CH457926A - Verfahren und Einrichtung zur Kennzeichnung von Verkaufs- und/oder Lagergegenständen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Kennzeichnung von Verkaufs- und/oder Lagergegenständen

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CH457926A
CH457926A CH1675666A CH1675666A CH457926A CH 457926 A CH457926 A CH 457926A CH 1675666 A CH1675666 A CH 1675666A CH 1675666 A CH1675666 A CH 1675666A CH 457926 A CH457926 A CH 457926A
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CH1675666A
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Weidmann Robert
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Zellweger Uster Ag
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K19/00Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings
    • G06K19/06Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings characterised by the kind of the digital marking, e.g. shape, nature, code
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F13/00Shop or like accessories

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Reverberation, Karaoke And Other Acoustics (AREA)

Description


  Verfahren und     Einrichtung    zur Kennzeichnung von Verlaufs- und/oder Lagergegenständen    In Verkaufsläden und internen Lagern von Unter  nehmungen aller Art besteht das Bedürfnis, die Lager  buchhaltungen mit all ihren Konsequenzen wie interne  und externe Verrechnungen, Lagerbewirtschaftung, La  aerbewertung, Umsatzstatistiken usw. möglichst vollstän  dig zu automatisieren.  



  Zu diesem Zwecke sollte jeder zum Verkauf ange  botene oder sich in einem Lager befindliche Artikel mit  einer ihn eindeutig charakterisierenden und automatisch  zu lesenden     Artikel-Kennzeichnung    ausgerüstet werden.  Oft ist neben der Artikelkennzeichnung auch der auto  matisch abzulesende Stückpreis an jedem Artikel ge  wünscht.  



  Es wurde bereits versucht, das gestellte Problem mit  Lochkarten zu lösen. Diese haben aber den Nachteil,  dass sie bei den unerlässlichen Transporten der gekenn  zeichneten Gegenstände leicht beschädigt werden und dann  nicht mehr sicher abgelesen werden können. Zudem  benötigen Lochkarten zur Speicherung einer bestimmten  notwendigen Information, sei es für die     Artikelnunmmer     und/oder für den Stückpreis, eine verhältnismässig     gros-          se    Oberfläche, was sich besonders bei kleinen Artikel  - man denke zum Beispiel an Füllfederhalter - sehr  nachteilig auswirkt.  



  Die vorliegende Erfindung überwindet diese Nachteile  und betrifft ein Verfahren zur Kennzeichnung von Ver  kaufs- und/oder Lagergegenständen mit deren Artikel  nummer und/oder Stückpreis, und zeichnet sich dadurch  aus, dass die genannten Verkaufs- und/oder Lagergegen  stände mit     Tonspurträgern    versehen werden, aus deren  Tonspuren, die in Form von automatisch ablesbaren  spezifischen Kombinationen mehrerer Tonfrequenzen un  tergebracht sind,     Artikelnummer    und/oder Stückpreis  automatisch abgelesen werden können.  



  Die Erfindung     betrifft    auch eine Einrichtung zur  Durchführung des genannten Verfahrens und zeichnet  sich durch eine Beschriftungsmaschine zur Einprägung  der Tonspuren in die     Tonspurträger    aus.  



  Als     Tonspurträger    können beispielsweise Plättchen  mit     grammophonplattenartigen    Rillen oder Bänder mit  magnetischen Tonspuren oder Drähte mit magnetischen    Tonspuren oder filmartige Bänder mit optischen Ton  spuren verwendet werden.  



  Anhand von Ausführungsbeispielen mit Figuren wird  die Erfindung im folgenden erläutert:  Dabei zeigen       Fig.    la - c einen     Tonspurträger    in der Form eines  Plättchens in 3 verschiedenen Ansichten,       Fig.        2a    - c einen     Tonspurträger    in der Form eines  Tonbandes mit verschiedenen Kennzeichnungen.  



