CH458101A - Maschine zum Zerkleinern von Lebensmitteln - Google Patents

Maschine zum Zerkleinern von Lebensmitteln

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CH458101A
CH458101A CH853066A CH853066A CH458101A CH 458101 A CH458101 A CH 458101A CH 853066 A CH853066 A CH 853066A CH 853066 A CH853066 A CH 853066A CH 458101 A CH458101 A CH 458101A
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CH
Switzerland
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brake
protective hood
tools
push rod
pivot shaft
Prior art date
Application number
CH853066A
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English (en)
Inventor
Grebe Ludwig
Original Assignee
Kraemer & Grebe Kg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/06Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
    • B02C18/065Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives within rotatable bowls, e.g. meat cutters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Maschine zum Zerkleinern von     Lebensmitteln       Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Zerklei  nern von Lebensmitteln, mit einer die in einer Schüssel  umlaufenden Werkzeuge tragenden, von einem Motor  angetriebenen Welle, einer die Werkzeuge abdeckenden  Schutzhaube, die nur nach Abschalten des Motors in eine  Stellung bewegbar ist, in der die Werkzeuge zugänglich  sind, und einer Bremsvorrichtung zum Abbremsen der  nach Abschalten des Motors auslaufenden Werkzeugwel  le. Derartige Maschinen werden insbesondere als Fleisch  kutter verwendet.  



       Das.Aufklappen    der Schutzhaube bei umlaufenden  Werkzeugen bringt die Gefahr, dass die Bedienungsper  son     mit    der Hand in den Bereich der Werkzeuge kommt.  Die Werkzeugwelle läuft bei modernen Maschinen so  schnell um, dass auch nach Abschalten des Motors  längere Zeit vergeht, bis sie stillsteht. Man hat bereits  Bremsen für die Werkzeugwelle vorgeschlagen. Die  Bremse muss gelöst werden, sobald die Werkzeugwelle  stillsteht, weil die Welle beim Herausnehmen und Einset  zen der Werkzeuge gedreht werden muss.

   Andererseits  braucht nicht bei jedem Abschalten gebremst zu werden,  weil der Motor oft wieder angelassen wird, ohne dass die       Werkzeug-Schutzhaube    in der Zwischenzeit aufgeklappt  wurde,     z.B.    dann, wenn die Schüssel nur neu gefüllt  wurde.  



  Die Erfindung besteht darin, dass das Ein- und  Ausschalten der Bremsvorrichtung von der Bewegung  der Schutzhaube abgeleitet ist, und dass die Bremsvor  richtung sowohl in der die Werkzeuge abdeckenden als  auch in der sie zugänglich machenden Endstellung der  Schutzhaube ausgeschaltet ist.  



  Dadurch ist gewährleistet, dass die Bremsvorrichtung  nur während des Zeitraumes wirkt, in der sich die  Schutzhaube auf dem Wege von der einen zur anderen  Endstellung befindet, während die Werkzeugwelle bei  ganz geschlossener und ganz     geöffneter    Stellung der  Haube frei drehbar ist.  



  Wenn die Schutzhaube an     einer    Welle sitzt, die sich  beim Schwenken der Haube     mitdreht,    sind die Steueror-         gane    zum Ein- und Ausschalten der Bremsvorrichtung  zweckmässig von dieser Welle aus bewegbar.  



  Vorzugsweise ist die Bremsvorrichtung eine auf eine  mit der Werkzeugwelle umlaufende Bremstrommel wir  kende Backenbremse, und ein die Bremsbacken gegen die  Bremstrommel bewegender Bremsschlüssel ist um eine  Achse drehbar, deren Entfernung von der Achse der  Schwenkwelle der Schutzhaube kleiner ist als die ge  streckte wirksame Länge einer Gelenkkette aus zwei  durch eine gegen die Wirkung einer Feder     verkürzbare     Druckstange verbundenen     Hebeln,    von denen der, an  dem einen Ende der Kette vorgesehene, mit dem Brems  schlüssel und der das andere Ende der Kette bildende mit  der Schwenkwelle der Schutzhaube drehfest verbunden  ist, und wobei die Druckstange in jeder Endstellung der  Schutzhaube mit dem auf der Schwenkwelle sitzenden  Hebel einen Winkel bildet.  



