CH456759A - Verfahren zur Herstellung eines Rotors für einen Induktionsmotor mit Kurzschlussanker und Rotor, hergestellt nach diesem Verfahren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Rotors für einen Induktionsmotor mit Kurzschlussanker und Rotor, hergestellt nach diesem Verfahren

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CH456759A
CH456759A CH47867A CH47867A CH456759A CH 456759 A CH456759 A CH 456759A CH 47867 A CH47867 A CH 47867A CH 47867 A CH47867 A CH 47867A CH 456759 A CH456759 A CH 456759A
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CH
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rotor
bars
rotor bars
short
collar
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CH47867A
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Lipton Cochran Paul
Raymond Pedersen James
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Gen Electric
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/16Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors
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Description


  Verfahren     zur    Herstellung eines Rotors für einen     Induktionsmotor    mit Kurzschlussanker und Rotor,  hergestellt nach diesem Verfahren    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung eines Rotors für einen Induktionsmotor mit  Kurzschlussanker.  



  Es ist bereits ein Verfahren bekannt geworden, bei       welchem        für    die     Hersitelltrng    der     genannten    Rotoren von       gerinigerem        Durchmesser        Rotorstäbe    und     Bundrinige    aus  Aluminiumguss verwendet werden.

   Die     Rotorstäbe    stel  len hierbei die     Rotorwindung    dar und die Bandringe den       Kurzschlussanker.    Für     die    Herstellung solcher Rotoren  werden eine Anzahl     Stanzteile    mit Schlitzen an ihrem  Umfang entweder auf ein Polrad oder die     Rotorwelle     auf Beinen Montagezapfen     stapelförmig    aufgesteckt.

   Dann  wird auf beiden Stirnseiten eine Giessform mit     entspre-          ehenden        Ausnehmunigen    für die     Bund'rigge    und     Gebläscr          flügel    aufgebracht und geschmolzenes Aluminium oder  eine Aluminiumlegierung in die Formen eingebracht, so  dass     ein    Rotor     entsteht,    bei     welchem        die        Rotorstäbe,    ;die       Bandringe    und die     Gebläseflü,gel        eine    gegossene Einheit  bilden.  



  Ferner ist ein     Verfahren    zur     Herstellung        grösserer     Rotoren     bekannt        geworden,        -bei    welchem vorgeformte       Rotorstäbe    aus Aluminium, Aluminiumlegierung, Kup  fer oder Kupferlegierung eingesetzt werden. Die Rotor  stäbe     @erstrecken        sich        hierbei    etwas über     die        Stirnseiten     des Rotors hinaus, auf welche dann die Bandringe ver  spannt oder geschweisst werden.

   Sind     Gebläseflügel    er  wünscht, werden diese separat auf das Polrad     aufge-          bolzt.     



  Da der     Rotorkörper    in der Regel eine Mehrzahl ra  dialer Luftkanäle aufweist, welche die Kühlung des Ro  tors bzw. der     Rotorstäbe    unterstützen sollen, muss beim       ersteren        Verfahren    Vorsorge     getroffen    werden, um ein  Einströmen des flüssigen Aluminiums beim Vergiessen  in die Kanäle zu verhindern. Solche Massnahmen stellen  aber erhebliche Probleme, da solche Rotoren in der Re  gel um 100 Schlitze für die     Rotorstäbe    aufweisen und  jeder dieser Schlitze mit etwa zwölf Luftkanälen verse  hen ist.

   Somit müssen Massnahmen getroffen werden,  um das Einströmen des Aluminiums um 1200     öffnun-          gen    zu verhindern.    Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, dass die     Ro-          torstanzteile    als Wärmeleiter wirken und so das flüssige  Aluminium beim Eingiessen in die     Rotorstabschlitze     abkühlt, wodurch Lanker entstehen können, was den       ,Forderungen    nach     hoher        Matexialfesügkeit,

  entgegensteht.     Beim anderen Verfahren liegen die Grenzen in der Hal  terung der vorfabrizierten und eingelegten     Rotorstäbe     bei der     Rotormontage.    Ferner ist die separate Herstel  lung und Befestigung der     Gebläseflügel    nachteilig. Zu  dem erfordern die Fliehkräfte an den Stäben bei sol  chen Rotoren oft zusätzliche Halteringe über den Band  ringen.  



       ,Dia        vorliegende    Erfindung     bezweckt    nun, die Nach  teile jedes     dieser        Vemfahren    zu vermeiden, und     betrifft     ein Verfahren zur Herstellung eines Rotors für einen  Induktionsmotor, mit Kurzschlussanker, bei welchem  eine Mehrzahl     Rotorstanzteile    mit Schlitzen auf einem  Träger zur Bildung des     Rotorkernes    gestapelt werden,  wonach in die     achsenparallel    zu Nuten ausgerichteten  Schlitze vorgeformte     Rotorstäbe    eingelegt werden, die  sich in Achsrichtung beidseitig über den Stapel hinaus  erstrecken,

   wonach ein Bandring im Bereich der     über-          istehenden        Rotorstäbe    zur     mechanischen    und elektri  schen Verbindung aller     Rotorstäbe    untereinander ange  gossen wird. Dieses Verfahren zeichnet sich     erfindungs-          gemäss    dadurch aus, dass die     Rotorstäbe    vor dem     An-          giessen    der Bandringe im Bereich der Überstände der       Rotorstäbe    mit einer Querbohrung versehen werden.  



  Durch diese Massnahmen wird gestattet, dass sich  das flüssige     Bundringmaterial    durch     Durchdringungen     dieser Bohrungen noch inniger mit den Stäben verbindet.  



