CH456759A - Verfahren zur Herstellung eines Rotors für einen Induktionsmotor mit Kurzschlussanker und Rotor, hergestellt nach diesem Verfahren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Rotors für einen Induktionsmotor mit Kurzschlussanker und Rotor, hergestellt nach diesem VerfahrenInfo
- Publication number
- CH456759A CH456759A CH47867A CH47867A CH456759A CH 456759 A CH456759 A CH 456759A CH 47867 A CH47867 A CH 47867A CH 47867 A CH47867 A CH 47867A CH 456759 A CH456759 A CH 456759A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- rotor
- bars
- rotor bars
- short
- collar
- Prior art date
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/16—Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors
- H02K17/168—Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors having single-cage rotors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)
- Induction Machinery (AREA)
- Manufacture Of Motors, Generators (AREA)
- Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)
Description
Verfahren zur Herstellung eines Rotors für einen Induktionsmotor mit Kurzschlussanker und Rotor, hergestellt nach diesem Verfahren Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Rotors für einen Induktionsmotor mit Kurzschlussanker.
Es ist bereits ein Verfahren bekannt geworden, bei welchem für die Hersitelltrng der genannten Rotoren von gerinigerem Durchmesser Rotorstäbe und Bundrinige aus Aluminiumguss verwendet werden.
Die Rotorstäbe stel len hierbei die Rotorwindung dar und die Bandringe den Kurzschlussanker. Für die Herstellung solcher Rotoren werden eine Anzahl Stanzteile mit Schlitzen an ihrem Umfang entweder auf ein Polrad oder die Rotorwelle auf Beinen Montagezapfen stapelförmig aufgesteckt.
Dann wird auf beiden Stirnseiten eine Giessform mit entspre- ehenden Ausnehmunigen für die Bund'rigge und Gebläscr flügel aufgebracht und geschmolzenes Aluminium oder eine Aluminiumlegierung in die Formen eingebracht, so dass ein Rotor entsteht, bei welchem die Rotorstäbe, ;die Bandringe und die Gebläseflü,gel eine gegossene Einheit bilden.
Ferner ist ein Verfahren zur Herstellung grösserer Rotoren bekannt geworden, -bei welchem vorgeformte Rotorstäbe aus Aluminium, Aluminiumlegierung, Kup fer oder Kupferlegierung eingesetzt werden. Die Rotor stäbe @erstrecken sich hierbei etwas über die Stirnseiten des Rotors hinaus, auf welche dann die Bandringe ver spannt oder geschweisst werden.
Sind Gebläseflügel er wünscht, werden diese separat auf das Polrad aufge- bolzt.
Da der Rotorkörper in der Regel eine Mehrzahl ra dialer Luftkanäle aufweist, welche die Kühlung des Ro tors bzw. der Rotorstäbe unterstützen sollen, muss beim ersteren Verfahren Vorsorge getroffen werden, um ein Einströmen des flüssigen Aluminiums beim Vergiessen in die Kanäle zu verhindern. Solche Massnahmen stellen aber erhebliche Probleme, da solche Rotoren in der Re gel um 100 Schlitze für die Rotorstäbe aufweisen und jeder dieser Schlitze mit etwa zwölf Luftkanälen verse hen ist.
Somit müssen Massnahmen getroffen werden, um das Einströmen des Aluminiums um 1200 öffnun- gen zu verhindern. Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, dass die Ro- torstanzteile als Wärmeleiter wirken und so das flüssige Aluminium beim Eingiessen in die Rotorstabschlitze abkühlt, wodurch Lanker entstehen können, was den ,Forderungen nach hoher Matexialfesügkeit,
entgegensteht. Beim anderen Verfahren liegen die Grenzen in der Hal terung der vorfabrizierten und eingelegten Rotorstäbe bei der Rotormontage. Ferner ist die separate Herstel lung und Befestigung der Gebläseflügel nachteilig. Zu dem erfordern die Fliehkräfte an den Stäben bei sol chen Rotoren oft zusätzliche Halteringe über den Band ringen.
,Dia vorliegende Erfindung bezweckt nun, die Nach teile jedes dieser Vemfahren zu vermeiden, und betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Rotors für einen Induktionsmotor, mit Kurzschlussanker, bei welchem eine Mehrzahl Rotorstanzteile mit Schlitzen auf einem Träger zur Bildung des Rotorkernes gestapelt werden, wonach in die achsenparallel zu Nuten ausgerichteten Schlitze vorgeformte Rotorstäbe eingelegt werden, die sich in Achsrichtung beidseitig über den Stapel hinaus erstrecken,
wonach ein Bandring im Bereich der über- istehenden Rotorstäbe zur mechanischen und elektri schen Verbindung aller Rotorstäbe untereinander ange gossen wird. Dieses Verfahren zeichnet sich erfindungs- gemäss dadurch aus, dass die Rotorstäbe vor dem An- giessen der Bandringe im Bereich der Überstände der Rotorstäbe mit einer Querbohrung versehen werden.
