CH457786A - Schneehaken für Ziegeldächer - Google Patents
Schneehaken für ZiegeldächerInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
- E04D13/10—Snow traps ; Removing snow from roofs; Snow melters
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Description
Schneehaken für Ziegeldächer Die Erfindung bezieht sich auf einen Schneehaken für Ziegeldächer, insbesondere für mit Doppelfalzziegeln bedeckte Dächer.
Schneehaken für Ziegeldächer sind in verschiedenen Ausgestaltungen schon bekannt geworden. Diese Schneehaken werden in den die Ziegel haltenden und auf den Dachsparren angeordneten Latten eingehängt. Um aber einen sicheren Halt des Schneehakens zu ge währleisten, konnten die die Schneehaken haltenden Befestigungslaschen nicht in die direkt unter dem be treffenden Ziegel angeordnete Latte eingehängt werden, sondern mussten bis zur nächstfolgenden, höher liegen den Latte geführt werden. Durch diese erforderliche Massnahme sind die Schneehaken teuer wegen des gros sen Materialverbrauches.
In neuerer Zeit wird immer mehr die Verlegung von Dächern mit Doppelfalzziegeln verlangt. Diese besitzen zur Verhinderung eines Wassereintrittes durch das Zie geldach, insbesondere während der Schneeschmelze, in ihrem oberen und seitlichen Bereich Rippen oder Stege, zu denen die benachbarten bzw. die höher liegenden Zie gel in ihrem unteren bzw. seitlichen Bereich korrespon dierende Stege besitzen, wobei diese Stege und Rippen ineinander eingreifen. Bisher war es nun üblich bzw.
musste es so gehandhabt werden, dass beim Anbringen eines bekannten Schneehakens die im oberen Bereich des Ziegels ausgebildeten Rippen, Stege oder dgl. ausge- schlagen wurden, um den Schneehaken bzw. dessen Be festigungslasche plan auf dem Ziegel aufliegen zu lassen.
Durch diese Beschädigung des Ziegels wird aber, da meist sehr viele Schneehaken auf einem Dach vorgese hen sind, das Dach undicht und der eigentliche Zweck der Doppelfalzierung kann nicht voll erreicht werden.
Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, einen Schneehaken zu schaffen, der auch für Doppelfalz ziegel ohne Beschädigung derselben geeignet ist.
Erfindungsgemäss gelingt dies dadurch, dass der Schneehaken eine Befestigungslasche besitzt und diese Befestigungslasche an ihrem freien Endbereich minde stens eine quer zu ihrer Längserstreckung verlaufende Sicke, Rippe, Einkerbung oder Steg besitzt, wobei der äusserste Endbereich der Befestigungslasche wenigstens annähernd rechtwinklig zu dieser abgebogen ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht, dass die Befestigungslasche zwischen zwei übereinander angeordneten Ziegeln hin durchgeführt werden kann und mit ihrem Endbereich den einen Ziegel umfassen kann.
Die Doppelfalzziegel müssen daher nicht mehr beschädigt werden und der Zweck der an den Ziegeln angeordneten Stege oder Rip pen wird voll erfüllt. Das Dach kann wegen. der Anord nung von erfindungsgemässen Schneehaken nicht un dicht werden. Ausserdem kann durch diese Ausgestal tung sowohl Material- als auch Arbeitsaufwand einge spart werden. Die Befestigungslaschen müssen nicht mehr bis zur nächstfolgenden Latte geführt werden, wo bei auch eine grosse Gewichtsersparnis erreicht wird.
Besondere Vorteile des neuen Schneehakens werden in der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeich nungen noch näher erläutert, doch soll die Erfindung nicht auf die angeführten Beispiele beschränkt sein.
Fig. 1 zeigt eine schaubildliche Darstellung eines Schneehakens und Fig. 2 eine Seitenansicht desselben; Fig. 3 stellt ein Einbaubeispiel eines Schneehakens dar; Fig. 4 und 5 zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele.
Der Schneehaken 1 besitzt eine Befestigungslasche 2, wobei der Endbereich 3' des Schneehakens 1 mit der Befesügungslasche 2 mittels einer Niete 4 verbunden ist. Der Schneehaken 1 selbst besitzt zur Versteifung Einbuchtungen bzw. Sicken 3.
