CH458242A - Weblitze - Google Patents
WeblitzeInfo
- Publication number
- CH458242A CH458242A CH1373267A CH1373267A CH458242A CH 458242 A CH458242 A CH 458242A CH 1373267 A CH1373267 A CH 1373267A CH 1373267 A CH1373267 A CH 1373267A CH 458242 A CH458242 A CH 458242A
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- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- warp thread
- heddle
- eyes
- heald
- thread eye
- Prior art date
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 6
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C9/00—Healds; Heald frames
- D03C9/02—Healds
- D03C9/024—Eyelets
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C9/00—Healds; Heald frames
- D03C9/02—Healds
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
- Auxiliary Weaving Apparatuses, Weavers' Tools, And Shuttles (AREA)
Description
Weblitze Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weblitze, die aus einem dünnen, flachen Streifen aus Metall oder anderem Material besteht.
Bis anhin war die Lebensdauer von Weblitzen dieser Art, welche sich auch in Einrichtungen verwenden lassen, bei welchen automatische Ketteneinzugsvorrich- tungen eingesetzt werden, begrenzt, da nach Abnützung des den Kettfaden aufnehmenden Litzenauges die Litze weggeworfen werden musste.
Es ist schon vorgeschlagen worden, Litzen zu ver wenden, die eine Mehrzahl von vertikal voneinander distanzierten Augen aufweisen, wobei jedoch alle Augen gleich gerichtet waren. Dabei hätten sich schwerwiegende Probleme ergeben, wenn nach Abnützung eines Auges ein anderes Auge zur Verwendung gelangt wäre, da in folge der Ausrichtung der Litzenaugen nach der gleichen Seite eine Umkehrung der Litzen nicht möglich gewesen wäre.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun die Schaf fung einer Weblitze aus dünnem, flachem Material, welche in der Lage ist, der vorgenannten Forderung zu entsprechen. Die erfindungsgemässe Weglitze zeichnet sich dadurch aus, dass die Litze aus einem Material streifen besteht, der Tragöffnungen aufweisende Enden und einen Mittelteil besitzt, wobei der Mittelteil ein erstes Kettfadenauge aufweist, dessen seiliche Begren zungen bezüglich der Mittelebene nach entgegengesetz ten Seiten gerichtet sind, und wobei der Mittelteil ein zweites Kettfadenauge aufweist,
das bezüglich des ersten Kettfadenauges .in vertikaler Richung versetzt ist und dessen seitliche Begrenzungen relativ zueinander und relativ zu den seitlichen Begrenzungen des ersten Kett- fadenauges nach entgegengesetzten Seiten gerichtet sind, so dass das erste Kettfadenauge nach einer bezüglich dem zweiten Kettfadenauge entgegengesetzten Richtung offen ist.
Die erfindungsgemässe Weblitze lässt sich deshalb nicht nur im Zusammenhang mit einem automatischen Ketteneinzug verwenden, sondern sie gestattet auch, wahlweise ,eines von mehreren Litzenaugen zu ver- wenden bzw. nach Abnützung eines bestimmten Auges durch Umkehrung allenfalls zusammen mit den Litzen tragschäften ein anderes Auge für den Einzug bzw. die Aufnahme des Kettfadens zu verwenden. Damit lässt sich die Lebensdauer einer solchen Litze wesentlich verlängern, wobei diese trotzdem leicht herstellbar ist.
In der Zeichnung sind mehrere beispielsweise Aus führungsformen der erfindungsgemässen Weblitze dar gestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Anzahl von Weblitzen von der Rückseite im Aufriss betrachtet, Fig. 2 einen Schnitt entlang Linie 2-2 in Fig. 1, wobei eine Weblitze in Seitenansicht dargestellt ist, Fig. 3 einen Schnitt entlang Linie 3-3 in Fig. 1, welcher eine weitere Weblitze in Seitenansicht zeigt, und Fig. 4 eine dritte Ausführungsform der erfindungs gemässen Weblitze in Seitenansicht.
Aus der Zeichnung lässt sich entnehmen, dass die Litzenaugen in den Weblitzen so angeordnet sind, dass sowohl in nach oben wie in nach unten gekehrter Lage der Litzen die obern bzw. untern Litzenaugen immer nach der gleichen Richtung offen sind. Von den Litzen augen ist vorzugsweise eines unterhalb der Mitte der Litze und eines oberhalb der Mitte der Litze angeord net, wobei diese nach entgegengesetzten Richtungen offen sind, so dass nach Umkehren der Litze das obere bzw. untere offene Auge sich in der gleichen Lage wie vorher befindet.
Zwischen den Litzenaugen kann eine schlüsselartige Öffnung für den Eingriff des Wähler- mechanismus der Einzugsvorrichtung vorgesehen sein.
In der Zeichnung sind die Litzen, die aus dünnen, flachen Streifen aus Metall oder anderem Material ge bildet sind, mit 10 bezeichnet. Vorzugsweise wird die Litze aus einem Band herausgearbeitet, dessen Breite der grössten Breite der fertigen Litze entspricht.
Die Litze 10 ist mit Endteilen 11 versehen, deren Breite der vollen Breite des Streifens entspricht, sowie einem die gleiche Breite aufweisenden Mittelteil 12. Da- neben weist die Litze Verbindungsteile 13 von geringerer Breite auf, um das Gewicht der Litze zu verringern. Falls erwünscht, können die Verbindungsteile 13 Distan- zierungsknicke 14 aufweisen, um die einzelnen Litzen voneinander im Abstand zu halten.
