CH457187A - Schuh mit Verstärkungen und/oder Versteifungen aus Kunststoffen - Google Patents

Schuh mit Verstärkungen und/oder Versteifungen aus Kunststoffen

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CH457187A
CH457187A CH424366A CH424366A CH457187A CH 457187 A CH457187 A CH 457187A CH 424366 A CH424366 A CH 424366A CH 424366 A CH424366 A CH 424366A CH 457187 A CH457187 A CH 457187A
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shoe
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foot
sole
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CH424366A
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Vogel Raimund
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Vogel Raimund W
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Description


  Schuh     mit        Verstärkungen    und/oder Versteifungen aus     Kunststoffen       Die     Erfindung    betrifft     Schuhe    mit Verstärkungen  und/oder Versteifungen aus Kunststoff, die durch     ein-          gebettete    Einlagen in Form von Fasern, Fäden, Profi  len oder Drähten verstärkt sind.  



  Ziel der Erfindung ist, bei möglichst geringem  Materialaufwand und daraus resultierendem leichten  Gewicht des Schuhes eine möglichst hohe     Steifigkeit     und     Dauerformstabilität    des Schuhes oder von Teilen  desselben. bei federnder     Elastizität    und physiologisch  richtiger     Fussumhüllung        einschliesslich        Lüftung    des       Fusses    zu gewährleisten.  



  In der Regel müssen die Schuhbestandteile nicht in  allen ihren Richtungen gleich grosse     Steifigkeit    haben.  So sollen beispielsweise die Schuhsohle und auch das  Schaftmaterial nur in einer Richtung, in der Regel in  Schuhquerrichtung, eine grosse     Steifigkeit    besitzen,  dagegen in Schuhlängsrichtung biegsam sein.     Erfin-          dungsgemäss    ist im Schaft     in    der Richtung der ge  wünschten grösseren     Steifigkeit    eine grössere Anzahl  von Verstärkungseinlagen als in     Querrichtung    hierzu  im Kunststoff vorgesehen. Durch diese     Massnahme     wird der Schuh versteift.

   Praktisch können die Einla  gen aus     übereinandergelegten        unidirektionalen    Gewe  ben,     Rovinggeweben    oder     anderen    Verstärkungssträn  gen     bestehen,    die in Pressformen in     Duroplaste    einge  bettet werden. Durch die     grössere        Anzahl    von faden  förmigen Einlagen in der einen: Richtung wird die     Stei-          figkeit    der     Duroplastverstärkungen    in dieser Richtung  erheblich erhöht.

   Dieser Umstand kann zur Anpassung  an alle an den Schuh gestellten Anforderungen hin  sichtlich     seiner        Steifigkeit    oder     Elastizität    entsprechend  ausgenutzt werden, wobei in derjenigen Richtung, in  welcher der Schuh bzw. der     Schuhbestandteil    elastisch  sein soll, im     Duroplast    keine oder nur wenige Verstär  kungseinlagen eingebettet werden.

      Weitere Mittel, die Elastizität     in    den     Schuhverstei-          fungs.teilen    zu     modifizieren,    bestehen in wechselnder       Querschnittsdicke    und zonenweisem Einsatz von: Ver  stärkungseinlagen mit unterschiedlichem     E-Modul.     



  Bei einer     Ausführungsform    können die     Verstär-          kungs-    bzw. Versteifungsteile des Schuhes aus mehre  ren Schichten bestehen., von welchen mindestens eine  aus einlageverstärkten     Duroplasten    ausgebildet     ist.     



  Ein mehrschichtiges     Verstärkungs-    bzw. Verstei  fungsteil kann an der     Innenseite    aus einer luftdurchläs  sigen     Schaumstoffschicht    aus unter Druck zonenweise  dauerverformbaren Kunststoffen bestehen. Hierdurch  ist es möglich, Druckstellen im Schuh, die zu Schmer  zen im Fuss der den Schuh tragenden Person führen,  durch entsprechendes     Einbeulen    der Schaumstoff  schicht im Bereich der Druckstellen auszuschalten.  



  Um bei Stiefeln, insbesondere     Skistiefeln    eine       Abwinkelung    des Unterschenkels gegenüber dem Fuss  nach vorn zu     ermöglichen,    also ein Abbiegen des oberen  Schaftteils zu     ermöglichen:,    ohne die Wirkung der     erfin-          dungsgemässen    vorzugsweise vertikalen Verstärkungen  bzw. Versteifungen     im    Schaft zu beeinträchtigen, können  bei solchen Stiefeln     die    Verstärkungen bzw.

