CH457426A - Verwendung von Verbindungen als UV-Absorber für nicht-textile organische Materialien - Google Patents

Verwendung von Verbindungen als UV-Absorber für nicht-textile organische Materialien

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CH457426A
CH457426A CH1322062A CH1322062A CH457426A CH 457426 A CH457426 A CH 457426A CH 1322062 A CH1322062 A CH 1322062A CH 1322062 A CH1322062 A CH 1322062A CH 457426 A CH457426 A CH 457426A
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CH
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methylene
malononitrile
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CH1322062A
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Frederick Strobel Albert
Charles Catino Sigmund
Original Assignee
Gen Aniline & Film Corp
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C255/00Carboxylic acid nitriles
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/16Nitrogen-containing compounds
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/322Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing nitrogen
    • D06M13/345Nitriles

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Description


  



  Verwendung von Verbindungen als UV-Absorber für nicht-textile organische Materialien
Verschiedenen organische Verbindungen Können elek  tromagnetische Strahlen    im Bereich, von   2900-3700      A,    welcher als UV-Bereich bezeichnet wird,   absorbisren.   



  Wenn diese Verbvindungen in Kunststoffmaterial, beispielsweise in transparenten Folien, enthalten sind, wirkt eine solche Folie für d'ie durchtretende Strahlung als Filter. Man kann auf diese weise unerwünschte Strahlungen ausblendenj und die so erhaltenen transparenten Folien für viele technische und Kommerzoielle   Verwen-      dungsgebiete,    wie etwa für   Lebensmittelpackungen als    Filter, benützen.



   Zahlreiche organische Verbindungen sind als Ab  sorptionsmittel für den genannten Strahlungsbereich    vorgeschlagen worden, und zwar sowohl zur Einarbeitung in Kunststoffolien als auch allgemein zur Stabilisierung transprarenter Kunststoffgebilde.



   Weitaus die grösste Bedeutung hat die im   Sonnen-    licht enthaltene   UltraviolettstraMung    mit   WeiNenlängen    zwischen 250 und 400 Millimikron. Zahlreiche handels  produite    werden unter, der Einwirkung von   UV-Strah-      lung    instabil oder in solchem Masse geschädigt, dam sie unbrauchbar oder unverkäuflich werden. Viele   Kunst-    stoffe werden durch UV-Strahlung verfärbt oder undurchsichtig. Auch Lebensmittel   verfärben    sich und werden ungeniessbar. Früchte, Speiseöle, Butter und an  dere    Nahrungsmittle verfärben sich bei längerer Bestrahlung durch das ultraviolette Licht und werden ranzig.

   Bekannt ist auch, dass farbige Gegenstände unter der Wirkung von Sonnenlicht und insbesondere von ultraviolettem Licht   ausbleichen.    Manche Kunststoffe werden, abgesehen von der Verfärbung und von   Rück-    gang der Transparenz, spröde, verlieren ihre Elastizität, nbfrechen und können eventuell vollständig verderben, wenn sie dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Anstrichfarben, Finisse und Lacke fallen den gleichen Wirkungen zum Opfer, selbst wenn das Transparenzproblem dabei nicht im Vordergrund steht.



   Aus der deutschen Patentschrift Nr. 1087 902 ist eine UV-Schutzfiltermasseoder -schicht bekannt, die als   UV-Abso, rber Verbindungen enthält, welche    der   folgen-    den Formel entsprechen :
EMI1.1     

In dieser Formel bedeuten : Ar = einen Benzolring, der durch eine oder mehrere    Hydroxy-oder    Alkoxygruppen und   gegebenen-    falls durch weitere Substituenten substituiert ist,   R'=    CN, COOH, COX, (CH)2)n, COOH,   (CH)",   
COOR,   R"=    H, R, CN, COX, COOH, wobei X = für Alkyl, Aryl,   subst. Alkyl,    subst. Aryl,   OR,       R # N # r, NH # R, NH2,    R   = für    H, Alkyl, Aryl, subst. Alkyl, subst.

   Aryl, cycloalkyl und n = für eine ganze Zahl, wie z. B. 1 oder 2, steht.



   Es wurde gefunden, dass verbindungen der Formel
EMI1.2     
 worin (AR)1 und   (AR) a aromatische carbocydiische    Kerne ohne Nitrosubstitenten und ohne an den Kern gebundene Aminogruppen oder fgreie, an den Kein gebundene Oxygruppen bedeuten, einen verbesserten schutz genen UV-Strahlung, insbesondere im   UV-Be-    reich von   250-400      mz,    bieten.



   Mit den erfindungsgemäss verwendeten   Verbindun-    gen können ganz unterschiedliche organische, nichttextile mateialien versehen werden. Es wurde   nun gefun-    den, dass die erfindungsgemäss verwendeten Verbindungen mit einer grossen Zahl von   filmbildenden      Kunststof-    fen, Harzen, Gummis, Wachsen und dergelichen ver  trägliche Mischungen    ergeben, welche im am   häufigste-e    auzutreffenden UV-Strahlungsbereich von 250 bis 400   Millimikron    eine auffallend starke   UV-Absorptions-    fähigkeit besitzen.

   Trotzdem die erfindungsgemäss verwendeten Verbindungen nahe am sichtbaren Bereich des elektromagnetischen Feldes eine hohe   UV-Absorption    zeigen, sind sie dennoch praktisch farblos, so dass Ge  währ    besteht, dass sie bei Verwendung in normalerweise farblosen organischen Materialien   nicht zu einer Ver-    färbung führen und in   gefärbtem    Material, etwa in   Farbans'trichen,    die Farbe nicht beeinträchtigen. Manche der in den erfindungsgemäss verwendeten   Verbindun-    gen absorbieren an violette Ende des Spektrums auch etwas sichtbares Licht, was sie besonders wertvoll macht für d'ie Verwendung in organischen Materialien, die gegenüber sichtbarem Licht empfindlich sind. Dies trifft bekanntlich z.

   B. für Polyester und Polyäthylen zu ; die Stabilisierung dieser Materialien mit Hilfe der   erfin-    dungsgemäss verwendeten Verbindungen ist daher ausserordentlich wirksam und von grosser Bedeutung.



