CH457947A - Reissverschluss, Verfahren zu seiner Herstellung sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Reissverschluss, Verfahren zu seiner Herstellung sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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CH457947A
CH457947A CH83268A CH83268A CH457947A CH 457947 A CH457947 A CH 457947A CH 83268 A CH83268 A CH 83268A CH 83268 A CH83268 A CH 83268A CH 457947 A CH457947 A CH 457947A
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Uhrig Wilhelm
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Uhrig Wilhelm
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    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
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    • A44B19/42Making by processes not fully provided for in one other class, e.g. B21D53/50, B21F45/18, B22D17/16, B29D5/00
    • A44B19/52Securing the interlocking members to stringer tapes while making the latter
    • A44B19/54Securing the interlocking members to stringer tapes while making the latter while weaving the stringer tapes

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Description


  Reissverschluss, Verfahren zu seiner Herstellung     sowie    Vorrichtung zur Durchführung  des Verfahrens    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen  Reissverschluss, dessen     Kuppelglieder    durch einen in  einem Bandgewebe im     Kuppelgliedabstand    abgebunde  nen, aus Kunststoff bestehenden Schussfaden gebildet  sind, wobei sich beidseits an den leiterartig gewebten       Kuppelglieder-Eingriffsbereich        Bandgewebebereiche        an-          schliessen    und wobei die     Kuppelflächen    durch an dem  Schussfaden angebrachte     Querschnittsverformungen    ge  bildet sind,

   ferner ein Verfahren zur Herstellung des  Reissverschlusses sowie eine Vorrichtung zur Durchfüh  rung des Verfahrens.  



  Es sind Reissverschlüsse mit aus Kunststoff bestehen  den     Kuppelgliedern    bekannt, bei denen die Gliederreihen  aus einem Kunststoffdraht bestehen, der die Form einer  Wendel oder eines Mäanders aufweist, wobei der Draht  an den die     Kuppelglieder    bildenden Stellen noch beson  dere     Querschnittsverformungen    aufweisen kann, um die  übliche formschlüssige Verkupplung zweier solcher  Drähte zu erzielen. Diese Drähte sind an der Kante der  die     Verschlusshälften    bildenden     Tragbänder    befestigt,  wobei die     Kuppelglieder    eines Tragbandes jeweils auf die  Kante des zugehörigen anderen Tragbandes gerichtet  sind.

   Nachteilig ist bei diesen bekannten     Reissverschlüs-          sen,    dass deren Herstellung     verhältnismässig    schwierig  und aufwendig ist und dass die Reissverschlüsse eine       beachtliche    Dicke und     Steifigkeit    besitzen.  



  Weiterhin sind gewebte Reissverschlüsse bekannt, bei  denen aus Kunststoff bestehende Schussfäden an der  Kante des Tragbandes Fadenschlingen bilden, an denen       Kuppelflächen    erbringende     Querschnittsverformungen     vor oder auch nach dem Weben angebracht worden sind.  Die Ausbildung dieser frei über die     Tragbandkante     vorstehenden Fadenschlingen und ihrer Fixierung im  Bandgewebe verlangen jedoch einen beachtlichen techni  schen Aufwand.

   Gemäss einer bekannten Ausführungs  form wird hierzu ein     aufgerauhter    Schussfaden verwen  det, der zu diesem Zweck in     regelmässigen    Abständen  mit     Querschnittseindrücken    versehen ist und in seinen       Eindrückungen    die Kettenfäden des Gewebes aufnimmt.  Bei dieser Ausführungsform weist der Schussfaden     inj     Bereich seiner     kettenfadenfreien    Fadenschlingen jeweils    mehrere     Querschnittsverformungen    auf, von denen je  doch nur die an der Umkehrstelle der Fadenschlingen  liegende     Querschnittsverformung    als     Kuppelglied    wirk  sam wird.

   Derartige Reissverschlüsse     sind    jedoch, ausser  ihres     beachtlichen        Herstellaufwandes,    auch hinsichtlich  ihrer     Aufbruchsicherheit    unbefriedigend.  