   Versteifun  gen aus     zwei        übereinanderliegenden    Teilen bestehen, von  welchen der untere Teil     v    sich etwa vom unteren       Sprunggelenk    bis zum oberen Sprunggelenk     (Fussknö-          chel)    erstreckt und die Ferse hintergreift und der obere  Teil vom oberen Sprunggelenk (Fussknöchel) aus den       Achillesbereich    des Fusses hintergreifend bis zum obe  ren Schaftrand sich erstreckt, und dass diese beiden  Teile an mindestens einer Seite dies Fussknöchels mit  tels Scharnieren miteinander verbunden sind,

   deren       Dreh.achsie    koaxial zur in quer zur Laufrichtung sich  erstreckenden Schwenkachse des Fusses oder geringfü-           gig    darüber angeordnet ist. Der obere     Versteifungsteil     oberhalb des     Fussknöchels    kann dabei     in        seinem    vor  deren Bereich elastisch     aufweitbar        sein.    Als weiteres  Verbindungsmittel kann     ein    vorzugsweise     federndes          Band,

      das in den Fersen-     bzw.        Achillesbereich        des     Fusses     hintergreifenden    Abschnitt der beiden Teile  angeordnet ist,     dienen,    welches Band     dann        in        einem     der beiden     Teile        unverschiebbar    befestigt und im ande  ren     Teil    längsverschiebbar gelagert wird, wodurch     eine          besonders    dünne und in     horizontaler    Richtung elasti  sche Ausführung des     oberen;

          Versteifungsteils        möglich     ist.     Vorteilhaft        ermöglichen.    die     verwendeten,        Verstei-          fungseinlagen        in    Form von     Profilen,    vorzugsweise  hochkantig als     Sohlentragteil        und/oder    in     die        Sohle     eingesetzt,

   die     Verwendung    von     Schaumsüoffsohl@en    aus       Kunststoffhartschaum.    Die     Profile        übernehmen    die sta  tische     Festigkeit    und der     Schaumstoff        dme    thermische       Isolierung,    was vor allem bei Skischuhen zu     Gewichts-          ersparnissen    von ca. 60 % gegenüber     stabilen        Lder-          oder        Gummisohlen    führt.

   Am     vorteilhaftesten    lassen  sich erwähnte     Schaumstoffsohlen    an den Schaft an  schäumen. Zur     besseren        Verankerung    der Schaum  stoffsohle können die     Schuhschaftprofilc        Hinterschnei-          dungen,    Einkerbungen und dgl.,     aufweisen.     



  In der     Zeichnung    und in der folgenden Beschrei  bung sind Ausführungsbeispiele der     Erfindung    erläu  tert.  



       Fig.    1 zeigt     ein        dreischichtiges        Versteifungsteil    im       Querschnitt,          Fig.2    zeigt eine aus zwei     Teilen        bestehende    Ver  stärkung bzw.     Versteifung        eines    Stiefels in Schrägan  sicht,       Fig.    3 veranschaulicht -diese zweiteilige Verstärkung  bzw.

   Versteifung in ihrer Lage im     Schuh,          Fig.    4 zeigt     ein.        Verstärkungs-    bzw.     Versteifungsteil     in Form eines Gerippes,       Fig.    5 zeigt     eine        Brand-    oder     Einlegesohle    gemäss  der     Erfindung    in gitterartiger Form,       Fig.6    zeigt einen gemäss der     Erfindung    elastisch       versteiften    Schuhabsatz in     Schrägansicht,

            Fig.    7 zeigt in Seitenansicht     einen    Damenschuh     mit          erfindungsgemäss        verstärktem    bzw. versteiftem, federn  dem Absatz,       Fig.8        zeigt        eine    Seitenansicht     eines    Sohlengelen  kes,       Fig.9    ist ein     Querschnitt    durch ein ein Fussbett       bildendes        Verstärkungs-    bzw.

       Versteifungsteil,    und       Fig.10    veranschaulicht in einem Längsschnitt  durch die Tragsohle die     Anordnung        einer    in dieser  angeordneten     Be-    bzw.     Entlüftungseinrichtung.     



