CH458046A - Einrichtung für eine wandernde Plakatschrift - Google Patents

Einrichtung für eine wandernde Plakatschrift

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CH458046A
CH458046A CH1712066A CH1712066A CH458046A CH 458046 A CH458046 A CH 458046A CH 1712066 A CH1712066 A CH 1712066A CH 1712066 A CH1712066 A CH 1712066A CH 458046 A CH458046 A CH 458046A
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CH1712066A
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Werner Dipl Ing Mueller
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Contraves Ag
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
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Description


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 Einrichtung für eine wandernde Plakatschrift Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung für eine wandernde Plakatschrift mit in frei wählbarer Folge einsteuerbaren Schriftzeichen, die je als zur Umgebung kontrastierendes Summenbild von in Zeilen und Kolonnen eines Rasterfeldes regelmässig verteilten Teilbildern erscheinen. Bei bekannten Einrichtungen zur Erzeugung von Wanderschriften ist in jedem    Teilbildbezirk   des Rasterfeldes eine ein- und ausschaltbare Lichtquelle angeordnet, und die Lichtquellen werden,    z.B.   über eine wandernde Schablone derart in rascher Folge geschaltet, dass sich für den Betrachter das Bild eines in Zeilenrichtung wandernden Schrifttextes in Form von selbstleuchtenden Zeichen auf dunklem Hintergrund ergibt. 



  Zur Steuerung der Lämpchen werden    z.B.   auswechselbar an eine in Zeilenrichtung umlaufende Transportkette    anhängbare      Schriftzeichenschablonen   benützt, welche beim    Vorbeiwandern   an aus dem Rasterfeld rückseitig vorstehenden    Fühlorganen   jeweils die vor ihren vollen Flächenbezirken befindlichen Lichtquellen des Rasterfeldes einschalten, während die vor ihren Lücken befindlichen Lichtquellen ausgeschaltet bleiben oder werden.

      Anfertigung   und Auswechslung derartiger Schriftzeichenschablonen, deren Grössen der Grösse der anzuzeigenden Schriftzeichen gleich sind, ist mühsam, und die Folge der anzuzeigenden Texte muss zum voraus bekannt sein und kann nur unter längerer    Ausserbetriebsetzung   der Einrichtung gewechselt werden. 



  Ein weiterer wesentlicher Nachteil bekannter    Wan-      derschrifteinrichtungen   mit selbstleuchtenden    Teilbildträ-      gern   ist darin zu erblicken, dass die Schriftzeichen erst nach dem Eintritt der Abenddämmerung deutlich genug sichtbar sind, weil im hellen Tageslicht und besonders bei Sonneneinstrahlung die Lämpchen und ihr Hintergrund so hell beleuchtet werden, dass die eingeschalteten Lämpchen, deren Strahlungsintensität    naturg;      mäss   bedeutend geringer ist als diejenige des Sonnenlichtes, gegen den    mitbeleuchteten   Hintergrund nicht mehr ausreichend kontrastieren, wobei auch die bei hellem Tageslicht  zurückgeregelte  Lichtempfindlichkeit des menschlichen Auges zu berücksichtigen ist. 



  Die erfindungsgemässe Einrichtung ermöglicht die prak-    tisch   verzögerungslose    Einsteuerung   beliebiger Schriftzeichenfolgen im Rasterfeld nach gegebenenfalls kurzfristig ändernden Anforderungen ohne Betriebsunterbruch. Sie ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Rasterfeld in jeder Zeilenebene ein biegsames, endloses, im Rasterfeld synchron zu den andern längs seiner zugeordneten Zeile in    Schriftwanderrichtung   bewegliches Trägerorgan für darauf in den Kolonnenabständen befestigte Wirkorgane angeordnet ist, dass diese Wirkorgane jeweils vor dem Wiedereinlaufen in das sichtbare Rasterfeld mit Hilfe von signalgesteuerten Einstellvorrichtungen in den einen oder anderen von zwei möglichen Zuständen gesteuert werden,

   den eingestellten Zustand mindestens bis zum Verlassen des sichtbaren Rasterfeldes beibehalten und beim Durchlaufen in jedem Teilbildfeld der zugeordneten    Rasterfeldzeile   in Abhängigkeit von ihrem Zustand den einen von zwei visuell kontrastierenden    Anzeigezuständen   sichtbar machen.

   Es ist dabei auch nach dem erfindungsgemässen Konstruktionsprinzip möglich, in jedem    Teilbildbezirk   des    Rasterfeldes   ein vom einen in den andern    Anzeigezustand   und umgekehrt umsteuerbares    Anzeigeorgan   einzubauen, und jedes dieser    Anzeigeorgane   von einem in Zeilenrichtung durchlaufenden Wirkorgan auf den endlosen Trägerorgan, in Abhängigkeit vom    voreingestellten   Zustand des    Wirkor-      ganes   in einen seiner beiden    Anzeigezustände   zu steuern.