  Ferner sind     Reissverschlüsse        mit    aus     Kunststoff-          Schussfäden    ausgebildeten     Kuppelgliedern    bekannt, bei  denen die Schussfäden im     Kuppelgliedereingriffsbereich     aus der Verschlussebene heraus in     wechselnder    Richtung  abgebogen sind, so dass also die Verschlusshälften beim  Schliessen des Reissverschlusses mit ihren Breitseiten  aufeinander zugeführt werden.

   Diese bekannten     Reissver-          schlüsse    besitzen jedoch in geschlossenem Zustand eine  Dicke von etwa dem Drei- bis Vierfachen der     Bandgewe-          bedicke    und sind infolgedessen verhältnismässig steif und  ferner nur in begrenztem Masse     aufbruchfest.     



  Schliesslich ist ein gewebter Reissverschluss mit aus       Kunststoff-Schussfäden    gebildeten     Kuppelgliedern    be  kannt, bei dem sich beidseits an     einen    leiterartig geweb  ten     Kuppelgliedereingriffsbereich        Bandgewebebereiche     anschliessen, wobei in der     Längsmitte    der  Leiterspros  sen  die     Kuppelflächen    durch an den Schussfäden ange  brachten     Querschnittsverformungen    gebildet sind.

   Das  aus den beiden äusseren     Bandgewebebereichen    und dem       mittigen        Kuppelglieder-Eingriffsbereich    bestehende Band  ist anschliessend um die Mitte der Leitersprossen längs  gefaltet und mit seinen     Bandgewebebereichen    auf den  Breitseiten eines üblichen Trägerbandes befestigt. Infolge  dieser Ausbildung ist der bekannte Reissverschluss je  doch verhältnismässig steif und dick.  



  Die Erfindung geht aus von dem letztgenannten       Reissverschlusstyp    und ihr liegt die Aufgabe zugrunde,  einen Reissverschluss erhöhter     Aufbruchsicherheit    zu  schaffen, der nur gering aufträgt, weich und schmiegsam  ist und der sich darüber hinaus durch leichte     Herstellbar-          keit    auszeichnet.  



  Demgemäss ist Gegenstand der Erfindung:  a) der eingangs genannte Reissverschluss, der da  durch gekennzeichnet ist, dass jeder     Kuppelglieder-          Schussfaden    im freiliegenden Eingriffsbereich mit Ab-      stand voneinander zwei mit ihrer längeren Achse in  Verschlusslängsrichtung liegende     Querschnittsverformun-          gen    aufweist, dass der     Kuppelglieder-Schussfaden    jeweils  im Bereich der     Querschnittsverformungen    und aus der  Verschlussebene heraus in wechselnder Richtung abgebo  gen ist, derart,

   dass bei aufgebrachtem Querzug am  Verschluss jeweils zwei aufeinanderfolgende     Verfor-          mungspaare    pro     Schussfadenpaar    gleichzeitig in Eingriff  sind.  



  b) ein Verfahren zur Herstellung des     Reissverschlus-          ses,    wobei eine streifenförmige Verschlusshälfte gewebt  wird, welche im     Kuppelgliedabstand    abgebundene     Kunst-          stoff-Schussfäden        aufweist,    wobei sich beidseits an den  leiterartig gewebten     Kuppelglieder-Eingriffsbereich          Bandgewebebereiche    anschliessen und wobei die     Kup-          pelflächen    durch an dem Schussfaden angebrachte Quer  schnittsverformungen gebildet werden, das dadurch ge  kennzeichnet ist,

   dass man die     streifenförmige        Ver-          schlusshälfte    zunächst in Form eines Bandes webt und  man vor dem     Querschnittsverformen    der Schussfäden die  Kettenfäden     auseinanderspreizt;

      sowie  c) eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfah  rens, bei welcher eine gewebte, streifenförmige     Ver-          schlusshälfte    einer     Verformungsvorrichtung    zugeführt  wird, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die     Verfor-          mungseinrichtung    im Eingriffsbereich der     Verschluss-          hälfte    eine     Kettenfadenspreizeinrichtung    aufweist.  



  Die erzielten Vorteile bestehen insbesondere in der  erhöhten     Aufbruchsicherheit    des Reissverschlusses, die  durch die doppelte     Verhakung    der     Gliederreihen    der  beiden Verschlusshälften gewährleistet wird, und in der  hohen Flexibilität und Weichheit des Reissverschlusses,  der auch in geschlossenem Zustand nur eine Dicke von  etwa dem Zweifachen der     Bandgewebedicke    besitzt.  Entsprechend seiner Ausbildung als gewebter     Reissver-          schluss    können dünne Schussfäden und infolgedessen  zahlreiche     Kuppelglieder    je Längeneinheit vorgesehen  werden, die selbst so klein sind, dass sie für das Auge  kaum in Erscheinung treten.