  Das     Verstärkungs-    bzw. Versteifungsteil kann aus  mehreren, z. B. drei Schichten     bestehen.    Bei der in       Fig.    1 dargestellten     Ausführungsform        besteht    die Mit  telschicht 1 aus     einem        Duroplastmaterial    mit     fadenför-          migen    Einlagen 2,

       die    in     Richtung    der     gewünschten          grösseren        Steifigkeit    in     grösserer    Anzahl als in Quer  richtung dazu sich     erstrecken    oder höheren     E-Modul     haben. Die dem     Schuhinnern        zugewandte    Schicht 3  besteht aus     Kunststoffschaum,    und die an der Aussen  seite befindliche Schicht 4 aus einem     beliebigen    ande  ren Material, z. B. einem     kaschierten    Gewebe.

   Je nach  den gegebenen     Erfordernissen        kann    die Querschnitts  dicke     des        Verstärkungs-    bzw.     Verteifungsteiles    wech  seln,     wie    dies     in        Fig.    1     angedeutet    ist. Die an der In  nenseite vorgesehene     Schaumstoffächicht    kann aus    einem unter     Druck    zonenweise     dauerverformbaren     Kunststoff bestehen.

   Damit ist es     möglich,        eine     schmerzende Druckstelle im Schuh     dadurch    zu vermei  den, dass an dieser Stelle die     Schaumstoffschicht    durch  Druck etwas     zusammengepresst    ist, so dass sich     eine     Einwölbung     (Fig.    1,     Ziff.    5) ergibt.

       Vorteilhaft        besteht     die     Schaumstoffschicht    aus mit     Duroplast        getränkten,          vorwiegend        offenzelligen,        elastischen:

          Schaumstoffen,     so dass     der    Fuss von     einer        Luftschmcht    umgeben ist, die       zirkuliere,        kann.    Diese Luftschicht ist     notwendig,    da  die Kunststoffschicht,     die    weitgehend     luftundurchlässig     ist,     erfindungsgemäss    verstärkt ist     und:

      den Fuss  federnd     elastisch    umgibt. _  In den     Fig.    2 und 3 ist     eine    Versteifung bzw.     Ver-          stärkung        in    Form     eines    nach vorn     abbiegbaren    Einbau  teiles für einen Schuh oder Stiefel     dargestellt,        welches     zweiteilig     ausgebildet        ist    und von welchem:

   der untere  Teil 6 etwa vom unteren Sprunggelenk bis zum oberen       Sprunggelenk    (Fussknöchel) sich.     erstreckt    und den  Fuss in diesem Bereich beidseitig     umgreift    sowie die  Ferse     hinterfasst    und das obere Teil 7 vom oberen       Sprunggelenk    aus den     Achillesbereich    des Fusses     hin-          tergreifend,

      bis zum     oberen    Schaftrand sich     erstreckt.     Ebenso wie der untere Teil     kann    auch der obere Teil  den     Fusis    im Bereich oberhalb     seines    oberen Sprungge  lenks beidseitig     umfassen    und     hintergreifen.    Diese     bei-          den.        Teile    6 und 7     sind    an     beiden    Seiten     des.        Fussknö-          chels    oder etwas     darüber        

  gekenkig    durch je ein Schar  niergelenk 8 miteinander     verbunden,        dessen        eines          Scharnierteil    9 am unteren     Versteifungsteil    6 und des  sen     anderes        Scharnierteil    10 am.     oberen    Versteifungs  teil 7     befestigt    ist.

       Diese        Scharniergelenke    ermöglichen       eine    leichte und absolut     schmerzfreie        Abwinkelung    des       Unterschenkels    gegenüber dem     Fuss    nach vorne, wobei  gleichzeitig     eine    seitliche     Abnickung    durch die Quer  stabilität der     Versteifungsteile    6 und 7 und die starre       Verbindung    zwischen     den        Scharniergelenken    und die  senRTI ID="0002.0228" WI="27" HE="4" LX="1197"LY="1595">  Versteifungsteilen        ausgeschlossen:

      ist. Um diese       Seitensteifigkeit    noch zu     erhöhen,    können die Schar  nierteile 9 und 10 aus in die     Versteifungsbeile    eingebet  teten     Metallbändern    bestehen.  



       Vorteilhaft    besitzt Teil 6 von seiner vorderen  Oberkante nach     unten    verlaufende     senkrechte    Ein  schnitte     (Fig.    2,     Ziff.    11), um sich     federn,    rufweiten zu  können, wenn der Schuh oben     nicht    fest     verschlossen     ist.

   Dadurch wird     einer    Weitenausdehnung des Schuhes  durch     Erwärmung    Rechnung getragen.     Darüberhinaus     ist bei     dem    Bargestellen     Ausführungsbeispiel    noch eine  rückwärtige Verbindung zwischen den beiden Verstei  fungsteilen 6 und 7 durch ein federndes     Stehband    12  vorgesehen,

       welches    sich     parallel    zur     Achillessehne     etwa     senkrecht    erstreckt und im     unteren        Teil    6     unver-          schiebbar        befestigt    ist,     dagegen    im     oberen        Teil    7 in  einer Führung 13     längsverschiebbar    gelagert ist.