   Die erfindungsgemäss verwendeten Verbindungen zeichnen sich ausserdem dadurch, aus, dass sie zur Her  vorrufung    der lichtstabilisierenden Wirkung keine   phe-    nolischen en. Solche Gruppen sind bei den bis dahin verwendeten   Oxybenzophenon-    Absorber notwendig. Das Vorhandensein. von zu   Salle-       bildung befähigtem Hydroxyl macht diese Absorptions-    mittel für die Verwendung in alkalischem Medium und insbesondere in basischem Kunststoffmaterial, wie Epoxy-und Melaminharzen usw., ungeeignet.



   In der obigen Formel (I) bedeuten (AR)1 und (AR)2 mit Vorteil Phenylringe, die z. B. durch folgende Reste substituiert sein können : Alkyl, Alkenyl, Aryl, Aralkyl, Alkaryl, Alkoxy, Aryloxy, Oxy,   Acyfloxy, Halogen,      Carboxy,    Cyan,   Carbalkoxy,      Alkoxyalkyl, Carboxamid    und Sulfonamid.



   Alkylsubstituenten Besitzen vorzugsweise 1 bis 18 Kohlenstoffatome. Beispiele sind Methyl, Äthyl, n-Propyl, Iso-propyl, n-Butyl,   Iso-butyl,    t-Butyl, Amyl, Hexyl, Octyl, Decyl, Lauryl und Stearyl. auch die geeigneten Alkoxyreste besitzen meist 1 bis 18   C-Atome.      Beispiele sind : Methoxy, Ätboxy,    Hexoxy,   Lauroxy    und   Stearoxy. Geeignete Arylreste sind    z. B.   phenyl, Tolyl, Xenyl, α-naphthyl, ss-Naphthyl,    sustituierte Phenylreste, wei Chlor- oder Bromphenyl,   Methoxyphenyl, Athoxyphenyl, Aryloxy,    z.   B.-P'hen-    oxy, toloxy   und Xylbxy.   



   Geeignete Acyloxyreste sind z. B. : Acetoxy, Propoxy, Butyroxy. Valeroxy, Caproxy, lauroxy und Stearoxy. Auch) die Halogene Fluor, Chlor, Brom und Jod sind als Substituenten geeignet. Weitere Beispiele für geeignete Substituenten an den   carbocyolischen    Ringen sind die folgenden : Carbomethoxy, Carbäthoxy, Carbopropoxy und Carbobutoxy,   Methoxyäthyl,      Methoxypro-    pyl, Methoxybutyl und Methoxylauryl, Äthoxyäthyl, Äthoxybutyl und Äthoxylauryl.



   Die Verbindungen der Formel   (I)    können in an sich bekannter Weise durch Kondensation von Benzophenon oder substituiertem Benzophenon mit Malononitril in einem Lösungsmittel unter Bedingungen erhalten werden, die zur Kondensation   führen. Mit Beozophenonen,    welche positive Substituenten und im besonderen -CH3, -OCH3, und   d'ergleichen    enthalten, ist es von Vorteil, statt Malononitril, Cyanacetamid zu verwenden. Hierbei   wird ein Cyanamid erhalten, dessen Amidogruppen    durch Behandlung mit dem   5-1 Machen Überschuss von    Phosphoroxychlorid (POCl3) zu Nitrilgruppen dehydratisiert werden und so das Dinitril liefern.

   Das Erhitzen mit   POC13    kann z.   B. m    2-4 Std. bei 55-65 C erfolgen, worauf das Reaktionsprodukt in Wasser geschüttet, filtriert und zur Entfernung des   Überschusses an POC ! s    gewaschen wird.



   Es können z. B. flogende Benzophenone umgresetzt werden :
2-, 3-oder 4-Methylbenzophenon.



   2-, 3-oder 4-Chlorbenzophenon oder die entsprechende Brom- bzw. Jodverbindung,
4-Fluro- oder 4-Cyanbenzophenon,
Benzophenoncarbonsäure-(2),
Benzophenoncarbonsäure-(3),
Benzophenoncarbonsäure-(4),
2-Benzopylbenzoesäuremethyl- oder -äthylester,
2-Benzopylbenzoesäureamid,
2-Benzopylbenzoesäuremonoäthylamid,
3-Benzopylbenzoesäuremethyl- oder -äthylester,
4-Benzopylbenzoesäuremethyl- oder -äthylester,
2-oder 4-Sulfonamidobenzophenon.



   4-Äthylbenzopenon,
2, 4-, 2, 5-, 3, 4-, 2,   4'-,    3, 4'- oder 4, 4'-dimethyl benzophenon,    4-Propyl-oder 4-Isopropylbemzophenon,   
2, 4, 5-, 2, 4, 6-, 2, 4, 2'-oder 2, 4, 3'-Trimethyl benzophenon,
2-Methyl-5-isopropylbenzopheon,
2, 3, 4, 6-, 2, 3, 5, 6-, 2, 4, 2', 4'-, 2, 5, 2', 5'-oder
2, 4, 3', 4'-Tetramethylbenzophenon,
2, 4, 6, 3', 5'-Pentamethylbenzopenon,
2, 2'-Diemthyl-5,5'-diisorpylbenzophenon,
4-n-Ocytyl, 4-Cyclohenxyl, 2-Benzoyl-,
4, 4'-Dicylcohexyl- oder 4, 4'-di-p-toluyl benzophenon,
2-, 3-oder 4-Phenylbenzopheon,
2-propenyl- oder 2-Allylbenzophenon,
N, N-Dimethyl-2-sulfonamideobenzophenon,    4-Phenäthylbenzophenon,   
2-Carboxyamidobenzophenon,
2-, 3- oder 4-Methoxybenzophenon,
2-, 3-oder 4-Äthoxybenzophenon,
2-, 3-oder 4-Phenoxybenzophenon,
4-Xylyloxybenzophenon,
4-(m- oder p-Tolyloxy)

  -benzophenon,
4-Isopentyloxybenzophenon,
2-, 3-oder 4-Acetoxybenzophenon,
4-Cylcohexyloxy-oder 4-Benzyloxybenzophenon,
2, 4'-oder 4, 4'-Doifluorbenzophenon,
2, 4-, 2, 6-, 2, 2'-, 2,   4'-,    3, 3'-oder 4,   4'-Dibrom-    benzophenon,
4, 4'-, 2, 4-, 2, 4'-oder 3, 4-Dichlorbenzophenon,
4,   4'- oder    3,   5-Dijodbenzophenon,   
4-Chlor-4'-brombenzophenon,
2, 2'-Dijodbenzophenon,
2, 4-Dichlor-2',4'-dibrombenzophenon,
2, 4, 6-Tribrom- oder 2, 4, 6-Trichlorbenzopheon.