   Die grosse Zahl der Kuppel  glieder hat in Verbindung mit der doppelten     Verhakung     noch den Vorteil, dass auch bei einem scharfen Knicken  des Reissverschlusses quer zur Längsrichtung die     Kup-          pelglieder    nicht ausser Eingriff geraten. Darüber hinaus  zeichnet sich der vorliegende     Reissverschluss    durch eine  besonders einfache und wirtschaftliche     Herstellbarkeit     aus, was nachfolgend noch näher erläutert wird.  



       In    weiterer Ausgestaltung des Reissverschlusses kann  der eine der an den Eingriffsbereich     anschliessenden          Bandgewebebereiche    auf den     Bandgewebebereich    zu  rückgeklappt und mit diesem unter einseitiger     Abdek-          kung    des Eingriffsbereiches verbunden sein.     Alternativ     können die beiden an den Eingriffsbereich     anschliessen-          den        Bandgewebebereiche    durch ein Deckband verbunden  sein.  



  Ferner kann der vorliegende Reissverschluss so aus  gebildet sein, dass der     Kuppelglieder-Schussfaden    jeweils  im Bereich seines Austrittes aus den     Bandgewebeberei-          chen    eine weitere     Querschnittsverformung    aufweist. Die  se     Querschnittsverformungen    stellen sicher, dass die  Kettenfäden der     Bandgewebebereiche    nicht in den     Kup-          pelglieder-Eingriffsbereich    hineinrutschen können.  



       Ausführungsbeispiele    des Gegenstandes der Erfin  dung werden nachfolgend anhand von Zeichnungen  näher beschrieben. Es stellen dar:       Fig.    1 eine     Verschlusshälfte    eines Reissverschlusses  in Draufsicht, welche in einer     Zwischenfertigungsstufe     vorliegt;         Fig.2    einen Schnitt gemäss der Linie 11-11 in       Fig.    1;       Fig.3    eine erste Ausführungsform des     Reissver-          schlusses    in gekuppeltem, unbelastetem Zustand, im  Querschnitt dargestellt;

         Fig.4    den Reissverschluss nach     Fig.    3 bei normaler  Beanspruchung in Richtung der Pfeile, im Querschnitt  dargestellt;       Fig.    5, 6 und 7 jeweils eine weitere Ausführungsform  des Reissverschlusses im Querschnitt dargestellt;       Fig.    8 und 9 jeweils in Seitenansicht und Aufsicht eine  Vorrichtung zur Herstellung des Reissverschlusses in  schematischer Darstellung und       Fig.    10 bis 13 Einzelheiten der Vorrichtung nach den       Fig.    8 und 9 mit Darstellung der streifenförmigen     Ver-          schlusshälften    in verschiedenen Fertigungsstufen.  



       Fig.    1 zeigt in Draufsicht eine     Verschlusshälfte    1 mit  Kettenfäden 2 und aus Kunststoff bestehenden     Schussfä-          den    3. Die Verschlusshälfte 1 besteht aus zwei wie üblich  gewebten     Bandgewebebereichen    4, 5 und einem dazwi  schen liegenden,     kettenfadenfreien        Kuppelglieder-Ein-          griffsbereich    6.

   Die im     Kuppelglieder-Eingriffsbereich    6  freiliegend, also ohne     Abbindung    mit Kettenfäden 2  geführten Abschnitte der Schussfäden 3 sind mit Quer  schnittsverformungen 7, 8, 9 versehen, die mit ihrer  längeren Achse in     Verschlusslängsrichtung    liegen und  durch Prägen hergestellt sind. Die äusseren Querschnitts  verformungen 7 und 9 benachbarter Schussfäden stossen  hierbei seitlich aneinander und     fixieren    die Abstände der  Schussfäden 3 im     Kuppelglieder-Eingriffsbereich    6. Fer  ner verhindern die äusseren     Querschnittsverformungen    7  und 9 ein seitliches Verrutschen der anschliessenden  äusseren Kettenfäden 2.  



