CH457519A - Einrichtung zum Bedrucken von Etiketten - Google Patents

Einrichtung zum Bedrucken von Etiketten

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Publication number
CH457519A
CH457519A CH486666A CH486666A CH457519A CH 457519 A CH457519 A CH 457519A CH 486666 A CH486666 A CH 486666A CH 486666 A CH486666 A CH 486666A CH 457519 A CH457519 A CH 457519A
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CH
Switzerland
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Application number
CH486666A
Other languages
English (en)
Inventor
Huber Fritz
Original Assignee
Guhl & Scheibler Ag
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/44Means for handling copy matter
    • B41K3/48Means for handling copy matter for conveying intermittently to or from stamping station

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  • Labeling Devices (AREA)

Description


      Einrichtung    zum Bedrucken von     Etiketten       Die     Erfindung    betrifft eine Einrichtung zum Be  drucken von Etiketten.  



  Bekannte Einrichtungen dieser Art besitzen ein ro  tierendes Druckwerk, welches aus einem Druckzylin  der zur Aufnahme des Textes in Form von Einzel  lettern,     Clich6s    und/oder von sogenannten Einstellwer  ken, einer zugehörigen     Gegendruckwalze,    einer Ein  färbevorrichtung und einer Vorrichtung besteht, die be  wirkt, dass der     Etikettenstreifen    in bezug auf den  Druckbeginn in     die    richtige Ausgangslage gebracht wird.  



  Bei bekannten Einrichtungen dieser Art enthält die  Vorrichtung, die das Ausrichten des     Etikettenstreifens     bewirkt, ein Element, das in Perforationen im Bereich  der Etikette oder, im Falle von     Selbstklebeetiketten,    am       Etikettenrand    eingreift und so die Etikette in die be  züglich des darauf anzubringenden Druckes richtige  Ausgangslage bringt. Dabei führt dieses Vorschub- und  Korrekturelement, nachfolgend Korrekturzinken ge  nannt,     immer    eine gleich lange Bewegung über einem  verhältnismässig kurzen Weg aus.

   Dies hat zur Folge,  dass in Maschinen, bei denen der Transport des     Etiket-          tenbandes    durch das Abrollen der auf dem Druckzylin  der angeordneten Typen erfolgt, in den druckfreien  Anfangs- und Endzonen der Etiketten sogenannte       Transporttypen    anzubringen sind. Diese Typen müs  sen indessen ausserhalb der     Einfärbevorrichtung    ange  ordnet sein, so dass je nach     Etikettengrösse        verhält-          nismässig    viel Platz für den Eindruck verloren geht.  



  Aufgabe der Erfindung ist, eine Vorrichtung zum  Heranbringen der Etikette in die richtige Ausgangs  lage zu schaffen, die diese Mängel weitgehend beseitigt  und geeignet ist, den     Vorschubweg    und die Korrektur  bewegungen den individuellen Bedürfnissen der einzel  nen     Etikettenart        anzupassen.    Dies wird dadurch er  reicht, dass ein als Vorschub- und Korrekturelement  dienender Korrekturzinken unter Einwirkung einer       Rückholkraft    während des Druckvorganges aus einer  gleichbleibenden,     druckzylindernahen,    vordern Endlage  gegen eine wahlweise einstellbare, die hintere Endlage    bestimmende, als Anschlagorgan dienende Rücklauf  sperre zurückläuft.  



  Die     Rückholkraft    wird vorzugsweise durch eine Fe  der erzeugt, und die     Rücklaufsperre    kann sowohl die  Form eines exzentrisch gelagerten Profilstabes, z. B.  ein Sechskant, oder die .Form einer Kurvenscheibe auf  weisen.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nach  stehend anhand einer Zeichnung beschrieben, in der       Fig.    1 in schematischer     Darstellung    den Mechanis  mus der Vorschub- und Korrekturvorrichtung, und       Fig.    2 ein Anschlagorgan in perspektivischer Dar  stellung zeigt.  



  In     Fig.    1 ist mit 1 ein Druckzylinder mit drei Ein  stellwerken     Wi,        W2,        Ws    und einem     Satzfeld    S be  zeichnet, welcher um die zentrale Welle 3 rotiert. Zwi  schen dem in     Druckbeginnstellung    gezeigten Einstellwerk       Wi    und einer     Gegendruckwalze    2 befindet sich ein       Etikettenband    4 mit Einzeletiketten Ei bis     E".    Auf  der Zylinderwelle 3 befindet sich ein mit dieser umlau  fender Exzenter 6.  



  Eine Schubstange 7 liegt in einem am     Schubstan-          genkopf    8 angebrachten Führungsschlitz 9 auf der Welle  3 auf. Durch das Zusammenwirken einer Rolle 10 mit  dem Exzenter 6 wird die Schubstange in hin- und her  gehende Bewegung versetzt und steuert dadurch einen  mit ihr gekuppelten Hebel 11, der um einen Drehpunkt  12 schwenkbar gelagert ist. Eine     Rückholfeder    13 be  wirkt, dass die Rolle 10 bei freiem Bewegungsablauf  der Schubstange stets satt am Exzenter 6 anliegt und  eine saubere Nachführung gesichert ist.  



  Am Hebel 11 ist bei 14 ein mit Korrekturzinken  15 bezeichnetes Vorschub- und Korrekturorgan     ange-          lenkt,    welches bei der in Richtung des Druckzylinders  erfolgenden     Vorschubbewegung    in die in seiner Bewe  gungsrichtung erste Perforation im     Etikettenband    oder  in den ersten Zwischenraum zwischen zwei nachein  ander aufgeklebten Etiketten eingreift.