   Da       mitunter        nur    ein begrenztes     Verschwenken    des oberen       Verteifungsteiles    um die     Achse    der     Scharmergelenkte    8  erwünscht ist, ist bei dem in     Fig.    2 dargestellten     Aus-          fübrungbeispiel    das     federnde        Stahlband    12 mit     einem     Langloch 14 versehen, in     welchem        ein:

      an der Führung  13 des oberen     Versteifungsteiles    7     befestigter        Zapfen     15 gleiten kann. Die     Schwenkbewegung        dieses    oberen  Teiles 7 ist     damit    durch     die    Bewegungsmöglichkeit des  Zapfens 15 zwischen den beiden Enden     des    Langlo  ches 14 begrenzt.

   Es ist nicht     unbedingt    erforderlich,  dass sich das obere und das     untere    Versteifungsteil zu  beiden Seiten des Fusses im Schuh     erstreckt.    Es genügt  auch eine     einseitige        Anordnung,    wobei jedoch     sowohl         das untere als auch das     obere        Versteifungsteil    6 und 7       sich    bis zur     Rückseite        des    Fersen- bzw.

       Achillesberei-          ches    des Fusses     erstrecken    muss, um das     elastische          Band    12 aufnehmen     zu    können.     In    diesem     Fall.    ist  natürlich nur auf einer Seite eine gelenkige     Verbindung     zwischen     dem;    oberen und unteren     Versteifungsteil    vor  gesehen.  



  Die     Versteifungsteile    6 und 7     gemäss    den     Fig.2     und 3 bestehen aus     vorwiegend    vertikal     einlagenver-          stärktem        Duroplast.    Der     Sohlenbereich.    ist zusätzlich  zur     Längsversteifung    mit längsliegenden     Versteifungs-          einlagen    versehen.  



  Die     Versteifungsteile.    können in Lederschuhe zwi  schen Ober und     Futterleder        einsgebaut    sein. Es ist er  forderlich, dass der in     seinem        vorderen        Ristbereich     offene obere Versteifungsteil 7 mit     -seinen    beiden vor  deren Kanten so elastisch     auseinanderfedert,    dass     man     mit dem Fuss von oben     hineinfahren        kann.     



  In den     Versteifungsteilen    aus verstärktem     Duro-          plast        sind    vertikal     vorteilhaft    etwa 20 mal mehr Ver  stärkungsfasern als senkrecht     dazu        angeordnet,    so     dass     z. B. das Teil 7 mit     seinen        Vorderkanten        horizontal     elastisch, aber     vertikal        steif    ist.  



  Die gleiche     Anordnung    der     Verstärkungseinlagen     in Teil 6     führt    bei     geringem    Gewicht zu einer grossen  Seitensteif     bkeit    dieses Teiles.  



  Es ist jedoch auch möglich, dass     die    Versteifungs  teile 6 und 7 nicht in     einen    Schuh oder Stiefel einge  baut werden, sondern selbst als     Schaftmaterial    dienen  und sich an der Aussenseite des Schuhes bzw. Stiefels  erstrecken, wobei     lediglich        .die,    an diese     anschliessenden     elastischen Bereiche des     Schaftes    aus     einem    entspre  chend elastischen Material, z. B. Leder, Gummi oder  kaschiertem., gegebenenfalls mit     Duroplasten    getränk  tem Gewebe bestehen.

   Dieses Material     kann:    an bzw.     in     die     Versteifungsteile        an-        bzw.        eingeklebt    sein.  



  Bei dem in     Fig.    3     dargestellten        Ausführungsbeispiel     ist das untere Versteifungsteil 6     seitlich    bis zur     dünnen     Laufsohle 16     herabgezogen;,    so dass innerhalb dieses  Versteifungsteiles die Innensohle 18 angeordnet sein  kann. Hierdurch wird das     Versteifungsteil    höher und  erhält damit eine noch grössere Stabilität gegen seit  liche Biegung.

   Die     Innensohle        kann;    dabei aus einer       fussformgerechten.        Schaumstoffschicht    aus     Duroplast     bestehen, in welche gegebenenfalls zur weiteren Ver  steifung Profile aus Stahl, Kunststoff oder dgl., einge  setzt sein können. Diese Ausführung hat den Vorteil,  dass die     Innensohle    sehr leicht ist, ohne gegen     Beschä-          digungen    gefährdet zu     sdn,    da sie nach aussen durch  das sie umfassende     Versteifungsteil    6 geschützt ist.