   Die im Rasterfeld eingebauten    Anzeigeorgane   können dabei wie bei den bekannten Systemen einzeln ein- und ausschaltbare Lämpchen sein, wobei aber der Nachteil solcher    Selbstleuchtzeichen   nicht vermieden wäre, sondern nur die Auswechslung der angezeigten    Schriftzei-      chenfolge   vereinfacht und beschleunigt würde.

   Wesentlich vorteilhafter ist es aber, bei dieser einen Ausführungsvariante in den    Teilbildfeldern   des Rasterfeldes je einen umklappbaren    Teilbildträger   mit zwei zueinander unter Fremdbeleuchtung kontrastierenden, beispielsweise schwarzen, bzw. weissen, Sichtflächen einzubauen, der unter Wirkung eines durchlaufenden Wirkorganes in Abhängigkeit von dessen    voreingestelltem   Zustand in den einen oder anderen    Anzeigezustand   geschwenkt würde. 



  Nach einer anderen möglichen Ausführungsvariante der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Wirkorga- 

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 ne des endlosen Trägerorganes selbst als Sichtkörper mit je zwei visuell kontrastierenden    Anzeigezuständen   ausgebildet sind und jeweils im eingestellten Zustand durch das sichtbare Rasterfeld laufen. In beiden Hauptvarianten werden mit Vorteil als endlose, biegsame Trägerorgane für die darauf befestigten in einen von zwei Zuständen steuerbaren Wirkorgane bekannten Kugelsaiten handels- üblicher Bauart verwendet, auf denen als Wirkorgane    z.B.      Permanentmagnetstäbe   so gelagert sind, dass sie um eine ihrer Querachsen schwenkbar sind.

   Es ist dabei    zweckmässigerweise   vorgesehen, dass diese Permanentmagnetstäbe zur Orientierung in eine von zwei um 180  zueinander verdrehte Wirklagen je einen    Arbeitsluftspalt   eines Richtmagneten durchlaufen, in welchem der    Kraft-      linienfluss   in Abhängigkeit von eingesteuerten Signalen    umpolarisierbar   ist. Zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie eine rein mechanische Variante sind in der    Z--ichnung   in vereinfachter Form dargestellt. Es zeigen:    Fig.l   einen Ausschnitt aus einem Rasterfeld mit darin wandernden Schriftzeichen. 



     Fig.2   einen teilweisen Grundriss durch eine erste Ausführungsvariante. 



     Fig.3   einen    Teilaufriss   nach der Linie    111-III   von    Fig.   2. 



     Fig.4   einen Längsschnitt durch eine Kugelsaite mit daran schwenkbar    befestigten      Dauermagnetstäben   in    ver-      grössertem   Massstab. 



     Fig.5   eine Teilansicht eines    Lochstreifenbandes   mit einem Kolonnenleser, wie sie in    Fig.2   verwendet werden. 



     Fig.   6 ein Schaltschema zur Speisung der    Richtma-      gnetspulen   mit Hilfe von durch den    Kolonnenleser      gesteuerten   Umschaltkontakten. 



     Fig.7   einen Teilgrundriss eines 2. Ausführungsbeispieles. 



     Fig.   8 einen Aufriss nach der Schnittlinie    VIII-VIII   von    Fig.   7. 



     Fig.   9 eine    Innenansicht   einer    Kunststoffpressplatte   zur Herstellung der    Anzeigeplatten   B. 



     Fig.   10 einen Längsschnitt durch eine Kunststoffplatte nach    Fig.   9. 



     Fig.   11 Eine aus 2 Platten nach    Fig.9   auf eine Kugelsaite    aufgesteck=te   und zwei Stabmagneten enthaltende Sichtplatte. 



     Fig.   12 einen    Grundrissausschnitt      eines   rein mechanischen Ausführungsbeispiels. 



     Fig.   13 einen Querschnitt nach der Linie    XHI-XIII   von    Fig.   12. 



     Fig.   14 Die Eingabestation der Variante nach den    Fig.   12-13 in schematisierter Darstellung. 



     In      Fig.   1 ist mit 1 eine Umrahmung eines Rasterfeldes 10 bezeichnet, welches durch    Teilbildfelder      regelmässig   in horizontale Zeilen und vertikale Kolonnen unterteilt ist. Jedes dieser quadratischen    Teilbildfelder   kann dem Betrachter einen von zwei visuell kontrastierenden Anzeigezuständen, also beispielsweise eine schwarze oder eine weisse Sichtfläche, zeigen. Die schwarzen Felder zeigen gemäss    Fig.   1 einen Ausschnitt eines Textes als Summenbild aller Teilbilder.

   Die einzelnen    Schriftzeichen   erscheinen je als vorbestimmte Kombination von zwei    möglichen      Anzeigezuständen   in jedem    Teilbildfeld.   Es könnte ebensogut eine Darstellung weisser    Schriftzeichen   in dunkler Umgebung vorgesehen sein. Damit für den Betrachter der Eindruck entsteht, als wandere der angezeigte Text in    Zeilenrichtung   von rechts nach    links   durch das Rasterfeld, ist das Problem zu lösen, wie für jede Zeile des Rasterfeldes in die erste Kolonne rechts Folgen von binären Signalzuständen (Ja,    Nein   bzw. Hell, Dunkel) eingegeben und schrittweise von einer Kolonne zur    nächst--n   weitergegeben werden können.