       Fig.    la zeigt im Grundriss ein beispielsweise aus  Kunststoff herzustellendes Plättchen 1, das als Tonspur  träger dienen kann.     Fig.        lb    stellt dasselbe Plättchen 1  in der Seitenansicht dar. Es hat beispielsweise eine Länge  von 2 cm, eine Breite von 1 cm und eine Dicke von  1 mm. Auf ihm können ohne Schwierigkeiten 10 parallel  verlaufende Tonrillen 2 angeordnet werden. Diese Ton  rillen 2 enthalten wie die Tonrillen von Grammophon  platten seitliche     Auslenkungen,    die dann beim Ablesen  die Tonhöhe bestimmen.  



  Es ist ohne weiteres möglich, jeder Tonrille 2 jeweils  mindestens eine von ca. 50 voneinander verschiedenen   leicht und sicher unterscheidbaren - Tonhöhen zuzuord  nen, so dass sich bei 10 Tonrillen       50111    =     51"    x     1011    = 9 765 625 x     101      verschiedene Kombinationen ergeben, was sicher sowohl  zur     Artikelnumerierung,    als auch zur Markierung des  Stückpreises mit jeder gewünschten Reserve ausreicht.  



  Es ist daher ohne weiteres möglich, die Markierungen  redundant vorzunehmen und damit die Fehlermöglich  keiten wesentlich zu reduzieren.  



  Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass man  alle gewünschten Informationen doppelt auf dem Plätt  chen 1 anbringt;     z.B.    einmal in den 5 Tonrillen links  und einmal in den 5 Tonrillen rechts. Man verfügt dann  immer noch über 505 = 312 500 000 Kombinationsmög  lichkeiten.  



  Bestimmt man in diesem Zusammenhang beispiels  weise, dass die sich     zuäusserst    am Rande     befindlicheTon-          rille    beim Ablesen immer als die erste und die sich in  der Mitte befindliche Tonrille immer als die letzte Ton  rille betrachtet werden soll, so wird die Information auf      dem Plättchen 1 symmetrisch,     d.h.    es spielt keine Rolle  mehr, ob man es von links nach rechts oder von rechts  nach links abliest. Damit können viele Schwierigkeiten  und     Verwechslungsmöglichkeiten    vermieden werden.

   Da  mit Artikelnummer und/oder Preis auch ohne     apparative     Mittel abgelesen werden können, ist es vorteilhaft, ent  sprechende Prägungen oder Beschriftungen in normal  ablesbaren Ziffern     z.B.    auf der Unterseite des Plättchens  1 vorzunehmen.  



  Dies ist in     Fig.        1c,    welche das Plättchen von unten  gesehen zeigt, veranschaulicht.  



  In der Praxis ist es oft vorteilhaft, die Kennzeichnun  gen im Tonträger nach einem Dezimalsystem vorzuneh  men. Zu diesem Zwecke kann man sich beispielsweise pro  Tonrille auf eine von 10 verschiedenen     Tonfrequenzen     beschränken und jeder dieser 10 Tonfrequenzen eine der  10 Ziffern, 1, 2, 3 bis 8, 9, 0, zuordnen. Die Lage der  Tonrille auf dem Plättchen kann dann für die Stelle der  Ziffern in der Artikelnummer und/oder im Preis kenn  zeichnend gemacht werden.  



  Dieses Vorgehen bewirkt allerdings eine wesentliche  Reduktion der Kombinationsmöglichkeiten. Sollten diese  in der Praxis nicht mehr genügen, so kann man in einer  Tonrille mehr als nur eine Tonfrequenz einprägen und  die Reihenfolge der verschiedenen Tonfrequenzen in einer  Tonrille für die Stelle     verantwortlich    machen. Teilt man  beispielsweise ein Tonrille in 6 stellenkennzeichnende  Abschnitte, so können in einer einzigen Tonrille mit nur  10 verschiedenen Tonfrequenzen nach dem Dezimalsy  stem 999999     Artikelkennummern    realisiert werden. Die  Stellenkennzeichnung kann auch kombiniert durch die  Lage der Tonrille und durch die Reihenfolge der Tonfre  quenzen innerhalb einer Tonrille erfolgen.  