  Infolge dieser Aneinanderreihung der gelenkig mit  einander verbundenen Steuerglieder ist die Bremse so  wohl bei vollständig geschlossener als auch bei vollkom  men offener Schutzhaube gelöst, während sie im mittle  ren Bereich der Bewegungsbahn der Schutzhaube einge  rückt ist.  



  Die Bremsbacken, die bei dieser Ausführungsform  durch eine     Rückzugfeder    in ihre Ruhelage gedrängt  werden, werden durch den Bremsschlüssel in Richtung  auf die Bremsfläche der Trommel bewegt, sobald er sich  zu drehen beginnt. Das ist dann der Fall, wenn die  Druckstange durch Schwenken des auf der Schwenkwelle  der Schutzhaube sitzenden Hebels im Drehsinn der  Öffnungsbewegung der Haube nach anfänglicher Verkür  zung gegen die Kraft der Feder den mit dem Brems  schlüssel verbundenen Hebel im gleichen Drehsinn aus  schwenkt, sobald die Federspannung soweit angewachsen  ist, dass sie den auf den Bremsschlüssel wirkenden, durch  die Rückzugsfeder der Bremsbacken erzeugten Drehwi  derstand überwindet.

   Wenn anschliessend die     Bremsbak-          ken    an der Bremsfläche der Trommel anliegen, muss sich  bei weiterer Drehung der Schwenkwelle die Druckstange  zusätzlich verkürzen, wobei die noch weiter ansteigende      Spannung der Feder den Druck der Bremsbacken auf die  Bremsfläche bestimmt. Die stärkste Bremswirkung ist  dann erreicht, wenn die Druckstange mit dem auf der  Schwenkwelle sitzenden Hebel fluchtet. Setzt sich die  Drehung der Schwenkwelle fort, so kann sich die Druck  stange wieder verlängern, so dass die Bremswirkung  abnimmt.

   Beim     Entspannen    der Feder der Druckstange  drängen die Bremsbacken den Bremsschlüssel in     die     Ruhelage und lösen sich von der Bremsfläche der  Trommel, so dass bei vollständig in die     Offenstellung     geklappter Schutzhaube die Werkzeugwelle wieder frei  drehbar ist. Die Kraft der der Druckstange zugeordneten  Feder bestimmt auch die Zeitdauer der Bremswirkung.  



  Es ist zweckmässig, die     Vorspannung    der Feder,  gegen deren Wirkung die Druckstange     verkürzbar    ist  einstellbar zu machen, um die Bremswirkung sowohl  zeitlich als auch hinsichtlich des erzeugten Bremsdruckes       einregeln    oder etwaige Abnutzung der Bremsbacken  ausgleichen zu können.  



  Die Bremse kann als     Innenbackenbremse    und die auf  der Werkzeugwelle sitzende Antriebsriemenscheibe als  Bremstrommel ausgebildet werden. Hierdurch wird eine  besondere Bremstrommel eingespart und eine kürzere  Baulänge der Werkzeugwelle und damit ein geringerer  Platzbedarf der ganzen Maschine erzielt.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den  Zeichnungen dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht eines Kutters, in der die  Antriebsriemenscheibe derart     geschnitten    ist, dass die  Backenbremse sichtbar ist.  



       Fig.2    und 3 zeigen Ausschnitte der Seitenansicht  nach     Fig.    1, in denen die Bremsbacken, deren Steuerglie  der und die Schutzhaube in     unterschiedlichen    Stellungen  stehen.  



       Fig.    4 ist ein Teilschnitt nach Linie     IV-IV    in     Fig.    1.  Der Ständer 1 trägt die Schüssel 2, in der die nicht  dargestellten Werkzeuge     umlaufen,    die auf der Werk  zeugwelle 4 sitzen, welche mittels einer Antriebsriemen  scheibe 6 von einem nicht gezeigten Elektromotor ange  trieben wird. Die Werkzeuge sind von einer gestrichelt  dargestellten Schutzhaube 3 abgedeckt, die an einer  Schwenkwelle 5 angebracht ist, welche sich     mitdreht,     wenn die Schutzhaube im     Uhrzeigersinn    über die Stellung  nach     Fig.    2 in die Endstellung nach     Fig.    3 hochgeklappt  wird.  