   Derartige Möglichkeiten werden nachstehend anhand der anderen Figuren besprochen. 



  Gemäss dem Grundriss nach    Fig.2   sitzt auf einer vertikalen Welle 2, die motorisch in der eingezeichneten Pfeilrichtung, also im    Uhrzeigersinn,   angetrieben wird, eine Scheibe 20, welche als Transportscheibe für ein endloses, flexibles Trägerorgan für Wirkorgane dient, und das Trägerorgan einer Saite 3 in regelmässigen Abständen Kugeln 31 und dazwischen schwenkbar gelagerte    Dauermagnetstäbe   32 besitzt. Die Scheibe 20 enthält zu diesem Zweck an ihrem Umfang halbkugelige    Ausnehmungen   21 für Kugeln 31 auf der Saite 3 und dazwischen tiefere    Ausnehmungen   22 für die quer von der Saite 3 abstehenden    Dauermagnetstäbe   32. Die zweite    Umlenkscheibe   für die endlose Kugelsaite 3 ist aus Platzgründen nicht dargestellt.

   Für jede Zeilenebene des Rasterfeldes 10 gemäss    Fig.   1 ist eine derartige Anordnung von zwei    Umlenk-   bzw. Transporträdern 20 und einer endlosen in der Zeilenebene beweglichen Kugelsaite 3 vorgesehen, wobei alle Kugelsaiten synchron bewegt werden sollen, beispielsweise indem alle Transportscheiben 20 auf derselben    Abtriebswelle   2 eines Antriebsmotors sitzen.

   Die auf den Kugelsaiten 3 angeordneten    Dauermagnetstäbe   32 sind drehbar und    achsial      unver-      schiebbar   darauf gelagert, indem die Kugelsaite    z.B.   gemäss    Fig.4   zwischen den Kugeln 31 je eine weitere Kugel 320 trägt, auf welche zwei mit passenden    Ausneh-      mungen   an den aneinander stossenden Stirnflächen versehene    Dauermagnetstäbe   321, 322 in gleicher Polarisationsrichtung    N-S   so aufgesteckt werden, dass sie zusammen paarweise einen drehbar gelagerten Stabmagneten 32 bilden.

   Auf der in    Fig.   2 oben gezeichneten Rückseite der Umlaufbahn durchlaufen die Kugelsaiten 3 je den Arbeitsluftspalt eines    Rückstellmagneten   4 mit zwei durch einen    Weicheisenrahmen   40 gehaltenen    Dauermagnetstä-      ben   41, 42 zwischen deren einander zugekehrten freien Stirnenden ein    Arbeitsluftspalt   für den Durchgang der Stabmagneten 32 auf der Kugelsaite 3    freibleibt.   Im annähernd homogenen Feld dieses    Arbeitsluftspaltes   werden die Stabmagnete 32 auf der Kugelsaite 3 so gerichtet, dass sie nachher eine vorbestimmte Orientierung haben, beispielsweise so, dass ihre in der Zeichnung schwarz markierten Nordpole N nach aussen von der Saitenumlaufbahn abstehen. 



     In   dieser einheitlichen Orientierung treten die Stabmagneten 32 auf den Kugelsaiten in den    Arbeitsluftspalt   im    Weicheisenring   eines Richtmagneten 5 ein, der aus einem geschlossenen    Weicheisenrahmen   50 und einem mit einer Spule 51 bewickelten Kernstab 52 besteht. Sofern die Spule beim Durchgang eines Stabmagneten 32 der Kugelsaite 3 stromlos ist oder ein Strom darin eine bestimmte Richtung hat, behält dieser Stabmagnet 32 die ihm vom    Rückstellmagnet   4 erteilte Orientierung bei.

   Falls aber die Spule 51 des Richtmagneten 5 im Moment des Durchganges eines Stabmagneten 32 von einem Gleichstrom entsprechender, bzw. anderer    Umlaufsrich-      tung   durchflossen wird, besteht zwischen dem freien Ende des Kernstabes 52 und der gegenüberstehenden    Innenseite   des    Rückschlussrahmens   50, also im    Arbeits-      luftspalt   des Richtmagneten, ein Magnetfeld, welches die durchwandernden    Stabsmagneten   32 um 180  in eine Stellung schwenkt, in welcher ihre schwarz markierten Nordpole N nach der Innenseite der Kugelsaitenumlauf- 

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 bahn gerichtet werden.