  Die anhand der Figuren la bis     1c    beschriebene mög  liche Ausführung des Tonträgers hat den Vorteil, sehr  robust und sehr klein zu sein. Nützt man die ihr inne  wohnende Redundanz beispielsweise wie weiter oben  geschildert aus, so ist der genannte Tonträger auch sehr  sicher vor unbeabsichtigten und beabsichtigten Verände  rungen seines Informationsinhaltes.  



  In all denjenigen Fällen, in denen von ein und dem  selben Tonträger (gleiche Artikelnummer und gleicher  Preis) grosse     Stückzahlen    benötigt werden, ist der bisher  beschriebene Tonträger auch sehr     billig,    da er nach An  fertigung einer entsprechenden Matrize - ähnlich wie  bei der Fertigung von Schallplatten - aus geeignetem  Kunststoff gespritzt oder geprägt werden kann.  



  Für den grössten Teil der Konsumgüter     z.B.    für     Zuk-          ker,    Reis, Mehl, Kaffee, Schokolade, Zigaretten usw.  aber auch für Strümpfe, Wäsche,     Füllfederhalter    ist der  Bedarf an Tonträgern mit gleicher Artikelnummer und  gleichem Preis so gross, dass sich für seine     Herstellung     die Fertigung einer speziellen Matrize ohne weiteres lohnt.  



  Die Fertigungskosten der individuellen Matrizen kön  nen übrigens dadurch wesentlich verbilligt werden, dass  man in einer Generalmatrize diejenigen Teile, die die  individuellen Tonspuren bestimmen, leicht auswechselbar  gestaltet.  



  Es gibt aber auch Artikel, bei denen die Gesamtstück  zahl mit gleicher     Artikelnummer    und gleichem Preis nur  sehr klein ist, so dass die Fertigungskosten einer Matrize  den Stückpreis der betreffenden Tonträger auf jeden Fall  viel zu stark belasten würden.  



  Typische Beispiele dieser Art sind gewisse Artikel  der Bekleidungsbranche, Schuhe und besonders Perser  teppiche. Bei den letzten dürfte sogar normalerweise im-         mer    nur ein Exemplar mit gleicher Artikelnummer und  gleichem Preis vorhanden sein.  



  Es besteht also auch ein Bedürfnis nach Tonträger  arten, die in mittleren, kleinen und extrem kleinen Stück  zahlen zu tragbaren Preisen gefertigt werden können.  



  Hierzu eignen sich besonders sogenannte Tonbänder,  wie sie in den Figuren 2a bis 2c dargestellt sind. Sie kön  nen die gleiche oder ähnliche Form und Grösse aufwei  sen und aus dem gleichen oder ähnlichem Material her  gestellt sein, wie dies bei handelsüblichen Tonbandgerä  ten der Fall ist.  



  Dabei können eine oder mehrere Tonspuren neben  einander aufgebracht werden.  



  Ihre totale Länge L pro individuellem Tonträger wird       zweckmässigerweise    in folgende Strecken unterteilt:  1) Eine     Einlaufstrecke    E.  



  Sie dient zum Fassen und Einführen des Tonträgers  in das Ablese- und Auswertegerät     (evtl.    auch in das  Gerät zum individuellen Aufbringen der gewünsch  ten Tonspuren auf den Tonträgern)  2) n     Artikelkennzeichnungsstrecken        N1    bis     N"     Jede bestimmte Strecke N bedeutet für die Artikel  nummer eine bestimmte Stelle. Wenn man beispiels  weise jeder von 6 Strecken N 10 verschiedene Ton  frequenzen - entsprechend den 10     Ziffern    - 1, 2,  3 bis 9, 0 zuordnet, können 999999 verschiedene  Artikelnummern erfasst werden.  



  3) Eine     Separationsstrecke    S  Diese kann sehr klein gehalten und im Extremfall  ganz weggelassen werden.  