Durch diese Massnahmen wird gestattet, dass sich das flüssige Bundringmaterial durch Durchdringungen dieser Bohrungen noch inniger mit den Stäben verbindet.
Im weiteren betrifft die vorliegende Erfindung einen nach dem genannten Verfahren hergestellten Rotor mit beidseitig die überstehenden Rotorstäbe umfassenden Bandringen, welcher Rotor sich dadurch auszeichnet, dass die überstehenden Enden der Rotorstäbe Ausneh- mungen aufweisen, die von den Bandringen durchsetzt sind.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin- dungsgegenstandes soll anhand der Zeichnungen nach folgend näher erläutert werden. Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen nach dem Verfahren hergestellten Rotor innerhalb der Giessfor- men und Fig.2 einen Abschnitt eines Rotorstanzteiles zur Bildung des Rotors gemäss Fig. 1.
Gemäss ;den Darstellungen in Fig. 1 und 2 befindet sich der Rotor 3 auf einem Träger 5, welcher ein Mon- iGa\ged#>m oder geich Idas Polraid oder die Motorwelle sein kann. Der Rotor 3 umfasst eine Mehrzahl lamellen- förmiger Stanzteile 7, welche auf den Träger 5 aufge stapelt sind.
Wie Fig. 2 mehr im einzelnen zeigt, sind die Schlitze 9 am Rand der Stanzteile 7 vorzugsweise ge ringfügig angeschrägt, um Motorbrummen und uner wünschte Oberwellenmomente zu unterdrücken. Im Sta pel fluchten die Schlitze 9 und bilden achsenparallele Kanäle zur Aufnahme der Rotorstäbe 11. Diese Rotor stäbe bestehen aus geeignetem Leitermaterial, wie Alu minium oder eine Aluminiumlegierung.
Für das Kurzschliessen der Rotorstäbe 11 sind Bundringe 13 vorgesehen, welche die um Enden 12 über die Stirnseiten des Rotors hinausragenden Rotorstäbe umgeben. Ferner können an den Bundringen 13 Geblä- seflügel angeformt sein.
Für eine innige Verbindung zwischen den Rotorstä- ben 11 und den Bundringen 13 sind die Enden 12 jedes Stabes 11 mit einer Bohrung 17 versehen, durch welche das Material der Bundringe 13 hindurchgeht, was eine hohe mechanische Verbindung ergibt, wie nachfolgend noch näher erläutert wird.
Für die Herstellung des vorbeschriebenen Rotors wird nach dessen Stapelung und Einsetzung der Stäbe an beiden Stirnseiten eine Giessform 19 bzw. 20 ange setzt. Die Giessformen weisen hierbei Ausnehmungen auf, die den Bundringen bzw. den Bundringen und Ge- bläseflügeln entsprechen. Hierbei erstrecken sich die freien Enden 12 der Rotorstäbe in die Ausnehmungen der entsprechenden Giessform.
Nachfolgend wird nun geschmolzenes Aluminium in die Giessformen einge bracht, wobei zweckmässig für ein Schleudern zur Ver besserung des Gusses die Anordnung gedreht wird. Das ist der Grund, warum die Vergiessung in der dargestell- ten Lage mit vertikaler Rotorachse erfolgt. Erfolgt kein Schleudern, kann das Abgiessen selbstverständlich auch in einer Lage des Rotors erfolgen, bei welcher dessen Achse waagrecht liegt.
Nach dem Abkühlen entsteht so mit seine vergossene Einheit. Zweckmässig bestehen hierbei die Rotorstäbe und die Abgussmasse aus glei chem Material.