   Gemäss dem rechten Teil von    Fig.   3, die einen Aufriss der nach der Schnittlinie    111-11I   von    Fig.   2 darstellt, ist allen übereinander angeordneten Richtmagneten 5 ein gemeinsamer    Weicheisenrahmen   50 als magnetischer Rückschluss zugeordnet. Die Spulen 51 mit unterstrichenen Bezugszeichen führen Strom, so dass die ihren    Arbeitsluftspalt   durchwandernden Stabmagneten nach innen umgerichtet worden sind, die mittlere Spule 51 ist stromlos, oder führt einen Strom entgegengesetzter Richtung, so dass der dort    vorbeiwandernde   Stabmagnet seine Orientierung beibehält.

   In der ihnen von den zugeordneten Richtmagneten 5 aufgezwungen Orientierung laufen die Stabmagneten 32 mit den Kugelsaiten je in die ihnen zugeordnete Zeile des frontseitigen Rasterfeldes 10 gemäss    Fig.   1 ein. Die    Rasterfeldebene   ist in den    Fig.   2 und 3 strichpunktiert eingezeichnet und mit    E-E   bezeichnet. Hinter dieser Rasterebene ist jedem ihrer    Teilbildfelder   ein um eine senkrechte Schwenkachse schwenkbarer Klappkörper 6 als    Teilbildträger   mit zwei visuell zueinander kontrastierenden    z.B.   schwarzen, bzw. weissen Sichtflächen 61, 62 gelagert, und jedem dieser Klappkörper ist eine sich vom betreffenden    Teilbildfeld   nach hinten erstreckende magnetische Betätigungsvorrichtung zugeordnet.

   Diese Betätigungsvorrichtung besteht aus einem C    -förmigen      Weicheisenjoch   65 und einem zwischen dessen Schenkeln in je einem Kunststoffblock 66 eingesetzte 1-    -förmigen   Kernstück 67 ebenfalls aus magnetisch weichem Eisen. Zwischen der Stirnfläche des Mittelschenkels jedes Kernstückes 67 und dem Mittelschenkel des zugeordneten C    -förmigen   Joches 65 ist im Innen der Kunststoffblöcke 66 je ein Durchlass für die mit einer zugeordneten Kugelsaite 3 in der einen oder andern Orientierung durchwandernden Stabmagneten 32 frei. Dieser Durchlass lässt aber einen Wechsel der Orientierungen der Stabmagneten nicht zu. 



  Die Klappkörper 6 sind vorzugsweise als    Kunststoff-      presslinge   ausgebildet. Die Trägerwände ihrer beiden visuell kontrastierender Sichtflächen 61, 62 sind zueinander unter einem Winkel von annähernd 60  geneigt und stehen parallel zur Schwenkachse 60 der Klappkörper. Sie werden je durch zwei quer zur Achse 60 orientierte Stirnplatten 63 zu einem stabilen, prismatischen Klappkörper 6 verbunden, der zwischen die freien Schenkelenden je eines Joches 65 drehbar eingesetzt ist. In den    Strinplatten   63 sind je zwei voneinander um einen    Zentriwinkel   von etwas mehr als 120  distanzierte, parallel zur Schwenkachse orientierte, aber magnetisch gegensätzlich polarisierte    Dauermagnetscheiben   641 und 642 eingesetzt.

   Je nach der Orientierung der durchwandernden Stabmagneten 32 entstehen in den Luftspalten zwischen den freien Stirnflächen der Querteile des Kernstückes 67 und den Innenseiten der Schenkelplatten der    Rückschlussjoche   65 jeder magnetischen Betätigungsvorrichtung für einen Klappkörper 6 magnetische Felder der einen oder andern Polarisationsrichtung, unter deren Wirkung die einen der    Dauermagnetscheiben   641 oder 642 an den Stirnplatten 3 der Klappkörper 6 von der einen Seite her in den betreffenden Luftspalt hineingezogen werden, bzw. die andern daraus nach der andern Seite hinausgestossen werden.

   Damit wird jeder Klappkörper 6 in eine seiner zwei möglichen Sichtstellungen geschwenkt, in der er in der Rasterebene die der Orientierung des zuletzt durch seine magnetische Betätigungsvorrichtung durchgewanderten Stabmagneten 32 auf der zugeordneten Kugelsaite entsprechende Sichtfläche 61 oder 62 zeigt. Gemäss den    Fig.   2 bis 6 ist vorgesehen, die Stabmaaneten 32 auf allen Saiten 3 vor dem Wiedereinlaufen in die Rasterebene kolonnenweise durch eine Kolonne von signalgesteuerten Richtmagneten 6 in eine neue Orientierungskombination zu verstellen.

   Zu diesem Zweck ist vorgesehen, dass ein    Lochstreifenband   7 oder ein anderer schnell zu beschriftender Bandträger für Rastercodierungen der nacheinander anzuzeigenden Schriftzeichen in passender Geschwindigkeitsbeziehung durch ein Kolonnenlesegerät 70 mit Umschaltkontakten 71 bewegt wird, derart, dass die jeweils eingestellte Stellungskombination der Umschalter 71 der Zustandskombination der zuletzt im Gerät 70 abgelesenen    Felderkolonne   des Lochstreifenbandes 7 entspricht. 