  4) m     Preisfixierungsstrecken        P1    bis     P",     Jede bestimmte Strecke P bedeutet für den Stück  preis eine bestimmte Stelle. Wenn man beispiels  weise jeder von 6 Strecken P 10 verschiedene Ton  frequenzen entsprechend den 10     Ziffern    zuordnet,  so können Preise von 0000 Fr<B>01</B>     Rp    bis 9999 Fr. 99       Rp        erfasst    werden.  



  5) Eine Auslaufstrecke A  Um die Fehlerquote möglichst tief zu halten, ist es       vorteilhaft,    die Informationen auf dem Tonträger  doppelt aufzubringen und ihn dabei gleichzeitig  symmetrisch zu gestalten, wie dies beispielsweise in       Fig.    2b dargestellt ist.  



  Es ist sofort ersichtlich, dass bei einem Tonträger  streifen in der Ausführung 2' gemäss     Fig.    2b An  fang und Ende nicht mehr unterschieden werden  können und auch nicht unterschieden werden müs  sen. Er kann also ganz     beliebig    in die Ablese- und  Auswerteapparatur     eingeführt    werden.  



  Damit die Informationen auf dem     Tonträgerstreifen     auch ohne     apparative        Hilfsmittel    gelesen werden kön  nen, ist es vorteilhaft, mindestens eine Seite mit entspre  chenden von Auge lesbaren Ziffern klar zu beschriften.  Diese     Beschriftung    kann mit geeigneter Farbe aufge  druckt oder mit kleinen     Löchlein    eingestanzt werden.       Fig.    2c zeigt vergrössert einen entsprechenden Ausschnitt  aus einem     Tonträgerstreifen.     



  Die Fertigung von     Tonträgerstreifen    gemäss den Fi  guren 2a bis 2c erfolgt     zweckmässigerweise    in einer Ma  schine mit Schreibmaschinentastatur in ähnlicher Weise  wie bei Fernschreibmaschinen die bekannten     Loschstreifen     gefertigt werden. Dabei wird an Stelle der     Lochstanzappa-          ratur    ein Tonkopf gesetzt, der je nach der von Hand auf  der Tastatur zu betätigenden Ziffer mit der entsprechen  den Tonfrequenz erregt wird und diese Tonfrequenz an  der richtigen Stelle im Tonträg erstreifen einprägt.      Von der Tastatur benötigt die Maschine lediglich die  Ziffern 1, 2, bis 9 und 0, nicht aber die Buchstaben.

    Zweckmässig sind ferner besondere Tasten für die Ein  lauf- und     evtl.    die Auslaufstrecke, sowie für Separationen.  



  Um die Maschine konstruktiv möglichst einfach zu  gestalten, können der eigentliche     Tonträgerstreifen    und  die Beschriftung mit optisch von Auge ablesbaren Zif  fern von der Maschine zwar gleichzeitig, aber örtlich  getrennt auf je einem eigenen Streifen aus individuell  geeignetem Material vorgenommen werden. Die beiden  Streifen müssen dann lagerichtig zusammengeklebt wer  den, was von Hand oder maschinell erfolgen kann.  



  Benötigt man also wie oben angegeben beispielsweise  für Perserteppiche nur je einen     Tonträgerstreifen    mit  einer bestimmten Artikelnummer und/oder zugehörigem  Preis, so sind dessen Herstellkosten nicht sehr viel höher,  als die Herstellkosten einer entsprechenden normalen  maschinengeschriebenen Etikette.  



  Braucht man für irgend welche Artikel von der glei  chen Sorte mehrere bis beispielsweise ein paar Hundert  Exemplare, so können diese nach der erfolgten Herstel  lung eines Mutterstreifens maschinell gefertigt werden,  wobei die Steuerung der oben beschriebenen Maschine  für die Herstellung von Tochterstreifen automatisch durch  den genannten Mutterstreifen erfolgt. (In ähnlicher Wei  se, wie auf Fernschreibmaschinen mit     Lochstanzern    Loch  streifen vervielfältigt werden können).  



  Weil auf diese Weise bei der Herstellung von Tochter  streifen der Personalaufwand sehr stark reduziert werden  kann, wird der Preis der     Tonträgerstreifen    auch beim  Bedarf von mittleren Stückzahlen auf ein tragbares Mass  reduziert.  