   Die  Innensohle     kann    als     Fertigformteil        eingeklebt    oder ein  geschäumt     werden.     



  Um den     Fuss    unterhalb des     Knöchels    gut zu fixie  ren., was z. B. bei     Skischuhen,    von     Bedeutung    ist, ist  eine über den     Rist    laufende zu öffnende Verbindung  der rechten mit der linken Schuhseite vorzugsweise       bandförmig        ausgebildet    und so gelagert, dass das Band  ende das rechte     Scharnierunterteil    9     (Fig.    2 und 3)     mit     dem     linken        verbindet.     



  In     Fig.4    ist ein     elastisches        Versteifungs-    bzw.  Stützgerippe für Schuhe     aus        erfindungsgemäss        einla-          genverstärktem        Duroplast        dargestellt.    Dieses     Verstei-          fungs-    bzw. Stützgerippe dient dazu, das Schaftmaterial  z. B. Leder, Textilstoff, Kunststoff oder     d'-I.,    sowie die  Schuhsohle zu befestigen. Am praktischsten geschieht  dies durch     Zusammenpressen    aller Teile     in,    Pressen.

    Das aus     derartigem    Material bestehende Stützgerippe         kann    beliebig viele     Versteifungsbänder    19 haben, wie  es die     Stabilität    des     Schuhes    erfordert. Dies gilt auch  für     die    Anordnung und Ausrichtung der im     Duroplast     angeordneten Verstärkungsfasern bzw. -fällen.  



  In     Fig.    5 ist ein     Verstärkungs-    bzw.     Versteifungsteil     in Form     einer    Sohle     dargestellt,    deren     seitliche    Ränder  im     Fersenbereich    so     hochgezogen    sind, dass sie die  Ferse seitlich abstützen, so     dass    eine     zusätzliche    Ver  stärkung der Schuhe in diesem Ferienbereich vollstän  dig oder weitgehend entfallen kann.

   Die Sohle besteht  aus einem Gitterwerk aus     Duroplast    mit     fadenförmigen     Verstärkungseinlagen,     mit    im vorderen Sohlenbereich  schmalen Querstegen 21 und im hinteren Sohlenbe  reich breiteren Querstegen 20, während     die        diese    ver  bindenden Längsstege 22 besonders     schlank    gehalten       sind.    Damit ist erreicht,     dass        die    Sohle     in    Längsrich  tung biegsam, in:     Querrichtung    vor     allem    im Ferienbe  reich jedoch relativ steif ist.

   Die Zwischenräume zwi  schen     den    Gitterstegen sind mit     luft-        und/oder        wasser-          dampfdurchlässigen    Materialien, wie z. B. Leder, Tex  tilstoff, Zellulose oder     dgl.,    in     Streifenform    völlig oder       teilweise    ausgefüllt. Bei der in     Fig.5        dargestellten     Sohle handelt es sich um eine Brand- oder Einlege  sohle, die orthopädisch geformt ist.  



  In     Fig.    6 ist ein längs elastisch     federnder    Schuhab  satz aus     erfindungsgemäss        einlagenverstärktem        Duro-          plast    dargestellt, der im hinteren Bereich eine rück  wärts und seitlich offene Aussparung 23 hat, deren  untere     Begrenzungswand    24 mit     einer    Flachstahlfeder  25 versteift bzw. verstärkt ist. Die Versteifung bzw.  Verstärkung kann auch an der oberen Begrenzungs  wand 26 der Aussparung 23     vorgesehen    sein.

   Diese       Ausbildung    des     Schuhabsatzes    hat den Vorteil, dass  der Absatz beim Aufsetzen auf den Boden federn kann  und damit ein elastisches und     leichteres    Gehen     gewähr-          leistet.    Die     Aussparung    23 ist vorteilhaft mit leichtge  wichtigem, elastischem Schaumstoff ausgefüllt.  



       Fig.7    zeigt einen elastisch     federnden    Damenschuh  mit hohem Absatz in     Seitenansicht.    Der Absatz besteht  aus     Duroplast    mit     fadenförmigen    Verstärkungseinlagen  29,     die    vorwiegend vertikal und     parallel        zueinander     liegen.. Der Absatz hat kurz oberhalb     seiner    Lauffläche  so geringen     Querschnitt        und.    ist in Richtung seiner       Lauffläche    28 so weit nach vorn geneigt, dass er sich  bei Belastung federnd nach vorn biegt.

