spindellosen spinneinheit und einrichtung zur durchfuehrung desselben |
-
1967
- 1967-08-21 CH CH1180567A patent/CH456414A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2328611A1 (de) * | 1972-06-08 | 1974-01-10 | Vyzk Ustav Bavlnarsky | Verfahren zum abstreichen von fasern vom belag der auskaemmrolle und deren foerderung durch den zufuehrungskanal zum drallorgan einer spindellosen spinneinheit und einrichtung zur durchfuehrung desselben |
| DE2328611C2 (de) * | 1972-06-08 | 1985-12-05 | Výzkumný ústav bavlnářský, Ustí nad Orlicí | Faseraufl¦sevorrichtung für eine OE-Rotorspinneinheit |
| DE2328611C3 (de) * | 1972-06-08 | 1989-11-23 | Vyzk Ustav Bavlnarsky | Faseraufl¦sevorrichtung für eine OE-Rotorspinneinheit |
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