CH457228A - Elektronischer Fadenwächter an einer Wickelvorrichtung - Google Patents

Elektronischer Fadenwächter an einer Wickelvorrichtung

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CH457228A
CH457228A CH1626867A CH1626867A CH457228A CH 457228 A CH457228 A CH 457228A CH 1626867 A CH1626867 A CH 1626867A CH 1626867 A CH1626867 A CH 1626867A CH 457228 A CH457228 A CH 457228A
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winding
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CH1626867A
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Gith Walter
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Reiners Walter Dr Ing
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    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Electric Means (AREA)

Description


  
 



  Elektronischer Fadenwächter an einer Wickelvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektronischen Fadenwächter an einer Wickelvorrichtung mit changierendem Faden.



   Da die Ansprechgeschwindigkeit mechanischer Fadenwächter mit zunehmender Spulgeschwindigkeit infolge ihrer Massenträgheit nicht gross genug ist, sind elektronische Fadenwächter für Wickelvorrichtungen bekannt geworden, bei denen optische, kapazitive, piezoelektrische oder elektromechanische Messfühler verwendet werden. So ist beispielsweise ein elektronischer Fadenwächter mit kapazitivem Messfühler bekannt, der in an sich bekannter Weise aus zwei Kondensatorbelägen besteht, in   deren    elektrischem Felde sich der zu überwachende Faden befindlet. Bei einem Fadenbruch verlässt der Faden das elektrische Feld, so dass die Kapazität des   Messfühlers    verändert wird.



  Diese   Kapazitätsänderung      dient    zur Anzeige des Fadenbruches.



   Bei den bekannten Vorrichtungen befindet sich der Messfühler in   demjenigen    Teil des Fadenlaufes, in   wei-    chem der Faden mindestens annähernd geradlinig ge  führt ist. Dabei wird das Vorhandensein des s Fadens    stets ins Verhältnis gesetzt zu einem vorgegebenen Wert, also z. B. zu einem Kapazitätswert bei kapazitiven   Messfühlern,    zu einem vorgegebenen Abschattungswert bei optischen Messfühlern usw. Ein Nachteil dieser bekannten Vorrichtungen besteht darin, dass dieser Verhältniswert starken Schwankungen   unterlie-    gen kann, die beispielsweise bei kapazitiven Messfühlern durch   unterschiedliche    Feuchtigkeit des Fadens oder der Luft, bei optischen Messfühlern durch   Streu-    lichteinflüsse hervorgerufen werden.

   Zur Vermeidung dieser Fehlerquellen ist ein   verhältnismässig    grosser Aufwand erforderlich.



   Die Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektronischen Fadenwächter für Wickelvorrichtungen zu schaffen, welcher von den vorgenannten Störeinflüssen unabhängig ist, so dass aufwendige Stabilisie  rungs- und      Zusatzsteuereinrichtungen    nicht erforderlich sind.



   Diese Aufgabe wird bei dem   erfindungsgemässen    Fadenwächter an einer Wickelvorrichtung mit   changie-    rendem Faden dadurch gelöst, dass der Messfühler im Changierbereich   angeordnet    ist.



   Solange der Faden läuft, ruft er infolge seiner Changierbewegung im Messfühler eine Wechselspannung hervor. Sobald der Faden gebrochen ist und den Messfühler verlassen hat, kann keine Wechselspannung mehr erzeugt werden. Die zugehörige Messeinrichtung   braucht also keine e genauen Messergebnisse anzuzeigen,    sondern lediglich zu unterscheiden, ob eine Wechselspannung erzeugt wird oder nicht. Dabei kommt der Vorrichtung noch der besondere Vorteil zugute, dass ein Fadenbruch auch dann angezeigt wird, wenn der Faden aus irgendwelchen Gründen im Messfühler hängenbleibt. Bei den bekannten Vorrichtungen erweckt ein im Messfühler hängenbleibender Faden den Ein druck eines ordnungsgemässen Spulverlaufes.

   Der   Fadenwäch, ter    kann also die an ihn   gestelle      Aufgabe    nicht unter allen Umständen einwandfrei erfüllen. Im vorliegenden Fall kann aber ein im Messfühler   bänigen-    der Faden, welcher infolge des Fadenbruches zwangsläufig nicht mehr changiert, keine Wechselspannung hervorrufen, so dass auch in diesem Fall eine sichere Anzeige des Fadenbruches gewährleistet ist.



   Anhand der Fig. 1 und 2 sei das Prinzip der Erfindung bei einer schematisch angedeuteten   Kreuzspulma-    schine näher erläutert. Man erkennt in beiden Figuren den Rahmen 1 einer Spulmaschine, an deren oberem Ende die von der   Fadenführungstromm l    2 angetriebene Kreuzspule 3 in an sich bekannter Weise gelagert ist. Man erkennt in beiden Figuren, dass der von der Fadenführungstrommel 2 angetriebene Kreuzspule 3 in an sich bekannter Weise gelagert ist. Man erkennt in beiden Figuren, dass der von der   Fadenführungstrom-    mel 2   hin-und    hergeführte Faden auf seinem Weg zwischien dem letzten Fadenführungsglied 4, beispielsweise einem Spanner oder einer Fadenöse, und der Faden  führungstrommel    2 zwischen den Endlagen   F' und    F" changiert.

