CH456676A - Druckluftbremszylinder, insbesondere für Schienenfahrzeuge - Google Patents

Druckluftbremszylinder, insbesondere für Schienenfahrzeuge

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CH456676A
CH456676A CH353067A CH353067A CH456676A CH 456676 A CH456676 A CH 456676A CH 353067 A CH353067 A CH 353067A CH 353067 A CH353067 A CH 353067A CH 456676 A CH456676 A CH 456676A
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Bruhn Wilhelm
Poellinger Hans
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Knorr Bremse Gmbh
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    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H15/00Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters
    • B61H15/0007Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in one direction
    • B61H15/0014Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in one direction by means of linear adjustment
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Description


  Druckluftbremszylinder, insbesondere für Schienenfahrzeuge    Die Erfindung betrifft einen Druckluftbremszylin  der, insbesondere für Schienenfahrzeuge, mit am Brems  kolben befestigtem, im Zylinderdeckel geführtem Kol  benrohr und einer zwischen dem Zylinderdeckel und  dem Bremskolben eingespannten Rückholfeder für den  selben sowie einer in den Bremszylinderkörper einge  bauten Nachstellvorrichtung mit einer im Kolbenrohr  verschiebbaren, als Gewindespindel ausgebildeten Kol  benstange und zwei auf derselben verstellbaren Nach  stellgliedern, von denen das eine als Kupplungsglied zur  Mitnahme der Kolbenstange während der Bewegung des  Kolbenrohres beim Bremsen und das andere als Vor  schubglied ausgebildet ist, welches dem Bremszylinder  gegenüber innerhalb eines konstanten Bereiches ver  schiebbar ist,

   der einem von der selbsttätigen Nachstell  vorrichtung konstant zu haltenden Kolbenhub ent  spricht.  



  Es sind bereits Gummimetallblocklagerungen be  kannt, bei welchen das zu lagernde Teil durch ein  Verbundteil, d. h. ein Teil, welches aus einer Kombina  tion von metallischen mit elastischen Elementen be  steht, gegen den Unterbau abgestützt ist. Es können  sowohl Platten, Hülsen,     Ringe,    Kupplungen oder ähn  liche technische Elemente mit einem oder mehreren der  genannten elastischen Werkstoffe zu einem Verbundteil  der genannten Art zusammengefasst werden. Für die  Lagerung können dabei auch mehrere dieser Gummi  metallblöcke verwendet werden.  



  Weiter ist es auch bekannt, die Lagerung durch ei  nen oder mehrere Gummimetallblöcke nahe des Schwer  punktes oder in einer Schwerachse des zu lagernden  Teiles anzuordnen.  



  Die Gummimetallblocklagerung hat in diesen ge  nannten Fällen die Aufgabe, beim Betrieb der zu la  gernden Teile (Maschinen, Motoren usw.) die am einen  Teil auftretenden Erschütterungen nicht auf den ande  ren Teil zu übertragen, sondern die Schwingungen durch    die innere Verformung des elastischen Werkstoffes auf  zunehmen und zu vernichten.    Es ist auch bekannt, bei diesen Gummimetallblock  lagerungen metallische Anschläge vorzusehen, die bei  übersteigen einer zulässigen Maximalbelastung zur  Wirkung kommen. Diese Notanschlagvorrichtungen       schaffen    bei Auftreten von Überlastungen eine metalli  sche Verbindung von dem zu lagernden Teil zu seinem  Unterbau.  



  Weiter ist es auch bekannt, Bremszylinder von  Schienenfahrzeugen um ein starres Drehgelenk in  Schwerpunktnähe oder in einer Schwerachse pendelnd  aufzuhängen.  



  Insbesondere für Scheibenbremsen sind breits Brems  zylinder der eingangs genannten Art bekannt. Infolge  ihrer in Bremszylinderlängsrichtung starren Lagerung  am Fahrzeugrahmen besteht bei diesen Bremszylindern  die Gefahr, dass hohe Fahrstösse und     Stossbeschleuni-          gungen    einerseits am Bremszylinder und andererseits am  daran angelenkten schweren und daher eine hohe Mas  senträgheit     aufweisenden    Bremsgestänge in Achsrich  tung des     Bremszylinders    auftreten.