  Die Umschalter 71 des    Kolonnenlesegerätes   70 bestimmen durch ihren momentanen Zustand, ob durch die ihnen zugeordnete Spule 51 eines der    Richtmagnete   5 aus einer Gleichstromquelle 73 ein Strom der einen oder der andern Polarität geleitet werde,    d.h.   ob im betreffenden Richtmagnet, der nächste durchwandernde Stabmagnet 32 in die eine oder andere Orientierung geschwenkt werde. Der Einfachheit halber ist gemäss    Fig.2   ein auf zwei Zahnradpaaren 74 laufendes endloses    Lochstreifenband   7 dargestellt. Eines der Zahnräder wird über ein Zahngetriebe 75 von der Welle 2 aller    Kugelsaitentransportschei-      ben   20 in passender Übersetzung angetrieben.

   Ein Lochstreifenband kann aber auch fortlaufend oder in Zeitabständen mit einer passenden Schreibmaschine beschriftet werden, gegebenenfalls unter Verwendung eines    Umco-      diergerätes,   so dass im Rasterfeld 10 gemäss    Fig.   1 eine stets wechselnde Textfolge erscheinen kann. In den Zeiten, in welchen das    Lochstreifenband   7 nicht beschriftet wird, kann selbsttätig auch der Antrieb der    Kugelsai-      tenscheiben   (20) stillgesetzt werden, so dass die zuletzt eingegebene Zeichenfolge im Rasterfeld stehen bleibt. 



  Die    Fig.   7 und 8 zeigen im Grundriss, bzw. im Aufriss nach der Schnittebene    VIII-VIII   von    Fig.   7 eine vorteilhafte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, bei welcher die    Wirkorgange   auf den endlosen Tragorganen jeder Zeilenebene des Rasterfeldes 10 von    Fig.   1 selbst als schwenkbare, plattenförmige Sichtkörper 8 mit zwei zueinander visuell kontrastierenden,    z.B.   schwarzen, bzw. weissen Sichtflächen ausgebildet sind. Sie werden jeweils vor dem Wiedereinlaufen in das Rasterfeld in die eine oder andere ihrer    Anzeigezustände   gesteuert und behalten dies bei, bis sie die Rasterfläche 101 verlassen haben.

   Sie bestehen vorzugsweise gemäss den    Fig.   9 bis 11 aus zwei kongruenten aber unterschiedlich eingefärbten    Kunst-      stoffpresslingen   80 mit zwei    Ausnehmungen   81 für je eine Kugel 31 einer Saite 3 und zwei beidseits eines    Kanales   83 für die Saite 3 ausgebildeten    Ausnehmungen   82 für je einen kurzen    Dauermagnetzylinder   32, sowie je zwei vorstehenden Bolzen 84 und zwei Aufnahmelöchern 85 dafür. Die beiden Schalenhälften 80 sind je gemäss    Fig.   11 um die Kugelsaite 3 und die beiden magnetisch gleichgerichteten    Dauermagnetzylinder   32 herum zusammengefügt. 



  Gemäss den    Fig.   7 und 8 wandern die plattenförmigen    Anzeigekörper   8 auf den endlosen Kugelsaiten 3 in je einer Zeilenebene in Zeilenrichtung von rechts nach links durch das Rasterfeld und auf dessen Rückseite in Gegenrichtung. Als    Transport-   bzw. Umlenkräder dienen je auf einer gemeinsamen Antriebs- bzw. Drehwelle 2 festsitzende Scheiben 120, anderen Umfang    Ausnehmun-      gen   128 zur Aufnahme der aufrecht stehenden Anzeigeplatten 8 ausgebildet sind. Das Rasterfeld wird durch die Frontfläche einer Tafel 101 gebildet, die auf der Seite 

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 durch Platten 100 verdeckt ist.

   Durch parallele, in Zeilenrichtung an der Frontseite der Tafel 101 ausgebildete Rippen 102 werden Führungen für die durchwandernden    Anzeigeplatten   8 gebildet, so dass diese daran gehindert werden, aus ihrer aufrechten Stellung ungewollt    verschwenkt   zu werden. In    Fig.   8 sind die dem Nordpol des darin eingesetzten Stabmagneten 32 benachbarten oberen, bzw. unteren Flanken schwarz markiert und ihre Seitenflächen sind in den    Fig.   7 und 8 dunkel gestrichelt, damit man die jeweilige Orientierung jeder dieser Platten leicht erkennen kann.

   Man erkennt aus dem Grundriss nach    Fig.7   und dem rechten Teil des Aufrisses nach    Fig.   8, dass die    Anzeigeplatten   8 vor dem Wiedereinlaufen in die Rasterfläche eine Einstellvorrichtung 150, bestehend aus in fünf Kolonnen und sieben Zeilen angeordneten Elektromagneten durchwandern um dort als entsprechende Gruppe von sieben Kolonnen einer 5 x 7    Raster-Darstellung   für je ein ganzes Schriftzeichen gemeinsam in eine neue Orientierungskombination verstellt zu werden. 