        Dieser     Korrekturzinken    15 dient dazu, das     Eti-          kettenvorratsband    nach dem Eindruck der letzten Zeile  in einer ersten Etikette Ei in die für die erste Druck  zeile der zweiten Etikette     E2    erforderliche, in     Fig.    1  gezeigte Stellung zu     bringen.    Seine     Vorschubbewegung     wird, wie bereits bezüglich des ihn tragenden Hebels  erklärt, von dem auf der Zylinderwelle 3 befestigten  Exzenter 6     gesteuert.    Die durch strichpunktierte Li  nien gezeigte,

       bezüglich    des     Druckzylinders    vorderste  Stellung des     Korrekturzinkens    15 bzw. dessen Spitze  15'     wird    erreicht, wenn der Exzenter 6 die Rolle 10  am weitesten von der Zylinderwelle 3 wegdrückt.     In     dieser Stellung des Korrekturzinkens liegt die Etikette       E2    so, dass der     Eindruck    durch das Einstellwerk     Wi     lagerichtig erfolgt.  



  Der Abstand zwischen der Spitze 15' des Korrek  turzinkens und der Verbindungsgeraden     zwischen    der  Achse des Einstellwerkes     Wi    und der Gegendruck  walze 2     kann,    entsprechend der     Etikettenlänge    und den  Ansatz- bzw.     Mitnahmestellen    für die Spitze 15', durch  eine nicht gezeigte Anordnung zum Verschieben des  Drehpunktes 14 in der Längsrichtung des     Korrektur-          zinkens    eingestellt werden.

   Nachdem die Etikette     E2     ihre gezeigte Stellung erreicht hat und die Drucktypen  5 auf diese     auftreffen,    erfolgt der Transport des     Eti-          kettenbandes    durch das Abwälzen der Drucktypen, bis  die letzte Zeile     gedruckt    ist. Während dieser Zeit läuft  der     Korrekturzinken    15 zurück, um nach dem Drucken  der erwähnten letzten Zeile mit seiner Spitze 15' in eine  neue     Mitnahmestelle    zu greifen und die nächste Eti  kette Es in ihre     richtige    Ausgangslage zu bringen.  



  Um auf einer     Etikettendruckmaschine    verschieden       grosse        Etiketten        bedrucken    zu können, muss der ma  ximal mögliche     Vorschubweg    des Korrekturzinkens  möglichst gross sein. Anderseits muss dieser Weg leicht  andern     Etikettenlängen    angepasst werden können. Dies  wird bei der vorliegenden Einrichtung erreicht, indem  der     Rücklaufweg    des Korrekturzinkens beschränkt  wird, um zu     verhindern,    dass bei kurzen Etiketten  mehr als eine solche vorgeschoben wird.

   Diese Be  schränkung erfolgt durch eine als Anschlagorgan die  nende     Rücklaufsperre    16, die im gezeigten Beispiel       6kantig    ist, aber auch andere     Kantenzahlen    haben oder  die Form einer Kurvenscheibe aufweisen kann. Die       Rücklaufsperre    16 ist um eine exzentrisch     liegende     Achse 17 drehbar gelagert. Dadurch kann der Rück  lauf des Hebels 11, dessen Rückseite 1 der jeweils  eingestellten     Polygonseite    zugewandt ist, leicht zwischen    einer maximalen und einer     minimalen    Weglänge ver  ändert werden.

   Um eine Einstellungsveränderung rasch  und bei wiederkehrenden     Etikettentypen    ohne langes  Suchen des     richtigen        Vorschubweges    vornehmen zu       können,    sind die Anschlagflächen in geeigneter Weise,  z. B. mit     Ziffern    beschriftet. In     Fig.    1 stellt die mit  ausgezogenen Linien gezeichnete Stellung des Hebels 11  und des     Korrekturzinkens    15 den kürzesten, die mit       strichlierten    Linien gezeichnete Stellung des genannten  Hebels dagegen den längsten, mittels der Rücklauf  sperre 16 einstellbaren Bewegungsweg dar.

   Die vier an  dern     Anschlagflächen    des     Polygonstabes    ergeben, je  nach Lage des Schwenkzentrums 17 der     Rücklaufsperre     zwischen den gezeigten     Minimal-    und     Maximalweglän-          gen    liegende Zwischenlängen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Bedrucken von Etiketten mit ei ner Vorrichtung zum Heranbringen der Etikette in die richtige Ausgangslage, dadurch gekennzeichnet, dass ein als Vorschub- und Korrekturelement dienender Kor rekturzinken unter Einwirkung einer Rückholkraft wäh rend des Druckvorganges aus einer gleichbleibenden, druckzylindernahen, vordern Endlage gegen eine wahl weise einstellbare, die hintere Endlage bestimmende, als Anschlagorgan dienende Rücklaufsperre zurückläuft. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rückholkraft durch eine Feder erzeugt ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Rücklaufsperre ein exzentrisch gelagerter Polygonstab ist, dessen Längsflächen zur Be grenzung des Korrekturzinkenrücklaufes dienen. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rücklaufsperre fliegend gelagert und durch Drehen von Hand in die gewünschte Lage einstellbar ist. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Längsseitenflächen des Polygon stabes vorschubabhängige Markierungen aufweist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Anschlagorgan die Form einer Kurvenscheibe aufweist.
CH486666A 1966-04-04 1966-04-04 Einrichtung zum Bedrucken von Etiketten CH457519A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2403200A1 (fr) * 1977-09-19 1979-04-13 Dennison Mfg Co Imprimante de precision pour billets et etiquettes de formats predetermines

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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