Am Endbereich der Be festigungslasche 2 sind zwei parallel zueinander verlau fende, verschieden breite Sicken 5 und 6 ausgebildet, die durch einen Zwischensteg 7 voneinander getrennt sind. Der Endbereich 8 ist rechtwinklig zur Mesti:gungs- lasche 2 abgebogen, wobei sein äusserstes Ende 9 in spitzem Winkel zum abgebogenen Laschenteil 8 verläuft.
Fig. 3 zeigt ein Einbaubeispiel für den Schneehaken, wobei zwei übereinandergreifende Doppelfalzziegel dar gestellt sind. Die Doppelfalzziegel 10 bzw. 11 besitzen in ihrem oberen Bereich zwei quer zu ihren Ungserstre'k- kungen verlaufende Stege bzw. Rippen 12 bzw. 13.
An der Unterseite der Ziegel 10, 11 sind zwei im unteren Bereich derselben angeordnete Rippen 14,15 vorgesehen. Diese Rippen 12, 13, 14, 15 greifen ineinander ein und verhindern so ein Eindringen von Wasser und Feuchtig keit,
insbesondere bei Schneeschmelze. Der Ziegel liegt mit einer Aufsetzrippe 19 auf der in Dachschräge 18 ge neigten Latte 17 auf und ist mittels der Nase 16 an die ser eingehängt.
Der Schneehaken 1 ist der Form der ineinandergrei- fenden Rippen 12, 13, 14, 15 angepasst, wobei die Sik- ken 5 und 6 jeweils die Rippen 12 und 13 übergreifen. Das abgebogene Ende 8 der Befestigungslasche 2 mit dem schräg verlaufenden äussersten Ende 9 umgreift den Ziegel 10 in seinem oberen Bereich.
Der Schneehaken hat durch diese Ausgestaltung einen festen Sitz und kann ohne Beschädigung der Zie gel beim Verneigen oder aber nach den Verlegearbeiten eingehängt werden.
Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Schneehaken 1' aus zwei Schenkeln- 20, 21 besteht, die mit einer Befestigungslasche 2' durch Nieten 22, 23 ver bunden sind. Auch bei dieser Ausgestaltung sind zwei verschieden breite Sicken 5' und 6' vorgesehen.
Fig. 5 stellt eine Ausgestaltung dar, die für Ziegel mit nur einer Rippe geeignet ist. Die Befestigungslasche 2" dieses Schneehakens besitzt nur eine Sicke 25 und ist am freien Ende 26 annähernd rechtwinkelig abgebogen, wobei das äusserste Ende 24 der Befestigungslasche 2" in spitzem Winkel zum abgebogenen Laschenteil 26 ver läuft.
Die Form oder Ausgestaltung des Schneehakens ist für die Erfindung nicht wesentlich und kann in vielen Variationen gehalten sein. Wesentlich und wichtig sind die an der Befestigungslasche ausgebildeten Sicken.
Die beiden parallel zueinander verlaufenden Sicken können sich auch wellenartig aneinander anschliessen, wobei es grundsätzlich auch möglich ist, dass die Sicken gleich breit ausgebildet sind bzw. den gleichen Quer- schnittsradius besitzen.
Ferner können die Sicken im Querschnitt halbkreis förmig ausgestaltet sein. Weiters ist es möglich, die Sik- ken im Querschnitt als einseitig offene Rechtecke oder Quadrate auszubilden, so dass die Sicken eckige Formen aufweisen. Die Form oder Ausgestaltung der Sicken kann natürlich auf verschiedenen geometrischen Formen basieren.