   2, 5, 2', 5'-oder 2, 4, 2', 4'-Tetrachlorbenzophenon,
2-Brom-oder 2-Chlor-4'-iphenylbenzophenon,    2-Brom-2',    4, 4', 6, 6'-pentamethylbenzophenon,
4-Chlor-3',4'-dimethylbenzopheon,
4-Chlor-3',4'-dimethylbenzopheon,
2-Chlor-2',4'-dimethylbenzopheon,
2'-Brom-4-methylbenxophenon,
4'-Methoxy-2-methylbenzopheon, 
4-Methoxy-3-methylbenzophenon,
6-Methoxy-3-methylbenzophenon,
4-Methoxy-2-methylbenzophenon,
4, 4'-Dimethoxy-, 4, 4'-Diäthoxy- oder 4, 4'-Diiso propoxybenzophenon,
2, 2'-, 2, 3-oder 2, '-dimethoxybenzopheon,
4-Methoxy-2,5-dimethylbenzophenon,
5-Methoxy-2,4-dimethyl -oder
5-Äthoxy-2,4-dimethylbenzophenon,
4-Methoxy-3-methyl-6-isopropylbenzophenon,
4-acetoxy-2-methyl- oder
4-Acetoxy-3-methyl-5-isopropylbenzophenon,
3-Äthoxy-3', 4, 4'-trimethoxybenzophenon,    3-Ätlh, oxy-3',    4, 4'-trimethoxybenzophenon,
4-Äthoxy-3, 3',

   4'-trimethoxybenzophenon,    4-    (p-Methoxyphenbyl)-4'-phenylbenzophenon,
4, 4'-bis-(p-Methoxyphenoxy)-benzopenon,
4-(p-Methoxyphenyl)-benzopheon,
4-Methoxy-3,5-dimethyl- oder 6-Äthoxy-3-methyl benzophenon,
3-Chlor-4-(2-hydroxyäthyl)-,
2'-Chlor-4-methoxy- oder 4'-chlor-4-methoxy   benzoph, enon,   
3-Fluor-4-methoxy- oder 5-Fluor-2-methoxy benzophenonm,
4-Fluor-2-methylbenzophenon,
4'-Brom-4-äthoxybenzophenon,
3-Jod-4-methoxybenzophenon,
4'-Jod-4-äthoxybenzophenon,
3'-Chlor-4-methoxy-3- oder 5'-Chlor-2'-methoxy
3-methylbenzophenon,
3'-Jod-4'-methoxy-2-methylbenophenon,
5'-Jod-2'-methoxy-2-methylbenophenon,
2'-Brom-6-methoxy-3-methylbenzophenon,
3, 5-Dibrom-4-äthoxybenzophenon,
3, 5-Dichlor-2, 2', 4, 6'-tgetramethoxy-4'-methyl   benzop'henon,   
3, 3'-Difluor-4,4'-dimethoxybenzophenon,
3, 3'-Dfluor-4,

  4'-diäthoxybenzophenon,
4'-tert.-Butyl-2'-isopropenyl-2, 3, 5,   6-tetramethyl-    benopenon,
2, 5'-Diemthoxy-3,4- oder 4, 4'-Dimethoxy
3, 3'-dimethylbenzophenon,
2, 6-Dimethoxy-2'- oder 2,   6-Dmethoxy-3'-methyI-    benzophenon,
3, 3'-Diäthoxy-4,4'-dimethoxybenzopheon,
3, 3', 4, 4', 5, 5'-hexamethoxybenzopenon,
3, 3'-Dimethoxy-4, 4'-bis-(benzyloxy)-benzophenon, A. Herstellung von 3, 4-Dimethyldiphenylmethytlen malononiril a) 0, 5 Mol   Malononitril    und 0, 5 Mol 3,   4-Benzophenon    wurden mit 6, 5 g Ammoniumacetat, 20 cm3 Eisessig und 200 cm3 Benzo gemischt. Die Mischung wurde   10    Std. unter Rühren auf Rückflusstemperatur gehalten. Das Benzol wurde abdestilliert, der Rückstand mit 250 cm3 Wasser   verdüirnt    und filtriert.

   Der feste Rückstand   wurde m    250 cm3 Wasser aufgenommen und nochmals cfiltiert. Das so   erhaltene Zielprodukt wurde    aus verdünntem Äthanol umkristallisiert. b) Die gleiche Verbindung kann auch wie   follgt    herge stellt werden :
100 g 3,4-Benbzophenon, 45 g Cyanacetamid, 250 cm3 benzol. 6 g Ammoniumacetat und 25 mc3 Eisessig wurden 6 Std. unter Rückfluss gehalten. Das Benzol wurde   abdestilllliert    und der Rückstand mit 300   cm3    Wasser verdünnt und filtriert. Das rohe Pro  dukt    wurde mit   1    Liter Wasser gewaschen und dann aus   verdünntem Äfthanol umkristaliisiert.   



  B. Das 3, 4-Diemthyldiphenylmethylen-malononitril kann zur Herstellung des   polyalkoxylierten    Derivats mit 6 Mol Äthylenoxyd in Gegenwart von etwas Kaliumhydroxyd im Autoklav bei   80     C umgesetzt werden. Das so erhaltene Produkt lässt sich leicht in Wasser dispergieren und kann so zur behandlun von hydrophilen Materialien, beispielsweise Celluloseprodukten, wie Baumwolle, Jute und dergleichen, verwendet werden.



   Die   Polyoxyalikylierung    kann auch mit 30 Mol   Athy ylenoxyd    je Mol   Malononitril    vorgenommen werden. Das so erhaltene Produkt besitzt ausserordentlich starke oberflächenaktive Eigenschaften.