  Eine weitere Möglichkeit zur Kennzeichnung von  Verkaufs- und/oder Lagergegenständen mit deren Ar  tikelnummer und/oder Stückpreis besteht darin, dass  man für jeden Artikel ein     Papiersäcklein    vorsieht, das  normal von Auge lesbar mit Artikelnummer und/oder  Stückpreis beschriftet ist. In dieses     Papiersäcklein    wer  den eine Anzahl von mit Tonspuren versehene kurze  Drahtabschnitte oder Tonbandabschnitte verschiedener  Länge gelegt. Dabei wird jeder Stelle der Artikelnummer  und des Stückpreises eine bestimmte Länge des Draht  abschnittes oder des Tonabschnittes exklusiv zugeordnet.  Sieht man ferner für jede Ziffer 1, 2, 3 bis 9, 0 eine spe  zifische Tonfrequenz vor, so ist auf diese Weise ohne  weiteres eine einfache und eindeutige Kennzeichnung  möglich.

   Dabei können als Variante zur Stellenkennzeich  nung anstatt der verschiedenen Längen den Draht- oder       Tonbandabschintten    auch eine weitere stellenkennzeich  nende Tonfrequenz zugeordnet werden. Also pro     Draht-          oder    Tonbandabschnitt beispielsweise 10 Tonfrequenzen       f1,        L    bis     f",    für die Ziffern 1, 2 bis 0 und 10 weitere  Tonfrequenzen     f11    bis     f211    für die Stellenkennzeichnung.

    Damit die den genannten Draht- oder Tonbandabschnit  ten eingeprägten Tonfrequenzen auch ohne spezielle Ab  lesegeräte voneinander unterschieden werden können, ist  es zweckmässig, dieselben beispielsweise durch verschie  dene Farben oder Beschriftungen mit Ziffern zu kenn  zeichnen.  



  Es ist zweckmässig, die Schreib- und     Ablesegeschwin-          digkeit    für Tonträger entsprechend den Figuren la bis     1c     und 2a bis 2e, sowie von weiteren möglichen Varianten  so zu wählen, dass die einzelnen tonfrequenten Zeichen  in den Schreib-, Ablese- und Auswertungsapparaturen  die gleiche zeitliche Dauer aufweisen. Ferner ist es     zweck-          mässig,    die Ziffernzuordnung an bestimmte Tonfrequen  zen und die Stellenzuordnung für alle Varianten zu nor-         malisieren,    so dass die Schreib-, Ablese- und Auswerte  apparaturen ebenfalls vereinheitlicht und möglichst uni  versell verwendbar gemacht werden können.  



