CH457660A - Verfahren zur Herstellung basischer Farbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung basischer Farbstoffe

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CH457660A
CH457660A CH1446467A CH1446467A CH457660A CH 457660 A CH457660 A CH 457660A CH 1446467 A CH1446467 A CH 1446467A CH 1446467 A CH1446467 A CH 1446467A CH 457660 A CH457660 A CH 457660A
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dyes
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acid
dye
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CH1446467A
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Visvanathan Dr Ramanathan
Wilhelm Dr Liechti Hans
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B69/00Dyes not provided for by a single group of this subclass
    • C09B69/001Dyes containing an onium group attached to the dye skeleton via a bridge

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


      Verfahren    zur Herstellung basischer Farbstoffe    Es     wurde    gefunden, dass     man    zu     wertvollen        basi-          schen,        von:

          sauren        wasiser        lösl'ichmachend'en,    insbeson  dere     Sufonsäure-        und        Carbonsäuregruppen        freien    Farb  stoffen der     Formell          [A-Z-CO-Y+]        X-          gelangt,    worin A     :

  den    Rest     eines,        organischen        Farbstof-          fes,    Z     eine        Imino.gruppe,    X ein     Anion        und    Y+     einen        5-          oder        6gliedrigen        heterocyclischen        Ring        bedeutet,    der  eine     quaterriäre        Ammöniumgruppe    als     Ringglied    auf  weist,

   wenn man einen Farbstoff der     Formell          A-Z-H     mit einem     Halogenid'    einer     Carbonsäiure    der Formel       HOOC-Y+]    X  acyliert.

         Alps        Ausgangsstoffe    kommen     vorzugsweise        Farbstoffe     der     Azo-        oder        Anthrachinonreihe    in     Betracht,    daneben    a)     Azofarb;stoffe:

       
EMI0001.0052     
    seien     Nitro-,        1Vlethiin-,        Styryl-    oder     Chinophthalonfarb-          stöffe        genannt.    Die     Faebstoffreste        sind    über eine     Caa-          bonsäureester-    oder eine     Carbamidgruppe    mit dem       heterocycllischen    Rest Y verbunden.

       -OCY        bedeutet     vorzugsweise den Rest einer     Pyridincarb-onsäure,    bei  spielsweise der     Pyridin-2-,    -3- oder     -4-carbonsäuae.          Ausserdem        kann:        sich    der Rest     OCY    von     einer    der fol  genden     heteaocyclischen        Carbonsäuren    ableiten:

         Chinoll!in-4-carbonsäure,        Chinolin-8-carbonsäure,          Pyrazolon-3-carbonsäure-5,          1-Phenylpyrazolon-3-carbonsäure-5,          Thiazol-2-caabonsäure,          Benzthiazol-2-caabonsäure,          Benzthiazol-6-carbonsäure.     Als Beispiele     seien    erwähnt die     quaternisierten    Deri  vate von folgenden Farbstoffen (in den     angegebenen          Formeln    bedeutet     -COPy    den Rest der     Pyridiin-3-    oder       -4-carbonsäure):

         
EMI0002.0001     
    e) Nitrofarbstoffe:  
EMI0002.0002     
         d)        Styrylfarbstoffe:     
EMI0002.0005     
    e)     Chinophthalonfarbstoffe:     
EMI0002.0007     
    Diese     Farbstoffe    werden     gemäss        vorliegendem    Ver  fahren     in        der    Weise     hergestellt,    dass man einen Farb  stoff,     enthaltend    eine     acylierbare        Am'inogruppe,

      bei  spielsweise     einer    der oben     genannten        Farbstoffe,    der       anstelle    des Restes     -COPy    ein     Wasserstoffatom    auf-    b)     Anbhrach'ulonfarbstoffe:

            1-Nicotihyl-aminoanthraehinon,          2-Nicotinyl-aminoanthxachi'.non,          1-Amino-4-nicotinydaminoanthrachino#n,          1-Amino-2-brom-4-nicotinylaminoanthraehiinon,          1-Amino-2-meth,oxy-4-nicotiinylaminoanthraehinon,          1-Amino-2-methyl-4-nicotinylaminoanfradhinon,          1-Amino-2-mtro-4-nicotinylaminoanthrachihon,          1-Anilino-4        nicotinylaminoantihrachinon,          5-Nico@tinyfamino-1,4-dihydroxyanthrachinon,          5-Nicotinylamino-1,9-isothiazodanlhron,

       sowie die Farbstoffe der     Formel     
EMI0002.0036     
         weist,    mit einem     Halogenid    einer     Carbonsäure    der       Formell          HOOC-Y-]    X-,       vorzugsweise        einer        quaternierten        Pyridincarbonsäure,

            beispielsweise    dem Chlorid der Formel  
EMI0002.0047     
         acyliert.         Die     Reinigung    der     Farbstoffsad'ze        erfolgt    zweck  mässig     durch        Auflösen        in    Wasser,

   wobei allenfalls     nicht     umgesetzter Ausgangsfarbstoff als     unlöslicher    Rück  stand     abfilltricrt        werden        kann.    Aus der     wässrigen    Lösung  kann durch Zugabe von     wasserlöslichen        Salzen,    bei  spielsweise     Natriumchlorid,    der     Farbstoff    wieder abge  schieden werden.  



  Die     verfahrensgemäss    erhaltenen     Farbstoffe    enthal  ten als     Anion    vorzugsweise den Rest     einer    starken  Säure, beispielsweise     der        Schwefelsäure    oder deren       Halbester    oder     einer        Arylsulfonsäure    oder     ein    Halogen  ion.

   Die     erwähnten,        verfahrensgemäss    in das Farbstoff  molekül     eingeführten        Anionen        können        auch        durch    An  ionen anderer     anorganischer    Säuren, beispielsweise der       Phosphorsäure,    der     Sc'hwefel'säure,    oder     organischer     Säuren, wie z.

   B. der     Ameisensäure    oder     Essigsäure,    der       Chloressigsäure,    der     Oxalsäure,    der     Milchsäure        oder    der       Weinsäure        ersetzt    werden; in     gewissen        Fällen    können       auch    die     freien    Basen verwendet werden.

   Die     Farb-          stoffsa!lze    können auch     in    Form von Doppelsalzen, bei  spielsweise mit Halogeniden der Elemente     der    zweiten  Gruppe     des    periodischen Systems,     insbesondere        Zink-          oder        Cadmiumchllorid,    verwendet werden.  



  Die erfindungsgemäss erhaltenen     Farbstoffsalze    eig  nen sich zum Färben und     Bedrucken    der verschieden-  
EMI0003.0061     
         stellt        ein    gelbes     Pulver    dar,     das        Polyacrylnitrilfasern    in,       gelben    Tönen mit     sehr        guter        Lichtechtheit        anfärbt.     



  Farbstoffe mit denselben     guten        Eigenschaften        ent-          stehen,    wenn     man.        2-Nitrodipheny#lamin-4-suffonsäure-          N,ss    -     aminoäthylamid    oder 4'-     Amino-diph        eny-amin:-su!f-          fon@s.äureäthyfamid        alls        Ausgangsmaterial        verwendet.     



  Das     Nicotinsäurechlorid-N-methylchlorid        wird    fol  gendermassen     hergestellt:     12,3     Teile        Nicotinsäure    werden     in    70     Teilen        D'ime-          thyd:

  sullfat        während    11/2 Stunden bei 110-115      gerührt.          Nach    dem Abkühlen auf 0  wird     filtriert    und     dbr    Rück  stand in Wasser     aufgelöst.    Man     neutralisiert    mit     Barium-          hyd!roxyd        und        fifixiext    unter Zusatz von     Aktivkohle    ab.

    Das     Filtrat        wird        mit        Salzsäure    bis zur     kongosauren    Re  aktion     versetzt    und     im    Rotationsverdampfer     einge-          dampft.     



  Das     feine    pulverisierte staubtrockene     Präparat        wird     bei     Raumtemperatur    in 20 Teile     Thionylchlorid        eiinge-          tragen    und unter starkem     Rühren   <B>die</B>     Temperatur    'in  nerhalb 20     Minuten    von 20     auf    68  erhöht.

   Dabei     geht     das     Produlkt    unter     starker        Entwicklung    von     Schwefelt          dioxyd'    und     Chl'orwasserstoffgas        im        Lösung.        Nachdem    die       Gasentwicldung        aufgehört    hat,     destilliert    man den     Thio-          nylchiloridüberschuss    ab.