  C. herstllung von 4, 4'-dichloridphenylmethylen   malon, onitril   
Eine Mischung aus 16, 5   g      Malononitril    (0, 25   Mol),    62, 75 g 4, 4'-Dichlorbenzophenon, (0,25 Mol), 3, 85 g Ammoniumacetal,t 12 cm3 Eisessig und 75 cm3 Benzol wurde 12   Std. unter Rühren auf Rückflusstemperatur    gehalten. Das Benzol wurde   abdestillicrt,    der Rückstand mit 150   cm    Wasser verdünnt und filltriert. Der zer  kleinerte    rie Rückstand wurde in 100 cm3 Wasser an   geteigt und filtriert. Der Kuchen wird auf dem Trichter    mit   200    cm3 Wasser gewaschen und das Produkt an der Luft getrocknet. Dann wird bei   185-200  C/0,    5 mm Hg destilliert.

   Das   Zielprodukt    (18, 5 g) wird aus 150 cm3 Äthanol und 300 cm2 Wasser nach Behandlung mit Aktivkohle umkristallisiert.



  D. Herstellung von Phenyl-4-n-dodecyloxyphenyl methylenmalononitril
4-n-Dodecyloxybenzophenon wurde mit Malono= nitrit nach der Arbeitsweise C mit   Maitononitril    konden  siert.    Das   4-n-Dodecyloxybenzophenon    war durch   Alky-      lieren    von   4-Hydroxybenzophenon    mit   n-Dodecyljodid    erhalten worden.



  E. Herstellung von 4-Chlorphenyl-4'-methoxyphenyl methylenmalononitril
4-Chlor-4'-methoxybenzophenon wird mit   Malono-      nitriti nach der Arbeitsweise C kondensiert.   



  F. 4, 4'-Ditolymethylenmalononitril wurde aus 4,   4'-Dimethylbenzophenon    und   Malononitril    nach der Arbeitsweise C erhalten.



  G. Phenyl- (4-biphenyl)-methylenmalononitril wird aus   4-Phenylbenzophenon      und Malononitril nach    der Arbeitsweise C erhalten.



  H.   Benzosulfonyl-bis-ester    von   Di- (4-hyd ! roxyphenyl)-    methylenmalononitril    1    Mol Di-(4-hydroxylphenyl)-methylenmalononitril wird in 4 Mol Pyridin gelöst. Das Gemisch wird bei etwa 10  in 15 Min langsam mit 1, 1 Mol Benzol  suftfonylchlodd versetzt.    Das Gemisch wird 35 Min. auf   50     C erhitzt, auf Zimmertemperatur abkühlen gelassen und dann im Eiswasser, welches genügend Salzsäure zur Neutralisierung des Pyridins enthält, geschüttelt. Der so erhaltene Niederschlag ist das   Zielprodukt    und kann durch Umkristallisieren aus wässrigem Methanol gereinigt werden. 



  I. 4, 4'-Dibromdiphenylmethylenmalononitril wird nach der Arbeitsweise C aus 4, 4'-Dibrombenzophenon erhalten.



  K.   Polyalkoxylierte Derivate   
Zur herstellung der polyalkoxylierten Derivate kann eine Verbindung der Formel (I), die mindestens ein reaktionsfähiges Wasserstoffatom enthält, direkt mit einem Alkylenoxyd oder einer Verbindung, die sich wei ein Alkylenoxyd unter Bildung von Polyäthylenketten an reaktionsfähige Wasserstoffatome anlagern lässt, umgesetzt werden. Beispiele für geeignete Alkylenoxyde und analog reagierende Verbindungen sind: Äthylenoxyd, iPropylenoxyd, Butylenoxyd, Butylendioxyd, Cylcohexanoxyd, Glycidol, Epichlorhydrin, Butadiendioxyd, Isobtuylenoxyd, Styroloxyd und Gemische dieser Verbindungen. Die so erhältlichen, erfindungsgemäss verwendbaren polyalkoxylierten Verbinden z. B. haben die Formel
EMI4.1     
 worin X den Kohlenwasserstoffrest des Alkoxylierungsmittels, z.

   B. Äthylen (aus Äthylenoxyd und Epichlorhydrin), Propylen (aus Propylenoxyd) usw. bedeutet, n und m Nu 1 oder genze Zahlen von Null bis etwa   100    sind, mit der Massgabe, dass mindestens eine dieser Zahlen ungleich Null ist.



   Die erfindungsgemäss als   UV-absorbierende Mittel    benützten Verbindungen sind im allgemeinen in vielen Lösungsmitteln, Kunststoffen, Harzen, Wachsen und dergleichen löslich. Die nicht alkoxylierten   Verbindun-    gen sind in Wasser unlöslich.



   Die Verbindungen mit geringeren Anteilen an Alk  oxygruppen,    das heisst bis etwa 4 oder 6 pro Molekül, sind meist in polaren orgznischen Lösungsmitteln löslich und in Wasser ziemlich gut dispergierbasr. Die Verbindungen mit höheren Alkoxygruppenanteilen, das   beisst    mehr ads etwa 6 Mol pro Mol der Grundverbindung, zeigen eine mit zunehmendem   Alkoxyanteil steigende    Was  serlöslichkeit.   



   Die Behandlungskonzentration der erfindungsgemäss verwendeten Verbindungen ist nicht besonders kritisch, sofern der gewünschte Grad der Stabilisierung   gewahr-    leistet wird. Im allgemeinen sind Anteoile von 0, 1 und 10%, bezogen auf das Gewicht des mit dem UV-Absorber zu versehenden Materials, vorzugsweise zwischen 0, 5 und   2%, geeignet.   



   Beispiel 1
Diphenylmethylen-malononitril enthaltender Nitro  cellulose-Lack    :
Ein Gemisch von :
EMI4.2     


<tb> 48 <SEP> Teilen <SEP> ¸ <SEP> Sek. <SEP> Nitrocellulose
<tb>  <SEP> 20 <SEP> % <SEP>    #   
<tb>  <SEP> 2 <SEP> Teilen <SEP> Diphenyl-methylen-malononitril
<tb> 
EMI4.3     


<tb>  <SEP> 35 <SEP> Teilen <SEP>   <SEP> Cellolyn <SEP>    502# <SEP> (nicht <SEP> trocknendes   
<tb>  <SEP> plastifizierendes <SEP> Alkylharz <SEP> von
<tb>  <SEP> Hercules <SEP> Powder <SEP> Co.)

