CH456653A - Stauchfalzmaschine - Google Patents
StauchfalzmaschineInfo
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- CH456653A CH456653A CH538667A CH538667A CH456653A CH 456653 A CH456653 A CH 456653A CH 538667 A CH538667 A CH 538667A CH 538667 A CH538667 A CH 538667A CH 456653 A CH456653 A CH 456653A
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H45/00—Folding thin material
- B65H45/12—Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
- B65H45/14—Buckling folders
- B65H45/142—Pocket-type folders
- B65H45/144—Pockets or stops therefor
Landscapes
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
Stauchfalzmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Stauchfalzmaschine mit Falzwalzen und zugeordneten Falztaschen, von denen eine oder mehrere schwenkbar angeordnet sind. Die bekannten Stauchfalzmaschinen weisen im allgemeinen Falzwalzen mit gleichem Durchmesser auf. Jeweils drei Falzwalzen mit einer Taschenmündung bilden einen sogenannten Falzraum, in welchem die Faltenbildung des Papiers vorbereitet wird. Je grösser dieser Falzraum ist, umso unbestimmter ist während des Falzvorganges die Lage der Stauchfalte, was Falzungenauigkeiten zur Folge hat. Speziell bei Verarbeitung dünner Papiere ist es erwünscht, den Falzraum so klein wie möglich zu halten. Zum Stauchfalzen von starken Papieren ist unter Umständen ein etwas grösserer Falzraum zweckmässig. Es ist bereits eine Stauchfalzmaschine mit schwenkbaren Falztaschen bekannt geworden. Bei dieser Maschine wird durch die Verschwenkbarkeit vor allem eine Verringerung der Reibung bei besonders leichtem Papier angestrebt, um ein vorzeitiges Falten beim Einlauf zu vermeiden. Die Erfindung bezweckt dagegen, eine Verschwenkbarkeit der Falztaschen zu erreichen, um auf einfache Weise die Grösse des Falzraumes zu verändern. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Falztaschen um die Achse der dazu gehörigen Falzwalzen jeweils im freien Bereich um die Falzwalze schwenkbar sind und hierbei die Grösse des Falzraumes verändern. Bisher bekannte Vorrichtungen zur Falzraumverkleinerung oder-vergrösserung waren sehr aufwendig und kompliziert. Auch ist die Umstellung auf die verschiedenen Papiereinlaufwinkel nicht schnell durchführbar. In den Zeichnungen ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert, das eine Stauchfalzmaschine mit drei Falzwalzen darstellt. Fig. 1 zeigt die Falzwalzen und Taschenstellung bei Bildung eines grossen Falzraumes; Fig. 2 zeigt die Stellung, die einen mittleren Falzraum bildet; Fig. 3 zeigt einen kleinen Falzraum mit stumpfem Einlaufwinkel; Fig. 4 zeigt die Falztasche in hochgeschwenkter Stellung zur Beseitigung eines Stopperbogens; Fig. 5 zeigt die Falztasche mit Bogenabweiser; Fig. 6 zeigt die Taschenlagerung im Schnitt. Die Darstellungen in Fig. 1 bis Fig. 3 zeigen den Vorgang des Falzens und die Beeinflussung des Falzvorganges durch die Position der Tasche, die bei allen drei Darstellungen verschiedene Winkellagen einnimmt. Während Fig. 1 und 2 den Vorgang im oberen Falzraum darstellen, zeigt Fig. 3 darüber hinaus das Einlaufen des zu falzenden Bogens durch die Falzwalzen 2 und 3. Wie also die letzgenannte Darstellung zeigt, läuft der zu falzende Bogen 1 angetrieben durch die Falzwalzen 2 und 3 in die erste Falztasche 4 ein. Der erste Falzbruch wird beim Durchlauf zwischen Falzwalze 2 und 5 vollzogen. Nach dem Einlauf in Falztasche 6 erhält der Bogen einen zweiten Falzbruch beim Durchlauf zwischen Walze 5 und Walze 7. Der sog. Falzraum 8 ist schraffiert gezeichnet und wird gebildet durch die Falzwalzen 2, 5, 7, und die Einlaufmündung 9 der Falztasche. Die Falztasche ist mittels Befestigungslappen 10 drehbar auf den Lagerbünden 11 zu beiden Seiten der Falzwalze 7 drehschwenkbar gelagert. In den Seitenteilplatten 12 befinden sich Langschlitze 13 zur Fixierung des jeweils gewünschten Tascheneinstellwinkels. Die Taschenstellung nach Fig. 1 ist für dicke Papiere geeignet, während Fig. 3 die Taschenposition für dünne Papiere zeigt. Ein Stopperbogen 14 kann in der nach Fig. 4 dargestellten Stellung beseitigt werden. In Fig. 5 ist in die Falztaschenmündung ein Abweisekeil 15 eingesetzt, so dass der einlaufende Bogen 16 abgewiesen wird und nicht zur Falzung kommt. In Fig. 5 ist eine andere Ausführungsart der Taschenfixierung dargestellt, indem eine federnde, halboffene Klammer 17 die ortsfeste Verbindungsstange 18 umschliesst. Bei Schwenkung der Falztasche braucht diese nur angehoben zu werden, wobei die federnde Klemme 17 mit ihren Schenkeln 19 nachgibt. Die Erfindung wurde anhand einer Stauchfalzmaschine mit drei Falzwalzen erläutert, die einen Falzraum bilden. Es versteht sich jedoch von selbst, dass die Erfindung auch bei Stauchfalzmaschinen anwendbar ist, die mit einer grösseren Anzahl von Falzwalzen versehen sind, um zwei oder noch mehr Falze herzustellen. In jedem Fall ist aber jede Falztasche einem bestimmten Falzraum zugeordnet, zu dessen Bildung jeweils mindestens drei Falzwalzen erforderlich sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Stauchfalzmaschine mit Falzwalzen und zugeordneten Falztaschen, von denen eine oder mehrere schwenkbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Falztaschen um die Achse der dazu gehörigen Falzwalzen jeweils im freien Bereich um die Falzwalze schwenkbar sind und hierbei die Grösse des Falzraumes verändern.UNTERANSPRÜCHE 1. Stauchfalzmaschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Falztasche (6) mit ihrem frei schwenkbaren Ende in einem koaxial zur Schwenkachse angeordneten Schlitz (13) des Gestells geführt und auf verschiedene Winkellagen einstellbar ist.2. Stauchfalzmaschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Falztasche in der vorgesehenen Arbeitslage mittels federnder Klemmen (17, 19) arretierbar ist, die um eine Positionsstange (18) greifen und von dieser federnd lösbar sind.3. Stauchfalzmaschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abweiseprofil (15) vorgesehen ist, das in das Mundstück (9) der Falztasche (6) einschiebbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEB0086890 | 1966-04-29 |
Publications (1)
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH538667A CH456653A (de) | 1966-04-29 | 1967-04-17 | Stauchfalzmaschine |
Country Status (4)
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1967
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- 1967-04-17 GB GB07491/67A patent/GB1177857A/en not_active Expired
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Also Published As
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