   In den bekannten  selbsttätigen Gestängestelleinrichtungen kann es infolge  dieser den     Bremszylinder    in seiner Achsrichtung relativ  zum Bremsgestänge rüttelnden Stösse und durch das  unvermeidliche Axialspiel der Kupplungsmuttern auf  dem Gewinde der Kolbenstange zum Ausschlagen der  Gewindegänge und zum Zerstören der     Gestängestell-          einrichtung    kommen. Insbesondere beim überfahren  von Schienenstössen und Weichen treten Stossspitzen  auf, die besonders schädlich sind und einen starken  und schnellen Verschleiss der Lagerung und eine Zer  störung der     Gestängestelleinrichtung        hervorrufen    kön  nen.  



  Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Lagerung  für einen     Bremszylinder    der eingangs genannten Art  anzugeben, die ein zumindest annähernd gleichartiges  Schwingen des Bremszylinders und des daran angelenk-      ten Bremsgestänges in Bremszylinderlängsrichtung     zu-          lässt    und die gefährlichen Stossspitzen von dem Brems  zylinder und dessen Nachstelleinrichtung fernhält.  



  Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch  gelöst, dass der Bremszylinder nahe seines Schwerpunk  tes durch zumindest einen Gummimetallblock pendelnd  elastisch gelagert ist, wobei in der Lagerung eine in  einer Trägergabel fest angeordnete Passschraube mit  tels     zweier    auf seinem Schaft radial spielfrei aufgescho  bener Gummimetallblöcke, deren jeder aus einem me  tallischen Innenring, einem metallischen Aussenring so  wie einem zwischen diesen     einvulkanisierten    elastischen       Ring    besteht, mit einer Trägeröse verbunden ist, wobei  jeder der Innenringe einseitig unter Vorspannung in  Richtung der Passschraubenachse an einer Innenseite  der Trägergabel anliegt,

   die elastischen     Ringe    beid  seitig in axialer Richtung frei sind und jeder der Aussen  ringe unter Vorspannung in axialer Richtung einseitig  an einem den Schaft der Passschraube mit Radialspiel  umfassenden und zwischen den beiden Gummimetall  blöcken eingeordneten, zu den Innenringen beidseitig  axiales Spiel     aufweisenden    Anschlagring anliegen und  wobei der Anschlagring sowie der Aussenring in der  Trägeröse radial spielfrei gelagert sind und zwischen  den Aussenringen und der Trägergabel sowie zwischen  der Trägeröse und der Trägergabel ein Axialspiel vor  handen ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines  Bremszylinders in Lösestellung mit einer selbsttätigen  Bremsnachstelleinrichtung im Schnitt dargestellt.  



  In einem Zylinder, bestehend aus einem Zylinder  deckel 1 und aus einem Zylinderdeckel 2, ist ein Brems  kolben verschieblich geführt, der aus einem Kolben 3,  einem Kolbenrohr 4 sowie einer an ihrem Umfang  zwischen den Zylinderdeckeln 1 und 2 eingespannten  Membrane 5 zusammengesetzt ist. Eine das Kolben  rohr 4 umgebende Rückführfeder 6 ist mit Vorspan  nung zwischen dem Zylinderdeckel 2 und der Innenseite  des Kolbens 3 eingesetzt, um den Bremskolben in Löse  stellung zu halten. Zur Verdrehsicherung des Kolben  rohres 4 und des Kolbens 3 weist das Kolbenrohr 4  zumindest einen Längsschlitz 7 auf, der sich annähernd  über die Hälfte der Länge der Kolbenstange 4 erstreckt  und in welchen der seitlich abgeflachte Kopf einer Kopf  schraube 8 in Form eines Gleitsteines längsverschieblich       geführt    ist.

   Die Kopfschraube 8 ist in einem     rohrförmi-          gen    Teil 9, welches mittels eines Verbindungsteiles 10  mit dem aus Zylinderdeckel 1 und 2 bestehenden Zy  linder verbunden ist, durch eine in das rohrförmige Teil  9 eingeschraubte Hülse 11 in Zylinderlängsrichtung  starr gehalten und durch eine sich auf der Oberseite der  Hülse 11 abstützende Mutter 12 in axialer Richtung  starr gehalten. In dem Kolbenrohr 4 befindet sich axial  verschieblich eine Kolbenstange 13, die an ihrem aus  dem Kolbenrohr 4 herausragenden Ende eine Anlenk  vorrichtung 14 für das nicht dargestellte Bremsgestänge  aufweist und sich am zum Kolben 3 hinweisenden Ende  mittels einer Abstütztplatte 15 gegen den Kolben 3  abstützt.