  
<tb>   80%    <SEP>    % <SEP> # <SEP> 15 <SEP> Teilen <SEP> Dibutylphthalat   
<tb>  <SEP> 35 <SEP>    Teiten    <SEP> Butylacetat
<tb>  <SEP> 15 <SEP> Teilen <SEP> Butanol
<tb>  <SEP> 50 <SEP>    Teitl'en    <SEP> Toluol
<tb>  wurde zu einem Lack verarbeitet. Dieser Lack wurde mit einer   Bird-Aufstrichvorridbtung auf    eine   Metall-    platte aufgetragen und mit einem   ähnlichen Material, m    welchem aber die zwei Teile Diphenyl-methylenmalononitril durch zwei teile ¸ Sek. Cellulose ersetzt waren, verglichen. Die Filmdicke betrug 0, 0254 mm.

   Nacih Belichten während 100 Std. zeigte der Film ohne das Diphenylmethylenmalononitril eine deutilche gelbe Farbe, während der Film, weclher das Diphenylmethylen  malononjitri enthielt, freit von jeglicher gelben    Farbe, das heisst farblos blieb.



   Beispiel 2
4, 4'-Dichlor-diphenyl-methylen-malononitril enthaltender Celluloseacetatfilm
4, 4'-Dichlor-diphenyl-methylen-malononitril wird in   folgender Weise in    den Celluloseacetfilm einverleibt :
0, 375 g 4, 4'-Dcichlor-diphenyl-methylen   malononitril   
3, 5 g Äthanol
6, 5 g MEthylcellosolve
9, 0 g Äthylacertat
26 g Celluloseacetatdoterung (bestehend aus
3, 75 g Celluloseacetat in 21 g   Acetom)    werd'en unter Rühren   gemisc'ht,    bis eine klare Lösung erhalten wird.



   Das Material wird hernach in eine Giessform geleert und das Lösungsmittel abgedampft, so dass ein Block aus gegossenem Material von etwa 3 mm Dicke   ent-    steht. Auf gleiche Weise wird ein entsprechender Block ohne das UV-Absorptionsmittel, das heisst das 4, 4'-Di  cMor-diphenyl-methylen-malononitril,    hergestellt.

   Das   UV-Absorptionsmittel    enthaltende Material führt bei dahinter aufbewahrten Lebensmitteln zu besserer   Sta-      bilität als der Block ohne    das UV-Absorptionsmittel
Beispiel 3 phneyl-4-n-dodecyloxy-phenyl-methylen-malononitrl enthaltendes Polyäthylen
0, 5 g Phenyl-4-n-doecyloxy-phenyl-methylen malononitril
99, 5 g   Poly-äthylen    wax PT 95504   (Semet-Solvay)    werden bei   120  C geschmolzen    und ergaben eine Lösung.   Das Materiait wurde hernach    in einer   Carver-    Presse ausgepresst und lieferte einen Film von etwa 3 mm Dicke.

   Hinter einer solchen   absorptionsmittel-    haltigen Folie aufbewahrtes Fleisch wird, wenm es dem Licht ausgesetzt wird, weniger verfärbt als hier einer gleichen Folie ohne   UV-Absorptionsmittel'.   



   Beispiel 4
4-Chlorphenyl-4'-methoxy-phenyl-methylen   malononitil enthaltende Möbel-Politur   
Eine Schmelze wird auf dem   Dampfbad    aus   folgen-    den Bestandteilen hergestellt :
255 g Carnauba-Wachs
0, 71   1      Terpentin   
0, 825   1    heisses Wasser, welches 56 g Seife enthält 
Das ganze Gemisch wird mit Hilfe eines Waring Mischers zu einer Emulsion gerührt. Eine ähnlich Poli  tur    wurde hergestellt, welche aber 2   Gew. %, bezogen    auf das Carnauba-Wachs des UV-Absorptionsmittels, 4-Chlorphenyl-4'-methoxy-phenyl-methylen-malononitril enthielt.



   Die das UV-Absorptionsmittel enthaltende Politur wurde auf eine bemalte und lackierte Eiche au7fgetragen und zeigte einen besseren Schutz gegen Verfärbung (Dunklerwerden) infolge von Lichteinfluss als die Politur ohne das UV-Absorptionsmittel.



   Beispiel 5
2, 4'-Dichlor-diphenyl-methylen-malononitril enthaltender Polyesterfilm
0, 25 g 2, 4'-Dichlor-diphenyl0-methylen-malononitril wird in 100 g   Polyl'ite    8000   (Polyester-Harz    aus   30%    Styrol und 70% Glyceryl-phthalatmaleat), welches 1% Luper ATC   (orgahisches    Peroxyd, dispergiert in einem Füllstoff) enthält, gelöst. Zweischen zwei mit einem Silikon-Trennmittel (Dri-Film SC-87) behandelten Opal  glaspliatten    wird eine Gussform vorbereitet. Zwischen den Platten wird eine Dichtung (Tygon   tubing)    angebracht,   worauf sie zusammengeklammert    werden.

   Der Polyester wird in die Form gegossen und dann in folgender Weise zur Aushärtung gebracht :
Die anfängliche Ofentemperatur von 65 C wird langsam auf 90  C gesteigert und das Material während   1    Stunde bei dieser Temperatur gehalten.   Ansdhliessend    wird die Temperatur auf   120     C erhöht und zur Ver  vollständigung der Aushärtung für    30 Minuten auf dieser Höhe gehalten.

   Dann wird das Material auf das ge  wünschte Format zugeschtnitten.    Der auf diese Weise   hergestolilte      Polyester-Giesskörper    verleiht dahinter aufbewahrten Textilien einen besseren Schutz gegen Son  nenlicht    als ein glleicher Giesskörper ohne   UV-Absorp-      tionsmittel.   



   Beispiel 6
Phenyl-(4-methoxy-phenyl)-methylen-malononitril enthaltendes Methacrylatesterpolmer zur Behandlung von Leder
In einer Flasche mit schmalem   Halls    werden 160 g Methacrylat, 1, 7 g Phenyl-4-(methoxy-phenyl)-methylenmalononitril, 20 g Triton X-200 (Alkylaryl-Polyäthersulfonat), 0, 3 g Ammoniumpersulfat und 176 g Wasser vermischt.



