CH457934A - Vorrichtung zum Verschieben einer tischartigen Abstützung für einen blattförmigen Informationsträger in einem Informationsauslesegerät - Google Patents

Vorrichtung zum Verschieben einer tischartigen Abstützung für einen blattförmigen Informationsträger in einem Informationsauslesegerät

Info

Publication number
CH457934A
CH457934A CH246266A CH246266A CH457934A CH 457934 A CH457934 A CH 457934A CH 246266 A CH246266 A CH 246266A CH 246266 A CH246266 A CH 246266A CH 457934 A CH457934 A CH 457934A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
grooves
transverse
pins
holder
support
Prior art date
Application number
CH246266A
Other languages
English (en)
Inventor
Maaden Johan Van Der
Adrianus Prins Antoon
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH457934A publication Critical patent/CH457934A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B5/00Electrically-operated educational appliances
    • G09B5/02Electrically-operated educational appliances with visual presentation of the material to be studied, e.g. using film strip

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Conveying Record Carriers (AREA)
  • Automatic Disk Changers (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Verschieben einer tischartigen Abstützung für einen blattförmigen       Informationsträger    in einem     Informationsauslesegerät       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ver  schieben einer tischartigen Abstützung für einen     blattför-          migen        Informationsträger    in einem Gerät zum Auslesen  der auf dem Träger vorhandenen Informationen, welche  tischartige Abstützung in zwei zueinander senkrechten  Richtungen verschiebbar ist.  



  Ein Gerät zum Auslesen der auf einem Träger  angebrachten Information wird     z.B.    im Unterricht ver  wendet und ermöglicht es dem Benutzer, ohne Unterbre  chung mit wählbarer Geschwindigkeit individuell Unter  richtsprogramme zu studieren. Ein Unterrichtsprogramm  enthält einen Teil eines Lehrstoffs über einen Gegen  stand, der didaktisch verarbeitet aus kleinen Mengen  gleichsam Schritt für Schritt zusammengesetzt ist. Das  Lesegerät soll die nachfolgenden Möglichkeiten haben:  die Einführung eines     Programmes,    das     Sichtbarmachen     dieses     Programmes,    die Aufnahme von Antworten, das  Anzeigen der Richtigkeit der Antworten und die Kon  trolle.  



  Ein geeigneter Informationsträger ist     z.B.    eine soge  nannte Mikrokarte mit Texten und Abbildungen, die  verkleinert in blockförmigen Gebieten angebracht sind,  welche in zwei zueinander senkrechten Richtungen ange  ordnet sind und durch ein Linsensystem in dem Gerät  projiziert werden können.  



  Um jeweils neue Informationen zu erhalten, muss der  Informationsträger in dem Gerät verschoben werden. Es  ist bekannt, diese Verschiebung dadurch auszuführen,  dass die Abstützung mit dem Informationsträger direkt  von Hand in zwei zueinander senkrechten Richtungen  bewegt wird.  



  Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung zu schaf  fen, durch welche der     Abstützungstisch    für den Informa  tionsträger selbsttätig gesteuert werden kann.  



  Eine Vorrichtung eingangs erwähnter Art ist     erfin-          dungsgemäss    dadurch gekennzeichnet, dass in einem Teil  der Fläche des     Abstützungstisches    eine Anzahl zueinan  der paralleler,     äquidistanter    Quer- und Längsnuten ange-    bracht sind, wobei die Teilung der Quernuten gleich dem  Zweifachen der Breite der Quernuten und ausserdem  gleich der Summe der Teilung und der Breite der Längs  nuten ist und dass nahe bei dem Tisch, senkrecht zu des  sen Ebene, eine anzutreibende Welle angebracht ist, an  deren dem Tisch zugewandten Ende ein Halter mit zwei  axial herausragenden, diametral einander gegenüberste  henden, in den Nuten verlaufenden Stiften angebracht  sind, deren Durchmesser bzw.

   Mittelabstand angenähert  gleich der Breite bzw. der Teilung der Längsnuten ist, und  dass die Enden der Quernuten vor und hinter der ersten  bzw. letzten Längsnut V-förmig     aufgeweitet    sind, welche       aufgeweiteten    Nutenden auf einer Seite des Tisches in  einander übergehen und auf der anderen Seite durch  angrenzende     Nutflanken    voneinander getrennt sind.  