  Allen Elektromagneten ist ein gemeinsamer Weicheisenrahmen 150 als Rückschluss zugeordnet, in welchem fünf Kolonnen von    Weicheisen-Kernstäben   152 eingesetzt sind, die in je einem dachförmigen Polschuh 153 frei endigen. Die    Firstkanten   dieser Polschuhe erstrecken sich parallel zur    Durchlaufrichtung   der Kugelsaiten 3 und liegen in deren    Umlaufsebenen.   Symmetrisch zur gemeinsamen Vertikalebene der Kugelsaiten sind auf der    Innen-      se3ite   des    Rückschlussrahmens   150 gleichartige Polschuhe 154 angeordnet.

   Die Distanzen zwischen den sich gegen- über liegenden    Firstkanten   dieser    Polschuhpaare   153-l54 sind also wenig grösser als die Dicken der    Anzeigeplatten   8 und kürzer als die totalen Längen der in diesen Platten 8 eingebetteten    Stabmagnetpaare   32, die ihrerseits wesentlich kürzer als die Höhen der Platten 8 sind. Sofern in diesen Luftspalten kein magnetisches Feld vorhanden ist, wie bei den beiden obersten und dem untersten Richtmagneten von    Fig.   8 angenommen ist, werden die in aufrechter Stellung einwandernden Platten 8 nicht    beein-      flusst.   Sofern aber in diesen Richtmagneten, bzw. deren Polschuhen 153, 154 magnetische Nordpole N, bzw.

   Südpole S gemäss den eingetragenen Symbolen N, S induziert werden, so werden die Platten in eine der eingezeichneten Vorbereitungsstellungen    verschwenkt,   aus der sie beim Verlassen der Einstellvorrichtung 150 unter Wirkung eines dort angeordneten schraubenförmigen Führungsstabes 160 entweder um einen Winkel von 45  oder um einen Winkel von 135  in die endgültige    Anzeigestellung   umgerichtet werden. Auf der Gruppe von    Kernstäb--n   152 ist je eine Mehrzahl von    Steuerspu-      lenplatten   151 aufgesetzt, die für jeden Kernstab je eine Erregerspule enthalten.

   Die Erregerspulen jeder Steuerspulenplatte 151 sind einander    seriegeschaltet   und die Wicklungssinne der einzelnen Erregerspulen jeder Platte 151 sind nach dem Rastercode für das der betreffenden    Steuerspulenplatte   151 zugeordnete Schriftzeichen verschieden. 



  Gemäss    Fig.7   ist jeder    Steuerspulenplatte   151 ein besonderer Arbeitskontakt 155 beispielsweise einer elektrischen Schreibmaschine zugeordnet, um beim Drücken der    entsprechenden   Taste in einen Gleichstromkreis eingeschaltet zu werden.

   Eine Batterie 156 lädt normalerweise über einen Widerstand 157 einen Kondensator 158 auf, bis je ein Nocken 129 am Umfang der Saitentransportscheibe 120 über einen gefederten Hebel einen Umschalter 159 umlegt, damit sich der Kondensator 158 über die Erregerspulen der eingeschalteten Steuerspulen-    platte   151 entlädt und dabei alle in der Einstellvorrichtung 50 enthaltenen    Anzeigeplatten   8 in solche Vorbereitungslagen schwenkt, aus welchen sie unter Wirkung des genannten Führungsstabes 160 in die zur Anzeige des getippten Schriftzeichen notwendige Stellungskombination aufgerichtet werden können.

   Es könnte selbstverständlich auch hier anstelle der zuletzt beschriebenen gruppenweisen Richtung einer Mehrzahl von Wirkorgankolonnen nach dem anhand der    Fig.   2 bis 6 beschriebenen System auch einzelne Kolonnen gerichtet werden, wie auch das zuletzt beschriebene    Gruppenrichtsystem   auf die andere Ausführungsvariante anwendbar wäre. 



  Das Ausführungsbeispiel nach den    Fig.l2   bis 14 umfasst keinerlei elektrischen oder elektromagnetischen Teile,    sondern   nur mechanische. 



  Auf einer hier nur ausschnittweise gezeichneten, endlosen und in einer Zeilenebene eines Rasterfeld hinter demselben umfangenden Kugelsaite 201 sind als Wirkorgane Gleitsteine 202 quer zur Saite verschiebbar. Sie laufen auf einer Fläche mit zwei parallelen Führungsnuten 204, 205 für je eine Bodenrippe 203 jedes Gleitsteines 202. Diese können also entweder in der einen oder an der andern der beiden Führungsnuten laufen, welche nur an der Einstellvorrichtung gemäss    Fig.   14 von dem Wiedereinlaufen der Steine 202 in das sichtbare Rasterfeld durch eine breite Nute unterbrochen sind. 