   Hierdurch wird  ein weiches Gehen gewährleistet, was bisher bei Schu  hen     mit    hohen Absätzen nicht möglich war. Die nach       vorne    gezogene Lauffläche 28 des Absatzes zwingt  ausserdem dazu, bei entsprechender Vorverlagerung  des Körpergewichtes während des     Gehens    über den       Fussballen    abzurollen.  



  In     Fig.    8 ist     in    Längsschnitt ein     sogenanntes    Ge  lenkstück 30 dargestellt, welches sich in der Schuh  sohle befindet und dieses im Bereich zwischen dem  Absatz und dem     Ballenbereich    der Sohle unterstützt.  Dieses Schuhgelenk kann aus     Duroplastmaterial    mit  fadenförmigen Einlagen bestehen, wobei diese Einlagen  im unteren Gelenkteil, vorwiegend: parallel zueinander,  sich in     Gelenklängsrichtung    erstrecken, wenn dieser       Teil    nicht aus     Flachstahlband    oder     -gewebe    ist.

   Das  Gelenk kann solche Breite haben,     dass.    es das untere  Sprunggelenk des Fusses auf seiner ganzen Breite ab  stützt. Der obere Bereich des Gelenkbügels ist     mit     zahlreichen sich in Querrichtung erstreckenden Einker  bungen 31 in Form feiner     Einschnitte    versehen.

   Hier  durch     wird    erreicht, dass das Gelenk bei     Belastung    nach  unten     nur        geringfügig        federnd    nachgibt, während es bei      Entlastung im Falle des     Hochwölbens    des     unteren          Sprunggelenkes    des Fusses     infolge        Aufweitung    der     Ein-          kerbungen    die     Möglichkeit    hat, sich relativ weit hochzu  wölben.

   Die Einschnitte haben     zweckmässig    eine Tiefe  von     etwa    zwei     Dritteln    der     Stärke    des     Gelenkes..    Das Ge  lenk     kann    auch eine Brandsohle für den hinteren Schuh  bereich (ca.     zwei        Drittel        der        Gesamtlänge    der Brand  sohle) abgeben,     wenn    es     entsprechend.    vergrössert ist.  



       Fig.9    ist im     Querschnitt    ein     Versteifungs-    bzw.  Verstärkungsteil aus     einlagenverstärktem        Duroplast        in,          Form    eines Fussbettes     dargestellt,        welches    den Fuss       unten    sowie     an,    seinen     beiden        Seiten,

          umgibt        und    oben  geringfügig     umfasst.    Ein solches     Fussbett        verhindert     weitgehend,     dass    sich     der    Fuss aus     ihm    herausdrehen  kann, wie dies bei einem     Fussbett        mit    vertikalen oder  nach oben divergierenden Seitenwänden der Fall ist.

    Das Fussbett     kann.    in     horizontaler        Richtung        den        Fuss     völlig     umgeben.    Es kann. sich aber auch nur über einen  Teil der     Länge    des Fusses erstrecken, also     die-Fuss-          spitze    und     evtl.    auch die     Hinterkante    der Ferse freilas  sen. Das     Fussbett        kann        in        horizontaler    Richtung den  Fuss völlig umgeben.

   Es     kann    sich aber auch nur über  einen     Teil    der Länge des     Fusses        erstrecken,    also die  Fussspitze und     evtl.    auch die     Hinterkante    der Ferse  freilassen. Das Fussbett     kann,    wie in dem dargestellten  Ausführungsbeispiel,     zweischichtig        sein,    wobei die     äus-          sere    Schicht 32 aus     einlagenverstärktern        Duroplast    be  steht, während     die    innere Schicht 33 aus Schaumstoff  besteht.  



  Die     Schuhversteifungsteile    können vorteilhaft mit  Textilgeweben     als    Aussenhülle verbunden oder überzo  gen werden.. Es ist dann     zweckmässig,    diese Gewebe  durch     abriebfeste    bzw.     schneidfeste    Materialien, z. B.

    in Form von     Stahlspänen,    Drähten, Drahtgeweben  oder dgl.     dadurch:    zu verstärken, dass die Drähte oder  dgl. in das Gewebe     eingewebt,    bzw.     mit        Duroplasten     aufgeklebt     sind,    um die Schnitt- bzw.     Verschleissfestig-          keit    dieser Gewebe zu erhöhen.  