  Die als Bremstrommel ausgebildete Antriebsriemen  scheibe 6 kann von einer Backenbremse abgebremst  werden, die aus zwei um einen am Maschinenständer  vorgesehenen Zapfen 15 gegenläufig schwenkbaren  Bremsbacken 7 und 8 besteht. Die Bremsbacken werden  die Richtung auf die     Innenfläche    der Antriebsriemen  scheibe 6 bewegt, wenn sie durch den mit einem Hebel 10  versehenen, auf einer ortsfesten Achse 16 gelagerten  Bremsschlüssel 9 gegen die Wirkung einer Rückzugsfeder  14 gespreizt werden, wie aus     Fig.    2 erkennbar ist.  



  Auf der Schwenkwelle 5     sitzt    ein Hebel 11, an den  eine Druckstange 12     angelenkt    ist. Die Druckstange ist aus  zwei     teleskopartig    ineinander gesteckten Teilen gebildet  und gegen die Wirkung einer Feder 13     verkürzbar.    Das  der Schwenkwelle abgekehrte Ende der Druckstange 12  ist mit dem Hebel 10 gelenkig verbunden.  



  Die Bremsvorrichtung arbeitet wie folgt:  Wenn sich die Schutzhaube 3 in     einer    die Werkzeuge  abdeckenden Endlage befindet     (Fig.    1), bildet der auf der  Schwenkwelle 5 sitzende Hebel 11 mit dem mit ihm  gelenkig verbundenen Teil der Druckstange einen stump  fen Winkel.. Sobald die Schutzhaube 3 angehoben wird,    dreht sich die Schwenkwelle 5 im Uhrzeigersinn. Das hat  zur Folge, dass sie der genannte Teil der Druckstange  nach links bewegt und die Feder 13 zusammendrückt.

    Wenn die Feder 13 eine solche Spannung erreicht hat,  dass der Bremsschlüssel 9 den     Drehwiderstand    überwin  det, der durch die Rückzugsfeder 14 erzeugt wird, wird  der Bremsschlüssel     mittels    des Hebels 10 durch den     mit     diesem gelenkig verbundenen Teil der Druckstange im  Uhrzeigersinn gedreht und spreizt die Bremsbacke 7.  Die grösste Bremswirkung wird erreicht, wenn die Schutz  haube, die Bremsbacken u. der Bremsschlüssel mit dem  Hebel 10 in der in     Fig.    2 dargestellten Stellung stehen, in  der der Hebel 11 mit der Druckstange 12 fluchtet.

   Setzt  sich die Drehbewegung der Schwenkwelle 5 im Uhrzei  gersinn fort, so bildet sich zwischen dem Hebel 10 und  der Druckstange wieder ein stumpfer Winkel, jetzt aber  in umgekehrter Richtung, der zunehmend kleiner wird.  Das führt dazu, dass sich die Gelenkpunkte an beiden  Enden der zweiteiligen Druckstange voneinander entfer  nen. Dabei entspannt sich die Feder 13. Sobald die  Entspannung soweit fortgeschritten ist, dass die Feder 14  die Bremsbacken 7 und- 8 wieder zusammenziehen kann,  kehrt der Hebel 10 und damit der Bremsschlüssel 9 wie  der in seine Ruhelage zurück. Das ist der Fall, wenn  die Schutzhaube 3 in vollkommen aufgeklappter Stellung  nach     Fig.    3 steht.  



  Beim Zurückbewegen der Schutzhaube in die Stellung  nach     Fig.    1 vollzieht sich der gleiche Vorgang in umge  kehrtem Sinn, wobei die Bremsbacken 7 und 8 gegen die  Innenfläche der Riemenscheibe gedrückt und     anschlies-          send    wieder zurückbewegt werden. Dieser Vorgang ist  aber wirkungslos, da die Antriebsriemenscheibe 6 dann  ohnehin stillsteht.  