  Jedem    Teilbildfeld   der Rasterfläche ist ein Klappkörper 211 ähnlich wie gemäss den    Fig.   2 und 3 zugeordnet. Diese Klappkörper zeigen im    Rasterfeld   eine von zwei unter einem Winkel von 60  zueinander geneigten und parallel zur Schwenkachse 210 der Klappkörper orientierten, optisch kontrastierenden Sichtflächen. Diese: Klappkörper sind über Gelenkgestänge 208-209 mit je einem Schiebestück 206 verbunden.

   Diese Schiebestücke 206 werden von den Gleitsteinen 202 auf der Kugelsaite 201 nacheinander durchlaufen und je nach deren Einstellung auf die eine oder andere Seite verstellt, indem die seitlichen Flanken der Gleitsteine 202 im Zusammenwirken mit den inneren    Keilflächen   207 der Schiebestücke deren Herstellung bewirken, derart, dass die Klappkörper 211 in eine der Stellung des zuletzt durchgewanderten Gleitsteines entsprechende    Anzeigestellung   geschwenkt werden.

   An der Einstellvorrichtung gemäss    Fig.   14 bewirkt eine Weichenzunge 212, die von einem doppelt wirkenden    Pneumatikzylinder   213 in Abhängigkeit von entsprechenden Steuersignalen entweder nach links oder rechts geschwenkt wird, die Überführung der    Gleitstein-      rippen   203 in die eine oder andere Führungsnut 204, 205. 