   Die Kolbenstange 13 trägt im zwischen der  Anlenkvorrichtung 14 und der Abstützplatte 15 liegen  den Bereich ihrer Länge ein nichtselbsthemmendes Ge  winde. Das Kolbenrohr 4 weist in seinem     Inneren    nahe  seines vorderen Endes einen Anschlagring 16 auf, der  zwei gegenüberliegende, schräge Reibflächen 16a und  16b trägt. Der Anschlagring 16 ist in Zylinderlängsrich-    tung starr mit dem Kolbenrohr 4 verbunden. Jeder der  Reibflächen 16a und 16b des Anschlagringes 16 ist eine  auf der Kolbenstange 4 drehbare Mutter 17 und 18  zugeordnet, welche entsprechende Gegenreibflächen 16a  und 16b besitzen.

   Die als Nachstellglieder ein     Vorschub-          und    ein     Kupplungsglied    darstellenden Muttern 17 und  18 weisen ein Innengewinde auf, welches zum leichten  Verschrauben der Muttern 17 und 18 gegenüber dem  Gewinde der Kolbenstange 13 mit einem axialen Spiel  versehen ist.  



  Die Mutter 17     liegt    drehfest einerseits mit ihrer  schrägen Reibfläche an der Reibfläche 16a des An  schlagringes 16 an und stützt sich andererseits über ein  Axiallager 19 und eine Druckfeder 20 gegen einen mit  dem Kolbenrohr 4 starr verbundenen Anschlag ab. Die  Mutter 17 wird in Richtung zur Anlenkvorrichtung 14  hin von einer Feder 21, die sich einerseits an der Ab  stützplatte 15 auf der Kolbenstange 13 abstützt und  andererseits einen weiteren Ring 22 gegen die Mutter 18  presst, wobei der Ring 22 die Mutter 18 mit radialem  Spiel umgreifend mittels Reibflächen 23 mit ihr drehfest  gekuppelt ist, nach vorne gegen die Reibfläche 16b des  Anschlagringes 16 gedrückt.

   Der Ring 22 stützt sich auf  der Mutter 18 in     Richtung    zum Kolben 3 über eine  Druckfeder 24 und ein auf der Mutter 18 abgefangenes  Axiallager 25 ab. Das Verbindungsteil 10 ist derartig in  das     rohrförmige    Teil 9 eingeschraubt, dass es für den  Anschlagring 22 einen Hubanschlag 26 in Bewegungs  richtung zum Kolben 3 hin darstellt. Die Hubbewegung  des Anschlagringes 22 in Richtung zur     Anlenkungs-          vorrichtung    14 wird im dem normalen Bremshub ent  sprechenden Abstand durch einen verstellbaren An  schlag 27 begrenzt.  



  Der gesamte Bremszylinder ruht in einer seiner  Schwerachsen mittels zweier Ösen 28, die am Verbin  dungsteil 10 angeordnet sind, in zwei am Fahrzeugrah  men starr     angeordneten    Trägergabeln 29. Jede der  Trägergabeln 29 ist von     U-förmiger    Gestalt, wobei die       Schenkeln    30 und 31 von Bohrungen 32 und 33 durch  setzt sind. Die Öse 28 besitzt beidseitiges Spiel zu den  Schenkeln 30 und 31 und weist eine Bohrung 34 auf, in  welche radial spielfrei zwei     Gummimetallblöcke    und  zwischen diesen ebenfalls radial spielfrei ein Anschlag  ring 35 eingepresst sind.  



  Die beiden     Gummimetallblöcke    bestehen aus einem  Innenring 36, einem Aussenring 38, sowie aus einem  zwischen den beiden Ringen 36 und 38 angeordneten  elastischen Ring 37, welcher mit den beiden Ringen 36  und 38 durch     Vulkanisation    verbunden ist.  



  Der Aussenring 38 und der Innenring 36 sind breiter  als der elastische Zwischenring 37. Die Anordnung der  Ringe ist     derart,    dass der Innenring 36 einseitig mit  dem elastischen Zwischenring 37 eben abschliesst und  auf der anderen Seite über diesen hinausragt, während  der Aussenring 38 umgekehrt auf der Seite, auf der der  Innenring 36 über den elastischen Ring 37 hinausragt,  mit letzterem eben abschliesst und auf der anderen  Seite über diesen hinausragt.  