  Bei der in den     Fig.    1 und 2 gezeigten Fertigungsstufe  verlaufen die     Schussfäden    3 auch noch im     Kuppelglieder-          Eingriffsbereich    6 geradlinig, während in     Fig.3    die  beiden fertigen     Verschlusshälften    1, la in gekuppeltem  Zustand dargestellt sind.- Wie ersichtlich sind hierbei die  im     Kuppelglieder-Eingriffsbereich    6     freiliegenden    Schuss  fadenabschnitte V-förmig aus der Verschlussebene     ausge-          knickt    u.

   bilden im Bereich der     Querschnittsverformun-          gen    9     Kuppelglieder    10 u. 10a, wobei die drei Knickstellen  mit den an den Schussfäden 3 vorgesehenen Quer  schnittsverformungen 7, 8, 9 zusammenfallen. Die     Kup-          pelglieder    10, 10a sind in ihrer Form wie üblich     fixiert.     Bei dem in     Fig.    3 dargestellten, gekuppelten spannungslo  sen Zustand des Reissverschlusses greifen die Kuppel  glieder 10, 10a sind in ihrer Form wie üblich fixiert.

   Bei  dem in     Fig.    3 dargestellten, gekuppelten spannungslosen  Zustand des Reissverschlusses greifen die     Kuppelglie-          der    10, 10a mit ihren verbreiterten     Kuppelflächen    bei  8, 8a übereinander, wobei die     Querschnittsverformungen     8, 8a als sich hintergreifende     Kuppelglieder    wirken.  



       Fig.    4 zeigt den gekuppelten Reissverschluss nach       Fig.    3 unter normaler     Zuspannung    in Pfeilrichtung, also  annähernd in der Verschlussebene. Die verbreiterten, von  den     Querschnittsverformungen    8, 8a gebildeten Kuppel  flächen sind hier bei beiden     Verschlusshälften    in Zug  richtung etwas verschoben und kommen     zusätzlich    in       Eingriff    mit den äusseren Verformungen 9, 9a an den  jeweils     gegenüberliegenden        Kuppelgliedern,    so dass der  Reissverschluss bei normaler Zugbeanspruchung in der  Verschlussebene längs der Gliederreihen formschlüssig  gekuppelt ist.

   Es kommen hier also zweimal zwei     Kup-          pelflächenreihen,    nämlich die Verformungen 8a und 9  sowie die Verformungen 9a und 8 in Eingriff, wobei die      Dicke des gekuppelten Reissverschlusses nur etwa das  Zweifache der     Verschlusshälftendicke    beträgt.  



  Bei der in     Fig.5    gezeigten Ausführungsform liegen  die beiden seitlichen     Bandgewebebereiche    4 und 5 bzw.  4a und 5a jeder Verschlusshälfte wie bei     Fig.    3 in einer  Ebene. Im Gegensatz zu     Fig.    3 sind die     Bandgewebebe-          reiche    4 und 5 bzw. 4a und 5a jeweils durch ein die  Rückseite der     Kuppelglieder    abdeckendes schmales  Deckband 11,     lla        zusätzlich    miteinander,     z.B.    durch  Nähen oder Kleben, verbunden, so dass ein verdeckter  Reissverschluss vorliegt.  



       Fig.    6 zeigt eine weitere Ausführungsform eines ver  deckten Reissverschlusses. Im Gegensatz zu     Fig.    3 sind  bei dieser Ausführungsform die schmäleren Bandgewebe  bereiche 51, 51a der Verschlusshälften über die Rücksei  te der     Kuppelglieder    umgefaltet und mit den breiten       Bandgewebebereichen    41, 41a der Verschlusshälften in  üblicher Weise verbunden.

   Wie aus     Fig.    6 ersichtlich, ist  hier der     kettenfadenfreie        Kuppelglieder-Eingriffsbereich     6 über die     Querschnittsverformungen    9, 9a hinaus etwas  vergrössert bis zu einer weiteren als Einprägung ausgebil  deten     Querschnittsverformung    91, 91a der Schussfäden 3,  die hier die Kettenfäden seitlich festlegt und die Faltenli  nie beim Umfalten der     Bandgewebebereiche    51, 51a  definiert.  