  In     Fig.    10 ist im     Querschnitt    eine     Skischuhsohle    34  dargestellt, welche     einen        Hohlraum    35 besitzt, der bei  Belastung der Sohle von oben federnd     zusammen-          drückbar    ist.

   An diesen vorzugsweise im     hinteren    Soh  lenbereich befindlichen     Hohlraum        schliesst    sich     ein          wellenförmiger    Kanal 36 -an, der mit     seinem    abfallen  den Ende 37 aus dem Schuh herausführt.

       Darüberhin-          aus    ist der Hohlraum 35 mit     einem    weiteren, in den       Schuhinnenraum        führenden    Kanal 38     verbunden.    Der  Hohlraum 35 ist an der     Einmündung    des Kanals 38       mit    einem     Luftansaugventil    39 und an der Einmün  dung des Kanals 36     mit        einem        Luftauslassventil    40  versehen.  



  Bei der beim Gehen ständig     wechselnden    Belastung  der Schuhsohle     wird        der    Hohlraum 35     zeitweilig     federnd zusammengedrückt und     anschliessend    wieder  rufgeweitet. Hierdurch. entsteht     eine        Pumpwirkung,     durch welche bei     Aufweitung    des     Hohlraumes    40 Luft  über den Kanal 38 in den     Hohlraum    gesaugt     wird,    die  dann     beim        Zusammendrücken    des     Hohlraumes    über  den Kanal 36 aus dem Schuh entweicht.

   Selbstver  ständlich kann eine Belüftung des Schuhes auch  dadurch erreicht werden, dass das     Luftansaugventil     und das Luftauslassventil     gegeneinander    vertauscht  sind. Es hat sich gezeigt, dass bei Schuhen,     die    zum  grossen Teil aus     luftundurchlässigen    Kunststoffen be  stehen, eine solche     Ent-        bzw.    Belüftungseinrichtung  ausserordentlich     zweckmässig    ist, besonders wenn, wie  hier,     die    Schuhe     fussformgerecht    anliegen,

   so dass auch    ein     schweissender        Fuss    stets     trocken    erhalten werden  kann.  