   Der Messfühler eines an sich bekannten    elektronischen    Fadenwächter ist nun im   Changierbe-    reich, also im Bereich zwischen den Fadenlagen F' und   F" angeordnet.   



   Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist ein optischer Messfühler dargestellt, bestehend aus einem von der Lampe 5 ausgehenden Lichtstrahl 6, welcher auf die lichtempfindliche Zelle 7, z. B. ein Fotoelement, eine Fotodiode, eine Fotozelle oder dergleichen, auftrifft. Dabei verlaufen die Lichtstrahlen in Richtung der Changierbewegung des Fadens. Je nach dem, ob der Faden die Lage F' oder die Lage   F" einnimmt,    wird das lichtempfindliche Element 7 mehr oder weniger abgeschattet. Diese ständige Schwankung der Abschattung des lichtempfindlichen Elementes 7 ruft eine Wechselspannung hervor, die in an sich bekannter Weise verstärkt werden kann und als Messgrösse für den vorhandenen Fadenlauf dient.



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist ein   kapazitiver Messfühler 8 verwendet t worden, dessen    Messfeld in diesem Falle senkrecht zur Changierbewegung des Fadens verläuft. Die Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf den Messfühler 8 der Fig. 2 in Richtung des Pfeiles III. Dabei erkennt man die   beiden    Kondensatorplatten 9 und 10, welche beispielsweise in Kunststoffhalterungen 9a und 10a eingebettet sind, wobei diese Kunststoffhalterungen zugleich mit Einfädelkonturen 9b und 9c sowie 10b und 10c versehen sind, um den Faden sicher zwischen den beiden   Kondtensator-    platten 9 und 10 hindurchzuführen.

   Diese   I (unststoff-    halterungen sind mittels Schrauben 11 und 12 an einer aus Isolierstoff   bestehenden    Halteplatte 13 befestigt, wobei die Anordnung gleich so getroffen werden kann, dass die Stromzuführungen 9d und 10d zu den Kondensatorplatten 9 und 10 in die   Kunststoffhaiterungen    eingebettet und an die Schrauben 11 und 12 angeschlossen sind, die damit zugleich zum Anschluss der zum nicht dargestellten Verstärker führenden Messleitungen dienen.



   Sowohl in bezug auf die Anordnung als auch in bezug auf die Ausbildung der Messfühler sind verschiedene andere   I, ösungsformen    möglich. Beispielsweise kann der in Fig. 1 dargestellte optische Messfühler ebenfalls senkrecht zur Changierbewegung des Fadens   angeordnet    werden. Auch ist es möglich, mehrere Messfühler im Changierbereich   neben-oder      hinteren    anderzuschalten, um grössere Impulse oder höhere Frequenzen zu erzielen. Es wurde bereits darauf   hinge-    wiesen, dass es bei der   vorliegenden    Vorrichtung im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen nicht auf genaue Messergebnisse ankommt, so dass der zugehörige Verstärker beispielsweise mit geringen Mitteln aufgebaut werden kann.

   Ebenso wie bei kapazitiven Messeinrichtungen der Feuchtigkeitsgehalt der Fäden bzw. der Luft für das   Messergebuis    bedeutungslos geworden ist, haben auch bei den optischen   Messfüblern    störende Fremdlichteinflüsse nicht mehr die Bedeutung wie bei den bisher bekannten elektronischen Fadenwächtern.



  Da die Verstärkeranordnung nur  aus  und  ein  zu unterscheiden braucht, kann man bei   Spulmaschinen    mit mehreren Spulstellen einen für alle Messstellen aller Spulstellen gemeinsamen Hochfrequenzgenerator verwenden und in das gemeinsame   Stronversorgungs-      kabel eine zusätzliche Hochfrequenzleitung g für die    Fadenwächter einziehen. Dabei kann von dieser Hoch  frequenzieitung    an jeder Spulstelle ein Abzweig zu dem elektronischen Fadenwächter vorhanden sein, da Pegelunterschiede der Hochfrequenz im vorliegenden Falle, welcher, wie bereits erwähnt, keine genauen Messungen erfordert, ohne Bedeutung sind.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektronischer Fadenwächter an einer Wickelvorrichtung mit changierendem Faden, dadurch gekennzeichnet, dass der Messfühler (6, 8) im Changierbereich angeordnet ist.
CH1626867A 1966-11-23 1967-11-21 Elektronischer Fadenwächter an einer Wickelvorrichtung CH457228A (de)

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DE1560582A DE1560582C3 (de) 1966-11-23 1966-11-23 Elektronischer Fadenwächter fur Wickelvorrichtungen

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CH457228A true CH457228A (de) 1968-05-31

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