  Zweck der erfindungsgemässen Vorrichtung ist, dass  die Drehbewegung der Welle mit dem Stifthalter in eine  Verschiebung der tischartigen Abstützung in zwei zuein  ander senkrechten Richtungen umgewandelt wird, wobei  der Tisch sich um eine Anzahl von Schritten in der ersten  Richtung, dann um einen Schritt in einer zu dieser  senkrechten, zweiten Richtung, darauf um eine Anzahl  von Schritten umgekehrt parallel zu der ersten Richtung  und dann wieder um einen Schritt in der dazu senkrech  ten Richtung verschiebt, welches Verschiebungsmuster  sich einige Male wiederholen kann, wobei die Bewegung  der Welle und des Tisches vollkommen umkehrbar ist.  



  Eine bevorzugte Ausführungsform besteht darin, dass  die zwei einander diametral gegenüberstehenden axialen  Stifte in der Längsrichtung federnd in dem Halter  abgestützt und dass die Flanken, zwischen den getrennten  V-förmigen     Quernutenenden    wenigstens teilweise mit  geneigten Auflaufflächen für die federnden Stifte verse  hen sind.  



  Die Massnahmen nach der Erfindung erlauben, die  zwischen den Quernuten an einem Ende vorhandene  Wand breiter und somit steifer auszubilden.  



  Vorzugsweise sind die federnden Stifte mit je durch      einen axialen     Schlitz    in dem Halter hervorragenden  Querstiften versehen,     während    weiter eine     feststehende,     ringförmige     Nockenbahn    vorgesehen ist, längs der sich  die Querstifte beim Drehen des Halters bewegen und  mittels deren die     federnden        Stifte    bei jeder Umdrehung  des Halters über einen Abstand kleiner als die Tiefe der  Nuten zurückgezogen werden.  



  Bei einer weiteren Ausführungsform ist die tischartige  Abstützung mit einem in der Längsrichtung verlaufenden,       zahnstangenförmigen    Profil versehen, dessen Zahnteilung       gleich    - der Breite der Quernuten ist, wobei federnde       Mittel    vorgesehen sind, die in die Nuten zwischen den  Zähnen eingreifen und durch welche bei Verschiebung  des Tisches in der Querrichtung der Tisch in der  Längsrichtung arretiert werden kann.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand  der     Zeichnung    näher     erläutert.     



       Fig.    1 zeigt perspektivisch eine Vorrichtung zum Ver  schieben einer     tischartigen    Abstützung eines blattförmi  gen Informationsträgers nach der Erfindung.  



       Fig.2    zeigt in vergrössertem Massstab schematisch  einen Informationsträger, der bei der Vorrichtung nach       Fig.    1 benutzt werden kann.  



       Fig.3    zeigt eine untere Ansicht eines Teiles der  tischartigen Abstützung der Vorrichtung nach     Fig.    1.  



       Fig.    4 zeigt perspektivisch einen Teil der     profilierten     Unterseite der tischartigen     Abstützung    nach     Fig.    3 und       Fig.    5 zeigt perspektivisch einen Teil des     Abstützungs-          tisches    und dessen Antriebsmittel, wobei die Einzelteile  einzeln     dargestellt    sind.  



  Nach     Fig.    1 enthält die Vorrichtung einen     Abstüt-          zungstisch    1, in dem ein Teil 2 zur Aufnahme eines  Informationsträgers 3 ausgespart ist, der schematisch in       Fig.2    dargestellt ist und auf dem in     verkleinertem          Massstab        Informationen    wie Texte und Abbildungen in       blockförmigen    Gebieten 4, 4', 4", ... 5, 5', .. angebracht  sind, die in zwei zueinander senkrechten Richtungen  angeordnet sind, so dass  Zeilen  4, 4', 4", ... und  Spalten 4, 5 gebildet werden, die durch ein nicht  dargestelltes Linsensystem zum Auslesen der Informatio  nen projiziert werden können.  