  Es ist ferner anzustreben, die Artikelkennzeichnun  gen im ganzen     Umschlagsprozess    der Ware möglichst  frühzeitig anzubringen, so dass sie mehrmals     z.B.    schon  zur Produktionskontrolle im Zwischenhandel oder in  Zwischenlagern und im Detailhandel ausgenützt wer  den kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Kennzeichnung von Verkaufs- und/ oder Lagergegenständen mit deren Artikelnummer und/ oder Stückpreis, dadurch gekennzeichnet, dass die ge nannten Verkaufs- und/oder Lagergegenstände mit Ton spurträgern (1) versehen werden, aus deren Tonspuren (2), die in Form von automatisch ablesbaren spezifischen Kombinationen mehrerer Tonfrequenzen untergebracht sind, Artikelnummer und/oder Stückpreis automatisch abgelesen werden können. 1I. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Beschrif tungsmaschine zur Einprägung der Tonspuren in die Tonspurträger. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Information in bezug auf die Artikel nummer und/oder Stückpreis redundant auf dem Ton spurträger untergebracht wird, damit beim Ablesen der Information eventuelle Fehler sofort erkannt und signa lisiert werden können. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass Tonspurträger in Form von knopfförmi- gen Plättchen (1) aus Kunststoff verwendet werden, in welchen Plättchen die Tonspuren (2) mit Informationen für Artikelnummer und/oder Stückpreis in parallel ver laufenden Rillen angeordnet werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Unterbrin gung von Informationen für Artikelnummer und/oder Stückpreis jeder Tonspurrille (2) des Tonspurträgers (1) eine von zehn Tonfrequenzen eingeprägt wird, wo bei jede der genannten zehn Tonfrequenzen eine der Zif fern 1, 2, 3 bis 9, 0 bedeutet und wobei die Lage jeder Tonspurrille auf dem Tonspurträger die Stelle der in ihr enthaltenen Ziffer innerhalb der Artikelnummer und/oder des Verkaufspreises kennzeichnet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Unterbrin gung der Information für Artikelnummer und/oder Stück preis in mindestens eine Tonspurrille (2) des Tonspur trägers (1) hintereinander mehrere von zehn Tonfrequen zen eingeprägt werden, wobei jede der genannten zehn Tonfrequenzen eine der Ziffern 1, 2, 3 bis 9, 0 bedeutet und wobei die Lage jeder eingeprägten Tonfrequenz innerhalb ihrer Tonspurrille die Stelle der jeder Tonfre quenz entsprechenden Ziffer innerhalb der Artikelnum mer und/ oder des Verkaufspreises kennzeichnet. 5. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die In formationen für Artikelnummer und/oder Stückpreis mindestens zweimal auf dem Tonspurträger angebracht werden. 6.
    Verfahren nach Patentansr,-uch <B>1</B> und den Unter- ansprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Informationen in bezug auf die Mittel achse (3) des Tonspurträgers (1) symmetrisch angeordnet werden, damit die genannten Informationen in einer Ab lesevorrichtung richtig abgelesen werden, unabhängig da von, ob man das Plättchen (1) von einem (4) oder vom anderen Ende (5) her in eine Ablesevorrichtung ein schiebt. 7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass als Tonspurträger Abschnitte von Ton bändern (7) verwendet werden. B.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Tonband abschnitte in verschiedene Strecken unterteilt werden, wobei auf jeder Strecke eine von zehn Tonfrequenzen ent sprechend den zehn Ziffern 1, 2, 3 bis 9, 0 aufgezeichnet werden und wobei die Lage jeder Strecke innerhalb des Tonbandabschnittes für die Stelle der entsprechenden Ziffer innerhalb der Artikelnummer und/oder des Ver kaufspreises kennzeichnend ist. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch I und den Unter ansprüchen 1, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Informationen doppelt und in bezug auf die Mittelachse (6) symmetrisch auf dem Tonband (7) ange ordnet werden, damit die genannten Informationen in der Ablesevorrichtung richtig abgelesen werden, unab hängig davon, ob man das Tonband (7) vom einen (8) oder vom anderen Ende (9) her in eine Ablesevorrichtung einschiebt. 10. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die in den Tonspurträgern eingeprägte Artikelkennzeichnung gleichzeitig in optisch lesbarer Klarschrift (10) aufgebracht wird. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass als Tonspurträger magnetisierbare Drahtabschnitte verwendet werden. 12. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteran sprüchen 7 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Tonbandabschnitte bzw. Drahtabschnitte in ein Papier säckchen eingelegt und an dem zu kennzeichnenden Ar tikel angebracht werden. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteran sprüchen 2, 7 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Tonspurträger mit einer Maschine beschriftet werden und gleichzeitig ein Ablesestreifen mit einer lesbaren Klar schrift hergestellt wird, worauf Tonspurträger und Ab lesestreifen lagerichtig vereinigt werden. 14. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteran spruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass von einem Ton spurträger mit Ablesestreifen eine Anzahl Tochterstreifen hergestellt werden. 15.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die Beschriftungsmaschine neben dem Tonspurträger einen Klarschriftstreifen mit lesbarer Schrift liefert. 16. Einrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschriftungsmaschine dem Ton spurträger gleichzeitig mit der Einprägung der Tonspuren einen Farbencode zur Kennzeichnung des Tonspurinhal- tes aufdruckt.
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