   Diese Mischung wird bis zur Bildung einer   gleich-      förmigen Emulsion von milchweissem Aussehen geschüt-      telt, hernach wird    sie allmählich innerhalb von   21/2      Stun-    den in   500      cm3    Wasser gegossen. Die Mischung wird dann während 3 Stunden am Rückfluss behandelt.



   Das resultierende Produkt wird auf Leder gesprüht und das letztere zwischen Platten gepresst und getrocknet. Das so behandelte Leder zeigt eine geringere Tendenz zum vergilben als Leder, welches mit einer   ähn-    lichen Masse o'hne UV-Absorptionsmittel behandelt wurde.



   Beispiel 7
4, 4'-ditolyl-methylen-malonontril enthaltender synthetischer kautschuk
Es wird eine 50% ige Dispersion von 4, 4'-Ditolylmethylen-malononitril hergestellt, indem 20 g der Verbindung mit 20 g formaldehyd-naphthalin-2-natrium  sulfomt      (Tomol    NNO) in einem   Werner-Pfleiderer-    Mischer während mehreren Stunden in Gegenwart einer Menge Wasser geknetet werden, welche hinreicht, dass das Material in   viskosem    Zustande gehalten wird. Dieses Material wird dann bis zur Trockne eingedampft, so dass das   UV-Absorptionsmittel    in dispergierter Form erhalten wird.



   Das dispergierte Absorptionsmittel wird dann in einen Acrylnitril-Butadien-Latex (Chemigum 247), wie im Beispiel 6 beschrieben, eingarbeitet, wobei 5 % Absorptionsmittel, berechnet auf das Gewicht des Latex, verwendet werden. Dieser Latex wird dann auf Leder tgesprüht. Der auf diese Weise hergestellte Film zeigt eine geringe Tendenz zum Vergilben, wenn er dem Licht ausgesetzt wird, als ein ähnlicher Film, welcher auf gleiche Weise, aber ohne UV-Absorptionsmittel hergestellt wird.



   Beispiel 8
Diphenyl-mehtylen-malononitril enthaltender
Polyvinylchlorid-Schaumstoff
Eine 5 % ige Lösung von   Diphenyl-methylen-malono-    nitril in Methylen-Cellosolve   (Methyläther    des Äthylenglykols) wird hergestellt. In diese Lösung wird ein Schwamm aus   Polyvinylchlorid-Schaumstoff,    dessen   Zu-      sammensetzung    weiter unten beschrieben wird, eingetaucht. Der Schwamm wird dann herausgenommen, durch Auspressen von restlichem Lösungsmittel befreit und im Vakuum getrocknet.

   Das so mit dem   UV-Ab-      sorptionsmittel ! imprägnierte Material    ist gegen UV-Licht stabiler als unbehandeltes Mateial
Die Zusammensetzung des Polvinylchlorid-Schaumstoffs ist die folgende :
Polyvinylchlorid-Harz    #Marvinol VR-10#    (U. S. Rubber) 100 Teile
Di-2-äthylenxylphenahalat (DOP) 130 Teile    Barium-Cadmium-Stabilisator     (Advance BC-105) 3, 5 Teile
Celogen (p, p'-Oxy-bis)    (benzolsulfonylhydrazid)    25, 0 Teile
258, 5 Teile
Beispiel 9
Phenyl-   (4-biphenyl)-methylen-malononitril    enthaltendes Cellulose-acetat
Phenyl-(4-biphenyl)-methylen-malononitril wird in derselben Weise wie in Beispiel 2 in einen Cellulose  acetatfilm einverleibt.   



   Beispiel   10       Di- (4-methoxyphenyl)-methylen-malononitril    und einen zu stabilisierenden Farbstoff   entbaitender    Lack
Auf     Krome-Kote  -Papier    wird ein aus 2% Azosol Fast   Yellow    RCA   (Authranilsäure-diazo # 1-phenyl-3-    methyl-5-pyrazolon-4-sulfonsäure, Cr-Komplex, Dicylochexylaminsalz) und 2 des oben genannten Di- (4methoxyphenyl) - mehtyl- malononitrils in Nitrocellulose hergestellter Lack aufgetragen. Daneben wird ein entsprechender Lack mit 2 %   Azosol    Fast Yellbw RCA ohne   UV-Absorptionsmittel    erzeugt.

   Nach 500 Stunden Belichtung im   Fadeometer    zeigt der mit dem   UV-Ab-    sorptionsmittel versehene Lack eine viel geringere Aus  Meichung.   



   Beispiel   11   
3, 4-Dimethyl-dphenyl-methylen-malononitril wird in einen Celluloseacetatfilm, ähnlich wie in Beispiel 2 be  schrieben    und unter Verwendung der dort beschriebenen Zusammensetzung, einverleibt. Es wird eine aussergewöhnliche Stabilität erzielt. 



   Beispiel   12   
3, 4-Dimethyl-diphenyl-methylen-malonontirl wird in   einen Nitrocellulosefilm m derselben Art    wie im   Bei-    spiel 1 beschrieben, einverleibt.



   Beispiel 13
3, 4-Dimethyl-diphenyl-methylen-malonontril wirkd in einen Möbelanstrichlack der folgenden   Zusammen-    setzung einverleibt :
284 g   Carnauba-Lack,    0, 8 1 Terpentin, 0, 945 1 Wasser, 45, 3 g Natriumlaurylsulfat und   1    % des UV Absorptionsmittels, bezogen auf das Gewicht des   Wachsgehaltes, werden benützt.    Die so erhaltene Politur r ergibt einen aussergewöhnlichen Schutz auf lackiertem Holz und verleiht einen aussergewöhnlichen Schutz gegen UV-Strahlung, indem es eine Verfärbung verhindert.



   Beispiel   14   
Das   Polyoxyalkylierungsprod'ukt von Phenyl-4-oxy-    phenyl-methylen-malononitril mit 6 Mol Äthylenoxyd kann zur Behandlung von hydrophilen   Matteriailien, wie    Papier und andern celluloseprodukten. verwendet werden. Dieses   polyoxyalkylierte Produkt    ist auch ein ausgezeichnetes Dispersionsmittel für pigmente und Farbstoffe, und bei Kombination mit solchem Material ver  leiht    es diesem zugleich einen vorzüglichen Schutz gegen UV-Schädigung.