  Während bei den Ausführungsformen nach den     Fig.    3  bis 6 die     Kuppelglieder    10, 10a V-förmig senkrecht zur  Ebene der Verschlusshälfte     ausgewinkelt    sind, zeigt       Fig.    7 eine Ausführungsform, bei der die     Kuppelglieder     mit einer verbreiterten V-förmigen Schleife in Richtung  der Ebene der jeweiligen Verschlusshälfte weisen. Bei  dieser Ausführungsform sind die schmäleren     Bandgewe-          bebereiche    52, 52a derart aufeinander gefaltet, dass die       Querschnittsverformungen    72, 72a und 92, 92a des  Schussfadens bei jedem     Kuppelglied    übereinander liegen.

    Die     umgelkappten    schmalen     Bandgewebebereiche    52, 52a  liegen auf den breiten     Bandgewebebereichen    42, 42a auf  und sind an den Auflageflächen miteinander verbunden.  Die im mittleren Bereich der ursprünglich ebenen, freilie  genden Schussfäden 3 angeordneten     Querschnittsverfor-          mungen    82, 82a sind bei in Verschlussebene wirkenden  Zugkräften formschlüssig in Eingriff, während die     äusse-          ren        Querschnittsverformungen    72, 72a, 92,

   92a als     Kup-          pelflächen    bei Beanspruchungen entgegengesetzt senk  recht zur Verschlussebene aus dieser heraus wirksam wer  den.  



  Die     Fig.    8 bis 13 zeigen eine Vorrichtung zur Herstel  lung der beschriebenen Reissverschlüsse, speziell zur  Herstellung der Ausführungsform nach     Fig.    3. Bei der in  den     Fig.    8 und 9 gezeigten Gesamtvorrichtung werden  zwei gewebte Verschlusshälften 1, la zunächst in eine  Einrichtung 12 zum Freilegen des     kettenfadenfreien          Kuppelglieder-Eingriffsbereiches    6, 6a eingeführt und  verlaufen weiter durch einen Satz von synchron angetrie  benen     Verformungswalzenpaaren    13, 14, 15 und ein       Transportwalzenpaar    16,

   in denen die freiliegenden       Schussfadenabschnitte    zu den beschriebenen V-förmigen       Kuppelgliedern    10, 10a geprägt und geformt werden.  Anschliessend werden die beiden Verschlusshälften  durch einen     Kuppelschieber    17 zusammengeführt und  gekuppelt und dann wird der gekuppelte, fertige     Reiss-          verschlussstreifen    18 von einem     Abzugswalzenpaar    19  abgezogen.  



       Fig.    10 zeigt in schematischer Form den Aufbau und  die Wirkungsweise der     Kettenfaden-Spreizeinrichtung    12.  Die in der oberen     Hälfte    von     Fig.10    in Aufsicht  gezeigten beiden Verschlusshälften 1,     la    werden längs    der feststehenden Spreizkeile 121 bis 124 gezogen, die die  Kettenfäden     auseinanderdrücken    und jeweils die ketten  fadenfreien     Kuppelglieder-Eingriffsbereiche    6, 6a schaf  fen. In der unteren Hälfte von     Fig.    10 sind die beiden  noch ebenen Verschlusshälften 1, la mit den sich paar  weise gegenüberstehenden Spreizkeilen 121 und 122 bzw.

    123 und 124 im Schnitt gemäss der Linie     A-B    darge  stellt.  



       Fig.    11 zeigt in der oberen Hälfte das erste     Verfor-          mungswalzenpaar    13, bei dem jeweils eine obere 131 und  eine untere Formwalze 132 für je eine Verschlusshälfte 1,  la vorgesehen sind.