  Der Hohlraum 35 in der     Sohle    34 kann aus elasti  schem     Kunststoff,    aus     Gummi    oder     Stahl    bestehen. Die       wellenförmige    Ausbildung des     Kanals    36 und     sein    ab  fallendes Ende 37     verhindern        einen,    Wassereintritt     in     den     Pumphohlraum    35.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schuh mit Verstärkungen und/oder Versteifungen aus Kunststoff, die durch eingebettete Einlagen in Form von Fasern, Fäden, Profilen oder Drähten ver stärkt sind, dadurch gekennzeichnet,
    dass sich im Schaft in Richtung der gewünschten grösseren Steifig- keit eine grössere Anzahl von Verstärkungseinlagen als in Querrichtung hierzu im Kunststoff erstreckt. UNTERANSPRÜCHE 1. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Verstärkungen bzw.
    Versteifungen zonenweise aus Durop#lasten und Versteifungseinlagen mit unterschiedlichem E-Modul bestehen. 2. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verstärkungen bzw. Versteifungen aus einem mehrschichtigen Teil mit einer Schaumstoff schicht an seiner Innenseite aus unter Druck zonen weise dauerverformbarem Kunststoff bestehen.
    3. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass er als Stiefel ausgebildet ist und die Ver- stärkungen bzw. Versteifungen aus zwei fussformge rechten Teilen bestehen, von welchen das eine, sich im wesentlichen vom unteren Sprunggelenk bis zum obe ren Sprunggelenk (Fussknöchel) erstreckt und zum Hintergreifen der Ferse dient, und:
    das andere vom oberen Sprunggelenk (Fussknöchel) aus den Achilles- bereich des Fusses hintergreifend bis zum oberen Schaftrand sich erstreckt, dass diese beiden Teile an mindestens einer Seite des Fusses mittels Scharnieren miteinander verbunden sind,
    deren Drehachse koaxial zur quer in Laufrichtung sich erstreckenden Schwenk achse des Fusses oder geringfügig über dieser Schwenkachse angeordnet ist, dass das obere Verstei fungsteil oberhalb des Fussknöchels nach vorne offen und/oder im vorderen Bereich elastisch aufweitbar ist, und dass sich ein vorzugsweise federndes Band als Verbindungsmittel in:
    dem den Fersen bzw. Achillesbe- reich des Fusses hintergreifenden Abschnitt der beiden .>s- bzw. Versteifungsteile etwa senkrecht Verstärkung<BR> erstreckt, welches in dem einen Teil urverschiebbar befestigt und im anderen Teil längsverschiebbar gela gert ist. 4.
    Schuh nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das untere Versteifungsteil von seiner Oberkante nach unten verlaufende, senkrechte Ein schnitte besitzt. 5. Schuh nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das federnde Band ein Langloch hat, in dem ein Stift begrenzt bewegbar ist, der in demjenigen Versteifungsteil befestigt ist, in welchem das Band ver schiebbar ist. 6.
    Schuh nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das rechte mit dem linken Scharnierun- terteil durch ein über den Rist laufendes zu öffnendes Band verbunden ist. 7.
    Schuh nach Patentanspruch, als Stiefel ausgebil det, dadurch gekennzeichnet, dass seine Hartschaum- stoffsohle durch eingebettete Profile versteift und/oder an dem Schaftmaterial mittels Hinterschneidungen oder Einkerbungen befestigt ist. B.
    Schuh nach Patentanspruch, als Stiefel ausgebil det, dadurch gekennzeichnet, dass seine im Schaft an geordneten Verstärkungen bzw. Versteifungen bis un ter die Tragsohle herabreichen, so dass die Innensohle sich innerhalb der Verstärkungen befindet und nur die dünne Laufqohle unter den Verstärkungen liegt. 9.
    Schuh nach Patentanspruch, als Stiefel ausgebil det, dadurch gekennzeichnet, dass die aus durch faden- förmige Einlagen verstärktem Duroplast bestehenden Verstärkungen oder Versteifungen im Schaft die Form eines Gerippes haben, an welchem das Schaft- und/ oder Sohlenmaterial befestigt ist. 10.
    Schuh für Damen nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sein Absatz aus im wesentlichen vertikal. und parallel. zuein ander orientierten, fadenförmigen Einlagen verstärkten Duroplasten besteht, sich in Richtung zur Lauffläche verjüngt und so nach vorn geneigt ist, dass er bei Bela stung des Schuhes sich federnd biegt. 11.
    Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass seine Brand- oder Einlegesohle aus Duroplast in, gitterartiger Form besteht, wobei das Git ter im wesentlichen querliegenden Stege hat, die zahl reicher und breiter als die zur Verbindung dieser Quer- stege dienenden Längsstege sind, dass der zwischen den Gitterstegen befindliche Raum mit luft- und was serdurchlässigem Material wie Leder,
    Textilstoff, Tex- tilfäden oder Zellulose ausgefüllt ist, und dass die Fer senpartie stützend beidseitig und/oder rückwärtig hoch gezogen ist. 12.
    Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass sein sogenannbes Sohlengelenk oder der hintere Teil der Brandsohle aus mit Einlagen oder einem Stahlband oder -gewebe verstärktem Duroplast besteht und der obere Bereich der Gelenkplatte mit querliegenden Einkerbungen in Form feiner Ein schnitte versehen ist. 13. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass seine Verstärkungen bzw.
    Versteifungen aus einlagenverstärktem Duroplast ein Fussbett bilden, das den Fuss seitlich mindestens teilweise umfasst und oben teilweise übergreift. 14. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass seine Aussenschicht zumindest zonen weise durch abriebfeste und/oder schneidfeste Materia lien, in Form von Stahlspänen, Drähten oder Drahtge weben verstärkt ist, die in das Gewebe eingezwirnt,
    eingewebt oder an diesem angeheftet sind. 15. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass in bzw. über seiner aus Schaumstoff be stehenden Sohle ein federnd zusammendTückbarer Pumphohlraum ist, der mit mindestens einem aus dem Schuh herausführenden Kanal und mindestens einem weiteren in den Schuhinnenraum bzw. in die Sohle mündenden Kanal verbunden;
    ist, von welchen der eine Kanal ein Luftansaugventil und der andere ein Luft- auslassventil aufweist.
CH424366A 1965-03-24 1966-03-24 Schuh mit Verstärkungen und/oder Versteifungen aus Kunststoffen CH457187A (de)

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DEV0029177 1965-08-24
DEV0029558 1965-10-18
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US541896A US3410006A (en) 1965-03-24 1966-03-18 Reinforced footwear
DEV0031903 1966-09-07
US68374667A 1967-09-06 1967-09-06

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2518713A1 (de) * 1975-04-26 1976-11-04 Salamander Ag Schuh
EP1475005A3 (de) * 2003-05-09 2004-11-17 Head Technology GmbH Keil, insbesondere für Sportschuhe

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