   Beispiel   15   
Das Polyoxyalklierungsprodukt von Phenyl-4-oxyphenyl-methylen-malononitrl mit 30 Mol Äthenoxyd besitzt ausserordentliche oberflächenaktive Eigenschaften und kann zur Herstellung von Öl-in-Wasser- und   Wasser-in-Öl-Emulsionen    verwendet werden. Diese Emulsionen sind nicht nur wegen ihren oberflächenaktiven Eigenschaften von Vorteil,   sondera    die erhaltenen Zusammensetzungen schützen auch vortrefflich gegen   UV-Zersetzung.   



   Beispiel 16
Das Polyoxyäthylierungsprodukt von di-(4-oxyphenyl)-mnethylen-malononitril mit 12 mol Äthylenoxyd ist ein ausgezeichneter Emulgator und kann in hydrophilen Systemen zum   UV-Schutz    verwendet werden.



   Beispiel   17   
Das Polyoxyäthylierunsprodukt von Di-(4-oxyphenyl)-methylen-malononitril mit 35 Mol Äthylenoxyd kann in äthnlicher Weise wie die oben bveschriebenen oberflächenaktiven Stoffe verwendet werden und ist besonders in Verbindung mit Seife und Reinigungsprodukten, welche gegen Abbau durch UV-Licht geschützt werden sollen, nützlich.



   Beispiel 18
Dieses Beispiel illustriert die auffgallende Verbesserung, die der Schutz und die Stabilisierung von Filmen aus hochpolymeren Produkten von Formaldehyd durch 3,4-Dimethyl-diphenbyl-methylen-malononitril darstellt.



  A. Herstellung des Polymers (Polyoxymethylen)
Eine Lösung von monomerem Formaldehyd, herge= stellt wie anschliessend beschrieben wird, in 800 cm3 Dimethyl-äther wird bei -101 bis -105 C gerührt, währenddem man nach und nach während eines Zeit raums von etwa 30 Minuten 0, 02 Mol.   %,    bezogen auf das Gewicht des Formaldehyds, in 40 cm3 Diäthyläther glöstes Triphenylphosphin zugibt. Das Rühren wird während weiteren 70 Minuten fortgesetzt, und der so entstandene Brei wird filtriert und das Festprodukt mit 2   Portionen Diäthyläther    von je 650 cm3 gewaschen, mit der ersten Portion bei der Temperatur von fester   Kohlcnsäupe in    Aceton und mit der zweiten bei Zim  mertemperatur.    Dieses gewaschene Produkt wird d'ann an der Luft und zuletzt im Vakuum getrocknet.

   Das resultierende Polymer wird mit   1    % seines Gewichtes an 3, 4-Dimethyl-diphenyl-methylen-malonontril vermischt, und aus dem resultierenden Polymer werden bei   190-200  C unter einem    Druck von 140   kg/cm3    Folien hergestellt.



   Das Verfahren von Teil A wird wiederholt mit der Ausnahme, dass kein 3, 4-Dimethyl-diphneyl-methylenmalononitril zugegen wird. Die so hergestellten Filme   werden in einen Bewitterungsapparat    gegeben, und nach 30 Tagen   wifrd festgestellt, dass der    Film mit dem   Stabiili-      sator    praktisch unverändert ist, das heisst dass keinerlei durch   Oberflächen-und    Haarrisse sich bemerkbarmachende Schädigung aufgetreten ist. Die   nichtstabili-    sierten Filme zeigen dagegen schwerwiegende Sprünge und Haarrisse.



  B.   Herstellung    des im Abschnitt A verwendeten
Formaldehyd-Monomers
Der zur Herstellung des Polymers unter A verwen  dete    monomere formaldehyd wird hergestellt durch   thermisc'he Zersetzung von a-Polyoxymethylen    bei einem Druck von 100-125 mm und einer Temperatur von 150 bis   300     C, wobei Zersetzung zu   Formaldehyd'stattfin-      det.    Der   verflüchtigte      FonnaMehyd wird dann durch    eine auf - 40 C gehlatene Batteie von 12   U-Rohren    zu einem Sammelgefäss geleitet, welches ein   auf-80  C    gekühltes Lösungmittel enthält.



  C. Das zur Herstellung des   monomeren Formaldehyd's    gemäss B und des Polymers gemäss A verwendete    a-Polyoxymethyllen    wird folgendermassen hergestellt :
1000 g   einer 3 3% igen    wässrigen   Natriumhydroxyd-    lösung werden während eines Zeitraums von 2 Stunden langsam in 84, 4 kg 39, 8 % igen, wässrigen, methanolfreien Formaldehyd eingetragen. Während der Zugabe wird die Masse kräftig gerührt und die Temperatur auf   40  C gehalten.    Das Rühren wird während weiteren 12 Stunden fortgestzt. Die Masse wird dann filtriert und mit Wasser gewaschen, bis das Filtrat neutral ist, und dann noch mit   Méthanol    gewaschen.

   Man erhält so eine pulvrige weisse Substanz, welche in einem Vakuumofen während 48 Stunden bei   40     C getrocknet wird.



   Beispiel   19   
Beispiel 18 wird wiederholt, wobei jedoch 5 g des Malononitrils mit 95 og des im Vakuum getrockneten Polymers gemischt und wie oben bei   190 C gehärtet    werden. Das resultierende Polymer enthält ungefähr 5 % dieses Zusatzes, während das Prod'ukt von Beispiel 18 etwa   1    % enthält. Man erhält dabei eine   ausgezeich-      nete    Stabilisierung des   Polyoxymethylens.   



   Beispiel 20
Es wird wie im Beispiel 19 ein hochmolekulares Formaldehydpolymer hergestellt, welches jedoch kein   UV-Absorptionsmittel    enthält. Zu 100 g des körnigen Polymers gibt man unter gründlichem Vermischen 2   g    4, 4'-Dichlor-diphenyl-methylen-malononitril hinzu. Aus diesem Gemisch werden dann auf gleiche Weise wie oben im Beispiel 18 beschrieben Filme hergestellt. Dabei wird eine ausgezeichnete Stabilisierung erzielt. 