   Die Formwalzen 131 und 132 weisen  wechselseitig ringförmige Prägestege 134 auf; die etwa in  einem Abstand entsprechend der des     kettenfadenfreien          Kuppelglieder-Eingriffsbereiches    angeordnet sind und je  weils mit einem entgegengesetzten Prägering 133 der  Formwalze 131 bzw. 132 zusammenwirken, die die  äusseren     Querschnittsverformungen    7 und 9 bzw. 7a und  9a des Schussfadens 3 prägen (vgl. untere Hälfte des  Bildes 11).     Fig.    12 zeigt ein weiteres     Verformungswalzen-          paar    14, welches zur Prägung der mittleren Querschnitts  verformungen 8 bzw. 8a dient (vgl.

   untere     Hälfte    des  Bildes 12) und bei dem jede Walze 141, 142 jeweils einen  Prägesteg 143 besitzt, der mit einem     entgegengesetzten     Prägering 144 zusammenwirkt.     Fig.    13 zeigt ein     Verfor-          mungswalzenpaar    15, dessen obere     Formwalze   <B>151</B> und  untere Formwalze 152 im Querschnitt V-förmige Präge  stege 153, 154 und entsprechend     V-förmig    in die     Walzen     151, 152 eingeformte Prägesenkungen 155, 156 zur  Erzeugung der     V-Form    des     Kuppelgliede-Eingriffsberei-          ches    6, 6a besitzen.

   Alle Formwalzen 131, 132, 141, 142,  151, 152 sind direkt oder indirekt beheizt, so dass eine  Warmformgebung durchgeführt wird. Das Walzenpaar  16 dient lediglich als Transportwalzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Reissverschluss, dessen Kuppelglieder durch einen in einem Bandgewebe im Kuppelgliedabstand abgebunde nen, aus Kunststoff bestehenden Schussfaden gebildet sind, wobei sich beidseits an den leiterartig gewebten Kuppelglieder-Eingriffsbereich Bandgewebebereiche an- schliessen und wobei die Kuppelflächen durch an dem Schussfaden angebrachte Querschnittsverformungen ge bildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kuppel- glieder-Schussfaden (3) im freiliegenden Eingriffsbereich (6)
    mit Abstand voneinander zwei mit ihrer längeren Achse in Verschlusslängsrichtung liegende Querschnitts verformungen (8, 9, 8a, 9a) aufweist, dass der Kuppelglie- der-Schussfaden jeweils im Bereich der Querschnittsver- formungen und aus der Verschlussebene heraus in wech selnder Richtung abgebogen ist, derart, dass bei aufge brachtem Querzug am Verschluss jeweils zwei aufeinan- derfolgende Verformungspaare pro Schussfadenpaar gleichzeitig in Eingriff sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Reissverschluss nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der eine (51, 51a) der an den Eingriffsbereich (6) anschliessenden Bandgewebebereiche (41, 51, 41a, 51a) auf den anderen Bandgewebebereich (41, 41a) zurückgeklappt und mit diesem unter einseitiger Abdeckung des Eingriffsbereiches verbunden ist. 2. Reissverschluss nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden an den Eingriffsbereich (6) anschliessenden Bandgewebebereiche (4, 5; 4a, 5a) durch ein Deckband (11) verbunden sind. 3.
    Reissverschluss nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kuppelglieder-Schussfaden (3) jeweils im Bereich seines Austrittes aus den Bandgewebe bereichen (4, 5; 41, 51) eine weitere Querschnittsverfor- mung (7, 7a, 91, 91a) aufweist.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung des Reissverschlusses nach Patentanspruch I, wobei eine streifenförmige Verschluss- hälfte gewebt wird, welche im Kuppelgliedabstand abge bundene Kunststoff-Schussfäden aufweist,
    wobei sich beidseits an den leiterartig gewebten Kuppelglieder- Eingriffsbereich Bandgewebebereiche anschliessen und wobei die Kuppelflächen durch an dem Schussfaden angebrachte Querschnittsverformungen gebildet werden, dadurch gekennzeichnet,
    dass man die streifenförmige Verschlusshälfte zunächst in Form eines Bandes webt und man vor dem Querschnittsverformen der Schussfä- den die Kettenfäden auseinanderspreizt. PATENTANSPRUCH IH Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1I, bei welcher eine gewebte, streifenför- mige Verschlusshälfte einer Verformungsvorrichtung zu geführt wird, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Verfor- mungseinrichtung im Eingriffsbereich (6) der Verschluss- hälfte eine Kettenfadenspreizeinrichtung (12) aufweist. UNTERANSPRUCH 4. Vorrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass anschliessend an die Kettenfaden spreizeinrichtung (12) Verformungswalzenpaare (13, 14, 15) zur Querschnittsverformung sowie zur Ausbiegung aus der Verschlussebene angeordnet sind.
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