  Der Anschlagring 35 in der Öse besitzt einen     grös-          seren    Innendurchmesser als die Innenringe 36 der     Gum-          mimetallblöcke.    In eingepresstem Zustand schliessen die       Stirnflächen    der Aussenringe 38 und der elastischen  Zwischenringe 37 eben mit den     Stirnflächen    der Öse 28  ab, während die Innenringe 36 beidseitig die Öse 28  überragen. In die     Bohrungen    32 und 33 der Schenkel      30 und 31 der Trägergabel 29 ist eine Passschraube 39  eingeschraubt, deren Schaftdurchmesser dem Innen  durchmesser der Innenringe 36 der     Gummimetallblök-          ke    entspricht.

   Die Passschraube 39 presst die beiden  Schenkel 30 und 31 der Trägergabel 28 gegen die Innen  ringe 36, so dass die Gummimetallblöcke unter axialer  Vorspannnung stehen. Der Anschlagring 35 weist dabei  infolge seines den Schaftdurchmesser der Passschraube  39 übersteigenden Innendurchmessers ein radiales Spiel  zum Schaft der Passschraube 39 auf.  



  Bei Bremsungen wird der Bremszylinder mit einem  Druckmittel beaufschlagt, wodurch der Bremskolben,  bestehend aus der Membrane 5, dem Kolben 3 und dem  Kolbenrohr 4, verschoben wird. Durch den Anschlag  ring 16 und seine verdrehfeste Kupplung mit der Mutter  17 in den Reibflächen 16a wird die Mutter 17 und  somit auch die Kolbenstange 13 verschoben. Da die  Mutter 18 durch die Feder 21 und den Anschlagring 22  gegen die     Reibfläche    16b des Anschlagringes 16     ge-          presst    und mit diesem drehfest gekuppelt wird, folgt  auch die Mutter 18 der Bewegung der Kolbenstange 13;  jedoch nur über einen Hubbereich, der dem Hub ent  spricht, den der Anschlagring 22 zwischen seinen ein  stellbaren Anschlägen 26 und 27 zurückzulegen vermag.

    Übersteigt der Hubweg des Kolbenrohres 4 diesen vor  gegebenen Hubweg, so wird der Anschlagring 22 an  dem Anschlag 27 festgehalten, die Reibungskupplung  zwischen dem Anschlagring 22 und der Mutter 18 ge  löst, wodurch sich die letztere durch den von der Feder  24 über das Axiallager 25 ausgeübten Druck von dem  Anschlagring 16 löst und auf der Kolbenstange 13  durch Verschrauben nach rechts bewegt. Wird der  Bremskolben durch die Kolbenrückholfeder 6 wieder in  seine Lösestellung verschoben, so gelangt nach dem zu  lässigen Lösehub die durch die Feder 24 mit dem An  schlagring 22 gekoppelte Mutter 18 zum Anschlag am  Verbindungsteil 10 und sperrt die Kolbenstange 13  gegen einen weiteren Hub nach rechts.

   Da sich die  Mutter 18 zuvor bei zu grossem Hubweg relativ zur  Kolbenstange 13 nach rechts verschraubt hat, gelangt  die Kolbenstange 13 also nicht mehr in die ursprüng  liche Lage     zurück,    sondern bleibt vor dieser Lage ste  hen. Der Anschlagring 16 folgt jedoch der gegebenen  falls weiteren Bewegung des Kolbenrohres 4 bis in die  Lösestellung. Dabei hebt er sich von der durch das Ge  winde der Kolbenstange 13 gehaltenen Mutter 17 ab.  Die sich am Kolbenrohr 4 abstützende Druckfeder 20  verschraubt sodann über das Axiallager 19 die Mutter  17 auf dem Gewinde der Kolbenstange 13 solange nach  rechts, bis diese wieder unter Reibschluss mit dem An  schlagring 16 steht. Im Ergebnis ragt die Kolbenstange  13 um den Betrag der Nachstellung weiter aus dem  Kolbenrohr 4 nach links heraus.  



  In der Lösestellung des Bremszylinders nehmen die  einzelnen Teile die in der Zeichnung dargestellte Lage  zueinander ein. Die Lagerung des Bremszylinders hat  dessen Eigengewicht sowie teilweise das Gewicht des  an der Anlenkungsvorrichtung 14 angelenkten, nicht  dargestellten Bremsgestänges zu tragen. Diese Gewichte  werden von den Gummimetallblöcken 36, 37, 38, die  sich unter radialer sowie axialer Vorspannung befinden,  durch ihren Verformungswiderstand in deren elastischen  Ringen 37 aufgenommen, so dass keinerlei metallische  Anlage zwischen der Öse 28 und der Trägergabel 29  zustande kommt. Vom Fahrzeug herrührende Bewegun-    gen, Fahrstösse oder Beschleunigungen werden durch  die Elastizität der elastischen Ringe 37 aufgenommen.