   Die Beispiele 18 bis 20 werden wiederholt, wobei jedoch als   UV-Absorptionsmittel folgende Verbindun-    gen verwendet werden :
1. Diphenyl-methylen-malononitril
2. 2, 4'-dichlor-diphenyl-methylen-malononitril
3. Di-(4-methoxy-jphenyl)-methylen-malononitril
4.   Phenyl- (4-n-dodecyloxy-phenyl)-methylen-    malonontril
Die auf oben beschriebene Weise erhaltene Verbesserung der Stabilität von   Polyoxymethylenen    muss angesichts der Tatsache, dass sich viele andere UV-absor  bierende    Stoffe in solchen Kombinationen als völlig wertlos erwiesen haben, als bemerkenswert   bezeichnet wer-    den. Wichtig ist auch, dass die als Stabilisatoren verwendeten Verbindungen während der Polymerisation, des Formaldehyds zugegeben werden können und diese nicht nachteili8g beeinflussen.



   Wie aus den vorstehenden Beispielen hervorgeht, können die erfindungsgemäss verwendeten   UV-Absorber    nicht nur zur Stabilisierung klarer Filme, Kunststoffe und dergleichen verwendet werden, sondern auch für opakes, halbopakes oder durchscheinendes Material, dessen Oberfläche gegen Schädigung durch UV-Licht anfällig ist. Unter den verschiedenen Typen derartigen Materials, die in den Beispielen meistenteils bereits genannt wurden sind schaumkunststoffe, opake folien, Überzüge und Papiere, durchscheinende und opake nichttextile Fassern, durchsichtige und opake gefäbte Kunststoffe, fluoreszierende Pigmente, Polituren, Cremes, kosmetische Präparate und dergleichen, seien sie nun opak, klar oder durchscheinend, zu nennen.

   Die   er-      findungsgemäss verwendeten Verbindungen verleiben    Farbanstrichen, Lack-und Farblackschichten "n'hervorragenden Schutz gegen das   Ausbleichen    der darin enthaltenen Pigmente und Farbstoffe. Die Vergindungen können auch bei der Herstellung ovn synthesefasern in diese einverleibt werden, z. B. vor dem Verspinnen aus einer Schmelze.

   Die hervorragende und bedeutsame   Errungenschaft der erfindungsgemäss verwendeten    Verbindungen liegt in ihrer   auffallenden    Eignung zum Schutz und zur stabilisierung von Polyoxymethylen und' Nitrocellulose enthaltenden Materrialien gegen   UV-Schä-      digung.    Die erfindungsgemäss verwendeten Verbindungen erwiesen sich als mindestens fünfmal wirksamer für solche stabilisierung als die bisher bekannten, hiefür verwendeten   Oxybenzophenone.   



   Die erfindungsgemäss verwendeten Verbindungen   er-    wiesen sich ferner auch   aI's    ganz besonders gut geeignet zur Einverleibung in den durchsichtigen oder durch  scheinenden    Träger der heute allgemein verwendeten Selbstklebebände. Bei derartiger Verwendung dieser Verbindungen bleibt der   Klebstoffcharakter des druck-    empfindlichen Klebstoffbelages auffallend gut erhalten.



  Die Verbindungen können dabei nicht nur direkt der Unterlage selbst einverleibt, sondern auch in   irgend-    einem auf der Trägerfolie des   Bandes haftenden, trans-    parenten oder durchscheinenden filmbildenden Überzugsmaterial aufgebracht werden. So kann man im Falle von   B'ändern    aus regenerierter Cellulose die Trägerfolie mit einem der in den Beispielen   1    und 2 genannten Celluloselacke überziehen. Zur direkten Einverleibung in die fregenerat-Cellulosfolie kann irgendeine der beschrichenen Verbindungen verwendet werden, insbesondere aber die   polyoxyalkyMerten    Verbindungen, In diesem Falle   kaon    die regenerierte Cellulose mit Vorteil vor der abschliessenden Trocknung im Gel-Zustand damit imprägniert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verwend'ung von Verbilndungen der Formel EMI7.1 worin (AR) 1 und (AR) 2 aromatische carbocyclische Reste ohne Nitrosubstituenten und ohne an den Kern bgebundene aminogruppen oder freie, an den Kern gebundene Oxygruppen bedeuten, als UV-Absorber für nicbttextile organische Materialien.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verwendung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man 0, 1 bis 10%, bezogen auf das Gewicht des organischen Materials, einer Verbindung der Formel (I) in das organische material einverleibt, z. B. mit diesem vermischt oder in diesem dispergiert.
    2. Verwendung nach Patentanspruch oder Unteran sprue 1 von Verbindungen, in welchen (AR) i und (AR) 2 Benzolringe sind.
    3. Verwendung nach patentanspruch oder Unteran spruch 1 von Verbindungen, in welchen (AR)1 und (AR) 2 Phenyl bedeuten.
    4. Verwendung nach Patentanspruch für gegebenenfalls gefärbte Nitrocellulose.
    5. Verwendung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1 von Diphenyl-methylen-malononitril oder 3, 4 Dimethyl-diphenyl-methylen-malononitril.
    6. Verwendung nach Patentanspruch von 4, 4'-di cMor-diphenyl-methylen-malononitrN als UV-Absorber für Celluloseacetat in einer Menge von 0, 1 bis 10 Gew. % der geannten Verbindung, bezogen auf das Gewicht des Celluloseacetats.
    7. Verwendung nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1 für Polyäthylen.
    8. Verwendung nach Unteranspruch 7 von Phenyl (4-n-dodecyloxyphenbyl)-methylen-malkononitril.
    9. Verwendung nach Patentanspruch für synthe- tischen Kautschuk.
    10. Verwendung nach Unteranspruch 9 von 4, 4'-ditolyl-methylen-malonontril.
    11. Verwendung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1 für gefärbte nichttextile organische Mate rialien.
    12. Verwendung nach Unteranspruch 11 von Di- (4- methoxyphenyl)-methylen-malononitril.
    13. Verwendung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1 für Polyester.
    14. Verwendung nach Patentanspruch 13 von 2, 4'- Dichlor-diphenyl-methylen-malonontril.
    15. Verwendung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein pdlyalkoxyliectes Derivat einer Verbindung der Formel (I) verwendet.
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