  Im weiteren betrifft die vorliegende Erfindung einen  nach dem genannten Verfahren hergestellten Rotor mit  beidseitig die überstehenden     Rotorstäbe    umfassenden       Bandringen,    welcher Rotor sich dadurch     auszeichnet,     dass die überstehenden Enden der     Rotorstäbe        Ausneh-          mungen        aufweisen,    die von     den        Bandringen        durchsetzt     sind.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin-           dungsgegenstandes    soll anhand der Zeichnungen nach  folgend näher erläutert werden. Es zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch einen nach dem  Verfahren hergestellten Rotor innerhalb der     Giessfor-          men    und       Fig.2    einen Abschnitt eines     Rotorstanzteiles    zur  Bildung des Rotors gemäss     Fig.    1.  



       Gemäss    ;den     Darstellungen    in     Fig.    1 und 2     befindet     sich der Rotor 3 auf einem Träger 5, welcher ein     Mon-          iGa\ged#>m        oder        geich        Idas        Polraid    oder     die        Motorwelle     sein kann. Der Rotor 3 umfasst eine Mehrzahl     lamellen-          förmiger        Stanzteile    7, welche auf den Träger 5 aufge  stapelt sind.

   Wie     Fig.    2 mehr im einzelnen zeigt, sind die  Schlitze 9 am Rand der     Stanzteile    7 vorzugsweise ge  ringfügig     angeschrägt,    um Motorbrummen und uner  wünschte     Oberwellenmomente    zu unterdrücken. Im Sta  pel fluchten die Schlitze 9 und bilden     achsenparallele     Kanäle zur Aufnahme der     Rotorstäbe    11. Diese Rotor  stäbe bestehen aus geeignetem Leitermaterial, wie Alu  minium oder eine Aluminiumlegierung.  



  Für das Kurzschliessen der     Rotorstäbe    11 sind       Bundringe    13 vorgesehen, welche die um Enden 12 über  die Stirnseiten des Rotors hinausragenden     Rotorstäbe     umgeben. Ferner können an den     Bundringen    13     Geblä-          seflügel        angeformt    sein.  



  Für eine innige Verbindung zwischen den     Rotorstä-          ben    11 und den     Bundringen    13 sind die Enden 12 jedes  Stabes 11 mit einer Bohrung 17 versehen, durch welche  das Material der     Bundringe    13 hindurchgeht, was eine  hohe mechanische Verbindung ergibt, wie nachfolgend  noch näher erläutert wird.  



  Für die Herstellung des     vorbeschriebenen    Rotors  wird nach dessen Stapelung und Einsetzung der Stäbe  an beiden Stirnseiten eine Giessform 19 bzw. 20 ange  setzt. Die     Giessformen    weisen hierbei     Ausnehmungen     auf, die den     Bundringen    bzw. den     Bundringen    und     Ge-          bläseflügeln    entsprechen.     Hierbei    erstrecken sich die  freien Enden 12 der     Rotorstäbe    in die     Ausnehmungen     der entsprechenden Giessform.

   Nachfolgend wird nun  geschmolzenes Aluminium in die Giessformen einge  bracht, wobei     zweckmässig        für    ein Schleudern zur Ver  besserung des Gusses die Anordnung gedreht wird. Das  ist der Grund, warum die     Vergiessung    in der dargestell-         ten    Lage mit vertikaler     Rotorachse    erfolgt. Erfolgt kein  Schleudern, kann das Abgiessen selbstverständlich auch  in einer Lage des Rotors erfolgen, bei welcher dessen  Achse waagrecht liegt.

   Nach dem Abkühlen entsteht so  mit     seine    vergossene     Einheit.        Zweckmässig        bestehen     hierbei die     Rotorstäbe    und die     Abgussmasse    aus glei  chem Material.

   Wie ohne weiteres ersichtlich, kann das       Aluminium    beim Abgiessen die Löcher 17 in den Enden  12 der Stäbe 11 durchdringen, was eine einwandfreie  mechanische Verbindung zwischen     Bundringen    und     Ro-          torstäben    erlaubt und dem Rotor 3 eine Festigkeit ver  leiht, (die es erlaubt, Rotoren von bisher nicht     erreich-          baren        Grössenordnungen        herzustellen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung eines Rotors für einen Induktionsmotor mit Kurzschlussanker, bei welchem eine Mehrzahl Rotorstanzteile mit Schlitzen auf einem Träger zur Bildung des Rotorkernes gestapelt werden, wonach in die achsenparallel zu Nuten ausgerichteten Schlitze vorgeformte Rotorstäbe eingelegt werden, die sich in Achsrichtung beidseitig über den Stapel hinaus erstrecken,
    wonach ein Bundring im Bereich der über stehenden Rotorstäbe zur mechanischen und elektri schen Verbindung aller Rotorstäbe untereinander ange gossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotor stäbe vor dem Angiessen der Bundringe im Bereich ihrer Überstände (12) mit einer Querbohrung (17) versehen weu;den. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass gemeinsam mit den Bundringen Gebläse flügel (15) angegossen werden.
    PATENTANSPRUCH 11 Rotor, hergestellt nach dem Verfahren nach Patent- anspruch I, mit beidseitig die überstehenden Rotorstäbe umfassenden Bundringen, dadurch gekennzeichnet, dass die überstehenden Enden der Rotorstäbe Ausnehmun- gen aufweisen, die von den Bundringen durchsetzt sind.
CH47867A 1966-01-14 1967-01-13 Verfahren zur Herstellung eines Rotors für einen Induktionsmotor mit Kurzschlussanker und Rotor, hergestellt nach diesem Verfahren CH456759A (de)

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