  Der Tisch 1 ist mit Ohren 6, 7 versehen, durch welche  Führungsachsen 8, 9 geführt sind, deren Enden in  Blöcken 10, 11 gelagert sind, längs welcher Achsen der  Tisch in der nachstehend zu beschreibenden Weise  verschiebbar ist. Das Gefüge des Tisches 1, der Füh  rungsachsen 8, 9 und der Lagerblöcke 10, 11 ist senk  recht zu der Richtung der Achsen 8, 9 längs eines zweiten  Satzes von Führungsachsen 12, 13 verschiebbar, die in  fest mit dem Gestell 14 der Vorrichtung verbundenen  Abstützungen 15, 16     gelagert    sind. Der     Abstützungstisch     1 ist somit in zwei zueinander senkrechten Richtungen  verschiebbar.  



  In dem an der     Ausnehmung    2 angrenzenden Teil 17  des Tisches 1 ist, wie dies insbesondere aus     Fig.3     ersichtlich ist, in der unteren Fläche eine     Anzahl    paralle  ler,     äquidistanter    Quernuten 18 und Längsnuten 19  angebracht. Die Breite der Quernuten 18 beträgt a, die  Teilung der Quernuten ist 2a und die Breite der Längsnu  ten ist c und die Teilung derselben ist b. Die Beziehung  zwischen a, b und c ist: 2a 2h2 b     -I--    c.  



       Die    Enden der Quernuten 18 sind vor und hinter der  ersten und bzw. der letzten Längsnut 19 nahezu     V-förmig          aufgeweitet    und die     aufgeweiteten        Nutenenden    auf einer  Seite des Tisches (rechts in     Fig.    3) gehen ineinander über  und sind auf der anderen Seite     (links    in     Fig.    3) durch       Grenzflanken    20 der Nuten     voneinander    getrennt.

   Insbe-    sondere zeigt sich aus     Fig.    4, dass die Flanken 20, welche  die getrennten V-förmigen     Quernutenenden    begrenzen,  wenigstens teilweise     mit    neigenden Auflaufflächen 31  versehen sind, die zu dem weiter unten zu beschreibenden  Zweck dienen.  



  Unter dem Tisch 1, senkrecht zu dessen Ebene, ist  eine Welle 21 angeordnet, die     z.B.    mittels eines nicht  dargestellten Schrittmotors durch eine Übersetzung     eines     Seiles 22, einer Seilscheibe 23 und eines Satzes von  Kegelzahnrädern 24, 25 in beiden Drehrichtungen ange  trieben werden kann. Auf dem dem Tisch zugewandten  Ende der Welle 21 ist ein Halter 26 mit zwei axial  herausragenden Stiften 27, 28 angebracht, welche Stifte  diametral einander gegenüberstehen und sich bis in die  Nuten 18, 19 erstrecken. Der Durchmesser bzw. der       Mittelabstand    der Stifte 27, 28 ist nahezu gleich der  Breite c bzw. der     Teilung    b der Längsnuten 19 (siehe       Fig.    3).

   Die axialen Stifte 27, 28 werden in der Längsrich  tung federnd in dem Halter 26 abgestützt und sind     mit    je  einem durch einen axialen     Schlitz    30 in dem Halter  hervorragenden Querstift 29 versehen. Die Querstifte 29  und     somit    die     Eindringung    der axialen Stifte 27, 28  werden     durvh    eine feststehende,     ringförmige        Nockenbahn     32 gesteuert, längs der die Querstifte 29 bei Drehung des  Halters 26 sich bewegen, wodurch die federnden     Stifte     27, 28 bei jeder Umdrehung des Halters über einen  Abstand kleiner als die Tiefe der Nuten zurückgezogen  werden.

   Der Zweck dieser Zurückbewegung wird nach  stehend weiter erläutert.  



       In    dem in     Fig.    5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist  die     Nockenbahn    32 auf der Unterseite eines     buchsenför-          migen    Elementes 33 angebracht, das in einem fest mit  dem Gestell 14     verbundenen    Lagerblock 34 montiert ist,  welche Buchse den Halter 26 umgibt.  