Wie ohne weiteres ersichtlich, kann das Aluminium beim Abgiessen die Löcher 17 in den Enden 12 der Stäbe 11 durchdringen, was eine einwandfreie mechanische Verbindung zwischen Bundringen und Ro- torstäben erlaubt und dem Rotor 3 eine Festigkeit ver leiht, (die es erlaubt, Rotoren von bisher nicht erreich- baren Grössenordnungen herzustellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung eines Rotors für einen Induktionsmotor mit Kurzschlussanker, bei welchem eine Mehrzahl Rotorstanzteile mit Schlitzen auf einem Träger zur Bildung des Rotorkernes gestapelt werden, wonach in die achsenparallel zu Nuten ausgerichteten Schlitze vorgeformte Rotorstäbe eingelegt werden, die sich in Achsrichtung beidseitig über den Stapel hinaus erstrecken,wonach ein Bundring im Bereich der über stehenden Rotorstäbe zur mechanischen und elektri schen Verbindung aller Rotorstäbe untereinander ange gossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotor stäbe vor dem Angiessen der Bundringe im Bereich ihrer Überstände (12) mit einer Querbohrung (17) versehen weu;den. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass gemeinsam mit den Bundringen Gebläse flügel (15) angegossen werden.PATENTANSPRUCH 11 Rotor, hergestellt nach dem Verfahren nach Patent- anspruch I, mit beidseitig die überstehenden Rotorstäbe umfassenden Bundringen, dadurch gekennzeichnet, dass die überstehenden Enden der Rotorstäbe Ausnehmun- gen aufweisen, die von den Bundringen durchsetzt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US52079966A | 1966-01-14 | 1966-01-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH456759A true CH456759A (de) | 1968-07-31 |
Family
ID=24074121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH47867A CH456759A (de) | 1966-01-14 | 1967-01-13 | Verfahren zur Herstellung eines Rotors für einen Induktionsmotor mit Kurzschlussanker und Rotor, hergestellt nach diesem Verfahren |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH456759A (de) |
| ES (2) | ES335672A1 (de) |
| FR (1) | FR1514269A (de) |
| GB (1) | GB1108840A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7122932B2 (en) * | 2004-09-30 | 2006-10-17 | Reliance Electric Technologies, Llc | Rotor for an induction device |
| CN108311656B (zh) * | 2017-01-17 | 2019-09-10 | 晟昌机电股份有限公司 | 转子短路环铸造模具及其使用该模具的铸造方法 |
-
1966
- 1966-12-30 GB GB58262/66A patent/GB1108840A/en not_active Expired
-
1967
- 1967-01-10 FR FR90503A patent/FR1514269A/fr not_active Expired
- 1967-01-13 CH CH47867A patent/CH456759A/de unknown
- 1967-01-14 ES ES0335672A patent/ES335672A1/es not_active Expired
- 1967-01-14 ES ES0335671A patent/ES335671A1/es not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES335672A1 (es) | 1967-12-01 |
| ES335671A1 (es) | 1967-12-01 |
| GB1108840A (en) | 1968-04-03 |
| FR1514269A (fr) | 1968-02-23 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102018213567B3 (de) | Rotor für fremderregte Innenläufer-Synchronmaschine, Innenläufer-Synchronmaschine, Kraftfahrzeug sowie Verfahren | |
| DE112019006919B4 (de) | Stator und Elektromotor | |
| CH695810A5 (de) | Statorkernanordnung. | |
| EP3469694B1 (de) | Kurzschlussläufer insbesondere für hochdrehzahlen | |
| DE2223906A1 (de) | Ständer einer elektrischen Maschine wie eines Motors oder Generators | |
| DE102020101149A1 (de) | Axialflussmaschine mit mechanisch fixierten Statorkernen mit radial verlaufenden Blechsegmenten | |
| EP3455921B1 (de) | Synchrongenerator einer getriebelosen windenergieanlage sowie verfahren zum herstellen eines synchrongenerators | |
| DE102015224577A1 (de) | Rotor, Verfahren zum Herstellen eines Rotors, Asynchronmaschine und Fahrzeug | |
| DE112014006556T5 (de) | Stator einer elektrischen Rotationsmaschine und Verfahren zur Herstellung desselben | |
| DE2056640B2 (de) | Verfahren zur befestigung der lagertraeger am stator einer elektrischen maschine | |
| CH456759A (de) | Verfahren zur Herstellung eines Rotors für einen Induktionsmotor mit Kurzschlussanker und Rotor, hergestellt nach diesem Verfahren | |
| WO2018099632A1 (de) | Rotor für einen lspm elektromotor | |
| DE4417787A1 (de) | Läufer für eine elektrische Drehmaschine und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE102017206520A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Kurzschlussrotors und Kurzschlussrotor | |
| EP3657635A1 (de) | Rotor für eine asynchronmaschine mit verlustoptimierter stabgeometrie, asynchronmaschine sowie verfahren | |
| DE102005030797A1 (de) | Käfigläufer einer Induktionsmaschine | |
| DE102015224579A1 (de) | Rotor, Verfahren zum Herstellen eines Rotors, Asynchronmaschine und Fahrzeug | |
| EP3959796B1 (de) | Stator für eine rotierende elektrische maschine | |
| DE3022397A1 (de) | Zweipolige dynamoelektrische maschine | |
| DE2443255A1 (de) | Bandwickel-magnetkern | |
| DE102023129917B3 (de) | Rotoranordnung, Elektromaschine und Verfahren zur Herstellung | |
| WO1998001935A1 (de) | Rotor für einen asynchronmotor, verfahren zur herstellung des rotors, und asynchronmotor | |
| DE102023118238A1 (de) | Rotor für eine elektrische Maschine mit Aluminium enthaltenden Spulendraht | |
| WO2025011692A1 (de) | Rotor für eine elektrische maschine in einzelsegmentform | |
| DE1613932C (de) | Polumschaltbarer Asynchronmotor für Schwerstantriebe |