Durch den erfindungsgemässen Schneehaken wird eine grössere Haltbarkeit des Daches bzw. des Dach stuhles erreicht, da trotz der Anordnung der Haken kein Wasser zwischen den einzelnen Ziegeln eindringen kann und eine schnellere Verlegung des Daches ist gewähr leistet, da die Schneehaken lediglich in die Ziegel einge hängt und nicht bis zur nachfolgenden Latte geführt werden müssen. Der erfindungsgemässe Schneehaken bringt einen wesentlichen Fortschritt auf dem Gebiet der Schneehalterung auf einem Dach.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schneehaken für Ziegeldächer, insbesondere für mit Doppelfalzziegeln bedeckte Dächer, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schneehaken (1, 1', 1") eine Befesti- gungslasche (2, 2', 2") besitzt und diese Befestigungs lasche (2, 2', 2") an ihrem freien Endbereich mindestens eine quer zu ihrer Längserstreckung verlaufende Sicke, Rippe, Einkerbung oder Steg (5, 6,- 5', 6', 25) besitzt, wobei der äusserste Endbereich (8, 26) der Befestigungs lasche (2, 2', 2") wenigstens annähernd rechtwinkelig zu dieser abgebogen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Schneehaken nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Befestigungslasche (2, 2') zwei verschieden breit ausgebildete Sicken (5, 6, 5', 6') vor gesehen sind. 2. Schneehaken nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Schnee haken (1, 1') zugewandte Sicke (5, 5') schmaler ausge bildet ist als die von diesem weiter weg liegende Sicke (6, 6'). 3. Schneehaken nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das abgebogene Ende (8, 26) der Be festigungslasche (2, 2', 2") an seinem freien Endbereich (9, 24) im -spitzen Winkel zum abgebogenen Ende (8, 26) verläuft. 4.Schneehaken nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ,die beiden benachbarten Sicken (5, 6, 5', 6') wellenför mig aneinander anschliessen. 5. Schneehaken nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicken (5, 6, 5', 6', 25) im Querschnitt halbkreisför mig ausgestaltet sind. 6.Schneehaken nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicken (5, 6, 5', 6', 25) im Querschnitt als einseitig offene Rechtecke oder Quadrate ausgebildet sind. 7.Schneehaken nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Schneehakens (1, 1', 1") samt der Befesti- gungslasche (2, 2', 2") gleich wie oder kleiner als die Länge des diesen aufnehmenden Ziegels (10) ausgebil det ist. B.Schneehaken nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungslasche (2, 2', 2") korrespondierend zu den im oberen Randbereich dw Ziegels (10) vorgesehenen Rippen oder Stegen (12, 13) ausgebildet ist und den Ziegel (10) in seinem oberen Randbereich mindestens teilweise umgreift. 9. Schneehaken nach Patentanspruch oder einem der vorangehenden Unteransprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass die Befestigungslasche (2, 2', 2") und der Schneehaken (1, 1', 1") aus einem Stück sind. 10.Schneehaken nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Befestigungslasche (2, 2', 2") und der Schneehaken (1, 1', 1") als getrennte Einzelstücke ausgebildet sind, wobei diese durch Nieten oder Schrau ben (4, 23) fest miteinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH912867A CH457786A (de) | 1967-06-25 | 1967-06-25 | Schneehaken für Ziegeldächer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH912867A CH457786A (de) | 1967-06-25 | 1967-06-25 | Schneehaken für Ziegeldächer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH457786A true CH457786A (de) | 1968-06-15 |
Family
ID=4348624
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH912867A CH457786A (de) | 1967-06-25 | 1967-06-25 | Schneehaken für Ziegeldächer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH457786A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2607169A1 (fr) * | 1986-11-25 | 1988-05-27 | Rosset Claude | Dispositif pour retenir la neige sur une toiture en tole a nervures |
| EP1201844A2 (de) | 2000-10-25 | 2002-05-02 | Lafarge Roof System Components GmbH & Co. KG | Schneefanghaken |
-
1967
- 1967-06-25 CH CH912867A patent/CH457786A/de unknown
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2607169A1 (fr) * | 1986-11-25 | 1988-05-27 | Rosset Claude | Dispositif pour retenir la neige sur une toiture en tole a nervures |
| EP0273833A1 (de) * | 1986-11-25 | 1988-07-06 | Claude Rosset | Vorrichtung für Schneeauffang auf einem gerippten Blechdach |
| EP1201844A2 (de) | 2000-10-25 | 2002-05-02 | Lafarge Roof System Components GmbH & Co. KG | Schneefanghaken |
| DE10052979C1 (de) * | 2000-10-25 | 2002-06-13 | Lafarge Braas Roofing Accessor | Schneefanghaken |
| EP1201844A3 (de) * | 2000-10-25 | 2003-01-08 | Lafarge Roof System Components GmbH & Co. KG | Schneefanghaken |
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