  Nach     Fig.    1 ist auf dem     Abstützungstisch    1 eine in  der Längsrichtung verlaufende Zahnstange 35 ange  bracht, deren Teilung gleich der Breite a der Quernuten  18 ist. Gegenüber dem     Zahnstangenprofil        befindet        sich     ein federgesteuertes oder federndes Element 36,     z.B.    eine  Blattfeder, die fest mit einem Tragbalken 37 verbunden  ist, der an sich an den     Achsenstützen    11 befestigt ist, so  dass die Blattfeder 36 gemeinsam mit dem Tisch 1 in der  Querrichtung längs der Achsen 12, 13 verschiebbar, aber  in der Längsrichtung nicht verschiebbar ist.

   Die Blattfe  der greift jeweils in eine der Zahnnuten des Profils 35  ein, so dass bei Verschiebung des Tisches in der Quer  richtung eine Arretierung des Tisches in der Längsrich  tung erhalten wird.  



  Die     Wirkungsweise    der Vorrichtung ist folgende:  In der Ruhelage,     z.B.    in der Lage A in     Fig.    3     nimmt     der Halter 26 mit den Stiften 27, 28 eine solche Lage ein,  dass die zwei Stifte sich je an einem Anfang oder einem  Ende eines     Längsnutenteiles    befinden, so dass der Tisch  nicht in der Querrichtung beweglich ist. Die Bewegung  des Tisches     in    der Längsrichtung wird durch die Blattfe  der 36 arretiert.

   Wenn der Halter aus der Lage A in       Fig.    3 über 180  gedreht wird (in     Fig.    3 wird eine rechte  Drehrichtung     vorausgesetzt),    gelangt der Stift 28 durch  die zugehörende Quernut in die Lage 28', während der  Stift 27 gleichzeitig eine geringe Hin- und     Herbewegung     mit einer äussersten Lage 27' in der Längsnut     vollführt.     Infolgedessen ist nach einer halben Umdrehung des  Halters der Tisch um     eine    Position (über einen Abstand  b) in der Querrichtung (in     Fig.    3 nach     links)    verscho  ben.  



  An dem Ende einer      Zeile         z.8.    4, 4', 4", ... muss der  Tisch über einen Abstand a in der Längsrichtung ver-           schoben    werden. In der äussersten rechten Lage des  Halters,     z.B.    in der Lage B in     Fig.    3, beschreibt der Stift  27 eine Bahn, während der er an die schräge Grenzflanke  40 der Quernut gelangt     (Lage    27'), während der     Stift    28  bei Drehung gegen den     aufrechtstehenden    Tischrand 41       stösst        (Lage    28').

   Von diesem Augenblick her gleitet der  Stift 27 längs der Flanke 40 und der Stift 28 längs des  Tischrandes 41, bis der Stift 27 wieder in die Längsnut  gelangt ist (Lage 27"), wobei der Stift 28 die Lage 28"  einnimmt. Der Halter ist dann über 180  gedreht und der  Tisch hat sich um eine      Zeile     verschoben. Darauf kann  der Tisch bei der gewählten rechten Drehrichtung des       Stift-Halters    eine Anzahl von Schritten in der Querrich  tung nach rechts ausführen.  



  Auf der anderen Seite der (Zeile  (links in     Fig.    3) ist  die Situation nicht dieselbe, da in dem vorstehend  beschriebenen Falle (auf der rechten Seite der Zeile) der  Tisch derart verschoben werden musste, dass die Stifte  auf der anderen Seite des gleichen     Längsnutenteiles    zur  Anlage kamen. Auf der linken Seite der Zeile jedoch  müssen die Stifte eine Quernut      überqueren ,    so dass sie  sich längs einer nächstfolgenden Reihe von Längsnuten  teilen drehen. Wenn der Halter aus der Lage C in     Fig.    3  über 180  nach rechts gedreht wird, schiebt der Stift 27  den Tisch in der Längsrichtung hinweg, wobei der Stift  28 gegen die     Grenzflanke    20 der Quernut stösst.

   Der Stift  28 wird jedoch durch die Zusammenwirkung des zugehö  renden Querstiftes 29 mit der     Nockenbahn    32 in dem  richtigen Augenblick teilweise in den Halter 26 zurückge  zogen, so dass er darauf über die Auflauffläche 31 gleiten  kann, so     dass    der Stift 28 die in     Fig.    3 durch gestrichelte  Linien angedeutete Bahn zurücklegen kann, bis der Stift  die Lage 28' erreicht hat, in welchem Augenblick der  Stift 27 die Lage 27' einnimmt, worauf der Tisch über  einige Schritte in der Querrichtung nach links verschoben  werden kann.  



