CH458196A - Transportbehälter - Google Patents
TransportbehälterInfo
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Description
Transportbehälter Die Erfindung betrifft einen stapelbaren, quaderförmigen Transportbehälter aus Kunststoff für feinkörnige Schüttgüter und Flüssigkeiten. Für den Transport von Flüssigkeiten und von feinkörnigen empfindlichen Schüttgütern gibt es eine Vielzahl von Transport- und Lagergefässen. Da gibt es Behälter, Kanister, Fässer aus Blech, wobei die Blechstärke u. a. davon abhängt, ob das Gefäss als Einwegoder Mehrwegverpackung gedacht ist. Nun kann der Inhalt aggressiv auf das Verpackungsmaterial wirken und so nur eine bestimmte Lagerzeit erlauben, aber auch die Feuchtigkeit der Luft lässt blanke Blechbehälter aussen bald rosten und macht sie unansehnlich und die Ware so schlecht verkaufbar. Werden diese Blech- behälter jedoch innen und aussen gestrichen bzw. beschichtet, so sind hierfür zusätzliche Arbeitsgänge erforderlich, die nur in seltenen Fällen wirtschaftlich gerechtfertigt sind. Es gibt auch solche Lager- und Transportbehälter aus Kunststoff, die zu einem Teil im Rotationsgussverfahren und zu einem anderen, sehr wesentlichen Teil im Hohlkörperblasverfahren hergestellt werden. Verfahrensbedingt können die geblasenen Hohlkörper keine Verstärkungsrippen haben, sondern gegebenenfalls nur Sicken. Da diese Behälter aus einem warmplastischen Schlauch hergestellt werden, sind Behälter mit rechteckigem Grundriss in ihren Festigkeitswerten ungünstig, da gerade die Ecken, die das Gewicht eines Stapels tragen sollen, am weitesten aufgeblasen werden und somit dort die Wandstärke am dünnsten ist. Mit derlei geblasenen Behältern lässt sich kein so standsicherer und vor allem kein so hoher Stapel errichten, wie man ihn beispielsweise von gestapelten Flaschentransportkästen her kennt. So liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, gut und sicher stapelbare Behälter aus Kunststoff mit guter Raumausnutzung zu schaffen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Behälter aus einem oberen und einem unteren Teil zusammengesetzt ist, dass diese Teile im Spritzgussverfahren hergestellt sind und dass die an sich dünnen Wände Stütz- und Versteifungsrippen haben und der obere und untere Rand des Behälters so ausgebildet sind, dass der untere in die innere Partie des oberen einführbar ist. Anhand der Abbildungen sind Ausführungsbeispiele erläutert. Fig. 1 zeigt eine Behälterform mit ebenem Boden und pyramidenförmiger Decke. Die linke Hälfte stellt die Seitenansicht, die rechte Hälfte den Schnitt durch den Behälter dar. Fig. 2 zeigt einen Behälter mit pyramidenförmigem Boden und pyramidenförmiger Decke. Die linke Hälfte stellt die Seitenansicht, die rechte Hälfte den Schnitt durch den Behälter dar. Fig. 3 zeigt links die Sicht auf den Boden des Behälters nach Fig. 1 und rechts die Sicht auf den Behälter selbst. Fig. 4 zeigt ähnlich wie Fig. 3 links die Sicht auf den Boden des Behälters nach Fig. 2 und rechts die Sicht auf diesen Behälter. Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, bestehen die Behälter aus einem Oberteil 1; 21 und dem Unterteil 2; 22, die ihre Teilung in 3; 23 finden. Hier sind die Teile durch Verschweissen (Spiegelschweissung oder Verschweissung mittels eingelegter Heizspirale) unlösbar miteinander verbunden. In manchen Fällen kann es auch zweckmässig sein, hier eine lösbare Verbindung mit an sich bekannten Mitteln vorzusehen. Die Ober- und Unterteile sind im Spritzgussverfahren hergestellt, wobei die Wände 4; 24 relativ dünn gehalten werden können und die Stabilität durch die zahlreichen horizontal (5; 25) und vertikal (6; 26) verlaufenden Rippen erhalten wird. Bei der Ausführungsform in Fig. 1 ist nur die Decke 7 pyramidenförmig, während bei dem Behälter nach Fig. 2 sowohl die Decke 27 als auch der Boden 28 pyramidenförmig gestaltet sind und in der Mitte je einen Verschlussstutzen 29 tragen, ähnlich wie die Decke 7 des Behälters nach Fig. 1 mit dem Verschlussstutzen 9 ausgerüstet ist. Um diesen Decken 7; 27 und dem Boden 28 die nötige Festigkeit zu verleihen, sind aussen Verstrebungen 10; 30; 31 vorgesehen. Der ebene Boden 8 des Behälters nach Fig. 1 ist mit Verstärkungsrippen 11 versehen und kann zur Erhöhung seiner Stabilität innen Verstrebungen 11 a haben. Sind an einem Teil des Bodens, vorzugsweise längs des Randes, die Rippen 11 nah genug beieinander angeordnet, so kann der Behälter auch auf Röllchenbahnen laufen. Oberhalb der Decke 7; 27 bzw. unterhalb des Bodens 28 sind in der Wand Aussparungen 12, 32; 32a vorgesehen, die als Grifföffnungen dienen. Die untersten Horizontalrippen 5; 25 sind oberhalb der eigentlichen Standfläche angeordnet, und der obere Kastenrand erweitert sich von innen nach aussen hin, damit die Behälter aufeinander stapelbar sind. Diese neuartigen Behälter lassen sich für beliebige Füllvolumina bis etwa 500 1 herstellen, und man wählt wegen ihres vorteilhaften, rechteckigen Grundrisses die äussere Abmessung so, dass sie auf den genormten Paletten platzsparend gestapelt werden können. Hier in den Zeichnungen nicht dargestellt ist ein Behälter grö sseren Rauminhalts, der zwischen der untersten und zweituntersten Horizontalrippe Öffnungen für die Gabeln von Gabelstaplern hat, so dass diese grösseren Behälter ohne weiteres mit Gabelstaplern gehandhabt werden können. Ebenfalls nicht in der Zeichnung dargestellt ist die Möglichkeit, dass in der Behälterseitenwand zusätzliche, mit Gewindestopfen verschliessbare Stutzen angeordnet sind, die zur Standmessung oder Produktentnahme herangezogen werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Stapelbarer quaderförmiger Transportbehälter aus Kunststoff für feinkörnige Schüttgüter und Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter aus einem oberen und einem unteren Teil zusammengesetzt ist, dass diese Teile im Spritzgussverfahren hergestellt sind und dass die an sich dünnen Wände Stützund Versteifungsrippen haben und der obere und untere Rand des Behälters so ausgebildet sind, dass der untere in die innere Partie des oberen einführbar ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Transportbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das obere mit dem unteren Behälterteil durch Verschweissen oder Verkleben unlösbar miteinander verbunden ist.2. Transportbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das obere mit dem unteren Behälterteil lösbar miteinander verbunden ist.3. Transportbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch seitliche Öffnungen der Stapelrand als Griffleiste ausgebildet ist.4. Transportbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Bereich Einfahröffnungen für die Gabeln von Gabelstaplern vorgesehen sind.5. Transportbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenverstrebung im Randbereich für den Transport auf Röllchenbahnen engmaschig ist.6. Transportbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Seitenwand Gewindestutzen angebracht sind.
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