Die Endteile 11 der Litzen 10 sind je mit einem Schlitz bzw. einer Ausnehmung 15 versehen, die gestat ten, die Litzen auf oberen und unteren Tragschäften 16 anzuordnen. Einer der die Ausnehmung begrenzenden Schenkel 17 ist bei 18 unterbrochen, um ein Verschie ben der Litzen auf den Tragschäften zu ermöglichen, die am Litzenschaft befestigt sind.
Falls erwünscht, kann der Mittelteil 12 der Litze zwischen seinen Enden mit mindestens einer schlüssel- lochförmigen Ausnehmung 20 bekannter Ausbildung versehen sein (Fig. 2 und 3), wobei die Ausrichtung der Öffnung der Verwendung im Wählermechanismus der Kettfadeneinzugsvorrichtung angepasst ist.
Oberhalb der Mitte der Litze ist ein Kettfadenauge 21 vorgesehen, dessen seitliche Begrenzungen 22 und 23 aus der Mittelebene der Litzen nach entgegengesetz ten Seiten ausgebogen sind und dabei im Verhältnis zur Grösse der Litze bzw. des Materialstreifens ein grosses Auge gebildet wird. Die Begrenzungen 22 und 23 aller Augen 21 sind nach entsprechenden Seiten ausgebogen.
Unterhalb der Mitte der Litze 10 ist ein Kettfaden- auge 24 vorgesehen, dessen seitliche Begrenzungen 25 und 26 wiederum nach entgegengesetzten Seiten aus der Mittelebene der Litze ausgebogen sind, und zwar bezüglich der Begrenzungen 22 und 23 nach umgekehr ten Richtungen. Untereinander sind alle Begrenzungen 25 bzw. 26 nach der gleichen Seite gerichtet. Die Litzen augen 24 sind somit bezüglich der Litzenaugen 21 nach der entgegengesetzten Seite offen. Litzen der beschriebe nen Art können leicht und ohne grosse Kosten her gestellt werden.
Diese Litzen besitzen infolge der Ver jüngung der Verbindungsteile 13 ein geringes Gewicht.
Die Augen 21 oberhalb der Mitte der Litzen sind in ihrer Lage und Richtung so angeordnet, dass sie dem Gebrauch in europäischen Einrichtungen entsprechen. Dagegen sind die Augen 24 so ausgerichtet, dass sie in Einzugsvorrichtungen, wie sie in den Vereinigten Staaten von Amerika verwendet werden, eingesetzt werden kön nen. Die Augen 21 können in konventioneller Weise weniger leicht eingeführt werden.
Falls eine Abnützung an den Augen 21 oder 24 eintritt, können die Litzen umgekehrt werden, so dass jeweils die bisher unbenützten Litzenaugen zum Ein satz gelangen. Es ergeben sich dabei keinerlei Schwie rigkeiten bei der Beherrschung von Kettfäden, welche durch die oberen Litzenaugen eingezogen worden sind, noch für den Einzug von Kettfäden durch die unteren Litzenaugen, da diese alle nach der gleichen Richtung offen sind, welche derjenigen Richtung entspricht, mit der die Einzugsvorrichtung vorher betrieben wurde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Weblitze, dadurch gekennzeichnet, dass die Litze aus einem Materialstreifen besteht, der Tragöffnungen aufweisende Enden und einen Mittelteil besitzt, wobei der Mittelteil ein erstes Kettfadenauge aufweist, dessen seitliche Begrenzungen bezüglich der Mittelebene nach entgegengesetzten Seiten gerichtet sind, und wobei der Mittelteil ein zweites Kettfadenauge aufweist,das be züglich des ersten Kettfadenauges in vertikaler Richtung versetzt ist und dessen seitliche Begrenzungen relativ zueinander und relativ zu den seitlichen Begrenzungen des ersten Kettfadenauges nach entgegengesetzten Seiten gerichtet sind, so dass das erste Kettfadenauge nach einer bezüglich dem zweiten Kettfadenauge entgegengesetzten Richtung offen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Weblitze nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass im Mittelteil zwischen dem ersten und zweiten Kettfadenauge ein zum Eingriff mit der Ein zugsvorrichtung bestimmter Schlitz vorgesehen ist. 2. Weblitze nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen dem Mittelteil und den Enden der Litze Verbindungsteile vorgesehen sind, die Ab standshalter aufweisen. 3. Weblitze nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Enden Ausschnitte aufweisen, die mit den Tragöffnungen in Verbindung stehen. 4.Weglitze nach Patentanspruch I, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Endteile und der Mittelteil im wesent lichen die gleiche Breite aufweisen, und dass Verbin dungsteile geringerer Breite zwischen den Endteilen und dem Mittelteil vorgesehen sind, wobei die Endteile mit den Tragöffnungen verbundene Ausschnitte aufweisen und wobei ein Verbindungsteil einen Abstandshalter besitzt.PATENTANSPRUCH 1I Verwendung von Litze nach Patentanspruch I in einem Webschaft in der Weise, dass alle ersten Kett- fadenaugen nach der einen Richtung und alle zweiten Kettfadenaugen nach der entgegengesetzten Richtung offen sind. UNTERANSPRUCH 5. Verwendung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass einige der Litzen mit Abstandshal- tern. versehene Verbindungsteile aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1373267A CH458242A (de) | 1967-10-02 | 1967-10-02 | Weblitze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1373267A CH458242A (de) | 1967-10-02 | 1967-10-02 | Weblitze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH458242A true CH458242A (de) | 1968-06-15 |
Family
ID=4394836
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1373267A CH458242A (de) | 1967-10-02 | 1967-10-02 | Weblitze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH458242A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2075191A5 (de) * | 1970-01-05 | 1971-10-08 | Grob & Co Ag |
-
1967
- 1967-10-02 CH CH1373267A patent/CH458242A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2075191A5 (de) * | 1970-01-05 | 1971-10-08 | Grob & Co Ag |
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