  Es ist für die Erfindung nicht wesentlich, dass die  Stifte 27, 28 in den Halter zurückgezogen werden kön  nen, aber in diesem Falle, um Festlaufen des Tisches zu  vermeiden, muss das Profil der V-förmigen     Aufweitung     an den geschlossenen     Quernutenenden    geändert und  angepasst werden, wodurch die Wandstärke des Mate  rials zwischen den geschlossenen     Quernutenenden        ver-          hältnismässig    gering wird, was nur zulässig ist, wenn das  gewählte Material des Tisches hinreichend widerstandsfä  hig ist.  



  Wenn der Tisch aus Kunststoff hergestellt ist und  eine gewisse Wanddicke erforderlich ist, sollen die Stifte  beim Überqueren einer Zeile im richtigen Augenblick  über einen Abstand kleiner als die     Nutentiefe    zurückge  zogen werden, so dass sie auf den Auflaufflächen 31 der  Flanken 20 gehoben werden.  



  Die federnd einziehbaren Stifte sind ausserdem vor  teilhaft bei Schnellverschiebung, wenn Zeilen übergangen  werden sollen, um unmittelbar an einem gewählten Punkt  anzukommen.  



  Es sei bemerkt, dass die Erfindung sich nicht auf  vorstehend beschriebene, in der Zeichnung dargestellte  Ausführungsform beschränkt. Die Längs- und Querfüh  rung des Tisches kann in verschiedener Weise ausgebildet  werden, sofern der Tisch in zwei zueinander senkrechten  Richtungen verschiebbar ist. Die Zahnbahn 35 kann statt  auf dem Tisch auf einer Seite des Tisches angebracht  werden.    Schliesslich beschränkt sich die Erfindung nicht auf  das Anwendungsgebiet des Unterrichts. Die Vorrichtung  lässt sich auch     z.B.    in     Dokumentations-    und Informa  tionsmaschinen, Kontrollgeräten für Banken und die  Industrie, Spiel- und Vergnügungsautomaten, Schrittka  meras usw. anwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Verschieben einer tischartigen Ab stützung für einen blattförmigen Informationsträger in einem Gerät zum Auslesen der auf dem Träger vorhan denen Informationen, welche tischartige Abstützung in zwei zueinander senkrechten Richtungen verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Teil der Fläche des Abstützungstisches eine Anzahl paralleler, äquidi- stanter Quer- und Längsnuten angebracht sind, wobei die Teilung (2a) der Quernuten gleich dem Zweifachen der Breite (a) der Quernuten und ausserdem gleich der Summe der Teilung (b) und der Breite (c) der Längsnu ten ist und dass nahe bei dem Tisch, senkrecht zu dessen Ebene, eine anzutreibende Welle angeordnet ist,
    an deren dem Tisch zugewandten Ende ein Halter mit zwei axial herausragenden, diametral einander gegenüberstehenden, in den Nuten verlaufenden Stiften angebracht sind, deren Durchmesser bzw. Mittelabstand angenähert gleich der Breite (c) bzw. der Teilung (b) der Längsnuten ist, und dass die Enden der Quernuten vor und hinter der ersten bzw. letzten Längsnuten V-förmig aufgeweitet sind, wel che aufgeweiteten Nutenenden auf einer Seite des Tisches ineinander übergehen und auf der anderen Seite durch angrenzende Nutflanken voneinander getrennt sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zwei einander diametral gegen überstehenden, axialen Stifte in der Längsrichtung fe dernd in dem Halter abgestützt und dass die Flanken zwischen den Getrennten V-förmigen Quernutenenden wenigstens teilweise Stifte versehen sind. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die federnden Stifte mit je einem durch einen axialen Schlitz in dem Halter hervorragen den Querstift verbunden sind, während weiter eine feststehende, ringförmige Nockenbahn vorgesehen ist, längs der sich die Querstifte bei Drehung des Halters bewegen und mittels derer die federnden Stifte bei jeder Umdrehung des Halters über einen Abstand kleiner als die Tiefe der Nuten zurückgezogen werden. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch oder einem der vorhergehenden Unteransprüche, dadurch gekennzeich net, dass die tischartige Abstützung mit einem in der Längsrichtung verlaufenden, zahnstangenförmigen Profil versehen ist, dessen Zahnteilung gleich der Breite der Quernuten ist und dass federnde Mittel vorgesehen sind, die in die Nuten zwischen den Zähnen eingreifen und durch welche, bei Verschiebung des Tisches in der Querrichtung, der Tisch in der Längsrichtung arretiert werden kann.
CH246266A 1965-02-23 1966-02-21 Vorrichtung zum Verschieben einer tischartigen Abstützung für einen blattförmigen Informationsträger in einem Informationsauslesegerät CH457934A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL6502226A NL6502226A (de) 1965-02-23 1965-02-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH457934A true CH457934A (de) 1968-06-15