  Es ist auf ähnliche Weise auch möglich. an Stelle von Gleitsteinen 202 Klappen mit zwei visuell kontrastierenden    Sichtflächen   umzuschwenken, damit sie jeweils in der eingestellten Lage durch das ganze Rasterfeld wandern und also selbst wandernde    Teilbildträger   darstellen nach dem Prinzip der    Fig.   7 und B.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung für eine wandernde Plakatschrift mit in frei wählbarer Folge einsteuerbaren Schriftzeichen, die je als zur Umgebung kontrastierendes Summenbild von in Zeilen und Kolonnen eines Rasterfeldes regelmässig verteilten Teilbildern erscheinen, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Rasterfeld in jeder Zeilenebene ein biegsames, endloses, im Rasterfeld synchron zu den andern längs seiner zugeordneten Zeile in Schriftwander- richtung bewegliches Trägerorgan (3) für darauf in den Kolonnenabständen befestigte Wirkorgane (32, 8, 202) <Desc/Clms Page number 5> angeordnet ist, dass diese Wirkorgane jeweils vor dem Wiedereinlaufen in das sichtbare Rasterfeld mit Hilfe von signalgesteuerten Einstellvorrichtungen (5, 150, 212) in den einen oder anderen von zwei möglichen Zuständen Gesteuert werden,
    den eingestellten Zustand mindestens bis zum Verlassen des sichtbaren Rasterfeldes (10, 110) beibehalten und beim Durchlaufen in jedem Teilbildfeld der zugeordneten Rasterfeldzeile in Abhängigkeit von ihrem Zustand den einen von zwei visuell kontrastierenden Anzeigezuständen sichtbar machen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Teilbildfeld des Rasterfeldes (10) ein vom einen in den andern Arzeigezustand und umgekehrt umsteuerbares Anzeigeorgan (6, 211) eingebaut ist und dass jedes dieser Anzeigeorgane von den in Zeilenrichtung durchlaufenden Wirkorganen (32) des endlosen Trägerorganes (3) in Abhängigkeit von ihren voreingesteuerten Zuständen in je einen entsprechenden Anzeigezustand gesteuert wird (Fig. 2 bis 4). 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkorgane des endlosen Trägeror- ganes (3) selbst als Sichtkörper (8) mit je zwei visuell kontrastierenden Anzeigezuständen ausgebildet sind und jeweils im eingestellten Zustand durch das sichtbare Rasterfeld (110) laufen (Fig. 7, 8). 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Wirkorgane auf den endlosen Trägerorganen (3) Permanentmagnetstäbe (32) um eine ihrer Querachsen schwenkbar gelagert sind und dass sie zur Orientierung in eine von zwei um 180 gegeneinander verdrehte Wirklagen je einen Arbeitsluftspalt eines Richtmagneten (5, 150) durchlaufen, in welchem der Kraftlinienfluss in Abhängigkeit von eingesteuerten Signalen umpolarisier- bar ist. (Fig. 2 bis 4, bzw. 7-8). 4.
    Einrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Teilbildfeld des Rasterfeldes immer die eine von zwei unter Fremdbeleuchtung kontrastierenden, unter einem Winkel von annähernd 60 zueinander geneigten Seiten (61, 62) eines um seine Achse schwenkbaren Klappkörpers (6) sichtbar ist, der in mindestens einer quer zur Drehachse (60) orientierten Ebene Magnetorgane (641, 642) trägt, die im Zusammenwirken mit je einer in Abhängigkeit von der jeweiligen Orientierung des zuletzt durchgewanderten Permanentmagnetstabes (32) polarisierten, magnetischen Betätigungsvorrichtung (50, 51) den Klappkörper (6) derart einstellen, dass er die der Orientierung des zuletzt durchgelaufenen Permanentmagnetstabes (32) entsprechende Sichtfläche (61, 62) zeigt (Fig. 2 bis 4).
    5. Einrichtung nach den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den endlosen Tragorganen (3) schwenkbar gelagerten Permanentma- gnetstäbe (32) je den Kern eines Teilbildträgers (8) mit zwei zueinander unter Fremdbeleuchtung kontrastierenden Sichtflächen bilden, derart, dass die Teilbildträger in der von den Richtmagneten (150) voreingestellten Orientierung kolonnenweise synchron längs der Zeilen durch das Rasterfeld (210) wandern (Fig. 7-8). 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilbildträger als rechteckige oder quadratische Platten (8) ausgebildet sind, in deren Innerem auf den endlosen und biegsamen Trägerorganen (3) schwenkbar gelagerte Permanentmagnetstäbe (32) eingesetzt sind, dass die umpolarisierbaren Richtmagnete (150) je einen von den Teilbildträgern (8) durchwanderten Arbeitsluftspalt enthalten, der beidseitig durch in der Durchlaufsrichtung orientierte und symmetrisch zur Umlaufsebene des zugeordneten Trägerorganes ausgebildete, dachförmige Polschuhe (153, 154) begrenzt wird,
    deren Distanz von Firstkante zu Firstkante grösser als die Dicke der Teilbild-Trägerplatten (8) ist, derart, dass die mit ihren Sichtflächen quer zu den Umlaufsebenen in die Arbeitsluftspalte der Richtmagnete (150) einlaufenden Teilbildträgerplatten (8) jeweils in Abhängigkeit von der magnetischen Polarisierung des Arbeitsluftspaltes in schräge Vorbereitungslagen geschwenkt werden, aus denen sie am Ausgang der Richtmagnetanordnung (150) unter Wirkung dort angeordneter schraubenförmiger Aufrichtorgane (160) entweder um etwa 45 oder um etwa 135 in die richtigen Anzeigelagen aufgerichtet werden (Fig. 7,
    8). 7. Einrichtung nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilbildträgerplatten (8) aus kongruenten, aber kontrastierend gefärbten, paarweise um je einen auf dem biegsamen Trägerorgan (3) schwenkbar gelagerten Permanentmagnet (32) herum zusammengefügten Kunststoffpresslingen (80) bestehen (Fig. 9 bis 11). B.
    Einrichtung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wandernden Wirkorgane (32, 8) der endlosen Trägerorgane (3) vor dem Einlaufen in das sichtbare Rasterfeld (10, 110) kolonnenweise gemeinsam in eine neue Zustandskombination gesteuert vrerden, indem eine Kolonne von Einstellvorrichtungen (5) mit Hilfe eines Kolonnenlesegerätes (70) für ein passender Geschwindigkeitsbeziehung zum endlosen Trägerorgan (3) bewegtes und die Folge der anzuzeigenden Schriftzeichen in entsprechender Rastercodi--rung enthaltendes Speicherband (7) gesteuert wird (Fig. 2 bis 6). 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die wandernden Permanentmagnetstä- be (32) der endlosen Trägerorgane (3) vor dem Einlaufen in das sichtbare Rasterfeld je gemeinsam in einen Rasterbezirk für eine ein ganzes Schriftzeichen bildende Gruppe von Kolonnen in die dem neuen Schriftzeichen entsprechende Orientierungskombination gerichtet werden, in dem eine entsprechende Kolonnengruppe von steuerbaren Richtmagneten (150) für jedes anzeigbare Schriftzeichen eine zugeordnete Steuerspulenplatte (15l) mit entsprechender Rasterkombination im einen oder andern Drehsinn orientierter, einander elektrisch in serie- geschalteten Steuerspulen für jeden Richtmagneten (150) aufweist,
    die einzeln von einem Zeichenwahlgerät durch je ein Schaltorgan (l55) derselben in einen Stromkreis einschaltbar sind, und dass in diesem Stromkreis jeweils nach Durchlaufen der vorbestimmten Zahl von Kolonnen von Permanentmagnetstäben (32) ein Gleichstromstoss ausgelöst wird, der alle Richtmagnete (150) in die dem gewählten Schriftzeichen entsprechende magnetische Orientierungskombination umsteuert (Fig. 7). 10. Einrichtung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der endlosen und biegsamen Trägerorgane (3) auf einer Seite in regelmässigen Abständen Kugeln (31) und dazwischen schwenkbar gelagerte Permanentmagnete (32) besitzt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1983000248A1 (en) * 1981-06-26 1983-01-20 James Bruce-Sanders Variable information sign
EP0822533A3 (de) * 1996-07-31 1998-07-22 Kabushiki Kaisha Pilot Magnetische Anzeigetafel und Verfahren zur Herstellung einer magnetischen Anzeigetafel

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