  Durch die beschriebene Ausführungsform der Steuer  glieder für die Backenbremse wird noch ein sehr beachtli  cher Fortschritt erreicht. Die beiden Federn 13 und 14  tragen dazu bei, dass die Schutzhaube jeweils in ihre  Endstellungen nach     Fig.    1 und 3 gedrängt wird. Die       Vorspannung    der Feder 13 bewirkt, dass auf den Hebel  11 und die Schwenkwelle ein Drehmoment gegen den  Uhrzeigersinn ausgeübt wird, welches die Schutzhaube in  geschlossener Stellung hält. Beim Aufklappen der Haube  wird dieses Drehmoment laufend kleiner und ist in halb  geöffneter Stellung der Schutzhaube nach     Fig.2    gleich  Null. Beim     Weiterschwenken    der Haube entsteht an der  Schwenkwelle 5 ein laufend sich steigerndes Drehmoment  im Uhrzeigersinn.

   Dieses Drehmoment ist am grössten,  wenn sich die Schutzhaube in     vollkommen    offener Stel  lung befindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine zum Zerkleinern von Lebensmitteln mit einer die in einer Schüssel umlaufenden Werkzeuge tragenden, von einem Motor angetriebenen Welle, einer die Werkzeuge abdeckenden Schutzhaube, die nur nach Abschalten des Motors in eine Stellung bewegbar ist, in der die Werkzeuge zugänglich sind, und einer Bremsvor richtung zum Abbremsen der nach Abschalten des Motors auslaufenden Werkzeugwelle, dadurch gekenn zeichnet, dass das Ein- und Ausschalten der Bremsvor richtung (6, 7, 8) von der Bewegung der Schutzhaube (3) abgeleitet ist, und dass die Bremsvorrichtung sowohl in der die Werkzeuge abdeckenden als auch in der sie zugänglich machenden Endstellung der Schutzhaube aus geschaltet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Steuerorgane (9, 10, 11, 12, 13) der Bremsvorrichtung von der Schwenkwelle (5) der Schutz haube bewegbar sind. 2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bremsvorrichtung eine auf die mit der Werkzeugwelle (4) umlaufende Bremstrommel (6) wir kende Backenbremse ist, und dass ein die Bremsbacken (7, 8) gegen die Bremstrommel bewegender Bremsschlüs sel (9) um eine Achse (16) drehbar ist, deren Entfernung von der Achse der Schwenkwelle der Schutzhaube klei ner ist als die gestreckte wirksame Länge einer Gelenk kette aus zwei durch eine gegen die Wirkung einer Feder (13) verkürzbaren Druckstange (12) miteinander verbun denen Hebeln (10, 11),
    von denen der an dem einen Ende der Kette vorgesehene (10) mit dem Bremsschlüssel (9) und der das andere Ende der Kette bildende (11) mit der Schwenkwelle (5) der Schutzhaube drehfest verbunden ist, und wobei die Druckstange in jeder Endstellung der Schutzhaube mit dem auf der Schwenkwelle sitzenden Hebel einen Winkel bildet. 3. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bremsvorrichtung eine Innenbacken bremse ist und die auf der Werkzeugwelle (4) sitzende Antriebsscheibe (6) die Bremstrommel bildet. 4. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorspannung der Feder (13), gegen deren Wirkung die Druckstange (12) verkürzbar ist, einstellbar ist.
CH853066A 1965-08-17 1966-06-13 Maschine zum Zerkleinern von Lebensmitteln CH458101A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE899321C (de) * 1951-09-02 1953-12-10 Hugo Albrecht Sperrvorrichtung fuer die Messerwelle an Fleischkutern oder aehnlichen Maschinen
DE1762484U (de) * 1953-12-01 1958-02-27 Arthur Janetzki Brems-deckelverriegelungs-einrichtung fuer zentrifugen.
DE1167272B (de) * 1958-11-05 1964-04-02 Busch Jaeger Duerener Metall Waeschezentrifuge mit einem das Zentrifugengehaeuse abschliessenden Deckel

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DE1298895B (de) 1969-07-03
AT287530B (de) 1971-01-25

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