   Das     Nicotiinsäurechlorid=me-          bhylc'hlorid    fällt als wachsartige, weisse Substanz an, die  direkt verwendet werden kann.         sten        Mateirialen,    beispielsweise     tannierter        Celdulose-          fasern,    Seide, Haare, Leder oder     volksynthetischer    Fa  sern,     insbesondere        Polyacrylnitril    oder     Polyvinyliden-          cyanid        (Darvan)

  .    Die auf diesen     Fasern        erhaltenen    Fär  bungen zeichnen sich     durch        gute        Lichtechtheit    aus.       Auch    besitzen die Farbstoffe     einen    guten Aufbau für       Polyacrylnitrilfasern    und     eine        gute        Wollreserve,    was sie  besonders für das Färben von     Mischgeweben    aus     Poly-          acrylnitril    geeignet     macht.     



  In dien nachfolgenden Beispielen     bedeuten    die     Teile,     sofern     nichts    anderes     angegeben        wird,        Gewichtsteile,    die  Prozente     Gewichtsprozente,    und die     Temperaturen        sind'     in     Celsiusgraden        angegeben.     



  <I>Beispiel 1</I>  38,4     Teile    2 -     Nitro    -     d'iphenylamin-4-sudfonsäure-4'-          aminoanidid    werden     in    200     Teilen        Pyridin    bei 80 bis. 85   mit 19,2     Teilen        Nicotinsäureehlorid-N-methylc'hlorid     versetzt und während 3 Stunden bei 80 biss 85  weiter  gerührt.

       Nun    giesst man die     Reaktionsmasse        in    1000       Teile    Wasser, versetzt     mit        Salzsäure    bis zur     kongosauren          Reaktion    und     filtriert    heiss mit Aktivkohle. Aus dem     Fil-          .trat        fällt    man den     Farbstoff    mit     Natriumchlorid    aus,       trennt    ihn ab     und        trocknet    im Vakuum.  



  Der neue     wasserlösliche    Farbstoff der Formel    <I>Beispiel 2</I>  30,4     Teile        3-Oxy-4'-amino-chmophthalon    werden       in    300     Teilen        Pyridin    bei 80 bis 85  mit 19,2     Teilen          Nicotinsäurechlorid-N        methyllchlorid    versetzt und wäh  rend 3 Stunden bei 80 bis 85      weitergerührt.    Nun giesst  man die Reaktionsmasse     in    1200 Teile Wasser,

       versetzt          mit    Salzsäure bis     zur        kongosauren        Reaktion        und        fil-          triert    heiss mit Aktivkohle. Aus dem     Filtrat    fällt man  den     Farbstoff    mit     NatriumcWorid    aus,     nutscht    ihn ab  und     trocknet    im Vakuum.  



  Der neue wasserlösliche Farbstoff der     Formel     
EMI0003.0232     
         steint    ein     gelbes        Pulver    dar, das     Polyacryl!nitrflfasern    in  RTI ID="0003.0237" WI="2" HE="3" LX="1103" LY="2648">  g        c        elben        Tönen        mit        sehr        guter        Lichtechtheit        anfärbt.              Einen        Farbstoff    mit     denselben        guten    

  Eigenschaften       erhält    man     durch        Umsetzung    von     3-Oxy-3'-amino-          chinophthalon        mit        Nicotinsäurechlorid-N-methylchdorid.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von basischen Farbstof fen :der Formel [A Z-CO-Y+] X worin A Einen von sauren. wasser2Qslzehmachenden Gruppen freien organischen Farbsteffrest,
    Z eine I.mino- gruppe und Y+ einen 5- oder 6gliedrigen heterocycIli- sehen Rihg bedeutet, der ein quaternüres Stickstoffatom als Ringglied aufweist, und X ein Anion bedeutet,
    d'a- d'urch. gekennzeichnet, dass man einen Farbstoff, ent- haltend den Rest der Formel, -2-H mit einem Halagenid einer Carbonsäure der Formel HOOC-Y+] X- acAert. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch <B>ge-</B> kennzeichnet, .dass man von Farbstoffen der angegebe- nen Formel ausgeht, worin A den Rest eines Azo-, An- thrachmnon-, Nitro-, Styryl- oder Chinophtha,
    onfarbstof- fes bedeutet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man Farbstoffe der angegebenen For- mel herstellt, worin. Y einen Pyridinrest bedeutet.
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