Family

ID=19792453

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH246266A CH457934A (de) 1965-02-23 1966-02-21 Vorrichtung zum Verschieben einer tischartigen Abstützung für einen blattförmigen Informationsträger in einem Informationsauslesegerät

Country Status (5)

Country Link
AT (1) AT261263B (de)
BE (1) BE676878A (de)
CH (1) CH457934A (de)
ES (1) ES323350A1 (de)
NL (1) NL6502226A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ES323350A1 (es) 1967-01-01
BE676878A (de) 1966-08-22
NL6502226A (de) 1966-08-24
AT261263B (de) 1968-04-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3645200C2 (de)
DE3151692A1 (de) Sortiervorrichtung fuer kopiermaschinen
DE69301154T2 (de) Verfahren und Vorrichtung für die Messung der Dicke eines Zahnradzahns
DE2506860C3 (de)
DE1752962A1 (de) Vorrichtung zum Erzeugen einer Steigung oder Schraegung bei der Bearbeitung eines Werkstuecks,z.B.Eines schraegverzahnten Zahnrades
DE2214189C3 (de) Vorschubvorrichtung für eine Informationstrfigerkarte
CH457934A (de) Vorrichtung zum Verschieben einer tischartigen Abstützung für einen blattförmigen Informationsträger in einem Informationsauslesegerät
DE2712314B1 (de) Vorrichtung zum Auszahlen von Münzen
DE2209483A1 (de) Verfahren und einrichtung zum vereinzeln von aufzeichnungstraegern
DE545039C (de) Verriegelungsvorrichtung fuer Revolverkoepfe an Werkzeugmaschinen, insbesondere selbsttaetigen Drehbaenken
WO1988002532A1 (fr) Systeme d'echange et de stockage de panneaux publicitaires
DE1549683B1 (de) Kodiergeraet zur erzeugung einer kodierten darstellung eines ausgewaehlten elementes einer matrix
DE2853768A1 (de) Vorrichtung zum vereinzeln des ober- und unterteils von hartgelatinekapseln sowie zum befuellen der kapselunterteile und anschliessendem wiedervereinigen der gefuellten kapselunterteile mit den oberteilen
DE2736042B2 (de) Lernhilfevorrichtung k
DE2213574C3 (de) Vorrichtung zur Anzeige von Positionierungskoordinaten eines Mikrobildträgers
DE3433482A1 (de) Antriebsglied fuer einen intermittierenden antrieb
DE1918530C3 (de) Leseeinrichtung für einen streifenförmigen, ebenen Informationsträger
DE1552374C (de) Kopierbohrvorrichtung, insbesondere für gedruckte Schaltungen
DE655419C (de) Druckvorrichtung fuer Registerschneidmaschinen
DE2526017C3 (de) Winkelteileinrichtung
DE1549683C (de) Kodiergerät zur Erzeugung einer kodierten Darstellung eines ausgewählten Elementes einer Matrix
DE3632291A1 (de) Anordnung zum wechseln und aufbewahren von schautafeln
DE551056C (de) Vorrichtung zum Auf- und Abfuehren der Tafeln in Reklamevorrichtungen
DE1652311B1 (de) Vorrichtung zum Praegen von Schriftzeichen od.dgl. in einen Kunststoffstreifen
DE2827190B1 (de) Projektor mit einem Schrittschaltwerk zum Transport von Dialaengsmagazinen