    Das beweglich     gelagerte    Bremsgestänge und der Brems  zylinder können also unter ihrer Massenträgheit bei  Fahrstössen annähernd gleichartige Bewegungen gegen  den Fahrzeugrahmen ausführen, so dass zwischen dem  Bremsgestänge und dem Bremszylinder keine hohen  Stosskräfte wirksam werden. Dadurch wird die Gefahr  des Ausschlagens der mit Axialspiel behafteten Gewinde  zwischen der Kolbenstange 13 und den Muttern 17 und  18 beseitigt.  



  Bei einer Bremsung treten Reaktionskräfte zwi  schen Bremszylinder und Fahrzeugrahmen auf, die den  Verformungswiderstand der Gummimetallblöcke 36, 37,  3 8 übersteigen. Dies bedeutet, dass sich die elastischen  Ringe 37 so weit verformen, dass der Schaft der     Pass-          schraube    39 im Anschlagring 35 zur Anlage kommt. Es  tritt somit zwischen der Öse 28 des Bremszylinders und  der Trägergabel 29 der Haltevorrichtung eine metalli  sche Verbindung auf, wodurch eine starre Kraftüber  tragung zwischen Bremszylinder und dem Fahrzeug ge  währleistet ist.

   Die im beaufschlagten Zustand des  Bremszylinders auftretenden Fahrstösse und Beschleu  nigungskräfte können sich jedoch nicht wie im Lösezu  stand schädlich auf die Muttern 17 und 18 und auf das  Gewinde der Kolbenstange 13 auswirken, da die Flan  ken des Innen- und des Aussengewindes so fest gegen  einander gepresst werden, dass die gesamte Anordnung  ein starres Teil bildet, dessen Teile durch die Schwin  gungen und Stösse nicht ausgeschlagen werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Druckluftbremszylinder, insbesondere für Schienen fahrzeuge, mit am Bremskolben befestigtem, im Zylin derdeckel geführtem Kolbenrohr und einer zwischen dem Zylinderdeckel und dem Bremskolben eingespann ten Rückholfeder für denselben sowie einer in den Bremszylinderkörper eingebauten Nachstellvorrichtung mit einer im Kolbenrohr verschiebbaren, als Gewinde spindel ausgebildeten Kolbenstange und zwei auf der selben verstellbaren Nachstellgliedern, von denen das eine als Kupplungsglied zur Mitnahme der Kolbenstange während der Bewegung des Kolbenrohres beim Brem sen und das andere als Vorschubglied ausgebildet ist, welches dem Bremszylinder gegenüber innerhalb eines konstanten Bereiches verschiebbar ist, der einem von der selbsttätigen Nachstellvorrichtung konstant zu hal tenden Kolbenhub entspricht, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Bremszylinder seines Schwerpunktes durch zumindest einen Gummimetallblock (36, 37, 38) pen delnd elastisch gelagert ist, wobei in der Lagerung eine in einer Trägergabel (29) fest angeordnete Passschrau- be (39) mittels zweier auf seinem Schaft radial spielfrei aufgeschobener Gummimetallblöcke, deren jeder aus ei nem metallischen Innenring (36), einem metallischen Aussenring (38) sowie einem zwischen diesen einvulka nisierten elastischen Ring (37) besteht, von einer Trä geröse (28) umgeben ist, wobei jeder der Innenringe (36)
    einseitig unter Vorspannung in Richtung der Pass- schraubenachse an einer Innenseite der Trägergabel (29) anliegt, die elastischen Ringe (37) beidseitig in axialer Richtung frei sind und jeder der Aussenringe (38) unter Vorspannung in axialer Richtung einseitig an einem den Schaft der Passschraube (39) mit Radialspiel um fassenden und zwischen den beiden Gummimetallblök- ken (36, 37, 38) eingeordneten, zu den Innenringen (36) beidseitig axiales Spiel aufweisenden Anschlagring (35) anliegen und wobei der Anschlagring (35) sowie die Aussenringe (38)
    in der Trägeröse (28) radial spielfrei gelagert sind und zwischen den Aussenringen (38) und der Trägergabelschenkel (30, 31) sowie zwischen der Trägeröse (28) und der Trägergabel (29) ein Axial spiel vorhanden ist.
CH353067A 1966-06-23 1967-03-10 Druckluftbremszylinder, insbesondere für Schienenfahrzeuge CH456676A (de)

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